Erste Jemals Erschienene Audio-CD

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fLOh
Stammgast
#1 erstellt: 17. Apr 2003, 10:11
Was war denn die erste CD, die je erschienen ist?
Welcher Interpret?
Preis?
Qualität?

Weiß das jemand?

CU
fLOh
DrNice
Inventar
#2 erstellt: 17. Apr 2003, 10:29
Ich glaub, die war von Abba - oder irgendwas klassisches. Weiß nich mehr sooo genau...
burki
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 17. Apr 2003, 10:38
Hi,

nach meinen Infos war es eine Scheibe mit Klaviermusik (Arrau spielt diverse Walzer). Die Abba war wohl die erste Pop-CD oder vielleicht doch die Billy Joel "52nd Street" ?

Ein Link: [url]http://www.bayer.at/presse/meldungen/2002/16.html[/url .

Wie diese Scheiben geklungen haben ? Keine Ahnung ...

Gruss
Burkhardt
DrNice
Inventar
#4 erstellt: 17. Apr 2003, 10:41
Nee, Joel kann's nich gewesen sein, denn:
he didn't start the fire
stadtbusjack
Inventar
#5 erstellt: 17. Apr 2003, 11:03
Hi,

die erste jemals erschienene Audio-CD war meines Wissens nach die neunte Sinfonie von Beethoven, daher auch die verquere Kapazität von 74min *g*
Denonfreaker
Inventar
#6 erstellt: 17. Apr 2003, 11:06
Stimmt Jack

das medium sollte in der lage sein die komplette 9. Symphonie des Brusttaubenbildender Kustler Herr Ludwig von Beethoven zu fassen.
wn
Inventar
#7 erstellt: 17. Apr 2003, 11:11
Ich fand folgenden Hinweis:

The first CD ever released to the public was Billy Joel's 52nd Street in Japan in October 1982

Ob es wirklich stimmt, kann ich nicht sagen.

-Gruss, Wilfried
DrNice
Inventar
#8 erstellt: 17. Apr 2003, 11:20
Ja, ich erinnere mich. Da war so'ne Person, die es gestört hat, mitten in der Sinfonie die Platte umdrehen zu müssen. Daher hat man die CD mit dem Ziel entwickelt, die Sinfonie komplett und ohne Unterbrechung auf einen Tonträger zu packen
stadtbusjack
Inventar
#9 erstellt: 17. Apr 2003, 11:25
jo, ich mein das war die Frau von irgend nem hohen Tier bei Phillips, die das gestört hat. Ich lass die ganzen frauenbezogenen Bemerkungen, die mir jetzt durch den Kopf gehen, jetzt einfach mal weg
burki
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Apr 2003, 11:25
Hi,

das mit Karajan und Beethoven's Neunte und den 74 min. ist eine unausloeschliche Legende ...

Gruss
Burkhardt
wn
Inventar
#11 erstellt: 17. Apr 2003, 11:32
Wenn ich mich richtg erinnere hatten die ersten CD eine maximale Spieldauer von 60 Minuten. Die Erweiterung kam, glaube ich, erst einige Jahre später.
Weiss jemand mehr darüber?
- Gruss, Wilfried
Interpol
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Apr 2003, 11:35
>>Ich fand folgenden Hinweis:The first CD ever released to the public was Billy Joel's 52nd Street in Japan in October
>>1982Ob es wirklich stimmt, kann ich nicht sagen.
>>Gruss, Wilfried

das kann wohl niemand mehr sagen, denn schon damals kamen die ersten unkenrufe, dass die CDs nach 10 bis 15 jahren zu staub zerfallen. hmm, das sind jetzt schon 21 jahre.

RIP
cr
Inventar
#13 erstellt: 18. Apr 2003, 01:35
Eine der ersten CDs im Klassikbereich war die Alpensinfonie von R.Strauß unter Herbert von Karajan (zumindest in Europa) sowie die Vier Jahreszeiten (weiß leider nicht welche). Diese beiden wurden meines Wissens bereits für die Demovorführungen, als der CD-Player noch 1 qm Elektronik brauchte, verwendet (1981 oder 1982).
brause
Inventar
#14 erstellt: 24. Sep 2003, 00:01
Supper's_Ready
Stammgast
#15 erstellt: 24. Sep 2003, 14:48

jo, ich mein das war die Frau von irgend nem hohen Tier bei Phillips, die das gestört hat. Ich lass die ganzen frauenbezogenen Bemerkungen, die mir jetzt durch den Kopf gehen, jetzt einfach mal weg :angel


