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Hat Bob Dylan recht?
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Hat Bob Dylan recht?

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Argon50
Inventar
#1 erstellt: 01. Jun 2007, 01:17
Zitat aus einem kürzlich veröffentlichten Interview mit Bob Dylan:

"Die Aufnahmen der letzten 20 Jahre klingen doch alle schei..!"

Was meint ihr, hat er recht oder hat er was an den Ohren?

Ihr könnt ruhig Beispiele, positiv wie negativ, anbringen.
Ich fang mal an.

Absolut schlechte Klangqualität:

MAGNUM "Princess Alice and the Broken Arrow"
Meat Loaf "Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose"

Gute Klangqualität:
Blackmore´s Night (bis auf die Live CD)
Sieges Even "The Art of Navigating by the Stars"


Bitte keine Kriege anfangen, über Geschmack läßt sich nicht streiten und auch Klangeindrücke sind meist subjektiv!


Grüße,
Argon

HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 01. Jun 2007, 03:49
Das Loudnessrace hätten sie sich sparen können und die CD hätte von haus aus 20 Bit oder mehr vertragen können. Das andere Problem ist dass manCDs möglichst laut Mastern muss um einen halbwegs sauberen Hochton zu bekommen. Dynamik vs. Hochton ist halt eine Sache die kompromisse fordert

Aus der sicht sind SACD und DVD-Audio bitter notwendig.

MfG Christoph
Argon50
Inventar
#3 erstellt: 02. Jun 2007, 16:38
Schade, scheint wohl niemanden zu interessieren.

Dabei dachte ich, gerade bei den vielen vielen Kabelklangdiskussionen wäre es mal besonders interessant über den Klang der Quelle zu diskutieren.

Die Moderation kann ja evtl. mal den von mir gewählten Titel abändern. War vielleicht ungünstig gewählt.

Grüße,
Argon



P.S.
Hätte ich vieleicht nicht darum bitten sollen Kleinkriege zu unterlassen?
HexeLilli
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Jun 2007, 17:03
also ich finde er hat nicht recht!!
die letzten 20 jahre hat soviele wirklich gute bands und ihre aufnahmen hervorgebracht..wenn ich da nur an meine heissgeliebten mittelalter-rockbands denke, Corvus Corax,Schandmaul... oder auch andere wie Gregorians, vom klang her fantastisch...

alle hier aufzuführen, würde den fred(thread) sprengen

es grüsst die hexe
muellerX
Stammgast
#5 erstellt: 02. Jun 2007, 17:06
Wurde in dem Interview erklärt was er meint? Denn auch Dylan macht ja noch aktiv Musik. Das würde dann heißen das auch seine Sachen Müll sind.
Argon50
Inventar
#6 erstellt: 02. Jun 2007, 17:09

muellerX schrieb:
Wurde in dem Interview erklärt was er meint? Denn auch Dylan macht ja noch aktiv Musik. Das würde dann heißen das auch seine Sachen Müll sind.


Was den Klang betrifft, war besonders Herr Zimmerman als schlechtes Beispiel oft herausragend!

muellerX
Stammgast
#7 erstellt: 02. Jun 2007, 17:14
Kannst Du Licht ins Dunkel bringen? Welcher Herr Zimmerman?
Argon50
Inventar
#8 erstellt: 02. Jun 2007, 17:16

muellerX schrieb:
Kannst Du Licht ins Dunkel bringen? Welcher Herr Zimmerman?


Nein!

Ich laß dich lieber noch etwas rätseln.

chilman
Inventar
#9 erstellt: 02. Jun 2007, 17:25


naja ich denke natürlich, dass er unrecht hat, ich würde echt ma gern wissen, wie er zu der behauptung kommt, klar es gibt wohl in letzter zeit recht viel platten mit "loudnessracing" aber man kann da natürlich nicht verallgemeinern, es gibt auch platten, die vor 20 jahren entstanden sind und trotzdem total besch** klingen...
meiner meinung nach versucht er da auf den zug aufzuspringen, dass die lp und analog technik in letzter zeit wieder mehr "in" ist..
muellerX
Stammgast
#10 erstellt: 02. Jun 2007, 17:28
Sei ein netter Mensch und sage wen Du meinst.

