AVR als Ersatz / Upgrade für Marantz SR6010 gesucht

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JULOR
Inventar
#1 erstellt: 14. Jul 2020, 13:53
Moin Kollegen,

nachdem mir mein zweiter Marantz innerhalb von 3 Jahren kaputtgegangen ist und dieser auch vorher schon mal mit anderen Problemen zickte, habe ich keinen Bock mehr und überlege, auf etwas anderes außerhalb der japanischen Massenware zu wechseln. Im Auge habe ich da z.B. was mit DIRAC wie Arcam oder NAD oder stattdessen auch den weniger verbreiteten IOTAVX. Über dessen Einmesssystem liest man quasi nix, die PEQs sollen aber recht mächtig sein. Das ist zwar etwas umständlich, macht mir aber keine Angst.

Allerdings, wenn ich das hier so lese in den einschlägigen Sammelthreads, kommt man vom Regen in die Traufe. Man hat zwar vielleicht weniger technische Defekte, ist dafür aber weit davon entfernt, ein stabiles System zu haben oder muss auf einigen Komfort verzichten. Ich brauche nicht den neuesten Schnickschnack, keinen 3D-Sound oder Wirelesskram.

Und dann 1500 bis 2500 für einen AVR, der dann andere Macken hat, ist irgendwie auch doof. Vielleicht habt ihr eine Idee oder könnt mir einfach die richtigen Fragen stellen, damit ich mit meiner Entscheidung weiterkomme.

Vielen Dank!
Jürgen
Thowie
Inventar
#2 erstellt: 14. Jul 2020, 14:46
Was ist Dir denn besonders wichtig?

Gute, einfache Bedienbarkeit, Steuerung über zuverlässig stabile App, passable Einmessergebnisse, die Du ganz leicht und ohne intensive Auseinandersetzung mit der Technik erreichst? Image ist wurscht, Funktion steht im Vordergrund? Boxen sind nicht zu anspruchsvoll, also hoher Wirkungsgrad und nicht zu niedriges Impedanzminimum?

Dann wäre die richtige Antwort für Dich wieder die viel geschmähte „Consumerware“ aus Japan. Vielleicht auch mal keine Musik spielende Heizplatte von Denon oder Marantz, sondern ein „großer“ Yamaha, vielleicht ergänzt durch ein Antimode für den Sub, wenn Du komplexe Raummoden hast.

Oder ist Dir Einfachheit wurscht, Du bist bereit, Dich intensiv mit der Technik auseinanderzusetzen, viel Zeit zu investieren und damit zu leben, dass trotzdem nicht immer alles funktioniert? Du willst viel mehr Geld für objektiv deutlich weniger ausgereifte Technik und Bedienkomfort ausgeben, erhältst dafür aber deutlich besseres Image und, -in vielen Räumen, wenn Du bereit bist, Dich darin „einzuarbeiten“- ein tatsächlich hörbar besseres Einmessergebnis, von eben wahrnehmbar bis deutlich? Du bist aber auch nicht sauer, wenn sich am Ende herausstellen sollte, daß der klangliche Gewinn eigentlich nicht entsteht, -denn das kann auch passieren?

Dann kann es für Dich ein Gewinn sein, die Exoten mit DIRAC oder Ähnliche in Betracht zu ziehen.

Oder geht es Dir um einfach mehr Power? Weniger Belastung für den AVR? Eigentlich bist Du mit Einmeßsystem und Klang des Marantz zufrieden, er macht nur regelmäßig die Grätsche, weil Du ihn zu sehr forderst?

Dann könnte ein „Consumer-AVR“, entlastet und ergänzt mit externen Endstufen, auch recht günstig z.B. aus dem Profibereich (PA), Deine Lösung sein.

Du siehst, es gibt tatsächlich mehrere Möglichkeiten, und noch Weitere...

Gruß Thomas
JULOR
Inventar
#3 erstellt: 14. Jul 2020, 15:38
Hallo Thowie,

du sprichst mir aus der Seele. Das sind ziemlich genau meine Gedankengänge.

