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Hilfe, ich habe ein Brummen!

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Autor
Beitrag
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 20. Mrz 2003, 23:58
Hilfe, ich habe ein Brummen!
Die häufigste Form des Brummens ist ein 50-Hertz-Brummen aus den Lautsprechern. Meistens handelt es sich dabei um ein Erdungsproblem, das durch recht simple Maßnahmen beseitigt werden kann. Ein anderer Fall des Brummen entsteht durch ein defektes Kabel.

1. Fall: Das Erdungsproblem:
Dieses Brummen kommt eigentlich nur vor bei Geräten, die einen normalen Schuko-Stecker haben. Wenn kein Gerät so einen Stecker hat, dann gibt es eine andere Ursache.


Man kann dieses Brummen schon beim Aufbau einer Anlage vermeiden, in dem man alle Geräte an die gleiche Steckdosenleiste anschließt, weiter entfernte Geräte dann über Verlängerungen auch an diese Steckdosenleiste. Falls ein Gerät einen Anschluß an eine Antenne oder einen Kabelanschluß hat, dann sollte hier ein Mantelstromfilter eingesetzt werden.

Wenn nicht alle Geräte in die gleiche Steckdosenleiste gesteckt werden können, dann kann man auch einen Trennübertrager verwenden. Diese gibt es im KFZ-Bereich und auch im Hifi-Bereich. Ein Trennübertrager ist im Prinzip ein kleiner Trafo und hat damit als Nachteil einen eingeschränkten Frequenzgang. Ein Trennübertrager dürfte nicht mehr als 50 Euro kosten. Trennübertrager gibt es in Mono, in Stereo, mit Cinch-Anschlüssen, mit XLR-Anschlüssen und mit Klinken-Anschlüssen.

Wenn man den PC an eine Stereoanlage anschließt, dann hat man auf jeden Fall ein Gerät mit Schuko-Stecker, und die Probleme sind vorprogrammiert.
Über optische Kabel wird ein solches Brummen nicht übertragen, deshalb gibt es z.B. beim .PC-Anschluß die Möglichkeit, über eine Soundkarte mit optischem Digitalausgang dieses Brummen zu vermeiden. Man kann auch einen externen AD-Wandler einsetzen, das hat den Vorteil, daß man den PC nicht aufschrauben muß.


2. Fall a: Defektes Kabel:
Wenn man in einen Verstärker, der eingeschaltet ist, ein Cinch-Kabel steckt, das am anderen Ende offen ist, und man dieses Ende anfaßt, dann hört man Brummen. Wenn zu laut aufgedreht ist, dann können die LS kaputtgehen. Einen ähnlichen Fall hat man, wenn man ein Kabel mit einem Defekt, einer Unterbrechung, einem Wackelkontakt, verwendet. Das kann dann so sein, als wäre das Kabel an einem Ende nicht angeschlossen und es kann brummen. Diese Art des Brumms hat man aber nur, wenn man am Verstärker auf die entsprechende Quelle schaltet und es ist somit gut vom 1. Fall zu unterscheiden.

2. Fall b: Ein zu langes Kabel:
Bei sehr langen Kabel ist es oft nicht möglich, alles an eine Steckdose anzuschließen. Da hilft dann es dann nur noch, symmetrische Verbindungen herzustellen, dazu müssen aber alle angeschlossenen Geräte dann auch über symmetrische Ein- und Ausgänge verfügen. Nur ein Cinch-Kabel durch ein symmetrisches Kabel auszutauschen bringt da noch nichts.


3. Fall: Defekte in der Elektronik:
Wenn man in den Lautsprechern Brumm hat, auch wenn man den Lautstärkeregler ganz runter dreht, dann liegt vermutlich ein Defekt in der Endstufe oder im Netzteil des Verstärkers vor. Der Brumm ist dann auch meistens ziehmlich laut. Wenn der Brumm nur ganz leise ist, dann hilft oft auch ein Trennübertrager;


4. Fall: PC-Anschluß: der PC hat eine Netzwerkverbindung:
Im Beitrag Receiver brummt bei PC - In schreibt Oppee, daß der Brumm von einer Netzwerkverbindung herkommt. Evtl.hilft hier ein Trennübertrager.

5. Fall: Die Anlage hat einen Antennenanschluß:
Wenn man einen den Antennenstecker zieht und das Brummen ist weg, dann hat man auch ein Erdungsproblem. Hier hilft der Einsatz eines Mantelstromfilters, siehe auch hier: Was ist ein Mantelstromfilter?

6. Fall: Einfach ein schlecht geschirmtes Cinch-Kabel:
Es kann sich auch nur um ein schlecht geschirmtes Cinch-Kabel handeln, das womöglich auch noch parallel oder in der Nähe einer Netzleitung verlegt ist. Bei Netzwerklabeln gibt es auch welche mit spezieller Schirmung, z.B. Cat5E, die sind direkt neben 230 V Leitungen verlegbar, während es bei Cat 5 nicht erlaubt ist.

