Hochfrequenztöne nachweisen

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uschi44
Neuling
#1 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:23
Hallo zusammen,
ich habe eine für dieses Forum eine wahrscheinlich eher ungewöhnliche Frage...
Seit einiger Zeit werde ich aus der Nachbarwohnung (über mir) mit lauten Hochfrequenztönen beschallt. Leider werde ich von diesen Nachbarn seit längerem belästigt, einige Wochen vorher waren es tiefe Baßtöne, die ich auch eher als Vibration als als Ton empfunden habe.
Zunächst waren die Töne/Vibrationen nur in meinem Schlafzimmer zu hören, mittlerweile aber in der ganzen Wohnung. Ein Freund der Mieterin über mir arbeitet als Tontechniker, sodass diese auch über die nötigen Techniken verfügen.
Mein Problem bei der Sache ist, dass diese sehr hohen /sehr tiefen Töne nicht von allen Menschen gehört werden (eine Freundin z.B hört sie nicht), aber leider wurde mir von meinem HNO Arzt ein überdurschschnittliches Hörvermögen attestiert

Meine Frage ist jetzt wie kann ich diese Hochfrequenztöne messen/nachweisen und damit die Belästigung auch für "normale Ohren" sichtbar machen?

Danke für eure Hilfe& LG
uschi
Anro1
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Mrz 2015, 19:41
Hallo Uschi44

die meisten günstigen <100Eu Sound Level Messgeräte haben einen typischen
Frequenzmessbereich von ~ 30Hz bis 12Khz. Wenn es drunter und in Deinem Fall wahrscheinlich darüber geht werden diese Geräte nur bedingt sinnvolle Anzeigen bringen.
Geräte mit einem weiteren Messumfang sind dann entsprechend teuer.

Einfach mal Googln und die Bedienungsanleitung der angebotenen Geräte durchlesen, da stehen die
Informationen zum Frequenzmessbereich. Oder mal so ein Gerät ausleihen, Veranstaltungstechniker
haben sowas immer im Fundus.
haltelinie
Stammgast
#3 erstellt: 02. Mrz 2015, 21:05
Das Problem kenne ich leider. Mich haben (trotz meines fortgeschrittenen Alters von Ü40) die Ultraschall-Maulwurf-Vertreiber der Nachbarn genervt. Die plärren auch bei 15-18khz. Dürfte ich eigentlich garnicht mehr hören. Nervte trotzdem. Nach einigen Gesprächen mit dem Nachbarn hat er sie dann entfernt.
Ralf_Hoffmann
Inventar
#4 erstellt: 02. Mrz 2015, 21:38
Moinsen Uschi
So ein feines Gehör kann leider auch ein Fluch sein.
Die Geschichte muss aber zwischen euch Mietparteien geklärt werden. Ein Mieter hat grundsätzlich (so nicht anders vereinbart) , Sorge zu tragen, dass die Mitmieter nicht belästigt werden. Von daher hat dein Nachbar dafür zu sorgen, dass diese hochfrequenten Emissionen unterbleiben. Da dort ein Mensch vom Fach involviert ist, sollte das wohl technisch machbar sein.

Es (darf) kann nicht dein Problem sein, dass du gut hörst! Das Gutachten vom Arzt + Lärmprotokoll sollten eigentlich ausreichen um gegenüber deinem Nachbarn (oder ggf dem Vermieter) Druck auszuüben, um die Sache zu lindern oder zu beenden.
Wie das letztlich erfolgt - ob nun baulich (Vermieter) oder technisch sollte dir eigentlich egal sein. Du zahlst Miete und hast entsprechende Rechte.

Aber setzt euch zuerst zusammen und beschnackt die Sache in aller Ruhe. Wer beruflich mit Musik zu tun hat, dürfte das Problem verstehen.

