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PC statt CD-Player?!

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Autor
Beitrag
the_descendant
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Apr 2005, 16:12
Hallo,

ich wollte mich mal erkundigen, ob es sinnvoll und praktikabel ist, einen CD Player durch den PC zu ersetzten? Vorausgesetzt ich hab ne einigermaßen passable Soundkarte, lohnt es sich dann den PC als Input für den Verstärker zu nutzen? Oder sind die Quali-Einbußen zu hoch?

Hofffe, mir kann jemand helfen,
danke schonmal,
bene!
foxXx
Stammgast
#2 erstellt: 13. Apr 2005, 18:09
es ist eigentlich sinnvoll seine stereo / sorround anlage an den pc anzuschließen . ich hab keine quali unterschiede zwischen meinem cd player oder pc gehört. ich hoffe ich konnt dir irrgendwie helfen.
sos4nt
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Apr 2005, 18:53

the_descendant schrieb:
Vorausgesetzt ich hab ne einigermaßen passable Soundkarte, lohnt es sich dann den PC als Input für den Verstärker zu nutzen?

Das kommt ganz darauf an, was Du unter "einigermaßen passabel" verstehst und welchem CD-Player Du das Wasser reichen willst
geist4711
Inventar
#4 erstellt: 13. Apr 2005, 21:01
ich habe, mittlerweile seit mehreren jahren, meine anlage durch den PC ersetzt - macht auch tv/radio hier.
von der 5.1-soundkarte werden hier die 5 röhren- und die (sub)transistor-endstufe direkt angesteuert.
da muss man schon viel geld in die hifi-anlage stecken um dagegen klangtechnisch noch 'an zu stinken'.

mfg
robert
Taritan
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Apr 2005, 00:56
CD, bzw. Digitalsound ist im allgemeinen "MidFi", da die meisten CDs nicht optimal aufgenommen/digitalisiert sind.

Echtes HiFi kriegt man nur von Schallplatte.
Allerdings kann auch gutes MidFi durchaus Spass machen.
Der MP3-Jukeboxeffekt bringts natürlich und Virgin Radio über DSL ist ja auch ganz nett.
Wenn du mit dem Digitalen Sound zufrieden bist, machs wie Geist4711.
Ein Röhrenverstärker mildert den Digitalsound auch etwas ab, bzw. macht ihn lebendiger, und klingt besser als vieles unbezahlbares im Transistorbereich. (aus den 60ern bei Ibee für 200 Euro).

@Geist4711 - welche Soundkarte kannst Du empfehlen? Hast Du ein Bild Deiner Ultra-Jukebox ?

Spätestens für Doom3 brauch ich auch sowas...
Schlappohr
Inventar
#6 erstellt: 14. Apr 2005, 01:58
ja, die neue Audigy ist jetzt auch offiziel MidFi-zertifiziert. Der große Renner.

Und die Norm "HiFi", über die seit Jahren geschimpft wird, wurde endlich von der Norm "echtes HiFi" abgelöst!

Nee im Ernst, was mich manchmal nervt mit CDs am PC ist das hohe Laufwerksgeräusch beim abspielen, diverse Versuche mit DriveSpeed-Programmen waren nicht so erfolgreich. Ansonsten ist es voll alltagstauglich.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Apr 2005, 08:38
eine gute soundkarte macht auch aus anderen gründen sinn: eine fernbedienung, die gelegentlich mit im lieferumfang ist, macht das leben sehr viel bequemer.

gibt sogar für ca 35 euro externe creative karten mit fb. ideal um ein altes notebook zu tunen. da die lüfter dieser geräte sehr leise sind, und sehr selten anspringen ein sehr guter ersatz für einen middleclass cd player.

wer will, kanna auch tiefer in die tasche greifen... gibt auch soundkarten jehnseits der 5000 euro grenze...
Hyperlink
Inventar
#8 erstellt: 14. Apr 2005, 10:41

Taritan schrieb:
Echtes HiFi kriegt man nur von Schallplatte.


Ui, gibts dafür auch Argumente? Glauben tu' ichs aber danach auch nicht.


[Beitrag von Hyperlink am 14. Apr 2005, 10:42 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 14. Apr 2005, 10:42
ich glaube nicht. cds klingen einfach besser.
Schlappohr
Inventar
#10 erstellt: 14. Apr 2005, 11:34
beide medien können spass machen und haben ihre liebhaber.

"hifi" ist aber definitiv eine festgeschriebene Norm, die auch beide medien erfüllen
Taritan
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Apr 2005, 15:05
HiFi -> High Fidelity = Hoche Lebendigkeit = Luftiger Detailreicher Klang, gute Feindynamik, absolute Realistischer Eindruck. (Tonband / Gute Plattenaufnahmen / Digital ab 96khz)

MidFi -> MiddleFidelity = Mittelere Lebendigkeit
Gute Dynamik aber Einbussen bei der Feindynamik, erster Eindruck wie HiFi, dann aber doch nicht so natürlich und realistisch (Mässige Plattenaufnahmen, CDs / MP3 >256kbs)

LowFi -> Low Fidelity = Niedrige Lebendigkeit
Noch nocht nicht ganz nervender Klang, man hat nur den Eindruck, es kommt nicht so viel raus, schon etwas unrealistisch, Einbussen bei Details (Schlechtere Plattenaufnahmen, mässige CDs / MP3 >128 kbs, Geiz ist Blöd Sound)

NoFi -> No Fidelity = Keine Lebendigkeit / toter Sound /
Scheppernder Sound, verzerrtes Klangbild, Gettoblaster Niveau
.. Zisch und Bumm .. (schlechte Kassetten, Radio aus dem Wecker)
Schlappohr
Inventar
#12 erstellt: 14. Apr 2005, 18:19
aus welchem Kochbuch hast du das?
Hyperlink
Inventar
#13 erstellt: 14. Apr 2005, 19:34

Schlappohr schrieb:
beide medien können spass machen und haben ihre liebhaber.

"hifi" ist aber definitiv eine festgeschriebene Norm, die auch beide medien erfüllen


Guter Kommentar.

(ich ziehe meinen Hut)
Hyperlink
Inventar
#14 erstellt: 14. Apr 2005, 19:35

Taritan schrieb:
HiFi -> High Fidelity = Hoche Lebendigkeit = Luftiger Detailreicher Klang, gute Feindynamik, absolute Realistischer Eindruck. (Tonband / Gute Plattenaufnahmen / Digital ab 96khz)

MidFi -> MiddleFidelity = Mittelere Lebendigkeit
Gute Dynamik aber Einbussen bei der Feindynamik, erster Eindruck wie HiFi, dann aber doch nicht so natürlich und realistisch (Mässige Plattenaufnahmen, CDs / MP3 >256kbs)

LowFi -> Low Fidelity = Niedrige Lebendigkeit
Noch nocht nicht ganz nervender Klang, man hat nur den Eindruck, es kommt nicht so viel raus, schon etwas unrealistisch, Einbussen bei Details (Schlechtere Plattenaufnahmen, mässige CDs / MP3 >128 kbs, Geiz ist Blöd Sound)

NoFi -> No Fidelity = Keine Lebendigkeit / toter Sound /
Scheppernder Sound, verzerrtes Klangbild, Gettoblaster Niveau
.. Zisch und Bumm .. (schlechte Kassetten, Radio aus dem Wecker)


Was soll dieser nichtsnutzige Unfug?


PS: Keiner nimmt Dir übel, wenn ein Posting mal "neben der Spur liegt", aber in aller Eile ein "verschlimmbesserndes Folge-Posting" ohne jede Aussagekraft und Inhalt zu verbrechen macht's nicht unbedingt besser, eher lächerlicher.


