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HiFi-Audio-Festplatten-Rekorder bauen

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Doc-Brown
Stammgast
#1 erstellt: 15. Mai 2008, 18:20
Hallo Forum,

da dies ein HiFi-Forum ist d.h. es sich um Musik dreht, bin ich hoffentlich mit meinen Fragen zu folgendem Thema hier richtig.

Ich möchte mir ein Gerät auf PC-Basis bauen, das meine Klassiksammlung auf Festplatte aufnimmt und wiedergibt, eine reine Audio-Lösung, kein HTPC, VDR o.ä. mit Bildern! Es soll alles am Gerät zu bedienen sein, Anzeige und Knöpfe, wie an einem HiFi-Baustein, also keine externen Teile benötigen. Das Einrichten des Systems und ggf. das Übertragen von Audiofiles kann via SSH über ein Netzwerk erfolgen. Ich möchte die maximale Qualität erhalten, somit kommt für eine evtl. Komprimierung nur FLAC in Frage.

Welche Software gibt es dafür bzw. setzt Ihr ein? Gibt es eine fertige Distribution?

Da nur Audio verarbeitet wird, sollten die Anforderungen an die HW gering sein, sodass ein alter PC reicht (233MHz CPU, 256MB RAM, SPDIF-Ausgang, 19" Gehäuse, 100W Netzteil, LCD aus der Bastelkiste und ein paar Knöpfe). Das System soll auf Flash-Speicher (256MB sollten bei nur Audio reichen?) damit die SATA-2 Festplatte mit den Daten einfach im Betrieb austauschbar ist. Ein Lüfter wird bei der geringen Leistung nicht nötig sein.

An alle Klassikhörer:
Mir ist überhaupt nicht klar, wie das mit der Verwaltung von klassischer Musik auf einem Computer und SW funktioniert. Ich habe fast nur Klassik (ca. 2 Schubladen DAT) und dabei zum größten Teil Opern mit +-4 Stunden Laufzeit. (Wie ich meinen SPDIF-Eingang dazu aktiviere, ist noch eine extra Frage.) Sind Tags = Indexe auf den Bändern? Ich schätze mal, dass ich pro Band so ca. 70-80 habe. Werden die Aufnahmen dort in einzelne Dateien auseinandergebrochen? Wie werden sie benannt? Werden die einzelnen Stücke später auch wieder zusammanhängend und in der richtigen Reihenfolge und nicht alphabetisch nach Interpret o.ä. Unsinn abgespielt? Wenn Aufnahmen auf mehrere Bänder/CDs verteilt waren, werden sie dann auch zusammanhängend am Stück abgespielt?

Man hört immer wieder, dass digitale Datenträger nur eine begrenzte Haltbarkeit haben und so habe ich Angst um die vielen Aufnahmen auf DAT und CDs. Auch deshalb möchte ich sie gerne auf HD sichern. Ich hoffe, dass hier im Forum schon andere sich mit der Problematik auseinandergesetzt haben und mir ein paar Tips geben können.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Doc-Brown
jjules
Inventar
#2 erstellt: 15. Mai 2008, 19:37
Hiho,

vielleicht hilft das weiter Link .

jjules
Doc-Brown
Stammgast
#3 erstellt: 15. Mai 2008, 21:23
Danke, den Thread habe ich natürlich gelesen.
- hier geht es leider wieder um Multimediaplayer
- es wird ein TV o.ä. benötigt
- nur allg. Hinweise, aber keine konkreten Softwaretips
- fertige Industrieberäte werden aufgelistet
- Hinweise zu deren Tests
- eine Diskussion über deren Preise
Mit der Rubrik hatte ich auch so meine Schwierigkeiten, da es unverständlicherweise nirgends so richtig reinpassen will.

Es soll sowas sein, wie ein Cassettenrecorder, nur dass ich als Wechselmedien Festplatten benutzen möchte. Also eigentlich ganz einfach, weniger aufwändig als Video, jedoch von der Bedienung und der Tonqualität (z.B. low latency, Sampling -rate und -tiefe) anders gewichtet.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass hier alle HiFi-Liebhaber immer noch ihre Scheiben im Schrank aufbewahren!
cr
Moderator
#4 erstellt: 15. Mai 2008, 21:36
Wieso Rekorder? Willst du Analogsignale aufnehmen?
Wenn nicht: Das Einfachste ist eine 1 TB-Festplatte an einen PC anschließen (der relativ alt sein kann, weil ja keine Leistung nötig; USB2 sollte er haben) + eine gute externe USB2-Soundkarte. Das wars dann auch schon.

Eine Festplatte betreibbar ohne PC gibts auch, in etwa so was (nur als Beispiel): http://www.plextor.be/products/px-mpe750u.asp?choice=PX-MPE750U
Spielt aber kein FLAC, sondern nur wav.
Das Ganze über einen ext. DA-Wandler betreiben (ein derartiges Gerät sollte unbedingt bitidentisch ausgeben, um die Originalqualität zu erhalten).

Das Capturing von DAT-Streams:
1. Die Soundkarte sollte unbedingt bitidentisch erfassen (ohne interne Abtastratenkonversion)
2. Normalerweise ergibt es eine Wurst, ohne Startmarkenübernahme. Inwieweit es hier endlich Soundkarten gibt, die je Startmarke eine neue Wav-Datei anlegen, sollen die Spezialisten klären (ist nur möglich, wenn die Karte Subchannel-Codes unterstützt). Sollte es im PC-Bereich keine Lösung geben, wäre eine Alternative, die wav-Dateien aus dem DAT mittels eines startmarkenübernehmenden Flashrekorders zu generieren (von der Flashkarte kann man sie dann 1:1 auf die Festplatte kopieren). Flashrekorder gibts zB von Tascam (www.Tascam.de). Der Kundendienst hilft dir sicher gerne, abzuklären, ob das geht (waren recht hilfsbereit, als ich mal was brauchte). Bei vielen Bändern lohnt sich so was auf jeden Fall.
jjules
Inventar
#5 erstellt: 16. Mai 2008, 00:06
Hiho,


- hier geht es leider wieder um Multimediaplayer
- es wird ein TV o.ä. benötigt


hast das nicht gelesen

Mag ja sein das es Dir nicht hilft, da Du mehr basteln willst.
Umbuntu LinuxMCe kann man so installieren wie man will auch nur für Audio. Lässt sich ohne Tv steuern. Möglich es ist brauchbar für Dich.

