Steuerung einzelner Passivlautsprecher - welche Möglichkeiten?

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Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 06. Okt 2020, 01:43
Hallo liebes Forum,

Ich bin leider eher Amateur, was HiFi-Technik angeht und nur mit Durchstöbern von Forenbeiträgen und Bedienungsanleitungen und Videos schauen komme ich nicht bzw. nur sehr ineffizient weiter, also hoffe ich nun auf eure Hilfe.
Situation ist folgende:
Ich besitze derzeit
einen Yamaha A-S501 Verstärker,
2 Magnat Shadow 203,
2 Magnat Motion 220 sowie zwei alte Triangle Meridien (siehe auch altes Thema)

Meine derzeitige Aufstellung:Lautsprecher-Aufstellung
Aktuell habe ich die Shadow auf Links, die Motion auf Rechts und über den Balance-Regler so eingestellt, dass am Bett von vorn und seitlich in etwa dieselbe Lautstärke ankommt. Die Meridien verstauben derweil ungenutzt. Die Motion links schaut Richtung Bett, die rechte zur (nicht eingezeichneten) Tür Richtung Küche rechts.
Mir ist klar, dass meine Ausstattung für eine 21m² Einzimmerwohnung mit Nachbarn auf 3 Seiten Overkill ist, aber die Komponenten haben sich durch Zufall, Schnäpchen und Gelegenheit so ergeben. Alternativ zur Meridien auf der linken Ecke kann ich durch noch zu montierende Wandregale die Motion fast beliebig auf der Südseite verteilen.
Sollte ich jemals eine Wohnung ohne Nachbarn haben, könnte ich mir nen Subwoofer zulegen, aber den kann ich direkt am Yamaha betreiben, darauf brauch ich jetzt nicht zu achten.

Ich würde gerne wieder Stereo haben. Die meiste Nutzungszeit ist Punkt X das Zentrum, wobei Beschallung von allen Seiten nicht nötig ist. Beim Filmschauen/ untätig Musikhören ist Punkt Y das Zentrum und da wäre es schon fein, wenn ich eine Art Surround Sound hätte. Nur wie ist das realisierbar? Was ich bis jetzt gefunden habe:

1.
Sowas wie den Behringer EPQ 304 Europower zwischen Verstärker und Boxen schalten. So ich das richtig verstanden habe, müsste ich jeweils Input 1+2/3+4 mono schalten, einmal mit links und einmal mit rechts anschließen und output 1+2 wäre dann links/ 3+4 wäre rechts und ich hätte stereo und kann jede der 4 Boxen einzeln regeln. 140€ + Kabelzeugs

2.
Ich schalte zwischen Verstärker und Boxen je einen PC-1e Monitor Controller. Da weiß ich nicht mal, ob das geht. Er kann nur nach unten regeln und nicht verstärken, da wäre die Abstimmung etwas zacher, aber möglich. Vorausgesetzt, man kann so ein Ding, das eigentlich zwischen PC und Aktivboxen stehen sollte, vor nen Passivlautsprecher schalten. 100€ + Kabelzeugs

3.
AV-Receiver. Hab so ein Teil noch nie in Echt gesehen, sein volles Funktionspotenzial ist mir noch nicht ganz klar. Ja, man kann 5.1 oder sogar 13.2 Systeme anschließen, aber wie weit ist die Einzelansteuerung einstellbar? Und so sowas Sinn macht, was würdet ihr aus der unüberschaubaren Auswahl an Receivern nehmen? 200€ wäre eigentlich die Grenze des Sinnvollen, sofern man bei der ganzen Aktion von sinnvoll reden kann.

4.
Ein Surround-Komplettsystem kaufen. Kommt mir bissl unnötig vor bei der Auswahl, die ich daheim hab, auch wenn die 3 Paare unterschiedlich klingen (Shadow schön satt, Motion dominieren bei klassischer Musik und die Meridien sollte ich endlich mal anschauen lassen). Zumindest die Motion sollte ich bei dieser Option wohl verkaufen, das würde das Budget etwas erhöhen. Aber für sinnvolle Qualität müsste ich da wohl trotzdem tiefer in die Tasche greifen.