7. Fall: Lange Kabel, die aufgerollt liegen:
Ein Kabel, das irgendwo verlegt ist, ist ja wie ein Trafo mit der Wicklungsanzahl 1. Wenn man es irgendwo aufrollt, dann entsprechend mit höherer Wicklungsanzahl. Und da es immer und überall ein elekromagnetisches Feld gibt, weil irgendwo immer Strom fließt, wird in diesem aufgerollten Kabel eine Spannung induziert. Im ungünstigen Fall außert sich das als Brummen.


Wenn es mehrere der oben genannten Verursacher gleichzeitig gibt, dann muß man alle Kabel abstecken, bis auf die Lautsprecher, und die Anlage dann nach und nach verdrahten und nach jeder Strippe, die man gezogen hat, schauen, ob das Brummen schon da ist oder nicht. So kann man am einfachsten den oder die Verursacher finden.

Trennübertrager
Für die galvanische Trennung kann man in vielen Fällen, wie oben beschrieben, einen Trennübertrager verwenden, oder einen optischen Trennverstärker.
Ein Trennübertrager ist im Prinzip ein kleiner Trafo. Dabei gibt es als Nachteil evtl. einen schlechteren Frequenzgang. Außerdem gibt es diese Trennübertrager nur für den Tonfrequenzbereich.
Eine andere Möglichkeit ist ein sog. optischer Trennverstärker.
Im optischen Trennverstärker gibt es zwei elektrisch getrennte Bereiche im Gerät, die über eine optische Verbindung verbunden sind. Wo kann man optische Trennverstärker kaufen: wenn einem gar nichts mehr einfällt dann sucht man einfach in google nach "optische Trennverstärker". Der Moderator Zucker hat mich auf die Firma elv.de aufmerksam gemacht, dort gibt es einen opt. Trennverstärker für Tonfrequenzsignale.


Für den Tonfrequenzbereich 20 Hz bis 20 kHz: Diese Geräte gibt es als Bausatz ab ca. 40 Euro.

Suche bei elv.de nach Trennverstärker, dort gibt es einen optischen Trennverstärker für ca. 40 Euro
Die Bau- und Bedienungsanleitung gibt es dann auch zum Download, hier ein Link darauf:
Link auf Downloadseite bzw. Link auf PDF


Für die Trennung bei Videosignalen:
Die Bandbreite der Videosignale ist anders. Video, S-Video, YUV und RGB benötigen ca. 5,5 MHz, da geht der obige Trennverstärker nicht. Es gibt Geräte mit z.B. 7 MHz, die sind gut dafür geeignet. Bei den Anschlüssen muß man aufpassen, die meisten Geräte, die ich gefunden habe, haben BNC-Anschlüsse. Da muß man sich dann ein entsprechende Kabel besorgen.

Für die Trennung von Signalen bis 80 MHz, z.B. für ein Videosignal, für S-Video bräuchte man 2 davon, für YUV bzw. RGB bräuchte man jeweils 3.
Von der Firma Hirschmann, leider ohne Preisangabe: http://www.ehret.de/site/file.php?pic=678

Hier ist noch eine Firma, die opt. Trennübertrager anbietet, doch werde ich aus den Beschreibungen nicht schlau, im Zweifelsfall kann ja mal jemand nachforschen wenn er so ein Gerät bräuchte:
http://www.lan-techn...o/av_analognetz.html

Hier ein Hinweis von Uwe M. zu Brumm und Kribbeln und 400 V-Kondensator:
Link


Was tun wenn Geräte brummen?
Hier in diesem Fall brummt ein Trafo. Interessant ist das Vorgehen von MichaH: http://www.hifi-foru...rum_id=29&thread=182

Hier im Forum: Kurz und bündig:
http://www.hifi-foru...orum_id=29&thread=23
Brummen bei Plattenspielereingang
Netzfilter...

Weiterhin interessant:
Zuerst habe ich den folgenden Link für einen Witz gehalten, aber die meinen es Ernst:
Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons (IGZAB).

Wo gibt es Trennübertrager/Mantelstromfilter: http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=37


[Beitrag von Joe_Brösel am 30. Dez 2005, 15:49 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#4 erstellt: 09. Jul 2003, 17:09
Hi,

eine zulässige Lösung wäre auch ein Trenntrafo, an den man das geerdete Gerät anschließt. Wenn ich mich recht erinnere, ist es aber verboten, mehrere Geräte über einen einzigen Trenntrafo zu betreiben. Am besten kauft man erst gar keine geerdeten Hifi-Geräte, der Sinn für den Hersteller ist nämlich nicht eine höhere Sicherheit, sondern die Einsparung eines VDE 0551-konformen Netztrafos.

