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Was ist besser für Musik

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Autor
Beitrag
oert
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Dez 2003, 18:13
Was ist eigentlich besser

für Musik Stereo oder surround.


[Beitrag von oert am 24. Dez 2003, 18:13 bearbeitet]
Pool
Stammgast
#2 erstellt: 24. Dez 2003, 23:58
j


[Beitrag von Pool am 25. Dez 2003, 14:59 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#3 erstellt: 25. Dez 2003, 01:03
Kommt darauf an, wie deine Vorlieben so sind!?
Pauschal sag ich dir jetzt einfach mal Stereo.

P.S. Bin aber gespannt, was vielleicht noch an Meinungen hier reinflattert..

Liebe Grüße,

Olli.
abrakadabra
Stammgast
#4 erstellt: 25. Dez 2003, 01:12
WEIHNACHTEN!!!
raw
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Dez 2003, 01:24
ganz klar stereo


musik in surround klingt auch ganz nett; aber nur solang sie in dolby digital, also mehrkanälig aufgenommen ist; denn prologic und co machen kein so gutes klangbild/effekte meinen erfahrungen nach.
hangman
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Dez 2003, 01:37
am besten in nem verrauchten live-club, mit bier auf dem boden und langhaarigen typen auf der bühne!!!

frohes fest, hicks
Amerigo
Inventar
#7 erstellt: 25. Dez 2003, 09:39
hab vor 4 wochen mein gesamtes TV- und Heimkino-Zeugs verkauft.

Ich bin für Stereo. Aber was besser "ist"? Wer weiss? Kannst du nur selber beantworten.
hhasi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Dez 2003, 18:46
hast du 2 oder 5 Ohren ?
schonmal Kunstkopfaufnahmen in stereo gehört, dann wüßtest Du dass nur Stereo zählt!!!!
Surround hat doch nur Effekte, klanglich mußte fast 5x soviel ausgeben um auf hervorragenden Stereosound zugelangen!!!
Andreas_Kries
Stammgast
#9 erstellt: 27. Dez 2003, 19:06
Hallo,

auf der High-End habe ich bei mehreren Musik-Vorführungen mit 5.1 Gitarren von hinten links oder ein Klavier von hinten rechts gehört. Jetzt suche ich nach einer Konzertsituation, in der das auch so ist .

Ernsthaft: Stereo ersetzt zwar das tatsächliche Musikerlebnis nicht, ist aber ein guter Ersatz, da es realitätsangenährte Situationen schafft.

Viel Spaß beim Hören!

Andreas
pedda-online
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Dez 2003, 19:43
Wie oben schon angedeutet wurde:

Nix wie hin zum Hifi-Händler und selbst ausführlich probehören. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass Surround auch bei Stereoaufnahmen gut klingen kann, hängt aber IMHO auch von der jeweiligen CD ab. Außerdem auch von deinem eigenen Geschmack.
Stereo ist auf jedenfall "unverfälschter", was dir persönlich aber besser gefällt kann ich nicht sagen.
Heinrich
Inventar
#11 erstellt: 27. Dez 2003, 22:45
Und das nächste heiße Eisen (neben unserer Vinyl-CD-Diskussion).

Und los geht's:


1. Der künstlerische Aspekt:

Zunächst muß man sich einmal überlegen, WAS eine Aufnahme überhaupt sein/leisten soll. Die zwei entgegengesetzten Meinungen:

a) Eine Aufnahme dient dazu ein wie auch immer geartetes Live-Erlebnis möglichst unverfälscht einzufangen oder dieses Live-Erlebnis zumindest so gut als möglich zu suggerieren.

b) Eine Aufnahme ist eine eigene Kunstform, die eigenen Regeln unterliegt, die nichts mit einem Konzert zu tun haben - selbst wenn es sich um eine Konzertaufnahme handelt. Man geht also davon aus, daß ein Konzert vom Zuhörer anders erlebt/empfunden wird, als eine Aufnahme.

Und dazwischen alle Abwandlungen...


2. Der tontechnische Aspekt:

A) Reproduktion des Schallfeldes des Raums

Stereo: Das aufgenomme Schallfeld des Raumes (und ein Raum wird definiert durch DREI Dimensionen) MUSS wie die Musik aus denselben Lautsprechern von VORNE wiedergegeben werden. Das bedeutet eine Stereowiedergabe ist dieszbezüglich IMMER ein Kompromiß, der aber aufgrund der Funktionsweise unseres Hörens gut funktioniert.

Surround: Eine - zumindest zweidimensionale - Darstellung des Raumes ist möglich, da ein Schallfeld durch die Anordnung der LS vorne und hinten ansatzweise wieder reproduziert werden kann.

WICHTIG: Wir reden hier noch nicht von gut oder schlecht bei Stereo oder Surround, sondern nur von einem - allerdings wesentlichen Aspekt - der Reproduktion!

BITTE: HIER noch NICHT diskutieren wie gut/räumlich/dreidimensional die Stereowiedergabe doch sein kann. Das ist nämlich unbestritten.

B) Die mögliche Abbildungsbreite eines Klangkörpers

Stereo: Die Abbildungsbreite ist im wesentlichen auf die Basisbreite der beiden LS beschränkt. Also auf einen Winkel von 60° aus Sicht des Hörers.

Surround: die Abbildungsbreite kann über die Stereobasis verbreitert werden. Allerdings zeigt die AES 5.1 LS-Aufstellung hier auch Schwächen, da diese Verbreiterung zur Seite tendenziell instabiler wird, d.h. eine Punktschallquelle nicht mehr genau lokalisiert werden kann.


