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Asus Xonar Essence STX mit Loch im Bass

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Autor
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-DeFi-
Neuling
#1 erstellt: 24. Feb 2011, 20:53
Hallo,
ich habe kürzlich den Versuch unternommen meinem PC zusätzlich zum einem Kopfhörerupgrade ein bisschen mehr Soundqualität zu entlocken, indem ich meiner nun doch schon etwas betagten Soundblaster Audigy ZX eine Asus Xonar Essence STX zur Seite gestellt habe.

Irgendwie kann mich die neue Karte momentan aber noch nicht überzeugen. Während ich in Puncto Räumlichkeit eindeutige Verbesserungen zur Audigy feststellen kann(Filme mit Dolby Headphone funktionieren wunderbar), tut sich beim Dynamikumfang und der Auflösung von Instumenten(zumindest für meine Ohren) absolut nichts. Insbesondere hatte ich bisher den Eindruck, dass Musik etwas trockener klingt und den Bässen irgendwie etwas in Richtung Tiefbass fehlt.

Also habe ich mal versucht, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und habe mit RMAA einige Messungen vorgenommen. Um einen mögliche Unterschied zu verstärken, habe ich bei der Audigy die Bässe und Höhen extrem(Marke Badewanne) angehoben und bei der Audigy die Bässe mit dem EQ im Audio-Center hoch geregelt. Dann habe ich das Signal mit einem Audiokabel jeweils vom Ausgang der zu messenden Karte zum Line-In der anderen Karte befördert.

Erstaunlicherweise hat sich mein Höreindruck betätigt: Die Xonar Essence scheint irgendwie ein Loch im Tiefbass zu haben und Frequenzen unterhalb der kleinsten EQ Frequenz von 30Hz nur kaum anzuheben.

Audigy ZX:
Audigy ZX
Xonar Essence STX
Xonar Essence STX

Nun würde mich mal interessieren, ob andere Xonar Essence Besitzer das auch schon mal beobachtet haben und ob es ein gekanntes Gegenmittel gibt.

Grüße,
Denis


[Beitrag von -DeFi- am 24. Feb 2011, 20:55 bearbeitet]
My$ter¥
Stammgast
#2 erstellt: 25. Feb 2011, 21:10
Also laut dem Graphen ist ja nicht unbedingt von einem Loch zu sprechen....:D

Ich betreibe selbst eine Asus Xonar Essence ST und kann mich über den Tiefbass nicht beschweren, nachdem ich die Opamps (zu LME49720HA, 2x OPA2137) gewechselt habe. Diese brachten einen trockeneren, punchigeren Bass mit sich.

Allerdings habe ich selbst bei meinen DT 880 eine Anhebung per EQ bei 40 Hz und eine Senkung bei 50 Hz, da mir der Bass ansonsten zu unkontrolliert erschien und ich so das Subwoofer-Feeling hinbekomme...

Wie gesagt....ich würde es einfach mit anderen Opamps versuchen....
-DeFi-
Neuling
#3 erstellt: 25. Feb 2011, 22:28

My$ter¥ schrieb:
Also laut dem Graphen ist ja nicht unbedingt von einem Loch zu sprechen....:D

Wenn man "Loch" auf Phänomene unter der Nulllinie einschränkt ist das richtig. Ohne EQ ist der Frequenzgang wunderbar linear und ein Leistungsloch in den Negativbereich ist ja dementsprechend auch nicht vorhanden, wohl aber ein Loch bei den Möglichkeiten den Bass anzuheben. Die Audigy hat keinen Treiber-EQ sondern quasi nur Bass-Boost und Treble-Boost, wobei sich das dann schön bis an die untere und obere Grenze des Frequenzbereichs auswirkt. Der EQ der Xonar Essence hat da ein Problem, weil er eigentlich ganz genau so wie vorgesehen funktioniert: Wenn ich das unterste Band bei 30Hz anhebe, verstärkt er nur die Frequenzen um 30Hz. Nur fehlt mir eine Verstärkung von dem was sich zwischen 0Hz und 30Hz befindet. Ein EQ-Band bei 5Hz oder 10Hz wäre da durchaus wünschenswert, ist aber leider nicht vorhanden. Ich habe heute schon mal mit 250-Band EQ-Plugins für Winamp experimentiert, aber da war die Qualität ganz lausig und der gewünschte Effekt auch nicht zu produzieren.

Auswechseln der OP-Amps wäre mir bei einer neuen Karte zu viel langwierige Ausprobiererei. Der LME49720 wird zwar allenthalben als Optimallösung genannt, ist aber laut dir noch trockener, als die Standardlösung, die mir im Bass ja schon viel zu trocken ist. Generell dürfte ein OP-Amp aber auch nur die Klangcharakteristik etwas ändern, aber nicht den Einflussbereich des 30Hz-Bands des EQs oder?

Ist bekannt, ob unterschiedliche Treiberversionen den Klang der Xonar Essence merklich beeinflussen?


[Beitrag von -DeFi- am 25. Feb 2011, 22:32 bearbeitet]
My$ter¥
Stammgast
#4 erstellt: 25. Feb 2011, 22:56
unnötiges Komplettzitat bei Direktantwort entfernt

Du hast schon recht...der EQ der Xonar taugt nicht, da die Schritte einfach zu groß sind....hast du es mal mit Electric-Q probiert? Ich nutze selbst Fabfilter Pro-Q, kostet aber etwas Geld....Probeversion sollte es aber eigentlich geben.....
Bei mir war es allerdings so, dass der Lautstärkeregler des EQ nicht zu stark aufgedreht werden kann, da es schnell zu Verzerrungen kam....

Nun....ohne Opamp Upgrade sehe ich Potenzial verschenkt, vor allem da auch deine kritisiere, schlechte Auflösung verbessert werden kann....der Klang kann auch somit besser an die Kopfhörer angepasst werden....
Selbst meine Lautsprecher-Sub Kette hat stark davon profitiert und die Unterschiede zwischen einzelnen Opamps sind riesig....ich würde nicht mehr in Standard-Konfiguration hören, zumindest im Buffer....
Nun...da ich kein Messequipment habe kann ich schwer beurteilen, ob eine Anhebung/Verbesserung in der oder der Frequenz stattfindet....ich denke die Opamps können Schwächen der Kopfhörer ausgleichen oder verstärken....
Da muss man natürlich beachten, wo die Prioritäten des Hörers liegen....

Nun...bei den neueren Treiberversion scheint sich Lautstärke der Karte erhöht zu haben, zur Klangqualität wage ich keine Aussage, da ich sehr lange keine ältere Version mehr genutzt habe....und die neueren unterscheiden sich in meinen Augen untereinander nicht....manche meinen es klinge unter Asio besser, aber das ist wohl der erhöhten Lautstärke geschuldet....


[Beitrag von vstverstaerker am 26. Feb 2011, 09:36 bearbeitet]
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