Vielleicht zu den Defekten: einmal war es Subwooferausgang, der stumm war. Werksreset und vom Strom nehmen half nicht. Beim nächsten AVR ging jetzt 2x das HDMI-Board kaputt, zwischendurch gab es Probleme mit schwankender Centerlautstärke und ein paar kleinere Macken, die aber verschmerzbar waren. Übermäßig gefordert habe ich die AVRs nicht, nie besonders laut gehört mit wechselnden LS, hauptsächlich Dynaudio Focus und zuletzt Aperion Verus, alle nicht besonders anspruchsvoll. Heiß werden die Marantze trotzdem, für Luft ist aber gesorgt.

Yamaha ggf. mit Antimode war mein erster Impuls, dann dachte ich, Dirac soll ja so toll sein. Die Einmessung mit PC und Zielkurven schreckt mich nicht ab, wenn danach alles läuft. Aber genau das scheint nicht so zu sein, wenn ich hier in den Threads so lese.

Image ist (fast) wurscht. Etwas "anders" darf es gerne sein, abseits des Mainstreams - also doch nicht wurscht.Das ein teurer Exot keine Garantie für besseren Klang ist, ist mir bewusst, wäre aber toll, wenn man noch etwas rauskitzeln könnte, wenn man schon so viel Geld investiert. Das sollte dann mehr sein als edles Design und gerade noch funktionsfähig.

Ich habe auch kein Problem mit PA-Endstufen, glaube aber nicht, dass das meine Sorgen löst. Wohnzimmer hat 42qm, Hörbereich etwa 20qm, Hörabstand 3m zur Front. Das ist nichts besonderes, bei moderater Lautstärke kein großes Ding für einen soliden Amp.
Ich habe aber Sorge, dass dann genau das Gleiche passiert, HDMI-Board oder Vorstufensektion kaputt, da nützt mir auch die externe Endstufe nichts, ist nur ein Teil mehr. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Pech.


Du willst viel mehr Geld für objektiv deutlich weniger ausgereifte Technik und Bedienkomfort ausgeben, erhältst dafür aber deutlich besseres Image

So zitiert klingt das etwas schnippisch. Aber ich weiß, was du meinst und du hast irgendwie recht. Genau das wurmt mich auch.
Thowie
Inventar
#4 erstellt: 14. Jul 2020, 18:30
Ach, schnippisch ist das nicht. Nur ein wenig persönlich ernüchtert.

Ich suchte eine Lösung für meine Stereokette. Ich habe bei mir zu Hause tagelang ausprobiert. Einen hochgelobten Arcam 390, der mich drei Tage in den Wahnsinn getrieben hat, aber dann richtig gut klang, allerdings mit mieser Bedienung und einigen echt unlogischen „Beinahe-Bugs“ weiter nervte. Er ging zurück.

Dann kam ein Denon 4500 mit dem hochgelobten XT32. Ganz simpel zu bedienen, schnell eingemessen, ganz tolles Korrekturergebnis im Bass. Aber: völlig toter, plastikmäßiger, unnatürlicher Klang in Höhen und Mitten. Und er wurde viel zu heiss. Selbst bei gehobener Zimmerlautstärke. Ging zurück.

Dann ein Yamaha 1080. Genauso gut zu bedienen. MusicCast App IMHO deutlich besser als HEOS, viel besser als die Arcam Lösung sowieso. Dass man nicht „Spulen“ kann, stört mich nicht. Dafür läuft das Ding eben stabil und störungsfrei. Klanglich im Bass (in meinem Raum, habe da schon akustisch optimiert und wenig Probleme) nicht wirklich schlechter als XT32 und DIRAC, und in den übrigen Frequenzbereichen ist das Ergebnis HIER vergleichbar mit DIRAC. Dann stieß ich auf den R-N 803D. Gleiches Einmeßsystem, gleiches Ergebnis. Aber für mich als reinen Stereouser viel passender, und halber Preis. Die ganzen DSP-Szenarien und Video bzw. Surroundbearbeitung brauche ich ja gar nicht. TV Ton speise ich per Toslink ein. Es wird ohnehin zu 99% Musik gehört oder Konzert DVD oder BR gesehen. Also wurde es der 803.Zum weniger als halben Preis des Arcam 390, und immer noch sehr deutlich weniger als Denon 4500 oder Yamaha 1080.

