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bewährte Datei- und Ordnerstruktur für Musik

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Autor
Beitrag
Torsten.E
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Aug 2010, 15:42
Welche Struktur zum ablegen von MusikDateien verwendet ihr und welche hat sich bewährt.
(Verzeichnis-Struktur) - und (Dateibezeichnungen)

Nicht dass ich hinterher alles wieder umwerfen muss, nur weil ich falsch angefangen habe.

Torsten.E
j!more
Inventar
#2 erstellt: 06. Aug 2010, 17:28
Album Artist/Album, und bei den einzelnen Tracks dann disc#-track# Title

Wenn Deine Tags stimmen, kannst Du das aber ohne großen Aufwand jederzeit reorganisieren. Das geht dann selbst bei großen Datenmengen recht flott.


[Beitrag von j!more am 06. Aug 2010, 17:28 bearbeitet]
KLM-U
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 06. Aug 2010, 18:49
Hallo,

die meißten meiner Musikdateien sind in der AC3 Norm vom Sat-Receiver, oder seit einiger Zeit auch von der TV-Karte aufgenommen. Und da sind im Laufe der Zeit mindestens 5 verschiedene Aufnahmeverfahren zur Anwendung gekommen (zuzüglich noch die verschiedenen Aufnahmeprogramme), immer hat es dann noch etwas besser geklungen. Man mag es nicht glauben, aber da gibt es wirklich Klangunterschiede, die man aber nur mit guten Hifi-Komponennten hört.

Dementsprechend fängt der Ordnername meiner Musikdateien erst einmal mit dem Aufnahmeverfahren an, damit ich später weiß was "alt" ist und eventuell gelöscht werden kann, oder die ich dann ganz einfach nicht mehr anhöre .

Gruß


[Beitrag von KLM-U am 06. Aug 2010, 18:55 bearbeitet]
cr
Moderator
#4 erstellt: 06. Aug 2010, 21:45
Bsp. Pop/Rock

Melua,Katie_Albumname_Jahr_Tracknummer_Songtitle.flav

Anmerkungen:
Vorname-Nachname ist unzweckmäßig (daher: Nachname, Vorname)
Albumname nicht endlos lang, es genügt dass er klar identifizierbar ist.
Jahr (Aufnahmedatum, nicht Pressdatum)
Tracknummer: Ist wichtig, weil man damit die richtige Reihenfolge lexikografisch bekommt)
Songtitle: ewig lange kürzen

Der dazugehörige Ordnername wäre bei mir:
Melua,Katie_Albumname_Jahr

Der/die/das/the/le/la/les: lasse ich weg (also nie The Beatles, Die toten Hosen (ist einfach lästig, man läßt das auch bei der lexikograf. Suche normalerweise weg)

Klassik ist leider etwas schwieriger, vor allem, wenn verschiedene Sachen auf 1 CD sind)

Im allg. mache ich es so:

Beethoven_Sym.5+7_Dirigent_Jahr_01_Sym.5_I.flac
Beethoven_Sym.5+7_Dirigent_Jahr_02_Sym.5_II.flac
Beethoven_Sym.5+7_Dirigent_Jahr_03_Sym.5_III.flac
Beethoven_Sym.5+7_Dirigent_Jahr_04_Sym.5_IV.flac
Beethoven_Sym.5+7_Dirigent_Jahr_05_Sym.7_I.flac
............................

Ordner:
Beethoven_Sym.5+7_Dirigent_Jahr

Verzeichnisstruktur (ist bei mir genau so, wie die CDs im Regal stehen)

Klassik
Oper
-----------------
Rock/Pop A-Z
Techno
Frankreich
Jazz
Country
Soundtracks
Instrumental

Je mehr Klassen, desto mehr Einordnungsprobleme
vstverstaerker
Moderator
#5 erstellt: 07. Aug 2010, 07:44
> Musik
dann gibt es zusammengefasste Ordner für sich ähnelnde Genres (für jedes Genre einen Ordner hatte ich früher - sprengt bei mir jeden Rahmen), Beispiel:
> Power Metal - Speed Metal
> Interpret
> Album
von EAC wird der Albumname so erzeugt: Interpret (Jahr) Album
> 01. Trackname.FLAC
> 02. Trackname.FLAC usw.
> folder.jpg

