Adäquater Ersatz für Weller WECP 20

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korbiXXL
Stammgast
#1 erstellt: 02. Mai 2012, 10:06
Hallo!

Nach vielen vielen Jahren ist der Weller zusammengearbeitet und die Ersatzteile kostem mehr als ein neuer. Deswegen soll was neues her!

Fest steht dass es eine Lötstation werden soll. Bisher war ich mit der Weller hochzufrieden.
Daher genügt es wenn die nue genauso gut ist.

Ins Auge gestochen hat mir die Ersa Analog 60. Kennt diese Station jemand? Günsstig, deutsche Marke, attraktive Daten, viele Spitzen.

Budget so viel wie nötig, sollte so billig wie möglich sein, aber schon mit der WECP 20 gleichziehen können.
Ich bin kein Profilöter, lege aber Wert auf anständiges Werkzeug.

Bin gespannt auf eure Antworten.

lG
WeisserRabe
Inventar
#2 erstellt: 02. Mai 2012, 13:05
Zur Analog 60 kann ich dir leider nichts sagen, ich hab die icon nano und bin damit sehr zufrieden, wenn die Qualität von der Analog 60 auch so gut ist, kannst du ruhig zugreifen

Kaufst du die 60, oder die 60A?

http://www.ersa-shop...estandard-c-1_5.html
pelowski
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Mai 2012, 13:32
Hallo,

wenn du mit deiner Weller hochzufrieden warst, solltest du vielleicht dabei bleiben.
Mit Weller habe ich bessere Erfahrungen, als mit Ersa gemacht - ist natürlich subjektiv.

Die: i-CON pico - Digitale Lötstation wäre doch ev. etwas für dich?

Grüße - Manfred
WeisserRabe
Inventar
#4 erstellt: 02. Mai 2012, 14:00
Hmmm, ne analoge Weller wäre doch auch noch in dem Preisbereich, erst die digitalen sind deutlich teurer als die ersa Stationen

Was besser ist kann ich nicht sagen, ich hatte noch nie ne Weller, bevor ich die Ersa Station hatte hab ich immer nur mit 0815 Lötkolben und Lötpistolen rumgebraten...
Seit ich die Station hab kann ich löten wie ein chinesisches Kind (es kommt eben manchmal doch auf das richtige Werkzeug an)
korbiXXL
Stammgast
#5 erstellt: 02. Mai 2012, 14:38
Die Version ohne A langt mir.

Aufgefallen ist mir auch noch eine 75 Watt JBC bei reichelt für 189. Hat 15 Watt mehr Power und JBC scheint sogar noch eienn TAcken besser als Weller zu sein?

Hm. Ich hab die Wellerstation damals nicht gekauft... Aber ich habe sie aufgearbeitet. Deshalb muss ich eine neue Lötstation ranschaffen. Die Wellers sind mir zu teuer. Digitalkram brauchen wit nicht. Ist bloß umständlich einzustellen und analog kann man bei Bedarf auch improvisieren.
korbiXXL
Stammgast
#6 erstellt: 02. Mai 2012, 14:40
WeisserRabe
Inventar
#7 erstellt: 02. Mai 2012, 15:09
Bei der JBC würde mich die integrierte Ablage stören, die sieht so aus, als wäre sie fest mit der Basis verbunden
Und ich stell die ablage mit der Messingwolle gern hinter das Werkstück und die Station wohin, wo sie mich nicht stört, das Kabel am Kolben ist ja lang genug

Aber das ist eben Gewohnheitssache, und du kannst ja auch noch immer die Ablage deiner alten Weller verwenden
korbiXXL
Stammgast
#8 erstellt: 02. Mai 2012, 15:28
Eine fest verbundene Ablage würde ich begrüßen. Das war bei der Weller das erste was hin war. Dia Zähnchen zum festrastern des Ständers.
Aber der JBC kostet inkl. passender Spitze 250... heftiger Happen.
korbiXXL
Stammgast
#9 erstellt: 02. Mai 2012, 22:54
Keiner mehr ne Meinung? Dann wird es wohl die Analog 60 werden, ERSA hat ja ganz geile Spitzen (Wer den Sarkasmus findet, darf ihn behalten :D)
Lötdampfer
Stammgast
#10 erstellt: 02. Mai 2012, 23:56
Eine Meinung schon...
Nachdem ich seit vielen Jahren bei mir vier Weller-Lötstationen im täglichen Dauermärtyrium habe und die älteste eine Magnastat mit Baujahr 1977 ist,muss ich ehrlich sagen,daß ich nicht mehr auf Ersa zurück greifen würde.

