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Tape/analoge Quellen digitalisieren mit Audacity

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Paesc
Inventar
#1 erstellt: 15. Mrz 2008, 17:25
Hallo zusammen

Möchte einige Tapes digitalisieren, die es nie als CD gegeben hat. Mittlerweile verfüge ich endlich über alle notwendigen Geräte und wäre an sich startbereit. Wie ich hörte, eignet sich für so ein Projekt Audacity bestens. Alles auf CD-RW mit einem Stand-Alone-Recorder aufzunehmen ist auf Dauer doch recht umständlich.

Bloss ist mir bisher keine Anleitung untergekommen, die mir sagt, wie ich die richtigen Einstellungen und vor allem die Quellenwahl treffe. Habe Audacity 1.2.6 und 1.3.3-beta (Unicode) installiert. Habe unter anderem das hier gefunden, allerdings ist das erwähnte Eingangswahlfenster bei mir nicht vorhanden. Die Anleitung scheint sich auf eine frühere Audacity-Version zu beziehen.

Muss ich evtl. auch noch in Windows Vista gewisse Einstellungen tätigen? Unter Sound - Aufnahme ist als Standard Phase 24 FW (0) SPDIF in aktiviert (die Auswahl Phase 24 FW (0) in 1 habe ich auch schon ausprobiert).

Als qualitätsbewusster Musik-Fan möchte ich, auch wenn die Quelle "bloss" Tape ist, FLAC verwenden (notfalls MP3 VBR V2 new).

Meine Systemdaten:
System: Windows Vista 32 Bit
Soundkarte: Terratec Phase 24 FW
Quelle: von CD-Recorder digitalisiertes SPDIF-Signal (Original analog Tape)
Kabel: handelsübliches digitales Koaxialkabel (Bandridge Profigold)
Ausgabeformat: FLAC

Besten Dank für eure Hilfe!

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 15. Mrz 2008, 17:35 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#2 erstellt: 15. Mrz 2008, 17:35
habe Audycity gerade nicht mehr installiert, aber damals reichte es eigentlich, wenn ich dann in den Soundeinstellungen von Windows eben den richtigen Eingang auswählte und dann funzte es. Oder gibt es in den Optionen von Audacity noch eine extra Einstellung? Viele Audioprogramme bieten ja die Möglichkeit, die Eingangsquelle nochmal seperat auszuwählen.

Vllt installiere ich es nacher mal schnell
Paesc
Inventar
#3 erstellt: 15. Mrz 2008, 17:39
Das wäre super! Konnte die Quellenauswahl leider nicht finden, Aufnahme von externen Quellen mit dem PC ist für mich absolutes Neuland... Daher konnte ich leider das Menü zur Quellenauswahl nicht finden (verwende die aktuellen Audacity-Versionen).

Auch müsste ich wissen, welche Einstellungen ich tätigen muss, um sozusagen verlustloses CD-Format zu erreichen (PCM mit 16 Bit an 44.1 kHz Sampling Rate, am liebsten FLAC, notfalls MP3 VBR V2 new oder, wenn variable Bitraten nicht möglich sind, CBR 256 kbps).

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 15. Mrz 2008, 17:57 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#4 erstellt: 15. Mrz 2008, 17:40
ok, ich installiere es nacher mal, aber erstmal fahr ich einkaufen
Paesc
Inventar
#5 erstellt: 15. Mrz 2008, 17:46
Kein Problem, nur zu

Greez
Paesc
Poison_Nuke
Inventar
#6 erstellt: 15. Mrz 2008, 20:19
hm, einfach Bearbeiten - Einstellungen - Audio E/A - Aufnahme

da kann man auswählen, was der Eingang sein soll und wieviele Kanäle über den reinkommen, also normalerweise auf Stereo einstellen.


probiere da einfach mal die Eingänge durch.
Und dann vllt noch in Windows prüfen, ob dieser Kanal auch in der Lautstärke passt und eventuell dort noch extra auswählen.
Paesc
Inventar
#7 erstellt: 16. Mrz 2008, 23:02
Sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde, habe ein ereignisreiches Weekend hinter mir...