[Beitrag von Hyperlink am 14. Apr 2005, 19:40 bearbeitet]
geist4711
Inventar
#15 erstellt: 14. Apr 2005, 20:26
zum thema 'hifi', dazu gibt es eine DIN-norm --> DIN45500
allerdings kann die fast jedes bessere küchenradio erfüllen...
eine kleine ergänzung zu meinen ausführungen oben, das cd-rom ist natürlich per SPDIF direkt an die soundkarte angeschlossen, sodas beim cd-hören nur das rom-laufwerk und die soundkarte im signalweg liegen.
von der lösung die sound-daten über die IDE-schnittstelle einzulesen, halte ich nix, das kann im extremfall, wenn am IDE-port des cdrom's zb auchnoch eine festplatte hängt, zu aussetzern führen.
meine mp3-jukebox -bei mir ist es ein 'normaler' player,
ist, da ich linux nutze, XMMS übrigens vom BS her mit alsa-treibern.
soundkarte ist die audigy2 'ohne zs'.
die von mir letztens getestete audigy2-zs war keine soundkarte, sondern ein rauschgenerator -hab sie meinem händler zurück gegeben.
mfg
robert
the_descendant
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Apr 2005, 15:07
Alternative für den PC wäre viell. der "Teac CD P 1250".
Das mit dem PC Laufgeräusch kann bestimmt nerven...

bene
RealHendrik
Inventar
#17 erstellt: 17. Apr 2005, 22:24

Taritan schrieb:
HiFi -> High Fidelity = Hoche Lebendigkeit = Luftiger Detailreicher Klang, gute Feindynamik, absolute Realistischer Eindruck. (Tonband / Gute Plattenaufnahmen / Digital ab 96khz)

MidFi -> MiddleFidelity = Mittelere Lebendigkeit
Gute Dynamik aber Einbussen bei der Feindynamik, erster Eindruck wie HiFi, dann aber doch nicht so natürlich und realistisch (Mässige Plattenaufnahmen, CDs / MP3 >256kbs)


Uiii... wer CDs mit MP3s gleichsetzt, hat noch keine gut aufgenommene CD gehört. Und wer HiFi im Digitalbereich erst ab 96 kHz festlegt, hat nicht verstanden, worum es geht.

Und über den Rest breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Oder wie Dieter N. bereits sagte: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten."

Gruss,

Hendrik
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Apr 2005, 13:23
und wer so einen scheiß labert, hat noch nie nen guten codec benutzt.

können wir uns jetzt wieder zur nettiquette zurückbegeben? gegenseites zur sau machen gehöhrt hier nicht zwangsläufig hin. andere meinungen sollte man auch ohne "fresse halten" zur kenntnis nehmen.
deathsc0ut
Stammgast
#19 erstellt: 18. Apr 2005, 15:09
Hallo,


Uiii... wer CDs mit MP3s gleichsetzt, hat noch keine gut aufgenommene CD gehört.

Diese Aussage ist doch total unsinnig. Auch eine schlechte Aufnahme kann mit einem schlechten Encoder noch schlechter klingen. Das hängt insofern überhaupt kein Stück mit der Klangqualität der CD ab, die gerippt wurde.

Weiterhin ist es sehr wohl so, dass die meisten keinen Unterschied zwischen CD und mp3 hören (spätestens ab 192 kbps + guter Encoder). Wer was anderes sagt hat meiner Meinung nach keine Ahnung über den Themenkomplex und versteckt sich hinter Thesen des Hifivoodos.

MfG
deathsc0ut
RealHendrik
Inventar
#20 erstellt: 18. Apr 2005, 22:50

deathsc0ut schrieb:
Weiterhin ist es sehr wohl so, dass die meisten keinen Unterschied zwischen CD und mp3 hören (spätestens ab 192 kbps + guter Encoder). Wer was anderes sagt hat meiner Meinung nach keine Ahnung über den Themenkomplex und versteckt sich hinter Thesen des Hifivoodos.


Vielen Dank. Ich weiss nicht, was Du für Musik hörst, aber wahrscheinlich solche, bei denen die Vedeckungseffekte bei der Datenreduktion zu keinem hörbaren Unterschied führen (wie bei 95% aller Aufnahmen).

Und bitteschön: Wenn Du nicht in der Lage bist, Unterschiede zu hören - das mag ja durchaus sein - dann schließt das doch nicht aus, dass andere diese Fähigkeiten durchaus haben! (Gibst Du ja sogar selbst zu!) Die mathematischen Unterschiede zwischen einer PCM-Aufnahme und einer datenreduzierten Aufnahme lassen sich nunmal nicht wegdiskutieren, sie sind nunmal da. Und es soll ja sogar Leute geben, die die Unterschiede von bitgenauen Kopien einer CD erkennen.

Was allerdings das Verschanzen hinter Hifivoodoo-Thesen sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.

(Und falls es Dich beruhigt: Ich bin rein beruflich mit den Unterschieden der Schallspeicherung durchaus vertraut.)

Gruss,

Hendrik
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 19. Apr 2005, 13:33
ein ct blindtest mit leuten, die viel bessere ohren hatten als jeder hier beweist das 192 kbit eine seeeeeeehr vorsichtige aussage war...

sprachaufnahmen, z.B. kabarett kommt mit 96 kbit aus, ohne das man unterschiede höhrt...

das gefühl eine echte cd im laufwerk zu haben ist natürlich auch was wert.

wer mit schlechter auslesesoftware, nem billigen laufwerk oder schlechten codecs arbeitet erschafft allerdings nichts was mit musik zu tun hat.

die älteren versionen von clean, dazu ein pioneer laufwerk
RealHendrik
Inventar
#22 erstellt: 19. Apr 2005, 21:42

MusikGurke schrieb:
ein ct blindtest mit leuten, die viel bessere ohren hatten als jeder hier beweist das 192 kbit eine seeeeeeehr vorsichtige aussage war...


Ich misstraue grundsätzlich allen "Zeitschriften"-Tests, sei es aus der Computerbranche oder aus der Hifi-Branche, zumal Unterschiede zwischen gut codierten MP3s und dem entsprechenden PCM-Originalen schlicht und einfach wahrnehmbar sind. Es ist allerdings einzuräumen, dass bei vielen Musikstücken - insbesondere im populärmusikalischen Bereich - die Möglichkeiten der psychoakustischen Verdeckung (und das ist ja das Prinzip der datenreduzierenden Codecs) extrem hoch sind und somit Unterschiede, wenn überhaupt, nur noch graduell wahrnehmbar sind.

Es ist auch Menschen zu misstrauen, die unter angeblich wissenschaftlichen Bedingungen gemachte Blindtests von Menschen mit angeblich viel besseren Ohren kritiklos hinnehmen, als angeblichen und unwiderlegbaren Beweis für die Güte der datenreduzierten digitalen Schallspeicherungsmöglichkeiten verwenden und die ganze Sache zum Dogma erklären!

Außerdem: Warum misstraust Du den Ohren der Leute hier? Sicher, hier "läuft einiges an akustischen Provinzlern herum", aber es mag durchaus den einen oder anderen geben, der ein musikalisch und/oder technisch geschultes Gehör hat.

Gruss,

Hendrik
Hyperlink
Inventar
#23 erstellt: 20. Apr 2005, 09:38
Mit der richtigen Software, wie etwa EAC oder CDparanoia unter Linux, ist selbst das Laufwerk egal, solange es natürlich gewisse Minimalanforderungen erfüllt. Beide Anwendungen melden DAE-Lesefehler zurück.

Weiterhin gibt es laut "cr" (ein Foren-MOD hier) Plextor-CD-Laufwerke die die Methoden hochwertiger HIFI-Laufwerke auf das Auslesen von CDs anwenden.