Als Entlötstationen und eine Lötstation hatte ich ca.10Jahre Ersageräte im Einsatz und muss ehrlich sagen,daß dort deutlich mehr Verschleiß zu sehen war.
Zumal man gestehen muss,daß Deine Frage auch eine Glaubensfrage ist.
Ich selbst würde jedenfalls nicht mehr Ersa kaufen.

Schau Dir die Baujahre der kleinen Stationen an und Du weisst,
warum beispielsweise meiner einer auf Weller schwört...

Ach ja...
Bei beiden ist der erste Lötkolben in Betrieb!!!!
Und das bei täglich ca.4Std. Nutzung.
Nur der Griff wurde Anfang des Jahres gegen ein Originalteil getauscht.(hatte nur leichte Haarrisse aber der Ersatz kostete nur 5€ bei Ebay)

Bilder Timo

Bilder Timo1

Pelowski hat vollkommen Recht.
Warum die Marke wechseln,wenn Du bis heute zufrieden warst?!


[Beitrag von Lötdampfer am 03. Mai 2012, 00:00 bearbeitet]
korbiXXL
Stammgast
#11 erstellt: 03. Mai 2012, 08:44
Weller knöpft einem halt für eine WS 51 schon 270 Euronen ab.
JBC verlangt da 250 inkl. 2 Spitzen, Leistung mehr, besseres Design, feiner aufgelöste Skala, fest angebrachter Ständer (also keine Sollbruchstelle wie bei meiner WECP-20).

Ansonsten lese ich über JBC, dass es anscheinend nicht sehr verbreitet ist (dank Internet aber wohl kein Thema mehr), aber die Temperatursensorik der von Weller überlegen ist. Dafür sind die Spitzen fast doppelt so teuer. Angesichts dessen, dass ich aber mit der Spitze der WECP-20 (die original war) bis zuletzt zufrieden war, und die so einiges mitgemacht hat (wollte sie mal auf Hochglanz bringen und hab eine Drehdrahtbürste in den Akkuschrauber eingespannt und mindestens eine halbe Stunde rumgeschmoddert, das war, nachdem ich Plexiglas geschnitten hatte Damals hatte ich noch keine Ahnung von Lötspitzen).

Von daher würde mir die JBC schon sehr zusagen.

Dass Weller qualitätsmäßig sehr gut ist, wage ich gar nicht zu bezweifeln. Wenn die WECP-20 noch käuflich wäre, würde ich sie nochmal holen. Nein, Gebrauchtkauf kommt nicht in Frage, weil ich nicht weiß, was der Vorbesitzer alles damit getrieben hat.

Das waren noch Zeiten, wo ich als kleines Kind mit dem Lötkölben Löcher in was weiß ich alles gebrannt habe (Lötstation hat mehrere Löcher im Plastikmantel ), das Kabel musste auch mal dran glauben.
Das Problem ist, dass mir der Preis etwas überzogen erscheint. Offenbar soll der WS 51 der Nachfolger der WECP-20 sein, aber der Preis ist mir einfach zu hoch. Angesichts dessen, dass mich im Moment an meinem aktuellen Notfallkolben (ERSA Multitip 30S, 40W Version) nur das steife Kabel und die große Hitze stört...
Lötdampfer
Stammgast
#12 erstellt: 03. Mai 2012, 09:48
Die WS ist nicht zwingend teurer als die JBC.

http://www.pkelektro...achfolger-ws-81.html


http://www.ebay.de/i...&hash=item3a73f1ccf9


http://www.funk-shop.de/07_loetstationen/07_ws51.htm


Wenn Du die Weller-Lötkolben nicht durch die Gegend wirfst und normal behandelst halten die Dinger ewig.
Dauerndes Ein und Ausschalten gilt auch als ungeliebt bei den Dingern.
Aber das sind Punkte die auch jeder andere leistungsfähige Lötkolben nicht mag,
weil seine "Eingeweide" stark darunter leiden.