Bei einem „High End Freund“ schaute und hörte ich mir noch Trinnov und einen Devialet an.

Danach war ich ein wenig ernüchtert von „High End“, und ich verstehe das hier so verbreitete Herabschauen auf die „Consumer Geräte“ aus Japan nicht mehr. Ich jedenfalls bin nicht mehr bereit, ein Mehrfaches auszugeben, wenn mir nicht vorher in meinem Raum bewiesen wird, dass das Ergebnis mit „High End“ nicht den Mehrpreis absolut wert ist.

Außer bei Plattendreher und Boxen bin ich bisher bei „Consumerware“ geblieben.

Gruß Thomas
happy001
Inventar
#5 erstellt: 14. Jul 2020, 18:47
Das alles sollte man dann aber noch etwas relativieren. Nicht in jedem Raum und bei jeder Aufstellung stellt sich am Ende das Ergebnis ebenso ein. Es gibt Systeme wie Dirac die sind effektiv, aber auch nicht plug and play.
Es muss mit Sicherheit nicht immer ein hochwertiges System zum Einstz kommen. Auch hier spielen Faktoren wie Aufstellung und Raumakustik eine größere Rolle. Leider ist es eine Unsitte geworden den Leute eine "bessere" Einmessung aufs Auge zu drücken anstelle die Problemzonen anzugehen.
Ansonsten ist der 803er ein Gerät was eine gute Entwicklung sein könnte. Vieles was manche AVR Modelle haben nutzt eh kein Mensch, aber man braucht es.

Aber schon erstaunlich wenn ich die Erfahrungen von JULOR sehe, bei mir werkelt ein 5003 täglich vor sich hin ohne irgend ein Problem.


[Beitrag von happy001 am 14. Jul 2020, 18:48 bearbeitet]
Thowie
Inventar
#6 erstellt: 14. Jul 2020, 19:20

happy001 (Beitrag #5) schrieb:

Es muss mit Sicherheit nicht immer ein hochwertiges System zum Einstz kommen. Auch hier spielen Faktoren wie Aufstellung und Raumakustik eine größere Rolle. Leider ist es eine Unsitte geworden den Leute eine "bessere" Einmessung aufs Auge zu drücken anstelle die Problemzonen anzugehen.


Das war ja bei mir die Reihenfolge. Erst der Raum und die Aufstellung, und dann zum Abrunden das Einmeßsystem. Wahrscheinlich deshalb reichte wohl auch der Yamaha völlig aus. Natürlich muss man das relativieren, hab ich ja auch getan.
Deswegen betonte ich ja so: In MEINEM Raum. Im nächsten Raum kann das ganz anders sein und DIRAC eine Offenbarung, die jede Mühe wert ist.

Gruß Thomas
Darkm3n
Stammgast
#7 erstellt: 14. Jul 2020, 21:24
Der Hase liegt meistens im Pfeffer wenn nix oder so gut wie nix an der Raumakustik gemacht wird, obwohl da klanglich am meisten raus zu holen ist meiner Meinung nach. Und halt eine optimale Aufstellung der Lautsprecher.Besser als noch teurere Lautsprecher und Verstärker zu kaufen. Nur bei vielen geht das leider nicht oder sie haben nicht die Möglichkeiten usv. Nur leider verpassen da klanglich dann viele etwas.
Prim2357
Inventar
#8 erstellt: 14. Jul 2020, 22:55
Hallo,

einige Erfahrungen decken sich ,
z.B. mit Denon und Audyssey und dem guten Bassbereich aber nicht wirklich brauchbarem Mittel Hochtonbereich.

Bei NAD und deren AVRs sind auch schon diverse Defekte auffällig geworden, und auch bei Arcam wäre man momentan zur Zeit noch eher bei der Entwicklungsabteilung und nicht auf der Consumerseite anzusehen...

Neben den Mainstream Yamaha gäbe es noch eine Möglichkeit,
die AVRs von Anthem.

Den MRX 720 müsste man nach Verhandlung ins Budget drücken können...
Dafür bekommt man natürlich entweder zwei Yamaha RX A 2070 oder 1080 .....

