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Fragen zu Volume Leveling

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Auer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Sep 2011, 09:14
Hallo!

Bittet entschuldigt den englischen Begriff, ich kenn den gebräuchlichen deutschen Begriff leider nicht.

Ich möchte CDs rippen und die Software hat diverse Einstellungen zum "Voulme Leveling". leider weiß ich damit nichts anzufangen und habe es bisher bei den Einstellungen belassen, die das Programm hatte.

Wo finde ich informationen dazu, was sollte ich einstellen? Ich rippe sowohl Klassik als auch Pop-Musik CDs.
Angrosch
Stammgast
#2 erstellt: 01. Sep 2011, 09:43
Hi!

Ich meine mal, dass damit das "Normalisieren" gemeint ist. Darunter versteht man die Pegelanpassung, falls der global im Musikstück unter oder über einem bestimmten Wert liegt.

Wäre ne gute Frage, ob sowas den Klang verschlechtert. Vielleicht sogar nen eigenen Thread wert


Gruss, Angrosch
HiLogic
Inventar
#3 erstellt: 01. Sep 2011, 10:47

Angrosch schrieb:
Wäre ne gute Frage, ob sowas den Klang verschlechtert. Vielleicht sogar nen eigenen Thread wert

Um Himmels willen, bitte keinen Thread für so einen Nonsense!
Um welche Software handelt es sich überhaupt?
j!more
Inventar
#4 erstellt: 07. Sep 2011, 06:07

HiLogic schrieb:
Um Himmels willen, bitte keinen Thread für so einen Nonsense!


Ich habe tausende von CDs mit mp3gain im Album-Modus normalisiert und bin sehr froh darüber, dass ich die Lautstärke nicht ständig nachregeln muss. Was ist daran denn unsinnig?

Und um die Frage von @angrosch zu beantworten: Der Klang wird nicht beeinflusst. Es wird lediglich eine Information eingefügt, wie viel leiser oder lauter sie abzuspielen ist.

(Edit Blödsinn: die Information wird nicht in die Metadaten geschrieben, siehe hier.)


[Beitrag von j!more am 08. Sep 2011, 06:26 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#5 erstellt: 07. Sep 2011, 08:30

j!more schrieb:
Ich habe tausende von CDs mit mp3gain im Album-Modus normalisiert und bin sehr froh darüber, dass ich die Lautstärke nicht ständig nachregeln muss. Was ist daran denn unsinnig?

Gar nichts. Das halte ich sogar für sehr sinnvoll. Einen Thread darüber ob dies aber den Klang verschlechtert, halte ich hingegen für unnütz.


[Beitrag von HiLogic am 07. Sep 2011, 08:30 bearbeitet]
Auer
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Sep 2011, 10:51
Über Antworten zur Ausgangsfrage würde ich mich sehr freuen.
HiLogic
Inventar
#7 erstellt: 07. Sep 2011, 10:58
Du hast immernoch nicht geschrieben um welche Software es eigentlich geht....
Auer
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Sep 2011, 13:00

HiLogic schrieb:
Du hast immernoch nicht geschrieben um welche Software es eigentlich geht....


Weil ich die frage nicht auf mich bezogen hatte....

Ich benutze Mediamonkey 4.x beta Gold
j!more
Inventar
#9 erstellt: 07. Sep 2011, 19:44
@Auer: Ich verwende mp3gain in der Standardeinstellung (89dB) im Modus Albumanpassung. Dadurch behalten die Stücke eines Albums zueinander die richtige Relation, pegeltechnisch.
*Nightwolf*
Inventar
#10 erstellt: 07. Sep 2011, 20:31
Lass die Pegelanpassung raus. Damit rechnest du direkt in deinem Tonmaterial rum. Das verschlechtert (bzw. verändert) die Qualität immer. Und wenn du das auf MP3 anwendest, verschlechtert sich ebenso die Klangqualität, weil die Anpassung dort nämlich nicht, wie von j!more behauptet, in den Metadaten gespeichert wird. Dort wird es direkt auf die Audiospur angewandt und in die Metadaten kommt nur ein Wert, mit dem es rückgängig gemacht werden kann.

Die beste Möglichkeit: Rippe deine CDs ins .flac-Format. Das ist absolut verlustfrei und unterstützt im Gegensatz zu MP3 echtes Replay Gain. Hier werden die Informationen zur Lautstärkenanpassung wirklich nur im Tag gespeichert und die Audiodaten bleiben unberührt.
j!more
Inventar
#11 erstellt: 07. Sep 2011, 21:48
Also, the changes MP3Gain makes are completely lossless. There is no quality lost in the change because the program adjusts the mp3 file directly, without decoding and re-encoding.

Quelle
*Nightwolf*
Inventar
#12 erstellt: 07. Sep 2011, 22:03
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Es stimmt, dass die MP3-Datei nicht in eine Wave-Datei konvertiert, angepasst und dann wieder in ein MP3 gewandelt wird. Es wird trotzdem direkt am Datenstrom rumgerechnet. Demnach kann man es nicht einfach abschalten und wenn man einen Fehler beim Tagging macht, kann man es auch nicht mehr rückgängig machen.