Und meinst Du wirklich,den Unterschied der JBC Regelung zur Weller beim normalen Lötbetrieb zu spüren?

Bei den JBC Geräten habe ich leider nur eine,die als Referenz genutzt werden kann.
Die 2850 ist wirklich nicht schlecht aber das Gleiche kriege ich bei deutlich günstigeren E-Teilen(was letztlich einkalkuliert werden muss)
auch bei Weller.

Aber wie gesagt,es ist auch ein wenig eine Glaubensfrage!


[Beitrag von Lötdampfer am 03. Mai 2012, 09:49 bearbeitet]
detegg
Inventar
#13 erstellt: 03. Mai 2012, 17:20
Glaubensfrage hin und her - meine analoge WECP arbeitet seit 30 Jahren. Davon 20 Jahre im Werkstattbetrieb. Ich möchte sie nicht missen. Die Ersatzteile sind bezahlbar.

;-) Detlef
WeisserRabe
Inventar
#14 erstellt: 03. Mai 2012, 21:02
hat Jemand Langzeiterfahrungen mit Ersa?

kann mal einer von euch ein Foto vom Weller Kolben neben einem Lineal machen, auf den üblichen Produktfotos wirken die immer so groß
Lötdampfer
Stammgast
#15 erstellt: 04. Mai 2012, 00:40
@WeisserRabe Reichen über 10Jahre Dauertest nicht aus?

Im Schnitt sind die Dinger bei mir täglich um die 4Stunden im Einsatz.
Der Verschleiss der Ersa Gerätschaften war definitiv höher als der Verschleiss der Weller Geräte.

Auf dem Bild ein Lötkolben mit der normalen manuellen Entlötpumpe.
Der Unterschied ist aber nur die Lötspitze!
Die reine Lötkolbenlänge beträgt je nach Spitze um die 20cm.


DSCF7011


[Beitrag von Lötdampfer am 04. Mai 2012, 00:57 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#16 erstellt: 04. Mai 2012, 00:55
Hallo,

meiner ist immerhin 18 cm lang!

Weller WS81 Lötstation. Etwas handlicher als der alte Magnastat Kolben.

Gruß, Helmut
Lötdampfer
Stammgast
#17 erstellt: 04. Mai 2012, 01:39

Etwas handlicher als der alte Magnastat Kolben


Na mal ehrlich.
Die zwei Zentimeter sind zu vernachlässigen wenns um
die Gerätewahl geht.

...oder sollen jetzt alle sagen "Du hast aber einen Kleinen" ?



Guts Nächtle rundum
Sockratis
Stammgast
#18 erstellt: 04. Mai 2012, 11:10
Ich hab vor einigen Jahren mal eine Weller bei einer Werkstattauflösung ergattern können. Ich meine es ist die WS50. Damit bin ich voll auf zufrieden. Der Lötkolben liegt gut in der Hand und das Dingen ist unkaputtbar. Die Spitze ist noch immer die von vor 8 Jahren. Die Ablage ist bei mir aus Gussalu, die Spirale aus 3mm Stahl. Das Teil ist so massiv, da bewegt sich nichts ausversehn und wenn doch, ist die halbe Arbeitsplatte abgeräumt -> PP.

