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HiFi und dLAN (Netzwerkverbindung über das Stromnetz)

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Autor
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J-C
Neuling
#1 erstellt: 15. Sep 2005, 13:40
Hallo,
Ich bin am Überlegen ob ich ein dLAN Netzwerk (z.B. Devolo) aufbauen soll (Vernetzung von drei PC, die auch als Audio- und VideoStreamer dienen sollen).
Dabei fällt mir aber ein, dass eine gute "Stromqualität" (also die Frage, ob im Hausstrom viele Schwankungen und "Parasiten" vorkommen) in vielen Foren als sehr wichtig für die HiFi-Anlage angesehen wird. In anderen Worten: ist der Strom nicht "sauber", ist es - ohne Stromfilter - nicht möglich, das Optimum aus seiner HiFi-Anlage herauszubekommen.
In der FAQ von Devolo kann man lesen:
Frage:
Können dLAN-Geräte andere Geräte im Haus stören?
Antwort:
Nein. dLAN-Produkte sind nach allen notwendigen Standards zertifiziert. Dazu gehört auch die Prüfung nach Störausstrahlung und Störbeeinflussung.

Kann man das so pauschal glauben?

Ich nehme an, es ist sowieso eine Frage der Frequenzen ... War hat damit Erfahrungen gemacht?
Wie steht es mit einem Stromfilter (Steckdosenleiste mit Netzfilter), lässt dieser das Netzwerksignal durch oder filtert er es heraus (das ist wichtig da ich ein AV-Netzwerk-Receiver anschliessen will)?

Vielen Dank im Voraus,
Jean-Claude.
Audio_Monitor
Gesperrt
#2 erstellt: 16. Sep 2005, 00:42
Hi,

wenn Du das Stromnetz für digitale Datenübertragung benutzt, wird das den Klang nicht beeinflussen. Die Störungen, von denen Du gehört hast betreffen den analogen Bereich, Die Datenübertragung kann natürlich auch Störungen in den analogen Geräten verursachen, die sind dann meist nicht oder schlecht abgeschirmt und werden sowieso von allem was durch die Luft fliegt beeinflusst. Hier hilft ein Netzfilter vor den analogen Geräten vielleicht.

Die Netzwerke über Strom sind wirklich ganz brauchbar.


Greets,

Andreas
Splat
Stammgast
#3 erstellt: 16. Sep 2005, 06:23
Soweit ich weiss sind die einzigen die über solche Netzwerke nörgeln die CB-Funker.
technicsteufel
Inventar
#4 erstellt: 16. Sep 2005, 06:38
Ich habe mir auch schon überlegt über so ein Teil das Dachgeschoß anzuschließen.
Die Geschwindigkeit soll ja jetzt mit bis zu 85 Mbit/s schneller werden.
Anfangs waren ja nur müde 14 Mbit/s drinn.
Laut "Digital World" soll Video-Streaming möglich sein.
J-C
Neuling
#5 erstellt: 16. Sep 2005, 08:19
@ technicsteufel
Das mit den 85 Mbit/s ist die theoretisch höchste Datenübertragungsgeschwindigkeit, in der Realität wird die aber, soweit ich informiert bin, nie erreicht. Mit zunehmender Distanz/Zahl der Anschlüsse nimmt die Geschwindigkeit proportionnal ab ...

Wer weiss ob ein Netzfilter die - digitalen - Signale herausfiltert? Ich möchte ein Netzwerk-Reciever anschliessen, und dieser bezieht natürlich seinen Strom über den Netzfilter.


Danke,
J-C
octal
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 29. Sep 2005, 09:44
Hallo,

ich nutze schon seit einiger Zeit eine Netzwerkverbindung über das Stromnetz. Die Geräte sind von Corinex einem Canadischen Hersteller. Corinex gibt eine Übertragungsrate von maximal 14 Mbps an. In der Praxis ist es aber er so, dass ich über die Strecke nicht mehr wie 700kBps bekomme. Mir reicht das auch, denn die Strecke dient als hauptsächlich für den Internetzugang und dieser ist langsamer als 700kBps. Am Anfang hatte ich einen sehr hohen Paketverlust, aber nach einem Firmware Update läuft die Strecke stabil.

Wenn es schneller gehen soll, empfehle ich CableLAN. Ist vom gleichen Hersteller und liefet laut Corinex 128 Mbps.
Diese Technik nutzt als Medium ein 75 Ohm Antennenkabel. Der Aktionsradius wird mit 1200 Metern angegeben. Man kann also im genazen Haus damit arbeiten. Diese verbindung eignet sich auch für streaming Video in DVD Qualität. Echt ne Spitzensache diese Technik.

Grüsse

octal
jni
Stammgast
#7 erstellt: 02. Okt 2005, 00:39
Hallo

Was soll das mit dem Antennenkabel - üblicherweise hat man ja so was auch nicht im Haus liegen. Und wenn man Kabel verlegt sollte man gleich CAT5 legen, da bekommt man auch 1 GBit drüber wenn's sein muß. Einzig die Kabellänge wäre ein Vorteil - aber auch 100m sollten in einem durchschnittlichen Haus reichen.

