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Technische Daten. Das wichtigste?

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Autor
Beitrag
Ungaro
Inventar
#1 erstellt: 05. Dez 2004, 01:00
Hallo!

Ich habe eine Endstufe gefunden mit folgende technische Daten:

Continuous power output: 45 watts RMS x 2, 20 Hz - 20 kHz, 8 ohm, both channels driven
90 watts RMS x 1, 20 Hz - 20 kHz, 8 ohm, minimum impedance
Current capacity: 12 amperes peak per channel
Frequency response: 5 Hz - 100 kHz, +0/-3 dB
Total harmonic distortion: < 0.07 % full power
< 0.02 % typical levels
IM distortion: < 0.05 %
Dynamic headroom: 1.5 dB
Inter-channel crosstalk: 80 dB at 1 kHz; 60 dB at 20 kHz
Input impedance: 33 k ohms
Input sensitivity: 600 mV; 1.5 V for full output
S/N ratio: 116 dB, input shorted, IHF A weighted

Nach diese technischen Daten zu beurteilen ist es ein ziemlich gute Verstärker, oder?

Meine Frage wäre:
Kann man einen Gerät nach rein technischen Details beurteilen?

Warum ich diese Frage stelle, das wird auch später verraten.
Der Hersteller sollte erstmal auch noch ein Geheimnis sein

Für euere Antworten bedankt sich schon im voraus:

Ungaro
McSound
Stammgast
#2 erstellt: 05. Dez 2004, 01:51
Hallo Ungaro,

technische Daten geben erstmal einen Anhaltspunkt.

Ich habe die Erfahrung gemacht das Endstufen mit in etwa vergleichbarer Leistung unterschiedlich klingen. Das fängt
bei Transistorenstufen an: z.B. eine Sansui BA 3000 klingt
kraftvoll und relativ weich. Dann hatte ich von Harman/Kardon eine Citation und die klang in den Mitten und Höhen gut. aber der Bassbereich war nicht präzise und druckvoll.
Dagegen eine SAE mit (mit 2 x 500 Watt sinus an 8 Ohm) die war im Bass unglaublich gut und zog auch jeden Lautsprecher mit; die Höhen waren aber unpräzise und für meine Ohren schrill.
Meine alte Crown DC 300 klingt für meine Ohren noch ausgeglichen, der fehlt es aber dann bei hohen Pegel an Bassdurchzugskraft.


Jetzt höre ich im Wohnzimmer mit Röhren die in etwa Deinen
beschrieben technischen Daten entsprechen und ich bin mit dem Klag absolut zufrieden. Selbst laut aufgedreht können die Röhrenwatt spielend mit meiner Sansui BA 3000 mithalten die
"technisch" mehr Watt haben.

Was ich damit sagen möchte: Technische Daten ist die eine Seite;
als ein erster Anhaltspunkt. Die wichtigste aber ist das Gerät zu hören und nach seinen eigenen Hörerfahrungen zu beurteilen.
Ungaro
Inventar
#3 erstellt: 05. Dez 2004, 02:08
Hallo McSound!

Ich will noch nicht verraten worum es hier geht, aber wenn man, mal angenommen, in ein Verstärker minderwertige Bauteile einbaut, dann kann das doch nicht zu solchen Messergebnisse führen, oder sehe ich das falsch?

MFG
Ungaro
cr
Moderator
#4 erstellt: 05. Dez 2004, 02:45
Diese Daten sind aber Standard für jeden brauchbaren Transistor-Hifi-Verstärker.
Etwas schwachbrüstig, und wenn er nur an 8 Ohm stabil ist, taugt er nicht viel.
S/N-Ratio ist gut.
Ungaro
Inventar
#5 erstellt: 05. Dez 2004, 05:47
Hallo!

Das gehört auch noch dazu:

60 watts RMS x 2, 20 Hz - 20 kHz, 4 ohm, both channels driven
Fully discrete circuitry with Toroid power transformer
Low heat design
Indicators for AC present and channel operating status
Automatic on/off by 9 - 12 V trigger
Automatic on/off by audio signal with adjustable sensitivity
Level controls for each channel; ground lift switch
Gold-plated RCA input jacks and looping line output jacks

Ausserdem ist er brückbar (Schalter auf der Rückseite) und dann hat man 1x90 Watt Ausgangsleistung, also Schwachbürstig würde ich ihn nicht bezeichnen.