Oh, dort ist also die Eingangswahl! Schön versteckt... Im Menüpunkt Einstellungen hätte ich die Wahl des Eingangs/der Eingänge nicht vermutet.

Habe da diverse Auswahlmöglichkeiten, siehe Bild. Soll ich auf die Version mit MME oder Windows DirectSound davor zurückgreifen? Spielt das überhaupt eine Rolle?



Weisst Du auch, was ich unter folgendem Punkt einstellen soll (siehe Bild)? Ich tendiere unter Standard-Sampleformat zu 16 Bit, da ich ja ein qualitativ CD-gleiches Format möchte (keine Ahnung was 32-bit float genau sein soll), die anderen Punkte würde ich so belassen wie sie standardmässig sind (weiss bei den meisten Einstellungen nicht genau, was damit genau gemeint ist).



Gibt es sonst noch was Spezielles zu beachten? Werde baldmöglichst mal eine Aufnahme starten

Greez
Paesc
Poison_Nuke
Inventar
#8 erstellt: 17. Mrz 2008, 08:23
ich dachte ich hätte gestern die neueste Version installiert, oder ist das die Beta?

Zumindest hab ich da keine MIME oder DIrectSound Auswahlmöglichkeit (und bei mir hat das Programm auch nicht den Vista Stil übernommen ). Aber nimm da einfach mal den In1 von der Phase24, testweise einmal MIME und einmal DS.

ich würde da also einfach mal rumprobieren.


beim zweiten Fenster ist so alles ok
Paesc
Inventar
#9 erstellt: 17. Mrz 2008, 09:57
Danke sehr! Dann werde ich demnächst mal loslegen.

Soll ich beim zweiten Fenster also doch 32-bit float wählen (ist die Standard-Einstellung)? Kommt mir ein bisschen komisch vor, der Logik halber würde ich 16 Bit wählen, da die CD ja auch 16 Bit hat...

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 17. Mrz 2008, 09:58 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 17. Mrz 2008, 13:49
NUnja, wirkt sich dann maximal nur auf den Speicherverbrauch aus, der dann doppelt so hoch ausfällt

also ja, man kann auch mit 16bit aufnehmen
Paesc
Inventar
#11 erstellt: 17. Mrz 2008, 20:16
Sehr schön, wenn die Einstellung mit 16 Bit CD-Qualität ergibt, bevorzuge ich selbstverständlich diese Einstellung Für Tape-Aufnahmen dürften 32 Bit wohl definitiv zu viel des Guten sein...

Hab übrigens gerade die ersten Tests gemacht, es funzt nun tatsächlich

Greez
Paesc
Accuphase_Lover
Inventar
#12 erstellt: 17. Mrz 2008, 21:13

Paesc schrieb:
Für Tape-Aufnahmen dürften 32 Bit wohl definitiv zu viel des Guten sein...


Dem ist allerdings so, denn diese Einstellung empfiehlt sich, wenn überhaupt, eher für SACDs oder komplexe Nachbearbeitungen, bei denen z.B. Rundungsfehler minimiert werden sollen

Was macht eigentlich dein letztens erworbenes Sony ES - Deck, bist du damit zufrieden und verwendest du es jetzt zur MC-Digitalisierung ?



Grüsse in die Schweiz
Paesc
Inventar
#13 erstellt: 19. Mrz 2008, 00:06

Accuphase_Lover schrieb:

Paesc schrieb:
Für Tape-Aufnahmen dürften 32 Bit wohl definitiv zu viel des Guten sein...