Wenn 5.2 reicht, dann käme der Anthem MRX 520 noch in Frage.
https://www.ebay-kle.../1410934582-172-4810


[Beitrag von Prim2357 am 15. Jul 2020, 06:39 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#9 erstellt: 15. Jul 2020, 08:45
Moin und danke für eure Kommentare. Wer meine Beiträge kennt, weiß ja, dass ich gut zu "Consumer"-Ware stehe und einigen High-End-Dingen eher skeptisch gegenüber bin. Dennoch hoffe ich auf eine Verbesserung.


happy001 (Beitrag #5) schrieb:
Aber schon erstaunlich wenn ich die Erfahrungen von JULOR sehe, bei mir werkelt ein 5003 täglich vor sich hin ohne irgend ein Problem.

Ja. Ich habe immer wieder Marantz-Geräte in der Kette, CD-Player, DVD-Player und später AVRs. Immer ohne Probleme. Als dann ein AVR nach 3 Jahren die Grätsche machte, habe ich das als Pech angesehen, kann immer mal passieren. Also wieder einen geholt, diesmal eine Klasse höher mit XT32. Der ist nun wieder kaputt. Daher schaue ich mal, was es noch so gibt. Ihr wisst ja, gebranntes Kind und so.


Es muss mit Sicherheit nicht immer ein hochwertiges System zum Einstz kommen. Auch hier spielen Faktoren wie Aufstellung und Raumakustik eine größere Rolle. Leider ist es eine Unsitte geworden den Leute eine "bessere" Einmessung aufs Auge zu drücken anstelle die Problemzonen anzugehen.

und

Darkm3n (Beitrag #7) schrieb:
Der Hase liegt meistens im Pfeffer wenn nix oder so gut wie nix an der Raumakustik gemacht wird, obwohl da klanglich am meisten raus zu holen ist meiner Meinung nach.

Ist mir bewusst. Meine Aufstellung ist symmetrisch, Stereodreieck stimmt, der Raum gut gedämpft. Rückwand mit Regalen und Winkeln, wo sich der Schall schön zerstreut. Die Seiten sind allerdings unterschiedlich, links eine Fensterfront, die ich mit Plissees im Hochton gut abschirmen kann, rechts ist es offen zuim Essbereich. Ist halt ein Wohnzimmer, kein reiner Hörraum.


Prim2357 (Beitrag #8) schrieb:
Hallo,
z.B. mit Denon und Audyssey und dem guten Bassbereich aber nicht wirklich brauchbarem Mittel Hochtonbereich.

Den eindruck bekomme ich auch immer mehr. Es klingt irgendwie "weich".


Den MRX 720 müsste man nach Verhandlung ins Budget drücken können...
Wenn 5.2 reicht, dann käme der Anthem MRX 520 noch in Frage.

Ach ja, die hatte ich gar nicht auf der Reihe. Zwar mal gehört, aber irgendwie nicht verinnerlicht. Das ist vielleicht eine gute Idee.
love_gun35
Inventar
#10 erstellt: 15. Jul 2020, 09:43
Hallo Julor,
Mein Händler hat NAD und Anthem aus dem nicht Mainstream Bereich. Er sagt immer wieder, dass ein Anthem, seiner Meinung nach, zum einen für die Ewigkeit gebaut ist und das Einmessergebnis noch lebendiger, stimmiger wie beim NAD ist. Trotz Dirac. Und die Rückmeldungen seiner Kunden, die beide Zuhause getestet, haben bestätigen das auch.
Und es soll einen neue Serie ande des Jahres kommen, die optisch am aktuellen Stereo-Verstärker abgelehnt ist.