---------

Soweit also einmal einige grundlegende Überlegungen.


Nun meine persönlichen Ansichten (ab hier können wir uns wieder streiten/diskutieren/versöhnen!).

Ich persönlich gehe nicht in ein Konzert, um zu hören, wie ein Instrument klingt oder wo verschiedene Musiker sitzen. Sondern weil ich mir ein emotionales Erlebnis erhoffe. DIESES emotionale Erleben möchte ich auch beim Hören einer Aufnahme haben.

Für mich geht es also weniger um das Einfangen oder Nachbilden einer Konzertsituation, sondern um die "Abstraktion" der Musik. Dabei kann das Nachbilden einer Konzertsituation hilfreich sein, muss aber nicht. Einfaches Beispiel: Wir haben eine CD eines Jazznonetts produziert - zwei Trompeten, drei Saxophone, Posaune, Baßposaune/Tuba, Baß, Schlagzeug. Der Baßposaunist spielte also abwechselnd Baßposaune oder Tuba (und wechselte auch innerhalb der Stücke). Die Baßposaune wurde in der Mischung im Panorama nach rechts außen gelegt (wo sie im Satz auch spielte), die Tuba in die Mitte. Der Grund: Nach unserer Meinung war so das Gespielte transparenter, die Komposition klarer. Dies wäre eingentlich bereits ein Verstoß gegen die reine Lehre...

Geht man nun einen Schritt weiter, kann man auch Surround dazu benützen, die Komposition klarer, leichter verständlich zu machen. Oder versuchen die Emotion des Stückes besser zu transportieren.

WIE das nun erreicht wird, hängt von der Komposition und dem Tontechniker/Produzenten ab. Und wie's Euch gefällt, von Eurem Geschmack.

Ich persönlich kann - wenn es GUT gemacht ist - auch mit direkt von hinten gemischten Instrumenten leben - es gibt etliche Produktionen die mE nun in der Stereomischung sogar deutlich verlieren - an Durchhörbarkeit UND Emotion. Bestes Beispiel dafür ist mE "Nightfly" von Donald Fagen. Die Scheibe war ja in den 80ern für viele Audiophile Kult. Ich habe die Aufnahme auf LP, CD und DVD-Audio. Und hier gewinnt die Musik in Surround eindeutig!


Der Nachteil einer Surround-Musikwiedergabe soll allerdings nicht verschwiegen werden:

Es funktioniert nur dann gut, wenn man sich an die Empfehlungen der AES/ITU hält :

- 5 gleiche Vollbereichslautsprecher, aufgstellt bei 0° (Center), +/- 30° (L/R), +/- 100°-120° LS/RS. Im idealen Fall alle im gleichen Abstand zum Hörer. Sollte man denselben Abstand aller LS zum Hörplatz nicht verwirklichen können, muß man sehr sorgfältig die Lautstärke und das Delay der LS justieren. Die korrekten Winkel sind allerdings in jedem Fall einzuhalten.

Daneben darf man natürlich nicht vergessen, daß eine gute Surround-Anlage immer das ungefähr dreifache einer vergleichbar guten Stereoanlage kosten wird. Wo nun die Präferenzen liegen, muß jeder selbst entscheiden.

Persönliche Erfahrungen bei der Surroundwiedergabe:

1. Vollbereichslautsprecher: dies ist definiert mit einer unteren Frequenz von 20 Hz - meiner Erfahrung nach genügt hier auch eine Stufe weniger, also ein guter, kleiner Monitor (untere Grenzfrequenz so um die 60 Hz) - dies hat ja auch schon in Zeiten von Stereo zu einer durchaus befriedigenden Wiedergabe genügt (abhängig von der Qualität des LS!).

2. NIEMALS das Bassmanagement bei der Musikwiedergabe verwenden! Der Grund: Egal ob der Raum mikrophoniert wurde oder künstlich erzeugt wurde (Hallgerät), dieser Raum wird in den tiefen Frequenzen zwangläufig immer "aus der Phase" sein. Wird diese "Phasigkeit" nun über die LS im Abhörraum wiedergegeben, entsteht beim Hörer wieder das Gefühl des Raums. Werden diese Frequenzen jedoch elektrisch addiert (und nichts anderes macht das Bassmanagement ja), entstehen schlicht Auslöschungen oder Überhöhungen - es kann zu einem dünnen oder aufgedicktem Klang kommen. Dies setzt natürlich einigermaßen "potente" LS voraus.

3. Ein Subwoofer ist für die Wiedergabe von Musik nicht unbedingt verpflichtend, da dieser bei Musikproduktionen nur als zusätzlicher Effektkanal verwendet werden darf, d.h. es darf in der Mischung NICHTS fehlen (auch keine tiefen Frequenzen!), wenn man keinen Subwoofer hat. Dieser kann lediglich gewisse Eindrücke "verstärken" (einen Mix zum Beispiel "schwärzer" machen). Hat man keinen Subwoofer ist es schlicht Geschmackssache, ob man im LS-Menü den Sub trotzdem als existent angibt und einfach nicht verbindet, oder ihn auf die vorhandenen LS legt (Tip: wenn möglich, den .1-Kanal nicht nur auf die vorderen, sondern auf alle LS legen. Dann wieder genau die Lautstärke justieren!).


Gruss,

Heinrich
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