Des weiteren bin ich mir nicht ganz sicher, wie MP3Gain das regelt, aber wenn die Datei leiser als 89 db ist, kann eine Anhebung auch zu Clipping führen und das ist definitiv nicht verlustfrei, wenn es direkt auf den Datenstrom angewendet wird.
HiLogic
Inventar
#13 erstellt: 07. Sep 2011, 22:08
Wenn schon, dann bitte komplett

1.) Ja, MP3 Gain wirkt direkt auf das Nutzsignal. Nein, es spielt keine Qualitätsrolle da man es wieder rückgängig machen kann.
2.) Das betrifft nur MP3-Gain. ReplayGain von Foobar2000 verändert gar nichts an der Datei. Die Lautstärke Anpassung wird bei der Wiedergabe hinzugerechnet.
3.) Ob MP3 oder FLAC (oder allgemein das Format) spielt bei der Funktionalität von ReplayGain keinerlei Rolle.
*Nightwolf*
Inventar
#14 erstellt: 07. Sep 2011, 22:18

HiLogic schrieb:
2.) Das betrifft nur MP3-Gain. ReplayGain von Foobar2000 verändert gar nichts an der Datei. Die Lautstärke Anpassung wird bei der Wiedergabe hinzugerechnet.
3.) Ob MP3 oder FLAC (oder allgemein das Format) spielt bei der Funktionalität von ReplayGain keinerlei Rolle.

Nicht ganz. Foobar2000 fragt brav nach, ob man das Replay Gain anwenden möchte bei MP3, weil standardmäßig etwas verändert wird. Man kann es auch im Tag speichern, aber da Replay Gain nicht zum MP3-Standard gehört, ignorieren es dann die anderen Player einfach. Und hier ist der Unterschied zu Flac, wo es wirklich Teil des Standards ist und deshalb eigentlich ohne Einschränkungen überall funktionieren sollte.

Ich will es auch garnicht wirklich schlecht machen. Es ist schon sinnvoll. Nur, wenn es wirklich ums rippen geht und man CDs als Ausgangsmaterial vorliegen hat, dann bietet sich Flac einfach an.


[Beitrag von *Nightwolf* am 07. Sep 2011, 22:20 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#15 erstellt: 07. Sep 2011, 22:24
Ja, Foobar2000 kann beides, normalerweise nimmt man aber die Tag-Methode. Auch richtig ist, dass es dann von anderen Playern ignoriert wird.
Falcon
Stammgast
#16 erstellt: 08. Sep 2011, 00:36
[quote="Auer"]Ich benutze Mediamonkey 4.x beta Gold[/quote]

MediaMonkey besitzt doch auch eine deutsche Übersetzung... Stell einfach mal um und dann sehen wir, welche Funktion genau gemeint ist.


[Beitrag von Falcon am 08. Sep 2011, 00:39 bearbeitet]
Auer
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Sep 2011, 05:20

*Nightwolf* schrieb:
....

Die beste Möglichkeit: Rippe deine CDs ins .flac-Format. Das ist absolut verlustfrei und unterstützt im Gegensatz zu MP3 echtes Replay Gain. Hier werden die Informationen zur Lautstärkenanpassung wirklich nur im Tag gespeichert und die Audiodaten bleiben unberührt.


Danke für "Replay gain", das ist das Wort, dass ich suchte.

Genau um das geht es. Ich rippe ins flac-Format. Was sollte ich da einstellen?

Später übertrage ich Lieder/Alben/Playlisten auf diverse Geräte und konvertiere "on-the-fly". Auch hier die Frage, was soll ich einstellen?
j!more
Inventar
#18 erstellt: 08. Sep 2011, 06:16

*Nightwolf* schrieb:
Des weiteren bin ich mir nicht ganz sicher, wie MP3Gain das regelt, aber wenn die Datei leiser als 89 db ist, kann eine Anhebung auch zu Clipping führen und das ist definitiv nicht verlustfrei, wenn es direkt auf den Datenstrom angewendet wird.


Über das Speichern der Information in den Metatags habe ich ja wirklich Unsinn geschrieben. Hier findet man die komplette Beschreibung der Funktion und der Implementierung. Der Autor resümiert: The way MP3Gain works actually has a very strong benefit: Since it is the data itself that is modified, MP3Gain does not require special support from players. Das klappt dann auch mit ipod und iphone.

Ich hoffe, das macht den Mechanismus klarer.

Leisere Dateien: MP3Gain führt ja eine Analyse durch. Ich verzichte auf eine Anpassung, wenn die Analyse mögliches Clipping einzelner Tracks beim Anheben der Albumlautstärke auf 89 dB ergibt. Dazu muss man aber sagen, dass vielleicht eines von 100 Alben von Haus aus leiser ist als 89. Aktuelle Produktionen liegen weit darüber, die meisten meiner Rips lagen zwischen 92 und 94.

Was flac angeht: Ich rippe parallel in MP3 (-V2 oder -V1,5) und flac; flac nutze ich als Backup- und Archivformat. Im täglichen Gebrauch reichen mir die komprimierten Dateien, aber es gibt da sicher unterschiedliche Ansprüche.
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