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DSF-Files (DSD von SACD) mit PC/Kodi abspielen

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Autor
Beitrag
Mickey_Mouse
Inventar
#1 erstellt: 07. Aug 2016, 13:19
dank der neuen Möglichkeit meine SACD mit dem Oppo rippen zu können, stehe ich auf einmal vor dem Problem: wie spiele ich die ab?

der Oppo kann das, aber der Komfort ist ja bekanntlich so dermaßen schlecht, dass ich schneller eine SACD aus dem Keller hole und direkt einlege als den Folder auf dem NAS zu finden. Nichtmal nach Datum (File, nicht des Albums) kann man sortieren. Cover oder gar Zusatzinfos gibt es natürlich auch nicht, gar nichts.

Mir wäre am liebsten, wenn ich diese Alben genauso mit Kodi abspielen könnte wie die von CD, sie werden auch perfekt einsortiert.

ABER: es kommt immer PCM 192kHz beim AVR an (natürlich HDMI Verbindung). Wenn es 176,4kHz wären, dann wäre das ja ein gerades Verhältnis zum DSD Takt, aber 192kHz ist ja ganz blöd.
Ich möchte DSD über HDMI haben, ansonsten nutzen mir ja die SACD Daten nix.
Nach kurzer Suche habe ich auch mehrere Hinweise gefunden, dass Kodi DSD Passthrough unterstützen soll. Bei HD Ton funktioniert es ja auch, da bekomme ich z.B. den Atmos oder dts-X Bitstream zum AVR (WASAPI)

Ist das jetzt ein Problem/Einstellung on Kodi (hab' nix gefunden (Experten Menü)) oder von Windows (10)?
Paesc
Inventar
#2 erstellt: 09. Aug 2016, 17:19
In welchem Format liegen Deine DSD-Files vor? Bei Downloads überwiegt ja .dsf, gibt ja auch noch .dff. Der Vorteil von .dsf ist, dass sie getaggt werden können, leider sind sie aber nicht verlustlos komprimiert (bei .dff ist es genau umgekehrt).

Grundsätzlich lassen sich DSD-Dateien mit Foobar abspielen.

Du kannst die DSD-Daten auch über USB ausgeben, je nach Software. Zum Abspielen eignet sich Foobar2000 mit dem foo_input_sacd plug-in. Hier (hier das Tutorial). Hier der dff-Encoder für Foobar (Tutorial hier).

Ansonsten gibt's diverse Zahl-Software:
- Amarra (Apple Macintosh): kein natives DSD-Playback, Umwandlung in PCM
- Audirvana Plus (Apple Macintosh)
- Channel D Pure Music (Apple Macintosh)
- JRiver Media Center (Mac / Windows): Ausgabe-Standard ist PCM, natives DSD in den Output-Optionen anwählen: "DSD in native Format"
- Signalyst HQ Player (Mac / Windows / Linux)


[Beitrag von Paesc am 09. Aug 2016, 17:33 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#3 erstellt: 09. Aug 2016, 21:25
die Dateien liegen als DSF vor.
aber das mit dem verlustbehaftet komprimiert glaube ich dir nicht!
ich kann diese Dateien ja mit dem Oppo abspielen und es kommt am AVR ein DSD Stream an (per HDMI). Du kannst einen DSD Stream nicht verlustbehaftet komprimieren, jedenfalls nicht mit vertretbarem Aufwand und warum sollte man das tun?!?

foobar habe ich mir mal angesehen, aber das ist absolut keine Option. Eine schlechtere und unlogischere Benutzeroberfläche habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen. Wenn ich ein Tutorial benötige nur um alle Musik-Files aus einem Ordner abzuspielen, dann ist das kein Programm für mich
die Integration von PlugIns ist auch nicht mein Ding. Um Kernel Streaming oder WASPI zu aktivieren gibt es ein PlugIn, das besteht aber nur aus einer DLL und es gibt keine (vernünftige) Anleitung wo das abgelegt werden muss.
Nee, Foobar fällt aus!

bisher habe ich JRiver noch nicht dazu überreden können die DSF Files als DSD per HDMI auszugeben, ansonsten sieht das nicht ganz so schlecht aus wie Foobar.
Wenn ich WASAPI, HDMI und DSD Bitstream auswähle, dann synchronisiert sich der AVR auf (L)PCM ein (er bekommt also definitiv ein Signal vom Rechner) gibt aber keinen Ton von sich und es ist eben auch PCM und nicht DSD. Dasselbe wenn ich DSD statt HDMI wähle. Lasse ich den Haken bei DSD weg, dann kommt weiterhin PCM beim AVR an, aber diesmal nicht "Digital Null" sondern Musik. Aber eben in PCM und nicht wie gewünscht DSD.
Das deutet darauf hin, dass der PC nicht dazu in der Lage ist DSD per HDMI auszugeben. Auf der anderen Seite bekomme ich bei der Einstellung Direct Audio statt WASAPI sofort eine Meldung, dass die Hard/Software ungeeignet ist das so wieder zu geben, da funktioniert die Erkennung.