MFG

Ungaro


[Beitrag von Ungaro am 05. Dez 2004, 06:12 bearbeitet]
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Dez 2004, 08:09
zum einen - da stimmt was nicht - ein verstaerker der entsprechend "designed" ist sollte nahezu das doppelte bei 4ohm leisten koennen was er bei 8ohm bringt.

Die THD werte sagen nichts aus da sie weder angeben bei welcher frequenz sie gemessen worden sind noch wie hoch die maximalen werte im bereich 20 - 20kHz liegen. Wenn die kurve der thd nicht bekannt ist kann man natuerlich die besten messpunkte aussuche - der kann also den wert bei 1kHz haben, aber dann rapide ansteigen und in den prozentbereich steigen bevor die 20 Hz bereich erreicht ist.

Genauso kann der wert 0.07% bei 1kHz bei "rated output" betragen, aber diesen wert ums zigfache in anderen frequenzbereichen uebersteigen. Eine reine THD zahlenwert angabe ohne die begleitenden messkurven sagt garnichts.

Das gleiche gilt fuer die kurve der IM denn ich moechte schon gerne sehen bevor ich eine aussage mache wie die grad/ungradzahlig harmonischen oberschwingungen abfallen und verteilt sind.

Ohne die kurve der ferquenzwiedergabe und eine darstellung der "square wave response" bei 1kHz und 10kHz ist ebenso eine qualitaets beurteilung nicht moeglich.

45W mag gut sein mit hornlautsprecher oder profi lautsprecher entsprechender effektivitaet aber nicht bei dynamischen hifi lautsprechern mit effektivitaets zahlen <90dB/watt

Discrete circuitry - ist nicht unedingt anspruch auf guete - siehe opa 627 integrieret op amps.

Dazu kommt noch - sind diese werte vom hersteller alleine angegeben und ist dieser hersteller vertrauenswuerdig und bekannt seine werte nicht zu "frisieren"?

Ich kann also der mangelnden werte und darstellungen zufolge wegen keine aussagen ueber die qualitaet des geraetes machen, und es kann sich durchaus um ein transistorgeraet typisch fuer die mitte/spaeten sechziger jahre/anfang siebziger handeln.
Diese werte - meine schlussfolgerung - sind absolut nichtssagend und unzureichend und ich wuerde KEIN gearat aufgrund dieser daten empfehlen oder auch nur in erwaegung ziehen.


[Beitrag von audio-kraut am 05. Dez 2004, 08:12 bearbeitet]
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Dez 2004, 08:25
PS - du fragst - technsche daten das wichtigste? Ja, sie sind zu einer grundsaetzlichen beurteilung vor dem hoertest wichtig da sie einen hinweis auf das design und die guete des geraetes geben. Ein geraet dessen graphisch dargestellte werte zuverlaessig - ungeschoent - gemessen worden sind und diese werte ueber den gesamtfrequenzgang und leistungsbereich den einzel messwerten entsprechen - so ein geraet klingt diesen messwerten entsprechend gut, und die unterschiede zwischen geraeten aehnlicher messwerte sind oft nur subtil.

Als vergleich ziehe dir die graphischen daten von geraeten wie krell, bryston, classe, mark levinson, musical fidelity etc. an du du wirst sehen das aehnliche messungen auch aehnliche hoererlebnisse zur folge haben.
georgy
Inventar
#8 erstellt: 05. Dez 2004, 08:33
Wenn die Meßwerte das wichtigste wären bräuchte man sich nur die Unterlagen und nicht die Geräte selbst kaufen.
Will man die Geräte dazu benutzen Musik zu hören, sollte das wichtigste Kriterium das eigene Gehör sein.
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 05. Dez 2004, 08:42

Wenn die Meßwerte das wichtigste wären bräuchte man sich nur die Unterlagen und nicht die Geräte selbst kaufen


Auch wenn du moderator bist - die logik deiner behauptung entgeht mir leider.

Mit daten blaettern kann ich - vielleicht aber bist du dazu in der lage - nicht hoeren.