Steuerung ohne Display (VFD etc.) ist bei HDD Audioplayern. nicht wirklich vernünftig möglich.

Verzeichniswechsel etc..

Hier findest Du die Forums Rubrik Stereo Elektronik Link, da es ums basteln geht ist das vielleicht nicht so verkehrt.

jjules


[Beitrag von jjules am 16. Mai 2008, 00:10 bearbeitet]
Doc-Brown
Stammgast
#6 erstellt: 16. Mai 2008, 11:50
Warum sollte man nicht aufnehmen können? Eine Soundkarte hat doch analoge und digitale Ein- und Ausgänge. Zudem habe ich dann auch die Möglichkeit mit höherer Qualität (z.B. 24Bit, 196kHz) als nur CD aufzunehmen.

Zu dem Tip Flashrecorder:
- haben keinen Digitaleingang, dafür aber Mikrofon
- haben kein flac, dafür aber MP3
- Das Korg MR-1000 hat sogar eine HD:
http://www.frequenzb...94469b65e55c4309dcfc
oder hier
http://www.korg.de/mr-1000-produktinfo.html
So könnte das Frontpanel aussehen, einen Drehimpulsgeber habe ich auch noch hier. Leider wieder kein flac, kein Digitaleingang, sowie Platte zu klein und nicht austauschbar.

Ein alter PC hat zwar nur USB1, aber dafür kann ich besser eine SATA-2 Karte einbauen, die schneller und bekanntlich auch hotplug-fähig ist. Daran kann ich HDs auch portabel anschliessen. Ein wechselnder Betrieb am PC und Recorder ist aber gar nicht meine Absicht.

Das Gerät von Plextor hat kein Display zum Navigieren der Musikstücke und keine Bedienung am Gerät. Wenn ich in Sichtweite einer Anzeige vor einem HiFi-Baustein bin, ist eine FB nicht angenehm zu benutzen. Wie bei allen Fertigprodukten, kann ich auch z.B. flac nicht selber nachinstallieren. Zudem ist es wiederum ein Gerät für Video. Ich habe z.B. den VDR auf Linux (dazu gibt es übrigends eine riesen Anzahl an fertigen Projekten) mit nur einem 4-Zeilen Display gesehen, das lies sich sogar ohne TV recht ordentlich bedienen. Ich würde für dieses Projekt sogar ein LCD mit 128x128 Punkten für mehr Übersichtlichkeit nehmen.

In der Rubrik Stereo Elektronik war ich auch schon: dort geht es nur um Reparaturen etc. von HiFi-Bausteinen. Zu Computer habe ich nichts gefunden. Ein PC zusammenstecken hat auch nicht viel mit "Elektronikbasteln" zu tun, da man nicht einmal einen Lötkolben braucht. Ein Display und ein paar Knöpfe laut Verdrahtungsplan am Parallelport anzuschliessen, ist auch nichts wo man RFT-Kenntnisse benötigt.

Schade, dass es im HiFi-Bereich keine passenden Projekte für PC gibt. Vielleicht liege ich auch mit meinen Vorstellungen falsch und niemand ist daran interessiert mit den neuen Möglichkeiten einfach nur (klassische) Musik in bestmöglicher Qualität zu hören. Ich möchte nicht beim Diner mit dem Schweizermesser die Trüffelpastete essen und mit der Motorsäge, den Rehrücken aufschneiden.
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 16. Mai 2008, 11:53
@Doc
Ich in gerade dabei sowas zu bauen (eigentlich fast fertig).
Langfristig soll es ein Multimedia-Gerät werden.
In der derzeitgen 1. Ausbaustufe ist es allerdings genau das was Du suchst: ein Festplattenspieler/-rekorder.

Ich habe mir ein schickes Gehäuse gesucht und bin bei Origen fündig geworden. Nicht ganz billig, dafür optisch top im HiFi-Regal.
Prozessor von AMD, 3,5" Festplatte (1TB) von Samsung, Soundkarte extern (Terratec Phase 24 FW), Recording Software: Wavelab Lite (kam mit der Terratec).
Meine DAT-Sammlung soll nach und nach auf die Platte kopiert werden (FLAC).

Bei einer großen Musiksammlung stelle ich mir das Navigieren à la MP3-Autoradio nicht so prickeld vor. Ich habe mich daher für einen externen 7"-Monitor (Touchscreen) entschieden. Den stelle ich bei Nichtgebrauch einfach zur Seite.
Mit diesem kann ich dann meinen Player (J.River Musicbox) bedienen.
jjules
Inventar
#8 erstellt: 16. Mai 2008, 12:25
Hiho,



Schade, dass es im HiFi-Bereich keine passenden Projekte für PC gibt. Vielleicht liege ich auch mit meinen Vorstellungen falsch und niemand ist daran interessiert mit den neuen Möglichkeiten einfach nur (klassische) Musik in bestmöglicher Qualität zu hören. Ich möchte nicht beim Diner mit dem Schweizermesser die Trüffelpastete essen und mit der


Hast recht ist schade, die meisten greifen halt zu ner Squezzbox + Nas etc.., oder halt direkt zu einem Musikserver. Zum digitalisieren nutzen sie den normal PC.