Gruß
Ralf

P.s. : Ist natürlich nur mein Rechtsempfinden. Wie solche Fälle letztendlich endeten, dürfte über die Google-Suche recherchierbar sein
Denon_1957
Inventar
#5 erstellt: 02. Mrz 2015, 22:32
Ich denke ein klärentes Gespräch mit dem Nachbar würde schon etwas bringen sollte der allerdings nicht ein lenken würde ich die Sache mit deinem Vermieter besprechen der muß dann etwas unternehmen.
haltelinie
Stammgast
#6 erstellt: 02. Mrz 2015, 23:20
oder wie Al Capone sagte: "Mit einer Pistole und einem freundlichen Wort kommt man weiter als nur mit einem freundlichen Wort."

cr
Inventar
#7 erstellt: 03. Mrz 2015, 04:19
Mit einem Aufnahmegerät wie dem Zoom (ab 100 Euro) kann man sie leicht aufnehmen, geht bis 20.000 Hz bzw. 40.000 Hz.

Wie so hohe Töne aber durch die Wand kommen, erstaunt mich, denn jede Wand ist ein Tiefpassfilter, je höher desto schlechter funktioniert die Übertragung.
scotland
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 03. Mrz 2015, 09:24
"Zeiti" am 16.02 Hochfrequenz in der Bude.
Jetzt "Uschi44" mit den absolut gleichen Problemen.

Zeiti / Uschi soll sich mal auf Tinnitus untersuchen lassen, oder TROLL ???
uschi44
Neuling
#9 erstellt: 03. Mrz 2015, 11:38
Hallo Anro1,
danke für deine Antwort. Ich werde mal versuchen einen Veranstaltungstechniker zu finden, der mir ein empfindliches Mikrophon ausleihen kann.
uschi44
Neuling
#10 erstellt: 03. Mrz 2015, 11:55
Hi Ralf,
danke für deine Antwort.
Leider ist die Sachlage so, dass die Belästigung vorsätzlich ist und von der Mieterin grundsätzlich jeder Lärm abgestritten wird. Den Vermieter hatte ich schon frühzeitig involviert, aber ohne Beweise meint er, nichts machen zu können. Ein Lärmprotokoll hatte ich bereits vor Wochen erstellt (da waren es noch Geräusche wie Poltern, leises Hämmern mitten in der Nacht usw).

Meine Frage ist aber auch nochmal, wie es möglich ist, dass diese hochfrequenten Töne so laut in meiner Wohnung zu hören sind. Da wie gesagt eine der Personen Tontechniker ist, sind wahrscheinlich auch die benötigten technischen Geräte kein Problem. Selbst ich mit meinem eher begrenztem technischen Verständnis denke, dass sie einen Verstärker und mehrere Boxen nutzen..falls dazu jemand etwas weiß, wäre ich sehr dankbar
uschi44
Neuling
#11 erstellt: 03. Mrz 2015, 11:58
ich versuchs erstmal übers Ausleihen eines Mikrophons...fürs einmalige Praktizieren ist es mir einfach zu teuer..will nicht hoffen, dass ich sowas nochmal brauche..

Genau das ist auch meine Frage, wie kommt es, dass ich so laute hochfrequente Töne überhaupt in meiner Wohnung hören kann....?
Wie oben geschrieben, muss man dazu schon die nötige Technik haben...
Ralf_Hoffmann
Inventar
#12 erstellt: 03. Mrz 2015, 12:37
Moinsen,

schade, dass die Positionen verhärtet sind. Wie kommt der Ton in deine Wohnung? Durch die Decke eher nicht. Es gibt aber in Mehrfamilienhäusern Installationen, die sich über mehrere (Alle) Stockwerke ziehen. Heizungsröhre sind z.B. super Schallträger

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein derartiges Problem schon etliche Male durchgekaut wurde. Dafür würde ich Foren empfehlen, die sich mit Miet (Rechts) fragen beschäftigen. Ein Besuch beim Mieterverein kann ebenfalls nicht schaden. Wenn sich die Sache letztlich zuspitzen sollte, würde ich auch nicht selber messen, sondern eher ein Gutachten in Auftrag geben. Kostet alles, raubt Zeit und Nerven, ist aber schlagkräftiger.

