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AAC (256kbit/s) vs. Apple Lossless

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Autor
Beitrag
Green_Hornet
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Sep 2008, 13:36
Hallo zusammen,

nachdem ich mit meinen neuen Kopfhörern sehr glücklich bin,
möchte ich nun auch beim Import meiner Musik in iTunes keine Fehler machen.

Früher habe ich MP3 mit 128er Bitrate verwendet. Seit etwa 1 Jahr AAC mit 256 kbit/s.
Macht es Sinn auf Apple Lossless umzusteigen, oder ist der Unterschied für einen Halblaien unhörbar?

Ich hab zwar schon gehört "lieber FLAC statt AL", aber da ich eh nur Apple Produkte verwende, bin ich mit der AL Integration in iTunes gut bedient.

Viele Grüße, Jan


[Beitrag von Green_Hornet am 17. Sep 2008, 13:36 bearbeitet]
chilman
Inventar
#2 erstellt: 17. Sep 2008, 17:34
wenn du den festplattenplatz hast, würde ichauf jeden fall in AL rippen. (festplatten sind ja sowieso recht günstig)

ich kann mir schon vorstellen, dass du mit den kopfhörern einen unterschied feststellen wirst, wobei vielleicht auch noch eine soundkarte und/oder ein kopfhörerversträker sinnvoll wären.

das einzge argument gegen lossless wäre die verwendung der dateien für externe player, wobei der ipod apple lossless können müsste, aber da kommt schon eher das problem des speicherplatzes auf.
andererseits kann man auch relativ schnell von AL nach mp3 oder aac umwandeln, wenn es zb. um einzelne playlists für mp3player oder freunde geht.

ich persönlich bilde mir ein einen unterschied zwischen 256kbit aac und 320kbit aac zu hören, das ist aber nicht blind bestätigt und wenn ich endlich mal ne größere festplatte in das macbook einbaue, werde ich wohl auch als apple lossless rippen...
HiLogic
Inventar
#3 erstellt: 17. Sep 2008, 18:05

ich persönlich bilde mir ein einen unterschied zwischen 256kbit aac und 320kbit aac zu hören

Dann würde ich es ehrlichgesagt auch gar nicht erst erwähnen... Das fängt ein Leser nur wieder auf und tratscht es falsch weiter.

BTW: Ab einer bestimmten Bitrate arbeiten die Encoder nicht mehr zwingend besser. Das gilt für AAC wie auch für MP3. Bei MP3 ist beispielsweise das vorläufige Ende bereits bei 192Kbps VBR erreicht (mehrfach Blind getestet, siehe AudioHQ).
Wenn dann noch Stereo Artefakte während der Komprimierung entstehen, liegt es im allgemeinen am komplexen Ausgangsmaterial (sog. Problem-Samples), welche der Encoder nicht 100% verarbeiten kann. Das sind prinzipbedingte Probleme, die JEDER verlustbehaftete Codec hat. Eine Erhöhung der Bitrate hilft da nicht.
Ob das ganze letztendlich auch Hörbar ist, ist eine andere Frage. Ich persönlich habe bei LAME MP3s noch nie Artefakte herausgehört.


[Beitrag von HiLogic am 17. Sep 2008, 18:06 bearbeitet]
rstorch
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2008, 07:07

Green_Hornet schrieb:
Hallo zusammen,

Macht es Sinn auf Apple Lossless umzusteigen, oder ist der Unterschied für einen Halblaien unhörbar?


Probier es selbst aus und Du hast die Antwort.

Gestern habe ich 3 High End Wandler miteinander verglichen. Alle 3 konnte man voneinander unterscheiden. Dabei kann man auch einen Unterschied zwischen 24/96 (dem Masterfile) und 16/44,1 (CD file) hören.

Verlustbehaftete Codecs machen heute kaum noch Sinn. Festplattenspeicher ist extrem billig. Wenn man dann für unterwegs einen MP3 Player benutzen will, kann man das immer noch beim Überspielen auf den MP3 Player in MP3 oder AAC codieren.

Die ganze Arbeit des Rippens würde ich auf dem Computer zu Hause mit einer stationären Festplatte auf jeden Fall verlustlos machen. Wenn Du die Unterschiede heute nicht hörst, hörst Du sie vielleicht morgen auf einer besseren Anlage … und dann würde ich mich gewaltig ärgern, hätte ich nur MP3 oder AAC gespeichert.
Green_Hornet
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Sep 2008, 07:18

Probier es selbst aus und Du hast die Antwort.


Hab ich gestern gemacht, trotzdem interessierten mich eure Erfahrungen.

Ich hab Apple Lossless vs AAC@256kbit/s vs Original CD getestet.
Zwischen CD und den Computerformaten meine ich einen ganz feinen Unterschied gehört zu haben. CD war irgendwie klarer in den Höhen.

Dann hab ich meine Augen geschlossen und meine Freundin gebeten zufällig eine der importierten Qualitäten auszuwählen. Und da lag ich nur in 6 von 10 Fällen richtig. Also kann ich den Unterschied wohl nicht hören. Daher bleibt meine Library in AAC 256 und ich muss nicht nochmal alles neu rippen.

Die getestet Musik war Electronic/Trance. Danach hab ich nochmal eine Melissa Etheridge CD meiner Freundin getestet, aber auch da keinen klaren Unterschied gehört.

Sollte ich irgendwann mal mit Klassik/Jazz anfangen, werde ich diesen Test aber nochmal wiederholen.
HiLogic
Inventar
#6 erstellt: 19. Sep 2008, 09:50

Dann hab ich meine Augen geschlossen und meine Freundin gebeten zufällig eine der importierten Qualitäten auszuwählen. Und da lag ich nur in 6 von 10 Fällen richtig. Also kann ich den Unterschied wohl nicht hören. Daher bleibt meine Library in AAC 256 und ich muss nicht nochmal alles neu rippen

ENDLICH mal jemand der realistisch und objektiv an die Fragestellung / Sache heran geht! Das ich das hier in diesem Forum noch erleben darf... Danke!
rstorch
Inventar
#7 erstellt: 19. Sep 2008, 22:03

Green_Hornet schrieb:

Probier es selbst aus und Du hast die Antwort.



Die getestet Musik war Electronic/Trance. Danach hab ich nochmal eine Melissa Etheridge CD meiner Freundin getestet, aber auch da keinen klaren Unterschied gehört.