Dem ist allerdings so, denn diese Einstellung empfiehlt sich, wenn überhaupt, eher für SACDs oder komplexe Nachbearbeitungen, bei denen z.B. Rundungsfehler minimiert werden sollen ;)


Das entzieht sich meinen analogen Vorlagen Also bleibe ich schön bei 16 Bit für die Tape-Aufnahmen.


Accuphase_Lover schrieb:
Was macht eigentlich dein letztens erworbenes Sony ES - Deck, bist du damit zufrieden und verwendest du es jetzt zur MC-Digitalisierung ?


Danke der Nachfrage Das Ding macht sich recht gut. Was mich einzig ein wenig stutzig macht ist, dass ich bisher bei keinen Aufnahmen Dolby B, C oder S hinzuschalten musste (verursachte zu grosse Hochtonverluste). Vermute mal, dass hierfür 4 Faktoren in Frage kommen:

1. Es handelt sich um mehrere Jahre alte Tapes (hauptsächlich Mitte bis Ende 90er), mehrheitlich Position Normal. Zudem liegen zumeist nich allzu hochwertige Aufnahmen und eher durchschnittliche Tapes mit hoher Aussteuerung vor (+2 bis teils +4 dB sind laut Tape-Deck-Anzeige öfters mal drin). Also haben die Dinger wahrscheinlich bereits an Qualität eingebüsst.

2. Azimut: Da die Bandbreite an Tapes enorm gross ist und kein einziges mit meinem Deck aufgenommen wurde, lohnt es sich kaum, den Azimut laufend einzustellen (habe ohnehin keine Erfahrungen damit und somit Berührungsängste).

3. Habe mal eine Reinigungskassette laufen lassen, aber keine Revision gemacht. Gemäss früherem Inhaber des Decks wurde es "normal" gebraucht, also weder wenig noch extrem viel. Das TC-K808ES wurde so ca. um 1993 gebaut, ist also kein Jüngling mehr. Vielleicht würde eine Genralüberholung mehr Qualität zu Tage bringen?

4. Ein gewisses Laufwerksgeräusch ist vorhanden, aber nur bei abgespieltem Tape. Eine Art regelmässiges "Rumpeln", dass aber nur nahe dem Deck und wenn keine Musik hörbar läuft wahrzunehmen ist.

Grüsse in unseren nördlichen Nachbarsstaat Deutschland
Paesc
Accuphase_Lover
Inventar
#14 erstellt: 19. Mrz 2008, 02:26

Paesc schrieb:

Danke der Nachfrage Das Ding macht sich recht gut. Was mich einzig ein wenig stutzig macht ist, dass ich bisher bei keinen Aufnahmen Dolby B, C oder S hinzuschalten musste (verursachte zu grosse Hochtonverluste).


Das mit den Hochtonverlusten hört man oft. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen, gute Aufnahmen auf guten Tapes vorausgesetzt. Ohne Dolby hast du auch bei Spitzendecks mit Spitzenbändern nur einen Signalrauschabstand von max. 60 dB. Etwas dürftig für rauschfreie Wiedergabe.
Aber wenn du auch ohne NR zufrieden bist, ist es gut so. Mich hat die Rauscherei immer schrecklich gestört, deshalb hab ich nie ohne Dolby gehört.


Paesc schrieb:

Vermute mal, dass hierfür 4 Faktoren in Frage kommen:

1. Es handelt sich um mehrere Jahre alte Tapes (hauptsächlich Mitte bis Ende 90er), mehrheitlich Position Normal. Zudem liegen zumeist nich allzu hochwertige Aufnahmen und eher durchschnittliche Tapes mit hoher Aussteuerung vor (+2 bis teils +4 dB sind laut Tape-Deck-Anzeige öfters mal drin). Also haben die Dinger wahrscheinlich bereits an Qualität eingebüsst.


+2/+4 dB sind ok !
Was sind es denn genau für Bänder ?