5. Screw it, weil 1st world problem


Sorry, war etwas viel Text. Konnte hoffentlich ein brauchbares Bild für Anregungen, Tipps und Lösungsvorschläge schaffen.
Vielen Dank schon im Voraus!

PS: sorry fürs kleine Bild, weiß leider nicht, wie ich das größer einfügen kann, darum hier ein externer Link.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#2 erstellt: 06. Okt 2020, 07:16
Habe ich das also richtig verstanden,
dass du mit zwei unterschiedlichen Boxenpaaren hören willst,
dabei von beiden, mehr oder weniger unabhängig voneinander, die Lautstärke regeln willst,
dass aus beiden Paaren Stereo kommt
und dass bei Bedarf auch Surround möglich ist?

Nicht nur dass mir das irgendwie sehr unsinnig scheint, kommt so auch nur irgendein Klanggemisch zustande.
Stehen die beiden Motion wirklich direkt nebeneinander auf der Regal-Ecke?!?
Aber naja, wenn's dir gefällt - sei's drum.

Ich würde mir einen AVR mit Zone 2 Ausgängen zulegen.
Die Shadow als Front,
die Meridien als Rear (den rechten Rear würde ich möglichst spiegelbildlich zum linken aufstellen),
kein Center (kann ein AVR mit umgehen),
die Motion als Zone 2.

Der Zone 2 Ausgang ist im Pegel einstellbar, du kannst also beide paare aneinander angleichen.
Über Schalter auf der Front oder in einem Menü kannst du dann die Front/Zone 2 aktiveren bzw. deaktivieren.
Stereo/Surround dann je nach bedarf.
Es gibt auch "Disco-Programme", dann macht der AVR ein überkreuz-Stereo auf die Rears (war jedenfalls damals bei meinem Yamaha so, wenn ich mich recht entsinne) um den Raum gleichmäßig aus allen Richtungen zu beschallen.

Einen passenden AVR gibt es gebraucht zwischen 100€ und 200€.
Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 06. Okt 2020, 09:22
Danke für die schnelle und ehrliche Antwort

Bin wie gesagt Anfänger und versuche das Material zu verwerten, das ich habe, nur die Shadow und der (gebrauchte) Verstärker waren ein geplanter Kauf, der Rest wurde mir erst nachher quasi geschenkt.

Was die Motion betrifft: der linke beschallt das Zimmer, der rechte die Küche nebenan. Also ja, sie stehen nebeneinander, aber mit gegensätzlichen Richtungen.
Links vom Bett ist btw. mittig ein Fenster das 50% der Wandfläche einnimmt, falls das irgendwie relevant ist.

Was mir bei einem AVR immer noch nicht klar ist: Kann ich den Lautstärkepegel zB der Rear-Boxen unabhängig von den Front-Boxen anpassen? Ich nehme mal an, dass der AVR von Haus aus die Rear-Lautstärke runterfährt, damit man nicht das Gefühl hat, dass es nur von hinten/seitlich kommt, aber den Abstand zu den Front-Boxen kennt er ja nicht und das es wie in meinem Fall grundverschiedene Lautsprecher (Regal vs Turm; Marke; Alter, Qualität...) sind, weiß er natürlich auch nicht.

Eine Aufteilung in Zone 2 klingt schon mal nach einer möglichen Teillösung, danke dafür.
n5pdimi
Inventar
#4 erstellt: 06. Okt 2020, 09:27
Doch! Genau sowas "weiß" ein AVR, weil er ünblicherweise über ein Mikrofon eingemessen wird.
Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 15. Okt 2020, 10:16
Etwas Recherche und Erkundigungen später bin ich wieder etwas schlauer und hätte auch schon einen AVR gefunden. Ein gebrauchter NAD T 758, der im Lagerraum eines High-End Audiogeschäftes verstaubt. Um 200-250 Euro (leider kein Einmessmikro mehr vorhanden, aber 1 Jahr Gewährleistung) würd ich den bekommen.
Was meint ihr? zu dem Preis werde ich wahrscheinlich kaum was besseres bekommen, oder?