Sollte ich irgendwann mal mit Klassik/Jazz anfangen, werde ich diesen Test aber nochmal wiederholen. :)


Bei Electronic, wo die Quellfiles oft selbst keine hohe Auflösung haben, ist es oft schwer. Bei Klassik, insbesondere Klavierkonzerte, werden die Unterschiede deutlicher.

Zwischen CD File und Apple lossles sollte es gar keinen Unterschied geben. Wenn man da einen Unterschied hört (vorausgesetzt beides wird über das gleiche Gerät abgespielt, z.B. Computer) stimmt etwas mit dem Aufbau nicht.
tubi1
Stammgast
#8 erstellt: 05. Okt 2009, 15:22
Hallo,

Ich konnte mich heute erst mit AL beschäftigen, da ich erst jetzt das neue I-Tunes habe.

Einen winzig kleinen Unterschied zwischen AL und AIFF meine ich in Bezug auf Räumlichkeit-Luftigkeit zu hören.
AL ist etwas flächiger, etwas weniger lebendig.
Gehört habe ich mit GRADO SR 80 am Apple MACBookPRO 17".

Der Unterschied ist aber ganz deutlich geringer als zwischen AIFF und ACC oder gar dem MP3.
MP3 oder WAV kann ich auf I-Tunes oder I-Pod nicht empfehlen.

Bei weniger gut aufgenommener Musik und/oder wenig Speicherplatz reicht definitiv AL (Apple Lossless).

tubi


[Beitrag von tubi1 am 05. Okt 2009, 15:26 bearbeitet]
marathon2
Stammgast
#9 erstellt: 05. Okt 2009, 16:13

tubi1 schrieb:

Einen winzig kleinen Unterschied zwischen AL und AIFF meine ich in Bezug auf Räumlichkeit-Luftigkeit zu hören.
AL ist etwas flächiger, etwas weniger lebendig.
Gehört habe ich mit GRADO SR 80 am Apple MACBookPRO 17".

Der Unterschied ist aber ganz deutlich geringer als zwischen AIFF und ACC oder gar dem MP3.
MP3 oder WAV kann ich auf I-Tunes oder I-Pod nicht empfehlen.

Bei weniger gut aufgenommener Musik und/oder wenig Speicherplatz reicht definitiv AL (Apple Lossless).

tubi


Dann hast du wohl Megasuper-Ohren.
Zwischen AL und AIFF besteht definitiv kein Unterschied im Klang. Meiner Meinung nach ist das reine Esoterik.
Auf einer hochwertigen HIFI-Anlage mögen manche Menschen, vielleicht auch du, Unterschiede zwischen komprimierter (256 AAC) und unkomprimierter Musik hören, ich höre keinen.
Aber deine Aussage, MP3 für den I-Pod nicht zu empfehlen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gut kodierte MP3s mit 256 kbit/s oder 320 kbit/s befriedigen auch höchste Klangansprüche auf einem transportablen Player.
Um tatsächlich belegbar Unterschiede zwischen diversen Komprimierungsraten zu hören, eignet sich der ABX Blindtest in Foobar hervorragend. Probier das erst mal aus, bevor du hier soche Thesen verbreitest.
tubi1
Stammgast
#10 erstellt: 05. Okt 2009, 16:45
Hallo,

ACC ist definitiv besser als MP3 und braucht nicht mehr Speicherplatz.
Wenn das Gerät ACC abspielt, warum soll man dann MP3 benutzen ?!

Wer den Unterschied nicht hört oder weniger Interesse daran hat, kann ja MP3 benutzen, warum auch immer.

Ich höre auch keinen wirklichen "Klangunterschied" zwischen AL und AIFF sondern wirklich nur einen Unterschied in Räumlichkeit, Raumfeinstinformation und Luftigkeit. Ich finde es ist einen Tick musikalischer, nicht ganz so stark wie der Unterschied zwischen LP und CD.

Wem das ganz wichtig ist, sollte selbst nochmal vergleichen, um sicher zu gehen das optimale Verfahren für sich zu nutzen.

Das optimale Reduktionsverfahren für kleine Player ist definitiv AL und ich bin wirklich überrascht wie gering der Unterschied bei 40% weniger Daten ist.

Meine Gehör ist recht gut geschult, wie mir auch schon mal ein Tontechniker bestätigt hat, als ich im Blindtest drei versch. 1000-9000 EUR Profi Digital Analog Wandler erkannt habe.

tubi
marathon2
Stammgast
#11 erstellt: 05. Okt 2009, 20:04

tubi1 schrieb:

ACC ist definitiv besser als MP3 und braucht nicht mehr Speicherplatz.
Wenn das Gerät ACC abspielt, warum soll man dann MP3 benutzen ?!

Weil MP3 auf allen Geräten läuft zum Beispiel.
Wahrscheinlich ist AAC! tatsächlich besser als MP3, zumindest bei stärkerer Komprimierung. Trotzdem ist für mich ausschlaggebend, ob ich diesen Unterschied auch höre.

tubi1 schrieb:

Wer den Unterschied nicht hört oder weniger Interesse daran hat, kann ja MP3 benutzen, warum auch immer. tubi



tubi1 schrieb:

Ich höre auch keinen wirklichen "Klangunterschied" zwischen AL und AIFF sondern wirklich nur einen Unterschied in Räumlichkeit, Raumfeinstinformation und Luftigkeit. Ich finde es ist einen Tick musikalischer, nicht ganz so stark wie der Unterschied zwischen LP und CD.

Hab ich doch gesagt, Esoterik!

tubi1 schrieb:

Das optimale Reduktionsverfahren für kleine Player ist definitiv AL und ich bin wirklich überrascht wie gering der Unterschied bei 40% weniger Daten ist.

Wie groß muss dann ein "kleiner Player" sein, wenn ich 17000 Titel als AL darauf speichern möchte?

tubi1 schrieb:

Meine Gehör ist recht gut geschult, wie mir auch schon mal ein Tontechniker bestätigt hat, als ich im Blindtest drei versch. 1000-9000 EUR Profi Digital Analog Wandler erkannt habe.

Hab`ich doch gesagt, du hast Megasuper-Ohren.
tubi1
Stammgast
#12 erstellt: 06. Okt 2009, 05:20
Hallo Maraton2,

Dann sind wir uns doch einig.