Zu den c't-Tests wäre noch zu sagen, daß sie zum einen mittlerweile veraltet sind und methodisch doch einiges zu wünschen übrig ließen.

Zu den Tests anderer Zeitschriften wäre noch zu sagen, daß meist nur kommerzielle Software getestet wird und dies natürlich nicht den wirklichen "Stand der Technik" wiedergibt. Als Beispiel nenne ich mal Tests, an denen die seit Jahren nicht mehr weiterentwickelten Fraunhofer FhG-Encoder (FastEnc) stellvertretend für mp3 teilnehmen. Die hochwertigere Alternative heißt allerdings LAME, ist kostenlos und läßt sich bombig mit EAC verbinden.

Auch stellt sich vor allem die Frage, was man genau machen möchte, fürs einfache Erstellen von Verbrauchsmusik für DVD-Player oder portable Wiedergabegeräte brauchts keine so hohe Qualität, sondern meist wollen die Leuts kleine Dateigrößen erzielen.

Will man hingegen auf einem PC große Mengen von CD's archiveren, so kann man den ganzen Diskussionen um verlustbehaftete Formate auch ausweichen indem man entweder verlustfreie Formate verwendet oder eben über den Maßstab der Transparenz Archivqualität als Minimum benutzt.

Zeitschriften-Tests konzentrieren sich aber meist auf das Erstellen von Audiodateien in ausreichender Güte für den Home-Video-Bereich und Portis, wie etwa MD, iPod und iRiver.
Gerade bei den Verbrauchbitraten von 64 bis 128 für die Light-Formate und auch nochmal von 128 bis hinauf zur Transparenz, hängt vieles von den Hörgewohnheiten und von der Kompromissbereitschaft gegenüber den Verzerrungen und Artefakten ab. Auch die Sympathie für oder gegen ein Format (vielleicht auch Firma oder Software) sind manchmal ausschlaggebender für die letztendliche Auswahl eines Formats, als der reale Stand der Qualität die ein Encoder erzeugt oder dessen optimaler Arbeitspunkt, Qualität und Einsatzzweck. iTunes-Benutzern ist es zum Beispiel egal welche Qualität die erstellten mp3 haben.


[Beitrag von Hyperlink am 20. Apr 2005, 09:41 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 20. Apr 2005, 10:05
@ real hendrik: die ct blindtest leute waren musiker und leute die jeden tag entweder mit sautereuren klangerzeugenden spielsachen oder mit echten instrumenten zu tun haben. dazu gab es blindtests.

die leute aus diesem forum:

höhren unterschiede zwischen verschiedenen lautstärke potis, digitalkabeln, schuko steckern, analogkabeln, bananas und normalen steckern, verschiedenen lötzinnsorten, eingefrorenen cds, tiefgekühlten kabeln, bíwiring kabel statt brücken, grünen und blauen llampen in cd playern, massage ölen für boxen,...

hab vermutlich noch einige sachen vergessen. warum sollte ich der ct nicht trauen? das sind objektive tests. die leute hier beglücken sich verblüffend oft mit placebo effekten.
Taritan
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 20. Apr 2005, 11:31
>iTunes-Benutzern ist es zum Beispiel egal welche Qualität die
>erstellten mp3 haben.
Ich bin iTunes-Benutzer und mir ist es nicht egal.
Bei Itunes->Einstellungen->Importieren->Einstellung:Eigene kann man ganz prima 320kbs/VBR/Joint Stereo Einstellen!
RealHendrik
Inventar
#26 erstellt: 20. Apr 2005, 13:26

MusikGurke schrieb:
@ real hendrik: die ct blindtest leute waren musiker und leute die jeden tag entweder mit sautereuren klangerzeugenden spielsachen oder mit echten instrumenten zu tun haben. dazu gab es blindtests.


Oje... das glaubst Du kritiklos?


warum sollte ich der ct nicht trauen? das sind objektive tests.


Weil grundsätzlich jedem Test misstraut oder dieser zumindest höchst kritisch hinterfragt werden sollte. Die "Objektivität" erfährt nämlich ihre Grenzen an der Auswahl der Testkriterien: Verändert man die nur geringfügig, kann das Ergebnis des Tests ein ganz anderer sein. (Das ist übrigens die Hauptursache für die Tatsache, das ein und dasselbe Produkt bei verschiedenen Zeitschriften völlig unterschiedliche Bewertungen bekommt.)

Wahrscheinlich hätte ich bei diesem Blindtest (ich bin übrigens u.a. studierter Musiker) ebenfalls keine Unterschiede wahrgenommen. Wie gesagt: 95% des verfügbaren Programmmaterials ist ausgezeichnet geeignet, die psychoakustischen Verdeckungsmechanismen der Codecs geradezu perfekt auszunutzen - zu diesem Zweck wurden sie ja auch entwickelt! Aber es bleibt eben doch ein Rest, der sich nicht so ohne weiteres verdecken lässt, und da sind die Unterschiede selbst bei exzellenter Codierung durchaus wahrnehmbar.

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 20. Apr 2005, 13:27 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 20. Apr 2005, 13:32
das ohr ist ein logarhytmisches messinstrument. solche instrumente sind absolut ungenau, und nur dafür gedacht, einen groben überblick über die messgrößen (=musik) zu verschaffen. nur desshalb, und dank der fehlerkorrektur des gehirns ist es möglich, musik aus einem lautsprecher als solche zu genießen. des weiteren sind die membranen viel zu träge, um die unterschiede zwischen mp3 und cd zu übermitteln.

nicht mp3 ist der engpass: der lautsprecher und unsere ohren sind es.

desweiteren: wenn du selber glaubst, dass du bei einem blindtest nicht bestehen würdest, musst du wohl zugeben dass mit mp3 einige placebo effekte verbunden sind.
RealHendrik
Inventar
#28 erstellt: 20. Apr 2005, 16:14

MusikGurke schrieb:
das ohr ist ein logarhytmisches messinstrument. solche instrumente sind absolut ungenau, und nur dafür gedacht, einen groben überblick über die messgrößen (=musik) zu verschaffen. nur desshalb, und dank der fehlerkorrektur des gehirns ist es möglich, musik aus einem lautsprecher als solche zu genießen. des weiteren sind die membranen viel zu träge, um die unterschiede zwischen mp3 und cd zu übermitteln.


Uh... das strotzt nur so von Unsinn. Erstens ist das Ohr (bzw. Gehör) gar kein Messinstrument, sondern ein Sinnesorgan. Zweitens heißt es nicht logarhytmisch, sondern logarithmisch. Drittens hat das Gehör nichts mit Logarithmen zu tun. Es ist zwar alles andere als linear, aber eben nicht in eine mathematisch einfach zu definierende Funktion zu pressen (dafür gibt's einfach zuviele Variablen). Viertens ist diese Analogie mit "groben Überblick" schlicht und einfach grober Unsinn. Technisch gesehen ist das Gehör sogar das am höchsten entwickelte Sinnesorgan, noch weit vor dem Auge. Fünftens wirkt sich die Trägheit von Membranen (welche? Trommelfell des Gehörs? Lautsprechermembranen?) in keiner Weise auf die Wahrnehmbarkeit der Unterschiede zwischen MP3 und CD aus - dafür spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.

Und sechstens: "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, die Eure Schulweisheit erahnen lässt, Horatio."


wenn du selber glaubst, dass du bei einem blindtest nicht bestehen würdest, musst du wohl zugeben dass mit mp3 einige placebo effekte verbunden sind.