Nichtsdestotrotz bin auch ich, wie Happy, mit meinem Marantz sr6012 vollstens zufrieden. Ich habe mit der App nur bis 1000hz korrigiert und habe kein Problem mit Höhen und Tiefen. Es klingt einfach phantastisch. Mein Yamaha oder Pioneer, die ich davor hatte, gefielen mir nicht so gut. Der Pio klang irgendwie künstlich und der Yamaha kraftlos, langweilig.
Also, was da nach der Einmessung beim Marantz raus kommt ist deutlich den anderen überlegen. Zumindest in meinem Wohnzimmer. Ich weiß aber auch, das kann in einem anderen Raum wieder anders aussehen.
JULOR
Inventar
#11 erstellt: 15. Jul 2020, 16:10
Hallo love_gun,

ich finde XT32 auch prima. Der 6010 wird aber noch nicht von der App unterstützt. Mit dem alten und"kleineren" MultEQ konnte ich mich nie richtig anfreunden. Aber ich denke, es ist mal wieder Zeit für etwas anderes. Vor allem wegen der verschiedenen Macken. Keine Ahnung, warum mich das trifft. Bei uns war an dem Tag auch der Elektriker und dem sind gleich die Sicherungen rausgeflogen. Sowas ist für HDMI-Boards nicht gesund. Aber weise ihm das mal nach. Gleichzeitig wurde dadurch ein Eingang des Beamers beschädigt, zum Glück geht da der zweite noch.

Lexicon RV-6 und Anthem MRX 520 sind jetzt mit auf der Liste.
Hat der Lexicon die gleichen Macken wie Arcam? Ist ja wohl ein Klon.
love_gun35
Inventar
#12 erstellt: 15. Jul 2020, 17:17
Der Lexicon müsste noch Speziell Logic 7 haben, was alle Lexicon Bestitzer in den Himmel loben. Diesen Upmixer hat der Arcam nicht und soll Top sein, falls man sowas braucht.
Nun, die Anthem schauen aus wie Verstärker aus den 80gern (Altbacken), das gefällt mir gar nicht, aber andere finden es sehr toll. Es ist halt Geschmackssache, denn man muss das Ding ja jeden Tag anschauen.

Das ist einer meiner Händler, mit dem kann man gut Handeln.

https://www.alles-hi...ver-5-endstufen.html

Du kannst ihn ja mal kontaktieren und fragen ob er inzwischen mehr weiß wegen neue Anthem Modelle.
Prim2357
Inventar
#13 erstellt: 15. Jul 2020, 17:30
Altbackenes Design der Anthem Geräte? Auf Sachen kommt man....
https://www.ebay-kle.../1455298601-172-3881

Wenn ich mir die Marantz Bullaugen Katastrophe mit unbrauchbarem Display dagegen anschaue, dann brauch ich optisch nicht zweimal zu überlegen.


[Beitrag von Prim2357 am 15. Jul 2020, 18:28 bearbeitet]
love_gun35
Inventar
#14 erstellt: 15. Jul 2020, 19:16
Dein Geschmack ist schon mal gar nicht auf andere übertragbar. Außerdem schrieb ich das es Geschmackssache ist.
Und beim Marantz zeigts Quelle und Lautstärke im Display an und mit einem Druck auf die FB alles andere groß und gut lesbar im OSD. Das andere stand zwar bei meinem Pio vorher im Display, aber so klein dass es kein Mensch ablesen konnte. Das große Display ist somit fürn Arsch, weil man die anderen anzeigen, außer die Hauptanzeigen; in ein paar Metern eh nicht ablesen kann. Das war beim Yamaha auch nicht anders.
Prim2357
Inventar
#15 erstellt: 15. Jul 2020, 19:33

love_gun35 (Beitrag #14) schrieb:
Dein Geschmack ist schon mal gar nicht auf andere übertragbar.

Deiner etwa?
Was bringt dich dazu überhaupt ein Gerät optisch zu bewerten, wenn dein Geschmack nicht übertragbar ist? Wurde auch nicht danach gefragt ob du den hübsch findest.
Dazu noch als Eigner der optisch umstrittensten AVRs von Marantz.


Das Anthem Display lese ich noch in 4m ab, ohne FB
happy001
Inventar
#16 erstellt: 15. Jul 2020, 19:43
Was Logic 7 angeht kenne ich das von meinem Harman. Da ich davor ja Yamaha hatte kann ich für mich nur sagen, es ist mit weitem Abstand das beste DSP für mich und Yamaha als Vater aller DSP Programme nicht wirklich vergleichbares.
Auch im Auto wird es mittlerweile verwendet und findet sich beim Daimler wieder.