Aber warte mal Zimmerman, Zimmerman, Zimmerman, das ist doch der Bürgerliche Name von Dylan und Bob das ist eine Abkürzung für Robert würde mich nicht wundern wenn Bob Dylan nicht eigentlich Robert Zimmerman heißt. Musste mir selber auf die Finger hauen um nicht nachzuschauen, sondern es aus dem Gedächtnis zu machen. Also ich sage mal der Mensch heißt eigentlich Robert Zimmerman.
chilman
Inventar
#11 erstellt: 02. Jun 2007, 17:29

robert allen zimmermann;)
bravo!
Argon50
Inventar
#12 erstellt: 02. Jun 2007, 17:34

muellerX schrieb:
Sei ein netter Mensch und sage wen Du meinst.

Aber warte mal Zimmerman, Zimmerman, Zimmerman, das ist doch der Bürgerliche Name von Dylan und Bob das ist eine Abkürzung für Robert würde mich nicht wundern wenn Bob Dylan nicht eigentlich Robert Zimmerman heißt. Musste mir selber auf die Finger hauen um nicht nachzuschauen, sondern es aus dem Gedächtnis zu machen. Also ich sage mal der Mensch heißt eigentlich Robert Zimmerman.



muellerX
Stammgast
#13 erstellt: 02. Jun 2007, 17:41
Wie gesagt wäre leicht gewesen einfach nach den Namen und ein paar Stichworte zu suchen, wollte es aber auch mal ohne machen. Auf Allen bin ich leider nicht gekommen. Vergessen

Ich meine ihn mal total besoffen Mitte der achtziger gesehen zu haben. Ich war damals so enttäuscht das ich seit dem NIE wieder gehört habe. Er hat wohl seinen Musikalischen Zenit auch schon überschritten und muss sich so in der Presse immer wieder in Erinnerung rufen.
HexeLilli
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 02. Jun 2007, 18:28
Nun Dylan's Bob hat ja bis heute einfluss auf die musikgeschichte dank seiner zahlreichen kompositionen, die ja auch zig mal gecovert wurden von den unterschiedlichsten bands.
das was ich von ihm in den letzten jahren an statements gehört habe, war durch die bank negativ.
Offensichtlich hat er ein problem mit dem älter werden und daraus resultierende Wahrnehmungsschwächen..denke ich. Seine musikalische zeit ist schlichtweg um..


es grüsst die hexe
Argon50
Inventar
#15 erstellt: 02. Jun 2007, 18:34

Stern
Ehret die Alten! Lauschet ihren Geschichten und zehret von ihrer Weisheit! Aber versucht nicht, sie zu ändern. Sie sind, wie sie sind - und wie sie sind, sind sie meistens gut. Bob Dylan ist so alt, dass man glaubt, er sei immer schon da gewesen, so wie das Meer, die Berge, die Wüsten und Günther Jauch. Sein neues Werk (Ist es Album Nummer 40? Oder sind wir längst bei 50?) heißt "Modern Times", was natürlich ein Witz ist: Modern war Dylan nie. Dylan war Dylan war Dylan. Ein Sänger, der nie wirklich singen konnte, dessen Stimme aber meist mehr als andere zu sagen hatte. "Modern Times" steht auf einer Stufe mit dem Besten, was der 65-Jährige in den vergangenen zwei Jahrzehnten veröffentlicht hat, nämlich den beiden Vorgänger- Alben "Time Out Of Mind" und "Love And Theft". Dylans Stärke sind wieder einmal die dunklen Gemälde: Geschichten vom Scheitern, von der Ungerechtigkeit des Lebens und von stillen Glücksmomenten. Er ist, wie das britische Musikblatt "Mojo" bemerkte, "teils Philosoph, teils Troubadour, teils Provokateur, teils Sozialkritiker und teils Schutzpatron". Dass so viel altmodische Kraft, so viel felsenfeste Überzeugung es bis auf Platz zwei der Charts - und damit vor LaFee - schafft, tröstet ab und zu ungemein. --Tobias Schmitz