Ich kenne die Hintergründe des von Dir genannten Blindtests nicht. Aber ich garantiere Dir: Mann kann Mess- bzw. Testbedingungen ganz nach Wunsch schaffen: je nachdem, ob Du Unterschiede zwischen MP3 und CD hören sollst - oder nicht. Das hat keineswegs etwas mit Placebo-Effekten zu tun.

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 20. Apr 2005, 16:16 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 20. Apr 2005, 16:26
hach, jetzt hackt man auch noch auf uns legastenikern rum

ja, gut, loagarithmisch. sinnesorgane SIND messinstrumente. sie messen größen, und geben sie als elektrische impulse zur auswertung ans gehirn weiter. und wir höhren logarithmisch. und das ohr ist völlig unterentwickelt. besonders wenn man uns mit fledermäusen vergleicht. ein blick auf die lautsprecher auswertung von einem guten messmikro zeigt, wie absolut erbärmlich sogar teure lautsprecher sind. das +- 3 db auf der referenzachse heißt nähmlich eine verdopplung der amplitude. das ist wirklich erbärmlich: und ist für unser gehöhr nicht warnehmbar.

die einzige formel die man braucht ist die, bei der man "db" rauskriegt. und diese größe ist auch logarithmisch...

lies dir mal die ct teste durch. verdammt teure anlagen zum testen, "geschultes" personal, und keine unterschiede. das sind die einzig mir bekannten objektiven tests...
Taritan
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 20. Apr 2005, 17:44
Die CT ist nach meiner bescheidenen Meinung ein der wenigen serösen UND kompetenten (Computer-) Zeitschriften.
Ich hab sie in Herz geschlossen, seit sie ca. 1987 einen eigenen Festplattencontroller - der OMTI-Kontroller - für Atari ST´s entwickelt haben.
Da schreiben Leute die echt gut sind...

Wenn man aber länger "Stereo", "Audio" etc.. liesst glaubt man natürlich niemand garnihcts merh.
Un "Letasteniker" schreibt man ima noch gross.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 20. Apr 2005, 18:39
empfuldikung. Letaftenika...
Hyperlink
Inventar
#32 erstellt: 20. Apr 2005, 18:57
Meiner Meinung nach bringt es nichts die c't mit den populären HiFi-Fotobroschüren zu vergleichen.

Auch die c't ist nicht unfehlbar und kann auch keine Wunder vollbringen. Tests mit Probanden durchzuführen, die auf "Artefakte"-Hören nicht spezialisiert und trainiert sind, führt zu Ergebnissen, die typisch für Tests von Audiokompression in der Computer-Presse sind, nämlich Verwirrung, Gleichmacherei und Problemen das Ergebnis überhaupt sinnig und allgemeinverbindlich einzuordnen.

HiFi-Hochglanzgazetten ergeht es da nicht anders. Sie würden sich lächerlich machen, würden sie plötzlich nach dem 10-jährigem Jahrestag der Verweigerung postulieren, daß ein PC-Konzept konkurrenzfähig oder vergleichbar zu einer vorgestelltem HiFi-Lösng sei. Es geht ja schließlich auch um einen Wettstreit der Glaubensrichtungen, Marktanteile und Technologien. Es geht um Geld aus den Zeitschriften verkäufen. Entsprechend werden Tests unter Vorwegnahme der erwarteten Ergebnisse aufgebaut und bestimmte Themen bewusst vermieden. Jedes Fettnäpfchen wird umgangen, die jeweils konkurrierende Seite macht es ja nicht anders.

Keine der beiden Pressemärkte wird sich urplötzlich um 180 Grad drehen wollen und ohne Sinn und Verstand versuchen Markanteile in den jeweiligen miteinander kaum verbundenen Terretorien zu erringen. Dies stellt ein unnötiges ökonomisches Risiko dar, welches vermeidbar ist, solange die Konkurrenz stillhält.

HiFi-Zeitschriften testen eben HiFi-Geräte und bleiben dabei, Computerzeitschriften testen eben Soundkarten und so'n Kram, jeweils gebunden an die Zielgruppe. Keine Hifi-Zeitschrift kann es sich erlauben mit ihrer subkulturellen Gebundenheit gegen den Computer-Zeitschriftenmarkt konkurrieren zu wollen. Sie würde dabei nicht gewinnen. Je mehr die beiden Närkte sich gegeneinander abgrenzen desto erfolgreicher und berechenbarer ist jeder der beiden Märkte. Also beläßt man es bei dem offensichtlichen unausgesprochenen "Waffenstillstand". Experimentelle Ausflüge finden über Sonderhefte statt, mehr nicht. Haben solche Ausflüge Erfolg, so werden Magazine mit kleinen Auflagen gestartet, die sich einem bestimmten Themengebiet widmen, wie zB Home-Video, mehr passiert allerdings nicht.

Computer-Fanzines bleiben bei ihren Computers weil eben das den Nerv der Käufer trifft. Jeder läßt jeden in ruh und fertig ist die Marktaufteilung. Als Orientierung dienen also weder die HiFi-Männermagazine noch die newsgeile Computerpresse, deren Marktaufteilungskämpfe in vollem Gange sind.

Entsprechend wäre das erstmal geklärt. Ausreichend ompetente Fachmagazine zum Thema "Audiokompression" gibt es derzeit einfach noch nicht. Weder eine Herangehensweise über Computertechnik werd dem Thema gerecht, noch erlaubt ein HiFi-Blickwinkel es derzeit eine genügende Wertschöpfung zu erzielen, sodaß dieses Themenfeld seitens der Verlage logischerweise brach liegt.


[Beitrag von Hyperlink am 20. Apr 2005, 19:22 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 20. Apr 2005, 21:19
fals leute, die von sennheiser geld bekommen um kopfhöhrer zu entwickeln zusätzlich training brauchen um mp3s zu höhren...

kann ich ja beruhigt sein
thor_sten
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 20. Apr 2005, 21:35
[quote="MusikGurke"]die leute aus diesem forum:

höhren unterschiede zwischen verschiedenen lautstärke potis, digitalkabeln, schuko steckern, analogkabeln, bananas und normalen steckern, verschiedenen lötzinnsorten, eingefrorenen cds, tiefgekühlten kabeln, bíwiring kabel statt brücken, grünen und blauen llampen in cd playern, massage ölen für boxen,...
quote]

der is klasse...


ich meinerseits mache nichts unter 192kbs
Tschugaschwilly
Stammgast
#35 erstellt: 20. Apr 2005, 21:45
Hallo RealHendrik


RealHendrik schrieb:
(...) Uiii... wer CDs mit MP3s gleichsetzt, hat noch keine gut aufgenommene CD gehört. (...)


... und wer solche grossspurigen Sprüche macht, sollte einmal einen ordentlichen ABX versuchen und Resultate brigen. DANACH kann man weiterschauen.

---------------------------------------


Und bitteschön: Wenn Du nicht in der Lage bist, Unterschiede zu hören - das mag ja durchaus sein - dann schließt das doch nicht aus, dass andere diese Fähigkeiten durchaus haben!


Da hast du allerdings Recht. Deine Postings lesen sich aber nicht so, als hättest du dich mit der Problematik wirklich beschäftigt, umfangreiche ABX gemacht, sondern eher nach einem der gängigen Vorurteile. Schon deine Profil im AAA lässt deutet unmissverständlich darauf hin.


Die mathematischen Unterschiede zwischen einer PCM-Aufnahme und einer datenreduzierten Aufnahme lassen sich nunmal nicht wegdiskutieren, sie sind nunmal da.


Richtig, aber letztlich sind die mathematischen Unterschiede nicht unbedingt Qualitätsbestimmend.