Ich kaufe das geraet nach anhoeren aber basiert auf den messdaten und kurven die mir die zuversicht geben dass es sich um ein gereat handelt das entsprechend gut gebaut und elektronisch "designed" ist - und ueber lange jahre bekommt man schon vom ansehen der daten - besonders aber der messkurven und des rechteck wellen verhaltens - ein gespuer fuer die audio qualitaet eines geraetes - deshalb habe ich auch nur bryston verstaerker in meiner kette.
georgy
Inventar
#10 erstellt: 05. Dez 2004, 09:02
Das Thema heißt: Technische Daten. Das wichtigste?
Daß sie nicht egal sind sollte jedem klar sein, das wichtigste an einem Gerät ist aber eben der Klang, weil man sich die Geräte kauft um Musik zu hören, der ordentliche Aufbau spielt auch noch eine wichtige Rolle.

Die Fragestellung hätte eigentlich heißen müssen : Wie wichtig sind technische Daten?
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 05. Dez 2004, 09:17

Die Fragestellung hätte eigentlich heißen müssen : Wie wichtig sind technische Daten?


Damit stimme ich ueberein - und das war auch die richtung meiner beitraege.
Aber der "themen erreger" wollte ja m.e. nach nur mit den paar nichtssagenden daten drauf hinweisen dass mit solch reduziertem datenpaket aussagen gemacht werden koennen das selbst miserable geraete sich mit anderen geraten wirklich audiophiler qualitaet messen koennen.
Aber dies ist basiert auf voellig unzureichender information - weshalb man als kaeufer die pflicht sich selbst und seinem konto gegenueber hat sich gruendlicher - und auch per hoertest - zu informieren.
Passat
Moderator
#12 erstellt: 05. Dez 2004, 12:47
Die technischen Daten alleine sagen rein gar nichts über den Klang aus. Ich kann auch ein Gerät mit hervorragenden technischen Daten bauen, das grottenschlecht klingt.
Umgekehrt gibts auch Geräte mit rel. schlechten technischen Daten, die hervorragend klingen.

So hat z.B. ein Röhrenverstärker einen schlechten Dämpfungsfaktor, rel. hohe THD-Werte etc. etc., aber sehr viele Röhrengeräte klingen trotzdem hervorragend.

Grüsse
Roman
Ungaro
Inventar
#13 erstellt: 05. Dez 2004, 14:00
Hallo Alle!

Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten!

Nun werde ich verraten worum es hier geht

Also es handelt sich um einen Parasound Endstufe, allerdings ist es 'ne Zone2 Verstärker (also Badezimmer, Küche, usw.)
Ich hab' mich bloss gewundert, wieso so 'ne Zone2 Verstärker solche technische Daten aufweist.
Was kann an dieses Gerät verkehrt sein?
Minderwertige Bauteile?
Ist es 'ne "Spielzeugendstufe" bzw. Badezimmerendstufe oder ist er auch Wohnzimmertauglich?

Da kann man nachlesen:

http://www.parasound.com/zseries/zampv3details.asp

Bin auf euere Meinungen gespannt!

MFG
Ungaro
Ungaro
Inventar
#14 erstellt: 05. Dez 2004, 14:12

georgy schrieb:
Das Thema heißt: Technische Daten. Das wichtigste?

Die Fragestellung hätte eigentlich heißen müssen : Wie wichtig sind technische Daten?


Jetzt wisst ihr schon bereits, wieso ich die Fragestellung so formuliert habe, oder
cr
Moderator
#15 erstellt: 05. Dez 2004, 15:38
Ich habe mir Parasound schon angeschaut (Homepage), aber noch nie angehört. Da das Unternehmen aus dem PA-Bereich kommt, kann ich nicht beurteilen, wie vertrauenswürdig die Daten sind.
Parasound hat vor allem relativ günstige Vorverstärker, die im HiFi-Bereich meist überteuert sind, was der Grund war, dass ich mir Parasound überhaupt angeschaut habe.

Zu Parasound gibts aber im Forum einige Beiträge.
Ungaro
Inventar
#16 erstellt: 05. Dez 2004, 15:47
[quote="cr"]das Unternehmen aus dem PA-Bereich kommt[/quote]

PA-Bereich? Ich dachte die machen bloss Home-HiFi, und zwar ziemlich gute. Irre ich mich etwa? Klärt mich bitte auf!