Probleme hatte ich damit nur einmal, als EAC aus der Datenbank den Tracknamen bei einem Klassiksampler immer doppelt geschrieben hat.
Beim Kopieren auf eine USB-Platte wurde dadurch der Pfad bei einigen Dateien zu lang.
HiLogic
Inventar
#6 erstellt: 07. Aug 2010, 12:08
Die einfachste aller Strukturen:
<genre>\<albumname>\<track>. <interpret> - <titel>.flac

Jede andere gewünschte Struktur wird durch die Tags und die Library von Foobar2000 nach belieben sortiert / gesucht. Bei bedarf könnte ich mir durch Foobar auch die komplette Festplatten Struktur umsortieren lassen. Das wären 3 Mausklicks, aber wofür?
Torsten.E
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Aug 2010, 12:32
Bei FLAC-Dateien habe ich aber keine Tags
Ich erstell ja mit EAC die Dateien.

Oder muss ich da zusätzlich was machen, damit es klappt.

Torsten.E
vstverstaerker
Moderator
#8 erstellt: 07. Aug 2010, 12:34
Dann machst du was falsch, hier steht drin, wie auch Tags erzeugt werden: http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=47 (auch gern "CD-Informationen" genannt)
Torsten.E
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Aug 2010, 14:57
OK, habe das mal so gemacht wie im Link beschrieben - DANKE
Jetzt habe ich auch die unterschiedlichen Dateien

FLAC
CUE
LOG
M3U

In der CUE-Datei habe ich den Pfad rausgenommen und die ".wav" und WAV in ".flag" und FLAC umgeschrieben.

Jetzt fehlt aber noch das Cover-Bildlein, wie kommt das jetzt noch dazu ?

Was muss noch gemacht werden ?

Torsten.E
vstverstaerker
Moderator
#10 erstellt: 07. Aug 2010, 18:03
Entweder suchst du dir das manuell oder du nutzt z.B. http://sourceforge.net/projects/album-art/
Früher habe ich das auch genutzt, inzwischen suche ich manuell mit google, gefällt mir irgendwie doch besser, gerade bei nicht so bekannten CDs. Da ein Rip eh eine Weile dauert, kann man auch mal in 30 Sek ein Cover dazu suchen
pinoccio
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 08. Aug 2010, 00:13
Hi

Da ich nur noch mit Foobar rippe, hole ich mir die Cover mit den zugehörigen Tools, wie z.B. Discogs und "Run Service" Letzteres leitet die Tags, wie Album/Interpret z.B. direkt in die Google Suchmaske und dann auf Bilder, dann hab ich alles was ich brauche und ziehe die Bilder nur noch ins passende Verzeichnis.

Auch nett ist das Biogafie-Tool für Foobar. Findet man über LastFM (oder andere konf. Server) die Biografie, Artistenbilder und eben das Cover.

Album Art Downloader kann man auch in Foobar (mW mit Comservice) integrieren - AAD übernimmt dann auch die Tags.

Gruss
Stefan
timilila
Inventar
#12 erstellt: 18. Sep 2010, 16:43

HiLogic schrieb:
Die einfachste aller Strukturen:
<genre>\<albumname>\<track>. <interpret> - <titel>.flac

Jede andere gewünschte Struktur wird durch die Tags und die Library von Foobar2000 nach belieben sortiert / gesucht. Bei bedarf könnte ich mir durch Foobar auch die komplette Festplatten Struktur umsortieren lassen. Das wären 3 Mausklicks, aber wofür? ;)


Danke für die Tipps. Beim aktuellen Versuch sieht das Ergebnis so aus:

Jackson Michael,History Disc 1,1995,01,Billie Jean.flac

Ist das mit dem Komma ok oder lieber ein "\" zwischen den Angaben oder ist`s egal ?
pinoccio
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 18. Sep 2010, 17:45
Hi

Normalerweise steht das "\" im String für die Erzeugung eines weiteren Unterordner, wenn ich mich nicht irre.