Ich habe inzwischen beschlossen weiterhin Kodi für "nebenbei" zu verwenden, dass kann halt nur PCM ausgeben, aber mehr schaffen die anderen Programme ja per HDMI auch nicht, dafür ist Kodi mit riesigem Abstand das komfortabelste Programm.

Und wenn ich "richtig" hören möchte, dann lege ich die SACD halt in den Player. Offensichtlich gibt es kein Programm was auch nur ansatzweise vernünftig mit meiner Hardware funktioniert.
contadinus
Inventar
#4 erstellt: 09. Aug 2016, 22:07
Ich befürchte ich hab schlechte Neuigkeiten für Dich:
Du hast vollkommen recht.
DSD über HDMI von PC auf AVR funktioniert leider nicht, ganz egal welches Betriebssystem oder Software. Ist eine ärgerliche Angelegenheit, da HDMI ja prinzipiell durchaus in der Lage ist, DSD zu übertragen. Scheinbar hat aber die Industrie etwas dagegen, daß DSD vernünftig über PC abgespielt werden kann.
In Stereo kann man sich noch ganz gut mit einem passenden DAC behelfen, der über USB angesteuert wird, aber bei Mehrkanal gibts dann leider gar keine vernünftigen Lösungen mehr.
Bzw. keine mir bekannten vernünftigen Lösungen.

PS: Gib Foobar ruhig noch eine 2. Chance - ist ein wirklich tolles Programm!
cr
Moderator
#5 erstellt: 10. Aug 2016, 09:42

Wenn ich ein Tutorial benötige nur um alle Musik-Files aus einem Ordner abzuspielen, dann ist das kein Programm für mich


?

Alle Dateien im Ordner markieren, rechte Maustaste, "queue in Foobar" (oder "play in Foobar", je nach gewählter Einstellung) und das wars. Bzw. bei mir genügt, alle oder gewünschte Dateien markieren, Enter, fertig! Noch einfacher gehts ja wohl nicht. Dazu braucht man im übrigen nichts einstellen, außer dass man im Betriebssystem die entsprechenden Dateitypen Foobar zuordnen muss. Und das muss man wohl immer, außer man hat so blöde Player, die sich bei der Installation immer gleich eigenmächtig alles selbst zuordnen


[Beitrag von cr am 10. Aug 2016, 09:44 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#6 erstellt: 10. Aug 2016, 10:59

Mickey_Mouse (Beitrag #3) schrieb:
aber das mit dem verlustbehaftet komprimiert glaube ich dir nicht!


Musst Du auch nicht, hast mich falsch verstanden: .dff ist verlustlos komprimiert (aber kein Tagging), .dsf ist gar nicht komprimiert (dafür mit Tagging). Natürlich wird keine verlustbehaftete Komprimierung angewendet.


cr (Beitrag #5) schrieb:
Alle Dateien im Ordner markieren, rechte Maustaste, "queue in Foobar" (oder "play in Foobar", je nach gewählter Einstellung) und das wars. Bzw. bei mir genügt, alle oder gewünschte Dateien markieren, Enter, fertig! Noch einfacher gehts ja wohl nicht. Dazu braucht man im übrigen nichts einstellen, außer dass man im Betriebssystem die entsprechenden Dateitypen Foobar zuordnen muss. Und das muss man wohl immer, außer man hat so blöde Player, die sich bei der Installation immer gleich eigenmächtig alles selbst zuordnen


Wenn man bedenkt, was Foobar alles kann und dass es kostenlos ist, ist das schon eine riesige Leistung. Foobar ist der einzige kostenlose DSD-Player am PC, und mir ist selbst als kostenpflichtige Software nur JRiver Media Center und Signalyst HQ Player für den PC bekannt!


[Beitrag von Paesc am 10. Aug 2016, 11:16 bearbeitet]
contadinus
Inventar
#7 erstellt: 10. Aug 2016, 13:16

Paesc (Beitrag #6) schrieb:


Wenn man bedenkt, was Foobar alles kann und dass es kostenlos ist, ist das schon eine riesige Leistung. Foobar ist der einzige kostenlose DSD-Player am PC, und mir ist selbst als kostenpflichtige Software nur JRiver Media Center und Signalyst HQ Player für den PC bekannt!


Naja, nicht ganz.
MPD (music player deamon) für Linux gibt DSD ganz ausgezeichnet wieder.
Und das erwähnte Kodi spielt DSD natürlich auch ab. Soweit ich weiß wird bei Kodi aber mit einem eher schwachen Algorithmus von DSD in PCM umgerechnet, was bedeutet, daß die Tonqualität nicht aufregend ist. Habe aber persäönlich noch keinen direkten Vergleichstest gemacht.
Paesc
Inventar
#8 erstellt: 10. Aug 2016, 17:39

contadinus (Beitrag #7) schrieb:
MPD (music player deamon) für Linux gibt DSD ganz ausgezeichnet wieder.


