Standboxen mit gutem Stereoklang & Bass für 5.1 ohne Sub?

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henry28
Neuling
#1 erstellt: 08. Apr 2006, 13:31
Hallo Leute,

nach wochenlangem Lesen hier im Forum (danke an die vielen aktiven Leute!) muss ich mich jetzt doch mal konkret an Euch wenden mit meinem Problem:

Ich will ca. 25qm Hörraum mit einer AV-Anlage beschallen, die jedoch zu ca. 80% für Stereo genutzt werden soll. Aus Platz- und Partnerschaftsgründen :-) schwebt mir eine Kombi aus zwei guten Standboxen sowie (für die 20% Surround) relativ kleinen "Brüllwürfeln" als Rears vor. Ich habe hier gelesen, dass man a) bei guten Standboxen zunächst auch erst einmal ohne Sub auskommen kann und b) bei richtiger Platzierung (nah am TV) und richtiger Einstellung des AV ggf. sogar auf den Center verzichten könnte. Da Surround (noch?) bei mir nicht der Haupt-Anwendungszweck ist, überlege ich, das zunächst zu machen.

Ich weiss, probehören - am besten zu Hause - ist alles, aber ich finde den Markt recht unübersichtlich und kann ja auch nicht zig Kombinationen ausprobieren. Daher meine Frage: Hapt Ihr Tipps für Standlautsprecher mit guten Steroequalitäten und genügend Kraft, um einen Sub zu kompensieren? So bis max. 1.200 Euronen für die Standboxen wäre schon drin.

Würde dann auf Basis Eurer Vorschläge losgehen und mir ein paar Kombis mal anhören. Ach ja, AV könnte so etwas in der Gegend Denon 1706/1906 werden - die habe ich beide bei Freunden gehört und war recht angetan. Habe aber auch nicht viel Erfahrung bisher.

Danke, Henry.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Apr 2006, 13:42
Auf den Sub kann man verzichten, wenn die Standlautsprecher zumindest bis 32 Hz ohne Pegelabfall kommen. Solche Lautsprecher sind nur leider ziemlich teuer und erfordern kräftige Verstärker. Deshalb ist ein aktiver Sub auf jeden Fall die preisgünstigere Alternative.
tokibo
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 08. Apr 2006, 14:09
Hallo Henry,

die Elac FS208.2 soll laut Stereoplay eine untere Grenzfrequenz von 37 Hz(-3db) haben, könnte gerade noch in dein Budget passen (uvp. 1700 Euro).

Auch die Nubert NuLine 100 (ca. 1400 Euro) oder die NuWave 105 (ca 1250 Euro) mit dem zusätzlichen ATM-Modul (245 Euro) wären vieleicht für dich interessant. Oder eben das jeweils kleinere Modell.


[Beitrag von tokibo am 08. Apr 2006, 14:11 bearbeitet]
Master_J
Moderator
#4 erstellt: 08. Apr 2006, 14:38
Naja, der Tiefgang ist es nichtmal alleine.
Die "Gewalt" eines richtigen Subwoofers kriegt man auch mit sehr grossen Standboxen nicht hin.
Vor allem ist der LFE-Pegel nicht getrennt regelbar, so dass man mal eben 10 dB mehr Bass draufpacken kann, um die Abmischung zu kompensieren.

Bei Equalizerlösungen (ATM) ist zu bedenken, dass dazu eine externe Endstufe vorhanden sein muss, bzw. die interne ausreichend stark ist und der Receiver auch auftrennbar sein muss.


Ich würde eine reine Stereo-Anlage aufbauen und so ein kleines Surround-Set parallel dazustellen.

Gruss
Jochen
tokibo
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Apr 2006, 16:33
Hallo Master_J

der Denon 1906 verfügt ja über Pre-outs und einen analogen Sechkanal-Eingang. Kann man das ATM-Modul so einschleifen, oder stell ich mir das falsch vor? Ich überlege nämlich selbst ob Nubert eine Option für mich wäre, mit meinem Yamaha hätte ich die selben Möglichkeiten wie mit dem Denon.

viele Grüße
Tokibo
Quadro-Action
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 09. Apr 2006, 07:06
Bei Lautsprechern für € 1.200 - also DM 1.200 pro Stück - müßte schon eine recht gute Klangqualität erreichbar sein -auch in den Tiefen. Wer Musik liebt - auch in Stereo - dürfte allerdings mit Brüllwürfen hinten eigentlich nicht zufrieden sein - allenfalls als Zwischenlösung. Man kann oder sollte einen Subwoofer mit anschliessen, wenn das Baßfundament fehlt. Dessen "Gewalt" wird sich aber nach der Verteidigungslinie der Nachbarn richten müssen (ausgenommen Einzelhaus). Zudem sollte der Pegel dieses SW so eingependelt sein, daß er sich allgemein harmonisch in den Gesamtklang einfügt. Dauergrollen ist eher lästig und eher ein Vorführ-Effekt des stolzen Neubesitzers. Ausserdem sollte man ihn auch nur hören, wenn wirklich die Kanone abgeht oder der Saurier trampelt. Bei wirklich großen Boxen geht es aber auch ohne.
tummy
Gesperrt
#7 erstellt: 09. Apr 2006, 07:34
Hallo,
ich kann dir aus eigender erfahrung(mein wohnzimmer ist 35qm gross)die Infinity SM155 empfehlen.Die teile haben ein sehr sauberen klang...und der bass den die teile bringen(wenn man will)drückt die die falten aus den gesicht .Und der fette verstärker der hier schon angedeutet wurde brauchste auch nicht ...die teile sind sehr zahm was verstärker angeht und haben ein sehr hohen wirkungsgrad:
Empfohlene Verstärkerleistung:10 - 300 Watt
Frequenzgang: 29 Hz - 27 kHz
Wirkungsgrad: 102 dB, 1 W/1 m

Hier mal das original datenblatt:

http://home.arcor.de/tummy16/69_3.jpg

Die teile gibts bei ebay zwischen 400-600euro je nach zustand.


m.f.g.