Bezüglich basteln meine ich wenn man z.B. das ganze nicht in ein teures PC Gehäuse baut sondern dafür ein ausgedientes Hifiteil nimmt. Wobei man auch nicht wirklich PC Teile nehmen muss. PC muss ne Graka haben das schon schlecht etc...

Ich denk da ist schon mehr drin, hier gibts ne Menge Selbstbau Leute (Hifi Bereich), kann mir schon vorstellen das da auch jemand mehr Ahnung hat.

Das kam z.B. bei der Forensuch Musikserver Eigenbau raus Link

Jjules
cr
Moderator
#9 erstellt: 16. Mai 2008, 12:41

- haben keinen Digitaleingang, dafür aber Mikrofon

Natürlich gibt es welche mit Digitaleingang (interessant ist die Variante ohne CD-Laufwerk) und ohne Mikrofon
http://www.tascam.de/ss-r1_cdr1.html
Ich habe diese Geräte auch nicht als Musikserver empfohlen, sondern als möglw. sinnvolle und zeitsparende Möglichkeit zum DAT-Erfassen, er kann es anscheinend:
>>Titelmarken automatisch setzen (Auto-Track-Funktion, pegel-/zeitgesteuert, digital), Titelmarken manuell setzen << (man müßte sich aber vergewissern, ob es wirklich bei DAT auch geht, nicht nur bei CD-Überspielen.


Wenn man bei zwei Schubladen voll DATs händisch Startmarken setzen muß, wünsche ich viel Vergnügen


[Beitrag von cr am 16. Mai 2008, 12:47 bearbeitet]
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 16. Mai 2008, 12:48
@jjules
interessanter Link.

@Doc-Brown
vielleicht noch was zur "Entstehungsgeschichte" meines Projekts und wieso es letztlich zu der geschilderten Lösung gekommen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass einige der Gedanken auch für Dich interessant sein könnten.

Ich habe bergeweise alte LPs, ein großes DAT-Archiv und etliche alte Cassetten. Das alles und natürlich meine CD-Sammlung - so war meine Vorstellung - sollten auf eine große Festplatte und von aus wiedergegeben werden.

um also mal zu testen ob das alles praktikabel ist hab' ich mir 'ne Soundkarte fürn PC gekauft und begonnen (mit einer Freeware namens Audacity) erste DAT-Bänder zu kopieren.
Als die Ansprüche stiegen bin ich auf Wavelab von Steinberg umgestiegen.

Für diese Vorgehensweise musste ich also jedesmal den DAT-Recorder aus dem HiFi-Regal zerren und ins Arbeitszimmer wuchten, wo ich dann aufnahm. Noch umständlicher wurde es bei den analogen Quellen: dort habe ich erstmal innerhalb der Anlage auf DAT digitalisiert und dann wieder rausgezerrt, rübergewuchtet und kopiert.
Ganz ehrlich: das ging mir schnell auf den Senkel.
Die neue Lösung sollte so sein, dass der Festplattenrekorder wie ein Cassettenrecorder für Aufnahme und Wiedergabe in der Hifi-Anlage zur Verfügung steht.
Soweit so gut, aber zum Aufnahmen braucht es auf dem Recorder eine Software (so wie auf dem PC) und für die brauchts einen Monitor (Dein DAT-Recorder hat diese Software halt intus und startet sie, wenn die auf REC drückst - aber etwas vergleichbares gibt es m.W. nicht auf dem Markt).
Spätestens wenn die Titelmarken gesetzt bzw. Signale analoger Quellen noch ein bisschen nachbearbeitet werden müssen ist ohne Monitor Schicht im Schacht.
Und schließlich: wenn alles mal fertig ist, werden weit über 1000 CD-Titel auf diesem Rechner liegen. Das stellt sich auch die Frage nach "Suchen" und "Finden".
Vielleicht ein Kompromiss für Dich:
es gibt Hersteller, die bieten Gehäuse mit integriertem 7" Touchscreen Monitor an. Die sind allerdings nicht ganz billig, aber zumindest hättest Du



cr schrieb:

Wenn man bei zwei Schubladen voll DATs händisch Startmarken setzen muß, wünsche ich viel Vergnügen :*


Ooooch, das ist gar nicht so schlimm. Ich mache das seit geraumer Zeit. So hat man die Gelegenheit in so manche Rarität mal wieder reinzuhören!


[Beitrag von bravado am 16. Mai 2008, 12:51 bearbeitet]
jjules
Inventar
#11 erstellt: 16. Mai 2008, 13:16
Hiho,

@bravado

Vielleicht wäre der EEPC 900 mit XP und externe USB Soundkarte was für dich. Größe des eePc ist ca. Dvd Schachtel.

Wavelab drauf, digitalisieren und dann via Wlan auf dein PC oder wohin auch immer.

Im Prinzip kannst ihn auch via Apple Airport mit der Software deiner Wahl als Abspieler nutzen oder wenn Du ihn nicht Mobile benutzt halt in deine Stereoanalge integrierst. Noch ein par USB HDDS als Datenspeicher und fertig.

jjules
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 16. Mai 2008, 13:41

jjules schrieb:

@bravado
Vielleicht wäre der EEPC 900 mit XP und externe USB Soundkarte was für dich. Größe des eePc ist ca. Dvd Schachtel.