Habe Windows. Mit Linux, viel Fachwissen und der Bereitschaft, viel Zeit und Geduld aufzubringen, soll ja unter Linux fast alles zum Laufen gebracht werden können...


contadinus (Beitrag #7) schrieb:
Und das erwähnte Kodi spielt DSD natürlich auch ab. Soweit ich weiß wird bei Kodi aber mit einem eher schwachen Algorithmus von DSD in PCM umgerechnet, was bedeutet, daß die Tonqualität nicht aufregend ist. Habe aber persäönlich noch keinen direkten Vergleichstest gemacht.


So bringt DSD natürlich gar nichts... Wenn DSD nicht nativ übermittelt wird, macht es keinen Sinn. Allfällige Vorteile kann es eh nur haben, wenn bereits nativ in DSD aufgenommen wurde (was ja bei käuflichen DSD-Files und SACDs höchst selten der Fall ist).
cr
Moderator
#9 erstellt: 10. Aug 2016, 17:57
Erst kürzlich habe ich einen guten Beitrag gelesen, dass DSD sowieso kompletter Unfug ist. Vielleicht finde ich ihn wieder.......
Man sollte sich allmählich von DSD endlich wieder verabschieden
Mickey_Mouse
Inventar
#10 erstellt: 10. Aug 2016, 20:30

cr (Beitrag #9) schrieb:
Erst kürzlich habe ich einen guten Beitrag gelesen, dass DSD sowieso kompletter Unfug ist. Vielleicht finde ich ihn wieder.......
Man sollte sich allmählich von DSD endlich wieder verabschieden

naja, DSD hat den enormen Charme, dass es in dem Sinne keiner D/A Wandlung bedarf.
Rein theoretisch könnte man damit direkt die LS ansteuern (die dann allerdings auch als Tiefpass fungieren würden/müssten )
in der Praxis reicht ein einfacher Puffer und Tiefpass aus um das DSD Signal in hervorragender Qualität zu wandeln.

es ist ja so, dass bei einem Class-D Verstärker das analoge Signal per Delta-Sigma Wandlung in ein digitales DSD Signal umgewandelt wird und das dann auf die "digitalen" Endstufen gegeben wird.

Es ist klar, dass das einigen Leuten nicht gefällt und es "Verschwörungstheorien" dagegen gibt
wo kämen wir denn da hin, wenn man so einfach der Basis für eine ganze High-End/High-Res Industrie das Wasser abgraben kann...

man darf natürlich nicht den Nachteil unter den Tisch kehren, dass z.Z. die DSP nicht dazu in der Lage sind ein DSD Signal "zu bearbeiten". Wobei eine simple Verzögerung (Laufzeitkorrektur) natürlich ohne Probleme machbar wäre.
Warum bietet das niemand an? s.o. das ganze Kartenhaus würde in sich zusammen fallen...
cr
Moderator
#11 erstellt: 10. Aug 2016, 20:46
Um meine Aussage zu präzisieren: DSD ist als Speichermedium überflüssig wie ein Kropf.
Jederzeit kann das platzmäßig weit effizientere PCM mit den heute üblichen Sigma-Delta-Wandlern genauso gewandelt werden wie direktes DSD.
Zur Untermauerung meiner Kropf-These verweise ich auf diesen Artikel:
http://www.productio...erter-dsd-fuer-sacd/

auch technisch längst Mottenkiste (Zitat aus obigem Artikel):

Die Flaggschiffe der großen Halbleiterhersteller arbeiten außerdem seit geraumer Zeit alle mit Multi-Bit-Modulatoren, bei welchen das für die Verwendung auf der SACD festzementierte 1-Bit Signal intern nirgends mehr vorkommt. Es muss durch einen zusätzlichen digitalen 1-Bit ΔΣ-Modulator verlustbehaftet aus dem mehrbittigen nativen Ausgangssignal des Quantisierers im ADC gewonnen werden. Da dieses aber im normalen Betriebszustand des ADC die doppelte oder gar vierfache Taktrate von DSD für die SACD aufweist, können nur einige wenige existierende Festplatten-Recorder zur Aufzeichnung verwendet oder aber der ADC muss künstlich herunter getaktet werden, wobei seine Performance sinkt.

und
Für die Produktion und das Mastering von SACDs wird heutzutage aber ganz selbstverständlich auf „normale“ PCM-Aufnahmetechnik mit bis zu 352,8 kHz Abtastrate zurückgegriffen.

Und bei dem Bild kann man sich ohnehin gleich schieflachen:

http://www.productio...oise-dsd64-pcm96.png

Was soll also der ganze Quatsch?


[Beitrag von cr am 10. Aug 2016, 20:52 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#12 erstellt: 10. Aug 2016, 21:12

Mickey_Mouse (Beitrag #10) schrieb:
naja, DSD hat den enormen Charme, dass es in dem Sinne keiner D/A Wandlung bedarf.
Rein theoretisch könnte man damit direkt die LS ansteuern (die dann allerdings auch als Tiefpass fungieren würden/müssten )
in der Praxis reicht ein einfacher Puffer und Tiefpass aus um das DSD Signal in hervorragender Qualität zu wandeln.