Grüße,
Z


[Beitrag von kptools am 20. Feb 2008, 08:44 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 09. Jul 2003, 17:54
Hi,
du hast Recht, ein Trenntrafo ist eigentlich was für die Werkstatt, aber fürs tägliche Leben ist das nichts.
Mehrere Geräte über einen Trenntrafo, das ist auch ein Risiko.
Als weitere Möglichkeit, den Brumm zu vermeiden, gäbe es noch Geräte, die das anscheinden von vorneherein vermeiden, indem sie symmetrisch aufgebaut sind, trotz ihrer Cinch-Eingänge, wie mein Accuphase CX-260. Vorher hatte ich auch immer Probleme mit Brumm, aber jetzt nicht mehr. Es gibt allerdings billigere Methoden, den Brumm zu eliminieren, wie oben beschrieben.
loethelm
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 15. Sep 2003, 14:12
Es kann auch an schlecht geschirmten Cinch-Kabeln liegen. Einfach mal gegen etwas bessere austauschen. Das hat bei mir geholfen.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Sep 2003, 16:21
Hi,
habe ich ergänzt.
Creel
Neuling
#8 erstellt: 24. Dez 2003, 00:03
Hallo,

ich habe besaggtes brummen beim verbinden von meinem PC mit meiner Anlage und ich werde auch demnächst die hier vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten durchprobieren, ABER am anfang ging alles perfekt. Ich habe meinen PC mit einem Chinch kabel an meiner anlage verbunden, einen mantelstromfilter am Kabel für das Radioprogramm angebracht und kein Rauschen. Doch seit geraumer zeit rauscht es auch wenn ich nur das chinch kabel am Line IN der anlage anbringe ohne am PC. Wenn ich es mit dem PC verbinde wird es nur noch extremer. Woran kann das liegen???
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Dez 2003, 00:32
Hi,
es könnte auch ein Kabeldefekt sein. Einfach das Kabel mal durchmessen, wenn das geht.
Creel
Neuling
#10 erstellt: 24. Dez 2003, 00:35

Hi,
es könnte auch ein Kabeldefekt sein. Einfach das Kabel mal durchmessen, wenn das geht.


Habe es auch schon mit anderen Kabeln versucht...

Kann es vielleicht an einer eventuellen überspannung im zuge eines blitzeinschlages in der nähe liegen?
Hifispezialist
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 24. Dez 2003, 09:16
guck mal da unten stehts ich wette das problem wird somit behoben entstörfilter sind nur reine geldmacherei
100% Problemgelöst
Creel
Neuling
#12 erstellt: 24. Dez 2003, 15:12

guck mal da unten stehts ich wette das problem wird somit behoben entstörfilter sind nur reine geldmacherei
100% Problemgelöst



JUHU DANK DIR es geht^^
rawu
Neuling
#13 erstellt: 26. Jan 2004, 01:42
Wahrscheinlich eine ganz dumme Frage : Ich habe da auch so ein Massekabel zwischen meinen Cinchkabeln, die PC-Soundkarte und Verstärker verbinden. Wo muss ich die denn anklemmen, um das lästige Brummen los zu werden???

Gruss
RaWu
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 26. Jan 2004, 09:32
Hi,
Wo das Massekabel festklemmen: normalerweise am Gehäuse. Am PC würde ich eine Gehäuse-Schraube oder eine Slotblech-Schraube nehmen, beim Verstärker gibt es oft eigene Anschlüsse dafür, meist in Zusammenhang mit dem Phono-Eingang.
Wenn mit Kabel das Brummen nicht weg ist, dann bräuchtest du einen Trennübertrager, da darf dann die Masse nicht verbunden werden.
Danath
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 07. Feb 2004, 17:02
Hi zusammen,

ich besitze seit einiger Zeit eine 5.1 Anlage für den PC (Teac 1800). Plötzlich begann nach einiger Zeit der Center zu "furzen" ein paar Tage darauf begann der Subwoofer und sämtliche anderen Boxen laut zu brummen selbst im ausgeschaltenem Betrieb. Das einstecken in anderen Räumen und Steckdosen brachte leider nichts. Die Lautsprecher waren in der nähe mehrer Technischer Geräte sowie eines TDSL-Modems. Im Raum befindet sich auch ein seperates Radio bei dem ich aber keine Antenne feststellen kann. Der Sub war mit anderen Kabeln an einer Mehrfachsteckdose angeschlossen.

Ich besitze: Creative Soundblaster Audigy Digital, 2.5 Ghz Pentium VI, 512 DDR-Ram, Gainward FX 5700 Ultra, Mainboard MSI-6858, TDSL-1000+Fastpath.


Ich hoffe ihr könnt mir helfen
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 07. Feb 2004, 18:07
Hi,
du schilderst, daß zuerst ein Lautsprecher und dann andere das Problem hatten, das klingt dann eher nicht nach einem anschlußbedingtem Brumm, sondern eher nach einem Gerätedefekt.
the.bakerman
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 21. Feb 2004, 17:00
Ich habe leider auch so ein Brummen, kann mir aber nicht erklären, wo es herkommt. Mein Setup:

PC (geerdet)
Aktivboxen von Quadral (nicht geerdet)

Bei eingeschalteten Boxen passiert folgendes:

1. PC ist an: Brummen ohne Ende
2. PC ist aus: Totenstille
3. PC ist an, Audiokabel am PC ausgesteckt: Totenstille

Schließe ich an meinen Audioausgang einen Kopfhörer an, ist ebenfalls kein Brummen zu hören.

Was kann das sein?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 21. Feb 2004, 17:21
Hi,
da würde ich einen Kabeldefekt oder einen mangelnden Kontakt vermuten. So einen Brumm hat man meistens, wenn die Masse nicht verbunden ist. Verbinde, wenn es brummt, einfach mal mit einem Kabel das PC-Gehäuse mit einer Stelle am Quadral mit Masse, wenn da ein Cinch-Stecker dran ist, dann einfach damit an dessen Masse.
the.bakerman
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 21. Feb 2004, 17:33
Hallo Joe!