Du brauchst immer 17000 Titel auf Deinem Digital-Player und ich und einige andere im HIFI-Forum wollen Musik genießen.
Mir reicht mein Ipod G5 mit 80GB mit AIFF Dateien und wenn ich was anderes hören will spiele ich mir 160 neue Alben drauf und bei AL wären es sogar ca. 300.

Esoterik ist meiner Ansicht etwas anderes, als Musik möglichst original hören zu wollen und zu genießen.

....nenn es meinetwegen "Esoterik"...wenn Du willst.

tubi


[Beitrag von tubi1 am 06. Okt 2009, 05:49 bearbeitet]
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 06. Okt 2009, 10:43
Ihr wisst schon, wieso Apple Lossless eben lossless heißt? Bevor hier weitergeschwurbelt wird, sollten sich einige von euch mal den folgenden Artikel durchlesen und verstehen.

http://de.wikipedia....udiodatenkompression


tubi1 schrieb:
....nenn es meinetwegen "Esoterik"...wenn Du willst.


Ich nenne das Geschwurbel.
tubi1
Stammgast
#14 erstellt: 06. Okt 2009, 10:54
Hallo,

Ich weiß nicht was Geschwurbel heißen soll.

Den Wikipedia-Artikel habe ich im voraus schon gelesen, ist ganz interessant.

tubi
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 06. Okt 2009, 11:09

tubi1 schrieb:
Einen winzig kleinen Unterschied zwischen AL und AIFF meine ich in Bezug auf Räumlichkeit-Luftigkeit zu hören.
AL ist etwas flächiger, etwas weniger lebendig.



tubi1 schrieb:
Ich höre auch keinen wirklichen "Klangunterschied" zwischen AL und AIFF sondern wirklich nur einen Unterschied in Räumlichkeit, Raumfeinstinformation und Luftigkeit. Ich finde es ist einen Tick musikalischer, nicht ganz so stark wie der Unterschied zwischen LP und CD.


Das ist Geschwurbel.


tubi1 schrieb:
Den Wikipedia-Artikel habe ich im voraus schon gelesen, ist ganz interessant.


Gelesen und offensichtlich nicht verstanden. Wenn du an dem Thema wirklich interessiert bist, solltest du dir mal Beschreibungen zur Funktionsweise von FLAC anschauen. Das hat mit Apple Lossless zwar nicht allzu viel gemeinsam, aber eines ganz sicher: Beides sind verlustfreie Audiocodecs. Gute Anlaufstellen zur Informationsbeschaffung sind AudioHQ, Hydrogenaudio, die FLAC Homepage und natürlich Wikipedia.
marathon2
Stammgast
#16 erstellt: 06. Okt 2009, 11:35
Wir diskutieren das gleiche Thema in 2 verschiedenen Threads.
siehe
http://www.hifi-foru...m_id=125&thread=5321

Vielleicht sollten wir uns mal auf nur einen einigen. Sonst führt das zu Doppelposts,
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 06. Okt 2009, 11:48
Guter Hinweis. Allerdings sehe ich hier ohnehin keinen Diskussionsbedarf mehr, denn das Thema wurde oft genug durchgekaut und die Suchfunktion fördert mit den entsprechenden Schlüsselworten dutzende Threads zu Tage, in denen ein und das selbe gesagt wird. Und das Thema immer wieder neu aufzurollen ändert schließlich auch nichts an den Tatsachen.

Mür manche Menschen bleiben solche Tatsachen wohl trotzdem immer eine Art Glaubensfrage.
marathon2
Stammgast
#18 erstellt: 06. Okt 2009, 12:16
Oder so.
tubi1
Stammgast
#19 erstellt: 06. Okt 2009, 13:38
Hallo,

Ich habe schon oft selbst gehört, daß die gleichen digitalen Daten nicht immer gleich klingen.

Deshalb gibt es auch verschiedene Digitalkabel, CD-Laufwerke, irgenwelche CD-Wässerchen, Audio Animator und Entmagnetisierer.

Würde es das geben, wenn Digital = Digital wäre ?

Musik ist mehr als nur Theorie.

Warum klingt AIFF und WAV auf dem MAC in Itunes unterschielich ?

Es ist die gleiche Bitrate aber AIFF klingt definitiv besser, warum weiß ich nicht.

Darüber zu disskutieren, dafür gibt es ein Hifi-Forum.

Was 1980 über die CD geschrieben wurde ist auch nicht mehr so unangefochten oder warum gibt es nun DVD-A oder SACD...und die LP immer noch ?!

Ich will hier niemand überzeugen, aber es gibt bestimmt einige die es interessieren könnte...

tubi


[Beitrag von tubi1 am 06. Okt 2009, 13:38 bearbeitet]
Butti2
Stammgast
#20 erstellt: 06. Okt 2009, 13:44

tubi1 schrieb:
Warum klingt AIFF und WAV auf dem MAC in Itunes unterschielich ?

Wurde dies im Blindtest verifiziert?

Grüße
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 06. Okt 2009, 14:04

tubi1 schrieb:
Deshalb gibt es auch verschiedene Digitalkabel, CD-Laufwerke, irgenwelche CD-Wässerchen, Audio Animator und Entmagnetisierer.


Aha, interessante Sichtweise. Damit bist du allerdings in der Voodoo-Ecke dieses Forums besser aufgehoben, denn hier geht es hauptsächlich um technische Fakten.


tubi1 schrieb:
Würde es das geben, wenn Digital = Digital wäre ?


Auch eine sehr interessante Denkweise. Mal eine Gegenfrage, und bemühe dich bitte gar nicht erst um eine Antwort: Wie um alles in der Welt stellst du dir vor, wie heutzutage Dinge wie das Internet tatsächlich und wirklich funktionieren können (du siehst gerade vor dir den Beweis), wenn digital nicht gleich digital wäre?


Butti2 schrieb:
Wurde dies im Blindtest verifiziert?


Wozu denn? Schließlich... ach, ich bin einfach mal so frei tubi1 aus dem anderen Thread zu zitieren:


Ich höre was ich höre.


Ich sehe das als "Fazit" dieser Geschichte und werde mich hier nun raushalten.
mucci
Inventar
#22 erstellt: 06. Okt 2009, 22:15

tubi1 schrieb:

Würde es das geben, wenn Digital = Digital wäre ?


