Innenleben der Heco Vitas

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xTaifunx
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Mrz 2007, 13:58
Hallo,
Heco bietet ja eine relative günstige Lautsprecherserie an, die Victas. Ähnlich günstig war auch schon die Vorgängerserie Vitas, die ein Bekannter von mir besitzt.
Da die Lautsprecher für ihren Preis eigentlich recht gut klingen habe ich mich gefragt, wie bei diesen Boxen wohl das Innenleben und die Frequenzweiche aussieht und inwiefern sie mit anderen Lautsprechern vergleichbar sind. Gepaart mit Neugier resultierend aus der Tatsache, dass ich bisher erst zwei 20 Jahre alte Boxen von Innen gesehen hatte, entschloss ich mich, bei meinem nächsten Besuch bei meinem Bekannten mal die Lautsprecher genauer unter die Lupe zu nehmen.
Gesagt, getan! Bewaffnet mit Schraubenzieher und Digitalkamera ging ich daran, den Lautsprechern ihre intimsten Geheimnisse zu entlocken...

Da ich nicht weiß, ob mein Bekannter damit einverstanden ist, dass ich hier einfach Bilder seines Wohnraumes poste, verweise ich mal für die Außenansichten auf die Herstellerseite:

http://www.heco-audi...bene=produkte&sid=59

Und nun genug des Geredes, los geht’s mit der Rocky Horror Picture Show:

Los geht’s mit der kleinsten Box der Runde, der Vitas 200. Aufgrund des massenhaften Auftretens von Kunstwolle im inneren, waren Bilder der Chassis praktisch nicht möglich, deswegen gibt’s leider nur ein Bild von der Frequenzweiche die, wie bei allen anderen Vitas Lautsprechern auch, direkt mit dem Terminal verschraubt ist.



Weiter geht’s mit dem Vitas Center 2. Auch hier ein Bild der Frequenzweiche die, bis auf die Kabel für den zweiten Tiefmitteltöner und einem Kondensator, identisch zu der des Vitas 200 zu sein scheint.



Trotz heftigen Widerstandes der auch hier reichlich vorhandenen Kunstwolle gelang es mir, von einem Tiefmitteltöner ein Bild zu machen. Das Chassis ist als einziges magnetisch abgeschirmt und man erkennt außerdem das einseitig abgerundete Bassreflexrohr.



Kommen wir nun zur Vitas 500. Die Frequenzweiche ist etwas aufwendiger als bei den anderen Beiden. Auf dem zweiten Foto (der Weisstich kommt durchs Aufhellen, das Originalbild war zu dunkel) erkennt man die auf der Webseite beworbenen mehrfachen Verstrebungen - einmal über den Bassreflexrohren und eine weitere, schlecht erkennbare, über dem unteren Tiefmitteltöner.





Zu guter Letzt kommt noch der Subwoofer Vitas Sub 25A. Auf den ersten Bildern sieht man die Elektronik und auf den letzten Beiden die Rückseite des 25cm Chassis.










Anzumerken ist vielleicht noch, das der Subwoofer relativ leicht ist und aus nur 16mm dicken MDF-Platten besteht (wie die anderen Victas auch). Zusammen mit den fehlenden Verstrebungen resultieren daraus, bei heftigen Bassattacken (z.B. bei Herr der Ringe), sichtbare(!) Gehäuseschwingungen. Außerdem ist mit aufgefallen, das der Subwoofer während HDR zwar
einen relativ guten Basspegel geliefert hat, aber dann bei einigen extremen Szenen (z.B. Frodo + Ring im Schicksalsberg) angeschlagen ist (bin mir dabei nicht 100%ig sicher, aber der Subwoofer hat leise, aber, trotz Kinolautstärke, hörbare Klopf- oder Ploppgeräusche bei dieser Szene von sich gegeben.) Als ich meinen Bekannten darauf hingewiesen habe und wir den Subwoofer Pegel reduziert hatten (nun schlug er nicht mehr an) war leider der Bass in den restlichen Szenen praktisch nicht mehr vorhanden. Der zu beschallende Bereich hat übrigens ca. 20m², ist aber an 2 Seite offen, so dass noch mal mindesten 50m² an Raumfläche dazukommen. Das aber nur nebenbei.

Soviel nun zum Innenleben der Vitas. Wer will kann die Lautsprecher hier mit Bildern der Canton LE 103 vergleichen. Ich hoffe, das die Bilder trotz teilweiser Unschärfe halbwegs aufschlussreich sind...

Gruß,
Kai
Micha_321
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Mrz 2007, 14:12
Hallo!

In Anbetracht des wirklich äußerst günstigen Kaufpreises der Heco Vitas kann man da überhaupt nicht nicht meckern.

Irgendwo muss ja gespart werden.

Dass bei insgesamt 50m2 Fläche der kleine Sub an seine Grenzen stößt sollte niemanden überraschen.

Micha


[Beitrag von Micha_321 am 14. Mrz 2007, 14:18 bearbeitet]
rockbaby
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Mrz 2007, 13:25
hallo xtaifunx

ich denke auch grade an heco vitas oder victas, da die schon recht günstig sind...
kannst du was zum soundunterschied der beiden serien sagen, schließlich sind die vitas ja um einiges günstiger...
xTaifunx
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Mrz 2007, 16:03
Nach allem was ich gehört habe, sollen die Victas etwas besser sein, als die Vitas. Gerade der Victa Sub kommt laut einem Testbericht bis ca. 35Hz (Vitas nur 45Hz) und durch das verstrebte Gehäuse beim Victa Sub (welches ich gerne mal von innen sehen würde) dürfte er auch um einiges sauberer spielen als der unverstrebte Vitas Sub. Außerdem könnte es mittlerweile schwierig werden an die Vitas in deiner Wunschfarbe ranzukommen, da einige Farben fast vollständig ausverkauft sind.
Hier geistern auch irgendwo noch Themen über die Victas rum -> einfach mal suchen.

@Micha:
Die Raumfläche, die zusätzlich zu den 20m² die beschallt werden sollen dazukommt, sollte doch die Wiedergabe innerhalb der beschallten 20m² nicht beeinflussen, oder? Und die 20m² sollte der Subwoofer ja eigentlich auch schaffen, wobei ich mir überlegt habe, dass das Anschlagen vieleicht mit dem fehlenden Tiefgang zu tun hat. Mir ist aufgefallen, dass der Subwoofer ab und zu einen gewaltigen Hub macht, ohne das man nennenswert was hört. Dies kann natürlich auch an der nicht so tollen Raumakusik gelegen haben, aber eigentlich sollten doch Frequenzen, die für den Subwoofer zu tief sind, rausgefiltert werden, damit nicht unnötig Leistung und Hub verschenkt wird.
Wäre nett, wenn mich diesbezüglich mal jemand aufklärt
Micha_321
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Mrz 2007, 16:55

xTaifunx schrieb:

@Micha:
Die Raumfläche, die zusätzlich zu den 20m² die beschallt werden sollen dazukommt, sollte doch die Wiedergabe innerhalb der beschallten 20m² nicht beeinflussen, oder?


Hallo!

Da die Schallwellen des Subwoofers kugelförmig und nicht gerichtet abstrahlen, werden die 20m2 PLUS die angrenzenden Räume (bei offenen Übergängen) beschallt. Man kann auch sagen, der Bass "verpufft".

Sicherlich resultiert das Anschlagen vom mangelnden Tiefgang in Kombination mit ziemlich hohem Pegel.

Micha
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