Dann möchte ich auch mal eine dieser angeblichen Wahrheiten loswerden:

Meines Wissens war es wirklich eine Frau, die eine Länge von 74min festgelegt haben soll, aber nicht die des Philips-Chefs, sondern die des Sony-Präsidenten.
Antracis
Stammgast
#16 erstellt: 28. Sep 2003, 17:20
Also, in Europa war es ziemlich sicher die schon genannte Alpensinfonie von Richard Strauss in der Aufnahme mit Karajan und den Berliner Philharmonikern - erschienen bei der Deutschen Grammophon.

Hintergrund war, dass die Alpensinfonie ein einsätziges Stück von ca. 50 Minuten Dauer ist. Durch diese CD-Aufnahme war es also für die Liebhaber in aller Welt erstmals möglich, das Stück ohne Unterbrechung der Musik zu hören, wie im Konzert üblich. Bei Beethovens Neunter ist das Problem ja nicht so eklatant, weil man die Trennung auf mehrere LPs einfach zwischen den einzelnen Sätzen vollführen konnte.

Grüße
Anti
Newromancer
Stammgast
#17 erstellt: 30. Sep 2003, 07:57
Stimmt, 74 Minuten damit die 9. Sinfonie von Beethoven drauf passt.

Aber ich glaub nicht das es zum Start des neuen Mediums genau eine Einzige CD gab? Ich glaub eher das es ein paar waren wie zB: Beethoven's 9te, ABBA The Visitor, Eine Alpensinfonie, etc ...

Als die MiniDisk auf den Markt kahm, gab es auch gleich 10 Alben auf einmal. Und weiss noch jemand welches die Erste AudioDVD war ?

Ich weiss nur eins mit Sicherheit: die Älterste DVD die ich je in Händen hielt war von Vangelis "Heaven and Hell". Sehr Interessant, auf der CD waren zwar ca. 12 Stücke aber nur 2 Tracks.
Toni82
Neuling
#18 erstellt: 10. Mai 2006, 16:07
Hallo,
also falls es noch jemanden interessiert (Thread ist ja schon ziemlich alt) die ersten Audio-CDs die rausgekommen sind, ist einmal ein Walzer von Frederic Chopin gespielt von Claudio Arrau sowie das Album The Visitors von ABBA. Wurde beides am 17.8.1982 vorgestellt. Das Album dürfte ja bekannt sein, die CD von Chopin sind langweilige Klavierstücke. Sind übrigens 14 Tracks auf der CD hab sie nämlich vor mir liegen! Das alles kann man auch im Online-Lexikon Wikipedia nachlesen!

Was mich interessiert, kann den jemand sagen was so eine CD wert sein könnte. Ist super erhalten und ich würde sie lieber verkaufen...

Danke
Schneewitchen
Inventar
#19 erstellt: 10. Mai 2006, 19:03
In Deutschland startete der CD-Verkauf mit Klassik-CDs von der Deutschen Grammophone und Philips mit jeweils 24 CDs, als eine Auswahl von 48 CDs. Die Preise lagen um die 38-40 DM. Ich glaube es war im Herbst 1984.
Die Erstausgaben kann man daran erkennen, daß auf der Datenseite der CD genau zu erkennen ist, wieviel Platz für die Daten verwendet wurde, im datenfreien Rest der Scheibe kann man sich spiegeln.
Die Erstausgaben, die ich damals gekauft habe, darunter auch Vivaldis Jahreszeiten mit I Musici, laufen noch alle einwandfrei, es sind keine Alterungsspuren erkennbar.
MartinG
Stammgast
#20 erstellt: 10. Mai 2006, 20:53
Da die CD ja ein gemeinsames Projekt von Sony und Philips war, gab es natürlich auch von beiden Seiten erste Veröffentlichungen. Sony war damals bereits im Besitz des CBS-Katalogs, und Philips war mit PolyGram verbandelt. Daher stimmt einerseits, dass die Alpensinfonie ganz vorn war und ABBA wohl auch (PolyGram). Andererseits kam Sony gleichzeitig mit Billy Joel's 52nd Street - und was eher war, hängt sicher auch vom jeweiligen Land ab. Auf meiner Joel-CD steht noch die japanische Bestellnummer DIDP-1 - die 1 spricht für sich.
Ach, selige Zeiten...