Muhahahaaa! Das ist ja so, als ob man zwei mal das exakt bitgleiche Foto auf dem Bildschirm anschauen wuerde und bei dem einen behaupten wuerde, es saehe besser aus als das andere... Witzischkeit kennt keine Grenzen....


tubi1 schrieb:

Warum klingt AIFF und WAV auf dem MAC in Itunes unterschielich ?

Es ist die gleiche Bitrate aber AIFF klingt definitiv besser, warum weiß ich nicht.

Darüber zu disskutieren, dafür gibt es ein Hifi-Forum.


Nein, dafuer gibt es diverse Esoterikforen.
tubi1
Stammgast
#23 erstellt: 19. Okt 2009, 07:21
Hallo,

Habt Ihr schon mal gehört wie unterschiedliche Digitalkabel zwischen CD-Laufwerk und DA-Wandler klingen können ?
Es wird exakt der gleiche Bitstrom durchgeleitet aber es gibt Unterschiede.

Warum und was auf dem Kabel drauf steht ist mir egal, mich interessiert nur das Ergebnis.

Wenn man es nicht hören will, und Angst davor hat, als Esoteriker abgestempelt zu werden, kann man ja ganz einfach zufrieden grinsend MP3 hören oder das was einem gefällt.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand mit MP3 zufrieden ist.

Die Frage hier war ja : AAC mit 256 kbit/s oder Apple Lossless ?

Meine ganz klare Antwort : Apple Lossless !!!

tubi


[Beitrag von tubi1 am 19. Okt 2009, 07:48 bearbeitet]
mucci
Inventar
#24 erstellt: 19. Okt 2009, 09:06

tubi1 schrieb:
Hallo,

Habt Ihr schon mal gehört wie unterschiedliche Digitalkabel zwischen CD-Laufwerk und DA-Wandler klingen können ?
Es wird exakt der gleiche Bitstrom durchgeleitet aber es gibt Unterschiede.

Warum und was auf dem Kabel drauf steht ist mir egal, mich interessiert nur das Ergebnis.

Wenn man es nicht hören will, und Angst davor hat, als Esoteriker abgestempelt zu werden, kann man ja ganz einfach zufrieden grinsend MP3 hören oder das was einem gefällt.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand mit MP3 zufrieden ist.


Na sicher...

Jetzt geht das wieder los. Womit haben wir das verdient?

Darf ich dich mal zitieren: "Es wird exakt der gleiche Bitstrom durchgeleitet aber es gibt Unterschiede". Hallo??? Was denn nun? Wie soll es Unterschiede geben, wenn exakt das Gleiche durchgeleitet wird?

Schade, dass man hier keinen ABX-Test machen kann, da manuell ein Kabel ausgetauscht werden muss, sonst wäre das Thema ganz schnell erledigt...
tubi1
Stammgast
#25 erstellt: 19. Okt 2009, 10:29
Hallo,

Der eine spielt mit ABX und der andere will möglichst gut Musik hören.

In den 80´ern wurden Hifi - Geräte von der Masse an den technischen Daten gemessen und nun messen einige Leute Digital-Formate mit ABX.

So ändern sich die Zeiten.

Ich habe I-tunes auf´m Mac und höre damit Musik, am liebsten 24Bit/96kHZ/AIFF (4608kbit/s) oder höher.
Ob es mit ABX andere Ergebnisse geben würde weiß ich nicht, es ist ja schließlich auch ein anderes Abspielprogramm.

tubi
mucci
Inventar
#26 erstellt: 19. Okt 2009, 10:36

tubi1 schrieb:
Hallo,

Der eine spielt mit ABX und der andere will möglichst gut Musik hören.

In den 80´ern wurden Hifi - Geräte von der Masse an den technischen Daten gemessen und nun messen einige Leute Digital-Formate mit ABX.

So ändern sich die Zeiten.

Ich habe I-tunes auf´m Mac und höre damit Musik, am liebsten 24Bit/96kHZ/AIFF (4608kbit/s) oder höher.
Ob es mit ABX andere Ergebnisse geben würde weiß ich nicht, es ist ja schließlich auch ein anderes Abspielprogramm.

tubi


Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich 24bit/96KHz Musik hörte. Ich war begeistert aufgrund des dynamischen, detaillierten Klangs, mein Schnellschuss: Wow, das ist viel besser als meine CDs! Dann las ich diverse Kommentare in Foren, und als Folge wollte ich selbst experimentieren: Hab die Musik in 16bit/44.1Khz umgewandelt und verglichen: Nicht unterscheidbar für mein Gehör! Das hat mich geheilt... Unser Vorstellungsvermögen spielt uns oft einfach einen Streich...
tubi1
Stammgast
#27 erstellt: 19. Okt 2009, 10:57
Hallo,

Welche 24/96 hast Du gehabt ?

Als DVD-A ?

Welches Programm hast Du für die Umwandlung benutzt ?

Womit hast Du das umgewandelte abgespielt ?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß alles eine Rolle spielt.

Es gibt hervorragend klingende CD´s und schlecht klingende DVD-A oder LP´s.

Eigentlich ist es wieder diese Zahlenspielerei der 80´er aber ich habe eine 24Bit/176,4kHZ Aufnahme von Reference Rec. das hat mich vom Stuhl gehauen und ich hatte bisher noch keine CD, die so ergreifend und greifbar echt klang...auf meinem MAC mit I-tunes und dem Weiss DAC2.

Ich kann ja wieder nur schreiben wie ich es empfunden habe und das wird ja dann oft wieder Esoterik genannt.

tubi
mucci
Inventar
#28 erstellt: 19. Okt 2009, 13:44

tubi1 schrieb:
Welche 24/96 hast Du gehabt ?

Als DVD-A ?

Welches Programm hast Du für die Umwandlung benutzt ?

Womit hast Du das umgewandelte abgespielt ?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß alles eine Rolle spielt.

Es gibt hervorragend klingende CD´s und schlecht klingende DVD-A oder LP´s.


Puuuh, das ist schon über 2, vielleicht sogar 3 Jahre her... Die zugegebenermaßen sehr gute Aufnahme war bei einer X-Fi Karte dabei, d.h. ich habe natürlich über diese Karte gehört, und zwar mit einem speziellen Creative Abspielprogramm, welches dabei war und für die Karte zugeschnitten war. Damit konnte man DVD-A in der vollen nativen Auflösung hören. Ich denke, das besondere an der Aufnahme war einfach, dass hier keinerlei / kaum Lautstärke-Kompression durchgeführt wurde, und die Dynamik deswegen umwerfend war mit meinen qualitativ hochwertigen Lautsprechern. Aber wie gesagt: Die Umwandlung in eine CD-Auflösung hat dann das gleiche sehr gute Ergebnis geliefert. Womit ich die Umwandlung gemacht habe? Keine Ahnung, aber wenn sie schlecht gewesen wäre, dann wäre der Klang ja auch eher schlechter gewesen, oder?