Paesc schrieb:

2. Azimut: Da die Bandbreite an Tapes enorm gross ist und kein einziges mit meinem Deck aufgenommen wurde, lohnt es sich kaum, den Azimut laufend einzustellen (habe ohnehin keine Erfahrungen damit und somit Berührungsängste).


Laufende Azimutkorrekturen habe ich früher auch machen müssen.
Ist auf Dauer nervend und mechanisch alles andere als zu empfehlen.
Mach doch mal den Azimuttest: Kopfhörer auf und Stereo/Mono-Vergleich. Da zeigt sich ohne Messung gleich was Sache ist.
Auf Azimutfehler reagieren Kompandersysteme (NR) immer ungut.


Paesc schrieb:

3. Habe mal eine Reinigungskassette laufen lassen, aber keine Revision gemacht. Gemäss früherem Inhaber des Decks wurde es "normal" gebraucht, also weder wenig noch extrem viel. Das TC-K808ES wurde so ca. um 1993 gebaut, ist also kein Jüngling mehr. Vielleicht würde eine Genralüberholung mehr Qualität zu Tage bringen?


Was für eine Reinigungkassette hast du denn verwendet, hoffentlich kein Trockenreinigungs-Tape !
Am besten mal eine Totalreinigung aller Bandführungselemente von Hand durchführen. Dauert ein Weilchen, kann sich aber lohnen.
Habe ich früher immer gemacht, hat 20 Minuten und mindestens 20 Wattestäbchen gekostet.
Zum Reinigen der Köpfe empfiehlt sich übrigens Aceton, da selbiger im Gegensatz zu Spiritus weniger fettet und rüchstandsfreier verdampft. Aber Vorsicht, Aceton greift Kunsstoffe an !
Du kannst ja mal Nahaufnahmen der Bandführung und des Laufwerks machen, dann kann ich dir sofort sagen, wie es um den Verschmutzungs- u. Abriebzustand des Laufwerks bestellt ist.


Paesc schrieb:

4. Ein gewisses Laufwerksgeräusch ist vorhanden, aber nur bei abgespieltem Tape. Eine Art regelmässiges "Rumpeln", dass aber nur nahe dem Deck und wenn keine Musik hörbar läuft wahrzunehmen ist.


Das kann am Tape selbst liegen. Schau dir mal das Band bei der Wiedergabe genau an. Bewegt sich der Bandwickel möglicherweise leicht auf und ab ?




Grüße aus der Welthauptstadt des Bieres und der schönsten Millionenstadt im großen Kanton, in der übrigens bald wieder die HighEnd stattfindet
Paesc
Inventar
#15 erstellt: 26. Mrz 2008, 22:42
Hi!

Sorry für das späte Antworten… Hatte in paar dringliche private Angelegenheiten zu erledigen…


Accuphase_Lover schrieb:
Das mit den Hochtonverlusten hört man oft. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen, gute Aufnahmen auf guten Tapes vorausgesetzt. Ohne Dolby hast du auch bei Spitzendecks mit Spitzenbändern nur einen Signalrauschabstand von max. 60 dB. Etwas dürftig für rauschfreie Wiedergabe.
Aber wenn du auch ohne NR zufrieden bist, ist es gut so. Mich hat die Rauscherei immer schrecklich gestört, deshalb hab ich nie ohne Dolby gehört.


Du sagst es: gute Aufnahmen auf guten Tapes vorausgesetzt. Genau das trifft leider nicht zu.


Accuphase_Lover schrieb:
+2/+4 dB sind ok !
Was sind es denn genau für Bänder ?


Gut zu wissen Naja, alles mögliche: von industriell gefertigten Bändern (Position normal) bis hin zu meistens Eigenaufnahmen, auch hier in der Regel Normalbänder.


Accuphase_Lover schrieb:
Laufende Azimutkorrekturen habe ich früher auch machen müssen.
Ist auf Dauer nervend und mechanisch alles andere als zu empfehlen.
Mach doch mal den Azimuttest: Kopfhörer auf und Stereo/Mono-Vergleich. Da zeigt sich ohne Messung gleich was Sache ist.
Auf Azimutfehler reagieren Kompandersysteme (NR) immer ungut.


