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Warum habe ich Tonstörungen beim koaxialem Ausgang ?

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Nukry
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Okt 2004, 17:44
Hallo Leute!
Ich habe ein Problem bei der koaxialen Ausgabe vom PC an meinen Receiver. Ihr seid meine letzte Chance, sonst weifle ich noch total...

Ich habe die CREATIVE Soundblaster Audigy Platinum und den Yamaha Receiver RX-V596RDS.
Folgendes Problem:
Ich kann über den optischen Ausgang fehlerfrei den Sound digital ausgeben. Ich muss bei der digitalen Ausgabe jedoch auf den koaxialen Ausgang zurückgreifen, da es das optische kabel nur in max 10 m. Länge gibt.

Bei der digital Ausgabe über den koxilialen Ausgang habe ich ständig Tonstörungen, die sich durch 1-2 sekunden lange Soundaussetzer bemerkbar machen(sprich für 1-2 Sekunden wird kein Ton ausgegeben).
Meine Karte incl DriveIn habe ich schon eingeschickt. Diese sind jedoch 100 % in Ordnung.
Bei meinem DVD Player o. ä. besteht dieses Problem nicht. Schließe ich diesen an meinen Receiver an, so habe ich diese Soundaussetzter nicht.
Das Problem muss meiner Meinug nach also irgendwo am Computer liegen.
Die Karte habe ich bereits in einen andren Compuiter eingebaut, jedoch habe ich hier auch diese Soundaussetzer.

Dieser Soundaussetzer kommen jedoch auch zu Stande wenn ich in meinem Zimmer einen bestimmten Lichtschalter betätige. Kommt es da vielleicht zwischen den Boxenkabeln(die in der Wand liegen) und den Stromkabeln zu Störungen, welche die Soundaussetzer zur Folge haben ?

Ich wäre wirklich sehr happy wenn jemand eine Antwort auf meine Problem hätte.

MFG
Nukry
DaVinci
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 20. Okt 2004, 19:43
Hallo,

solche und ähnliche Probleme treten bei der Verbindung zwischen Stereoanlage und PC sehr häufig auf. Im analogen Bereich kommt es meist zu einem 50Hz Brummen, welches man dann meist auf allen Eingängen des Receivers hört. Grund dafür sind meist Brummschleifen, die durch Mehrfacherdung entstehen, z.B. über die Antenne des Receivers und den Schutzkontaktstecker des PC. Dadurch werden auch Digitale Decoder oder auch Digitale DVB-Receiver gestört und haben meist Aussetzer (ich weiss es aus eigener Erfahrung). Ich rate dir, zunächst mal das Antennenkabel des Receivers zu ziehen und nochmal zu testen. Poste mal das Ergebnis.

Siehe dazu auch hier:

http://www.hifi-foru...forum_id=42&thread=2

Im übrigen liegt definitiv kein Defekt an deiner Hardware vor. Über das optische Kabel entsteht zwischen PC und Anlage keine elektrisch leitende Verbindung, daher kann die Brummschleife nicht entstehen und du hast entsprechend keine Probleme.


[Beitrag von DaVinci am 20. Okt 2004, 19:48 bearbeitet]
DaVinci
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Okt 2004, 19:53
Bevor ich es vergesse, wenn du die digitalen Tonsignale über so eine lange Wegstrecke von über 10m schickst, solltest du natürlich ein entsprechend hochwertiges Kabel verwendet haben und nicht etwa eine Standard-Cinchstrippe.
Nukry
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Okt 2004, 16:45
Hi DaVinci !!!

Ich habe deine Ratschläge befolgt und das Antennenkabel vom Receiver entfernt, jedoch treten die Tonaussetzer immer noch auf.
Des Weiteren habe ich alle Geräte über eine Steckdose angeschloßen, jedoch erfolglos.
Bezüglich des Kabels habe ich auch mehrere Kabel in verschiedenen Längen ausprobiert. Bei allen habe ich immer Tonaussetzer.