Du sagst selber, dass sowohl bei CDs als auch bei DVD-A es sehr große Unterschiede gibt. Das zeigt für mich, dass die Qualität der Aufnahme (Kompression, Limit überschritten, ...) eine größere Rolle spielt als die Auflösung 16/44,1 oder 24/92 oder noch mehr. Am meisten spielt aber immer der Kopfhörer eine Rolle.


[Beitrag von mucci am 19. Okt 2009, 13:44 bearbeitet]
tubi1
Stammgast
#29 erstellt: 19. Okt 2009, 14:09
Hallo,

Als erstes kommt die Aufnahme, dann der Tonträger, dann Abspielgerätschaften, dann Amp und dann Kopfhörer/Monitore.

Alles ist wichtig und hat Einfluß.

Die Aufnahme kann ich als Hörer nicht beeinflussen aber den Rest und wenn ich im Laden zwischen LP oder CD wählen kann, nehme ich die LP, meißtens die bessere Wahl für mich.

Kann ich zwischen 16Bit/44,1kHZ und 24Bit/96kHZ wählen nehme ich letzteres. Das funktioniert bei Linn Records.

Wenn ich CD´s auf meine Festplatte sichere nehme ich mindestens AL, da Speicherplatz billig ist.

tubi
marathon2
Stammgast
#30 erstellt: 19. Okt 2009, 14:40

tubi1 schrieb:

Der eine spielt mit ABX und der andere will möglichst gut Musik hören.tubi

Das eine schließt das andere nicht aus.
Jeder will möglichst gute Musik hören. Und der ABX-Blindtest hilft nur dabei festzustellen, welche Datenraten dafür notwendig sind.

Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dass nur verlustfrei gespeicherte Musik gut ist. Ok, akzeptiert, jeder hat seine Meinung. Die aber als allgemeingültig zu verkaufen gilt nicht. Denn wenn jemand im Blindtest Lossless nicht von z.B. 192 AAC unterscheiden kann, dann ist eben das komprimierte Format für ihn gut genug. Und für das noch bessere Gefühl kann der dann 256 AAC nehmen.

Grundsätzlich sollten aber gerippte CDs erst einmal immer lossless gespeichert werden, sozusagen als Masterdatei. Dann stehen alle Wege offen.

tubi1 schrieb:
In den 80´ern wurden Hifi - Geräte von der Masse an den technischen Daten gemessen und nun messen einige Leute Digital-Formate mit ABX.

So ändern sich die Zeiten.

Ich habe I-tunes auf´m Mac und höre damit Musik, am liebsten 24Bit/96kHZ/AIFF (4608kbit/s) oder höher.
Ob es mit ABX andere Ergebnisse geben würde weiß ich nicht, es ist ja schließlich auch ein anderes Abspielprogramm.tubi


ABX ist kein Abspielprogramm, sondern eine Erweiterung für Foobar, mit der man einen Blindtest zweier Sounddateien machen kann. Blind heißt in diesem Fall, man weiß nicht, welche Datei im Moment gespielt.
Man ordnet Beispiel A oder B einem Beispiel X oder Y zu.
Nach mehreren Durchgängen wird dann eine Statistik gezeigt, wie oft man richtig lag. Das ist dann eine objektive Bewertung frei von subjektiven Gefühlen, und nur die zählt.
mucci
Inventar
#31 erstellt: 19. Okt 2009, 16:48

tubi1 schrieb:
wenn ich im Laden zwischen LP oder CD wählen kann, nehme ich die LP, meißtens die bessere Wahl für mich.


Das hört sich sehr nach analogem Aufbau an, qualitativ sehr guter Plattenspieler, dann am besten Röhrenverstärker und gute Hifi-Boxen, ja dann hast du sicher einen subjektiv guten analogen, warmen Klang.

Dann fang aber nicht an, die LP digitalisieren zu wollen, das wird nämlich nix gescheites...
mucci
Inventar
#32 erstellt: 19. Okt 2009, 16:55

tubi1 schrieb:
Als erstes kommt die Aufnahme, dann der Tonträger, dann Abspielgerätschaften, dann Amp und dann Kopfhörer/Monitore.

Alles ist wichtig und hat Einfluß.


In der heutigen digitalen Welt würde ich das reduzieren wollen (wir sind hier schließlich im Bereich PC & Hifi):

Aufnahme - kein Einfluss möglich, evtl. aber wurde beim Mastering Mist gemacht - das kann viel ausmachen, dann sollte man sich die Aufnahme besorgen, wo am wenigsten die Lautstärke komprimiert wurde

Tonträger: Naja, digital spielt das keine Rolle mehr, solange die gleichen Datenformate und die gleiche Bitrate verwendet wurden. Wir sind ja nicht mehr im Zeitalter der Kassetten und Tonbänder.

Abspielgerätschaften: MP3-Player oder auf PC Soundkarte oder DAC: Hier sind wir inzwischen auf einem qualitativ sehr hohem Standard angekommen, wo oft sehr lineare Frequenzverläufe möglich sind, und mit einem guten EQ der Sound entsprechend an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann (so der Hifi-Purist dies überhaupt zulässt!)


Kopfhörer: Wie schon erwähnt, ist das oft der Knackpunkt bei vielen: Hier sollte das meiste Geld reinfließen, um zu einem wirklich guten Klang zu kommen. Alles andere, inkl. digitales Abspielformat, solange nicht völlig aus dem Rahmen fallend (z.B. MP3 mit 112KBit oder noch weniger KBit) spielt eine untergeordnete Rolle.
tubi1
Stammgast
#33 erstellt: 19. Okt 2009, 17:19
@Maraton2 :

Gut, dann sind wir uns jetzt fast einig.

Ich höre mit I-Tunes auf dem Mac und andere mit Foobar auf einem Windows-PC und testen ihr Gehör mit ABX.

Das ist ein anderes Abspielprogramm und es ist nicht gesagt, daß I-Tunes die gleichen Ergebnisse liefern würde.
Auch gibt es ein anderes Betriebsystem und andere Hardware.