Martin
matmm
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 11. Mai 2006, 05:09

Newromancer schrieb:
Stimmt, 74 Minuten damit die 9. Sinfonie von Beethoven drauf passt.

Wenn ich mich richtig erinnere, war Beethovens 9te damals zumindest im europäischen Startprogramm nicht dabei. Die kam erst einige Monate später in Gestalt einer Denon-Produktion mit der Staatskapelle Berlin unter Otmar Suitner. Es gab seinerzeit einen ziemlichen Aufruhr in der HiFi-Presse, weil die CD mit sage und schreibe 71 Minuten die längste bis dahin realisierte Spieldauer hatte.

Immerhin war Beethovens Fünfte bei CBS-Sony wohl die allererste CD-Veröffentlichung (38 DC 1), und zwar in einer Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern unter Lorin Maazel.
Selbige habe ich im Frühjahr 1983 bei Radio-RIM in München als Japan-Import erstanden, wo die Platte wohl schon einige Monate rumlag. RIM hat damals nämlich den früheren Systemstart in Japan genutzt und Player und Platten direkt importiert. In Europa ging es dann offiziell im März 1983 los (meinen Philips CD100 hatte ich schon Monate vorher vorbestellt).

Übrigens: auch meine CDs der allerersten Generation spielen nach 23 Jahren noch wie am ersten Tag.

Mathias


[Beitrag von matmm am 11. Mai 2006, 05:09 bearbeitet]
MrObi
Stammgast
#22 erstellt: 19. Mai 2006, 17:05
Hallo,

habe folgendes gefunden:

In den 70er Jahren experimentierten Techniker aller Elektronikkonzerne mit digitaler Aufzeichnung von Klang. Die ersten Prototypen basierten auf magnetischen Speichermedien, wie etwa die klassische Audiokassette. Das erste Gerät auf dem Markt im Jahr 1977 war eine Erweiterung des Betamax-Videorekorders der Firma Sony um einem Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandler (PCM-Modulator bzw. -Demodulator). Dabei wird durch den Videorekorder statt eines Video-Signals das PCM-Signal aufgezeichnet, welches – durch entsprechende Kodierung in „Zeilen“ bzw. „Bilder“ (Frames) organisiert – aus der Sicht eines Videorekorders wie ein Videosignal aussieht. Das klobige Gerät und die Störgeräusche bei der Aufnahme konnten die Konsumenten nicht überzeugen. Sony entwickelte spezielle Verfahren, um die Störgeräusche zu eliminieren. Um diese Verfahren zu testen, wurden heimlich bei einer Probe eines Konzertes von Herbert von Karajan im September 1978 Aufnahmen gemacht. Karajan wurde später von Sony eingeladen, die Aufnahmen zu beurteilen.

Zur gleichen Zeit arbeitete man bei der Firma Philips an der optischen Aufzeichnung von Bildsignalen, die die Videotechnik revolutionieren sollte. Bald entwickelte sich die Idee, diese Technologie auch für digitale Klänge zu nutzen. Beide Firmen standen plötzlich vor einem riesigen Problem. Sie hatten die neuen optischen Datenträger (LaserDisc), ähnlich der Schallplatte, mit einem Durchmesser von 30 cm geplant. Bei der Aufzeichnung von bewegten Bildern konnten sie darauf etwa 30 Minuten Videomaterial unterbringen. Bei Audiodaten reichte aber die Kapazität für 13 Stunden und 20 Minuten. Sony war klar, dass das Geschäftsmodell der Musikindustrie zusammenbrechen würde, wenn sie solche Mengen an Musik an die Verbraucher vermarkten sollten.

