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Lob an die gute alte MC

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Dreizack
Stammgast
#1 erstellt: 28. Jun 2006, 08:27
Hallo,
wollte hier nur mal erwähnen, daß die Cassette als Speichermedium eigentlich sehr gut ist. Ich benutze seit Jahren in meinem PKW die gleichen Chromcassetten und hatte bisher noch nie Probleme damit (von geringfügigen Höhenverlusten mal abgesehen). Bei den selbstgebrannten CDs für den CD-Wechsler sieht dies ganz anders aus. Aussetzer und Unlesbarkeit (auch in der Heimanlage) kommen hier durchaus häufiger vor.
Schade, daß die MC heute nur noch schlecht gemacht wird. Außerdem wird auch nur noch billige Ramschware in den Läden angeboten, welche den schlechten Ruf der MC noch untermauert.

Mfg
Dreizack
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Jun 2006, 12:42
Ich möchte Dir die Freude an den MC nicht nehmen, aber
Wenn selbstgebrannte CD im Auto und in der Heimanlage nicht richtig funktionieren, machst Du vermutlich irgend etwas falsch. Ich hatte farbige Rohlinge, die im Auto nicht lesbar waren und auch in den Heimanlagen (3 Stück) nicht richtig wollten.
Aber seit ich eher etwas langsamer brenne (16 fach) und nur noch normale Silberlinge verwende, habe ich nirgends mehr Aussetzer oder Probleme.
Und ich habe keine Höhenverluste und keinen Bandsalat. Und ich habe alle Bedienerleichterungen, die eine CD bietet. Und wenn ich Lust habe, brenne ich fürs Auto eine MP3. Da ist vorher der Spritt alle als dass die Musik ausgeht...
Dreizack
Stammgast
#3 erstellt: 28. Jun 2006, 14:39
Natürlich will ich die MC nicht mit den vielen angenehmen Vorteilen der CDs vergleichen.
Meine Audio CDs brenne ich grundsätzlich nur mit 4-facher Geschwindigkeit. Ich verwende CD-Rohlinge von Maxell. Als Brenner steht mir ein HP9300 (schon älter) zur Verfügung. Die von mir erwähnten Aussetzer und Unlesbarkeiten treten erst nach einigen Jahren (>3 Jahre) auf.

PS: Bandsalat habe ich nach über 20-jähriger Nutzung von MCs aüßerst selten gehabt.

Gruß
Dreizack


[Beitrag von Dreizack am 28. Jun 2006, 14:40 bearbeitet]
Paulchen27
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Jun 2006, 14:46
Also ich möchte trotzdem keine kasette mehr hören wollen,Und davon abgesehen habe ich eigendlich noch welche? Wenn Ja! Wo spiele ich sie eigendlich ab ???
dr-dezibel
Stammgast
#5 erstellt: 28. Jun 2006, 16:12
Nachdem Nakamichi-Tapedeck den Geist aufgab hab ich es und auch meine ganzen Tapes entsorgt.
Ist halt einfach nicht mehr zeitgemäß und daher Reparatur für mich unwirtschaftlich.
Seitdem ist MP3 mein Aufnahme-Favorit.
Hyperlink
Inventar
#6 erstellt: 28. Jun 2006, 16:44
Hallo


Dreizack schrieb:
Die von mir erwähnten Aussetzer und Unlesbarkeiten treten erst nach einigen Jahren (>3 Jahre) auf.


Aber selbst das ist ungewöhnlich, allerdings sind die CDs im Auto ständig wechselnden Temperaturen, Feuchtigkeit und manchmal auch UV-Licht ausgesetzt. Keine ideale Umgebung eigentlich.

Vielleicht solltest Du doch mal die CD-R Marke wechseln und rumprobieren.

Gute Rohlinge kosten nun wirklich nicht mehr die Welt und für den Preis eines Tapes bekommst Du mehrere Qualitäts CD-R.
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 28. Jun 2006, 16:48
Hallo!
Einer der wenigen (wenn nicht der einzige) echten Vorteile der MC ist daß man bei sachgerechter Lagerung die Bänder Jahrzentelang aufheben kann und sie immer noch abspielbar sind, Rohlinge sind nach ca 5 Jahren zum größten Teil im Eimer. Ich brenne seit 1995 CDs und es gibt vermutlich keine Rohlingssorte die ich nicht irgendwann benutzt habe. Alle von mir gebrannten Rohlinge bis ca 2001 sind mittlerweile in der Tonne gelandet.