Cooles Teil.
Aber ich bin ja zwischenzeitlich weiter und hab' die Kiste schon am Laufen.
Einzig offener Punkt ist der kleine Monitor. Die erste Lieferung war leider defekt und muss zurück.
chilman
Inventar
#13 erstellt: 16. Mai 2008, 17:12
es gab auch glaubich cd-laufwerke, die dat-bänder abspielen und aufnehmen konnten.
auch einige streamer, die normalerweise nur daten auf dat-kassetten sicherten konnten anscheinend normale audio-dats auslesen&schreiben. vll ging das auch schneller als sozusagen echtzeit, also wie zb. bei 52fach cd-laufwerken.

das ganze wäre vll. einfacher als die dats alle über den digitalen eingang zu quetschen;)
cr
Moderator
#14 erstellt: 16. Mai 2008, 18:59
Mit den DAT-Streamern geht das nicht so ohne weiteres.
Doc-Brown
Stammgast
#15 erstellt: 16. Mai 2008, 22:00
Es gibt zwei Möglichkeiten die DAT-Aufnahmen zu kopieren: mit meinem Festplatten-Rekorder-Projekt oder mit einem anderen PC und dann übers Netz kopieren.

Zu Audio-DAT direkt am Computer einlesen, siehe hier:
http://web.ncf.ca/aa571/dat2wav.htm
Leider habe ich immer noch keine SGI, noch konnte ich das spezielle SONY-Laufwerk mit der Firmware auftreiben.

Die HW habe ich soweit testweise mit einem mini-Linux von Flash laufen (ohne Fehlermeldungen und Einloggen via SSH). Jetzt werde ich mich als nächstes um das Frontpanel kümmern: LCD, Tasten, Irda und evtl. Platteneinschub (2,5" oder 3,5"?) anordnen. Weiter bleibt noch die Softwarefrage und das DAT-Problem.
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 16. Mai 2008, 22:14
Mir ist immer noch nicht klar, wie Du einigermaßen komfortabel durch Deinen Musikbestand navigieren willst, so Du ihn denn irgendwann auf der Kiste hast ...
Doc-Brown
Stammgast
#17 erstellt: 17. Mai 2008, 16:48
Mir ehrlich gesagt auch noch nicht so genau, aber ich stelle mir eine Bedienung, wie bei so einem kleiner Flash-Player vor. Ich habe den iriver U3, wenn das Gerät dies kann, bin ich fast zufrieden: analog Aufnehmen und Wiedergeben, flac und weitere Formate, Computeranschluss zum kopieren der Dateien. Fotos und Video kann er auch, brauche ich aber nicht.

Da ich bisher nur Unix kenne, würde ich gerne irgendwie dabei bleiben. Zudem ist es einfacher und benötigt keinerlei Grafik.

Der Asus EeePC hat doch auch ein Linux als Betriebsystem und nicht dieses MS oder hab ich das falsch gelesen? Die Festplattenkapazität ist aber viel zu klein, um auch nur 1 DAT aufzunehmen, geschweige denn die komplette Sammlung. (Angaben zu dem 900er sind derzeit nur Spekulationen.) Wofür sollte ich mir das Gerät kaufen, wenn ich schon einen PC mit opt. Digitaleingang habe, verstehe ich nicht?

Ich möchte schon gerne die vorhandene HW verwenden und nicht neu kaufen oder ein Industrieprodukt ohne Anpassungsmöglichkeit. Mein S/W-Display mit 62x62 mmm und 128x128 Punkten sollte reichen, um genügend anzuzeigen und ist größer als bei den komerziellen Geräten, nur hat es leider keine Beleuchtung.

Es gibt für mich diverse Gründe gegen einen typischen PC in der HiFi-Anlage:
- Lärm
- es gibt keinen Platz für Maus, Tastatur und Bildschirm
- ich will eine einfache Bedienung mit nur wenigen Knöpfen und nur evtl. FB
- es soll sich ins Rack integrieren lassen
- es dauert zu lange bis ich endlich Musik höre
- es soll alles in einem Baustein sein, den ich auch mal mitnehmen kann.

Ich ging davon aus, dass ich nur wenige Titel zu verwalten habe (einen pro Aufnahme), weil eine Oper oder Oratorium z.B. über 3 CDs geht und das dann nur ein Eintrag ist oder? Wenn ich jedoch jede Arie oder Rezitativ einzeln erfassen muss, dann sieht die Sache nochmal völlig anders aus.

Man müsste nur sowas wie die SW eines Flash-Players für den PC finden ...
jjules
Inventar
#18 erstellt: 17. Mai 2008, 19:01
Hiho,


er Asus EeePC hat doch auch ein Linux als Betriebsystem und nicht dieses MS oder hab ich das falsch gelesen? Die Festplattenkapazität ist aber viel zu klein, um auch nur 1 DAT aufzunehmen, geschweige denn die komplette Sammlung. (Angaben zu dem 900er sind derzeit nur Spekulationen.)


Gibts Linux und XP, gibts auch für den älteren. HDD (Flash) steht da übrigens je nach Modell schon fest beim 900.
Um Hdd Platz dazuzubekommen nimmt man 2.5 USB HDDs ohne eigne Stromversorgung oder man nutzt einfach HDD Platz im Netz.

Übrigens wa der Tip nicht an Dich sondern bravado gerichtet, war mit @bravado gekennzeichnet.

jjules
cr
Moderator
#19 erstellt: 17. Mai 2008, 19:07
Eine 1 TB Festplatte dran und es hat sich für alle Zeiten (kostet ab 150 Euro). Ich möchte die Musikdateien prinzipiell nur auf einer EXTERNEN Festplatte haben, nur damit ist man flexibel, wenn man sie transportieren will etc.
Der EEE ist sicher ruhig, weil er eben keine lärmende Festplatte hat sondern eine Solid-State Disk (Festkörperspeicher). Womöglich ist er dank gringer Prozessorleistung sogar lüfterlos??
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 17. Mai 2008, 19:07
Jetzt kommt langsam Schwung in die Sache ...