Deinen Tip habe ich gerad ausprobiert, hat leider nicht geholfen. Es passiert nix.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 21. Feb 2004, 18:39
Hi,
dann wirds schwierig. Jetzt bräuchtest du einen Trennübertrager.

Habe ich es richtig verstanden, wenn du einen Kopfhörer an den PC anschließt, dann hörst du da keinen Brumm?
the.bakerman
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 21. Feb 2004, 20:28
Genau, Kopfhörer brummt nicht.
Evingolis
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Feb 2004, 20:31
>Aktivboxen von Quadral (nicht geerdet)

d.h. da ist nur ein 2poliger eurostecker dran?
the.bakerman
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 21. Feb 2004, 20:40

d.h. da ist nur ein 2poliger eurostecker dran?


Ja, richtig.
krisse
Neuling
#24 erstellt: 23. Feb 2004, 00:19
Hallo Ihr, insbesondere Hifispezialist.


Entstören geht ganz einfach MAsse kabel Zwischen Cinchkabel und radio oder Zwischen Cinchkabel und verstärker...

Was meint "Massekabel zwischen Chinchkabel und Verstärker"?
Soll ich also irgendwie ein Kabel an die Abschirmung des Cinch-Steckers dranwürgen und das andere Ende dann an den Masseanschluß des Verstärkers hängen?
Wenn nicht, erkläre mir bitte jemand, wie das genau gemeint ist.

Dank, Krisse.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 24. Feb 2004, 17:39
Hi,
das Brummen tritt oft auf WEGEN einer Masse-Verbindung zwischen 2 Geräten. Deshalb muß man die Masse-Verbindung trennen, z.B. mit einem Trennübertrager. Das dürfe die Lösung der Probleme von The.Bakerman und von krisse sein.
1ce
Neuling
#26 erstellt: 25. Mrz 2004, 22:08
hm also irgendwie hab ich alle probs zusammen also ich fang mal an
also ich hab immer so ein brummen wenn mein pc über ein s-vhs kabel mit dem TV überbunden ist... erst dachte ich das es am kabel lag, also hab ich mir nen mantelstromfilter gebastelt. das hat dann allerdings nichts geholfen dann hab ich die antenne mal an ner andern stelle gezogen (hinterm video rekorder) und brummen war noch da so dann hab ich mal alle kabel vom video zum fernseher gezogen und brummen war weg. so dann hab ich durch zufall das chinchkabel am video gezogen und brummen hat auch aufgehört aber hab keine ahnung wieso weil das kabel eigentlich nicht kaputt sein kann da es ganz normal funktioniert wenn der pc nicht drann ist...
ich weiß nicht was das jetzt noch sein kann und das kabel bräucht ich schon am video
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 25. Mrz 2004, 23:33
Hi,
das Brummen hat nichts mit einem defekten Kabel zu tun.


hab ich durch zufall das chinchkabel am video gezogen


Da müßtest du vermutlich einen Trennübertrager reinschalten, d.h. in jedes der beiden Geräte ein Cinch-Kabel und dazwischen einen Trennübertrager, die haben meistens Cinch-Buchsen für genau so einen Fall.
tom2206
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 11. Apr 2004, 00:19
hallo,
hab bei meinem alten dual verstärker, ca 25 jahre alt auch ein problem.
"empfange" im hintergrund immer irgendeinen radiosender. manchmal sogar sowas wie militärfunk.
dazu noch jedliche art elektrischer entladung.
ich finds ja ganz interresant aber richtig musik hörn kann man so nich.
kann man da irgendwas dagegen machen bevor ich anfang den verstärker in alufolie einzuwickeln
ich denke dass das signal vom verbindungskabel zwischen cd player und verstärker irgendwo aufgegriffen wird kann mir aber dann nich erklären warum andere verstärker mit dem selben kabel dieses problem nicht haben.
kennt jemand dieses problem? würds auch interresant finden zu wissen was das für ein sender ist. kann mir nicht erklären wie dass signal dort draufkommen soll.
is aber nich soo wichtig da das nicht mein hauptverstärker ist, frag trotzdem mal der interresse wegen.
und damits zum thema passt, habe auch ein brummen denke aber dass das was mit den störungen durch radio und sonstigen zu tun hat.
wollte halt nicht gleich nen neuen threat deswegen aufmachen
danke für eure antworten
Thomas


[Beitrag von tom2206 am 11. Apr 2004, 00:32 bearbeitet]
Dutschman
Neuling
#29 erstellt: 11. Apr 2004, 16:36
Hi!

Wo ist der unterschied zwischen galvanisch getrennten und nicht getrennten Mantelfiltern?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 11. Apr 2004, 17:11
Hi,
wenn eine Gleichspannungsverbindung besteht, dann hast du eine galvanische Verbindung. Der beschriebene Ferritkern über die Masseleitung ist eine galvanische Verbindung. Wenn man z.B. einen Kondensator in die Masseleitung schaltet, hat man keine galvanische Verbindung.
Wenn man über eine Gleichspannung z.B. einen LNB schalten muß, dann braucht man eine galvanische Verbindung.


