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Hifi Geräte in Urushi umlackieren?

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don_camillo
Inventar
#1 erstellt: 30. Dez 2006, 22:21
Hallo,

ich möchte meine Gerätefronten in Urushidesign aufmotzen.
Hat da jemand einen Tipp für mich wer das anbietet, oder kann man es selber machen?
hal-9.000
Inventar
#2 erstellt: 30. Dez 2006, 22:41
Schau mal z.B. hier: Link!
Da geht's zwar "nur" um die Beschriftung, das wird aber sicher das Aufwändigste an solch einem Projekt ...
don_camillo
Inventar
#3 erstellt: 30. Dez 2006, 22:49
Hallo hal...,


danke schön. Aber dafür(Beschriftung) hätte ich schon eine Lösung. Mir geht es darum eine z. B. die Front einer Yamaha M60 in dieses Hochglänzende schwarz zu bringen.

Ist das ein Folie oder doch Lackiert?
hal-9.000
Inventar
#4 erstellt: 30. Dez 2006, 23:02
Ich schätze mal, dass das Klavierlack ist. Bin mir aber nicht sicher, da ich derartige Geräte noch nie in natura gesehen habe und sie auch nicht weiter kenne.
don_camillo
Inventar
#5 erstellt: 30. Dez 2006, 23:13
schau mal da:

hal-9.000
Inventar
#6 erstellt: 30. Dez 2006, 23:20

don_camillo schrieb:
schau mal da:


... schon klar, ich kenne die schon (war wohl etwas missverständlich) - allerdings eben nur von Foto's - und ich schätze es ist Klavierlack. Ich würde dafür aber nicht meine Hand ins Feuer legen - gibt hier aber bestimmt jemanden, der Dir das genau sagen kann ...
don_camillo
Inventar
#7 erstellt: 31. Dez 2006, 08:01
ich hab bereits 2 M90 und eine M73.
Danke für deine Hilfe
don_camillo
Inventar
#8 erstellt: 31. Dez 2006, 12:41
vielleicht heute jemand da der weiß wie es geht?
ptfe
Inventar
#9 erstellt: 31. Dez 2006, 13:19
Hi,

das ist mit Sicherheit schwarzer Klavierlack.
Willst Du das wirklich machen ?

Der notwendige Ablauf ist eigentlich recht einfach:
-Demontage der Geräte , bis du die zu lackierenden Gehäuseteile als Einzelteil hast.
-Alten Lack / die Beschriftung abbeizen , abstrahlen oder abschleifen /reinigen und entfetten
-Unebenheiten spachteln und schleifen - du siehts bei Klavierlack wirklich jede Unebenheit im Untergrund
-Abkleben der Teile, um nicht alles mit dem Overspray zu versiffen
-Schalteraussparungen /Schraubenlöcher / Fenster etc. gut abkleben, sonst hast du an der Kante einen wulstigen Lackaufbau
-Grundieren / evtl.Zwischenschliff
-Klavierlack (inkl. den restlichen Komponenten für den Lackuntergrund)ist nicht ganz einfach zu lackieren , es gibt bei Polyesterlacken verschieden Systeme - du brauchst auf jeden Fall eine sehr staubfreie Umgebung, sonst siehst du die ganzen Partikel in der Oberfläche. Mehrere Auftragsdurchgänge mit entsprechender Zwischentrocknungszeit sind notwendig.
-Zusätzlich musst du nach der Lackierung für den Hochglanzeffekt noch ziemlichen Aufwand in den Lackschliff / die Politur der Oberfläche stecken- das heißt verschieden Schleifpapiere von grob nach fein , danach Polieren mit Wachsen /Polish mit textilen Schleifmitteln .
-Beim Zusammenbau musst du evtl. diverse Durchbrüche mit Sandpapier und Feile sauber anpassen -Filigranarbeit.

Der Lack selbst ist nicht ganz billig - lasse am Besten die ganze Arbeit nach der Demontage bis zum Wiederzusammenbau einen erfahrenen Lackierer machen, sonst wirds echt nur Murks

Meine Background: ich habe täglich mit Zierteilen fürs Auto zu tun. Bei Maybach gibt´s z.B. Klavierlack als Serie -für die Produktion ein heiden Aufwand mit einem satten Nacharbeits- und Ausfallfaktor bei den Teilen

Ich würde mirs gut überlegen, ob sich der Aufwand rechtfertigt - wenn´s schief geht, hast du die Gehäuse deiner Geräte geschrottet


cu ptfe


[Beitrag von ptfe am 31. Dez 2006, 13:21 bearbeitet]
don_camillo
Inventar
#10 erstellt: 31. Dez 2006, 14:03
hallo,

vielen dank für den Rat. Da muss ich mal schauen ob ich da jemanden finde der sich das traut.
Ich würde das Risiko mit den Gehäuseteilen Riskieren, ich finde es halt eine tolle Sache.
Neumie
Stammgast
#11 erstellt: 31. Dez 2006, 14:57
Hallo,

habe gerade eine selbstgebaute Zarge für einen alten Thorens beim Auto-Lacker. Bin mal gespannt auf das Ergebnis, bin aber guter Dinge dass das Teil in Hochglanz schwarz strahlen wird!
Dürfte bei Geräten aber schwerer sein, wie ptfe schrieb muss der Untergrund absolut glatt sein, in hochglänzendem Lack sieht man alles, und selber verarbeiten kann man den kaum.
Sollte es funktionieren, stell mal Bilder rein, bitte!

Neumie
don_camillo
Inventar
#12 erstellt: 31. Dez 2006, 15:04
werde ich in jedem Fall machen.

Erst mal allen einen guten Rutsch ins neue Jahr
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