Der Königsweg wäre aber natürlich, dass ihr euch einigt, wie es unter Nachbarn eigentlich sein sollte

Gruß
ralf
uschi44
Neuling
#13 erstellt: 03. Mrz 2015, 14:00
Hi Ralf,
hatte eigentlich gehofft, dass ich mit dem Nachweis dieser Töne, sprich einer Messung, einfacher und schneller ans Ziel komme.
Wie gesagt, diese Töne sind leider nicht für alle Menschen zu hören.

In anderen Foren zum Thema Mietrecht hatte ich mich schon umgeschaut, aber mein Problem ist doch (mittlerweile) ziemlich speziell.

Danke für den Hinweis, dass die Heizungsrohre zu Schallweiterleitung genutzt werden könnten...allerdings hatten sie auch schon einmal Musikboxen so gestellt, dass man direkt darunter die Vibrationen in meiner Wohnung hören und fühlen konnte (hörte sich ungefähr so an, als wenn neben einem Kühlschrank steht)..konnten damals auch Freunde von mir bstätigen..

Ich bin ganz deiner Meinung, dass man Konflikte am besten in einem Gespräch löst, aber dass ist leider mit dieser Dame nicht möglich, da sie alle Belästigungen abstreitet und ein extrem ausgeprägtes Aggressionspotential besitzt. Trotzdem danke für deine Ratschläge bis hierher!
VG uschi44
liesbeth
Inventar
#14 erstellt: 03. Mrz 2015, 14:48
Ich würde Dir folgendes raten:

wie empfohlen eine Messung durchführen, am besten mittels eines geeigneten Aufnahmegerätes

sollte sich etwas messen lassen, Vorfall dem Vermieter melden, tut sich nichts, geh zu einem Anwalt

lässt sich nichts messen, geh zu einem HNO Arzt,

Ich tippe aus Erfahrung, dass die Messung nichts ergeben wird...
MrHamp
Stammgast
#15 erstellt: 03. Mrz 2015, 15:36
Interessant zu wissen wäre natürlich auch; warum sollte deine Nachbarin solche seltsamen Töne zu solch unregelmässigen(?) Zeiten abspielen/erzeugen?

Bist du sicher dass es genau von ihr kommt? Poltern kann in einem Mehrfamilienhaus mehr oder weniger von überall her kommen.

Wegen den Hochfrequenztönen kannst du auch einfach mal jemanden fragen der so zwischen 14 und 21 ist. Der wird die Töne garantiert noch hören.

Gruss
flyingscot
Inventar
#16 erstellt: 03. Mrz 2015, 15:46
Je nach Intensität und Frequenz kann man den Schall auch mit einer App auf dem Smartphone sichtbar machen. Die App "Sound Spectrum Analyzer" zeigt bei mir recht verlässlich bis 20kHz auch vergleichsweise leise Signale an. Es ist natürlich kein seriöses Messgerät, aber man erhält schon mal ein Hinweis, um welche Frequenz es sich handelt.

Eine Brumm-Problematik gab es auch hier im Haus mal (allerdings noch vor der Smartphone-Ära). Nach der Sanierung der Heizung wars weg...


[Beitrag von flyingscot am 03. Mrz 2015, 15:50 bearbeitet]
Roendi
Inventar
#17 erstellt: 15. Mrz 2015, 11:40
Hallo zusammen

Meine Freundin hatte das Problem lange Zeit. Sie hat immer wieder tieffrequente Töne gehört. Es gibt auch ganz viele Infos darüber im Netz.

Es ging soweit, dass der Hauseigentümer (Elektrikermeister) das ganze Haus stromlos machte (Hauptsicherung aus) und auch das Wasser abschaltete. Das Geräusch blieb aber. Dann hat sie es zwischendurch auch an anderen Orten gehört! Seit ein paar Jahren ist das Problem weg.