MFG Günther
cumbb
Gesperrt
#8 erstellt: 28. Jun 2006, 17:08
Hai.
MC klingt schweinegeil. Und ein fettes Deck mit fetten analogen Zeigern und Lämpchen und fetten Knöpfen...
C.
Hyperlink
Inventar
#9 erstellt: 28. Jun 2006, 18:27

cumbb schrieb:
Hai.
MC klingt schweinegeil. Und ein fettes Deck mit fetten analogen Zeigern und Lämpchen und fetten Knöpfen...
C.


Yoh,
CD-R klingt wie die CD und ein fetter und leiser Computer, mit ordentlich viel Festplattenkapazität und fetten Knöpfen ...

Aber mit dem Thema haben weder Dein Beitrag noch dieser hier etwas zu tun. Glaub ich wenigstens.
RunT
Stammgast
#10 erstellt: 28. Jun 2006, 19:50
Hallo zusammen,

ich muss Dreizack beipflichten.
Ob zeitgemäß auch immer das Bessere oder richtiger ist - na ja!? Ich ziehe jedenfalls eine MC-Aufnahme einer mp3 vor. Ich ziehe meine Stereoanlage meiner 5.1 vor und ich höre auch lieber Platten als irgendwelches geächze übers Handy.
Nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht, ich bin kein altmodischer Mensch, aber in manchem vermeitlichen Vortschritt kann ich keinen Sinn finden sondern oft eher Nachteile. Es erstreckt sich überviele Bereiche - nicht nur Hifi.

cu
Hyperlink
Inventar
#11 erstellt: 28. Jun 2006, 20:07

RunT schrieb:
Ob zeitgemäß auch immer das Bessere oder richtiger ist - na ja!? Ich ziehe jedenfalls eine MC-Aufnahme einer mp3 vor. Ich ziehe meine Stereoanlage meiner 5.1 vor und ich höre auch lieber Platten als irgendwelches geächze übers Handy.


Der Vergleich zwischen "Äpfeln und Kohlrüben" wird im HiFi zwar oft bemüht, trifft aber nicht den Punkt.



Ich selbst fand die MC übrigens, wohlgemerkt damals (bis etwa 1996) auch eine praktikable, weitreichend kompatible und ausreichend wohlklingende Lösung. Jedoch heute nutze ich umso lieber kleinfomatige und noch besser klingende Lösungen wie FLAC und qualitativ hochwertige Audioformate, die sich eben nicht abnutzen und bei der Auswahl der Titel direkt angesprungen werden können, bzw reichlich Auswahl (20 GB sind ne Menge Holz für unterwegs) bringen. Ich habe aber früher also vor 1996, die MC lediglich benutzt um CD zu kopieren und CDs klangen immer besser als die Tapes, trotz Akai Tapedecks oder Nakamichis. Abermit dem CD-Brenner kurze Zeit später war das ja sowieso egal, damit war dann MC für mich obsolet.

So sehr die MC manchmal geschätzt wird, man kann sie gerade angesichts ihrer Vielzahl von Nachteilen kaum mit den heutigen Möglichkeiten vergleichen, zumal pc-basiertes lediglich die Systemnachfolge der alten Hifi-Gerätschaften Brenner, Tape und CD angetreten hat. Auch mit der CD bin ich seit etwa 1984 hoch zufrieden, insbesondere klanglich.

Wer hingegen die LP oder das Vintage-Analog präferiert, der hat sicher auch seinen Spass. Mich würde aber die Abnutzung , die klanglichen Nachteile und Einschränkungen der Benutzbarkeit der alten Tapes heute doch sehr stören.

Gruss
Dreizack
Stammgast
#12 erstellt: 29. Jun 2006, 08:13
Mit meinem Lob an die gute alte MC möchte ich ja nicht sagen, daß ich diese den modernen Errungenschaften der Digitaltechnik vorziehe. Natürlich klingt eine Digitalkopie besser als eine Kopie via MC, Tonband oder HIFI-Videocassette. Auch bei MP3 ist praktisch kein Unterschied hörbar. Aber es ist halt ärgerlich, wenn digitale Aufnahmen auf gebrannten CDs (Kauf-CDs werden nicht gebrannt, sondern gepresst) nach einigen Jahren unlesbar werden.
Mit diversen CD-Rohlingen herumzuprobieren halte ich für nicht sinnvoll, da ein schlechtes Brennergebnis erst nach Jahren zum Tragen kommt.