Hast du noch weitere Lösungsvorschläge, die mein Problem beheben könnten ?
DaVinci
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 21. Okt 2004, 17:05
Ja, falls du ein DECT Telefon benutzt, lass es mal probeweise verschwinden.
Totenlicht
Stammgast
#6 erstellt: 21. Okt 2004, 17:15
Da wirst du wohl nicht viel machen können, das Problem liegt meiner Meinung nach in der hohen Störstrahlung die der Rechner abgibt. Ich habe es selber mehrfach erfolglos versucht und mußte am Ende doch auf optisch umsteigen (dann war's aber kein Problem).

Eine elektrische Kopplung zwischen zwei Geräten ist eben immer anfälliger als eine optische. Ich tippe auf vor allem auf das PC Netzteil das sich da als Strahlenschleuder bemerkbar macht, ebenso wie eventuell zwischen den beiden Geräten fließende Ströme zum Potentialausgleich (läßt sich kaum vermeiden,eventuell hilft das Anschließen an die gleiche Steckdose, was bei dem großen Abstand der Geräte in deinem Fall wohl auch nicht machbar ist).
milliscout
Stammgast
#7 erstellt: 21. Okt 2004, 21:50
Hi Nukry,
hier findest Du Optische Lichtwellenleiter 10m lang und mehr
http://www.al-kabelshop.de/shop/
Wenn ich mich nicht irre, mußt Du ein Kabel mit 2 x Toslink Stecker nehmen.
Gruß!
milliscout
Nukry
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Okt 2004, 14:37
Hi Leute !!
Also ich habe gerade mal meinen DAT Recorder an den koaxialen Ausgang meiner Audigy angeschlossen und mal Musik aufgenommen. Es wurden keinerlei Störungen mitaufgenommen, was bedeutet das der fehler definitv nicht an der Soundkarte liegt, und das der Sound vom rechner aus 100 %ig korrekt ausgeht.
Wodurch kommen denn dann nun die Tonaussetzer zu stande ?
Nukry
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 22. Okt 2004, 14:45
ach und übrings an meinem Telefon liegt es auch nicht.
DaVinci
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 22. Okt 2004, 15:11
Da fällt mir nun auch nichts mehr zu ein. Wie ist es, wenn du per Coax-Ausgang digitale Signale an den Receiver überträgst?
Nukry
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Okt 2004, 13:19
ja wenn ich vom rechner aus digitale signale über coax an meinen receiver sende, dann habe ich eben die schon oben genannten Tonaussetzer.

Sende ich allerdings digitale signale vom DVD Player oder vom DAT-Recorder auch über coaxan meinen receiver, dann habe ich komischer weise keine tonaussetzer.

Aus diesem Grund verstehe ich auch nicht, warum ich die Tonaussetzer nur beim Rechner habe.

Sendet der Rechner die digitalen Signale übers koax-kabel über eine andere frequenz oder Abtastrate als meine anderen digitalen Geräte, sodass mein Receiver damit ein Problem hat ?

Wäre toll, wenn das einer wüsste .....
Nukry
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Okt 2004, 13:27
Frage an milliscout: (oder wenns jemand anders weiß, kann's der mir auch gerne beantworten)

Was ist denn ein "Optische Lichtwellenleiter".


Außerdem kann ich die Aussage von "Totenlicht" nicht ganz nachvollziehen.
Wenn die Netzteile der Rechner doch eine so hohe Strahlung abgeben, dass dadurch die koax-Ausgabe gestört wird, warum werden denn dann überhaupt coaxiale Ausgänge in Soundkarten eingebaut ?
Wäre nett, wenn du mir das beantworten könntest.

Marvin
DaVinci
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 23. Okt 2004, 13:38
Mit "optische Lichtwellenleiter"

meint er ein Toslink Kabel (LWL). Eine optische Verbindung ist immer per Lichtübertragung, in diesem Falle auf einer Wellenlänge von 680nm.

Nicht die Strahlung der PC-Netzteile ist ausschlaggebend, sondern die dadurch stattfindene Erdung. Über die elektrische Verbindung über das Coaxkabel wird deine Anlage über den PC geerdet und du bekommst Störungen. Über LWL passiert das nicht, da keine elektrische Verbindung vorliegt. Hast du an deiner Anlage noch Geräte, die mit Schutzkontakt-Stecker versehen sind?