Da DSD digital ist, kann das schon mal nicht sein. So gesehen ist ja eigentlich jeder doof, der sich einen "guten" DA-Wandler kauft.

Was noch dazukommt: DSD bedarf seeehr viel Filterung von Störsignalen. Ohne gute Filterung haut's Dir jeden Hochtöner um die Ohren. Da ist PCM viel besser aufgestellt, da es im Schnitt weniger Störungen hat und sie erst noch gleichmässiger verteilt sind.


Mickey_Mouse (Beitrag #10) schrieb:
wo kämen wir denn da hin, wenn man so einfach der Basis für eine ganze High-End/High-Res Industrie das Wasser abgraben kann...


Genau das trifft auf DSD per se zu: die SACD wurde anno 1999 lediglich eingeführt, weil Ende der 1990er-Jahre die Lizenzeinnahmen der CD für Sony und Philips ausliefen. Komisch, das ausgerechnet Sony und Philips, welche schon die CD eingeführt haben, die SACD eingeführt haben...


Mickey_Mouse (Beitrag #10) schrieb:
man darf natürlich nicht den Nachteil unter den Tisch kehren, dass z.Z. die DSP nicht dazu in der Lage sind ein DSD Signal "zu bearbeiten". Wobei eine simple Verzögerung (Laufzeitkorrektur) natürlich ohne Probleme machbar wäre.
Warum bietet das niemand an? s.o. das ganze Kartenhaus würde in sich zusammen fallen...


DSP und jegliche Bearbeitung heisst, das Signal in PCM umzuwandeln, was ja auch bereits eine Verlustquelle darstellt (vor allem bei schlechter Wandlung). Welchen Sinn macht es dann noch, Musik wieder zurück nach DSD zu wandeln?

Zudem: nicht mal Sony als Wegbereiter von DSD und SACD hat bei der Entwicklung von Blu-ray DSD auch nur vorgeschlagen als Tonformat - obwohl sie damit noch immer Lizenzeinnahmen generieren würden. Die wissen schon, warum...
Mickey_Mouse
Inventar
#13 erstellt: 10. Aug 2016, 21:25

Paesc (Beitrag #12) schrieb:
Da DSD digital ist, kann das schon mal nicht sein.

natürlich kann das sein!


So gesehen ist ja eigentlich jeder doof, der sich einen "guten" DA-Wandler kauft.

der Kandidat hat 100 Gummipunkte! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

Aber es gibt eben genug "Experten" die glauben nur mit einem sündhaft teuren PCM Wandler gut Musik hören zu können statt mit einem Puffe rund Tiefpass

Wie gesagt, natürlich hat die Industrie keinerlei Interesse daran ein System zu Promoten, bei dem der Kunde für 10 Cent einen Wandler bekommt der jeden mehrere tausend Euro PCM Wandler alt aussehen lässt.
Und ja, natürlich waren die damaligen Beweggründe bei der Einführung der SACD nicht so selbstlos. Man hat halt gesehen, dass man extrem günstige und trotzdem überlegene DAC in die Endgeräte bauen konnte und dafür hat man halt den Kopierschutz mit eingebaut.
Paesc
Inventar
#14 erstellt: 10. Aug 2016, 21:32
Naja, selbst wenn man von den von Dir genannten 10-Cent-Wandlern ausgeht - bleibt immer noch, dass nicht nativ in DSD aufgenommen, bearbeitet und als Download oder SACD angeboten wird. Somit kann das DSD-Signal gar nicht an ein PCM-Signal herankommen - und die super Störungen wie vorhin im Bild von cr setzen noch immer eine gute Filterung voraus. Ob das jeder 10-Cent-Wandler kann (und will)?

Zudem verweise ich gerne an ein Zitat aus dem Link:

... womit trotz der im Vergleich zur CD vierfachen benötigten Speicherkapazität nur knapp die Qualität von 20-Bit / 96 kHz PCM erreicht wird ...


Merke: DSD64 / 2.8224 MHz kann selbst unter idealsten Bedingungen maximal die Dynamik eines 20-Bit-PCM-Systems und einen Frequenzgang von maximal knapp 80 kHz ausschöpfen - und liegt somit weit unterhalb von den theoretisch machbaren Eckdaten von PCM 96/24, bezüglich Verzerrungen so oder so (wer auf einen Frequenzgang von bis 100 kHz besteht (warum auch immer), kann immer noch auf PCM 192/24 zurückgreifen). Und oberhalb von 20 kHz hat DSD ohnehin fast nur noch Rauschen.

Angenehm an PCM: es lässt sich wunderbar verlustlos komprimieren. Da sind FLAC & Co. DSD um Meilen voraus. Schon komisch, dass man sich bei DSD zwischen Tags und verlustloser Komprimierung entscheiden muss... Selbst das "einfachste" DSD-Format DSD64 benötigt nicht weniger Speicher als FLAC 96/24.