Zum Radiosender: Gibts in deiner Nähe einen starken MW oder LW-Sender?
janberlin
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 30. Aug 2004, 18:08
Hallo, ich habe auch dieses Brummen und werde es einfach nicht los. Da es mich auch nicht so super stört, würde ich es einfach dabei belassen, wenn es nicht schädlich ist. Oder schadet es irgendwie dem receiver oder den boxen?
gruss
jan
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 02. Sep 2004, 09:40
Hi,
wenn das Brummen grade mal zu hören ist, dann schadet es weder den Boxen noch dem Receiver.
`pry
Neuling
#33 erstellt: 11. Sep 2004, 19:27
falls es noch nicht gefallen ist, bei mir war es das Antennen-kabel vom telekabel.. jetz hab ich es ausgesteckt und das brummen ist weg


ich glaube mit so einem trenner, den ich einfach dazwischen schalte sollte es auch gehen aber jetz nehm ich einfach die eingebaute antenne der anlage.. ist auch ok und habe keine probleme


auf jedenfall super hilfe hier!
Phil_J_Frey
Neuling
#34 erstellt: 08. Okt 2004, 22:14
Lautsprecher Brummen...

Ich habe die Beiträge in diesem Forum gelesen aber keine Antwort auf mein Brummproblem
gefunden:

Bisher hatte ich meinen DVD über scart an meinen VCR angeschlossen. Diesen wiederum über analoges chinch an einen alten Verstärker.
Jetzt habe ich mir einen billigen neuen Verstärker gekauft und versucht meine Sachen anzuschliessen mit folgendem Ergebnis:

VCR an Verstärker -> sehr lautes Brummen bei jeder Lautstärke
DVD an Verstärker -> sehr lautes Brummen bei jeder Lautstärke, sogar wenn DVD aus ist
Tragbarer CD via line out an Verstärker -> funktioniert

Nach dem was Joe_Brösel geschrieben hat ist das laute Brummen bei jeder Lautstärke ein Hinweis darauf, dass der Verstäker kaputt ist. Dagegen Spricht aber doch, dass
es mit dem CD funtioniert.
Netzbrummen halte ich auch für unwahrscheinlich. Meine Komponenten (bis auf den neuen Verstärker) sind zwar nicht geerdet, aber bisher habe ich nie etwas in dieser Richtung, insb. nicht so laut gehört.

Kann es sein, dass die Audioausgänge meiner Geräte einfach nicht mit dem Audioeingang meines Verstärkers zusammenpassen?

Aus den Manuals geht hervor:

DVD: Analog Audio Ausgang 2.0V (RMS)
Verstärker: Input sensivity/input impendance 210mv/23 kOhm

Die Werte passen ja nicht "Ideal" zusammen. Ist es denn wirklich so, dass man bei solchen Audiogeräten mit Analogein-/ausgängen auf die Kompatiblität achten muss??

Wenn es so ist, kann ich eine Art Impendanzanpassung mit Widerständen vornehmen oder sind die Geräte möglicherweise in Ordnung aber absolut inkompatibel?
Oder ist mein neuer Verstärker einfach kaputt? Ich kann ihn noch umtauschen.

vielen Dank und liebe Grüsse
georgy
Inventar
#35 erstellt: 08. Okt 2004, 22:23
So oft, wie das Problem hier schon besprochen wurde, müsste die passende Lösung schon mal beschrieben worden sein.
Mal alle Antennenkabel abziehen und testen, ob das Brummen dann weg ist, wenn ja, sollte ein Mantelstrom-Filter helfen.

georgy
Phil_J_Frey
Neuling
#36 erstellt: 08. Okt 2004, 22:46
Hat geholfen. Tausend Dank Georgy.
elpopelpo
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 16. Okt 2004, 21:57
Hallo,

in der Tat wurden hier schon einige Probleme beschrieben und auch entsprechende Lösungen dargestellt.

Da ich aber noch nicht sicher bin, wie ich mein Problem am besten löse, möchte ich es gerne kurz darstellen und fragen, welche Lösung die beste ist, und vor allem: wie man sie anwendet.

Mein PC ist direkt am TV angeschlossen.
Dabei ist die Soundkarte (Soundblaster) mit einem Kabel "Stereo-Klinke 3,5mm auf Cinch" an ein "Cinch-Cinch" Kabel angeschlossen (beide von Vivanco (Mediamarkt) und nach meinem Verständnis auch abgeschirmt, wenn denn die etwas dickeren Steckköpfe darauf schließen lassen).
Das Signal geht also über zwei Kabel in den Front-AV-Eingang des TV mit Gesamtlnäge von 7,5m.

- Das Brummen verstärkt sich mit Erhöhung der Lautstärke, die Boxen des TV sind also nicht defekt.
- Das Brummen ist auch über Kopfhörer zu hören, die im TV stecken.
- Das Ziehen vom Antennenkabel bringt keine Besserung.
- PC und TV können NICHT an die selbe Steckdose angeschlossen werden.

[Bearbeiteter Text]
Ursprünglich dachte ich, Mantelstromfilter sei angebracht, aber da das Ziehen des Antennenkabels ja keine Besserung bringt, ist das wohl nicht die Lösung, oder?