Da es für I-Tunes keinen Blindtest gibt, kann ich nur auf mein Gefühl und Zweitpersonen vertrauen.

Selbst habe ich verschiedene Abspielprogramme (Mediaplayer, Foobar, Winamp, Realplayer) auf Computern noch nicht verglichen, aber ich weiß von 2 Tontechnikern, daß es auch da Unterschiede geben soll...

Daher ist ABX warscheinlich kein Maßstab, wenn man kein Foobar benutzt.

Für jeden der Foobar benutzt sollte es eine Entscheidungshilfe sein.

Ich finde es gut, daß ich nun Foobar und ABX kennen gelernt habe.

tubi
tubi1
Stammgast
#34 erstellt: 19. Okt 2009, 17:33
@jopl :

Nun für mich ist PC&Hifi, obwohl ich ein eingefleischter Analogi war, inzwischen miteinander verschmolzen.

Daher muß ich erstmal lernen, wie Ihr Musik vergleicht : ABX ;-)

Auch PC kann ganz fein klingen und sogar besser als LP in bestimmten Bereichen.

Natürlich fange ich nicht an meine 3000 LP´s zu digitalisieren...es kann nur schlechter werden.

Du hast Recht ich habe den 50kg Plattenspieler, die Röhrenverstärker und ziemlich Klassische Hifi-Boxen aber den Ipod und den PC mit seinen Möglichkeiten klanglich als auch praktisch finde ich super...deshalb lese ich auch gerne hier.

Die eingefleischten, konservativen Analogis und Hifi-Fans habe irgendwann hinter mir gelassen.

Das analog immer warm klingt ist eigentlich ein Gerücht, Analog kann auch ganz schön kratzbürstig werden, je nach Abstimmung.

Was noch ganz wichtig ist, vor dem Super Guten Kopfhörer muß auch eine guter Kopfhörer-Amp stecken...das bietet eigentlich kein DAC oder PC-Soundkarte...also das Budget für den KH im Auge behalten und ggf. einen kleinen guten KH-Amp dazwischen schalten.

tubi


[Beitrag von tubi1 am 19. Okt 2009, 17:48 bearbeitet]
milke
Neuling
#35 erstellt: 16. Dez 2012, 01:04
muss diese hier nochmal ausgraben da ich nach jahre langer verweigerung mir nun auch einen i-pod gekauft habe.....

nun mein problem.... bekomme kein apple lossless auf den pod. nur im aac format mit 256kbs.
-->dabei wollte ich doch das lossless drauf haben....
ohne das "häckchen" bei --> "titel mit höherer datenrate konvertieren in 256kbs aac" kommen die alben erst gar nicht auf den pod.

alben sind z.b. sacd, cd downloads/rips etc....achja, die alben sind im flac format, konvertiert in apple lossless mit db power amp. im i-tunes spielen die alben ohne probleme.
übetragen der alben in den pod ist aufgrund der hohen "abtastdatenrate" nicht möglich....

da das problem nicht mit allen alben besteht, habe ich so meine vermutung...

-->liegt es z.b. an den 192khz mit 24 bit....? z.b. läuft ein titel mit 48khz mit 24 bit auf dem pod....

so was tun.....?
wo liegt das probelem...?

->wie sieht die lösung aus...?
marathon2
Stammgast
#37 erstellt: 26. Dez 2012, 13:51
Hallo,
der iPod kann nur max. 24/48 Dateien abspielen. Der interne DAC limitiert die Datenrate.

Grüße
marathon2
bme963
Neuling
#38 erstellt: 02. Apr 2013, 21:30
Für alle die die sagen man höre den Unterschied nur mit Klassik muss ich sagen, das meinte ich auch mal. Ich habe Formattests auf meiner Autoanlage (High End, B&W) gemacht und sage zu AAC im Vergleich zu Lossless:
Bei electronic, rock:
-deutlich weniger Subbässe
-gerade Schlagzeug kommt klar mit weniger Druck
-Schlaggeräusche (Cymbals) sind "elektronischer"
-fehlende Räumlichkeit bei Raumhall (live Musik oder Studiohall)


AAC ist aber in tiefen Raten deutlich besser als MP3, aber wie schon von anderen gesagt gegen oben wirds irgendwann nie besser.
Die Unterschiede hört man am besten mit guten Kopfhörer.
Wenn schon verlustformat: OGG tönt schon viel besser als AAC, aber auch hier ist ein Unterschied zu Lossless.

Also:
CD's immer lossless rippen!!!
mightyhuhn
Inventar
#39 erstellt: 02. Apr 2013, 23:28
blind test or didn't happen
cd.vs.mp3
Neuling
#40 erstellt: 30. Jun 2014, 21:16
Fals man sich für einen AAC 256k gegen CD blinden test interesiert... http://cdvsmp3.wordpress.com
mswolf
Stammgast
#41 erstellt: 25. Jul 2014, 11:00
Ich möchte hier mal meine bescheidene Meinung dazu abgeben:
Ich höre da nichts mehr (Ü40 ) , habe alles in 256 AAC und bin beim Blindtest 128 mp3 zu 192 mp3 schon ins Grübeln gekommen, was besser klingt.
Konnte nicht 100% treffsicher das "bessere" heraushören.
Auch mit dem entsprechenden Kopfhörer.

AAC ist ohnehin etwas verlustfreier als mp3, da neuer.

Wieso sollte ich meinen Platz also für Lossless verbraten?
Matche ohnehin mit iTunes Match, da kommt kein Looseless raus, ist aber ich denke, das ist möglicherweise immer noch besser als eine CD selbst zu rippen, da im iTunes Store oft vom Master direkt gerippt wird.
*Nightwolf*
Inventar
#42 erstellt: 25. Jul 2014, 17:31

mswolf (Beitrag #41) schrieb:
Wieso sollte ich meinen Platz also für Lossless verbraten?

Spätestens dann, wenn ein neuerer und noch besserer Standard herauskommt und beginnt, AAC zu verdrängen, und du deshalb anfängst von lossy nach lossy zu konvertieren, könnte man den Punkt mit dem Platz anders sehen.


Matche ohnehin mit iTunes Match, da kommt kein Looseless raus, ist aber ich denke, das ist möglicherweise immer noch besser als eine CD selbst zu rippen, da im iTunes Store oft vom Master direkt gerippt wird.