Auf Sonderzeichen in Ordner- und Filname würde ich weitgehend verzichten, imho kann das zu Problemen führen, wenn die Musikdatenbank auf anderen Systemen eingelesen werden soll oder auch bei diversen Übertragungen ins/übers Netzwerk.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 18. Sep 2010, 17:53 bearbeitet]
timilila
Inventar
#14 erstellt: 18. Sep 2010, 17:57
OK, dann geht das praktisch so:
Pop Rock\Jackson Michael History CD1\01 Billie Jean.flac
Falcon
Stammgast
#15 erstellt: 18. Sep 2010, 17:57
<Interpret>\<Album>\<Track-Nummer> - <Track-Name>.<file-extension>
pinoccio
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Sep 2010, 18:05

timilila schrieb:
OK, dann geht das praktisch so:
Pop Rock\Jackson Michael History CD1\01 Billie Jean.flac


Ja, wenn du Hilogics Variante favorisierst. Selbst mache ich nur Artist\Album\Nr.Trackname. Schaut dann so aus:

%album artist%/%album%/%tracknumber%. %title%

Bei dem Genre verlasse ich ich auf die Tags und lass mir das dann in Foobar (Album List) anzeigen. Muss aber gestehen, dass ich Genre kaum nutze. Die Ordnerstruktur lasse ich mir in Foobar auch anzeigen, wie sie z.B. mit dem Dateiexplorer angezeigt wird (HDD Diretcory)

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 18. Sep 2010, 18:09 bearbeitet]
Falcon
Stammgast
#17 erstellt: 18. Sep 2010, 18:09
Beim Genre ist halt das Problem dass gerade CDDB oder freeDB beim Rippen von Musik für teilweise Ein und Dasselbe Album (je nach Eintrag) unterschiedliche Genres angeben, weil die eben frei eintragbar sind...

Meiner Erfahrung nach stimmen die Genres so gut wie nie
pinoccio
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Sep 2010, 18:13
Daher kontrolliere ich das manchmal mit den Discogs oder MusicBrainz Erweiterungen. Falls das korrigiert werden muss, betrifft es ja nur die Tags und nicht mehr die Datei-Struktur.

Was wieder daran liegt, dass ich 1:1 Sicherungen ziehe bzw. extern synchronisiere.

Imho sollte man das ein wenig ausprobieren oder durchspielen, bis man das für sich Passende findet.

Gruss
Stefan
Falcon
Stammgast
#19 erstellt: 18. Sep 2010, 18:17
Hängt natürlich auch ein Stück weit davon ab, wie man Musik hört. Ich höre eigentlich nur ganze Alben am Stück, da brauche ich keine korrekten Genre Tags. (Was natürlich nicht heißen soll, dass es nicht Vorteile hätte, wenn sie völlig korrekt wären)
born2drive
Inventar
#20 erstellt: 18. Sep 2010, 18:21
Hallo zusammen!

Also ich halte das ganz einfach:
Im Ordner Musik hat jeder Interpret einen Ordner. Darin hat dann jedes Album mit Jahreszahl einen Order, darin sind dann die Titel in der Form: "Interpret - Songtitel".

Die Reihenfolge ist in den Tags festgehalten. Bei den Dateien schreibe ich es (vorm Interpret) nur bei den Alben hin, bei denen Übergänge vorhanden sind. Bin sowiso eher ein Liedchenpicker als ein Albenhörer .

Meiner Meinung nach sind die Tags sowiso wichiger (was aber natürlich nicht heisst, dass man desswegen ein Chaos auf der Platte haben muss ).

Infos wie Genre etc. sind mir pers. nicht wichtig.


[Beitrag von born2drive am 18. Sep 2010, 18:25 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#21 erstellt: 18. Sep 2010, 21:12
ich hab eine etwas eigenartige Struktur und nutze auch einige Besonderheiten von des NTFS Dateisystems aus.