[Beitrag von tummy am 09. Apr 2006, 07:35 bearbeitet]
Master_J
Moderator
#9 erstellt: 09. Apr 2006, 12:52

tokibo schrieb:
der Denon 1906 verfügt ja über Pre-outs und einen analogen Sechkanal-Eingang. Kann man das ATM-Modul so einschleifen, oder stell ich mir das falsch vor?

Das geht nicht, weil die Pre-Outs nach dem Lautstärkeregler sind, der Sechkanal-Eingang aber davor.
--> Schleife, wahrscheinlich tödlich.

Gruss
Jochen
andisharp
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 09. Apr 2006, 13:03
Das ATM-Modul lässt sich an absolut jeden Verstärker anschließen, egal ob auftrennbar oder nicht. Bei normalen Verstärkern macht man das über Tape-Monitor.
Master_J
Moderator
#11 erstellt: 09. Apr 2006, 13:08

andisharp schrieb:
Das ATM-Modul lässt sich an absolut jeden Verstärker anschließen, egal ob auftrennbar oder nicht.

Zwischen Quellgerät und Verstärkereingang?
Das geht nur bei Stereoquellen, die in Stereo wiedergegeben werden.


andisharp schrieb:
Bei normalen Verstärkern macht man das über Tape-Monitor.

Geht zumindest derzeit noch um Surround.
Da gibt es zwar Geräte mit Tape-Monitor, aber es bleibt o.g. Einschränkung.

Gruss
Jochen
andisharp
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Apr 2006, 13:16
Für Surround wird das ganze komplizierter. Eine Umbauanleitung zur kompletten Auftrennung von AVRs gibt es im Nubert-Forum oder hier: http://www.joppertown.de/1731/10401.html
tokibo
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 09. Apr 2006, 21:35
Das scheint ja dann doch ziemlich kompliziert zu sein
Ueli
Inventar
#14 erstellt: 11. Apr 2006, 19:16
Hallo Jochen

Ich würde Deine These eher umgekehrt gelten lassen:

Die Tiefe und Bassgewalt großer Standboxen (z.B. JBL-K2, Infinity RS-Beta, Klippsch-Eckhorn) bekommt man nur von ganz wenigen Subwoofern geboten.

@ Henry
Da viele Surroundaufnahmen, speziell bei Klassik, in 5.0, also ohne LFE-Kanal, abgemischt sind, muß das Boxenset auch ohne Woofer überzeugen können. Brüllwürfel hinten kannst Du gleich vergessen. Außerdem solltest Du beachten, dass im Jazz nicht selten der Bass in den Centerkanal gemischt wird. Also dort auch nicht sparen.

Ueli


[Beitrag von Ueli am 11. Apr 2006, 19:21 bearbeitet]
otheo
Stammgast
#15 erstellt: 12. Apr 2006, 15:43
Hallo henry28,

den Sub zu ersetzen geht so noch, mache das gerade auch so. Zwei Selbstbaulautsprecher mit KEF Chassis. Aber den Center zu ersetzen ist nicht so toll, wenn man nicht genau mittig sitzt. Alleine geht das noch aber mit mehreren ist das nicht sinnvoll. Die Rears sind bei mir auch noch bessere Brühwürfel, Nachteil bei meinen, sie haben keinen extra Hochtöner glaub ich, deshalb klingen sie recht dumpf. Die habe gehört die ELAC 200 Serie in Schwarz gibts günstiger weil sie in der Farbe ausläuft.

Grüße
Otheo
rolli2710
Neuling
#16 erstellt: 13. Apr 2006, 10:07
Was Du brauchst ist eine Canton RC-A!
Die macht einen super Tiefbass der zudem noch sehr sauber und schnell spielt. Und nen LFE-Kanal kanste auch noch drsnhängen. Habe sie mir auch geholt. Mit ein bißchen stöbern bei eBay bekommst Du sie für 1200 € das Paar.
Gruß Sascha
Bryan
Stammgast
#17 erstellt: 13. Apr 2006, 11:14
Hi,
bin der gleichen Meinung wie rolli2710.
Aber falls sie dir zu teuer sind könnte ich dir die Canton Ergo 122dc empfehlen mit passendem center av950. habe die Kombi auch und die klingen super , auch ich benutze keinen subwoofer und den brauchste bei diesen lautsprechern auch nicht mehr . Die haben jeweils 2 , 260mm bässe drin die sorgen für ordentlich bass . Und der wirkungsgrad ist auch klasse die kann ich selbst mit meinem noch etwas schwachen Yamaha RX-V 450 ordentlich betreiben
audio_gopher
Neuling
#18 erstellt: 18. Apr 2006, 19:42
Hi,
ich setze wie Bryan als Center den AV 950 von Canton ein. (Front: Nestor 500, Sourround: Plus XL). Derzeit bin ich auf der Suche nach neuen FrontLS (Preis: 200€ pro Stück). Die Nestor sollen dann nach hinten wandern.
Was würde Sinn machen? Eher ältere Ergo oder neue LE (und welche)?
Sollte ich mir auch gleich neue Sourrounds zulegen?
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