Doc-Brown schrieb:
Mir ehrlich gesagt auch noch nicht so genau, aber ich stelle mir eine Bedienung, wie bei so einem kleiner Flash-Player vor.

Bei dem kleinen Musikbestand, der auf so ein Playerchen passt ist das ja auch kein Problem. Je mehr Material es aber wird, desto unkomfortabler werden imho Navigation und Suche.


Doc-Brown schrieb:

Da ich bisher nur Unix kenne, würde ich gerne irgendwie dabei bleiben. Zudem ist es einfacher und benötigt keinerlei Grafik.

Stellt sich nur die Frage, ob es unter unix auch die passenden Anwendungen gibt ...


Doc-Brown schrieb:

Es gibt für mich diverse Gründe gegen einen typischen PC in der HiFi-Anlage:
- Lärm
- es gibt keinen Platz für Maus, Tastatur und Bildschirm
- ich will eine einfache Bedienung mit nur wenigen Knöpfen und nur evtl. FB
- es soll sich ins Rack integrieren lassen
- es dauert zu lange bis ich endlich Musik höre
- es soll alles in einem Baustein sein, den ich auch mal mitnehmen kann.


Also:

  1. ein entspr. zusammengestellter PC für Deinen Anwendungsfall macht keinen Lärm!!
  2. auf Maus und Tastatur kann man verzichten, wenn man einen Touchscreen hat (gibt es, wie bereits geschildert auch in Gehäuse integriert)
  3. mein Musikrechner hat genau einen Knopf!!
  4. er sieht im HiFi-Rack einfach perfekt aus - wenn man nicht genau hinsieht könnte man ihn für eine Endstufe halten
  5. naja, egal wie Du das realisierst: es dauert so lange, bis die Kiste hochgefahren ist, das sind bei mir handgestoppte 56 sec. - schneller geht's mit Standby-Modus)
  6. wenn ich das Modell mit integrierten Touchscreen genommen hätte, wäre alles in einem Baustein integriert gewesen - ging leider nicht, wegen der Höhe ...



Doc-Brown schrieb:

Ich ging davon aus, dass ich nur wenige Titel zu verwalten habe (einen pro Aufnahme), weil eine Oper oder Oratorium z.B. über 3 CDs geht und das dann nur ein Eintrag ist oder? Wenn ich jedoch jede Arie oder Rezitativ einzeln erfassen muss, dann sieht die Sache nochmal völlig anders aus.

Also, zunächst mal funktioniert eine Aufnahme mittels Software genauso wie auf jedem Rekorder.
Du kannst also beim Bandwechsel auf Pause drücken und danach wieder starten, dann erzeugt die Software am Ende eine einzige große Wavedatei.
Ob das problematisch wird, liegt an der verwendeten Software, da gibt es teilweise Restriktionen bei der max. möglichen Größe der Datei.


Doc-Brown schrieb:

Man müsste nur sowas wie die SW eines Flash-Players für den PC finden ...

Wie schon gesagt: ich bezweifle, dass das bei einem größeren Musikbestand noch komfortabel ist.
Mit einer Taste oder einem Rad durch ggf. hunderte von Aufnahmen zu scrollen ...
... neeeee
cr
Moderator
#21 erstellt: 17. Mai 2008, 19:13
Ein Titel für eine Oper oder eine Symphonie? Gehts ev. noch unkomfortabler? Damit liegt man ja sogar hinter dem Bedienungskomfort einer LP. Ich finde, wenn man jetzt wirklich mehr Musikdateien zu verwalten hat, als auf einem iPod Platz haben, dann soll man sich auch eine gescheite Lösung überlegen. Sonst würde ich beim iPod mit Festplatte oder was Ähnlichem bleiben und den an die Stereoanlage anschließen, das reicht dann wohl auch.
jjules
Inventar
#22 erstellt: 17. Mai 2008, 20:19
Hiho,


Der EEE ist sicher ruhig, weil er eben keine lärmende Festplatte hat sondern eine Solid-State Disk (Festkörperspeicher). Womöglich ist er dank gringer Prozessorleistung sogar lüfterlos??


Soweit ich weis ist er Lüfterlos.

Mit IR Adapter und FB kann man ihn auch so steuern. Ansonsten ist das Fingerpad zumindestens beim 900 recht gut.

Vorteil ist man kann Winamp, Foobar, Itunes etc. laufen lassen kann, man Cover + Mp3 Tgas hat, suchen kann etc..
Find auch bei der Größe passt er gut zum Equipment.

Hab ihn schon für Mucke im Einsatz gesehen, bin noch am überlegen ob ich ihn kauf, schätze ja.

jjules
Doc-Brown
Stammgast
#23 erstellt: 18. Mai 2008, 12:14
Was ist an dem Prinzip der Bedienung eines mini-Flashplayers für große Musiksammlungen ungeeignet, Hardware wie Anzeige, Steuerknüppel und 3 Tasten oder die Software? Worauf muss ich dabei achten und mehr Wert legen?

@bravado: Du würdest mir zu einem Touchscreen raten. Wo bekomme ich einen für mein 19" Gehäuse mit 2HE? Welche SW kann ich dafür einsetzen? Mir ist bisher nur lcdproc bekannt, habe dort aber nichts zur Eingabemöglichkeit mit einem Touchscreen gefunden oder ist das dann separate SW. Das muss doch irgendwie zusammenspielen. Wie erfolgt der Anschluss? Mein Board hat parallel und 2xseriell. Zum LCD gibt es sicherlich ein Datenblatt, wo alles notwendige zum Einbau und Anschluss drinsteht.

Ansonsten werde ich vorerst mit der vorhandenen HW anfangen da lüfterlos=ohne Lärm und dort zuerst "Abspielen" versuchen, um zu sehen wie es funktioniert.