Das Internet ist sehr zurückhaltend mit Informationen, überall find ich nur den V3. Als (für mich) wesentlichen Unterschied hätte ich jetzt nur erkannt, dass das der V3 ein austauschbares Videomodul mit HDMI hat (wobei manchmal von 1.4 und manchmal von 2.0 die Rede ist).
Rein aus dem Kopf heraus meinte der Verkäufer, dass der AVR HDMI 1.4b hat - Im Internet steht immer nur allgemein HDMI. Da meine Grafikkarte nur HDMI 1.4a (oder DP 1.2) kann, würde 1.4 fürs erste völlig reichen.


Zweite Frage: Ich habe eine Asus Xonar Essence STX Soundkarte im PC verbaut. Macht es Sinn, dass ich den AVR damit über ein Toslink ansteuere statt über HDMI? Und wenn ja, wäre es sinnvoller, den Beamer direkt zu bespeisen oder die Schleife über den AVR zu machen?

Im aktuellen Setting (Beamer über Grafikkarte, Audio über Soundkarte/Verstärker) sind Ton und Bild nicht ganz synchron, bin mir aber unsicher, ob eine "Bündelung" im AVR das Problem verbessern oder verschlechtern würde.


[Beitrag von Froggy35 am 15. Okt 2020, 10:22 bearbeitet]
n5pdimi
Inventar
#6 erstellt: 15. Okt 2020, 10:26
Grade nach der Diskussion hier willst Du ein Gerät OHNE Mikro kaufen? NAD ist für Hifi Enthusiasten, aber eigentlich nix für Leute mit Lautssprechern für 280.- EUR das paar. Eher für Leute mit Lautsprechern 2800.- EUR/Stück.
Kauf Dir lieber was aktuelle kleines, einen DENON 1600 z.B.. Und bei Spielen am PC gibt es Mehrkanalton standartmäßig nur über HDMI oder analogen Ausgang oder über eine Soundkarte mit DolbyDigital Live/ DTS Connect - das kann Deine aber wohl nicht.
Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 15. Okt 2020, 10:52
Naja evtl. kann ich vom Verkäufer eins mieten, die haben die neueste Generation als Austellstück dort stehen oder zur Not manuell einstellen - so mein Gedanke.
Mir ist klar, dass es schon Richtung High End geht, aber wenn ich das Videomodul tatsächlich (irgendwann in ferner Zukunft) tauschen kann, ist das ganze doch ziemlich zukunftssicher, oder? Also ich gehe mal davon aus, dass so ein Teil eine gewisse Lebensdauer hat.

Danke für den Tipp, der Denon schaut durchaus interessant aus, auch wenn er mich mehr als das doppelte kosten würde.

Die STX kann: Dolby® Pro-Logic II /Dolby® Headphone /Dolby® Digital Live/Dolby® Virtual Speaker
Zum Zocken komme ich aber eh nicht mehr....
Norell
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Okt 2020, 01:23
Nein, eigentlich haben die keine besonders große Lebensdauer. Es muss nur einer wieder ein neues Audioformat oder Schnittstelle entwerfen und schon bekommt man da dann Probleme.

Um das mal überspitzt zu formulieren: Mein AVR ist etwa ein Jahr alt und käme ich auf die Idee eine der tollen neuen Konsolen an einen Freesync-TV anschließen zu wollen, dann könnte ich den im Prinzip direkt schon wieder in die Tonne kloppen. VRR kann der nämlich nicht und als Gamer ist das so ziemlich der heilige Gral in sachen Bildqualität beim zocken.
Damit man ein Videomodul tauschen kann, muss auch erstmal noch eins angeboten werden und da man an der Stelle den Mainstream verlässt, kann man wohl von höheren Kosten als 4,99 Euro ausgehen. Vor allem wenn NAD einem das Ding verkaufen will.

Wie das bei NAD ist weiß ich nicht, normalerweise haben die AVR aber keine enorm hochwertigen Mikrofone, der AVR weiß nur wo die Schwächen des mitgelieferten Teiles liegt und berücksichtigt das bei seinen Berechnungen. Einfach "ein Anderes" nehmen funktioniert an der Stelle nicht.