Ich kann zwar nicht behaupten das ich täglich Kiloweise Lötzinn verpulver, aber nachdem ich beim Kollegen mal die Ersa 60Watt Digitalstation benutzt habe möchte ich meine Weller doppelt nichtmehr missen. Ich mag den griff der Ersa-Kolben nicht - liegt irgendwie falsch in der Hand. Man mag mich schlagen, aber ich sehe den Sinn in Digitalen Stationen nicht. Ich bin mir nicht sicher wie genau die Temperaturanzeige/Einstellung ist. Mich hat das geflacker der Anzeige aber eher abgelenkt. Trotz gleicher Lötspitzenform und 10W mehr 'Power', fühlte sich der Ersa träger an. Irgendwie wollte da die Wärme nicht fließen. Die Ablage für den Kolben wirkte etwas fisselig.
Alle genannten Punkte sind sicher Gewöhnungssache. Die Haptik von Kolben und Ablage muss man im einzelfall selbst entscheiden. Ich hab große PatscheHändchen, da darfs gerne mal etwas mehr sein . Das leise Brummen der Weller beim Heizen find ich weniger stören/sogar recht angenehm als ständig vor mir flackernde Zahlen - und Löten nach gehör wirkt auch irgendwie eindruckvoller. Und auch die gefühlte schlechte Wärmeleitung mag nach einer Kennenlernphase kein Punkt mehr sein.
trotzdem bleib ich bei Weller - getreu dem Motto: Watt der Bauer nicht kennt, frett er nich!

sOCKI

Edith sagt: Woher hatte ich einen einfachen 80 Watt Grillanzünder, immerhin auch von Weller, und für die feinen Sachen das Proxxon-Lötirgendwas - diese Kombination fird glaube ich von jeder Station mit Tempregelun geschlagen.


[Beitrag von Sockratis am 04. Mai 2012, 11:14 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#19 erstellt: 04. Mai 2012, 13:13
Was verschleißt sich bei dir so? Nur die Spitzen, oder das ganze Gerät?

Der Ersa Kolben liegt bei mir sehr gut in der Hand, träge kommt sie mir auch nicht vor, brummen ist keins da und die Anzeige hätte ich mir eigentlich sparen können, weil ich da ausser beim Aufheizen nie draufschaue

Aber ich löte auch keine 4 Stunden täglich

Die Entlötspitze auf dem Foto sieht sehr praktisch aus
Lötdampfer
Stammgast
#20 erstellt: 04. Mai 2012, 14:07
Die Ersa-Stationen heizen spürbar träger nach,die Lötspitzen sind durch Ihre größere Angriffsfläche deutlich oxidationsfreundlicher,die Ausfallquote der Lötkolben ist höher und Probleme mit den Steckverbindungen zwischen Lötstation
und Lötkolben treten deutlich häufiger auf .
Zudem ist die Ergonomie der Weller-Lötkolben für mein Empfinden angenehmer.

Sicher wird man diese Unterschiede erst unter straffen Nutzungsbedingungen deutlicher spüren aber ich habe deshalb in den
letzten Jahren immer mehr zu Weller gegriffen.

Die Entlötpumpe nehme ich nur für einfache Entlötarbeiten.
Für SMD und ICs nutze ich eine Vakuumstation bzw Heisslufttechnik.
Aber mit etwas Geschick kann man auch mit der manuellen Pumpe sehr gut an ICs usw. arbeiten.

http://www.weller.de/products/product.php?pid=133


[Beitrag von Lötdampfer am 04. Mai 2012, 14:53 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#21 erstellt: 04. Mai 2012, 19:45
vielleicht ergatter ich in der bucht mal ne gebrauchte Weller, aber Vergleich würde dann ja auch etwas hinken, wegen alt mit wer weiß wie vielen Stunden gegen neu mit ner Hand voll Stunden

träges nachheizen wäre mir bei meiner Station noch nicht aufgefallen, auch die Aufheizzeit ist mit <9 Sekunden (von Zimmertemp. bis zu den 360°C die ich eingestellt hab) angenehm schnell, da kann man sich hinsetzen und gleich loslegen

http://www.ersa-shop...rsa-itool-p-447.html sowas werd ich mir noch bauen, muss nur noch ne günstige Nähmaschine ergattern...

edit: hier noch ein Bild von meinem Ersa Kolben:

001

mit dem lötet es sich, wie ich finde, sehr angenehm, der hält sich fast wie eine Füllfeder und die Spitze ist angenehm kurz, wodurch man sehr präzise löten kann