Alle Alben liegen im Ordner E:\Music\A-DAT und alle Singles im Ordner E:\Music\SI-DAT

Konkret schaut das dann so aus.

E:\Music\A-DAT\Artist - Album (Ausgabe wenn nicht Erstausgabe)\Titel.wv

Die Reihenfolge wird von einer M3U Playlist festgelegt die den Albumnahmen und eventuelll die Tonträgernummer trägt Festgelegt.

Der 2. Entscheidende Punkt ist die Sortierung nach Genres.

Im Ordner E:\Music\Alben\ befinden sich im Moment 78 Ordner die die diversen Genres repräsentieren.

In diesen Ordner befinden sich Junction Points die auf den Ordner E:\Music\A-DAT zeigen. In der Praxis stellt sich da so dar:

E:\Music\A-DAT\Good Charlotte - The Young And The Hopeless (Dualdisc) =
E:\Music\Alben\Pop Punk\Good Charlotte - The Young And The Hopeless (Dualdisc) =
E:\Music\Alben\Emo\Good Charlotte - The Young And The Hopeless (Dualdisc) =
A:\Music\Alben\Punk\Good Charlotte - The Young And The Hopeless (Dualdisc)

Für Programme schauts so aus als ob die Ordner mehrfach vorhanden sind was sie aber nicht sind. Einziger Nachteil: Ein Kopieren des Filesystems mittels Explorer würde in dem Fall die Datenmenge um den Faktor 4 anwachsen lassen. Ein ordentliches Backup mit Junction Points ist nur auf Vista oder Windows 7 Systeme mittels XXCopy möglich. Naja auf meinem Intel SS4200 NAS rennt eh Windows Vista weil das orginal Linux nix getaugt hat (Verfälschte Timestaps + probleme mit Sonderzeiche in Dateinahmen zB Mêleé - Devils & Angels = Kein Speicherplatz frei obwohl noch 5 TB frei waren)

Jahreszahlen verstecken sich wenn überhaupt in den Tags
Falcon
Stammgast
#22 erstellt: 18. Sep 2010, 21:35
Ich verstehe nur den Sinn nicht, warum Du überhaupt Junctions benutzt!?

Das alles lässt sich doch mit einem ordentlichen Media Player viel einfacher, schneller und dynamischer lösen. Vorausgesetzt die Medien-Bibliothek des Players taugt was.
HiLogic
Inventar
#23 erstellt: 18. Sep 2010, 21:40

Falcon schrieb:
Das alles lässt sich doch mit einem ordentlichen Media Player viel einfacher, schneller und dynamischer lösen. Vorausgesetzt die Medien-Bibliothek des Players taugt was.

So siehts aus. Ich kann jede beliebige Ordnung Anhand der Media-Library von Foobar erreichen, deswegen ist meine Struktur auf der Festplatte auch sehr simpel und dient nur dazu die CDs halbwegs strukturiert abzulegen...

Was einige hier tricksen mit Unterstrichen, Ordnern, usw... Ist doch Umstand.


[Beitrag von HiLogic am 18. Sep 2010, 21:40 bearbeitet]
timilila
Inventar
#24 erstellt: 18. Sep 2010, 22:37
Danke für die vielen Anregungen. Ergo: Genre lass ich weg, alles andere so knapp wie nötig. Trennungen erfolgen ggf. mit Unterstrichen.
Musik\Jackson Michael_History_CD1\01_Billie Jean.flac
HiFi_Addicted
Inventar
#25 erstellt: 19. Sep 2010, 12:38

Falcon schrieb:
Ich verstehe nur den Sinn nicht, warum Du überhaupt Junctions benutzt!?

Das alles lässt sich doch mit einem ordentlichen Media Player viel einfacher, schneller und dynamischer lösen. Vorausgesetzt die Medien-Bibliothek des Players taugt was.