[quote]Parasound hat vor allem relativ günstige Vorverstärker, die im HiFi-Bereich meist überteuert sind[quote]

Erkläre mir das bitte! Günstig, aber trotzdem überteuert

[/quote]Zu Parasound gibts aber im Forum einige Beiträge[quote]

Zu diesem ZAmp gibt es aber noch keine Beiträge!

MFG
Ungaro


[Beitrag von Ungaro am 05. Dez 2004, 15:48 bearbeitet]
cr
Moderator
#17 erstellt: 05. Dez 2004, 16:29
Du hast recht, Fehlschluß. Parasound ist nur im HiFi-Sektor bei uns wenig präsent (keine Ahnung, warum?). Die Beschallungssysteme (C-series) sind aber für Büros, öffentliche Stätten vorgesehen.

Vorverstärker: Die von Parasound sind billig (in $), bei den bei uns bekannten HifI-Herstellern bekommt man nur selten Vorverstärker, die günstig sind.

Wie gesagt, ob Parasound jetzt wirklich so toll ist, wie sie sich darstellen, kann ich nicht sagen (John Curl usw.)

Du findest auf ihrer Homepage aber jede Menge an Reviews zu den einzelnen Geräten.

Nochmals zu deinem Verstärker: Mit 3 kg ist er nicht eben ein Schwergewicht


[Beitrag von cr am 05. Dez 2004, 16:34 bearbeitet]
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 05. Dez 2004, 18:01

. Ich kann auch ein Gerät mit hervorragenden technischen Daten bauen, das grottenschlecht klingt.


Das moechte ich sehr bezweifeln, es sei denn dass du mit gut klingen angenehm und so schoen verzerrt klingen meinst wie es manche hoch bewertete roehrengeraet tun.
Hat was mit geschmack aber nichts mit "wahrheit" in der wiedergabe zu tun.

Ist eben die frage ob ich ein neutral widergebendes oder "schoen" klingendes geraet will.
leben_in_symphonie
Gesperrt
#19 erstellt: 05. Dez 2004, 18:58

audio-kraut schrieb:

Hat was mit geschmack aber nichts mit "wahrheit" in der wiedergabe zu tun.

Ich fürchte, es gibt keine "wahrheit" oder besser: es gibt sehr viele "Wahrheiten" in der Wiedergabe. Jeder meint, er kennt die "Wahrheit", besteht darauf und sehr oft kommt es zu Streiten.


audio-kraut schrieb:
Ist eben die frage ob ich ein neutral widergebendes oder "schoen" klingendes geraet will.

Ich würde es anders formulieren: Wie willst Du Musik hören? Was macht Dir am meisten spass beim Musik hören?

Dann würde ich versuchen die Geräten und Gegenstände zu kaufen, damit Du dieser Spass am meisten hast.
Ich würde den Spass an Musik hören als Ziel setzen und nicht die Technik.

gruss
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 05. Dez 2004, 19:10

Ich würde den Spass an Musik hören als Ziel setzen und nicht die Technik.


Richtig - die technik soll nur der weg sein der zum musikgenuss fuehrt - aber da gibt es eben grundsaetzlich zwei unterschiedliche ansatzpunkte.

Dem einen ist ein geraet wichtig das nicht versucht neutral mit geringsten verzerrungen und abweichung vom linearen frequenzgang das auf dem medium gespeicherte wiederzugeben.

Dem anderen - mir z.b. - ist eine technik wichtig die soweit moeglich durch abwesenheit von verzerrungen und ein hoechstmass an neutralitaet die information auf dem medium unveraendert wiedergibt.

Da technik kein absolutes sondern stets ein kompromiss der moeglichkeiten ist, ist letzteres natuerlich nur ein annaeherungsweise errecihbares ziel, waehrend die ersteren es leichter haben - komischerweise aber oft tiefer fuer den mangel an neutralitaet in die tasche greifen muessen.
leben_in_symphonie
Gesperrt
#21 erstellt: 05. Dez 2004, 19:42

audio-kraut schrieb:

Ich würde den Spass an Musik hören als Ziel setzen und nicht die Technik.


Richtig - die technik soll nur der weg sein der zum musikgenuss fuehrt - aber da gibt es eben grundsaetzlich zwei unterschiedliche ansatzpunkte.