[Beitrag von WeisserRabe am 04. Mai 2012, 19:56 bearbeitet]
Sockratis
Stammgast
#22 erstellt: 04. Mai 2012, 20:58
Ich meinte weniger die reine Anheizzeit, die ist beim Ersa sogar schneller gewesen. Wobei mich die 10sec unterschied bei einer mehrstündigen Lötsession eher weniger kümmern.
Ich meinte die Zeit die die Spitze braucht um nach dem Auflegen auf dem Lötpunkt diese soweit zu erhitzen, damit das Lot gescheit fließt. Ich kann einen Handhabungsfehler nicht ausschließen, aber gerade bei dickeren Kabeln (hab u.a. einige Bananas damit gelötet) hatte ich das gefühl das die Wärmeenergie nicht so schnell vom Kolben ins Lötstück übergeht wie beim Weller.

Ich mag die Wölbung im Wellergriff (Ich schätze da kommt bei größerer Ausstattung die Vakuumleitung rein). Dadurch wird der Kolben wie hier schon erwähnt zum Füller. Dank der dreieckigen Form erinnert er vom Händling ein wenig an die Schreiblernfüller von Lamy.

Was geht denn an so einer Station groß kaputt? Die Kontakte zur Station? Wohl durch stecken, mangels zweitem Kolben mach ich das nie. Einen Kabelbruch hatte ich mal zu verzeichnen. Und ich denke in zwei, drei Jahren muss mal ne neue Spitze her?
WeisserRabe
Inventar
#23 erstellt: 07. Mai 2012, 20:33
hast du deinen Ersatz schon?
korbiXXL
Stammgast
#24 erstellt: 08. Mai 2012, 11:08
Nein, da ich momentan erst um die 70 Euro habe.

Werde wohl eine gebrauchte WECP-20 in der Bucht schießen.
Kommt mich am billigsten.
ad2006
Inventar
#25 erstellt: 09. Mai 2012, 15:33
arbeitsplatz[1]

Hier sieht man den Größenunterschied etwas.
Links WECP 20 Antistatic, rechts meine I-Con Pico.

Die Ersa ist seit dem sie da ist nur noch im Einsatz. Die Weller steht nur noch rum. Sie ist wie neu. Wenn man sich mal an den kleinen Lötkolben der Ersa gewöhnt hat, vor allem im beengtem Raum, dann lässt man die Weller mit dem dickem Kabel aus.

Natürlich kann ich keine Langzeiterfahrung mit der kleinen Ersa liefern. Aber Löten macht damit mehr Spaß weil man überall rankommt und sie einfach gut in den Fingern liegt. Ähnlich eines Füllers / Kugelschreibers.

Mit einer gebrauchten Lötstation ist so ne Sache....

Ich hatte auch normale Ersa Lötkolben. Hervorzuheben ist der ERSA Multi Pro 20. Der Lötkolben kostet ca. 36 Euro. Das Kabel ist sehr flexibel, der Lötkolben recht kompakt und die Spitzen sehr gut und auf die Bedürfnisse anpassbar.
Dazu ein Lötkolbenständer für 10 Euro und man hat für 50 Euro was echt gutes und neues. Nur wenn man oft große Querschnitte lötet ist es halt eng mit der Leistung. 2,5er Kabelquerschnitt geht ohne Probleme. 4 mm nur noch mit dicker Spitze und lange dran. Ansonsten bei Drähten und Litzen bis 1,5 gibt es keinen merkbaren Unterschied zur WECP 20.