[Beitrag von DaVinci am 23. Okt 2004, 13:42 bearbeitet]
Nukry
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 23. Okt 2004, 18:15
ahhhhhhhhhhh
danke



Also imm Moment habe ich alle Verbindung am Receiver abgemacht außer halt die vom PC.
Aber die Störungen habe ich trotzdem noch.
milliscout
Stammgast
#15 erstellt: 24. Okt 2004, 16:04
Hi Nukry,
wie DaVinci bereits sagte, ist Optischer Lichtwellenleiter doppelt gemoppelt. was ich damit sagen wollte ist: bis etwa 5 m kann man LWL-Kabel mit einem Plastik-Lichtwellenleiter nehmen (sind deutlich preiswerter). Darüberhinaus sollte man LWL-Kabel mit einer Glasfaser als LWL-Leiter benutzen.

Zu Deinen Fragen bezüglich der Koaxial-Verbindung.
Es gibt 3 wesentliche Störfaktoren, die eine Koax-Verbindung stören können:
1. Elektromagnetische Einstrahlung; hierbei wirkt der Kabelschirm wie eine Antenne, die die Störimpulse einfängt. Abhilfe dagegen: ein Koaxialkabel mit einer HF-dichteren Abschirmung. Z.B. RG-58 Kabel mit BNC-Steckern, Kabel mit doppeltem Schirm, wie Antennenkabel für Kabelfernsehen.
2. Störimpulse, die im PC erzeugt werden. Schaltnetzteil und Videokarte z.B. Diese Störimpulse breiten sich über den Schirm des Koaxkabels aus. Diese kann man durch auf das Kabel geklemmte Ferritkerne dämpfen. Schau Dir einmal Dein Monitorkabel an. Dieses hat unmittelbar an den Steckern 2 Verdickungen. Das sind diese Ferritkerne.
3. Ausgleichsströme, die durch unterschiedliche Erdpotenziale entstehen (Erdungsschleifen auch Brummschleifen genannt). Diese unterbricht man durch Auftrennen der galvanischen Verbindung zwischen beiden Geräten. Üblicherweise wird ein Übertrager hierfür benutzt, wenn die Schleife am Koaxkabel aufgetrennt wird. Ein Mantelstromfilter kann hier nicht eingesetzt werden, diese sind für einen anderen Frequenzbereich konstruiert.
Welche Ursachen bei Dir vorliegen, kannst Du nur durch Probieren herausfinden.

In einem anderem Thread habe ich als Ursache der Aussetzer gelesen: Die Fehlerkorrektur auf der Soundkarte versucht gestörte Datenpakete zu restaurieren, gelingt dieses nicht, gibt es Aussetzer. Ich kann allerdings nicht sagen, ob dieses richtig ist.

Gruß!
milliscout
cr
Moderator
#16 erstellt: 24. Okt 2004, 16:42
1) Es ist bei mehr als 1-2m ein 75-Ohm-Antennenkabel zu verwenden.
2) Möglw. ist eine Brummstörung schuld. Dann muß man diese beseitigen, durch Anwendung von Mantelstromfiltern.
3) Es gibt manchmal Kompatibilitätsprobleme zwischen den Geräten. Ich hatte zB einen Audiobrenner, der koaxial einwandfrei das Signal vom CDP nahm, optisch dagegen ständig Aussetzer produzierte (als ich ein DAT dazwischenschaltete ging es dagegen auch optisch)
4) Du hast immer noch die Variante, einen Koax-Optowandler dazwischenzuschleusen. PC optisch out, Opto-Koax-Wandler, Antennenkabel (Länge ist ziemlich egal), Koax in am Receiver. (Wandler gibt bei reichelt.de ganz günstig)
Totenlicht
Stammgast
#17 erstellt: 24. Okt 2004, 19:09

Nukry schrieb:

Wenn die Netzteile der Rechner doch eine so hohe Strahlung abgeben, dass dadurch die koax-Ausgabe gestört wird, warum werden denn dann überhaupt coaxiale Ausgänge in Soundkarten eingebaut ?
Wäre nett, wenn du mir das beantworten könntest.

Marvin

Diese Frage mußt du dir von einem Soundkartenhersteller beantworten lassen.