Gut zu wissen. Werde ich wohl mal ausprobieren müssen.


Accuphase_Lover schrieb:
Was für eine Reinigungkassette hast du denn verwendet, hoffentlich kein Trockenreinigungs-Tape !
Am besten mal eine Totalreinigung aller Bandführungselemente von Hand durchführen. Dauert ein Weilchen, kann sich aber lohnen.
Habe ich früher immer gemacht, hat 20 Minuten und mindestens 20 Wattestäbchen gekostet.
Zum Reinigen der Köpfe empfiehlt sich übrigens Aceton, da selbiger im Gegensatz zu Spiritus weniger fettet und rüchstandsfreier verdampft. Aber Vorsicht, Aceton greift Kunsstoffe an !
Du kannst ja mal Nahaufnahmen der Bandführung und des Laufwerks machen, dann kann ich dir sofort sagen, wie es um den Verschmutzungs- u. Abriebzustand des Laufwerks bestellt ist.


Hmm… Aceton, ist das nicht auch in gewissen Nagellackentfernern enthalten? Wüsste nicht, woher sonst bekommen…


Accuphase_Lover schrieb:
Das kann am Tape selbst liegen. Schau dir mal das Band bei der Wiedergabe genau an. Bewegt sich der Bandwickel möglicherweise leicht auf und ab ?


Ein wenig, ja. Ich empfinde es nicht als störend, mache mir aber Gedanken, ob ich was reparieren lassen soll.

Naja, schlussendlich fragt sich, wie viel aus den alten Tapes für die Digitalisierung wirklich noch herausgeholt werden kann. Tape ist leider vergänglich und alles andere als top...

Grüsse vom Zürichsee, der bei wärmeren Temperaturen bald wieder überbevölkert sein wird…
Paesc
Accuphase_Lover
Inventar
#16 erstellt: 27. Mrz 2008, 00:51
Hallo Eidgenosse !

Hast du auch alle Ostereier gefunden ?


Paesc schrieb:

Hmm… Aceton, ist das nicht auch in gewissen Nagellackentfernern enthalten? Wüsste nicht, woher sonst bekommen…


Aceton müsstest du in der Apotheke bekommen. Meiner ist auch daher.

Paesc schrieb:


Accuphase_Lover schrieb:
Das kann am Tape selbst liegen. Schau dir mal das Band bei der Wiedergabe genau an. Bewegt sich der Bandwickel möglicherweise leicht auf und ab ?


Ein wenig, ja. Ich empfinde es nicht als störend, mache mir aber Gedanken, ob ich was reparieren lassen soll.


Ich glaube, da besteht noch kein Bedarf nach einer Reparatur, wenn's nur ein bisser'l "Wickelklappern" ist. Wird wohl an den Tapes selbst liegen, die wie du sagst, sowieso nicht besonders hochwertig sind. Die vorbespielten Dinger waren mir immer ein Grauen. Die Gehäuse

Ich hab' neulich mal wieder meine alten Tapes herausgeholt und auf meinem TC-K850ES abgespielt. Lief alles einwandfrei !
Sind allerdings auch TDK SA-X + MA (X), Maxell XL-II S + MX oder BASF Chrome Maxima II. Das war damals ja das beste was es gab.
Auch optisch sind die Bänder größtenteils wie am ersten Tag und das bei einem Alter von bis zu 27 Jahren !
Fast unglaublich, wenn ich mir anschaue, was in den letzten 27 Jahren passiert ist, und diese Bänder sind optisch/mechanisch quasi neu. Damals wurde der PC ja gerade erst erfunden !
Ich habe sowieso das Gefühl, daß diese Tapes noch existieren, wenn mein ganzer PC-Kram schon längst auseinandergefallen ist. Da weiss man gar nicht, ob man jetzt lachen oder weinen soll.

