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Ab wann hört man deutlichen Unterschied zwischen Anlage & Computer?

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Phoenix1412
Stammgast
#1 erstellt: 23. Nov 2006, 22:36
hallo zusammen...
ich lese dauernt wie toll doch die und die CD klingt und wie toll diese oder jene Anlage doch sei...

Meine Anlage hat mich nun ca. 1500€ gekostet und ich mit dem Klangresultat eigentlich recht zufrieden. Jedoch höre ich keinen wirklichen Unterschied zwischen einer Original CD auf meinem Yamaha CDR-HD1500, der doch mit so herausragender Klangqualität gelobt wurde und einer mp3 file von meinem PC.

Bin ich taub, schwerhörig oder ist meine Anlage zu schlecht um einen unterschied zu hören? Bei einigen Lieder ist er hörbar, weil die CD einfach lauter ist...

Das System besteht aus nem Yamaha Receiver & Magnat Boxen, sowie auch Oehlbachverkabelung.

Was sind eure erfahrungen? Wie kann ich echt was aus der Anlage rausholen?

lg. Christian
Marc-Andre
Inventar
#2 erstellt: 23. Nov 2006, 23:20
Hi,

was Du hörst ist imho völlig normal. Ich kann auch oder nur mit sehr viel Mühe eine gute MP3 vom Original unterscheiden. Ich höre auch keinen Unterschied zwischen meinem CDP und meinem DVD-Player...Von Kabeln wollen wir erst garnich anfangen Ab einem bestimmten Preis sollte man auch keine Verstärker mehr heraus hören können.

Verbesserungen kann man meißtens noch durch die LS_Aufstellung und durch die Raumakustik erreichen.

mfg

Marc
zwaps
Stammgast
#3 erstellt: 24. Nov 2006, 01:10
Eine sauber codierte Mp3 Datei ab etwa VBR v2 ist nur dann nicht mehr transparent, wenn der Hörer sich geziehlt auf das Raushören von Fehlern trainiert hat. Ab einer höheren vbr Stufe ist generell keine Unterscheidung mehr möglich, zumindest ist mir niemand bekannt, der das hinbekommt.
Noch besser: MPC oder OGG, irgendwann auch mal Mp4!
Klangqualität ist nicht mehr der Fokus. Wenn man will, kann man perfekt transparent codieren. Die Frage ist nur: Wo liegt bei dir diese Grenze und wieviel Speicher kostet es. Über einen Durchschnitt von 192kbp/s (aber vbr), sollte es bei niemanden liegen, der ehrlich ist.


Heutige CD-Rom Laufwerke sind den Cd-Playern _mindestens_ gleichwertig. In dem teuren Meridian Playern steckt ein normales CD-Rom Laufwerk!

Bei einer guten Soundkarte musst du die Wandler nicht fürchten. Zumindest nicht mehr als bei einem Receiver. Und zur Not wird digital übertragen.

Oder von der Soundkarte direkt in die Aktivmonitore/Subs, so wie bei mir. Alles an einem Platz, wenn du willst.
Klingt sogar besser.



Ernsthaft, wer für die Zukunft investieren will, denkt darüber nach Hifi und PC zu integrieren. Es ist so viel mehr möglich und alles ist günstiger und besser.


[Beitrag von zwaps am 24. Nov 2006, 01:12 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 24. Nov 2006, 05:52
Das einzige was man fürchten muss ist der Kernelmixer und verlustbehaftete Kompression wie MP3, OGG und MPC. Lossless mit Bitgenauer Soundkarte und DAC herscht gleichstand.

MFG Christoph
zwaps
Stammgast
#5 erstellt: 24. Nov 2006, 10:40

HiFi_Addicted schrieb:
Das einzige was man fürchten muss ist der Kernelmixer und verlustbehaftete Kompression wie MP3, OGG und MPC. Lossless mit Bitgenauer Soundkarte und DAC herscht gleichstand.

MFG Christoph


Wo ist das Problem welches du bei lossy codecs sehen würdest?
Dass eine vernünftige Soundkarte per ASIO angesteuert wird, ist natürlich klar!
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 24. Nov 2006, 12:35
Die Klangveränderung. In zeiten in denen das Gb festplattenspiecher unter 30 Cent liegt und sich DSL Anschlüsse durchgesetzt haben noch lossy rumwerkeln ist einfach nicht mehr Zeitgemäss. Klanglich war ich mit MP3 schon vor jahren nicht zufrieden. Seit 2003 bin ich lossless unterwegs.

Ich steuere meinen Karte mit Kernel Streaming an und bekomme auch bitgenaue daten an den Ausgang. Es muss nicht immer ASIO sein.