Wenn es um Surround Sound geht, dann hast du bei Toslink das Problem dass die Datenrate nicht ausreicht. Diese steinalten Schnittstellen wurden irgendwann vor dem Krieg mal entwickelt um Stereo "lossless" zu übertragen, um 5.1 Kanäle übertragen zu können muss aber eine Datenreduktion von Form von DTS oder Dolby Digital genutzt werden. Bei Filmen kommt da dann Surround Sound raus, weil eine DTS bzw. DD Spur immer dabei sein sollte, die der PC dann weiterreichen kann, bei allem anderen wie Spiele oder eigene Produktionen brauchst du, wie bereits erwähnt, DTS Connect oder Dolby-Digital Live. Alles andere Hilft nicht.

HDMI kann Surround natürlich lossless.
n5pdimi
Inventar
#9 erstellt: 16. Okt 2020, 06:59
@Norell. Sehr schön ausgeführt....

@Froggy: Es liegt jetzt an Dir. Eine veraltete High End Möhre, die der Händler anscheinend loswerden will kaufen, oder ein einfacheres modernes Gerät neu. Das sollte man auch für 350.- EUR bekommen. Muss man halt bisschen suchen. Vielleicht auch Gebraucht 1-2 Modelle zurückgehen, also z.B. DENON 1400/1500.Da solltest Du wieder auf dem Preis des NAD sein.
Wenn ich ein Heimkino aufbauen wollte, würde ich auf volle HDMI 2.0/HDCP 2.2 Unterstützung achten.
Sonst kenne ich den nächsten Thread schon: "Hilfe! Ich habe meinen neuen FireTV Stick an den AVR angeschlossen aber es kommt kein Bild" usw..


[Beitrag von n5pdimi am 16. Okt 2020, 07:01 bearbeitet]
Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 16. Okt 2020, 11:34
Der Fluch unseres Zeitalters.
Technisch völlig einwandfreie Geräte, die noch viele Jahre ihren Dienst tun könnten, werden aussortiert, nur weil sie ein paar Jahre später technisch schon wieder aus der Steinzeit sind. Kennt ihr die Bilder von den riesigen Lagerhallen voller technisch einwandfreier, originalverpackter Geräte, die keiner mehr kauft, weil sie nicht mehr auf dem neuesten Stand sind? Meine R9 390 Grafikkarte ist ja auch schon längst überholt und tut trotzdem den Dienst wie am ersten Tag, 4K ist halt nicht drin. Aber gut, das ist ein anderes Thema...

Das mit Toslink wusste ich nicht, macht aber Sinn.

Eh klar, dass mir hier niemand die Entscheidung abnehmen kann. Das fehlende Mikro ist aber tatsächlich fast schon ein Totschlagargument. Vermutlich zerbreche ich mir ohnehin zu sehr den Kopf über die ganze Sache. Von den meinen aktuellen Geräten entsprechenden technischen Anforderungen her tuts ja quasi jeder AVR, der ab 2014 produziert wurde und da ich kein absolutes Gehör habe (auch wenn ich versuche, mein Gehör zu schulen), würden mir vermutlich maximal Nuancen auffallen, die ich mir genauso gut einbilden könnte.
Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die LS-Aufstellung auch nur suboptimal möglich und ja, der hörbare Unterschied zwischen den LS ist auch kaum zu vernachlässigen.

Ich bin nur eher einer, der tendenziell lieber einmal gscheit investiert (auch im Sinne der Umwelt) und dafür dann viele Jahre glücklich damit ist, aber grad bei Elektro-/Unterhaltungstechnik geht die Rechnung nur begrenzt auf.