Spinnen wir deinen Gedanken weiter. Letztlich würde das ja bedeuten, dass du die Mathematik, die Wissenschaft über das Ohr stellst. Das ist grundsätzlich auch nicht verkehrt - aber es entspricht nicht deiner Art zu argumentieren. Damit bist du weder überzeugend, geschweige denn glaubwürdig.


Und es soll ja sogar Leute geben, die die Unterschiede von bitgenauen Kopien einer CD erkennen.


Interessant. Ist nicht möglich und hat auch noch keiner geschafft. Wanna try my dear?


Was allerdings das Verschanzen hinter Hifivoodoo-Thesen sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.


Siehe oben. Deine Aussage betr. Unterschieden von Bitgenauen Kopien....

---------------------------------------

Dass man kritisch ist, nicht alles glaubt, sich selbst Gedanken macht ist absolut richtig.

Nur kommt es mir jedesmal beim Lesen eines deiner Postings - und ich verfolge dein Geschreibsel schon länger und auch in der AAA - so vor, als wärst gerade DU nicht die Person, die grundsätzlich kritisch ist.

Kritisch bist du nur, wenn dir etwas nicht passt. Getreu dem Motto *passt dir das Ergebnis nicht, bekämpfe die Testmethoden*.
Einer ziemlich seriösen Zeitschrift wie der c't gegenüber sehr kritsich, der Hifi-Jubelpresse - auf dem Niveau einer Bild oder eines anderen Käseblattes - hingegen ziemlich unkritisch. Da erhärtet sich in mir einmal mehr der Verdacht, dass deine Wahrnehmung extrem subjektiv ist und es dir nur darum geht, dein Vorurteile, deine Meinung zu verbreiten.

Big brother is watching you!


[Beitrag von Tschugaschwilly am 20. Apr 2005, 22:06 bearbeitet]
cr
Moderator
#36 erstellt: 20. Apr 2005, 22:30

Weiterhin gibt es laut "cr" (ein Foren-MOD hier) Plextor-CD-Laufwerke die die Methoden hochwertiger HIFI-Laufwerke auf das Auslesen von CDs anwenden


Das stimmt. Abgesehen von Lesefehlern sehe ich aber das Problem bei den internen Soundkarten, die oft schleche Fremdspannungsabstände usw haben. Hochwertige interne oder externe Soundkarten helfen hier, bzw. wenn man einen AV-Receiver hat, fährt man am besten digital dort hinein.

Mir wäre aber ein PC als CDP-Ersatz zu unpraktisch, schon ein DVD-Player nervt mich für CDs vom Bedienungskomfort her.
Es gibt durchaus preisgünstige empfehlenswerte CDPs wie zB. den Yamaha cdx 396 (ist auch sehr CDR/W-tauglich). Auch Technics SLPG 3 bis 5 (ist aber weniger gut bei CDRs) ist prinzipiell empfehlenswert. Diese Geräte gibts neu ab 120 Euro.

Ferner lassen sich manche kopiergeschützte CDs auf älteren PC-Laufwerken nicht störungsfrei abspielen.
irchel
Inventar
#37 erstellt: 20. Apr 2005, 22:46

cr schrieb:

Weiterhin gibt es laut "cr" (ein Foren-MOD hier) Plextor-CD-Laufwerke die die Methoden hochwertiger HIFI-Laufwerke auf das Auslesen von CDs anwenden


Das stimmt. Abgesehen von Lesefehlern sehe ich aber das Problem bei den internen Soundkarten, die oft schleche Fremdspannungsabstände usw haben. Hochwertige interne oder externe Soundkarten helfen hier, bzw. wenn man einen AV-Receiver hat, fährt man am besten digital dort hinein.


hmm, kommt drauf an würd ich sagen... mit einer Lynx Two B würd ich analog *knapp* vorziehen, glaub ich..
cr
Moderator
#38 erstellt: 20. Apr 2005, 22:54
Wenns ein schlechter AV-Receiver ist, hilft auch die tolle Soundkarte nichts zur analogen Ansteuerung.

Klar gibts sehr hochwertige Soundkarten, aber die sind eher wenig verbreitet unter normalen PC-Usern.
RealHendrik
Inventar
#39 erstellt: 21. Apr 2005, 06:33

Tschugaschwilly schrieb:

Und bitteschön: Wenn Du nicht in der Lage bist, Unterschiede zu hören - das mag ja durchaus sein - dann schließt das doch nicht aus, dass andere diese Fähigkeiten durchaus haben!


Da hast du allerdings Recht. Deine Postings lesen sich aber nicht so, als hättest du dich mit der Problematik wirklich beschäftigt, umfangreiche ABX gemacht, sondern eher nach einem der gängigen Vorurteile. Schon deine Profil im AAA lässt deutet unmissverständlich darauf hin.


Soso. Unmissverständlich. In meinem Profil beim AAA steht nur ein einziges Wort.



Die mathematischen Unterschiede zwischen einer PCM-Aufnahme und einer datenreduzierten Aufnahme lassen sich nunmal nicht wegdiskutieren, sie sind nunmal da.


Letztlich würde das ja bedeuten, dass du die Mathematik, die Wissenschaft über das Ohr stellst. Das ist grundsätzlich auch nicht verkehrt - aber es entspricht nicht deiner Art zu argumentieren. Damit bist du weder überzeugend, geschweige denn glaubwürdig.


Aha? Was ist denn meine Art zu argumentieren?



Und es soll ja sogar Leute geben, die die Unterschiede von bitgenauen Kopien einer CD erkennen.


Interessant. Ist nicht möglich und hat auch noch keiner geschafft.


Da kann man mit Radio Eriwan antworten: Im Prinzip ja... die Unterschiede treten aufgrund der Fähigkeiten der CD-Laufwerke zutage, die mitunter Schwierigkeiten haben mit den Dyes unterschiedlicher Medien.


Nur kommt es mir jedesmal beim Lesen eines deiner Postings - und ich verfolge dein Geschreibsel schon länger und auch in der AAA - so vor, als wärst gerade DU nicht die Person, die grundsätzlich kritisch ist.


Kann es sein, dass Du mich velwechserst?


Einer ziemlich seriösen Zeitschrift wie der c't gegenüber sehr kritsich, der Hifi-Jubelpresse - auf dem Niveau einer Bild oder eines anderen Käseblattes - hingegen ziemlich unkritisch. Da erhärtet sich in mir einmal mehr der Verdacht, dass deine Wahrnehmung extrem subjektiv ist und es dir nur darum geht, dein Vorurteile, deine Meinung zu verbreiten.


Die Seriosität einer c't ist mir bekannt, und ich will sie auch nicht in Frage stellen. Andererseits: Auch da arbeiten nur Menschen (bekanntermaßen höchst subjektive Wesen), und die mögen nicht mal bewußt die Testkriterien PRO Datenreduktion ausgewählt haben. Außerdem habe ich mich NIE zu einer der Hifi-Gazetten gegenüber als unkritisch bezeichnet - im Gegenteil: seitdem die sich einen Käse zusammenschreiben, dass sich die Fußnägel aufrollen, kann man keine (mir bekannte) davon als seriös empfehlen. Man könnte höchstens noch (und das mag ich mitunter getan haben) die eine oder andere Zeitschrift als weniger problematisch bezeichnen.

Was mir hier vielmehr Sorgen macht, ist die Tatsache, dass man hier beinahe an einem Datenreduktions-KULT festhält und geradezu mit missionarischem Eifer als offensichtlich allein seligmachend darstellt - genau das meinte ich eigentlich mit unkritischer Beschäftigung mit dem Thema. Immerhin gehen die Behauptungen nur dahin, dass datenreduzierte Schallspeicherung gleichwertig mit unreduzierter Schallspeicherung sein soll.