Nachdem die Compact Cassette (Audiokassette) 1963 von der Firma Philips alleine entwickelt wurde, versuchten beide Firmen hier einen gemeinsamen Standard herbeizuführen. In seinem Artikel The Compact Disc Story[1] beschreibt der Philips-Ingenieur Kees Immink, welche Überlegungen und Entscheidungen zu den im sogenannten "Red Book"-Standard festgelegten technischen Parametern der CD geführt haben. Insbesonders wurde der für die Spieldauer entscheidende Durchmesser der CD durch die Philips-Führung folgendermaßen argumentiert: Die Compact Cassette war ein großer Erfolg, die CD sollte nicht viel größer sein. Die Compact Cassette hatte eine Diagonale von 11.5cm, die Ingenieure machten die CD 0.5cm größer. Es ranken sich allerlei moderne Legenden um die Festlegung dieser Parameter, die zwar spannender aber leider nicht zutreffender sind als die wahre Geschichte; eine der schönsten und populärsten ist folgende: Nach einigen Differenzen schlug Sony vor, dass die neue CD zumindest Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie in voller Länge erfassen sollte. Dieser Vorschlag hing mit Sonys damaligem Vizepräsidenten, Norio Ohga zusammen, der ein ausgebildeter Opernsänger war und sich schon immer wünschte, Beethovens Neunte ohne störendes Wechseln des Tonträgers hören zu können. Ohgas Lieblingsversion, dirigiert von Herbert von Karajan, dauerte 66 Minuten, die Techniker hielten sich an die damals längste zur Verfügung stehende Version von Wilhelm Furtwängler. Die Aufnahme aus dem Jahre 1951 dauerte exakt 74 Minuten. 74 Minuten bedeuteten 12 cm Durchmesser des optischen Datenträgers. Die Entwickler von Philips reagierten mit Skepsis, da eine so große Scheibe nicht in die Anzugtaschen passen würde. Daraufhin maßen Sony-Entwickler Anzüge aus aller Welt aus, mit dem Ergebnis, dass für 12 cm überall Platz ist. Damit hatte Beethoven einen neuen Standard festgelegt. 1980 wurde von beiden Firmen für Audioaufnahmen der "Red Book"-Standard festgelegt. Bei dem Durchmesser des Innenloches der CD (15 mm) setzten sich die Niederländer durch. Als Maßstab diente hierfür das seinerzeit weltweit kleinste Geldstück, das niederländische 10-Cent-Stück (das so genannte "Dubbeltje").

Auf der Funkausstellung 1981 in Berlin wird die CD erstmals öffentlich vorgestellt. Im Jahr darauf, am 17. August 1982, begann in Langenhagen bei Hannover, in den Produktionsstätten der damaligen Polygram, die weltweit erste industrielle Produktion, und zwar noch bevor am 1. Oktober 1982 der erste in Serie produzierte CD-Spieler auf dem Markt angeboten werden konnte. 1988 wurden weltweit bereits 100 Millionen Audio-CDs produziert.
andisharp
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 19. Mai 2006, 17:15
Wollte gerade sagen, dass mit 1984 kann nicht stimmen. Ich war zufällig im August 1982 auf der HiFi in Düsseldorf, dort wurden die ersten käuflichen CD-Player der Welt vorgestellt. Das waren diese merkwürdigen bunten Brotkisten. Haben mich damals überhaupt nicht begeistert.
Khampan
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 28. Mai 2006, 21:54

Das erste Gerät auf dem Markt im Jahr 1977 war eine Erweiterung des Betamax-Videorekorders der Firma Sony um einem Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandler (PCM-Modulator bzw. -Demodulator)

"auf dem Markt" ist irreführend. Vermutlich richtig ist, daß Sony die ersten Aufnahmegeräte verkauft hat, verwendet wurden aber schon seit 1972 zunächst Prototypen, dann mehr und mehr ausgereifte PCM Prozessoren, die an das jeweils aktuellste Videorekorder-System angepaßt wurden, das ganze viel früher als Sony bei einer kleinen experimentierfreudigen Firma, die auch das PCM-Verfahren erfunden hat: Denon.

Denon hat schon früh (genaueres weiß ich nicht, jedenfalls Jahre bevor Sony überhaupt ein 2-kanaliges digitales System fertig hatte) 4-kanalig digital aufgenommen. Wurde aber in punkto Verkauf und Marktpräsenz schnell von Sony überholt. Denon's "hauseigenes" System wurde nur ein einziges Mal außer Haus verkauft: an den langjährigen Coproduktionspartner Supraphon. Weil Denon im Entwickeln schon immer stärker war als im Vermarkten, sind ihre Pionierleistungen weitgehend unbekannt geblieben. Denon hatte übrigens auch das allererste Preßwerk fertig.