Eine Lösung mit der nicht mich von einem Hersteller abhängig mache kommt nicht in Frage und funktioniert zB nicht über FTP wenn ich mal von unterwegs schnell mal einen Song abrufen will.
Zhu_Chenghu
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 19. Dez 2012, 17:32
Ich bin mir immer noch unsicher wie ich meine die Struktur meiner riesigen Musiksammlung aussehen sollte. Mit den Genres finde ich auch ziemlich schwierig. Es gibt so vieles was sich nicht eindeutig einsortieren lässt.
Wie sieht es mit alphabetischen Überordnern ungeachtet des Genres aus? Also vielleicht [A-F], [G-N], [O-Z] unter /music/alben/ und dann noch /music/VA. Was meint Ihr?
ahbed.
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 19. Dez 2012, 18:56
Exakt so mache ich das. Überordner mit Anfangsbuchstaben der Interpreten, dann die Struktur so ähnlich, wie es hier schon genannt wurde. Compilations, Soundtracks mit mehreren Künstlern usw. sind in einem eigenen Ordner. Und einen "#" Ordner für Interpreten, deren Namen mit Ziffern oder Zeichen beginnen. Insgesamt:

#artistyear - albumtracknr. title

und im Ordner für VA:
VAalbum (year)tracknr. artist - title

Eigentlich könnte ich auf eine Ordnerstruktur komplett verzichten, denn zum finden, sortieren, filtern usw. benutze ich ausschließlich foobar. Konvertieren, kopieren usw. mache ich ebenfalls alles über foobar. Und wenn ich dann doch mal direkt zu den Dateien möchte, navigiere ich mich da nicht durch die Struktur, sondern klicke in foobar auf "Open containing folder" und bin direkt am Ziel.

Ist letztendlich alles eine Sache der Gewohnheit und des persönlichen Geschmacks. Und Tags finde ich deutlich wichtiger als die Struktur, da sich letztere aus den Tags auch einfach neu generieren lässt, wenn man es doch mal anders möchte. Umgekehrt ist das nicht so einfach, schon gar nicht, wenn die Benennung nicht 100% einheitlich ist.

Und in Genres verpacken würde mir auch nicht gelingen, vielleicht ganz grob in Klassik und Rest, aber es gibt so viele Überschneidungen, dass ich unmöglich in Kategorien wie Jazz, Pop, Rock einordnen könnte. Über die Tags einem Album gleich mehrere Genres anzutackern ist dagegen problemlos möglich.


[Beitrag von ahbed. am 19. Dez 2012, 18:58 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#28 erstellt: 20. Dez 2012, 10:15
letztendlich ist jede Ordnerstruktur Banane, denn alle strukturierungskriterien kann man eh nicht erfüllen, man muss sich für eins enstcheiden - und da würde ich keine Wissenschaft draus machen, denn wer seine Musik dann mit dem Windows explorer über das Dateisystem sucht und abspielt,, dem ist eh nicht zu helfen - dazu nimmt man ein gutes Musikverwaltungsprogramm, tagged seine Datein sauber und damit hat es sich - die darunter liegende Ordnerstruktur interessiert dann niemand mehr...

also: artist/album/date und aus die Maus - bei Compilations ist artist gleich "VA"...
wichtig ist ja nur, dass sich verschiedene Releases des gleichen Albums nicht gegenseitig überschreiben, deswegen das Datum mit drin....

Genres und alle anderen Infos landen in den tags, denn da gehören sie hin...
►play
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 20. Dez 2012, 20:09
Meine Ordner und Dateinamen von Hand zu pflegen - davon bin ich schon lange abgekommen.
Warum auch das übernimmt z. B. iTunes sehr gut für einen.
Navigierst du im ernst in den Ordnern rum oder nutzt du nicht viel lieber deine Abspielsoftware dafür?
Nutze die Zeit zum hören deiner Musik
P_S_Nelke
Inventar
#30 erstellt: 20. Dez 2012, 20:26
Ordner von Hand pflegen? PAH, brauche ich doch gar nicht. Einmal in foobar zwei Presets zum Rippen angelegt (lossy in einen Ordner, der fürs Smartphone gedacht ist und nicht von foobar ausgelesen wird und einen für lossless in foobar).
Stuktur: Laufwerk:\Jahr\Album\CD\Interpret - Titel
Bei Compilations bleibt der Interpret des Titels erhalten, als Album-Interpret dann Various Artists
enkidu2
Inventar
#31 erstellt: 22. Dez 2012, 19:37
Vorausgesetzt, die Musikdateien sind sauber getaggt, dann ist das Ablageschema eigentlich egal. Dennoch, ich lege meine Dateien nach dem EAN-Code der CD sortiert ab, dann ist alles, was zusammengehört, auch beieinander.