Mal sehen, ob ich was aktuelleres im SecondHand-Bereich finde. Klingt aber so, als sollte ich die Augen nach Denon offen halten?
n5pdimi
Inventar
#11 erstellt: 16. Okt 2020, 11:40
DENON liefert (zurzeit) in der Einsteigerklasse halt das beste P/L Verhältnis, weil sie schon ab der 1X00er Serie ein relativ gutes Einmessverfahren einsetzen. YAMAHA, welche ich zurzeit als Hauptkonkurrent einstufen würde, kann da erst ab dem deutlich teureren RX-V685 mitziehen.
Bei älteren Gebrauchtgeräten kann das schon wieder ganz anders aussehen.
Norell
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 16. Okt 2020, 14:29

Froggy35 (Beitrag #10) schrieb:
Von den meinen aktuellen Geräten entsprechenden technischen Anforderungen her tuts ja quasi jeder AVR, der ab 2014 produziert wurde und da ich kein absolutes Gehör habe (auch wenn ich versuche, mein Gehör zu schulen), würden mir vermutlich maximal Nuancen auffallen, die ich mir genauso gut einbilden könnte.
Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die LS-Aufstellung auch nur suboptimal möglich und ja, der hörbare Unterschied zwischen den LS ist auch kaum zu vernachlässigen.


Verstärkerschaltungen sind halt seit Jahrzehnten im Umlauf und haben schon seit vielen vielen Jahren einen Punkt erreicht wo man keine Jahre an eigener Entwicklung fahren muss um eine so lineare Verstärkung zu erreichen, so dass man keine Klangveränderung hinnehmen muss. Überspitzt formuliert muss man da nur 3 Minuten google bemühen. Auch bei den Bauteilen ist es so, dass da aus den Fabriken in China Transistoren in einer Qualität für Cents abfallen, die "handselektierte" Edeltransistoren früher nicht mal im Traum erreicht haben.
Auch die Stromversorgungen sind bei den AVR oft besser als ihr Ruf.

Es gibt Unterschiede bei den Verstärkern, diese entstehen aber weniger durch die Endstufensektion oder die DACs sondern eher durch die Featurepalette. Einmesssysteme, Loudness-Korrekturen bzw. Fähigkeiten im EQ Bereich, Upmixer usw. usf.
winne2
Inventar
#13 erstellt: 16. Okt 2020, 15:02
tja, Lautsprecher sind genau so alt......
Norell
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 16. Okt 2020, 18:37
Das, was ich über die Entwicklung von rein elektrische Verstärkerschaltungen und Bauteilequalität aus Fernost geschrieben habe, auf mechanische Bauteile zu übertragen ist absurd.
n5pdimi
Inventar
#15 erstellt: 16. Okt 2020, 19:00
Ja, denn bei Lautsprechern weiß man eigentlich schon noch länger "wie man es richtig macht". Wenn man mal von der Alterung der Kalotten ansieht, ist ein sehr guter/guter Lautsprecher aus den 80er/90er Jahren heute mit Sicherheit immer noch gut.
winne2
Inventar
#16 erstellt: 16. Okt 2020, 20:29

Norell (Beitrag #14) schrieb:
Das, was ich über die Entwicklung von rein elektrische Verstärkerschaltungen und Bauteilequalität aus Fernost geschrieben habe, auf mechanische Bauteile zu übertragen ist absurd.


Das dumme ist, alles, was so in der Mechanik auftritt, tritt auch im Bereich Elektrizität auf. It's physics, stupid.....
Norell
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Okt 2020, 03:26
Also weil es erhebliche Fortschritte bei der Halbleiterfertigung gegeben hat, kann man daraus folgern, dass es bei mechanischen Bauteilen wie Sicken und Membrane einen ähnlichen Fortschritt gegeben hat?

Weil "It's physics, stupid..."

Ist mir jetzt rückblickend sogar etwas peinlich, dass ich da den kausalen Zusammenhang nicht direkt gesehen habe.


[Beitrag von Norell am 17. Okt 2020, 03:27 bearbeitet]
winne2
Inventar
#18 erstellt: 17. Okt 2020, 07:57
ein Verstärker besteht ja auch nur aus einem Halbleiter.....

da ist noch ein wenig mehr, was du nicht siehst....
Norell
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 19. Okt 2020, 14:45
Also, zuerst einmal schrieb ich über Schaltungsdesign und Halbleiterfertigung. Mehr habe ich nicht geschrieben. Das bedeutet nicht dass ich den Rest nicht sehe, noch dass sich meine Aussagen auf Dinge bezogen haben die ich gar nicht erwähnt habe. Und was besonders absurd ist, ist aus den Teilen die ich nicht "sehe" bzw. erwähnt habe dann einen logischen Schluss zu ziehen.