Diese Bullaugen sind Geschmackssache. Das was man wissen muss sieht man eigentlich ansonsten Klappe auf. Debatten zum und über Displays gibt es ja viele. Dem einen ist es zu hell, zu grob, nur einzeilig. Mal ehrlich ich weiß nicht was manche treiben, aber ich schaue Film oder höre Musik da achte ich wenig bis kaum auf ein Display unabhängig von welchem Hersteller.
JULOR
Inventar
#17 erstellt: 15. Jul 2020, 20:15
Irgendwie sind das alles schwarze Kisten, die ich nach ein paar Tagen kaum noch wahrnehme. Ich mag schlichte moderne Designs, aber das ist jetzt nicht kaufentscheidend.

Danke für eure Links. Da habe ich ja zu tun. Gebraucht ist auch eine Option.


[Beitrag von JULOR am 15. Jul 2020, 20:25 bearbeitet]
love_gun35
Inventar
#18 erstellt: 15. Jul 2020, 20:52
Prim, du fängst mal wieder das rumstenkern an. Ich schreibe meinen Geschmack so oft hier rein wie ich will, das geht dich ein Scheißdreck an. Warum hast du ein Problem damit, dass anderen optisch nicht gefällt was dir gefällt?
Und ob dir ein Marantz nicht gefällt ist mir sowas von wurscht.
Warum versuchst du so oft mit deiner Schreiberei zu provozieren?
Versteh ich nicht, sorry.
Prim2357
Inventar
#19 erstellt: 15. Jul 2020, 21:17

love_gun35 (Beitrag #18) schrieb:
Prim, du fängst mal wieder das rumstenkern an. Ich schreibe meinen Geschmack so oft hier rein wie ich will.


Und ich stänkere rum weil ich meinen Geschmack hier rein schreibe?
Also du darfst das und ich nicht?
Verstehe jetzt die Logik dahinter nicht wirklich...

Warum bewertest du überhaupt ein Gerät nach der Optik,
denkst du Julor kann das nicht alleine?

Damit machst du ihm eine Möglichkeit im Vorfeld madig, wozu?
Thowie
Inventar
#20 erstellt: 15. Jul 2020, 21:52
Na ja. Erstmal ist Optik so ziemlich das einzige Kriterium, in dem der TE nun wirklich GAR KEINE Beratung von uns braucht. Egal, von wem.

Also lasst doch den Streit. Übers Ziel hinaus geschossen wird doch hier öfter mal. Ist aber (hoffentlich) noch nie einer gestorben dabei.

Der Lexicon soll jedenfalls toll sein. Ist eigentlich der letzte „Exot“, der mich noch interessiert!

Und XT32 mit App und Begrenzung der oberen Korrekturfrequenz auf die Schröderfrequenz des Raumes? Ja, das könnte tatsächlich auch für mich ne Lösung sein. Konnte ich seinerzeit nicht testen, da ich die App nicht hatte, nur einen 4500, und der korrigierte dann munter den gesamten Frequenzbereich „zu Tode“.

Also zum Testen gibt es sinnvolle Alternativen genug. In allen Preislagen.

Nur, welches Display oder „Bullauge“ gefällt oder nicht, oder ob ein Anthem möglicherweise „altbacken“ oder auch gut aussieht, kann der TE nun wirklich ohne Hilfe selber entscheiden.

Gruß Thomas
love_gun35
Inventar
#21 erstellt: 15. Jul 2020, 22:31
Thomas, das ist richtig. Es gibt halt Menschen die provozieren und bewerten dann den Gegenwind als Angriff. Ich streite nicht, sondern muss die ganze Zeit lächeln.
JULOR
Inventar
#22 erstellt: 16. Jul 2020, 09:09
Keep calm and ...

Ich hatte ja nach eurer Meinung (Geschmack) gefragt, die dürft ihr ruhig äußern. Niemand macht mir einen AVR madig, weil er ihn häßlich findet. Hauptsache, er wird genannt, dann kann ich ihn mir anschauen. Genauso kann jemand schreiben, Dirac ist besser als ARC, Arcam voller Fehler oder eben umgekehrt. Deshalb habe ich gefragt. Ich danke euch für alle eure Anregungen. Features und Bugs sind mir allerdings wichtiger als Optik.