PS: DAs größte Problem im Digitalzeitalter ist es, Daten dauerhaft zu speichern.

Gruß
Dreizack
dieterh
Stammgast
#13 erstellt: 29. Jun 2006, 09:50
Hi,

vielleicht habe ich ja besonderes Glück oder so, aber ich habe eigentlich noch nie Ausfälle bei gebrannten CDs gehabt. Meine ältesten selbstgebrannten sind ca. von 1998, weil ich da angefangen habe alte Aufnahmen zu digitalisieren. Bisher keine Ausfälle. Dabei habe ich nie besondere Rohlinge gekauft oder Testreihen erstellt.

Mit den MCs hast Du aber schon recht, ich habe einige, die fahre ich seit über 20 Jahren im Auto rum und die sind sowohl mechanisch, als auch klanglich einwandfrei.


DAs größte Problem im Digitalzeitalter ist es, Daten dauerhaft zu speichern.

Das war schon immer so. Nur standen nie so viele Informationen breit zur Verfügung, wie heute.
Informationssammlungen müssen gepflegt werden, egal ob es sich um Bücher handelt, oder um Datenbänder etc. Die Art der pflege ist lediglich eine Andere. Und es wird natürlich immer teurer umso mehr Daten vorhanden sind. Die, die für sowas da sind (Bibliotheken etc.) kommen (unverschuldet) leider immer zu spät und haben zu wenig Mittel. Heute kämpfen sie den fast aussichtslosen Kampf gegen die Säure im Papier alter Bücher und morgen versuchen sie vielleicht alte CD-Laufwerke zum Leben zu erwecken.

Grüße,
dieter
gdy_vintagefan
Inventar
#14 erstellt: 29. Jun 2006, 10:49
Ich kann sehr vielem hier zustimmen.

Meine MCs hätte ich gern noch ein bisschen länger verwendet, aber fast alle hatten im Laufe der Jahre Höhenverluste, Leiern, Aussetzer des Bandtransport und teilweise sogar Bandsalat!
Ich hätte unbedingt in die "Hardware" investieren müssen, z.B. eine Generalüberholung meiner Kassettendecks und/oder vielleicht den Kauf eines oder zwei neuer (gebrauchter) Decks. Das erschien mir alles zu unwirtschaftlich (gehöre nun mal nicht zur erwerbstätigen Bevölkerung), weshalb ich mich zur Aufgabe der ganzen Kassettensammlung entschied. Natürlich habe ich alles digitalisiert bzw. im Original nachgekauft, so dass mir keine wertvollen Aufnahmen verloren gingen.
Zuletzt hatte ich auch nur noch 1 Kassettendeck im Wohnzimmer. Keins mehr im Büro, keins mehr im Auto, auch deshalb fiel mir die Umstellung auf CD-R leichter.

Zeitweise hatte ich 3-4 verschiedene Decks im Einsatz, und nur selten waren diese miteinander "kompatibel", wenn ich eine bestimmte Kassette hören wollte. Auf dem einen klang sie gut, auf dem anderen schlecht.

CD-R verwende ich seit 1998, habe mehrere hundert davon, allerdings sind maximal fünf Stück bis jetzt fehlerhaft gewesen (Princo, Bestmedia, Fuji). Und auch von denen konnte ich alles noch retten, notfalls indem ich die Musik analog mit dem CD-Player wiedergab, der die beste Fehlerkorrektur hat, und dann erneut auf digitales Medium überspielte.
Ich habe CDs von 1998/99, die absolut fehlerfrei sind und sogar in meinem einen problematischen Laufwerk (älteres Autoradio) erkannt werden. Ich brenne CDs auch nur 4-fach und verwende Markenrohlinge.

Bei mir war es eher umgekehrt: Bei den Kassetten hatte ich etliche Aussetzer (klanglich und mechanisch, letzteres vor allem bei BASF und AGFA sowie Kaufkassetten), während ich bei CD-Rs wenig Ausschuss hatte.
Lediglich meine 20+ Jahre alten und damals mit einem Spitzen-Deck aufgenommenen Maxell-MCs waren zum Schluss noch klanglich und mechanisch einwandfrei.
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