kulturnews.de
Alicia Keys wird sich freuen: Bob Dylan erwähnt sie im Song "Thunder on the Mountain". Wenn er an sie denkt, singt er, muss er weinen. Ob vor Sehnsucht, Mitleid oder unerfüllter Liebe, bleibt im Vagen. berhaupt lösen Frauen in ihm alle möglichen Gefühle aus, zumeist eher schädliche. Denn mit der Liebe hat es nie geklappt - und wie auch, wenn er Unmögliches verlangt: "I want some real good woman to do just what I say". Oder wenn er zugibt, wild auf sie zu sein, und sie das gefälligst erwidern soll. In messerscharfem Rhythm 'n' Blues, weichem Westernswing oder gar Celloballaden erörtert Dylan die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Liebe und Transzendenz. Er tut das ohne Pathos, sehr selbstkritisch und ohne große Hoffnung auf Besserung. Landschaften werden zu Jenseitsmetaphern, doch von Religiosität ist wenig zu spüren; und wenn vom Paradies die Rede ist, dann als vernachlässigtem Raum: Der Gärtner hat gekündigt. Dylans aktuelle Tourband mit Tony Garnier (b, cello), George G. Receli (dr), Stu Kimball (g), Denny Freeman (g) und Donnie Herron (steel g) pflegt einen punktgenauen ökonomischen Stil, der praktisch ohne jedes Solo auskommt - und das passt gut zu Dylans weitgehend refrainlosen Songs. "Modern Times" wirkt wie eine Symbiose aus der Düsternis von "Time out of Mind" (1997) und dem in der Americana-Tradition wühlenden "Love & Theft" (2001); es bildet gleichsam den Abschluss einer Trilogie. Noch nie gab sich Dylan so selbstkritisch, so unleidlich, gleichermaßen verletzlich wie bedrohlich. Im Song "The Levee's gonna break" fleht er um die Rückkehr der Geliebten, er verspricht allerhand, doch der Songtitel ("Der Damm wird brechen!") klingt wie eine Drohung, die sein Flehen untermauern soll - und es natürlich unterminiert. In seiner emotinalen Zerrissenheit ein ganz starkes Album, auch gesanglich. Denn zum Glück verzichtet Dylan auf die live praktizierte vokale Zerstörung seiner klassischen Melodien. Mal sehen, wie es den potenziellen Fanfavoriten "Ain't talkin", dem von Muddy Waters stibitzten "Rollin' and tumblin'" oder "Someday Baby" gehen wird, wenn sie in die Tretmühle der neverending tour geraten. Doch das entscheidet der Meister alleine. Denn auch wenn er die Frauen nicht im Griff hat - seine Songs schon. (mw)


Nur mal so.

Hörzone
Inventar
#16 erstellt: 02. Jun 2007, 18:54

muellerX schrieb:
Wie gesagt wäre leicht gewesen einfach nach den Namen und ein paar Stichworte zu suchen, wollte es aber auch mal ohne machen. Auf Allen bin ich leider nicht gekommen. Vergessen

Ich meine ihn mal total besoffen Mitte der achtziger gesehen zu haben. Ich war damals so enttäuscht das ich seit dem NIE wieder gehört habe. Er hat wohl seinen Musikalischen Zenit auch schon überschritten und muss sich so in der Presse immer wieder in Erinnerung rufen.


Dylan macht meines erachtens in den letzten Jahren die beste Musik seines Lebens. Seine fast brüchige Stimme hat einen einmaligen Charakter, die Songs sind allererste Sahne

Zudem macht Dylan bemerkenswerte Radioshows. Eigentlich kanns ihm nicht drum gehen ins Rampenlicht zu kommen, da ist er durchaus.

Es gibt extrem viel Müll.. aber auch sehr bemüht aufgenommenen Werke. Ich kenn den genauen Wortlaut nicht, wenn er sich auf den Maintstream bezieht hat er Recht, komprimmierte unanhörbare Musik...

Viele Grüße
Reinhard
muellerX
Stammgast
#17 erstellt: 02. Jun 2007, 19:21

Hörzone schrieb:

Ich kenn den genauen Wortlaut nicht, wenn er sich auf den Maintstream bezieht hat er Recht, komprimmierte unanhörbare Musik...


Die Ausgabe der Audio 05/07 bezog sich darauf mal. Ich gebe mal sinngemäß wieder:

Unkomprimierte Musik ist schlicht unverkäuflich.