Gruß enkidu2
*Nightwolf*
Inventar
#32 erstellt: 22. Dez 2012, 19:47
So wirklich egal ist die Struktur auf der Platte nicht. Klar, wenn es nur um das Abspielen geht, kann man alles mit dem Player sortieren. Aber gerade wenn man an die Dateien selbst möchte, dann ist es oftmals einfacher über den Windows-Explorer zu gehen. Mein Autoradio z.B. kann Dateien nicht sortieren und wenn ich einen USB-Stick dafür fertig mache, schiebe ich mir einfach die Alben im Explorer rüber, die ich hören möchte und lösche dort die Ordner, die ich nicht mehr haben möchte. Das setzt aber natürlich voraus, dass ich meine Sachen auf der Platte wieder finde.
j!more
Inventar
#33 erstellt: 23. Dez 2012, 08:51
Es geht wohl weniger um die Ordnung auf der Festplatte an sich als um deren Bedeutung. Das ist bei gut getaggten Files eben keine Entscheidung fürs Leben mehr, sondern mittlerweile wirklich nebensächlich, weil sich aus den Tags jederzeit eine beliebige Ordnung der Files erzeugen lässt.

Bei mir liegen die Dateien geordnet nach Interpreten und Alben auf der Platte. Titel von Mehrfachalben haben als Prefix Disknummer.Tracknummer (3.11), normale Alben nur die Tracknummer. Früher habe ich die Interpreten auf Nachname, Vorname "normalisiert". Das mache ich nicht mehr, weil mein Player beide Varianten findet und gemeinsam darstellt.


[Beitrag von j!more am 23. Dez 2012, 08:56 bearbeitet]
P_S_Nelke
Inventar
#34 erstellt: 23. Dez 2012, 11:43

*Nightwolf* schrieb:
Das setzt aber natürlich voraus, dass ich meine Sachen auf der Platte wieder finde.

In foobar z.B. Rechtsklick auf das Album und dann Open containing folder.
Leichter geht es nicht
ahbed.
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 23. Dez 2012, 13:08

P_S_Nelke schrieb:

*Nightwolf* schrieb:
Das setzt aber natürlich voraus, dass ich meine Sachen auf der Platte wieder finde.

In foobar z.B. Rechtsklick auf das Album und dann Open containing folder.
Leichter geht es nicht :)

Oder gleich copy/move/rename über die file operations, dann kann man komplett auf den Explorer verzichten. Wenn man sich dafür ein mal Presets anlegt, z.B. für das Kopieren oder Konvertieren auf den MP3 Player o.ä., geht das sogar noch schneller. Und hat den Vorteil, dass man nicht unbedingt den Struktur und Dateinamen der Quelle behalten muss, das Ziel kann man dann - gerade wenn es um holprige Angelegenheit wie Autoradios geht - etwas optimieren.
*Nightwolf*
Inventar
#36 erstellt: 23. Dez 2012, 17:12
Ihr wollt mir nicht wirklich die Dateifunktion von Foobar als Alternative empfehlen, oder? Das ist eine nette Funktion, aber um das "mal eben" zu nutzen etwas übertrieben. Warum sollte ich mir auch ein Preset zusammenbauen, wenn das gleiche in ein paar Sekunden im Windowsexplorer geht?
P_S_Nelke
Inventar
#37 erstellt: 23. Dez 2012, 17:42
foobar auf (wenn nicht schon offen) -> Rechtsklick Album ->Copy to x (irgendein Preset)
Explorer auf (wenn nicht schon offen) -> Durch Ordner wühlen -> Rechsklick -> Kopieren ->Laufwerk/Ordner aussuchen ->Einfügen
*Nightwolf*
Inventar
#38 erstellt: 23. Dez 2012, 19:12
Zwei Explorerfenster und gute Ordnerstruktur: Album wählen und einfach auf den Stick ziehen.
P_S_Nelke
Inventar
#39 erstellt: 23. Dez 2012, 19:31
Was im Endeffekt trotzdem mehr Aufwand ist. Aber das ist alles jedem sein Bier und subjektiv.
Hyperlink
Inventar
#40 erstellt: 23. Dez 2012, 19:57
Wenn man relativ oft eine immer wiederkehrende gleiche Aktion macht, dann kann man sich auch gleich ein Preset dafür basteln. :-)