Der Vater von einem Kollegen (Architekt) hatte das gleiche Problem. Er hat die ganzen Räume noch Schallisoliert aber damit wurde das Problem nur noch schlimmer.

Das ganze ist nicht lustig für die betroffene Person.

Kann aber gut sein, dass gar nicht der Nachbar das Problem ist.
ZeeeM
Inventar
#18 erstellt: 15. Mrz 2015, 12:15

cr (Beitrag #7) schrieb:
Mit einem Aufnahmegerät wie dem Zoom (ab 100 Euro) kann man sie leicht aufnehmen, geht bis 20.000 Hz bzw. 40.000 Hz.

Wie so hohe Töne aber durch die Wand kommen, erstaunt mich, denn jede Wand ist ein Tiefpassfilter, je höher desto schlechter funktioniert die Übertragung.


Es gibt noch kuriose Dinge, die sich aus Wind und baulichen Konstrukten ergeben,. Auch sollte das Thema Hyperakusis mal beim HNO Arzt angesprochen werden. Unter dem Strich sollte man im Fall der Belästigung am Ort der Wahrnehmung geeignet messen.

Wenn in einem messbar gut schallisolierten Raum das Problem größer wird, dann liegt das nicht unbedingt an einem äußeren Schallfeld.
cr
Inventar
#19 erstellt: 15. Mrz 2015, 15:31
Die Sache ist doch relativ einfach. Sind die Töne da und nicht eingebildet oder krankheitsbedingt, dann kann man sie doch ganz einfach messen, zumindest den Bereich 20-25.000 Hz, Subsonic ist etwas schwieriger, da wird wohl eine Vibrationsmessgerät nötig sein.
timabg
Neuling
#20 erstellt: 14. Apr 2020, 04:49
Hallo,
Das Problem das hier beschrieben steht ist mir allzu bekannt!
Bei mir ist es aber einen ganzen Taggen schärfer zu beurteilen.
Ich bewirtschafte ein Grundstück auf dem ich einige Tiere halte und nur über einen einzigen Weg Zugang habe.Der dortige Hauseigentümer nebenan hat sein Grundstück an jeder nur erdenklichen Stelle mit Ultraschallgeräten zur Tierabwehr bestückt.Nur zielen die Sensoren nicht nur auf sein Grundstück sondern decken den gesamten Straßenbereich ab und wirken hoch schmerzhaft auf mich ein.
Zudem ist es mir aus gesundheitlichen Gründen nicht empfohlen mich stetiger Belastung durch Ultraschall auszusetzen den ein Herzschrittmacher bestimmt mein Leben, ohne diesen schlägt mein Herz nicht mehr.
Dortiger Nachbar weiß von diesem und betreibt seine Geräte dennoch ohne Rücksicht.
Er nimmt das versagen meines Schrittmachers also in Kauf!
Das von mir anberaumte Gespräch mit ihm stellte sich schon mehrfach als nicht zu organisieren dar. (er ist nicht Gesprächsgewillt)
Mehrere Siedlungsbewohner haben ein ähnliches Problem vor seinem Grundstück, empfinden es aber nicht mit Schmerzen.
Zur Polizeilichen Aussage ist ebenfalls keiner zu bewegen!
Vor knapp einem Jahr hat es mit leichten Schlafstörungen begonnen und intensiviert sich stätig.
Dato kann ich mich dem Schlaf kaum verweigern, denn bei 2 bis 4 Stunden (und das nicht am Stück) holt sich mein Körper was ihm nötig ist.
Ich habe angefangen eine Liste zu führen, ohne die eine Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung ins lehre läuft.

Ich kann nur hoffen das mein Schrittmacher noch ne Weile mitmacht denn ohne ihn bin ich Tod!

Hat jemand von euch noch andere nützliche Ratschläge?