Wenn da wenigstens was mit Substanz käme. Es hätte da ja sogar gereicht zu sagen, dass es bei den Kondensatoren ebenso etwas getan hat, wo dann auch die Weichen von profitieren, was ja auch völlig oberflächlich ist. Stattdessen werden irgendwelche vagen Halbsätze in den Raum geworfen ohne jegliche Substant:

"ein Verstärker besteht ja auch nur aus einem Halbleiter..... "

" was so in der Mechanik auftritt, tritt auch im Bereich Elektrizität auf"

"tja, Lautsprecher sind genau so alt....."

Also, wir sind alle sehr lernbegierig. An welcher Stelle genau liegt da nicht eine korellation sondern eine Kausalität vor? Tatsächlich ist mir da die Richtung des logischen Schlussen sogar egal.


[Beitrag von Norell am 19. Okt 2020, 14:45 bearbeitet]
Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 19. Okt 2020, 16:18
Ich muss gestehen, dass ich bei eurer Diskussion nicht gaaanz durchblicke, aber will mich da auch nicht einmischen.

Könnte gebraucht um 250 einen Denon X2400H bekommen, inkl. Originalverpackung und Zubehör. Spräche abgesehen davon, dass er etwas überdimensioniert ist, was dagegen? Von Denon gibts in der Preisklasse sonst nur recht altgediente/hinterfragenswürdige Modelle.
A/V-Receiver sind komplettes Neuland für mich, kenn die nur aus Bildern und Geschäften, darum verzeiht mir meine Unsicherheit
Norell
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 19. Okt 2020, 16:41
Ja, das kannst du komplett ignorieren was wir hier erzählen, ist eh unsinn. Also das meine ich ernst, das sind einfach nur die alten Grabenkämpfe die in der Audio-Community seit Jahrzehnten geführt werden wenn uns langweilig ist.

Der Denon ist halt schon ein paar Tage älter, ist dementsprechend etwas eingeschränkter bei den Features und natürlich wird er auch irgendwann nicht mehr mit Updates versorgt, wo Denon aber bisher in meinen Augen nicht besonders auffällig war. Selbst die x000 er Modelle haben ja sogar noch Spotify Connect bekommen.

Die 2x00er Denon sind "solide" Geräte, die normalerweise immer etwas das Problem haben dass sie nur wenig mehr Features als die 1x00er Geräte haben, deswegen den Aufpreis nicht wert sind. Wenn du den Neu und orgininal verpackt, also mit Einmessmikrofon, günstig schießen kannst, wüsste ich nicht viel was gegen ihn sprechen würde.


[Beitrag von Norell am 19. Okt 2020, 16:46 bearbeitet]
n5pdimi
Inventar
#22 erstellt: 19. Okt 2020, 16:54
Ja, mach das, besser als der NAD. Der 2400 ist immerhin HDMI-technisch bis auf den "aller- allerneusten scheiß" absolut voll auf der Höhe der Zeit.
Froggy35
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 19. Okt 2020, 17:16
dann ist ja gut^^

Naja neu ist er nimmer, aber irgendwie hab ich ein gewissen Grundvertrauen zu Leuten, Zubehör und sogar Bedienungsanleitung etc. samt Originalpackung sorgfältig aufheben. Spotify etc. bringt mir eh nichts, da ich aktuell nur einen eher schlecht WLAN-fähigen Internetstick (durchschnittlich 18Mbps) für den PC hab, von daher mach ich mir keine großen Gedanken darüber.

Und ja HDMI 2.0 sollte ne zeitlang reichen. Bevor ich die Videos sehen kann, die HDMI 2.0a/b /2.1 brauchen, müsste ich mir ne neue (gebrauchte) Grafikkarte und BluRay-Player und aktuell sauteure Filme kaufen, das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, da ist mir 2.0 zukunftssicher genug^^
n5pdimi
Inventar
#24 erstellt: 19. Okt 2020, 17:24
Im Augenblick gibt es Filmtechisch NICHTS, was ein 2400er nicht durchleiten könnte. Das einzige was er nicht könnte, wären die 120 HZ/VRR/ALM usw. von der PS5.
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