[Beitrag von Paesc am 10. Aug 2016, 21:42 bearbeitet]
cr
Moderator
#15 erstellt: 10. Aug 2016, 22:08
Was nutzt mir der angebliche 10 Cent-Wandler, wenn er ein Signal wandeln muss, das sowieso nur als PCM vorlag und dann wieder künstlich aufgebläht wird? Warum soll man es sich antun, mit einem so ineffizienten Format wie DSD die Festplatten zuzumüllen, wenn man das ohnehin wegen der Bearbeitung schon nötige PCM zur Verfügung hat? Zumal, wie im obigen Artikel ja erwähnt wird, man inzwischen längst mit Multibit-Wandler wandelt, die genau so gut sind wie obiger 10-Cent Wandler und auch nicht teurer?

Da die SACD halt auf DSD beruht, ist man bei diesem zum Glück aussterbenden Speichermedium halt auf DSD festgenagelt. Nur, auch noch DSD-Dateien als Download anzubieten (Pseudo-DSD noch dazu, weil ja mindestens einmal das Zeug zwecks Bearbeitung auf PCM gebracht worden war), halte ich ehrlich gesagt für die reinste Verar... e
Aber alle klatschen in die Hände ob der sinnlosen DSD-Dateien und schreiben sich die Finger wund, welcher Wandler dann auch am besten diese Pseudo-DSDs nativ (!) wandeln kann
Man kann jedenfalls schon gespannt sein, welche neue Sau nach dem Abebben von DSD durchs digitale Dorf getrieben wird...


[Beitrag von cr am 10. Aug 2016, 22:11 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#16 erstellt: 10. Aug 2016, 22:25
ich glaube das wird einfach nur falsch dargestellt und auch verstanden (die Gründe habe ich ja genannt).

was ist denn so ein Multi-Bit/Upsampling Wandler? Der rechnet auch nur das PCM Signal um, um es dann "besser" konvertieren zu können.
genau dasselbe ist doch auch bei DSD der Fall! Nur wird das hier nur EINMAL im Tonstudio aus PCM errechnet und danach profitiert der Kunde wegen der extrem einfachen Wandlung.
cr
Moderator
#17 erstellt: 10. Aug 2016, 22:51
Dafür braucht man jede Menge Speicherplatz. Da zB bei mir schon die FLACs 1 TB benötigen, wäre ich zB nicht scharf darauf, ein Mehrfaches davon zu benötigen.
Außerdem ist die einfachere Wandlung doch nur theoretisch von Belang. Schon eine Soundkarte von ESI oder Steinberg um 100 Euro wandelt so gut, dass auch die einfachere DSD-Wandlung nichts bringt (vermutlich gibts noch weit billigere Geräte, die das auch können)....
Der Konsument hat somit keinen Vorteil. Klanglich gewinnt er nichts, beim Wandler mag er etwas sparen (in der Praxis kosten allerdings DSD-Wandler mehr), beim Speicherplatz kann er nur verlieren.
Mickey_Mouse
Inventar
#18 erstellt: 10. Aug 2016, 23:30
ich habe jetzt ca. 40 SACD als DSF gerippt, die sind wie jetzt gelernt habe nicht komprimiert und belegen ca. 250GB, so what?
im Schnitt dürften die so um die 20€ gekostet haben, also wir reden über "Roh-Daten" im Wert von 800€ und selbst eine 250GB Marken-SSD von Samsung würde heute weniger als 10% davon kosten.

es muss jeder selber wissen was er macht und wie er die Prioritäten setzt. Aus technischer Sicht sehe ich diese Kunden Verarsche und eben "Verschwörungstheorien" gegen DSD nicht ein. Das Format hat nunmal Vorteile, nur gefallen die der Audio Industrie nicht! Und wenn man sich als Lautsprecher davor spannen lassen möchte, dann ist das auch jedem selber überlassen
ropf
Stammgast
#19 erstellt: 11. Aug 2016, 00:04

cr (Beitrag #11) schrieb:
Zur Untermauerung meiner Kropf-These verweise ich auf diesen Artikel:
http://www.productio...erter-dsd-fuer-sacd/




Danke für den Link.
/ropf
ropf
Stammgast
#20 erstellt: 11. Aug 2016, 00:19

Mickey_Mouse (Beitrag #16) schrieb:
Nur wird das hier nur EINMAL im Tonstudio aus PCM errechnet und danach profitiert der Kunde wegen der extrem einfachen Wandlung.

Sorry - das ist Unsinn. Spätestens, wenn du die Audiodaten über digitale Kanäle an einen AVR, eine digitale Weiche, einen Equalizer oder whatever schicken willst.