Das mit den Restriktionen der Dateien verstehe ich nicht. Laut Wikipedia habe ich bei einem aktuellen journaling (das sollte man aus Sicherheitsgründen schon benutzen) filesystem wie ext3, eine Dateigröße von 2 TiB. Die ist für mich eigentlich bisher noch ausreichend.

Welches Softwareprojekt verwendest Du oder hast Du Dir die Anwendung selber geschrieben? Ich wollte es mir eben einfach machen und Linux als OS verwenden, wo ich die Tools aus der Distribution nehmen kann und das Master-Programm aufsetzt. Ist das OS bei Dir auch eine Eigentwicklung oder brauchst Du keines?
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 18. Mai 2008, 13:53

Doc-Brown schrieb:

@bravado: Du würdest mir zu einem Touchscreen raten. Wo bekomme ich einen für mein 19" Gehäuse mit 2HE? Welche SW kann ich dafür einsetzen? Mir ist bisher nur lcdproc bekannt, habe dort aber nichts zur Eingabemöglichkeit mit einem Touchscreen gefunden oder ist das dann separate SW. Das muss doch irgendwie zusammenspielen. Wie erfolgt der Anschluss? Mein Board hat parallel und 2xseriell. Zum LCD gibt es sicherlich ein Datenblatt, wo alles notwendige zum Einbau und Anschluss drinsteht.

Ich kann Dir nicht sagen, wo Du ein Touchscreen für den Einbau ins Gehäuse herbekommst. Mein Hinweis bezog sich auf Gehäuse, bei denen ein Touchscreen schon eingebaut ist.
Origen hat z.B. so eines im Programm - ist aber nicht ganz billig und die Gehäuse sind etwas wuchtiger (Höhe ab 17cm).
Da ich nur 15cm ins Rack bekomme habe ich mich für einen externen Touchscreen entschieden.
Natürlich hätte mir die all-in-one-Lösung besser gefallen.


Doc-Brown schrieb:

Das mit den Restriktionen der Dateien verstehe ich nicht. Laut Wikipedia habe ich bei einem aktuellen journaling (das sollte man aus Sicherheitsgründen schon benutzen) filesystem wie ext3, eine Dateigröße von 2 TiB. Die ist für mich eigentlich bisher noch ausreichend.

Wenn Du von einer externen Quelle via Soundkarte Musik aufnimmst, dann brauchst Du dafür Software.
Ich verwende dafür Wavelab von Steinberg.
Es sind aber auch noch viele andere auch freie Produkte auf dem Markt und einige davon können nur Dateien bis zu einer best. Größe verwalten.
Das ist aber ein "Problem" der Software.


Doc-Brown schrieb:

Welches Softwareprojekt verwendest Du oder hast Du Dir die Anwendung selber geschrieben? Ich wollte es mir eben einfach machen und Linux als OS verwenden, wo ich die Tools aus der Distribution nehmen kann und das Master-Programm aufsetzt. Ist das OS bei Dir auch eine Eigentwicklung oder brauchst Du keines?

Sollte das auch noch an mich gerichtet gewesen sein:
ich habe keine Ahnung von Programmierung.
Meine Musicbox ist ein ganz normaler PC (in einem HiFi-Rack-tauglichen Gehäuse).
Externe Soundkarte ist eine Terratec, zum Aufnahmen verwende ich Wavelab und mein Player ist von J.River.
Mein Setup sieht aus wie es aussieht, weil ich weder Kompromisse bei der Qualität von Aufnahme und Wiedergabe machen , noch auf angemessenen Komfort beim Suchen/Finden/Abspielen meines sehr großen Musikarchivs verzichten wollte.
Doc-Brown
Stammgast
#25 erstellt: 18. Mai 2008, 19:12
Verstehe, Du hast Dein Display also geschenkt bekommen, weil Du nicht weist, wo es her ist. Dann werde ich also mal nach touchpanel oder touchscreen suchen.

Das mit der Bedienung ohne spezielle SW für das Touchscreen kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen. Wenn man alles mit dem Finger bedienen können soll, müssen dafür Felder wie Start, Stop, Vorwärts, Rückwarts, Aufnahme usw. auf dem BS auftauchen, auf die man tippen kann. Ich stelle mir das wie bei den öffentlichen Automaten vor. Da ist dann auch noch eine geeignete Benutzerführung durch die verschiedenen Programme bis zum Ziel notwendig. Evtl. ist Deine Software Wavelab und J.River speziell dafür gemacht und arbeitet so zusammen. Wenn das LCD an der normalen Grafikkarte hängt, könnte es auch ein spezieller Windomanager fürs Befingern sein oder nur die passenden Einstellungen in der X-config. Ich werde mal danach suchen.

Das Bedienkonzept mit Touchscreen ist eine interessante Idee!
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 18. Mai 2008, 22:30

Doc-Brown schrieb:
Verstehe, Du hast Dein Display also geschenkt bekommen, weil Du nicht weist, wo es her ist. Dann werde ich also mal nach touchpanel oder touchscreen suchen.

Brille? Fielmann!


bravado schrieb:
@Doc
(...)
Ich habe mich daher für einen externen 7"-Monitor (Touchscreen) entschieden. Den stelle ich bei Nichtgebrauch einfach zur Seite.

Den Begriff "extern" muss ich wohl nicht erläutern - und Du hattest nach einer "All-in-one-Lösung" gefragt. Meinen Monitor kann man nicht in ein Gehäuse einbauen ...