Thowie (Beitrag #20) schrieb:
Nur, welches Display oder „Bullauge“ gefällt oder nicht, oder ob ein Anthem möglicherweise „altbacken“ oder auch gut aussieht, kann der TE nun wirklich ohne Hilfe selber entscheiden.

Richtig. Ich bin schon groß.

love_gun35
Inventar
#23 erstellt: 16. Jul 2020, 12:02


Genau dafür ist das Forum ja da. Um Meinungen und Geschmäcker auszutauschen.
Vom nicht japanischen Mainstream haben wir jetzt alle, oder?

Anthem, NAD, Arcam, Lexicon.

Soviel ich weiß hat der Hifi im Hinterhof die Lexicon im Ausverkauf. Musst mal schauen.
JULOR
Inventar
#24 erstellt: 16. Jul 2020, 12:10
Ja. Ich denke auch. Und eben IOTAVX. Aber dazu sind die Meinungen ebenfalls geteilt. Mich schreckt da vor allem der Preis der Vorstufe ab bei doch sehr reduzierter Ausstattung.
Den Lexicon bei HiH hatte ich schon gesehen. Die haben auch noch einen Arcam 390 im Angebot. Daher hatte ich den überhaupt im Auge.


[Beitrag von JULOR am 16. Jul 2020, 12:14 bearbeitet]
love_gun35
Inventar
#25 erstellt: 16. Jul 2020, 12:13
Preislich dürften dann alle in etwa dem gleichen Level liegen.
Vielleicht solltest du wirklich 2 davon bestellen und in Ruhe Zuhause testen.
JULOR
Inventar
#26 erstellt: 16. Jul 2020, 12:14
Ja. Ich schau mal. Muss man genau abpassen mit Kartenzahlung. 3000+ EUR in Vorleistung kann ich auch nicht so eben wuppen.


[Beitrag von JULOR am 16. Jul 2020, 12:16 bearbeitet]
love_gun35
Inventar
#27 erstellt: 16. Jul 2020, 12:23
Ja, das ist verständlich.
Der Hifi Schwarzbauer hat ja Anthem und NAD, der Hifi im Hinterhof den Lexicon und Arcam.
Musst halt mal beide kontaktieren.
Prim2357
Inventar
#28 erstellt: 16. Jul 2020, 12:26

JULOR (Beitrag #22) schrieb:
Genauso kann jemand schreiben, Dirac ist besser als ARC, Arcam voller Fehler oder eben umgekehrt.


Hallo,

Dirac würde ich persönlich bevorzugen wenn der Focus auf Musik liegt,
Anthems ARC wenn Filme mit Surround Priorität hätte.
Hatte Beides zeitgleich hier, ist aber auch Beides klasse und top beim jeweiligen anderen Genre.
Anthem ARC ist leichter händelbar, und das Bassmanagement bei Dirac strauchelt noch ein wenig.

Bei Dirac wäre NAD keine Alternative für mich, für mehr Info gibt es auch ein youtube Video von Lars Mette (Hollywoodzuhause) zu dem Thema.
Alte Arcam würde ich auch nicht kaufen, da die neuen zukunftsicherer sind und mit den Updates besser und länger greifbar sein werden.

Lexicon ist dann interessant wenn man tatsächlich auf Logic 7 nicht verzichten möchte.

Zum Anderen,
es gibt auch Online Händler welche auf Rechnung verschicken ohne das man in Vorleistung treten muss.


