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merkwürdige Ortungsprobleme

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NochWenigerAhnung
Gesperrt
#1 erstellt: 27. Mai 2006, 11:03
Erstmal vorweg: es geht um meinen Onkel, nicht um mich*gg*
Ich persönlich kenne mich mit Wohnzimmerhifi auch nicht wirklich aus und weiß auch nicht, wo ich dieses Problem posten soll. Falls ich hier falsch bin, bitte einfach verschieben:)

Mein Onkel hat auf dem rechten Ohr einen Frequenzeinbruch bei etwa 1000Hz.
Bei der Wiedergabe über nur einen Lautsprecher ist dieser auch keine Punktquelle, sondern sämtliche Instrumente sind gestaffelt nach links verschoben. Die Verschiebung der Instrumente ist unterschiedlich stark und seiner Meinung nach auch nicht frequenzabhängig.
(Was mir persönlich auffiel ist, dass das Schlagzeug über die ganze Bühne verteilt ist(natürlich bei Stereowiedergabe) (allerdings meint er, dass die Lautsprecher zu diesem Zeitpunkt zu weit auseindander standen; er hat allerdings auch diese Beobachtung gemacht); das ist aber ein anderes Problem und könnte eventuell an den Lautsprechern liegen.)
Da ich nicht zu den Puristen gehöre, denke ich, dass man eventuell mit einem parametrischen Equalizer was verbessern könnte (bitte nicht hauen^^)
Er selber ist wohl eher einer dieser "Wahnsinnigen" (positiv gemeint) mit gewechseltem Sicherungskasten^^.
Wenn ich mich recht entsinne sind seine Komponenten:
Audiomeca Mephisto II.X
Jadis Da30
Irgendwelche Elac Boxen (die mit diesen Runden Hochtönern oben drauf)
Die Verkabelung ist als adäquat zu bezeichnen (meiner Meinung nach Vodoo, aber das ist ein anderes Thema).
Ihr seht schon, ich kenne mich da nicht wirklich aus^^
Wäre sehr nett, wenn da jemand einen Rat hätte. Gerne auch Tipps von Händlern aus dem Raum Solingen (darf auch etwas weiter weg sein).
MfG Philipp
technicsteufel
Inventar
#2 erstellt: 27. Mai 2006, 11:13
Hi,

mein erster Gedanke war "soll er doch den Kopf drehen"!
Der zweite Gedanke war "was ich an Frequenzen bei dem einen Ohr änder hört das andere Ohr dann falsch"!
Der dritte Gedanke war ein Frequenzstöpsel für das linke Ohr um dieses auszugleichen, und der vierte Gedanke war der an ein Hörgerät.

Eine Lösung war da wohl nicht dabei?


Gruß Rolf
NochWenigerAhnung
Gesperrt
#3 erstellt: 27. Mai 2006, 11:19
Die Idee mit dem Frequenzstöpsel ist mal echt genial:)
Würde das mit dem Hörgerät funktionieren? Trau mich nicht so wirklich ihn darauf anzusprechen^^
MfG
technicsteufel
Inventar
#4 erstellt: 27. Mai 2006, 11:23

NochWenigerAhnung schrieb:
Die Idee mit dem Frequenzstöpsel ist mal echt genial:)


Freut mich, kenne die Dinger aber nur aus dem Arbeitsschutz.
Dazu müsste mal ein Ohrenarzt gehört werden.

cu
NochWenigerAhnung
Gesperrt
#5 erstellt: 27. Mai 2006, 11:46
Wenn ich das jetzt richtig mitbekommen habe, dann soll er sich einen Frequenzstöpsel ins linke Ohr stecken, der bei 1000Hz absenkt. Dann beide Lautsprecher bei 1000Hz erhöhen und dann passts wieder?
MfG
technicsteufel
Inventar
#6 erstellt: 27. Mai 2006, 11:55
Genau so habe ich das gemeint.
Ob´s funzt weiß ich aber nicht.

NochWenigerAhnung
Gesperrt
#7 erstellt: 27. Mai 2006, 11:58
Ich habe grade gesehn, dass oropax bei 4000Hz am besten dämpft... Nur wird ja im Endeffekt der ganze Frequenzgang bedämpft. Lösungsmöglichkeiten sind also das linke Ohr bei 1000Hz zu verschlechtern(Stöpsel), oder aber das rechte Ohr bei 1000Hz zu verbessern (Hörgerät)?
MfG
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 27. Mai 2006, 12:14
Was ist mein dem Einsatz von 2 Parametrischen EQs ala Behringer PEG-2200 jeweils für jeden kanal einen. Dann brauicht dein Onkel nur noch zum Arzt gehen eine Messung durchführen lassen und mit dem EQ ausgleichen.