.. und zwischen diesen ansatzpunkte hunderte schattierungen.
Eben nicht nur schwarz oder weiss.
Bass-Oldie
Inventar
#22 erstellt: 05. Dez 2004, 20:17
Parasound hat hier in Deutschland (wieder) einen sehr guten Namen, und eine Top Werkstatt (falls mal was dran ist).
Die Geräte selbst sind hochwertig, klingen nach meiner Meinung gut, sind stabil, kraftvoll und "ehrlich" gebaut und lassen eine langfristige Nutzung zu.

Die neueren "Halo" Modelle sind preislich im oberen Mittelfeld des HiFi-Bereichs angesiedelt, die "Classic" Reihe kann man als Schnäppchen bezeichnen.
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 05. Dez 2004, 20:30

und zwischen diesen ansatzpunkte hunderte schattierungen.


nun - entweder will ich neutral, moeglichst gering beeinflusst durch technische restriktionen - oder ich wills schoen -
kann ja auch nicht ein 'bisschen schwanger' mit schattierungen sein
leben_in_symphonie
Gesperrt
#24 erstellt: 05. Dez 2004, 20:41
Also alle Geräte Komponente absolut neutral, das RAUM auch?

..und was wenn zwei verschiedene absolut neutrale Anlagen anders klingen?
Und was wenn es nicht mehr Spass macht mit so einer Anlage Musik hören?
Ungaro
Inventar
#25 erstellt: 05. Dez 2004, 21:03
Hallo!

Vielen Dank für die vielen Antworten mal wieder!

Leider wurde meine Frage bisher nicht beantwortet, deshalb möchte ich es nochmal stellen:


Ungaro schrieb:
Ich hab' mich bloss gewundert, wieso so 'ne Zone2 Verstärker solche technische Daten aufweist.
Was kann an dieses Gerät verkehrt sein?
Minderwertige Bauteile?
Ist es 'ne "Spielzeugendstufe" bzw. Badezimmerendstufe oder ist er auch Wohnzimmertauglich?

Da kann man nachlesen:

http://www.parasound.com/zseries/zampv3details.asp



MFG
Ungaro
Bass-Oldie
Inventar
#26 erstellt: 05. Dez 2004, 21:15
Ich bin nicht sicher, worauf du hinaus willst...

Diese Endstufe ist ein Zweitraum- Nebenbei- Amp, der nichts anderes machen soll, als einfach einen Nebenraum mit Musik zu berieseln.

Dafür sind die Eckdaten völlig OK.
Ungaro
Inventar
#27 erstellt: 05. Dez 2004, 21:34

Bass-Oldie schrieb:

Diese Endstufe ist ein Zweitraum- Nebenbei- Amp, der nichts anderes machen soll, als einfach einen Nebenraum mit Musik zu berieseln.

Dafür sind die Eckdaten völlig OK.


Ja genau dafür ist er gedacht, aber könnte man ihn nicht als "Hauptanlage" verwenden? Was spricht dagegen?
Ist ziemlich aufwendig gemacht für eine "Zweitanlage". Ich meine: vergoldete Anschlüsse, ziemlich gute technische Daten, etc.

MFG
Ungaro
Bass-Oldie
Inventar
#28 erstellt: 05. Dez 2004, 21:44
Na klar, kannst du den als Hauptanlage benutzen, ist ja ein gutes Produkt von einem renommierten Hersteller, der weiß, was er seinen Kunden zumuten darf.
Im Vergleich immer noch Gold gegen einen Großteil der hier sonst verkauften Mickerprodukte, die sich Endverstärker schimpfen.
Ungaro
Inventar
#29 erstellt: 05. Dez 2004, 23:34
Hallo Axel, Bass-Oldie!

Erst sagst Du das hier:

Diese Endstufe ist ein Zweitraum- Nebenbei- Amp, der nichts anderes machen soll, als einfach einen Nebenraum mit Musik zu berieseln.


Und später das:

Na klar, kannst du den als Hauptanlage benutzen, ist ja ein gutes Produkt von einem renommierten Hersteller, der weiß, was er seinen Kunden zumuten darf.
Im Vergleich immer noch Gold gegen einen Großteil der hier sonst verkauften Mickerprodukte, die sich Endverstärker schimpfen.


Welche davon ist deine ehrliche Meinung?