Zurück zum Thema:
Nach meinem Kenntnisstand war die erste CD überhaupt (sprich: in Japan) die 5. Sinfonie von Beethoven mit Otmar Suitner, erschienen bei Denon. Diesen schicksalsträchtigen Wink konnten sich die Japaner wohl nicht verkneifen.

Gruß, Khampan
Khampan
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 28. Mai 2006, 22:07
zu dem von TOberg reingestellten Artikel fällt mir noch ein: solche Deutschland-zentrierte Stellungnahmen sollte man nicht zu ernst nehmen. Die Musik der Innovation hat damals ausschließlich in Japan gespielt.

Gerade die Deutschen haben sich am heftigsten und längsten gegen die Einführung der CD und der Digitaltechnik überhaupt gesträubt (durchaus mit berechtigten Argumenten, aber den Zug der Zeit völlig verkennend). Die DG wurde von ihrem eigenen Erfolg im CD-Verkauf schier überrascht. Was genau 1982 in Langenhagen produziert wurde, weiß ich nicht, aber es waren nicht die weltweit ersten CDs.

Gruß, Khampan
slimer1987
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 09. Jun 2017, 07:34
Ja, Billy Joel war 1982 das erste Musikalbum was als CD weltweit auf den Markt kam.
Das ist so auch verfestigt im Internet.
slimer1987
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 09. Jun 2017, 07:42
Ich würde gerne mal wissen, wie man weiss, von wann so die CD Pressung wirklich ist. Gab doch evtl. Neuauflagen davon.
Oder? Auf den CDs steht ja eher drauf, wann so ein Album produziert wurde, aber nicht wann das Medium selber erstellt wurde.
BassDruck
Inventar
#28 erstellt: 21. Jun 2017, 14:58

slimer1987 (Beitrag #27) schrieb:
Ich würde gerne mal wissen, wie man weiss, von wann so die CD Pressung wirklich ist. Gab doch evtl. Neuauflagen davon.
Oder? Auf den CDs steht ja eher drauf, wann so ein Album produziert wurde, aber nicht wann das Medium selber erstellt wurde.



Hallo,

Zu den CD's die in Langenhagen hergestellt worden sind kann ich folgendes sagen:

sehr frühe Pressungen wurden vollbedruckt mit einer einheitlichen Hintergrundfarbe. Z.b. Rot bei Polydor. Sie sind auch zu erkennen an dem Aufdruck ''Made in West Germany' oder ''Made in West Germany by Polygram''. Im Innenring wurde damals nichts bedruckt. Diese CD's wurden von 1982 - 1985 hergestellt.

Ab ende 1985 stand dann im Innenring ''Made in W. Germany by PDO'' und auf der CD ''Made in W. Germany'' Diese Bezeichnung wurde dann bis 1990 benutzt durch die Wiedervereinigung dann nur noch ''Made in Germany'' benannt. Ab ca 1993 wurden die CD's dann nicht mehr bis in den Innenring verspiegelt und das Presswerk hieß dann PMDC
slimer1987
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 24. Jun 2017, 12:15
Danke dir für die Info.
Viele Verkäufer der CDs stellen leider nicht wirklich gute Fotos ein. Da kann man fast nichts mehr ablesen.
Habe bei ein paar Leuten dann nachgehakt. Alles frühere CDs. Nicht das was man suchte.
Schwer sowas :-(
BassDruck
Inventar
#30 erstellt: 29. Jun 2017, 10:51

slimer1987 (Beitrag #29) schrieb:
Danke dir für die Info.
Viele Verkäufer der CDs stellen leider nicht wirklich gute Fotos ein. Da kann man fast nichts mehr ablesen.
Habe bei ein paar Leuten dann nachgehakt. Alles frühere CDs. Nicht das was man suchte.
Schwer sowas :-(



Das stimmt. Da hilft eher noch bei Discogs kaufen, da sind meistens Bilder drin und verschiedene Auflagen gelistet. Bei Ebay hat man kaum eine chance da vielen CD's jahrzehnte lang die gleiche Katalognummer und EAN haben
slimer1987
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 05. Jul 2017, 11:22
Ich bin auf so eine Seite gestoßen. Da stehen die Nummern drin. Daran kann man sich richten, da auch die Jahreszahl dabei ist.
Daher habe ich jetzt mal eine CD bestellt und hoffe, sie kommt heute oder morgen endlich mal an. Bin gespannt was selbst noch auf CD draufsteht.

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen :-)
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