Wenn ich an Morbus Alzheimer Digitalis denke ...


Paesc schrieb:

Naja, schlussendlich fragt sich, wie viel aus den alten Tapes für die Digitalisierung wirklich noch herausgeholt werden kann. Tape ist leider vergänglich und alles andere als top...


Wenn man sich richtig Mühe macht, lässt sich doch deutlich was rausholen, zumindest in Sachen Rausch- u. Knacksentfernung + Frequenzkorrektur. Allerdings ist der Aufwand groß und lohnt wenn überhaupt, nur bei persönlich sehr wichtigen Aufnahmen. Aber machbar ist inzwischen verdammt vieles am Rechenknecht.

Ich wünsche dir noch viel Spass bei Digitalisieren des "Altmaterials".



Grüße aus der Stadt der "HighEnd"
Paesc
Inventar
#17 erstellt: 28. Mrz 2008, 20:44
Hi Bewohner des "grossen Kantons"!

Na klar doch hab alle Ostereier ausfindig machen können - Du auch?

Sehr gut, dann lass ich allfällige Reparaturen vorerst noch bleiben. Komplexes Nachbearbeiten liegt derzeit ohnehin nicht drin, mein Zeitpensum ist aktuell etwas knapp...

Wow, 27 Jahre alte Tapes? Und die haste selber aufgenommen?! Die sind ja 2 Jahre älter als ich... Erzähl das mal den CD-Rs, die mir bisher bereits nach wenigen Jahren flöte gegangen sind... Aber es gibt ja CD-Rs, die angeblich bis zu 100 Jahre halten können. CD-RWs scheinen zudem beständiger zu sein, ein Forum-Kollege schwört darauf und hat gute Erfahrungen gemacht.

Gruss vom Zürichsee
Accuphase_Lover
Inventar
#18 erstellt: 29. Mrz 2008, 00:09

Paesc schrieb:

Wow, 27 Jahre alte Tapes? Und die haste selber aufgenommen?! Die sind ja 2 Jahre älter als ich... Erzähl das mal den CD-Rs, die mir bisher bereits nach wenigen Jahren flöte gegangen sind... Aber es gibt ja CD-Rs, die angeblich bis zu 100 Jahre halten können. CD-RWs scheinen zudem beständiger zu sein, ein Forum-Kollege schwört darauf und hat gute Erfahrungen gemacht.


Ja, die alten Tapes habe ich alle selbst aufgenommen, meine allerersten Bänder sind sogar von 1979 ! Aufgenommen mit eine 500 DM-Kompaktanlage, leider weis ich nicht mehr, wo diese Tapes hingekommen sind.
Von 1981-83 habe ich dann mit meiner Schneideranlage aufgenommen (andauernd kaputt gewesen !) und dann ab Weihnachten '83, mit einem Onkyo TA-2070. Mann war ich stolz auf dieses Deck.
Und da selbiges eine Spitzendeck war, habe ich von nun an hochwertige Aufnahmen gemacht, die heute noch brauchbar sind. Leider ist das Deck selbst nicht mehr brauchbar.
Ich hoffe, mein Sony und mein Pioneer machen's noch 'ne Weile.

Meine ältesten "Selbstgebrannten" sind von 2000 und funktionieren noch alle, von ganz wenigen Ausnahmen (Aldi-Rohlinge !) abgesehen. Ob das aber in 10 Jahren noch so sein wird ?
Das mit den 100 Jahren Haltbarkeit goldbeschichteter Rohlinge ist mir eher suspekt. Aber man kann ja schon froh sein, wenn die Dinger 20 Jahre halten, was bei vielen anderen Rohlingen wohl nicht der Fall sein dürfte !



Grüsse aus dem Süd-Gau des "Großen Kantons"
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