MFG
Ungaro
cr
Moderator
#30 erstellt: 06. Dez 2004, 00:08
Ich habe mir die Stereoplay Liste durchgeschaut. Wenn ich nicht schlampig beim Lesen war, wurde noch nie ein Parasound-Verstärker getestet. Anscheinend fristen die in Europa ein Nischendasein abseits des HiFi-Marktes.
Warum? Vertriebs/Marketingproblem? Soll eine andere Käuferschicht bedient werden?
Würde mich interessieren. Die Produkte machen an sich einen soliden Eindruck.
Ungaro
Inventar
#31 erstellt: 06. Dez 2004, 00:31

Ich habe mir die Stereoplay Liste durchgeschaut. Wenn ich nicht schlampig beim Lesen war, wurde noch nie ein Parasound-Verstärker getestet


Richtig gesehen, im Audio findest Du auch nichts.


Warum? Vertriebs/Marketingproblem? Soll eine andere Käuferschicht bedient werden?
Würde mich interessieren


Würde mich auch sehr interessieren.
Ich lebe in Ungarn (Budapest) und hier gibt es einen einzigen High-End Händler, der Parasound Geräte verkauft. Übrigens ist er der Vertreter für:
Accuphase, Audience, Audion, Audio Refinement, Audio Research, Castle, Crystal Cloud, dCS, EAR - Yoshino, Immutable Music - Transfiguration, iPod, Kimber Kable, Mana, M-Audio, Michell, Miller & Kreisel, Nirvana, Parasound, ProAc, Shakti, Theta Digital

Werde ihn morgen anrufen.

MFG
Ungaro
fjmi
Inventar
#32 erstellt: 06. Dez 2004, 00:33

leben_in_symphonie schrieb:
... Dann würde ich versuchen die Geräten und Gegenstände zu kaufen, damit Du dieser Spass am meisten hast.
Ich würde den Spass an Musik hören als Ziel setzen und nicht die Technik.


dann sind ja anscheinend auch klangsteller vollkommen legitim, sie dienen ja auch nicht der perfekten messwerte sondern einem klang(musik) der spass macht

wenn ein röhrenamp zuviel K2 hat usw... aber 'gut' klingt, so ist das für mich !! in der selben ebene nie z.b. ein EQ
Bass-Oldie
Inventar
#39 erstellt: 06. Dez 2004, 05:14

Ungaro schrieb:
Hallo Axel, Bass-Oldie!

Erst sagst Du das hier:

Diese Endstufe ist ein Zweitraum- Nebenbei- Amp, der nichts anderes machen soll, als einfach einen Nebenraum mit Musik zu berieseln.


Und später das:

Na klar, kannst du den als Hauptanlage benutzen, ist ja ein gutes Produkt von einem renommierten Hersteller, der weiß, was er seinen Kunden zumuten darf.
Im Vergleich immer noch Gold gegen einen Großteil der hier sonst verkauften Mickerprodukte, die sich Endverstärker schimpfen.


Welche davon ist deine ehrliche Meinung?

MFG
Ungaro


Hi Ungaro,

ich habe nur eine Meinung zu dem Thema.
Also lies nicht etwas heraus, was so nicht gemeint war.

Ich habe selber Parasound Produkte im Einsatz und weiß, wie gut sie sind. Meine Antworten waren auf dein jeweiliges Szenario angepasst. Also wo liegt dein Problem. Es hängt soviel an der Erwartungshaltung des Einzelnen, dass es dazu keine absolute Auskunft gibt.

Es gibt Leute, die würden sich den kleinen Amp alleine deshalb nicht kaufen, weil er vom Norm-Maß nicht zu den anderen Geräten passt, andere wollen das kleine Gehäuse, etc. etc.

Und was wissen wir denn bisher von deinen Hörgewohnheiten, dass ich ernsthaft deinen Anspruch kenne? Wie bereits gesagt, was Parasound da klanglich in den "Nebenraum" stellt, ist für etliche andere Hersteller das Hauptprodukt.

Ich denke, dass der Amp gut genug ist, um normale bis mittlere Ansprüche in Bezug auf Leistung und Lautstärke in einem 15 - 20 qm Zimmer erfüllen zu können, wenn man keine riesen LS dranhängt. Darüber hinaus sollte man sich nach etwas leistungsfähigerem umsehen. Es gibt schließlich 'zig andere Parameter, nach denen man sich für oder gegen einen Amp entschieden kann.
Ich habe keine Ahnung, auf welche davon du "abfährst".
Ungaro
Inventar
#40 erstellt: 06. Dez 2004, 10:24
Hallo Alex!