So lange vom CD-Master gerippt wird, sollte es da keine Unterschiede geben. Das ist ja gerade das schöne an lossless. Aber, weißt du, was Apple da mit den Dateien anstellt?
HiFiRalf
Stammgast
#43 erstellt: 25. Jul 2014, 17:50

mswolf (Beitrag #41) schrieb:
Ich möchte hier mal meine bescheidene Meinung dazu abgeben:
Ich höre da nichts mehr (Ü40 ) ,
...
Wieso sollte ich meinen Platz also für Lossless verbraten?


Weil Du vermutlich eines Tages noch schlechter hören wirst.
Die psychoakustischen Kniffe sind auf ein normal funktionierendes Gehör ausgelegt.
Wenn Dir irgendwann Frequenzen fehlen, funktioniert der Kniff nicht mehr und das Ganze klingt seltsam.
Meine Frau hat einen eigentlich minimalen Hörschaden und hört deshalb bestimmte Frequenzen nicht.
Für sie klingen die meisten mp3-Dateien seltsam bis grauslich. Mit flac hat sie keine Probleme (Blindtest gemacht).

Außerdem: Proprietäre Formate eines einzigen Herstellers würde ich prinzipiell meiden.
Irgendwann fällt denen ein, den Standard zu ändern.
Dann gibt es in 10 Jahren keinen kompatiblen Player mehr und Du stehst mit Deiner Musiksammlung dumm da.
Ich habe in all den Jahren, seit ich mich mit HiFi beschäftige, schon den Tod des ein oder anderen ehemals hochgelobten Musikspeicherstandards erlebt
(Tonband, MC, MD, DAT, Laserdisc, ...).
j!more
Inventar
#44 erstellt: 26. Jul 2014, 11:47
Speicherplatz kostet doch so gut wie nichts mehr. Was kann da noch gegen Lossless-Formate sprechen?
mswolf
Stammgast
#45 erstellt: 26. Jul 2014, 12:26

j!more (Beitrag #44) schrieb:
Speicherplatz kostet doch so gut wie nichts mehr. Was kann da noch gegen Lossless-Formate sprechen?

naja, ihr habt ja irgendwo auch Recht, nur was ist, wenn man wie ich keine CD's mehr kauft, sondern nur noch downloadet?
Da gibts kein Looseless, bei den gängigen Anbietern.
Barnburner
Stammgast
#46 erstellt: 01. Aug 2014, 10:46
Ich höre keinen Unterschied zwischen 320 Mp3 und Lossless-Formaten. Die Verschwendung von Speicherplatz ist es mir nicht wert, dass ich denke "Oh, jetzt müsste die Musik noch besser klingen". Ich bleibe bei den guten alten Mp3s.
j!more
Inventar
#47 erstellt: 01. Aug 2014, 11:07
@barnburner. Ist natürlich ein Argument. Jeder soll das so machen., wie er es für richtig hält. Weil ja auch jeder anders hört und/oder mit seiner Sammlung unterschiedliche Pläne hat. Ich habe keine, und will mir eben alle Möglichkeiten offen halten.
Barnburner
Stammgast
#48 erstellt: 01. Aug 2014, 11:18
Ja, das ist natürlich ein Argument. Mit den Lossless-Formaten lassen sich ja sogar die Ursprungsdateien wiederherstellen.
DuffsDevice
Neuling
#49 erstellt: 02. Aug 2015, 08:34
Ich will hier auch kurz meine persönliche Erfahrung beisteuern.

Ich bin 20 Jahre und komme selber von der MP3 320kbps-Seite.
Vor einem Jahr habe ich FLAC entdeckt, hab es aber nicht eingesetzt,
da iTunes (genial zum organisieren von Musik; ich update auch nicht mehr seit V. 10.7)
damit Probleme hat und Windows es nicht unterstützt und es schöner ist,
die Alben-Cover auch im Windows Explorer zu sehen.
Nunja, die Qualität hat mich erstmal nicht beeindruckt.
Das lag aber, wie mir vor einigen Monaten klar wurde, ausschließlich an der Anlage, auch der ich hörte.

Die Qualität einer Aufnahme kommt nur bei einer ausreichend guten Anlage oder Kopfhörern zur Geltung
und definitiv nicht bei In-Ear's. Insofern sollte es die ganze Auseinandersetzung nicht geben.

Es ist verständlich, dass Leute, die überwiegend mit iPod und In-Ear's hören,
kein Lossless brauchen und natürlich bei MP3 bleiben.

Doch davon hat man sich eigentlich verabschiedet, wenn man eine anständige Anlage besitzt und dort CD's oder LP's hören kann.
man will nicht mehr zurück.

Was habe ich gemacht:
Ich bin auf Apple Lossless (ALAC) in m4a-Format umgestiegen, es gibt da einen genialen Encoder,
welcher bei 1411kbps FLAC so um die 600kbps zaubert:
AlacToolkit (Von Mir)

m4a Versteht sowohl Windows, als auch iTunes, als auch mein Handy und der iPod sowieso.
Bei Dateigrößen von 2mal MP3-320 haben die wenigsten noch eine Ausrede.

Ich stimme vielen zu, die den folgenden Punkt geäußert haben:
Wenn man Lossless haben kann und es nicht tut,
kann dass sehr niederschlagend sein, wenn man all seine CD's/LP's nochmal rippen muss bzw. will.
Denn niemand convertiert von Lossy zu Lossy, da kann man sich auch die Konvertierung sparen.

Nur weil jetzt noch nicht der Moment kam, bei dem man den Unterschied hört, heist das nicht, er kommt nie, denn prinzipiell:
Den Unterschied hört jeder Laie, vorausgesetzt, die Anlage oder der Kopfhörer ist gut genug.

Ich würde von mir behaupten, ich höre den unterschied zwischen MP3 und AAC,
welcher gewaltig ist und den Unterschied zwischen AAC und Lossless, welcher seinerseits deutlich ist.
Ich würde AAC in die Mitte zwischen MP3 und Lossless packen.

Auch finde ich es richtig und legitim, wenn hier Leute unterschiedliche Lossless-formate von der Qualität her differenzieren wollen.
Dies führe ich zurück, auf die verwendeten Decoder, es macht z.B. schon einen morz unterschied,
ob er mit 64bit-Fließkommazahlen oder mit 32bit rechnet. So sind die Formate, welche die Musik exakt beschreiben ununterscheidbar,
nicht jedoch deren Decoder, welche krasse Gegensätze haben können (bei mir MP3 auf VLC und auf Windows Media Player).