Oder gibt es etwa gar keine Lösung?

Ich wäre für eine erhellende Antwort sehr dankbar

Beste Grüße!


[Beitrag von elpopelpo am 17. Okt 2004, 09:58 bearbeitet]
georgy
Inventar
#38 erstellt: 16. Okt 2004, 22:02
Schon probiert, die Netzstecker andersrum einzustecken?
Erst mal nur den vom PC.

georgy
elpopelpo
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 17. Okt 2004, 10:12
[NACHTRAG]

Dem Tipp Georgys folgend habe ich inzwischen den PC-Stecker, eingestöpselt an einem Mehrfachstecker zusammen mit Drucker etc., in eben dieser Mehrfachsteckdose herumgedreht.
Brachte nichts.

Dann drehte ich den Stecker am TV (ebenfalls in einer Mehrfachsteckdose untergebracht) um. PC UND TV waren somit gleichzeitig umgedreht.
Brachte auch nichts.

Dann steckte ich ein 10m Verlängerungskabel in die Mehrfachsteckdose, an der der PC hängt, um somit den TV an die gleiche Stromquelle zu hängen wie den PC, was ja eine der Hauptursachen sein soll, laut Joe Brösel.
Auch das brachte nichts.

Ich drehte abermals den Stecker des TVs um, nun am Verlängerungskabel hängend.
Auch hier keine Besserung.

Ich möchte mit meinem Problem wirklich nicht nerven (immerhin ist es ja kein "echtes" Hifi-Problem, weil mein PC ja "nur" am TV und nicht der Anlage hängt - was aus Gründen der schlechten Erreichbarkeit der Verstärker-Anschlüsse auch so bleiben wird), aber nachdem ich soviel Geld in neue Grafikkarte (S-VHS Anschluß) und Kabel investiert habe, frustriert mich das hier doch ganz schön.

Hat denn jemand einen Tipp, der mir weiterhilft.

Ich habe zwar den Eingangspost von Joe Brösel gelesen, wurde dadurch aber nicht viel schlauer, sondern ob der Anzahl der Möglichkeiten nur verwirrt, ganz davon abgesehen, was den richtigen Einsatz evtl. Filter etc. anbelangt.

Beste Grüße!
Elpo
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 17. Okt 2004, 10:17
Hi,
nur nicht aufgeben.

Es wäre fast einen Versuch wert, einen Trennübertrager zu auszuprobieren:


Onlineshops:
- www.conrad.de: Ground Loop Isolator GL-205 Nr. 379234 14,95 Euro
(weitere Hinweise stehen bei Hifi-Wissen-Zubehör, nach dem öfters gefragt wird)
elpopelpo
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 17. Okt 2004, 10:47
Danke Joe für die Aufmunterung. Also Trennübertrager.


An dieser Stelle noch eine andere Möglichkeit:

Nach näherer Beschäftigung mit meiner Soundkarte habe ich nun den "digital out" entdeckt (jaja, ich weiß, habe das Dingen in dieser Hinsicht nie genau in Augenschein genommen!) und oben heisst es ja, dass optische(!) digitale Ausgänge das Brummen garantiert vermeiden würden.

Nun zwei-1/2 Fragen:
1) Wenn da "digital out" steht, ist das dann auch automatisch ein optischer Ausgang?
2 a) Falls ja, wie kann ich diesen dann nutzen, um darüber den PC mit dem TV zu verbinden (der TV hat KEINEN digital-in, lediglich stereo-Cinch)?
2 b) Falls nein: gleiche Frage nochmal: wie kann ich das nutzen bzw. bringt's das dann überhaupt?



Beste Grüße von der Front.
Euer Elpo.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 17. Okt 2004, 11:02
Hi,
optische Verbindungen sind nie Ursache für einen Brumm: das ist so korrekt!

Digital out bedeutet aber nicht unbedingt optisch, bei Soundkarte ist es meistens elektrisch (koax), d.h. das bringt dich nicht weiter. Du bräuchtest auf jeden Fall einen Decoder (digital -> analog), und der kommt auf jeden Fall teuerer, und bei coax hast du ja wieder da Problem der galvanischen Verbindung.
optisch: da wäre das Problem der Entfernung, so ein langes "Kabel" muß man erst mal so verlegen können, daß es nicht geknickt wird, und ich weiß ja nicht, wie es bei dir daheim aussieht

Ein Trennübertrager wäre das geringste Risiko.
elpopelpo
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 18. Okt 2004, 10:35
Danke,

also dann der Trennübertrager.

Bei Conrad ist der von Dir verlinkte Artikel (bzw. die Beschreibung) so nicht mehr zu finden.
Unter der Artikelnr. habe ich jetzt nur das hier gefunden

http://www1.conrad.d...nit_ipc=X&~cookies=1


Scheint aber nicht das Gesuchte zu sein, oder?

Mir geht es auch nur um die Frage des Anschlusses und ich nehme an, dass der Trennübertrager ebenfalls schlichtweg Cinch-ein und Ausgang hat.

Achja, hier ist's bei dienadel:
http://www.dienadel....ntstörfilter%20Cinch

Bei Conrad findet amn auf alle genannten Suchbegriffe keinen Treffer, was mich schon etwas verwundert.