Audio in DSD enthält mehr Müll in Form von Rauschen oberhalb des Audiobands als eigentliche Nutzdaten. Sozusagen ein Steak auf einem Berg Müll in einem Hitech-Mülleimer. Und wenn du sie weiterverarbeiten willst, geht das nur verlustbehaftet - weil bei der Steak-/Mülltrennung bleibt unweigerlich etwas haften, beiderseitig - oder mit extremen Aufwand, damit auch der Müll korrekt gebraten wird. Aber echt Bio

/ropf


[Beitrag von ropf am 11. Aug 2016, 00:25 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#21 erstellt: 11. Aug 2016, 00:52

ropf (Beitrag #20) schrieb:
Sorry - das ist Unsinn. Spätestens, wenn du die Audiodaten über digitale Kanäle an einen AVR, eine digitale Weiche, einen Equalizer oder whatever schicken willst.

sorry - das ist Unsinn!
ich kann die DSD Daten über digitale Kanäle (HDMI) an einen AVR schicken und einige (wie z.B. mein Yamaha) sind durchaus dazu in der Lage das ohne vorheriges Umrechnen direkt zu wandeln. Klar, die D&M Kisten zeigen dazu zwar großkotzig "DSD Direct" im Display, wandeln aber nicht direkt (Bass-Management noch aktiv).

ich weiß auch nicht so genau warum hier wieder Nebelbomben geworfen werden?!?
DSD hat Vorteile, auch wenn einige Leute das nicht verstehen (wollen) oder es ihnen nicht gefällt.

Es geht doch gar nicht um eine Format Diskussion! Das verstehen einige Leute halt auch nicht! Ich habe nunmal einige SACD, das ist AUSSCHLIESSLICH DSD drauf!
Und jetzt suche ich einfach nur nach einer weiteren Methode diese DSD Daten ohne Verluste per HDMI an den AVR zu schicken! Ist das so schwer zu verstehen?
Ich habe eine Methode mit dem Oppo, aber der ist bekanntlich mit der Aufgabe als Medienstreamer "leicht überfordert" und daher suche einfach nur nach etwas "Komfortableren". Am liebsten wäre mir eben eine Art "Plugin" für Kodi, weil das eh der Player meiner Wahl ist.

Foobar scheint mir eine Lösung für Leute zu sein die denken: Toll, ein Tretroller habe ich noch im Keller, damit fahre ich jetzt von Hamburg nach München, das kostet mich nix. Klar, kann man machen, ist aber nicht so mein Ding
Wer ernsthaft vorschlägt, dass man seine Musik Auswahl über den File Browser des OS vornehmen soll, der lebt glaube ich noch im letzten Jahrtausend, anders kann ich mir solche "Vorschläge" nicht erklären.
Paesc
Inventar
#22 erstellt: 11. Aug 2016, 01:23

Mickey_Mouse (Beitrag #18) schrieb:
ich habe jetzt ca. 40 SACD als DSF gerippt, die sind wie jetzt gelernt habe nicht komprimiert und belegen ca. 250GB, so what?


Das wären dann rund 6.25 GB pro Album. Eine CD von 80 Minuten länge benötigt im Format FLAC zwischen 350 und (bei Pop, Elektro usw.) 500 MB in CD-Qualität (44.1/16). In 96/24 wären das dann zwischen 1.2 und 1.7 GB... Bei 40 Alben geht das ja noch, aber bei einer stetig wachsenden Sammlung wird's nach ein paar Jahren ziemlich viel...


Mickey_Mouse (Beitrag #18) schrieb:
Das Format hat nunmal Vorteile, nur gefallen die der Audio Industrie nicht!


Gerade der Audio-Industrie dürfte der ganze DSD-Wahn ziemlich gelegen kommen: endlich wieder einen Grund, neue Geräte zu verkaufen und die ewigen Remaster nun auch in DSD neu auferstehen zu lassen. Kein Witz: Es gibt bereits einige Pink-Floyd-Alben als SACD (gemastert von uralten analogen Tapes, die nicht mal annähernd das Format CD ausreizen), und selbst Brothers In Arms von den Dire Straits, das damals volldigital in CD-Qualität aufgenommen wurde, gibt es als SACD... Verarschung oder nicht? Der HiRes-Download wurde jedenfalls aus dem Sortiment namhafter Download-Shops genommen, da es sich hier um einen HiRes-Fake handelt...


Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:
DSD hat Vorteile, auch wenn einige Leute das nicht verstehen (wollen) oder es ihnen nicht gefällt.


Ich wüsste nicht, welchen... Wurde ja eh mindestens 1x durch die PCM-Mühle getrieben und hat sich unterwegs ein paar zusätzliche (Rundungs-)Fehler durchs Wandeln eingefangen. Preislich macht es - theoretisch - keinen Unterschied, ob der Wandler nun von DSD oder PCM wandelt. In der Praxis sind DSD-Wandler hingegen in der Regel deutlich teurer.


Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:
Es geht doch gar nicht um eine Format Diskussion! Das verstehen einige Leute halt auch nicht! Ich habe nunmal einige SACD, das ist AUSSCHLIESSLICH DSD drauf!
Und jetzt suche ich einfach nur nach einer weiteren Methode diese DSD Daten ohne Verluste per HDMI an den AVR zu schicken! Ist das so schwer zu verstehen?
Ich habe eine Methode mit dem Oppo, aber der ist bekanntlich mit der Aufgabe als Medienstreamer "leicht überfordert" und daher suche einfach nur nach etwas "Komfortableren". Am liebsten wäre mir eben eine Art "Plugin" für Kodi, weil das eh der Player meiner Wahl ist.