Jetzt muss ich mal ganz provokativ fragen: Wenn es "nur" gleichwertig sein soll, warum beschäftigt man sich überhaupt mit angeblich akademischer Genauigkeit damit? Klar kann ich mir durchaus sinnvolle Anwendungen dafür vorstellen, z.B. als MP3-CD fürs Auto oder für den iPod, oder um ein komplettes Hörbuch auf eine einzige Scheibe zu packen. Aber ansonsten? Stehen bei mir haufenweise Original-CDs im Schrank, und ich wüsste keinen Grund, warum ich diese datenreduzieren sollte.

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 21. Apr 2005, 06:44 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 21. Apr 2005, 06:51
Es gibt leute, die lieben die bequemlichkeit, freuen sich über die möglichkeit ohne kopierschutz bei apple zu saugen, es gibt leute die wollen alle ihre alben auf eine dvd brennen. und sie fragen sich ob das ohne qualitätsverlust geht.

die ct bewies: das ergebnis ist für trainierte ohren und sauteure edelanlagen absolut ausreichend. prima.

leider gibt es einige vodoo anhänger, denen der zusammenhang zwischen physik, schmalstellen im gehöhrgang, der minderwertigkeit der boxen...

...und der musikwiedergabe völlig unbegreiflich sind. diese machen sich dann ziemlich aggressiv lustig über leute, die einfach nur musik höhren wollen, und sprechen denen teils sogar ab, vollwertige lebewesen zu sein. das sind dann diese niederwertige geiz ist blöd kunden, bei denen die ahnen erst vor 2 generationen aus dem wasser gekrochen sind.

diese leute, die ohne qualitätseinbußen musik höhren, fragen sich aber ernsthaft, warum man sich solche aussagen vom voodoo jünger anhöhren soll... leider lassen sich nicht sonderlich viele menschen durch blindtests beeindrucken.

ich hab übrigends auch noch orginal cds, die ich nicht gerippt habe... das gefühl bei einer orginal cd ist einfach anders. auch wenn das gleiche durch die boxen kommt.
Tschugaschwilly
Stammgast
#41 erstellt: 21. Apr 2005, 07:44

RealHendrik schrieb:
Soso. Unmissverständlich. In meinem Profil beim AAA steht nur ein einziges Wort.


Tja, tatsächlich, da hatte ich - was das Profil angeht - noch das Bild von Markus Berzborn im Kopf. Da ist mir ein Fehler unterlaufen und ich habe einiges durcheinander gebracht. Ich bitte um Entschuldigung.


Da kann man mit Radio Eriwan antworten: Im Prinzip ja... die Unterschiede treten aufgrund der Fähigkeiten der CD-Laufwerke zutage, die mitunter Schwierigkeiten haben mit den Dyes unterschiedlicher Medien.


Was dann aber definitiv an einem lausigen Laufwerk liegt und nicht an der CD...

Mit bitgenauer Widergabe ist ja gemeint, dass die Quelle bitgenau widergegeben wird. Wenn ein CD-Player nicht in der Lage ist, die CDs bitgenau auszulesen, kann nicht von bitgenauer Widergabe gesprochen werden.


Die Seriosität einer c't ist mir bekannt, und ich will sie auch nicht in Frage stellen. Andererseits: Auch da arbeiten nur Menschen (bekanntermaßen höchst subjektive Wesen), und die mögen nicht mal bewußt die Testkriterien PRO Datenreduktion ausgewählt haben.


ABER: Im Gegensatz zu einer bekannten Hifi-Zeitschrift, bei welcher der Chefredakteur ein Historiker ist - sicher eine sehr gute Ausbildung, hat aber mit Hifi nichts zu tun - schreiben bei der c't Leute mit einer seriösen Ausbildung, die mit dem Thema zu tun hat.

Über die Seriosität und Professionalität dieser Hifi-Zeitschriften haben wir ja bereits diskutiert:
http://www.hifi-foru...2585&back=&sort=&z=1

Was meinst du mit Testkriterien *PRO Datenreduktion*?


Was mir hier vielmehr Sorgen macht, ist die Tatsache, dass man hier beinahe an einem Datenreduktions-KULT festhält und geradezu mit missionarischem Eifer als offensichtlich allein seligmachend darstellt - genau das meinte ich eigentlich mit unkritischer Beschäftigung mit dem Thema. Immerhin gehen die Behauptungen nur dahin, dass datenreduzierte Schallspeicherung gleichwertig mit unreduzierter Schallspeicherung sein soll.


Von einem Kult kann ich persönlich nichts sehen. Sicher gibt es eine gewisse Gruppe von Benutzern, die lausig encodierte Files in Tauschbörsen beziehen, die CD ausgemustert haben und als Folge absoluter Zufriedenheit mit diesem Format etwas unreflektiert sind. Das sind aber die gleichen Leute, die früher LP von Kollegen auf Kassette aufgenommen haben und sind nicht unbedingt User solcher Foren.

Andererseits finden gerade in den einschlägigen Digital-Foren sehr kritische aber auch objektive Diskussionen mit dem Thema statt. Von einem Kult kann auch dort nicht die Rede sein. Im krassen Gegensatz dazu, geht es den meisten Hifi-Zeitschriften wohl eher darum, die ganze Datenreduktion schlecht zu machen. Dort wird eine Art Negativ-Kult betrieben und andere Auswüchse wie Kabelklang, Netzteilklang und der ganze Voodoo-Kram.


Jetzt muss ich mal ganz provokativ fragen: Wenn es "nur" gleichwertig sein soll, warum beschäftigt man sich überhaupt mit angeblich akademischer Genauigkeit damit?


- Weil es ein sehr interessantes Thema ist
- Weil es verschiedene Disziplinen betrifft
- Weil es sehr viele Anwendungsbereiche gibt


Klar kann ich mir durchaus sinnvolle Anwendungen dafür vorstellen, z.B. als MP3-CD fürs Auto oder für den iPod, oder um ein komplettes Hörbuch auf eine einzige Scheibe zu packen. Aber ansonsten? Stehen bei mir haufenweise Original-CDs im Schrank, und ich wüsste keinen Grund, warum ich diese datenreduzieren sollte.


Tja, meine ganze CD-Sammlung verstaubt, da rechnerbasierte Widergabe weitaus komfortabler ist.

Gruss
Tschugaschwilly
cr
Moderator
#42 erstellt: 21. Apr 2005, 09:17

Mit bitgenauer Widergabe ist ja gemeint, dass die Quelle bitgenau widergegeben wird. Wenn ein CD-Player nicht in der Lage ist, die CDs bitgenau auszulesen, kann nicht von bitgenauer Widergabe gesprochen werden.


Die ersten Audiobrenner hatten immer den Abtastratenwandler an. Hier gabs keine bitidentischen Kopien, ich konnte aber keine Unterschiede hören (es waren wohl nur die LSB (least significant Bits tw. nicht identisch) . Wenn die Nichtidentität auf Grabbingfehlern beruht, ist das ganz was Anderes.
Hyperlink
Inventar
#43 erstellt: 21. Apr 2005, 10:10

Taritan schrieb:
>iTunes-Benutzern ist es zum Beispiel egal welche Qualität die
>erstellten mp3 haben.
Ich bin iTunes-Benutzer und mir ist es nicht egal.
Bei Itunes->Einstellungen->Importieren->Einstellung:Eigene kann man ganz prima 320kbs/VBR/Joint Stereo Einstellen!



Das man das prima einstellen kann, ändert nichts daran, daß Du dir den schlechtesten derzeit verfügbaren mp3-Encoder ausgesucht hast. zur Erstellung von Verbrauchsmusik taugt er, zum Archivieren würde ich ihn nicht benutzen und auch keinesfalls weiterempfehlen.