Sorry, ich dachte, dass Du mich mit deine zweiten Antwort nur abschütteln wolltest, nach der Art:
"Kauf' Dir so ein Spielzeug, wenn Du unbedingt willst!"

Jetzt bin ich aber beruhigt, erleichtert.

Ich dachte, dass ich bald so eine Endstufe kaufe. Erstmal eine und wenn ich dann später genug Geld habe, dann kaufe noch eins, die werden dann auf mono geschaltet und gebrückt, dann habe ich ja 2x90 Watt, ist ja nicht wenig.
Mir schwebt im Kopf schon so ein kleines, selbstgebautes Rack rum. Oben drauf mein Cyrus AV Master.

Natürlich werde ich erstmal den Händler anrufen, um mich zu erkundigen.

MFG
Ungaro
crazy_gera
Stammgast
#41 erstellt: 06. Dez 2004, 17:22
will nicht vorlaut sein aber
Test's von Parasoundkomponenten gabs und gibt es in der Zeitschrift VIDEO (Schwesterblatt von AUDIO)sowie in der ZS "Heimkino".
zB. Halo C1, Halo A51,Halo C2,AVC-2500,P/SP-15000AV,HCA-2003,HCA-1000A .Gruss gera


[Beitrag von crazy_gera am 06. Dez 2004, 22:40 bearbeitet]
Ungaro
Inventar
#42 erstellt: 06. Dez 2004, 17:26
Hallo Gera!

Vielen Dank für den Info
Leider sind die von Dir aufgelisteten Geräte fürs Heimkino
Habe heute den Händler angerufen und...... schei muss jetzt arbeiten.

Bis später!
Ungaro
Bass-Oldie
Inventar
#43 erstellt: 06. Dez 2004, 18:52
Parasound hat sich seit dem Beginn der Heimkinowelle diesen Geräten verschrieben, und war einer der ersten Profiausrüster dort.
Daher deren Fokus auf Mehrkanal. Aber das ist ja nicht schlimm, oder?

Die Testberichte sind deshalb nicht sooo häufig in den Zeitschriften, weil diese Firma eben nicht jeden 2. Monat ein neues Produkt durch den Markt jagt. Was immer die bauen, hält Jahre.

Testberichte über die Geräte liegen im Internet in ausreichender Breite und Menge vor. Ein bißchen Googlen hilft.
Passat
Moderator
#44 erstellt: 06. Dez 2004, 21:41

Ich habe mir die Stereoplay Liste durchgeschaut. Wenn ich nicht schlampig beim Lesen war, wurde noch nie ein Parasound-Verstärker getestet.


Das die Stereoplay Parasound-Geräte getestet hat, ist schon eine ganze Zeit her.
Endstufen:
HCA-1000 in 2/95
HCA-1200 II in 6/94
HCA-2200 II in 3/94
HCA-1206 in 7/95

Vorstufen:
P/LD 1100 in 2/95
P/LD 1500 in 3/94
P/LD 2000 in 3/96
P/SP 1500 in 12/96
P/SP 1000 in 7/95
P/HP 850 in 6/94

D/A-Wandler:
D/AC 1000 in 12/94
D/AC 1100 in 9/95
D/AC 2000 in 3/96

CD-Laufwerke:
C/DP 1000 in 12/94
C/BD 2000 in 3/96

Lautsprecher:
SP 2 in 12/96

Zwischen 1994 und 1996 wurden also jede Menge Parasound-Geräte getestet.

Grüsse
Roman
Bass-Oldie
Inventar
#45 erstellt: 06. Dez 2004, 22:20
Wobei das jetzt alles die "Classic" Modelle sind.

Die neuere "Halo" Reihe wurde ebenfalls bereits mehrfach getestet und in die oberste Qualitätstufe eingereiht.

