kompliziertes großes halliges Dachgeschosswohnküchenesszimmer mit Dachschrägen

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MaKaVeLiX
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Apr 2017, 05:57
ich würde gern meine jahrelange 3.1 Canton LE Variante endlich durch 5.1, 7.1 oder 7.2 ersetzen.
leider ist mein Raum so ungünstig wie es nur geht.
68qm groß (L-förmig ca. 7x11m), leer, hallig, 5m hoch, verwinkelt, mit Schrägen, Glasflächen und ohne Teppich

meine Idee war, die Balken an den Seiten z.B. für ein Teufel THX 8 zu nutzen.
ich bin mir nur nicht sicher, ob das in der Praxis klingel kann.
der Fernseher wird bald ersetzt und hängt leicht links versetzt an einer 8m breiten Wand.

Alle Geräche im Raum werden gefühlt stark verstärkt und hallen ca. 0,5 Sekunden nach, würde ich schätzen.

Könnt ihr mir einen Tipp geben, wie eine Lösung zur Orientierung aussehen könnte?IMG_20170417_074232


[Beitrag von MaKaVeLiX am 17. Apr 2017, 06:13 bearbeitet]
Klaus-R.
Inventar
#2 erstellt: 17. Apr 2017, 08:29
Hallo,


MaKaVeLiX schrieb:
leider ist mein Raum so ungünstig wie es nur geht.
68qm groß (L-förmig ca. 7x11m), leer, hallig, 5m hoch, verwinkelt, mit Schrägen, Glasflächen und ohne Teppich. Alle Geräusche im Raum werden gefühlt stark verstärkt und hallen ca. 0,5 Sekunden nach, würde ich schätzen.


L-förmig mit Dachschrägen macht die Berechnung von Modenfrequenzen und Positionen der Pegelanhebungen und -senken schwierig, mit Hausmitteln ist das nicht mehr zu schaffen. Auch die Nachhallzeiten der beiden Schenkel des L beeinflussen einander. Literatur dazu gibt es hier:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-72-6002.html

Die Artikel von Meissner lassen sich hier runterladen:

http://acoustics.ippt.gov.pl/index.php/aa/search/search

Sobald die Nachhallzeit subjektiv als zu hoch empfunden wird, was was bei die der Fall zu sein scheint, solle man Massnahmen ergreifen. Alles, was absorbiert, hilft: Teppich, Polstermöbel, schwere Vorhänge etc., und natürlich Absorber wie Basotect. Solange Absorber hinzufügen, bis es subjektiv akzeptabel ist. Mehr zum Thema Nachhallzeit findest du hier:

http://www.aktives-h...ann_Nachhallzeit.pdf

Absatz 1.5 muss ich noch wie folgt korrigieren:

1.5 Weisser führt Untersuchungen in acht verschiedenen Räumen unterschiedlicher Größe (27 - 186 m3) mit unterschiedlichen Nachhallzeiten (T30 = 0,12 – 0,82 s) durch. Bei Beurteilung der Klangqualität schnitten bei Sprache zwei der Räume mit niedrigeren Nachhallzeiten (T30 = 0,12, 0.28 s, 82 bzw. 186 m3), bei Musik drei Räume mit Nachhallzeiten T30 von 0.28 s (186 m3), 0.36 s (97 m3), 0.5 s (85 m3) am besten ab. Bei Musik wurden im Bassbereich höhere Nachhallzeiten bevorzugt (Weisser et al. 2006).

Klaus
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