Da milliscout im Grunde das Gleiche sagt wie ich ein paar Posts darüber sehe ich keinen Grund zur Diskussion. Schaltnetzteile strahlen. Punkt. Ob das der Grund für die Tonaussetzer bei koaxialem Anschluß ist kann ich allerdings nicht sagen.
cr
Moderator
#18 erstellt: 24. Okt 2004, 20:50
Dass die Störstrahlung die Ursache ist, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Da würde jedes in der Nähe liegende Handy erst recht die Koaxverbindung stören.
Brummschleife oder schlichte Inkompatibilität ist weit wahrscheinlicher.
Nukry
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 25. Okt 2004, 11:33
Also, wenn ich das richtig sehe bleiben mir jetzt nur 2 Möglichkeiten.

1. Ich suche weiterhin nach der Ursache für meine Tonaussetzer (wozu ich aber mittlerweile keine Lust mehr habe und ich auch gar nciht mehr weiss wo ich den Fehler noch suchen soll.)

oder

2.ich kaufe mit einen Opto-Koax-Wandler.
(rechner optisch out, receiver coaxial in)

Ist denn dann auch gewährleistet, dass die Tonaussetzer nicht mehr entstehen?
Ansonsten könnte ich mir die Anschaffung schenken.

Gruß
Nukry
Nukry
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 25. Okt 2004, 13:02
noch eine Frage :-)

ich hab im internet bei Ultramall gesehen, dass Lichtleiterkabel als Meterware angeboten wird.
Hab ich bei einem solchen Kabel eine schlechtere Qualität als bei einem fertig gekauften.
Zudem bräuchte ich eine Länge von ca. 12 Metern.
Muss dabei mit Qualitätsverlust rechnen??
Könnt euch ja mal das Angebot angucken und mir sagen ob es "Müll" ist oder ob ich mir ein 12 Meter Lichtleiterkabel beruhigt kaufen kann.

http://www.ultramall.de/pd1075639710.htm?categoryId=8

Danke schon mal im voraus.
Nukry
DaVinci
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Okt 2004, 13:35
Kommt mir mit 2,2mm sehr dünn vor.
dee-jay
Stammgast
#22 erstellt: 25. Okt 2004, 17:04
ich habe auch das problem, das der ton bei meiner audigy 2 zs mal für ne sekunde weg ist, aber nur wenn das tv kabel angeschlossen ist. nur bei mir erweitert sich das problem auch noch bis auf den bildschirm, da ist das bild dann auch mal einfach kurz weg.
wie kann ich das beheben? alufolie um das tv kabel wickeln?

mfg dee-jay
Nukry
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 25. Okt 2004, 18:13
jo und was heisst es genau wenn das Kabel sehr dünn ist
Hat das irgendwelche Auswirkungen auf meinen Sound oder ist es so störungsanfälliger

Gruß
Marvin
DaVinci
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Okt 2004, 08:42
So wie ich das sehe, handelt ers sich um ein Billigkabel, aber ich bin auch kein Profi auf diesem Gebiet.
milliscout
Stammgast
#25 erstellt: 26. Okt 2004, 20:01
Ich weis nicht, was ich von dem Angebot halten soll.
Soweit mir bekannt, benötigt man zum Aufsetzen eines Steckers auf die LWL-Faser Werkzeuge, um die Stirnfläche der Faser zu bearbeiten und um Stecker und Kabel korrekt zu positionieren, bevor diese verklebt werden. Wie dieses bei dem Angebot funktionieren soll, ist mir schleierhaft.
Frage Qualitätsverlust: audiomäßig keine, Du überträgst Digitaldaten.
Ich würde das LWL Kabel noch in einem Schutzschlauch verlegen. Die Kabel reagieren sehr empfindlich auf zu scharfe Biegungen und Knicke und sind teilweise druckempfindlich. Auf jeden Fall, kannst Du das Kabel nicht mal eben mit einem Seitenschneider auf Länge schneiden.
Das Angebot ist interessant, nur werden mir zu wenig Info's zur Bearbeitung und zum Kabel selber gegeben.
Gruß!
milliscout

PS. das Risiko, Fehler beim Aufsetzen des Steckers zu machen, trägst Du.


[Beitrag von milliscout am 26. Okt 2004, 20:03 bearbeitet]
cr
Moderator
#26 erstellt: 27. Okt 2004, 11:46
2,2mm ist schon dick genug. Das sind normal ummantelte Kabel. Die dickeren sind eben dicker ummantelt, und knicken daher schwerer. Sonst gibts keinen Unterschied.
Störanfälligkeit gibts nicht, es handelt sich um Licht. Eine schwarze Lackschicht um die Faser würde genügen, sogar die nackte Faser reicht zur Übertragung völlig.