Gruß Andreas


[Beitrag von ad2006 am 09. Mai 2012, 15:42 bearbeitet]
korbiXXL
Stammgast
#26 erstellt: 09. Mai 2012, 16:02
Warum ist die i-Con so billig?
WeisserRabe
Inventar
#27 erstellt: 09. Mai 2012, 17:09
die Pico hat eine relativ lange (ca. 45 sec.) Aufheizzeit im Vergleich zur Nano (ca. 9 sec.) und ist nicht antistatisch (was vermutlich den größten Preisunterschied ausmacht)
korbiXXL
Stammgast
#28 erstellt: 09. Mai 2012, 18:29
Antistatik ist mir wurst und die Aufheizzeit ist im Rahmen. Wenn ich löte, dann habe ich auch Zeit. Sobald der Kolben warm ist, und ich löten kann, habe ich ja die 80W Power in der Spitze.
Passt.
Wird wahrscheinlich die werden.
WeisserRabe
Inventar
#29 erstellt: 10. Mai 2012, 07:31
Viel Spaß damit
ad2006
Inventar
#30 erstellt: 15. Mai 2012, 21:01
Hallo,
das stimmt nicht, die Pico ist auch in wenigen Sekunden auf Temperatur.
Die Ersa Pico hat mehr Leistung als die Weller WECP 20. Das ist auch spürbar.
Das einzige was mir an der Weller besser gefällt ist die Basisstation. Der Drehregler gefällt mir besser als Tipptasten moderner Stationen und auch der ON/OFF Schalter ist vorne, nicht wie bei der Pico auf der Rückseite. Der Kabelabgang der Ersa ist wohl einwandfrei aber irgendwie halbherzig unten drunter raus.
Was sehr gut ist bei der Ersa Pico.. das automatische Absenken. Nach ein paar Minuten auf 250°C... wenn noch länger ohne Nutzung fährt sie runter auf 50°C. Per Knopfdruck heizt sie wieder hoch.... binnen weniger Sekunden stehen die eingestellten (320°C bei mir) Wieder an.
Die Pico zieht meines Erachtens extrem schnell an. Das ist schon heftig... aus dem Sleepmodus in geschätzten 4 bis 5 Sekunden wieder auf 320°C...
Also... ich kann sie bis jetzt absolut weiterempfehlen.
Gruß Andreas


[Beitrag von ad2006 am 15. Mai 2012, 21:12 bearbeitet]
altesohr
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 20. Mai 2012, 22:24
Falls du dich noch nicht entschieden hast, würde auch noch die Weller WHS M in Betracht ziehen (ca. 200 Euro). Wir haben den grossen Bruder bei uns im Geschäft und sogar Bleifrei löten geht super leicht von der Hand und SMD löten wird zum Kinderspiel. Würde mir nichts anderes mehr antun.
Spitze ist in 3 Sekunden aufgeheizt und da das Heizelement in der Spitze sitzt überträgt sie sehr viel mehr Wärme wie eine normale Lötspitze. Bleifrei löten ist somit mit 370 Grad ohne Probleme möglich. (Bei anderen musst du 450 Grad einstellen und dann ist die Lötspitze nach einem Tag kaputt).

Und man kann während dem Betrieb die Spitzen einfach herausziehen, da die Spitzen mit klinken Stecker gemacht wurden. Einfach die Spitzen sind ein bisschen teurer (haben aber auch nahe zu keinen Verschleiss), es lohnt sich.


[Beitrag von altesohr am 20. Mai 2012, 22:29 bearbeitet]
korbiXXL
Stammgast
#32 erstellt: 21. Mai 2012, 00:41
40 W sind ein bisschen mager.
altesohr
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 21. Mai 2012, 16:45
Die 40 Watt sind zwar schon ein Punkt aber man muss sehen, dass die Wärme direkt in der Spitze umgewandelt wird, bei anderen Modellen muss die Wärme erst noch vom Kolben übertragen werden. Aber du brauchst für grosse Flächen natürlich eine andere Spitze z.B. die "RT 10GW" die Benutze ich immer für grosse Flächen. Die wärme Übertragung (also ein grosser Kopf) ist meist wichtiger wie die Leistung die dahinter steckt. Also der Wirkungsgrad ist entscheidend. Aber ich kann es nicht ganz beurteilen da ich eine 80W Station verwende.

Mit der standard Spitze und der "RT 10GW" hast du dann auch 99% von allen Lötfällen abgedeckt. Gebe aber natürlich zu wenn du nur konventionelle Bauteile lötest und nahe zu keine SMD Bauteile, kommt eine andere Lötstation sicher billiger.
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