MfG Christoph
Phoenix1412
Stammgast
#7 erstellt: 24. Nov 2006, 19:55
hallo,

ok also kann ich nur noch was durch bessere Raumakkustik sprich bessere aufstellung der Lautsprecher etc. aus dem Klang rausholen.
Ich probiere es mal, danke für die Hilfe

lg. Christian
zwaps
Stammgast
#8 erstellt: 24. Nov 2006, 23:37

HiFi_Addicted schrieb:
Die Klangveränderung. In zeiten in denen das Gb festplattenspiecher unter 30 Cent liegt und sich DSL Anschlüsse durchgesetzt haben noch lossy rumwerkeln ist einfach nicht mehr Zeitgemäss. Klanglich war ich mit MP3 schon vor jahren nicht zufrieden. Seit 2003 bin ich lossless unterwegs.

Ich steuere meinen Karte mit Kernel Streaming an und bekomme auch bitgenaue daten an den Ausgang. Es muss nicht immer ASIO sein.

MfG Christoph


Du hast schonmal ne vbr q2 mp3 mit original ABX-verglichen oder?
Ich bezweifle, dass dir beim aktuellen Codec was auffällt. Es sei denn natürlich du weißt worauf du achten musst.

Aber mach ruhig mal den ABX, wenn noch nicht geschehen.
HiFi_Addicted
Inventar
#9 erstellt: 25. Nov 2006, 01:00
Blindtest mit vbr Codierten Files hab ich noch keinen gemacht.

Lame 3.96 --alt-preset-insane (CBR 320kbit JS) hab ich allerdings schon mal mit 38/40 geknackt. Hochtonlastige Musik in kombination mit Totkomprimierter Dynamik ist Ideal dazu alsio gut aufgenommenen Punk CDs wie dei Good Charlotte - The Young And The Hopeless oder auch die Fall Out Boy - Take This To Your Grave versprechen einen hohe Trefferquote.

Das Charakterristische Ringing der Filterbänke führt zu einer Übersteuerung die hörbar wird. Verzerrende E-Gitarren + wenig Dynamik + Viel hochton ist gift für jeden Lossy Codec.

Ich bin von MP3 (Ende 2002) über den Psytel AAC Codec und Musepack letztendlich bei Flac geladet und bis auf 24 Bit Files die ich mit APE Codiere dabei geblieben.

Ich sollte vieleicht dazu sagen dass mein PC einen eher überdurchschnittliche Soundausrüstung hat.

MfG Christoph
Crazy-Horse
Inventar
#10 erstellt: 25. Nov 2006, 01:21
Wobei LS den Klang auch recht maßgeblich beinflussen, hier lässt sich also auch noch was rausholen.

Und das welche MP3 sich noch als solche erkennen lässt, hängt auch wieder maßgeblich vom Auflösungsvermögen der Kette ab.

Mit Phio Auido Lautsprechern macht das bestimmt deutlich weniger Spaß als mit den Magnats, denn diese zeigen sogar jeden Abmischfehler im Studio ganz eindeutig auf.
Poison_Nuke
Inventar
#11 erstellt: 25. Nov 2006, 10:38
hm, also mittlerweile kann ich ja locker behaupten, dass meine Abhörkette auf einem extrem hohen Niveau angekommen ist. Habe nat. schon viele CDs und noch mehr MP3s gehört.

mal ganz ehrlich: selbst auf meiner Anlage ist es schon schwer bei vbr MP3s oder CBR mit mehr als 192kBit noch Qualitätseinbußen rauszuhören, wenn man sich nicht genau darauf konzentriert.


Die Abhörkette an sich hat nunmal doch einen extrem viel größeren Einfluss auf das Ergniss, wie die Quelle.
zwaps
Stammgast
#12 erstellt: 25. Nov 2006, 11:04

HiFi_Addicted schrieb:
Blindtest mit vbr Codierten Files hab ich noch keinen gemacht.

Lame 3.96 --alt-preset-insane (CBR 320kbit JS) hab ich allerdings schon mal mit 38/40 geknackt. Hochtonlastige Musik in kombination mit Totkomprimierter Dynamik ist Ideal dazu alsio gut aufgenommenen Punk CDs wie dei Good Charlotte - The Young And The Hopeless oder auch die Fall Out Boy - Take This To Your Grave versprechen einen hohe Trefferquote.

Das Charakterristische Ringing der Filterbänke führt zu einer Übersteuerung die hörbar wird. Verzerrende E-Gitarren + wenig Dynamik + Viel hochton ist gift für jeden Lossy Codec.

Ich bin von MP3 (Ende 2002) über den Psytel AAC Codec und Musepack letztendlich bei Flac geladet und bis auf 24 Bit Files die ich mit APE Codiere dabei geblieben.

Ich sollte vieleicht dazu sagen dass mein PC einen eher überdurchschnittliche Soundausrüstung hat.

MfG Christoph



Ja aber hier ist ja der Punkt.
Wenn sich mit CBR keine Transparenz mehr erreichen lässt, hörst du eben Fragmente.
Ob das bei 320kbp/s noch sein sollte, weiß ich nicht.