Hier bezog man sich auf den Prozess der Dynamik Komprimierung.
Argon50
Inventar
#18 erstellt: 03. Jun 2007, 10:22
Wie jetzt?

Keine Schlacht "Dylan ist doof" gegen "Dylan ist Gott"?

So viel Zurückhaltung hätte ich gar nicht erwartet!

Ist wohl auch besser so, es ging ja nicht um Herrn Zimmerman sondern um den Inhalt seiner Aussage.

Sir_Tom
Inventar
#19 erstellt: 03. Jun 2007, 10:35
Es wäre vielleicht besser gewesen, den gesamten Wortlaut des Interviews zu posten. So wirkt das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Aber ohne den ganzen Inhalt zu kennen, ist diese Aussage natürlich zu pauschal, daher nicht haltbar. Deshalb wohl auch die zögernde Diskussion - über was soll man denn streiten?

Im übrigen gebe ich Argon50 (und anderen, die meiner Meinung sind ) natürlich recht - Dylan macht zur Zeit die beste Musik seines Lebens (und das will was heißen!!!!), ob er das im Konzert immer so rüberbringt, da hätt' ich meine Zweifel... Dem Hexchen empfehle ich dringend "Modern Times" zu hören (ist nicht böse gemeint, aber sonst entgeht dir was)

Argon50
Inventar
#20 erstellt: 03. Jun 2007, 10:40
Kenne das Interview leider auch nur auszugsweise.

Diese eine Aussage von ihm ist mir aber im Gedächtnis geblieben.

Rein technisch wäre es heute absolut möglich beste Klangqualität zu liefern und das für bedeutend weniger Geld als etwa Dire Straits für Brothers in Arms, Eagles für The Long Run usw. investiert haben.

Diese Alben klangen damals genial und tun es heute noch UND sind älter als 20 Jahre.

Sir_Tom
Inventar
#21 erstellt: 03. Jun 2007, 10:59
Stimmt, die beiden genannten Alben sind wirklich hervorragend produziert.

Vielleicht ist vieles einfach leichtverdauliche Sch***, bei der durch Marketing&Video Trends geschaffen werden und die blöden Käufer den Mist dann stapelweise ordern...

Aber das gab's sicherlich zu jederzeit! Wobei die Marketing Abteilungen inzwischen wesentlich mehr zu sagen haben

Argon50
Inventar
#22 erstellt: 03. Jun 2007, 18:47

Sir_Tom schrieb:
Wobei die Marketing Abteilungen inzwischen wesentlich mehr zu sagen haben


Genau DA liegt der Hase begraben!

Leider.

muellerX
Stammgast
#23 erstellt: 03. Jun 2007, 19:22
Ich finde so pauschal kann man das auch nicht sagen.


Die evtl. bekannte Scheibe von Pink Floyd

gibt es auch als SACD. soweit nichts neues, feine Mucke Klasse Scheibe wer denn die Musik mag. Weniger bekannt ist das Parson mal davon ein Band in Quadro aufgenommen hat, welches dann seltsamer Weise (ich mein) 2005 im Netz zu finden war. Also 30 Jahre später.


Vergleicht man diese Arbeit mit der DTS Scheibe von Parson "On Air" aus dem Jahre 2001 stellt man fest das entweder Parson schon vor 30 Jahren Technik benutzen konnte um eine solche Scheibe zu produzieren oder aber die "geheime" Scheibe von der dunklen Seite des Mondes aus einem ähnlichen Jahr stammt. Wenn man sich das sehr frühe Werk "A Darker Side of the Moon" anhört wird klar wer eigentlich die Scheibe zum Hit machte. Das wieder mit dem Wissen das Parson fast 30 Jahre später einen Knaller wie On Air rauskrachte.

Um nun mal auf den Punkt zu kommen, sicher ist man auch heute in der Lage sehr guten Klang auf eine CD zu bringen. Im Gegenteil die Möglichkeiten mit 5.1 DTS oder DVD-A sind noch viel Grösser geworden nur werden diese nicht mehr so genutzt.

