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Wie soll ich meine CDs rippen und kompremieren?

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Quikuser
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 22. Mai 2009, 14:34
Hey Leute,
Ich hoffe das die Frage nicht nervt, da sehr oft über dieses Thema diskutiert wird, aber ich weiß immer noch nicht was das beste für mich ist.

Also wie der Titel ja schon sagt würde ich gerne wissen wie ich meine CDs kompremieren soll. Als Programm benutze ich EAC+Lame. Meine erste einstellung war folgende: -V 0 --vbr-new --add-id3v2 --pad-id3v2 --ignore-tag-errors --ta "%a" --tt "%t" --tg "%m" --tl "%g" --ty "%y" --tn "%n" --tc "EAC Lame3.98 -V2" %s %d
Da war ich auch erstmal sehr zufrieden mit, da Windows mir bei Eigenschaften 320kbit/s angezeigt hat, in Itunes waren es dann immer verschiedene angaben und variabele Bitraten (vbr). Ist CBR in 256(320) kbit/s oder VBR besser von der Qualität. Dateiengröße ist ein nicht ganz unwichtiges Thema, da ich nur einen Ipod Touch mit 8GB habe, sprich wav ist zugroß. Ich behalte zwar die wav-Dateien um die CD am Ende zu kopieren, aber auf den Ipod kommen die nicht und flac kann mein mp3-player leider nicht. Ist aac eigentlich besser als mp3?
Also soll ich lieber in VBR oder in CRC kompremieren.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, wovon ich aber mal stark davon ausgehe und schonmal Danke im Voraus für eure Antworten!

Gruß,
Quikuser

PS: Das Forum ist echt spitze!!!!!


[Beitrag von Quikuser am 22. Mai 2009, 17:09 bearbeitet]
gr1zzly
Inventar
#2 erstellt: 22. Mai 2009, 15:09
Erstmal zu den Kürzeln: CRC heißt Cyclic Redundancy Check und hat mit deiner Frage wenig zu tun. Was du wahrscheinlich meinst, ist CBR (Constant Bitrate).

Dann mal zum generellen Vorgehen, so wie es hier oft empfohlen wird:

Da das Rippen von CD's doch einige Arbeit macht, ist es sinnvoll diesen Vorgang nur ein einziges Mal durchzuführen.

Das soll heißen, man rippt nur ein einziges Mal, und zwar in ein verlustfreies Archivformat.
FLAC drängt sich da förmlich auf (offenes Format, robuster als .Wav, kleinere Dateigröße, true Gaplees Playback, Replaygain, Tags, etc.).
Als fähiges Programm bietet sich EAC an. Nutzt du ja auch schon.
Wie man EAC+Flac richtig konfiguriert, steht hierAudiohq.de: Audio-CDs rippen mit Exact Audio Copy.

Wie du nun schon bemerkt hast, ist Flac für Unterwegs aber unhandlich.
Das ist aber kein Problem. Da du ja jetzt eine verlustfreie Kopie auf dem PC hast, kannst du mittels foobar2000 deine ganze Flacsammlung mit wenigen Klicks in ein beliebiges Format deiner Wahl umwandeln. Dabei bleiben alle Tags erhalten, auch kannst du eine bestimmte Ausgabe-Ordnerstruktur erzwingen.

Wie dies funktioniert, steht hier Audiohq.de: Audiodateien konvertieren, Audio-CDs rippen.
Überhaupt ist auch die foobar-Anleitungssektion dort sehr lehrreich: Audiohq.de: Anleitungen zu foobar2000.

Jetzt wird vllt auch der Vorteil der Flac-Archivierung deutlich: Im Moment ist MP3 für Unterwegs so ziemlich das Format der Wahl, einfach weil es die breiteste Hardwareunterstützung hat. Wenn man aber in einigen Jahren vllt ein anderes Format nutzen will oder muss, dann muss meine seine Sammlung umkonvertieren.
Kann man dabei immer wieder auf die verlustfreie CD-Kopie zurückgreifen, entstehen keine unnötigen Transkodierungsverluste. Diese treten aber bei der Umwandlung von einem verlustbehafteten in ein anderes, verlustbehaftetes Format immer auf. Hat man nun alles in MP3 gerippt, darf man spätestens nach der dritten Transkodierung wieder zu CD-Schrank rennen und alles neu rippen. Setzt man von vornherein auf Flac, umgeht man dieses Problem elegant.

Und nun zur eigentlichen Frage: Welches Format sollte es für unterwegs sein?
Für die allermeisten Menschen (mich eingeschlossen) sind MP3 Dateien bei der V2-Voreinstellung (LAME Encoder, aktuelle Version, ~190 kbps) weitestgehend transparent und für den portablen Einsatz völlig ausreichend. Mehr ist da reine Platzverschwendung (CBR 320 kbps).
Außerdem sind variable Einstellung immer zu bevorzugen, da der Encoder da selbst entscheiden kann, wo er eine höhere Bitrate zu Verfügung stellt, und wo etwa weniger ausreicht.

Neuere Formate (Sprich AAC und Ogg) komprimieren bei niedrigeren Bitraten besser als MP3.
Da musst du entscheiden bis wohin du keinen Klangverlust feststellst.
Ich zB verwende für Unterwegs .ogg-Files mit rund 150kbps (q4.7).
Hätte ich einen Ipod, würde ich einen AAC Encoder benutzen und wahrscheinlich mal den Bereich 130-150kbps austesten.

So, ist etwas länger geworden aber ich hoffe, ich konnte auch gleich mal ein paar Grundsätzliche Fragen mit beantworten.

Grüße
Chris


[Beitrag von gr1zzly am 22. Mai 2009, 15:14 bearbeitet]
[Co]
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Mai 2009, 16:23
Danke für die ausführliche beschreibung! will auch meine ganzen CD umrechnen lasse n;-)
Quikuser
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 22. Mai 2009, 19:33
Hey
Danke für deine nette Hilfe.
Ich werde es jetzt so machen das ich die Lieder in Flac konventiere die wave-Datei behalte bis ich ne Audio-CD damit erstellt habe und die flac dateien kann ich dann alle mit foobar in aac oder mp3 konventieren. Denke mal das ist das beste. Denn 2 mal rippen ist "doof", muss jetzt nämlich 4 CDs nochmal rippenxD.
Ich denke meine Methode ist jetzt einigermaßen ausgereift.
Nochmal Danke für die Hilfe!!!

Gruß,
Quikuser
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