[Beitrag von Prim2357 am 16. Jul 2020, 12:34 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#29 erstellt: 16. Jul 2020, 13:18
Hallo Prim,
Danke. Das sind hilfreiche Infos.
love_gun35
Inventar
#30 erstellt: 16. Jul 2020, 15:52
Wenn der NAD raus fällt bleiben noch Anthem und Lexicon/Arcam.
JULOR
Inventar
#31 erstellt: 16. Jul 2020, 16:30
Der Lexicon hat ja einen Lüfter. Könnte der stören? Bei mir stehen die Geräte hinter dem Hörplatz, also recht dicht am Ohr, je nach Sitzplatz ca. 1m.
Ich behaupte immer, Musikwiedergabe sei mir wichtiger. Aber im Sweetspot sitzen und dem Klang lauschen mache ich kaum noch, obwohl ich Musik in allen Lebenslagen höre. Ich verstehe schon, dass die genannten AVRs trotz gewisser Schwerpunkte beides gut können.
Prim2357
Inventar
#32 erstellt: 16. Jul 2020, 17:34
Also,
Anthem MRX 720 und 1120 haben auch Lüfter, wie ein NAD T 777 dann auch. Der 758V3 von NAD sollte eh kein Thema sein.
Ohne Lüfter wäre der Anthem MRX 520, hab jedenfalls noch keinen gehört und gesehen.
Ein Arcam AVR 10, welchen ich an deiner Stelle als Dirac Gerät nahe legen würde, hat auch einen, der genannte NAD sieht von unten sogar so aus:
http://www.hifi-forum.de/bild/img2308_869799.html

Bezüglich deiner Lautsprecher, den Dynaudio, bist du detailverliebt und hättest gerne etwas mehr Auflösung obenrum bei Musik,
dann Dirac.
Willst du stundenlang in egal welcher Lautstärke lieber etwas smoother und absolut langzeittauglich genießen, dann eher der Anthem,
natürlich alles subjektiv...

Wegen dem Lexicon, würde ich einfach mal einen Eigner anschreiben wegen dem Lüfter...
JULOR
Inventar
#33 erstellt: 17. Jul 2020, 11:45
Sorry Jungs,
ich lese fleißig mit, schreibe aber ungerne am Smartphone und bin nicht immer am Laptop.

Warum nicht der NAD T758? Die HDMI-Eingänge sind knapp, mir wäre es schon einer zu wenig. Aber sonst? Mir reichen 5.1 in absehbarer Zeit, also auch ein MRX 520. Beim Anthem habe ich gelesen, dass man die Entfernungen zu den LS manuell ermitteln und eingeben muss. Das macht ja nichts, aber die Phasenkorrektur des Subs soll man dann auch manuell machen? Bei mir wird der Sub immer ca. 1m weiter eingemessen, als er eigentlich steht, das deutet ja auf Phasenschweinereien hin. Der Rest stimmt immer ziemlich genau.

Ja, die Dynaudio sind klasse und lösen gut auf, sind aber von Haus aus schon für entspanntes Hören gut und nicht aufdringlich. Aber es stimmt, dass mir bei Audyssey manchmal Details fehlen. Dafür lullt es einen schön ein, etwas wie eine warme Decke.

EDIT: Habe mir mal das Video von Holywoodzuhause angeschaut. Ganz interessant gemacht. Neben dem üblichen Geschwurbel werden da auch schöne Details berichtet.

Ansonsten bin ich wohl jetzt an einem Punkt, an dem ich ums Ausprobieren nicht mehr herumkomme.


[Beitrag von JULOR am 17. Jul 2020, 11:53 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#34 erstellt: Gestern, 16:56
Ich habe jetzt den Lexicon RV-6 und die Kombi IOTAVX AVX1 / AVXP1 bei mir. Beide machen soundmäßig eine sehr gute Figur nach der Einmessung. Der AVX1 punktet mit 11+3 Band PEQ, der sich per Autoeinmessung und auch danach sehr flexibel einstellen lässt und meine Raummoden bei 20 und 40Hz gut abfedert. Der RV-6 punktet mit Dirac, dass bei mir auch sehr gut wirkt. Ich kann noch keinen direkten Vergleich machen, dafür muss ich noch etwas mehr hören und sehen. Beide Systeme haben ihre Pros und Cons, die AVX1 ist eben sehr minimalistisch, dafür bekommt man eine großzügig dimensionierte Endstufe, XLR und somit echtes "High-End-Feeling"
Der Lexicon ist etwas moderner mit Dirac und Netzwerkfunktionen, All-in-One und etwas rustikalerem Design.

Komisch finde ich aber, dass das Bild über den Lexicon blasser/milchiger erscheint. Das kann doch bei gebypasstem Bild gar nicht sein. Oder doch?
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