Desweiteren kann 320 kbps nur CBR sein, weil es der Maximalbitrate von mp3 enspricht.

320 kbps ist bei einem solch schlechten Encoder "vergebene Leibesmüh", sie ändern nicht an der miserablen Leistung. Durch die Verwendung von 320 kbps kann man auch nichts mehr retten. Außer Platzverschwendung erreicht man mit 320 kbps nichts.
Tschugaschwilly
Stammgast
#44 erstellt: 21. Apr 2005, 12:17
Hallo the_descendant


the_descendant schrieb:
ich wollte mich mal erkundigen, ob es sinnvoll und praktikabel ist, einen CD Player durch den PC zu ersetzten? Vorausgesetzt ich hab ne einigermaßen passable Soundkarte, lohnt es sich dann den PC als Input für den Verstärker zu nutzen? Oder sind die Quali-Einbußen zu hoch?


Grundsätzlich ist das kein grosses Problem. Die Frage ist, wie weit du gehen und wieviel du ausgeben willst.

In letzter Konsequenz kann ein hochwertiger PC oder teilweise auch ein Mac mit einer hochwertigen Soundkarte und einem Paar Aktivlautsprecher die ganze Anlage ersetzen.

Es gibt einige Punkte zu berücksichtigen:
- Die CDs müssen fehlerfrei/bitgenau gerippt werden => EAC
- Die CDs müssen mit dem passenden Codec encodiert werden
- Du brauchst eine hochwertige Soundkarte oder einen externen Wandler. Da geht bei 100 € los, mit knapp 1000 € bekommst du eine Qualität, wie sie im Hifi-Bereich nicht alltäglich ist.

Meine CDs habe ich praktisch alle gerippt und spiele sie praktisch nur noch vom PC ab. Dieser läuft, sobald ich zu Hause bin. Der PC verlangt bedeutet mehr Aufwand für Unterhalt und Konfiguration, belohnt dich danach aber mit einem Komfort, der einen CD-Player alt aussehen lässt. Letztlich ist es eine Frage des Geschmacks, was dir mehr zusagt.

Gruss
Tschugaschwilly
Hyperlink
Inventar
#45 erstellt: 21. Apr 2005, 18:23

Tschugaschwilly schrieb:
- Du brauchst eine hochwertige Soundkarte oder einen externen Wandler. Da geht bei 100 € los, mit knapp 1000 € bekommst du eine Qualität, wie sie im Hifi-Bereich nicht alltäglich ist.


Nach mittlerweile 7 Jahren komme ich zu folgendem Ergebnis:

Im Prinzip läuft eigentlich alles auf eine 2-Soundkarten-Lösung hinaus. Das liegt daran, daß Consumer-Karten um überhaupt im Markt bestehen zu können DirectX-kompatibel sein müssen. Sie müssen, durchaus auch entgegen den Intentionen fähiger Entwickler, das Spiele- und Multimedia-Gerümpel unter Windows unterstützen.

Egal wie strunzdoof die massenmarktorientierten Konzepte sein mögen, wie nachteilig solche von MS aufgezwungenen Rahmenbedingungen für "nativ guten Klang" ausfallen, sie müssen eingebaut werden. Samplingraten-Konversion ist bei solchen Karten zwecks Zocken übrigens an der Tagesordnung.

Am ehesten geht man diesem "Grausam Knackus" aus dem Weg, indem man eine zweite Karte hinzu kauft und bei dieser auf guten Klang und ordentliche DSP achtet.

Einen Weg "dazwischen" gibt es derzeit nicht, bezahlbare Produkte, die sich einen Dreck um MS-Kompatibilität scheren und mir und Anderen als zukünfigen Linux-User Vorteile bringen scheint es derzeit nicht zu geben. Alle Soundkarten-Hersteller machen sich offensichtlich in die Hose und stehen Höllenängste aus, wenn MS nur einen "Pups" läßt und Andeutungen losläßt sie wollten etwas an den Multimedia-Frameworks und den Rahmenbedingungen der DirectX-Spezifikationen ändern. Nicht das MS (Multitple Sklerose) etwa das Beste für die User wäre, aber es ist eben leider noch das verbreitetste und SK lassen sich ohne MS-Kompatibilität zu DX nicht verkaufen, entwickeln sich zu "Regalblei der Sonderklasse". Idealtypus eines MS-kompatiblen und willfährigen Erfüllungsgehilfen für MS ist Creative Labs, die ihre Vorteile aus der unglaublichen Verbreitung von Windows gezogen haben. Es geht hier nicht um Qualität, sondern um Marktmacht. Fällt die DX-Schnittstelle, so fällt auch Creative Labs.

Klingt bescheuert, ist es auch, aber leider noch aufgrund des Kaufverhaltens der Dummbeutel dieser Welt offensichtlich unvermeidlich. Die zocker- und multimediaorientierten Nutzer stellen eine größere, zahlungskrätigere und unkritischere Zielgruppe dar, als die paar ewig meckernden HiFi-Konsumenten, die sowieso erstml 10 Karten testen, bevor sie irgendwas Bezahlbares ohne überzogene Wertschöpfung kaufen. Das Verhalten der "Klangorientierten" ist nunmal nicht "Geiz ist geil"- und ALDI-kompatibel, Pech gehabt.


Tschugaschwilly schrieb:
Tja, meine ganze CD-Sammlung verstaubt, da rechnerbasierte Widergabe weitaus komfortabler ist.


und:

- kompatibler, selbst das Betriebsystem läßt sich frei bestimmen,
- ausbaufähiger hinsichtlich zukünftiger Anforderungen
- sie läßt sich von propretären Zwängen befreien
- jederzeit updaten
- Formatwechsel sind jederzeit möglich, Integration von Formaten deren Namen wir heute noch gar nicht kennen ist in Grenzen immer möglich
- preiswerter als eine komplette Wandseite voller HiFi-Geräte mit zueinander inkompatiblen proprietären Technologien und absichtlich gewählten Verbindungsvarianten und Steckverbindungen, allein die Ansammlung von Fernbedienungen bei manchen HiFi- und HomeVideo-Freaks sollte einem schon zu denken geben
- umweltbewußter, weil stromsparender als der eben benannte Gerätepark von Technologien des vergangenen Jahrtausends
- Das verwendete Wiedergabegerät (PC/MAC) läßt sich außerdem noch als Schreibmaschine und "Surfmaschine" benutzen, diesen Mehrwert bietet kein "Super-Duper-Röhren-96khzfähiger-Surround-Receiver"
- Homevideo und die Fähigkeit zum Um-Kopieren auf anderes Medien (der abgespielten Inhalte) läßt sich problemlos integrieren, was zB wichtig ist um Datenträger für Auto-Hifi oder Portable Widergabegeräte (MD, mp3-Player, iPod) zu erstellen
- ...


Zu den HiFi-Zeitschriften bleibt mir nur zu sagen, daß ich bisher nur peinliches und rückwärtsgewandtes gelesen habe. Man nenne mir einen Artikel, der zeigt, daß Redakteure von Hifizeitschriften etwas was unsren Bereich betrifft "auf dem Kasten haben".

Allerdings muß ich zugeben, daß dies immer deutlich für die Zielgruppe derjenigen geschrieben war, [irony]die ohnehin für einen PC/Mac zu dämlich sind[/irony]. Sich überhaupt gar nicht für einen Rechner intressieren. Insoweit kann man die vergangene Berichterstattung ignorieren, weil sie immer diesem Blickwinkel folgt und nur eine Zielgruppe bedient die vorurteilbehaftet der Digitaltechnik in Form des Rechners gegenübersteht.