Doc-Brown schrieb:

Das mit der Bedienung ohne spezielle SW für das Touchscreen kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen. Wenn man alles mit dem Finger bedienen können soll, müssen dafür Felder wie Start, Stop, Vorwärts, Rückwarts, Aufnahme usw. auf dem BS auftauchen, auf die man tippen kann. Ich stelle mir das wie bei den öffentlichen Automaten vor. Da ist dann auch noch eine geeignete Benutzerführung durch die verschiedenen Programme bis zum Ziel notwendig. Evtl. ist Deine Software Wavelab und J.River speziell dafür gemacht und arbeitet so zusammen. Wenn das LCD an der normalen Grafikkarte hängt, könnte es auch ein spezieller Windomanager fürs Befingern sein oder nur die passenden Einstellungen in der X-config. Ich werde mal danach suchen.

Das Bedienkonzept mit Touchscreen ist eine interessante Idee! :D

Sag mal, hast Du schon mal einen Windows-Rechner gesehen?
Grafische Benutzeroberfläche?

Der Touchscreen kommt mit einem Treiber und nach der Installation machst Du das mit dem Finger, was Du vorher mit der Maus gemacht hast.
Einschränkung: keine rechte Maustaste ...

Wie gesagt:
woher man ein Touchscreen bekommt, das sich in ein Gehäuse bauen lässt: keine Ahnung.
Aber nur mal so als Anregung:
HTPC mit Touchscreen
Ist aber, wie gesagt, sauteuer ...
der_yeti
Stammgast
#27 erstellt: 19. Mai 2008, 00:02
Moin,

http://www.dt-research.com/monitor_set.htm Für Audio reicht's gut.

Viele Grüße,
Alex
chilman
Inventar
#28 erstellt: 19. Mai 2008, 15:02
auch nicht schlecht: wie ein imac, nur hässlicher und langsamer und das für fast genausoviel geld...
der_yeti
Stammgast
#29 erstellt: 19. Mai 2008, 18:03

chilman schrieb:
auch nicht schlecht: wie ein imac, nur hässlicher und langsamer und das für fast genausoviel geld... :angel


hässlich? Ja, aber kleiner _und_ mit Touchscreen _und_ schnell genug _und_ sparsamer _und_ vielseitiger ...vielleicht werden solche Eimer ja auch mal hübscher - die Hoffnung stirbt zuletzt
bravado
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 19. Mai 2008, 19:36
Ich hatte so eine Lösung auch mal erwogen und aus 2 Gründen wieder verworfen.
Ein 15" Monitor ist mir für diesen Anwendungszweck schlicht zu gross.
Und außerdem wollte ich mir die Möglichkeit später doch mal Video/TV mit abzudecken nicht verbauen.

Naja, letztlich muss man eben immer irgendwo einen Kompromiss eingehen.
Doc-Brown
Stammgast
#31 erstellt: 19. Mai 2008, 20:55
Sorry, ja "extern" war das entscheidende Wort, das ich nicht bedacht habe. Also hast Du so etwas, wie z.B. von Pollin: 8" Touchscreen TFT-Monitor TM-868 Best.Nr. 600 080
oder http://www.itvmedia.de

Aber Du kannst das Display mit ggf. der Elektronik aus dem Monitorgehäuse nehmen und in ein passendes anderes Gehäuse bauen. So hatte ich das eigentlich für mich im Hinterkopf, wenn dies einfacher zu beschaffen und anzuschließen ist.

Das Display für mein Gehäuse darf in den Aussenabmessungen 86 mm hoch sein. Da muss man schon genau überlegen was wie wo dargestellt wird, damit man die entscheidenden Anzeigen sehen kann und es nicht mit dem Finger drüber verdeckt wird. Deshalb finde ich es irgendwie praktischer, wenn man Tasten neben dem LCD hat. Die Suche hat leider nichts brauchbares ergeben, weil:
- max 5,7" Platz hat
- S/W
- 128x64 Pixel
- erfordert Controller
- erfordert programmieren der Anwendung
- nur in großen Stückzahlen erhältlich
- für den Preis bekomme ich einen großen 22" PC-Monitor oder TV
Vielleicht kann man aus einem geschlachteten Kopierer ein geeignetes LCD erhalten, dann braucht man aber noch die Beschreibung dazu.

Doch ich kenne einige Manager für X-Windows, z.B. Fluxbox, Gnome, Enlightenment. Aber wofür soll das hier gut sein, wenn nur eine Anwendung läuft, die zudem mit wenigen Tasten zu steuern ist? Dies braucht doch unsinnig viele Resourcen und lange Reaktions- und Startzeiten. Man fährt doch auch nicht mit dem Tieflader zum Brötchen holen.

Aah, der Treiber machts und die eine Taste ist die linke Maustaste. Das stelle ich mir nun weniger praktisch vor: einen Finger auf dem Touchpanel und einen am Gehäuseknopf. Auf dem Glas fehlt sonst der richtige Druckpunkt beim Bedienen Warum hast du nicht drei Tasten installiert, wenn Dir das fehlt, dann hättest Du auch noch die rechte (für das Kontextmenü) und die mittlere (zum Einfügen)?

Ich glaube die Bedienung mit Touchscreen ist für meinen Fall doch eher nicht so sehr geeignet. Irgendwie widerstrebt es mir auch, als Fotograf, mit dem Finger aufs Glas zu tippen.
klausimhaus
Stammgast
#32 erstellt: 20. Mai 2008, 08:05
@Doc-Brown

Wenn du das ganze mut Windows machen willst dann denke erst mal ganz schnell über ein neues Board mit schnellerem Prozessor nach. Wenn du eine zusätzliche Soundkarte verwenden willst, kann ich das D201GLY2 von Intel empfehlen. Kostet mit Prozessor 50 Euro aber die Onboard-Soundkarte ist nicht HiFi-tauglich.