Also bei Conrad angerufen: Das Teil nennt sich nun

Massenschleifenisolator MXM GL 205
Art. Nr.: 379234

Also, die oben genannte Art-Nr von Dir ist dann doch richtig.

Beste Grüße, hole mir das Teil heute und berichte.

Elpo
elpopelpo
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 27. Okt 2004, 11:18
Aaaaaaaaaaaaaaaalso,

habe mir nun den sog. Entstörfilter (ground loop isolator) bei Conrad besorgt. Kostet knapp € 15,- und hat o. g. Artikelnummer.

Das Teil funzt.

Großen Dank an das Forum hier.
Ich möchte sagen, dass ich dieses Forum her-vor-ra-gend finde. Bisher alle Probleme die ich hatte, konnten für meine Begriffe äußerst fachwissentlich und kompetent behandelt werden.

Danke!!


[Beitrag von elpopelpo am 27. Okt 2004, 11:25 bearbeitet]
Paragraph
Neuling
#45 erstellt: 06. Nov 2004, 13:20
also ich hatte das problem auch.
wollte das erst per mantelstromfilter lösen aber irgentwie gabs die nur für KOAX.
ich hab dann ein kabel ans gehäuse von rechner und eins an die masse vom verstärker gamacht, das ganze dann auf die erde klemme von nem ganz normalen schuko stecker gelötet, ab in die dose und weg war das problem.


[Beitrag von Paragraph am 06. Nov 2004, 13:21 bearbeitet]
Dipak
Inventar
#46 erstellt: 10. Nov 2004, 15:51
ok, habe das jetzt auch alles durchgelesen, scheint aber bis jetzt noch niemand mein problem gehabt zu haben...
ich hatte schon mal ein brumm problem an meinem revox, welches ich selber nicht weiss wie ichs behoben habe, wenns mir recht ist ging es nachdem ich den stecker umgedreht hatte.
mein problem: besitze ein dell notebook (inspiron 8600) sowie einen denon avr-1804 und einen pana px30d
wenn ich diese geräte zusammenhänge (s-vhs zum pana, stereo klinke auf cinch zum avr, finde leider den adapter nicht mehr um coax zu benützen; gäbe aber wohl eh auch einen brumm)
solange das notebook ab akku läuft ist alles perfekt, aber sobald ich den netzadapter einstecke, habe ich

a) ein nervtötendes brummen auf allen ls
b) das bild auf dem tv beginnt sehr stark zu flimmern

muss ich für diesen doppelbrumm eine massnahmenkombi durchführen oder was hilft(Mantelstromfilter glaub nicht)?

PS. was ich mal loswerden muss: jetzt haben wir endlich alle 16:9 TV's, dazu notebooks mit 16:10 auflösung, wann merken das die dinger mal!!! ist doch absolute idiotie, wenn mein nb zuerst auf 1024:768 runterrechnet (4:3) damit es der tv dann wieder auf 16:9 aufpolieren darf...
Uwe_Mettmann
Inventar
#47 erstellt: 10. Nov 2004, 18:32

Dipak schrieb:
muss ich für diesen doppelbrumm eine massnahmenkombi durchführen oder was hilft(Mantelstromfilter glaub nicht)?


Wieso glaubst Du, dass der Mantelstromfilter nicht hilft? Hast Du es ausprobiert?

Ziehe mal alle Antennenleitungen aus der Antennendose. Wenn eine Satellitenreceiver vorhanden ist, schraube auch diese Antennenleitung ab. Wenn jetzt das Brummen weg ist, hilft der oder mehrere Mantelstromfilter.

Stecke die Antennenleitung einzeln wieder ein. Bei den Leitungen, bei denen es brummt, musst Du einen Mantelstromfilter zwischenschalten.

Gruß

Uwe


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 10. Nov 2004, 18:36 bearbeitet]
frelimo
Neuling
#48 erstellt: 01. Dez 2004, 02:27
Wahrscheinlich wurde meine Frage schon mal beantwortet aber ich stelle sie hald trotzdem mal...

Erstmal meine Geräte:

Technics Vollverstärker SU-V900

daran angeschlossen:

ein DVD-Video-Kombigerät das auch als CD-Player hinhalten muss

Ein Tuner, der ans Kabelnetz angeschlossen ist

Ein PC mit Standard-Soundkarte, Netzwerkkarte

Alle Geräte sind an der selben Stromschiene angeschlossen.
Alle Geräte sind durch kurze, zum Teil vergoldete und dicke Cinch-Kabel miteinander verbunden, resp. der Compi mit einem Cinch-Cinch-Kabel (vergoldet, abgeschirmt?) und dann Cinch-Klinke-Adapter.

Das Brummen ist immer wieder mal sehr unterschiedlich stark. Mal fast nicht vorhanden, mal extrem, jetzt seit längerer Zeit konstant auf erträglichem aber doch störendem Niveau.
Das Brummen ist am stärksten, wenn der Input-Selector auf DAT (PC angeschlossen) steht, weniger aber doch vorhanden bei CD, noch weniger beim Tuner. Es brummt auch ziemlich (mehr als beim Tuner) beim Phono-Eingang obwohl nichts angeschlossen ist. Kein Brummen bei Tape 1 + 2 (keine Geräte angeschlossen). Das Brummen nimmt mit zunehmendem aufdrehen des Lautstärkenreglers zu. Es brummt auch, wenn ich ausser dem PC alle anderen Geräte entferne.