Ich weiß aber nicht, ob jedes Kabel für die Wellenlänge der SPDIF-Lichtdiode geeignet ist (Faserquerschnitt!), oder ob es hier Unterschiede zu professionellen Lichtleiter-Netzwerken gibt.
Normalerweise werden für SPDIF nur die Plastik-Lichtleiter eingesetzt.
RealHendrik
Inventar
#27 erstellt: 28. Okt 2004, 13:05

Kommt mir mit 2,2mm sehr dünn vor.


Der Innenleiter kommt mir mit 1 mm sehr dick vor. Also, ein Glasfaserkabel ist das nicht, da sind die Innenleiter erheblich dünner...

Gruss,

Hendrik
Uwe_Mettmann
Inventar
#28 erstellt: 28. Okt 2004, 19:20
Hallo Nukry,

also am Besten ist natürlich, wenn Du eine Lösung mit optischer Übertragung wählst. Wenn Du doch eine Koax-Verbindung verwenden willst, versuche doch Folgendes:

1. Ziehe alle Antennenleitungen aus Deiner Anlage. Wichtig ist, dass Du wirklich alle gleichzeitig ziehst, also auch aus dem Videorecorder, Fernseher, Satempfänger usw., wenn diese über eine Leitung (z.B. Cinch-Leitun) mit der Anlage verbunden sind.

2. Oft ist die Masse der Einsteckkarten im PC nicht optimal mit dem Gehäuse verbunden. Also verbinde den Außenleiter der Koaxbuchse der Soundkarte mit dem PC-Gerhäuse (mit möglichst kurzer und dicker Leitung, z.B. Massegeflecht)

3. Wenn die Zündaussetzung noch nicht weg ist, musst Du die Verbindung zwischen PC optimieren. Nimm als Verbindungskabel z.B. RG 58 (bei 50 Ohm Impedanz) oder RG 59 (bei 75 Ohm Impedanz). Diese Kabel gibt es auch doppelt geschirmt, was noch besser ist. Leider weiß ich aber die Bezeichnung nicht. Nimm nicht dass Kabel, dass für Hausantennenanlagen verwendet wird, dort ist oft das Geflecht zu dünn oder aus Alufolie.

4. Sind jetzt keine Aussetzungen mehr vorhanden, stecke die Antennenleitungen wieder ein. Wenn jetzt die Aussetzer wieder vorhanden sind und Du 3) noch nicht getestet hast, hole dies nach. Sind die Aussetzer immer noch nicht weg, musst Du Mantelstromfilter in die Antennenleitungen schalten. Wobei es von den Dinger unterschiedliche Ausführungen gibt. Die einen bewirken eine galvanische Trennung, die anderen reduzieren hochfrequente Mantelwellen. Du musst ausprobieren, welche die bessere Wirkung haben. Anstelle der, die hochfrequente Mantelwellen unterdrücken, kannst Du auch Klappferrite auf die Antennenleitungen anbringen.


Wenn dass alles nichts bringt, weiß ich als einzige Lösung auch nur die Möglichkeit über eine optische Verbindung.

Berichte doch mal, wie das Ganze ausgegangen ist.

Viel Erfolg

Uwe
Nukry
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 29. Okt 2004, 10:25
Ersteinmal vielen Dank für deine ausfühliche Antwort, Uwe.
Ich habe alles bis auf Schritt 2 von dir schon ausprobiert.

Mittlerweile habe ich aber echt keine Lust mehr rumzurätseln, wo der Fehler liegt.
Ich habe mir bei ebay ein optisches Lichtleiterkabel ersteigert, womit alles hoffentlich fehlerfrei laufen wird.

_______
Marvin
Uwe_Mettmann
Inventar
#30 erstellt: 30. Okt 2004, 09:37
Hallo Marvin,

Schritt 2 wäre der wichtigste um das Problem mit dem Koax-Ausgang zu beseitigen.

Aber die Verwendung einer LWL-Leitung ist die optimalste Lösung.

Gruß

Uwe
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