Weiterhin kann ich nur davon abraten ein Minidisplay zu benutzen. Ich habe selber noch einen Partyplayer hier, welcher in ein Kassettentonbandgehäuse gebaut wurde und mit Windows 98 läuft. Die Software für das 4-Zeilige LC-Display (mit Menuesteuerung, Suche usw) habe ich selber geschrieben. Ist aber ein Krampf damit vernüftig zu navigieren. Ich habe noch zusätzlich jedem gespeichertem Album eine dreistellige Nummer verpasst und in die Kassettenfachklappe eine selbstgebaute Zehnertastatur zum ausklappen reingesetzt. Jetzt hatte ich jedes Album durch die Nummer im Direktzugriff.

Mein neuester Player läuft mit oben genanntem Board, Windows XP und wird mit Touchscreen gesteuert Link

Günstige Touchscreens bekommst du bei Ebay oder ELV. Wobei letztere Firma den Vorteil hat, auch in zwei Jahen noch zu existieren.
Doc-Brown
Stammgast
#33 erstellt: 20. Mai 2008, 10:34
Nein, klausimhaus, ich hatte oben mehrfach beschrieben, auf was ich mich beschränken möchte, also:
- kein externer Monitor, Maus oder Tastatur, Festplatten, NAS etc.
- keine grafische Oberfläche mit irgendeinem Window-System
- kein MS, da dies o.a. benötigt (und ich mich damit nicht auskenne)
- keine neue Hardware
- kein verlustbehaftetes Komprimieren
- kein Video oder Bilder
- kein mehrkanal Kinosound
- kein TV
Deshalb kommt dafür keines dieser sehr zahlreichen Multi-Media HTPC-Projekte in Frage. Das macht die Sache wohl schwieriger, obwohl die Anforderungen geringer sind. Weil es mir ausschliesslich ums Stereo-Hören geht, habe ich mich hier in einem HiFi-Forum danach erkundet, ob es evtl. auch einen nur Audio Recorder/Player auf PC-Basis gibt.
klausimhaus
Stammgast
#34 erstellt: 20. Mai 2008, 12:47
Sorry, aber ein paar Kompromisse wist du schon eingehen müssen. Was du willst gibt es nicht, gleich recht nicht für lau.

Am besten du kaufst dir einen iPod. Der hat nur ein paar Sensorflächen, ein kleines Display und genügend Zubehör gibt es auch.

Over and out!
cr
Moderator
#35 erstellt: 20. Mai 2008, 12:54
Der Verdacht, daß der iPod die geeignete Lösung darstellt, hat sich bei mir auch schon vor ein paar Tagen aufgedrängt
http://www.hifi-foru...ad=9284&postID=21#21

Ich glaube auch nicht, daß hier noch wer motiviert ist, gute Tipps zu geben. Wenn Unmögliches gefordert wird, kann man schlecht zu was raten.
SuperAggy
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 20. Mai 2008, 13:24
Doc-Brown
Stammgast
#37 erstellt: 20. Mai 2008, 20:22
Es geht nur noch um die SW für die Bedienung.

Die HW habe ich doch bereits gekauft und bis auf das Frontpanel zusammengebaut. Ich fasse zusammen:
Gehäuse 19" 2HE d.h. es passen nur lowprofile-Karten rein, hab ich aber
Netzteil 100W
LCD THOSHIBA mit 128x128 Punkten und Controller T6963C
CPU 233MHz MMX
RAM 256MB
µATX Board ECS u.a. mit IR-Empfänger und SPDIF-Ausgang
Flash-Speicher 256MB
Netzwerkkarte
SATA-2 Controller
Festplatte SATA-2 mit 500GB
Knöpfe, LEDs diverse
ggf. eine Fernbedienung aus der Krabbelkiste: GRUNDIG City Line

Ein mini-Linux von Flash läuft. LCD und FB sind noch nicht getestet. Diese HW sollte für Audio sogar überdimensioniert sein.

Da es kein fertiges ISO nur für Audio gibt, werde ich entweder die notwendigen Tools darauf aufbauen oder ein mini-Debian neu installiern.

Danke, SuperAggy, das sieht interessant aus, werde es mir genauer durchlesen. Mein googeln nach den Stichworten
linux audio harddisk recorder war dagegen nicht sehr erfolgreich.
SuperAggy
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 21. Mai 2008, 08:44
Vielleicht solltest du statt Harddisk Recorder, Audioserver / Musikserver einsetzen.

Auserdem solltest Du dich vielleicht erstmal auf die wiedergabe konzentrieren. Das Aufnehmen lässt sich bestimmt einfach nachrüsten.

Bin gespannt was draus wird. :-)
Doc-Brown
Stammgast
#39 erstellt: 21. Mai 2008, 19:21
Mir fehlen wohl die Worte,
um zu beschreiben, was ich genau suche. Unter einem Server stelle ich mir eben einen Computer vor, der nur einen Netzwerkanschluss hat und im Keller steht. Aber vielleicht heist es so, wenn eine größere Festplatte drin ist

So hatte ich das auch vor, erst einmal nur Wiedergabe implementieren und Aufnahme erst, wenn ich auch noch eine gute Soundkarte habe.

Wenn ich den Digitaleingang meiner Soundkarte am PC zum laufen bekäme, wäre es kein Problem dort die DATs aufzuspielen.

Hier im Forum habe ich unter http://www.hifi-forum.de/viewthread-181-933.html als geeignete SW von Giantdisc http://www.giantdisc.org/ gelesen. Allerdings wird zur Steuerung und Anzeige ein PDA eingesetzt. Tief im Manual habe ich aber auch erfahren, dass man ein LCD und Tasten bzw. eine FB benutzen kann. Leider gibt es keinerlei Screenshots oder sonstige Abbildungen, wie das dann aussieht. Mehr Bedenken habe ich, ob meine HW die Datenbank meistert, die von dem Programm eingesetzt wird.


[Beitrag von Doc-Brown am 21. Mai 2008, 19:23 bearbeitet]
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