Hier noch einen Einschub der die Lage sehr deutlich macht:


Offensichtlich haben die modernen, verlustbehafteten Audio-Kompressionsmethoden bei akzeptabel niedrigen Bitraten von 128-192 kbps heute eine derart ansprechende Klangqualität entwickelt, dass die Mehrheit der Audio-Konsumenten bereit ist, einen Großteil der Zeit derart komprimierte Musik zu hören. Dieses wird um so deutlicher dadurch, dass der (bequeme, aber in der Regel verlustbehaftet-komprimierte) Download-Kauf deutliches Wachstum verzeichnet, während der klassische Medien-Kauf (von herkömmlichen CDs oder gar SACDs) im Fachhandel weiter zurück geht.

Klarer gesagt: Der durchschnittliche Hörer, der seine verlustbehaftet-komprimierte Musik vorwiegend auf (ggf. sogar hochwertigen) mobilen Abspielgeräten wie tragbaren MP3-Playern oder MP3-Autoradios konsumiert, hat schlicht und ergreifend keinerlei Bedarf an Tonqualität, die objektiv oder auch nur subjektiv über die herkömmliche zweikanalige Audio-CD hinaus geht. Selbst wenn der Unterschied im direkten Vergleich wahrgenommen würde, dürfte er im Regelfall als überflüssig eingestuft werden: Der einstige "Klang-Gewinn" zwischen Kassette oder Schallplatte zur CD fiel deutlich höher aus als heute zwischen verlustbehaftet-komprimierter Musik und (zweikanaliger) SACD. Zusätzlich überwiegt der deutlich bequemere Umgang mit verlustbehaft-komprimierter Musik in "handlich-kleinen" Dateien und/oder ebensolchen Speicherchips (z.B. USB-Sticks) dem "Hantieren" mit CDs/SACDs/DVDs.
Argon50
Inventar
#24 erstellt: 03. Jun 2007, 19:29
Frage am Rande:

Was hat (Alan) Parson mit Pink Floyd zu tun bzw. warum hat er ausgerechnet ein Pink Floyd Album bearbeitet und nicht ein eigenes?

Zur Komprimierung:

Sicherlich hängt es auch damit zusammen, doch auch 128kbps können noch annehmbar klingen, wenn die Aufnahme (quasi das Master) gut ist.

Es scheitert ja meist schon im Studio, da hier tatsächlich die Marketing Abteilung ihre Finger im spiel hat.

Grüße,
Argon

chilman
Inventar
#25 erstellt: 03. Jun 2007, 19:41
alan parsons war ursprünglich toningeneur in den abbey road studos.
an ein paar beatles alben hat er glaubich als assistent mitgeholfen, die atom heart mother von PF hat er als tonigeneur bearbeitet, bekannt geworden ist er dann wahrscheinlich mit der dsotm. (ich hab den original surround mix (bzw. das was ich jetzt mal für das original halte) übrigens auf dts cd, das ist wirklich sehr erstaunlich, wie genial der ist, vor allem wenn man bedenkt, dass ihm (parsons) noch kein pc mit visuellen hilfen zur verfügung stand.)
erst später hat dann parsons mit eric woolfson eigene musik veröffentlicht...
aber ich denke es gab auch schon früher schlechte alben, genauso wie schlechte musik, mainstream und marketing sind ja keine errungenschaft der letzten 10 jahre, auch wenn die mp3 technik viel qualitätsbewusstsein zerstört, ohne dass ich sie jetzt an und für sch verteufeln will.
trotzdem gibt es auch heute gut gemachte alben, zb. die porcupine tree sachen find ich ganz nett, auch wenn sie vielleicht nicht an die perfektion der dsotm heranreichen...
Argon50
Inventar
#26 erstellt: 03. Jun 2007, 19:43
@chilman

Danke!


Man lernt eben nie aus!

Schönen Abend noch!
muellerX
Stammgast
#27 erstellt: 03. Jun 2007, 20:05

chilman schrieb:
(ich hab den original surround mix (bzw. das was ich jetzt mal für das original halte) übrigens auf dts cd, das ist wirklich sehr erstaunlich, wie genial der ist, vor allem wenn man bedenkt, dass ihm (parsons) noch kein pc mit visuellen hilfen zur verfügung stand.)