Gruß, der tim
Dadof3
Moderator
#21 erstellt: 16. Apr 2020, 15:34
Das ist eigentlich kein Thema für ein Hifi-Forum, sondern für ein juristisches oder medizinisches Forum.

Dass der Herzschrittmacher durch Ultraschall beeinflusst wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Eher sind es elektromagnetische Wellen, die bei der Erzeugung des Ultrachalls ggf. als Kollateralprodukt entstehen. Dann müsstest du für die Herzschrittmachersache diese Wellen messen, nicht den Ultraschall.

Bzgl. der Schlaflosigkeit und der Schmerzen: Was für eine Liste willst du führen? Du benötigst vor allem Messungen, die belegen, welche Pegel bei welchen Frequenzen überhaupt entstehen. Es reicht nicht, dass du es so empfindest, du musst schon belegen, dass physisch messbare Störeinflüsse vorhanden sind, die nach dem Stand der Wissenschaft auch solche Symptome auslösen können. Hier sind die Frequenzen und Pegel wichtig.

Leider gibt es sehr häufig Fälle von Einbildungen, etwa Leute, die überzeugt sind, wegen Elektrosmog gesundheitliche Probleme zu haben, wo sich aber herausstellt, dass diese unabhängig davon auftreten, ob die elektrischen Geräte angestellt sind oder ausgeschaltet, sehr wohl aber davon abhängen, ob sie glauben, dass diese eingeschaltet sind.
Peas
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 16. Apr 2020, 18:53
Sorry, so etwas bespricht man nicht in einem Forum (auch nicht in einem medizinischen oder juristischen), sondern geht zum Arzt und konsultiert einen Anwalt.
Mastholte
Neuling
#23 erstellt: 07. Dez 2020, 16:23
@ an den Moderator Dadof3
Hallo und einen guten Tag.
Mit großem Interesse habe ich hier das eingangs von Uschi44 beschriebene Problem mit den
hochfrequenten Tönen bis letztendlich zum "Herzschrittmacher" verfolgt.
Leider ist das eigentliche Problem,(Uschi44), im Laufe der einzelnen Kommentare hier völlig untergegangen.

Und neben den erwähnten Lösungsvorschlägen fehlt noch die "dritte" Beweisführung.
Die Standortlokalisierung des Gerätes welches die hohen Frequenzen erzeugt.
Deshalb möchte ich mal anfragen, wie Ihr Fachleute dieses Problem lösen würdet.?

Stellt euch doch mal bitte vor, irgendwo unter eurem Fußboden, also an der Decke der darunter liegenden
Wohnung ist irgendwo so ein Gerät, oder auch nur ein Lautsprecher angebracht von wo aus die Töne
zu euch in die Wohnung kommen. Wie kann man das nun punktuell lokalisieren?

Gruss Heinz
Hüb'
Moderator
#24 erstellt: 07. Dez 2020, 16:38
Der/ die TE war auch seit rd. 5 Jahren nicht mehr im Forum eingeloggt...

Mastholte
Neuling
#25 erstellt: 07. Dez 2020, 17:11
Hallo Hüb !
.. wären Sie mir denn behilflich bei meiner Frage bzw. Problem?
Es ist ja nur eine Erweiterung / Vertiefung vom Ursprünglichen her.

Gruß Heinz
Hüb'
Moderator
#26 erstellt: 07. Dez 2020, 17:15
Hallo Heinz,

ich wollte dich lediglich darauf hinweisen, dass eine Reaktion des TE als sehr unwahrscheinlich anzunehmen ist.
Viele User schauen nicht auf's Datum. Zum Thema an sich kann ich nichts beitragen. Es interessiert mich auch nicht.

Viele Grüße
Frank
Dadof3
Moderator
#27 erstellt: 07. Dez 2020, 20:04

Mastholte (Beitrag #23) schrieb:
Stellt euch doch mal bitte vor, irgendwo unter eurem Fußboden, also an der Decke der darunter liegenden
Wohnung ist irgendwo so ein Gerät, oder auch nur ein Lautsprecher angebracht von wo aus die Töne
zu euch in die Wohnung kommen. Wie kann man das nun punktuell lokalisieren?