Ich habe mir diese Überlegungen auch gemacht. Weisste, was ich getan habe? Habe den CD-Layer der SACD gerippt oder, bei Single-Layer-SACDs, die CD-Version davon gekauft und gerippt...

HDMI ist arg kopiergeschützt und unterliegt klaren Restriktionen. Glaube kaum, dass Du jemals eine Lösung finden wirst, Musik vom PC in nativem DSD per HDMI an den AVR zu schicken. Es wurde von den DSD-Lizenzinhabern ganz bewusst so gewählt: Ziel ist es, dass DSD nur direkt vom Player zum AVR übertragen werden kann, gerade eben um Rips und dergleichen zu blockieren.

Ansonsten kannst Du den Umweg über PCM gehen. Das machen ja die weiter oben von mir genannten Programme. Dann kannst Du es Dir einfacher machen und gleich per USB oder SPDIF streamen. Oder die .dsf-Files vom NAS streamen (falls Dein AVR das kann, ansonsten halt günstig einen Netzwerkplayer kaufen: z.B. Marantz NA6005).


Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:
Foobar scheint mir eine Lösung für Leute zu sein die denken: Toll, ein Tretroller habe ich noch im Keller, damit fahre ich jetzt von Hamburg nach München, das kostet mich nix. Klar, kann man machen, ist aber nicht so mein Ding ;)


Die Foobar-Entwickler verfolgen den typischen Linux-Ansatz: Baukastensystem, zudem kostenlos. Es ist schon krass, wie viel Zeit und Energie all die Entwickler ehrenamtlich investieren. Dafür verdienen sie viel Respekt. Zudem kann Foobar so einiges, was sonst kein oder nur viele einzelne teure Programme können.

Wenn Dir die Oberfläche und das Konzept nicht gefällt bleiben ja noch die beiden von mir erwähten kostenpflichtigen Programme, die auch unter Windows laufen.
shaboo
Stammgast
#23 erstellt: 11. Aug 2016, 01:24

Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:

Foobar scheint mir eine Lösung für Leute zu sein die denken: Toll, ein Tretroller habe ich noch im Keller, damit fahre ich jetzt von Hamburg nach München, das kostet mich nix. Klar, kann man machen, ist aber nicht so mein Ding ;)

Die Leute benutzen foobar nicht in erster Linie, weil es kostenlos ist, sondern weil es leistungsfähig, vielseitig und individuell konfigurierbar ist und zudem auf überflüssigen Schnickschnack verzichtet. Und gib mir doch bitte mal ein paar konkrete Beispiele, was an der Benutzeroberfläche so furchtbar schlecht oder unlogisch sein soll - ich habe mich da auf Anhieb völlig problemlos zurecht gefunden. Anstatt an Deinem 20.000-sten Post in diesem Forum zu arbeiten, hättest Du ja vielleicht auch einfach mal ein paar Minuten sinnvoll investieren können - in etwas Recherche dazu, wie man in foobar die Benutzeroberfläche den eigenen Wünschen anpasst und Plugins installiert. Und wenn Du tatsächlich ein Tutorial benötigst, um in foobar alle Songs aus einem Ordner abzuspielen, dann - sorry - stellst Du Dich einfach nur dämlich an: Rechtsklick auf den Ordnernamen und dann im Kontextmenü Linksklick auf "Send To New Playlist". Das ist ganz einfach, kein bisschen unlogisch und erfordert ganz sicher kein Tutorial!


Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:

Wer ernsthaft vorschlägt, dass man seine Musik Auswahl über den File Browser des OS vornehmen soll, der lebt glaube ich noch im letzten Jahrtausend, anders kann ich mir solche "Vorschläge" nicht erklären.

Was erwartest Du denn? Wenn Dich foobar und eventuell ein paar Minuten Google-Recherche schon völlig überfordern, bleibt für Vorschläge halt nicht mehr viel Raum ...


[Beitrag von shaboo am 11. Aug 2016, 02:41 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#24 erstellt: 11. Aug 2016, 01:39

cr (Beitrag #15) schrieb:
Man kann jedenfalls schon gespannt sein, welche neue Sau nach dem Abebben von DSD durchs digitale Dorf getrieben wird...


Keine Sorge. Der erste Kandidat hat sich schon gemeldet: MQA resp. Meridian Lossless. Es soll sich um eine ganz neue Musikerfahrung handeln, wie uns Meridian auf ihrer Homepage überzeugen will:

MQA allows listeners to experience every intricate detail the microphone heard, offering music fans the purest ever sound. And it’s based firmly in science. For the first time in history, music fans will be able to hear at home what the artist created and approved in the recording studio, and MQA confirms its exact delivery.


Tidal will in MQA streamen. Oder, wie es Meridian gemäss whathifi gesagt haben soll:

Meridian says MQA will “fundamentally change the way we all enjoy music”.