Vergleicht man mal das Werk von Parsons "On Air" mit der "orginalen Version von DSOTM" stellt man fest das diese der Scheibe die fast 30 Jahre spähter erschienen ist, sehr, sehr ähnlich ist. Von daher glaube ich nicht an die Geschichte das die Bänder Parson gestohlen wurden.

Vielmehr glaube ich das Parson zeigen wollte das man auch im Jahre 2005 noch sehr gute Scheiben machen kann aus alten Tagen. Das würde, um mal wieder zum Ausgang zurückzukommen, Dylans Lügen strafen.

Da diese Version nie verkauft wurde evtl. auch als Geschenk an die Fan Gemeinde gerichtet ist.

PS: @chilman


solltest Dir auf jeden Fall mal die DVD Version besorgen, wenn es damit Schwierigkeiten gibt einfach mal eine PM schicken, ich denke ich kann da helfen.
HexeLilli
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 03. Jun 2007, 20:10
@Sir_Tom

habe deinen rat befolgt und Dylan's Bob sein neuestes werk, immerhin ein lied davon, mir reingezogen. mich hauts nicht vom hocker.is diesselbe musik, die er früher machte , nur eben jetzt perfekter(da mehr volumen). früher hatte er nur ne klampfe..
er war ein sogenannter liedermacher, ein amerikanischer volksmusiker(folkmusic) und das ist er immer noch.
er hat sich eben auch weiterentwickelt, aber eben in seinem genre.
ich hab seine lieder früher auf der klampfe gespielt und geträllert. das war aber vor 30 jahren. danach kräht heute bestimmt kein hahn mehr und ich hab auch keine jugendlichen im park gesehen, die das tun würden(so wie wir früher).
also würd ich sagen..irgendwann sollte es gut sein. die besten bands haben auf dem höhepunkt ihrer karriere aufgehört und das war auch gut so.
aber manche inzwischen über 60jährigen musiker, meine ich, sollten es einfach sein lassen und sich an die "good old times" erinnern. wegen dem geld machen die es bestimmt nicht mehr. und aussagen, wie er sie machte sind eben auch "unterste schublade " und rein subjektiv. seine achtung als musiker hat er doch..was will er also?
vermutlich nicht vergessen werden, denke ich...

es grüsst die hexe
muellerX
Stammgast
#29 erstellt: 03. Jun 2007, 20:14

HexeLilli schrieb:

ich hab seine lieder früher auf der klampfe gespielt und geträllert.


Gibt es davon noch ein Foto?
HexeLilli
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 03. Jun 2007, 20:16
@müllerX

ja das hängt in der nationalgalerie!!musst mal hingehen!!

es grüsst die hexe
Sir_Tom
Inventar
#31 erstellt: 04. Jun 2007, 09:52
@Hexelilli:
Und ICH dachte der Junge spielt nur für MICH!!!! Du raubst mir auch meine letzten Illusionen...

Schade, dass dir die Scheibe nicht gefallen hat. Kann man nix machen, die Geschmäcker sind halt verschieden.

Milo_Minderbinder
Inventar
#32 erstellt: 04. Jun 2007, 16:10
"The Genius of Bob Dylan" Rolling Stone, 2006-08-21.


..."The records I used to listen to and still love, you can't make a record that sounds that way," he explains. It is as if having taken his new material down to the crossroads of the recording studio Dylan isn't wholly sure the deal struck with the devil there was worth it. "Brian Wilson, he made all his records with four tracks, but you couldn't make his records if you had a hundred tracks today. We all like records that are played on record players, but let's face it, those days are gon-n-n-e. You do the best you can, you fight that technology in all kinds of ways, but I don't know anybody who's made a record that sounds decent in the past twenty years, really. You listen to these modern records, they're atrocious, they have sound all over them. There's no definition of nothing, no vocal, no nothing, just like -- static. Even these songs probably sounded ten times better in the studio when we recorded 'em. CDs are small. There's no stature to it. I remember when that Napster guy came up across, it was like, 'Everybody's gettin' music for free.' I was like, 'Well, why not? It ain't worth nothing anyway.' ". . .


Sir_Tom
Inventar
#33 erstellt: 05. Jun 2007, 13:41
Na also! Das ist super, klingt doch schon ein bißchen anders - oder?!

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