Ich hoffe ich kann weiterhelfen.

Viele Grüße in diesem späten Thread,
Jakob
shaboo
Stammgast
#50 erstellt: 02. Aug 2015, 10:46

DuffsDevice (Beitrag #49) schrieb:
Ich will hier auch kurz meine persönliche Erfahrung beisteuern.

Willkommen im Forum!


DuffsDevice (Beitrag #49) schrieb:

da iTunes (genial zum organisieren von Musik; ich update auch nicht mehr seit V. 10.7)

Aufgrund meines iPhones habe ich iTunes seit fünf Jahren mehr oder weniger zwangsweise auf dem Rechner, finde daran aber wenig
wirklich "genial". Das liegt vor allem daran, dass man es schlecht seinen eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen anpassen kann,
dass es viele Features, die z.B. in foobar mehr oder weniger alltäglich sind (FLAC, DR-Wert-Berechnung, HDCD-Unterstützung,
AccurateRip-Verifikation, ...) überhaupt nicht unterstützt, und dass Apple in neuen Versionen gerne mal völlig ohne Sinn und Verstand
Altes (und teilweise Bewährtes) abschafft, nur um irgendwelche albernen fancy features einzuführen. Bei Apple steht man halt unter
dem ständigen Druck, neue Produkte, neue iOS-Versionen und neue Softwarefunktionalitäten auf den Markt zu schmeißen, nur um ja
auch den Eindruck zu vermeiden, man wäre womöglich untätig oder nicht kreativ und innovativ - und das ist eine Attitüde, die einer
Software, mit der ich eigentlich nur in aller Ruhe meine Musikbibliothek verwalten möchte, nicht wirklich gut zu Gesicht steht.
Du sagst ja selber, dass Du - vermutlich aus gutem Grund - iTunes seit 10.7 nicht mehr aktualisiert hast, aber ob das als dauerhafte
Lösung taugt, da würde ich mich nicht drauf verlassen. Dass iTunes unter Windows deutlich unrunder läuft als auf Apple-Rechnern,
macht die Sache leider auch nicht besser ...


DuffsDevice (Beitrag #49) schrieb:

und es schöner ist, die Alben-Cover auch im Windows Explorer zu sehen.

Eingebettetes Cover-Artwork - egal in welchem Format - zeigt Dir auf dem PC so ziemlich jeder Player problemlos an.
Und ob Du Dir Alben-Cover im Windows Explorer anschauen kannst, ist doch vollkommen unabhängig davon, welchen
Player und welches Audioformat Du verwendest, oder habe ich da was falsch verstanden?


DuffsDevice (Beitrag #49) schrieb:

Was habe ich gemacht:
Ich bin auf Apple Lossless (ALAC) in m4a-Format umgestiegen, es gibt da einen genialen Encoder,
welcher bei 1411kbps FLAC so um die 600kbps zaubert:

Naja, 1411kbps hat ja nur ein unkomprimierter CD-Rip. Wieviel davon nach der Komprimierung in FLAC übrig bleibt,
hängt von vielen Faktoren ab (bei mir sind es im Schnitt etwa 60%, also rund 850kbps), aber das ist bei ALAC nicht
anders: Auch da wird ein Album das eine Mal 600kbps (oder in Mono sogar nur 300kbps), ein anderes Mal vielleicht
800 oder 900kbps benötigen. Verlustfreies Komprimieren ist eigentlich an allen Fronten ziemlich state of the art, da
dürften sich FLAC und ALAC nun wirklich nicht viel nehmen.


DuffsDevice (Beitrag #49) schrieb:

Ich würde von mir behaupten, ich höre den unterschied zwischen MP3 und AAC,
welcher gewaltig ist und den Unterschied zwischen AAC und Lossless, welcher seinerseits deutlich ist.

Dann hast Du mir ganz klar was voraus


DuffsDevice (Beitrag #49) schrieb:

Auch finde ich es richtig und legitim, wenn hier Leute unterschiedliche Lossless-formate von der Qualität her differenzieren wollen.

Ich nehme an, Du meinst lossy und nicht lossless.

Schönen Sonntag!
Christian


[Beitrag von shaboo am 02. Aug 2015, 15:42 bearbeitet]
DuffsDevice
Neuling
#51 erstellt: 24. Aug 2015, 07:40

Willkommen im Forum!

Danke!


Und ob Du Dir Alben-Cover im Windows Explorer anschauen kannst, ist doch vollkommen unabhängig davon, welchen
Player und welches Audioformat Du verwendest, oder habe ich da was falsch verstanden?

Naja, Windows versteht jegliche Metadaten von FLAC nicht, wohl aber MP4/ALAC-Tags. Bei MP3 nur bis ID3 Version 2.3 (nicht 2.4).


Dass iTunes unter Windows deutlich unrunder läuft als auf Apple-Rechnern,
macht die Sache leider auch nicht besser ...

Ich habe zwar nur eine mittelgroße Library mit 3K Songs, aber iTunes läuft unter meinem Win7_64 tadellos. Ansonsten würde ich es nicht empfehlen


Ich nehme an, Du meinst lossy und nicht lossless.

Nein, ich meine tatsächlich lossless Alleine schon weil auf einem Computer Kommazahlen nicht assoziativ sind, d.h. a+(b+c) != (a+b)+c. Wenn also im einen Decoder nur die Formel in anderer Reihenfolge berechnet wird, gibt es schon einen Unterschied. Ich behaupte nicht, dass man den einzelnen Unterschied von 10^-5 Ungenauigkeit hört, aber in der Summe....

Schöne Woche,
Jakob
j!more
Inventar
#52 erstellt: 24. Aug 2015, 10:04

DuffsDevice (Beitrag #51) schrieb:
aber in der Summe...

...macht es bei verlustfreier Kompression halt keinen Unterschied. Überhaupt keinen. Weil das Original 1:1 wieder hergestellt wird. Ohne jeden Spielraum. So einfach ist das.

DuffsDevice (Beitrag #51) schrieb:
Naja, Windows versteht jegliche Metadaten von FLAC nicht, wohl aber MP4/ALAC-Tags. Bei MP3 nur bis ID3 Version 2.3 (nicht 2.4).

Windows 10 spricht fließend flac.


[Beitrag von j!more am 24. Aug 2015, 10:11 bearbeitet]
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