Hier stehen sich zwei Ideologien und auch Märkte gegenüber, die auf der Grundlage von Simplifizierungen mit Unterhaltungswert arbeiten, wie sie für "Massenzeitschriften" aus ökonomischen Gründen durchaus angebracht und auch sinnvoll sind. Diese Herangehensweiesen sind auch durchaus sinnig, solange der PC nicht aussieht und so leicht bedienbar und leise ist wie sein Pendant aus dem HiFi-Sektor.

Herr Markwart ist keinesfalls dumm oder ignorant, er weiß aber sehr genau, daß er gegen PC-Zeitschriften keinen Stich kriegen wird und er nur Zeitschriften verkaufen kann, solange er mit den "richtigen Themen" und geschickter Auswahl und "Bedienung von Vorurteilen" das Publikum versorgen kann, welches ihm dem Sprit für seinen Mercedes bezahlt.


[Beitrag von Hyperlink am 22. Apr 2005, 14:31 bearbeitet]
Taritan
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 22. Apr 2005, 20:40
@Hyperlink
Und womit kodiere ich am besten meine MP3 unter Apple OSX ?
Hyperlink
Inventar
#47 erstellt: 23. Apr 2005, 16:27
Mit dem LAME-Plugin für iTunes.

http://blacktree.com/apps/iTunes-LAME/
Dipak
Inventar
#48 erstellt: 29. Apr 2005, 01:07
hallo zusammen

um meinen senf dazuzugeben:
a) die meisten leute können sich keine meridian anlage für die stube ne burmester ins schlafzimmer und cambridge in die küche stellen, resp. deren gesamte anlage kostet höchstens 4000euro. damit hört man schon mal ganz allgemein weniger...
sicher gibt es auch einige hier, die sich mehr geleistet haben, die sind aber wohl auch die die (zumindest zuhause) weniger mp3 benützen.
b) für zuhause soll immer noch jeder für sich selber testen! wenn man einen unterschied hört (oder zu hören glaubt) kann man ja bei seinen cds bleiben und sonst ist auch gut

um klarzustellen: für bewusstes musikhören benutze ich immer cd, nur schon des feelings wegen. muss aber zugeben, dass ich noch gar nie getestet habe, werde ich sofort nachholen..
für hintergrundgedudel wenn wir am quasseln sind, stöpsel ich ab und zu sogar das notebook an; das höre ich zwar, aber beim reden störts nicht und dafür kann ich so gemütlich wie nirgends abspielen. zusätzlich habe ich meine ganze cd-sammlung auf meinen iaudio gerippt, da ich a) auch unterwegs froh um musik bin und b) wenn ich mal übers wochenende nach hause fahre oder in den semesterferien ne woche da bin finde ich es sehr gemütlich, wenn ich meine ganze sammlung in der hosentasche mitnehmen kann. aufgenommen mit 192kBs, habe ich noch nie denken müssen: "das klingt zuhause aber besser", da macht die anlage viel mehr aus.


zu der person die gefunden hat unser gehör sei unterentwickelt und mit der fledermaus verglichen hat: da stelle ich mal folgende fragen wobei sich wer auf lebeweisen allgemein bezieht:
-wer sieht am besten?
-wer hört am besten?
-wer kommt zulande am schnellsten voran? (natürlich ohne hilfsmittel; luft, wasser..)
-wer riecht am besten?
etc. etc. etc....

apropos: wer hat das grösste gehirn?
das mit den sinnesorganen wäre mir ja noch wurst, wenn der mensch nicht sonst unterentwickelt wäre durch seine überentwicklung, wir sind einfach zu gescheit für unsere völlige blödheit, ignoranz und idiotie... cooles (beschissenes) paradoxon...

gruss viktor
Hyperlink
Inventar
#49 erstellt: 29. Apr 2005, 09:10
Hi


Dipak schrieb:
a) ... damit hört man schon mal ganz allgemein weniger...


Warum sollen Leute, die zum Zeitpunkt des Rippen einer CD für den PC/Mac auf die aktuelle Klangqualität ihrer Anlage Rücksicht nehmen?

Die meisten Leute in meinem Umkreis rippen in Musepack oder Lossless und entledigen sich damit der leidigen Diskussionen um mp3 und an die aktuell vorhandene Klangqualität angepassten Bitraten.

Die Klangqualität eines Lossless Archives ist nämlich unabhängig davon, womit man sie gerade abspielt. Hängt man den Archiv-PC mit einer ordentlichen Soundkarte oder externen Wandlern an irgendeine High-End Anlage, dann wird einem erst auffallen was man für eine tole Qualität erreichen kann.

BTW: Es fallen aber leider abhängig von Güte der Widergabe auch alle negativen Aspekte des Tonmaterials auf, der Anteil perfekt produzierten Musikmaterials ist ja nun wirklich eher gering.


b) für zuhause soll immer noch jeder für sich selber testen! wenn man einen unterschied hört (oder zu hören glaubt) kann man ja bei seinen cds bleiben und sonst ist auch gut


Ich wüßte keinen Grund warum CDs besser klingen sollten als die ausgelesenen CDs auf einem PC. Auf den Komfort eines PC für großvolumige Sammlungen möchte ich nicht mehr verzichten .


um klarzustellen: für bewusstes musikhören benutze ich immer cd, nur schon des feelings wegen. muss aber zugeben, dass ich noch gar nie getestet habe, werde ich sofort nachholen..


Ich denke mal alle Menschen hören bewußt Musik. Im Falle einer Bewußtlosigkeit wird wohl kaum dem Klang seiner Anlage große Aufmerksamkeit widmen können.

Spaß beiseite, warum legst Du so großen Wert klarzustellen, daß CD direkt was besseres sei? Ein entsprechend ausgebauter PC ist längst einem "normalen CD-Spieler" klanglich gleichwertig.
ZX-81
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 29. Apr 2005, 09:54

Hyperlink schrieb:
Die Klangqualität eines Lossless Archives ist nämlich unabhängig davon, womit man sie gerade abspielt. Hängt man den Archiv-PC mit einer ordentlichen Soundkarte oder externen Wandlern an irgendeine High-End Anlage, dann wird einem erst auffallen was man für eine tole Qualität erreichen kann.


Ja das sehe ich ganz genau so. Ich habe auch meine ganzen CDs jetzt nochmal
mit EAC ausgelesen und mit FLAC (lossless) gepackt. Vorher hatte ich noch
ogg verwendet, aber bei den aktuellen Preisen fuer Festplatten gibt es
eigendlich fuer den Stationaeren Betrieb keinen wirklichen Grund mehr
reduzierte Formate wie MP3 oder OGG zu verwenden.
Wobei ich sagen muss auch bei ogg hatte ich keinen Unterschied hoeren koennen,
aber es ist denke ich fuer die Zukunft kein Nachteil wenn man die Daten
ohne Reduktion noch in ihrer urspruenglichen Form besitzt.
Slebst HDCDs welche mit FLAC gepackt worden sind werden beim Abspielen
vom D/A Wandler auch wieder als solche erkannt.



Ich wüßte keinen Grund warum CDs besser klingen sollten als die ausgelesenen CDs auf einem PC. Auf den Komfort eines PC für großvolumige Sammlungen möchte ich nicht mehr verzichten


Ich auch nicht, dieser Komfort ist mit einem CD Player nie zu erreichen.
Ich finde es aeusserst praktisch wenn ich mich hinsetzen kann und mir die
Musik je nach Stimmung spontan ueber den PDA zusammenstelle kann
und zwar uebergreifend ueber alle Alben.
cr
Moderator
#51 erstellt: 29. Apr 2005, 10:04
Ich würde meine CDs aber auch lossless (-50%?) nicht auf den PC hinaufkriegen.
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