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Amp ausschalten

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leon123
Stammgast
#1 erstellt: 22. Sep 2006, 11:39
Hallo Forum

als ich noch an der FH war meinte mein damaliger Dozent, den zusammenhang weiss ich nicht mehr, dass richtige HiFi Freunde zum schonen des Amps selbigen nie richtig abschalten sondern immer anhaben damit er nicht auskühlt.

Ist da was dran?
Also ich mach meinen immer aus. Gut was bei einem richtigen (teuren) Verstärker sinnvoll wäre weiss ich nicht hab ja keinen.

Gruss Leo
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 22. Sep 2006, 11:44
Wenn ich ihn als Zusatzheizung benutzen möchte, tue ich´s auch . . .

Scherz beiseite - m.E. ist da nicht viel dran.

Klanglich : die Halbleiter sind eh nach wenigen Minuten auf Betriebstemperatur

Defekte : treten auf, ohne daß man die Uhr danach stellen kann.

Gruß
Audiofan100
Stammgast
#3 erstellt: 22. Sep 2006, 15:09
Da ist schon etwas dran, z.b ist bei meinem Mark Levinson Vorverstärker immer ein gewisser niedriger Ruhestrom im Standby Betrieb auf den Transistoren geschaltet.
Wenn man den Verstärker dann in den Betriebszustand verseztz, ist er sogleich auf der richtigen Arbeitstemp.!

Ich glaube sogar dass ich mal bei Endstufen dieses Prinzip gesehen habe (Lindemann?)

Gruss
Martin
lumi1
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Sep 2006, 15:36
Guten Tag!

Ja und nein.
Beides ist eigentlich richtig.

Ich gehe seit fast 30 Jahren, bei allen Amps die ich hatte/habe, den goldenen Mittelweg.

Bekomme ich Lust zu hören schalte ich ein, und lasse die Amps ca.15min warm werden.

Dann bleiben sie an, bis ich zu Bett gehe, bzw. in anderem Raum höre.

Mache ich übrigens außnahmslos mit allen Geräten so.

Evtl. liegt´s daran, daß bei mir ein von mir selbst neu erworbenes Gerät noch nie einen richtigen Defekt hatte...

Auch bei Geräten die älter als 25 Jahre sind.

Fakt ist, manche Bauteile mögen es nicht, andauernd ein- u. ausgeschaltet zu werden.
Besonders manche Schaltnetzteile mögen es überhaupt nicht.

Ansonsten, trotz meiner Erfahrung weiter oben.....

Defekte : treten auf, ohne daß man die Uhr danach stellen kann.

..ist das hier natürlich auch richtig.
MfG.
Guggi76
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Sep 2006, 15:37
Wenn einem die Stromrechnung egal ist kann man ihn ja anlassen, ich tue es nicht!
Osi
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Sep 2006, 15:55
Hi,
selbst bei meinem kleinen Diora ist das so das im "Standby"-Betrieb die Transistoren noch weiter mit Strom versorgt werden. Das ganze mit der Fernbedienung und diesem Ruhestrom verbraucht dann schon mal seine 13 Watt. Da dieser Verstärker aber schon mal defekt war, da er seit den 90ern so gut wie nie benutzt wurde bleibt er am Netz und wird nicht ganz ausgeschaltet.
Gruß OSi
lumi1
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 22. Sep 2006, 18:08
N´Abend


Wenn einem die Stromrechnung egal ist kann man ihn ja anlassen, ich tue es nicht!


Egal kann ich nicht behaupten, aber es relativiert sich;
das sehen viele nicht......

Ich lege meine Hand auf´s Herz, daß ich oft erlebte, wie Geräte von Bekannten in meinen Augen vorzeitig den Geist aufgaben.

Davon betroffen in erster Linie CRT-TV´s, DVD-Player, CD-Player, und auch Amps, hervorstechend Mehrkanal-Receiver der letzten Jahre.

Ich schiebe sowas selbst zuerst mangelhafter Qualität zu.

Ein Gerät sollte sauber vom Netz getrennt werden können (mit richtigem Schalter!), um unser aller Gelbeutel zu schonen, ohne frühzeitig zu sterben.
Bei Geräten mit genanntem Schalter ist im großen u. ganzen auch nichts zu befürchten, da sie dafür konzipiert sind.

Es sei denn der kleine Sohnemann spielt Klavier auf den Knöpfen, und versucht diese mit dem Lichtschalter zu assoziieren.

Doch leider sieht die Realität heute oft anders aus.
Lediglich Standby-Schaltungen wohin das Auge schaut.

Und wenn jemand denkt, gerade bei TV-Geräten aller Gattungen, ein rastend klackender Knopf trennt vollständig vom Netz, irrt manchmal gewaltig.

Bei vielen Geräten ist es tatsächlich nur ein Kostenfaktor in der Herstellung, bei vielen anderen allerdings ein fest geplanter Faktor für die Funktion des Gerätes.

Gut, besteht die Kette aus dem niederen Preissegment, kann man oft davon ausgehen das, egal wie sie behandelt wird, die Lebenserwartung eh nicht sehr hoch ist.
Da trifft der Faktor der Stromkostenersparnis.

Gehen die Gerätschaften beim Kauf allerdings in den Geldbeutel, oder es sind gar HighEnd-Geräte bzw. Liebhaber-/Klassikerstücke ist die Stromersparnis im Falle eines Defekts sehr schnell weitaus geringer, als die Reparaturkosten.
Erst recht dann, wenn man es nicht selbst bewerkstelligen kann, sondern zum "Fachmann" muß.

Anbei sei bemerkt, daß der Verkleich zu KFZ-Technik bei unserem Hobby manchmal angebracht ist.
Welcher Motor hält zu 90% länger?
Der bei vorwiegender Stadtfahrt, oder Langstreckenmarschierer?
Bekannte von mir in der KFZ-Branche schmunzeln besonders über die Ampel-Motor-Aus-An-Spritsparer.

Die haben quasi ein Reparatur-Abo.
Vor allem für Startermotoren......


MfG.


[Beitrag von lumi1 am 22. Sep 2006, 18:10 bearbeitet]
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