MfG Christoph
technicsteufel
Inventar
#9 erstellt: 27. Mai 2006, 12:20

HiFi_Adicted schrieb:
Was ist mein dem Einsatz von 2 Parametrischen EQs ala Behringer PEG-2200 jeweils für jeden kanal einen. Dann brauicht dein Onkel nur noch zum Arzt gehen eine Messung durchführen lassen und mit dem EQ ausgleichen.

MfG Christoph


Das würde mit einem Kopfhörer funktionieren aber nicht in einem Raum mit Reflektionen der jeweils anderen Lautsprecher.
Hier hört das eine Ohr immer noch einige Anteile der anderen Seite mit.

cu
NochWenigerAhnung
Gesperrt
#10 erstellt: 27. Mai 2006, 12:21
Mal angenommen, man hebt den rechten Lautsprecher bei 1000Hz an, dann hört das linke ohr das ja auch. Macht das den Effekt dann nicht wieder zu nichte? Bei Kopfhören würde das wohl so funktionieren.
MfG
edit: sehe grade: ich war zu langsam*gg*


[Beitrag von NochWenigerAhnung am 27. Mai 2006, 12:22 bearbeitet]
kalia
Inventar
#11 erstellt: 28. Mai 2006, 09:21
Hallo Phillip
Verstehe ich nicht so ganz, meines Erachtens kompensiert das Hirn eigentlich solche Frequenzeinbrüche, man hört ja immer so, nicht nur bei Hifi, weshalb mir ein Angleichen an die eigene Hörkurve mehr als fragwürdig erscheint



Gruss
Lia


[Beitrag von kalia am 28. Mai 2006, 09:30 bearbeitet]
technicsteufel
Inventar
#12 erstellt: 28. Mai 2006, 09:36

lia schrieb:
Hallo Phillip
Verstehe ich nicht so ganz, meines Erachtens kompensiert das Hirn eigentlich solche Frequenzeinbrüche, man hört ja immer so, nicht nur bei Hifi, weshalb mir ein Angleichen an die eigene Hörkurve mehr als fragwürdig erscheint

Gruss
Lia


Hi Lia,

das würde ja bedeuten es gäbe keine akustischen Probleme.
Das Gehirn regelt ja sowieso alles nach.

Oder lernt das Gehirn nur mit dem Mischmasch der zwei Ohren zu leben und fährt die Ansprüche runter?



Gruß Rolf
NochWenigerAhnung
Gesperrt
#13 erstellt: 28. Mai 2006, 10:06
Im Alltag merkt er seine Höhrschwäche nicht. Glaube, dass hängt mit dem audiovisuellen Denken zusammen. Das Problem ist ihm so eigentlich erst mit dem Ausbruch seiner Hifileidenschaft aufgefallen. Der Einbruch bei 1000Hz wurde von einem Ohrenarzt diagnostiziert.
MfG
kalia
Inventar
#14 erstellt: 28. Mai 2006, 10:15
Hallo Rolf

Bis zu einem gewissen Grad ja
(Schwankungen bei den individuellen Hörkurven, auch rechts links, sind bis zu einem gewissen Grad normal, da gibts keine neutrale)
Man gewöhnt sich natürlich an die eigene Hörkurve/ Abweichung, bei einem realen Schallereignis kann man ja auch nicht einfach eine Seite per EQ anpassen

Was nicht mehr korrigiert werden kann, das dürfte auch im Alltag Probleme machen und dann korrigiert man eigentlich eher am Ohr

Gruss
Lia

Oh, hat sich überschnitten
Hmm, ein einseitiges Nachregeln per EQ kann ich mir trotzdem nicht befriedigend vorstellen


[Beitrag von kalia am 28. Mai 2006, 10:25 bearbeitet]
technicsteufel
Inventar
#15 erstellt: 28. Mai 2006, 10:40

lia schrieb:

Hmm, ein einseitiges Nachregeln per EQ kann ich mir trotzdem nicht befriedigend vorstellen


Da kam ja meine Idee her das gesunde Ohr mit einem Frequenzstöpsel an das defekte Ohr anzupassen.

Wenn die Ohren an einander angepasst sind (sofern überhapt möglich) kann auch der 1000Hz Regler nach oben geschoben werden.

Gruß Rolf
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