Na dann... DSD und HiRes in PCM schon wieder von gestern? Was neues, an dem sich konsumfreudige HighEnd-Fans laben können?
Helios61
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 12. Aug 2016, 14:42
@Mickey_Mouse

Tatsächlich ist Foobar2000 / WASAPI ein im PC-Bereich konkurrenzloser Audioplayer. Individuell konfigurierbar mit einer mächtigen Datenbankfunktion. Kombiniert man das dann noch mit dem UPnP Plugin und der FoobarCon App, hat man eigentlich alles, was das digitale Herz begehrt.

Das Abspielen von .dsf Dateien beherrschen allerdings auch die meisten Player, die auf der BASS Engine beruhen, beispielsweise MusicBee und MediaPortal im WASAPI Modus.

Gruß
Helios61
Mickey_Mouse
Inventar
#26 erstellt: 12. Aug 2016, 14:59
willst du damit der Aussage von Beitrag #4 widersprechen und foobar kann (mit entsprechenden Plugins, bitte nennen) die DSD Daten ohne Wandlung nach PCM per HDMI vom PC zum AVR transportiert werden und dort eben auch als DSD ankommen?

wenn dem so ist, dann gebe ich dem Programm noch ein Chance.
Helios61
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 12. Aug 2016, 15:07

Mickey_Mouse (Beitrag #26) schrieb:
willst du damit der Aussage von Beitrag #4 widersprechen


Jepp, allerdings hab ich den ganzen Thread nicht gelesen (Asche auf mein Haupt)


Mickey_Mouse (Beitrag #26) schrieb:
und foobar kann (mit entsprechenden Plugins, bitte nennen) die DSD Daten ohne Wandlung nach PCM per HDMI vom PC zum AVR transportiert werden und dort eben auch als DSD ankommen?


Plugin: foo_input_sacd-0.9.10

Zitat aus readme.txt:


If your DAC supports DoP through ASIO/WASAPI/DS driver you can set up DSD playback:
1. Open File->Preferences->Tools->SACD page.
2. Select "DSD" for "Output Mode".
3. Open File->Preferences->Playback->Output page.
4. Select "DSD : <Driver Type> : <Device Name>".
5. If your DAC doesn't support multichannel playback use "Downmix channels to stereo" DSP.
If playback is in DSD mode you should get samplerates 2822400, 5644800, etc. and silence on VU Meter.


Habs aber nicht selbst getestet in Ermangelung eines entsprechenden DACs.


Mickey_Mouse (Beitrag #26) schrieb:
wenn dem so ist, dann gebe ich dem Programm noch ein Chance.

Hört sich ein wenig abwertend an, als würdest du über billige "Beipacksoftware" reden. Das ist Foobar2000 sicher nicht.


[Beitrag von Helios61 am 12. Aug 2016, 15:09 bearbeitet]
BugFixX
Stammgast
#28 erstellt: 12. Aug 2016, 16:22
@Mickey_Mouse: Erstmal vielen Dank für die Info der neuen Möglichkeit des SACD Ripping via Oppo & Co.!

Foobar nutze ich auch, allerdings nur um am PC Musik zu hören. Für das "echte" Hören habe ich mir einen Netzwerk-Player gebaut.
(Der nutzt diesen NMR: http://www.engineered.ch/audio/network-interface/ )

Das Problem wird nicht an Foobar liegen, sondern an der verwendeten Schnittstelle: HDMI
Wahrscheinlich lässt weder der HDMI Ausgang einer Grafikkarte, noch einer dedizierten HDMI-Audio-Karte einen DSD Stream zu.
Dafür müssten die Hersteller dieser Karten dann auch Lizenzgebühren zahlen, die sich, angesichts der mäßigen Verbreitung dieses Formats, nicht lohnen würde.

Noch eine Frage zu Foobar und DSD: Wenn ich DSF Dateien mit Foobar via UPnP und Twonky Server anhören möchte, kommt eine Fehlermeldung "Track not searchable" (oder ähnlich). Das Plugin habe ich auf Output "PCM" gestellt. Mit meinem Netzwerk-Player funzt es. Was könnte das sein?

Gruß,
Andreas
Helios61
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 12. Aug 2016, 16:50

BugFixX (Beitrag #28) schrieb:

Noch eine Frage zu Foobar und DSD: Wenn ich DSF Dateien mit Foobar via UPnP und Twonky Server anhören möchte, kommt eine Fehlermeldung "Track not searchable" (oder ähnlich). Das Plugin habe ich auf Output "PCM" gestellt. Mit meinem Netzwerk-Player funzt es. Was könnte das sein?


Folgendes Setup funktioniert hier gut und zuverlässig:

Foobar2000 (UPnP Media renderer Plugin und UPnP Server Plugin) -> LAN an AVR RX-V679 Der AVR fungiert als Player (Renderer) Ich bediene dann mit dem der App FoobarCon Pro.


[Beitrag von Helios61 am 12. Aug 2016, 16:51 bearbeitet]
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