Die Idee hinter vbr ist aber die Variabilität des codecs. Ich komprimiere oft mit nem hohen MPC setting, welches garantiert dass FALLS die Transparenz beeinträchtigt wäre, der Codec automatisch die Bitrate korrigiert und bei anderer Stelle einspart, oder auch nicht.
Der Logik nach müsste bei einem entsprechenden, für dich passenden Setting, bei einer Musik die ständig nur Fehlersamples produziert (warum auch immer), die Bitrate bis auf fast Losless hochgeschraubt werden. Aber ich bezweifle mal, dass es wirklich so sein wird.


Mach mal ein ABX mit nem hohen MPC Setting.
Es hat sich wirklich einiges getan und ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Lossy Codecs per se für sich nicht mehr ausreichen.
Ich kann mir natürlich vorstellen, dass du noch nicht das entsprechende Setting gefunden hast.


Bezüglich deiner Kette habe ich ja auch ähnliches Zeug hier stehen. Gut, kein Apogee Rosetta (feines Teil), aber trotzdem.
Peter_H
Inventar
#13 erstellt: 25. Nov 2006, 11:45
Bei einer guten mp3-datei hört man keine Unterschiede; allerdings ist die Quelle ausschlaggebend. Hat man eine gute mp3-Datei (mit 320kbps VBR und hoher Qualität) von einer CD erzeugt, gibt es kaum jemand, der glaubhaft sagen kann, wo der Unterschied liegt. Allerdings ist heutzutage bei den mp3-Files eine andere Geschichte ausschlaggebend.

Manchmal klingen nämlich 96kbps mp3s besser als 320er...

Viele haben ihre mp3s aus der ein oder anderen, mehr oder minder legalen Quelle aus dem Netz oder von "Bekannten". Jetzt kann folgendes passiert sein:

"Hubert" generiert ein Lied von seiner CD als 320ger-VBR-mp3-File und stellt das Ding illegaler Weise ins Netz.

"Egon" lädt sich diese hochwertige Datei auf seinen Rechner und brennt sich davon eine CD (jetzt wird wieder WAV-File daraus). Irgendwann kopiert sich sein Kumpel "Reiner" genau diese CD wieder als mp3-File (aus der WAVE-datei wird wieder mp3) mit 128kb und brennt sich davon wiederum eine CD (macht wieder WAV-File draus). Danach Kopeiert sich seine Schwester "Ida" diese CD wieder als 320er-Mp3 auf den Rechner... welche Qualität bleibt dann übrig? Die Ursprüngliche 320er ist somit weniger verhunzt, als die, die durch 25 Komprimierungs- und Umwandlungsprozesse gegangen ist. Daher häufig die Unterschiede bei vermeintlich qualitativ gleichwertigen mp3-Files. Irgendwelche Behandlungen mit "Klangerweiterungs- oder Anpassungsschalterchen", die jedes Brennprogramm noch so drin hat, mit denen zwischendrin noch vielleicht einer rumgurken mußte, sind da noch nicht berücksichtigt. Somit "kannn" eine mp3-Datei sehr wohl gut klingen, muß aber nicht! ;-)

Was heißt: Mag man illegale Tauschbörsen (bzw. illegale Tauschvorgänge und Weitergabe) jetzt toll finden oder als Schädling der Musikindustrie - jedenfalls sorgen diese über die Zeit für Qualitätsabfall in den verbreiteten Dateien... in der Physik nennt man diesen Effekt Entropie ;-)


[Beitrag von Peter_H am 25. Nov 2006, 12:01 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#14 erstellt: 25. Nov 2006, 11:58
deswegen kauft man sich ja auch nur OriginalCDs und rippt diese selbst auf Platte. Is nicht illegal, und man hat die höchste Qualität

und Musikload usw tu ich mir nicht an, wer weiß was mit den Files gemacht wurde
Crazy-Horse
Inventar
#15 erstellt: 25. Nov 2006, 12:09

Poison_Nuke schrieb:
deswegen kauft man sich ja auch nur OriginalCDs und rippt diese selbst auf Platte. Is nicht illegal, und man hat die höchste Qualität :angel

Nicht so einfach, ist ein effektiver Kopierschutz enthalten, macht man sich wieder strafbar.

Unix/Mac User haben hier Vorteile, da gibt es kaum effektive Lösungen also kann man wieder alles rippen was man will.
HiFi_Addicted
Inventar
#16 erstellt: 25. Nov 2006, 12:15
Windows User sind aber auch nicht benachteiligt wenn sie Tweak UI installieren und den Autorun abdrehen. Tweak UI ist ja noch aus Win 95 Zeiten aber auch unter XL leistet es wertvolle dienste. Zur not gibts noch CD Player mit AES/EBU Schnttstelle die im gegensatz zum SPDIF kein Copy Bit kennt. Die ESI Juli@ pfeift aber auch aufs Copy Bit und die daten werden nicht verändert. Jedenfalls überleben es dts und HDCD kodierte Audio Streams.

MfG Christoph
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