Nun habe ich ein dickes Boxenkabel genommen und es am GND am Verstärker und an 2 Gehäuse-Schrauben des PC angeschlossen. Das Brummgeräusch beim Sound vom PC ist verringert worden, aber noch unzureichend.

Ein weiteres Problem beim Sound vom PC ist aber ein ganz anderes. Es knakt und knistert manchmal so, wie bei einer alten Vinyl! Keine Ahnung wieso...

Dachte erst es könne am Verstärker liegen, denn manchmal verringerte sich das Problem, wenn man den Input-Selector ein Paar mal hin und her drehte. Aber das nützt inzwischen nichts mehr.

Ich bin leider sehr unbewandert in Hifi-Angelegenheiten...

deshalb:

- wie wäre das Brummen in meinem konkreten Fall am besten zu lösen?

- wieso das Knistern und wie bringe ich das weg?

Ich habe schon gehört und hier gelesen, ein optischer Ausgang an der Soundkarte würde das Problem des Brummens lösen... eine solche Soundkarte kostet um die 20€ (jedenfalls bezahlt man in der Schweiz ca. 30CHf, vielleicht kriegt ihr Glücklichen so ein Teil auch noch billiger...) Aber mein Verstärker hat keinen optischen Eingang... Gibt es Adapter oder wäre dann der ganze Witz an der Sache dahin? Habe keine Lust, mir einen Receiver zu kaufen...

Vielen Dank für Eure Hilfe!!
Uwe_Mettmann
Inventar
#49 erstellt: 01. Dez 2004, 03:34
Hallo frelimo,

ja, zum Thema Brummen wurde das schon beantwortet. Ich denke mal, die Forumsbeiträge hast Du per Suchfunktion schon recherchiert und sind Dir somit bekannt. Daher hier nur zusätzlich ein Link in eine Newsgroup, wo ich schon mal einen Beitrag zu dem Problem verfasst habe:

Link

Sorge auch dafür, dass die Cinchbuchsen der Soundkarte gut mit dem Gehäuse des Computers verbunden sind.

Eventuell ist, wenn Du das Brummen beseitigt hast, auch das Knistern weg.




Gruß

Uwe
wega.zw
Inventar
#50 erstellt: 20. Dez 2004, 23:01
Also ich habe mir auch mal den ganzen Thread durchgelesen, da ich ein riesiges Problem mit meinem neuen Sub B&W ASW 750 habe.

Wenn ich den Subwoofer auf volle LS stelle dann höre ich ein starkes brummen. Ziehe ich die Verbindung zum Receiver raus, dann ist das brummen weg und es ist nur noch das Grund-Brummen der Endstufe zu hören.
Dieses brummen hört man dann bei normal LS 1/2 nicht mehr.

Stell ich die Verbindung zum Receiver wieder her, dann ist selbst bei 1/2 Lautstärke das brummen zu hören.

Ziehe ich die Radioantenne raus, ist wieder das brummen wie oben beschrieben weg.
Habe aber schon einen Mantelstromfilter (diverse Ausführungen) ausprobiert. Das brummen geht nicht weg und wird auch nicht weniger mit einem Mantelstromfilter.
Auch eine Filternetzsteckerleiste für alle Geräte gemeinsam brachte kein Erfolg.

Den Sub habe ich ja mittels einen Subwooferkabel mit dem Receiver verbunden. Am Subwoofer eine Y-Weiche für L/R.
Lt. Hersteller reicht aber der Anschluß nur an R.
Wenn ich die y-Weiche rausnehme, dann wird das brummen weniger.

Weiß jemand an was das liegt?
Uwe_Mettmann
Inventar
#51 erstellt: 20. Dez 2004, 23:47
Hallo,

es gibt verschieden Arten von Mantelstromfilter, siehe LINK

Vielleicht hast Du immer den falschen erwischt.

Wenn auch der Fernseher und/oder Videorecorder mit der Audioanlage verbunden ist, muss auch deren Antennenleitungen Mantelstromfilter geschaltet werden.


Gruß

Uwe
Blackmarket
Inventar
#52 erstellt: 25. Dez 2004, 13:24
50 hz ist doch die Frequenz der Wechselspannung von unserem Stromnetz, bedeutet das, dass das Brummen durch eine Interferenz in den Kabeln zustande kommt?

Frohe Weihnachten!
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 26. Dez 2004, 14:20
Hi,
das Brummen kommt davon her, daß sich alle normalen unsymmetrischen Signale auf eine Masse beziehen. Leider ist oft eine Masse nicht identisch mit einer andern Masse, z.B. die Masse des Kabelanschlusses des Hauses mit der Masse eines Gerätes im 2. Stock.
Außerdem gibts es durch unsymmetrische Belastung der drei Leiter eines Drehstromnetzes eine Verschiebung der gemeinsamen virtuellen Masse, so daß man Geräte an verschiedenen Phasen praktisch nie brummfrei zusammenschalten kann.
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