Beispiel:
"Copy to" nach "K:\#Singles" auf meinem mobilem Abspielgerät.

Gruß
Kumbbl
Inventar
#41 erstellt: 24. Dez 2012, 10:58

*Nightwolf* schrieb:
Zwei Explorerfenster und gute Ordnerstruktur: Album wählen und einfach auf den Stick ziehen.


ohne dich damit jetzt belästigen zu wollen: sorry, aber so gut kann keine Ordnerstruktur der Welt sein, dass hier die Aufgabe

"Einen USB-Stick mit bestimmter Musik füllen - quer beet durch alle Interpreten und genres"

mittels Windows Explorer Kopiererei und Drag&Dropperei schneller geht als mittels Foobar. Zumindest nicht, wenn die Musiksammlung eine substantielle Größe hat...

In Foobar sucht man sich über die Tags und dann über Facets (sowas wie die 3-teiligen Suchfenster von iTunes nur um Größenordnung mächtiger) alles zusammen, was man so haben will (und speziell diese teilaufgabe geht mittels Tags und einem g'scheiten Audioprogramm wie Foobar substantiell schneller als mittels Explorer - Ordnerstruktur hin oder her), schiebt das - übrigens auch mittels Drag und Drop - in eine Playlist (hat man den sehr empfehlenswerten Playlist-Organizer in Foobar auch installiert, dann sieht man auch sofort, wie viel Platz diese Playlist mit den aktuellen Inhalten benötigt, so dass man ggf. nochmal Musik austauschen kann (auch das ist mittels WindowsExplorer und immer wieder rüberschieben nicht möglich) und drückt dann noch auf genau einen Knopf, um das zugehörige Copy-Preset "Kopiere auf meinen USB-Stick" aufzurufen und damit alles auf den USB-Stick zu kopieren...

In diesem genau einmal anzulegenden Copy-Preset stelle ich mittels Title-Formating alles so ein, dass auf dem USB-Stick alle Strukturen und Dateinamen so sind, dass der Player im Auto damit bestens zurechtkommt - z.B. kann man da dann in den Dateinamen die Tracknumber reinkodieren, so dass automatisch die Tracks richtig sortiert sind, falls der Auto-Player nur nach Dateinamen sortieren kann (mach letzteres mal mittels Windows-Explorer... )

Nightwolf, ich maße mir nicht an, deine liebgewordenen und für dich bewährten Gewohnheiten zu kritisieren, aber das obige ist schlichtweg eine Anregung, wie du dir das leben für eine bei dir offensichtlich oft wiederkehrende Aufgabe deutlich leichter machen kannst...

Um deine Frage, ob wir dir für sowas die Dateioperationen von Foobar empfehlen wollen, zu beantworten: Ja, genau, denn dafür sind sie da und sie sind eines der mächtigsten Features überhaupt - in dieser Mächtigkeit kenne ich das von keinem anderen Musikverwaltungsprogramm...

nun ja, Anregungen kann man nun annehmen/ausprobieren oder aber schlichtweg auch ignorieren, keine Frage...
P_S_Nelke
Inventar
#42 erstellt: 24. Dez 2012, 11:09
+1
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