Wenn ich mich mit dem Design (und dem Preis ;)) hätte anfreunden können, hätte ich die genommen. Aber so habe ich mit den Classic Modellen sicher noch Jahre an Freude vor mir, zu deutlich kleinerem Geld.
Ungaro
Inventar
#46 erstellt: 07. Dez 2004, 00:19

Ungaro schrieb:


Habe heute den Händler angerufen und...... schei muss jetzt arbeiten.

Bis später!
Ungaro


Also Fortsetzung:

Es ist zwar eine Zone2 Verstärker, aber als Hauptanlage braucht er sich überhaupt nicht zu schämen.
Er sagt, dass er schon viele davon verkauft hat und viele benutzen die, als Monoblöcke.
Er hat mir versprochen, dass ich es zu probehören (natürlich gegen Bezahlung) mitnehmen kann. Bei "nichtgefallen" bekomme ich mein Geld zurück. Sagte ich doch, High-End Händler

Und Preis? 325 Euro

WOW! Sobald ich das Geld zusammen habe, kaufe ich es mir!

MFG
Ungaro
fjmi
Inventar
#47 erstellt: 07. Dez 2004, 00:44
na dann (habe irgendwie ein sansui gerät hier in erinnerung)
mal die frage wie diese daten, von den daten ;), so sind:


lg fjmi


[Beitrag von fjmi am 07. Dez 2004, 00:49 bearbeitet]
leben_in_symphonie
Gesperrt
#48 erstellt: 07. Dez 2004, 11:50

fjmi schrieb:

dann sind ja anscheinend auch klangsteller vollkommen legitim, sie dienen ja auch nicht der perfekten messwerte sondern einem klang(musik) der spass macht ;)


Ja sicher; wer verbietet klangsteller???
fjmi
Inventar
#49 erstellt: 07. Dez 2004, 11:57
keiner, ich verwende sie ja auch.

eine überbetonung gewisser bereiche ist aber keine neutrale wiedergabe mehr.
Bass-Oldie
Inventar
#50 erstellt: 07. Dez 2004, 17:36
Wenn man sich ab und zu noch an die Mittelstellung erinnert, ist ja nicht alles verloren

Wer will schon immer "neutral" leben?
Grzmblfxx
Stammgast
#51 erstellt: 07. Dez 2004, 17:37

Wer will schon immer "neutral" leben?


Österreich?

Andreas
Bass-Oldie
Inventar
#52 erstellt: 07. Dez 2004, 17:42

Grzmblfxx schrieb:

Österreich?


Bei dem Lebensstil der Wiener?
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 07. Dez 2004, 19:37

Wer will schon immer "neutral" leben


wenn ich einen verstaerker als musikinstrument ansehe mag diese rhetorische frage berechtigt sein. Sehe ich ihn als geraet an dessen einziger zweck die verstaerkung ohne aenderung des eingangssignales ist eruebrigt sich die frage.
Grzmblfxx
Stammgast
#54 erstellt: 07. Dez 2004, 19:43

audio-kraut schrieb:

Wer will schon immer "neutral" leben


wenn ich einen verstaerker als musikinstrument ansehe mag diese rhetorische frage berechtigt sein. Sehe ich ihn als geraet an dessen einziger zweck die verstaerkung ohne aenderung des eingangssignales ist eruebrigt sich die frage.

Was mich interessieren würde: fahren "neutral-Hörer" auch neutrale Autos oder darf´s auch ein wenig Fahrspaß sein?

Andreas
fjmi
Inventar
#55 erstellt: 07. Dez 2004, 21:09
und was mich interessiert, ist was ihr zu den techn. daten einen beitrag weiter oben von mir, sagt
cr
Moderator
#56 erstellt: 08. Dez 2004, 00:15
Die Daten sind makellos. Comme il faut!
fjmi
Inventar
#57 erstellt: 08. Dez 2004, 00:37
aber weist die max. leistung von 180W bi 4ohm und 130 bei 8ohnm nicht auf eine schlechte stromstabilität (oder wie das hies) hin?

und dann hab ich mal was von einem leistungsfreq.gang gelesen, kann ich auf den irgendwie aus den daten schließen?

und ich finde auch die THD angaben sonderbar, da ist von 0,007% die schreibe bei rated power aber weiter oben ists 1% bei 1khz bei continous power output (was immer das heissen mag)


achja, ich bin sehr zufrieden mit dem teil


[Beitrag von fjmi am 08. Dez 2004, 00:39 bearbeitet]
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