Jens
technicsteufel
Inventar
#8 erstellt: 02. Okt 2005, 08:52

jni schrieb:
Hallo

Was soll das mit dem Antennenkabel - üblicherweise hat man ja so was auch nicht im Haus liegen. Und wenn man Kabel verlegt sollte man gleich CAT5 legen, da bekommt man auch 1 GBit drüber wenn's sein muß. Einzig die Kabellänge wäre ein Vorteil - aber auch 100m sollten in einem durchschnittlichen Haus reichen.

Jens


Hallo Jens,

ich finde die Sache mit dem Antennenkabel gar nicht mal so schlecht.
Ich habe z. B. vor fünf Jahren ein Haus gekauft in dem diese Kabel liegen und sonst keine Datenträger ausser vielleicht die Stromkabel.
Ich wüßte gerne mehr über das System.

Gruß Rolf
pelmazo
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 02. Okt 2005, 18:49

J-C schrieb:
Dabei fällt mir aber ein, dass eine gute "Stromqualität" (also die Frage, ob im Hausstrom viele Schwankungen und "Parasiten" vorkommen) in vielen Foren als sehr wichtig für die HiFi-Anlage angesehen wird. In anderen Worten: ist der Strom nicht "sauber", ist es - ohne Stromfilter - nicht möglich, das Optimum aus seiner HiFi-Anlage herauszubekommen.


Das kann man in der Allgemeinheit sicher nicht sagen. Die Geräte sind nicht alle gleich empfindlich auf solche Störfrequenzen. Bei einem vernünftig konstruierten Gerät macht's gar nichts.

Es mag aber durchaus sein daß bestimmte Geräte sich von den LAN-Frequenzen beeinflussen lassen. So z.B. alte Geräte, die noch vor den entsprechenden Immunitätsvorschriften konstruiert waren.

Auch kann man nicht jedem entsprechenden Erfahrungsbericht glauben. Wenn jemand behauptet ein Filter bringe etwas muß das noch nicht einmal heißen daß es bei ihm wirklich was gebracht hat, und schon gar nicht daß es bei Dir auch was bringen muß.


In der FAQ von Devolo kann man lesen:
Frage:
Können dLAN-Geräte andere Geräte im Haus stören?
Antwort:
Nein. dLAN-Produkte sind nach allen notwendigen Standards zertifiziert. Dazu gehört auch die Prüfung nach Störausstrahlung und Störbeeinflussung.

Kann man das so pauschal glauben?


Nein. Eine Zertifizierung garantiert nicht daß keine Beeinflussungen auftreten. Es heißt für Devolo daß sie nicht mehr Störungen ins Netz einspeisen als gesetzlich erlaubt. Es heißt nicht daß alle Verbraucher davon total unbeeinflußt sind.

Auch ein bestandener Immunitätstest eines Gerätes garantiert nicht daß keinerlei klangliche Einflüsse existieren. Das wird nämlich nicht geprüft. Es wird geprüft ob die Funktion des Gerätes bei Anwesenheit des Störsignals weiterhin gewährleistet ist, und das heißt nicht unbedingt das keinerlei klangliche Einflüsse auftreten dürfen (wie wollte man das auch testen? Goldohren im Testhaus anstellen?)

Es ist also möglich daß beide Seiten die Vorschriften einhalten, aber trotzdem klangliche Einflüsse merklich sind.


Ich nehme an, es ist sowieso eine Frage der Frequenzen ...


Ja, und eine Frage der verwendeten Geräte, der Auslegung der Elektroinstallation (welche Phasen wo), etc.

Es ist nicht gut möglich unter diesen Umständen allgemeingültige Aussagen zu machen.


Wie steht es mit einem Stromfilter (Steckdosenleiste mit Netzfilter), lässt dieser das Netzwerksignal durch oder filtert er es heraus (das ist wichtig da ich ein AV-Netzwerk-Receiver anschliessen will)?


Das hängt davon ab welche Frequenzen wie stark bedämpft werden. Die Filter sind nicht alle gleich, und detaillierte Informationen schwer zu kriegen.
macke_das_schnurzelchen
Inventar
#10 erstellt: 03. Okt 2005, 15:03
Hallo zusammen,

hier noch ein kleiner Erfahrungsbericht mit den Devolo dLan Adaptern.

Ich habe sie bei mir zu Hause auch installiert.
Sie funktionieren mit LINUX und Windows 2000 ohne Probleme.
Ich habe drei Rechner und einen Router dran.
Windows XP hat Probleme mit den Adaptern. Mal funktionieren sie, mal nicht.

Aufgefallen ist mir, dass ich mich nicht auf dem Router anmelden konnte, wenn der WinXP Rechner längere Zeit nicht an war. Da half nur Adapter am PC raus und wieder reinstecken.
Dann ging es meist. Manchmal mußte man das auch dreimal machen.
Jetzt liegt wieder ein Kabel von WinXP Rechner zum Router.
Die anderen Rechner funktionieren.

Ich kann nicht sagen, woran es liegt. Der Devolo-Support auch nicht. Dort hieß es, ich solle die Adapter einschicken.
Warum nur, wenn sie mit den anderen rechnern funzen!?!?!?

Ich schätze das das aber auch ein Problem mit genau meinem Rechner sein kann, da Devolo das nicht kannte.

Grüße
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