Das ist jetzt nichts, wo ich Experte wäre, aber wenn man ein Messgerät hat, dass diese Töne misst, dann würde ich damit umherlaufen und schauen, wo der Pegel ansteigt oder abfällt. So müsste man normalerweise den Weg zur Schallquelle finden.
Mastholte
Neuling
#28 erstellt: 07. Dez 2020, 21:22
Guten Abend Dadof3 !

Danke für Ihre Antwort !!

Ja der Ansatz ist wohl sehr gut gedacht. Aber, das ist ja mein Problem, das Anzeigen eines Pegels, mit
absteigender oder ansteigender Tendenz. Doch womit?

Ich bin da noch weniger versiert als Sie hier im Forum.
Doch vielleicht haben Sie ja,aufgrund Ihrer doch sicherlich weitgehenden Kontakte, welche ich nicht habe, die Möglichkeit das mal anzusprechen.
Zeitlich will ich da nichts übers Knie brechen, darauf kommt es jetzt nicht mehr an.

Grüsse Sie
Heinz
imLaserBann
Inventar
#29 erstellt: 07. Dez 2020, 23:58
Eine Geräuschquelle zu lokalisieren macht man wohl am Einfachsten mit den Ohren.
Darüber hinaus sehe ich verschiedene Ansätze und Problematiken.
Der Schall, der an mein Ohr dringt, ist eine Luftdruckschwankung am Ort meines Ohrs. Gleichzeitig ist mein Wohnzimmer aber ein geschlossener Raum, so dass schwingende Gegenstände/Fläche den Schall in meinen Raum bringen. Im Wohnblock wird die Lokalisation dann problematisch, denn der Ort der Ursache für das Geräusch muss nicht mit dem Ort der Übertragung des Schalls in meinen Raum übereinstimmen, wenn er z.B. durch lange Objekte wie Rohre, Treppengeländer, Kamine oder sonstwas erfolgt.
Ansonsten würde ich als technisches Hilfsmittel am Ehesten an ein Richtmikrofon denken, dass man in die verschiedenen Raumrichtungen halten könnte.
Mastholte
Neuling
#30 erstellt: 08. Dez 2020, 12:41
Einen schönen guten Morgen, ImLaserBann,

wär es möglich dass Sie mich per Mail kontaktieren würden ?
Hatte versucht Ihnen eine PM zu schreiben, das ging aber nicht..

Heinz
imLaserBann
Inventar
#31 erstellt: 08. Dez 2020, 13:11
Guten Morgen Heinz,

leider verfüge ich da nur über theoretische Ideen aber über keine Kontakte/Gerätschaften/Erfahrungen oder sonstwas.

Darüber hinaus möchte ich mich auf gar keinen Fall in irgendwelche realen Streitigkeiten mit Nachbarn oder ähnliches hineinziehen lassen.

Tut mir Leid, aber in diesem Zusammenhang bin ich nicht zu einem persönlicheren Austausch bereit.
Dadof3
Moderator
#32 erstellt: 08. Dez 2020, 13:39
Heinz, je nachdem, ob das Mikrofon deines Smartphones die betreffenden Frequenzen empfangen kann, kann man es erst einmal damit versuchen. Es gibt diverse Apps dafür.

Wenn das nicht funktioniert, braucht man ein Schallpegelmessgerät.

Je nach Lautstärke der Umgebungsgeräusche braucht man auch eine Frequenzfilterung/Frequenzanalyse. Bei Smartphone-Apps sollte man das finden, entsprechende Schallegelmessgeräte sind sehr teuer. Vielleicht lassen die sich aber irgendwo mieten.
Mastholte
Neuling
#33 erstellt: 08. Dez 2020, 15:02
@ ImLaserBann
Das was Sie geantwortet haben, genau das wollte ich eigentlich vertiefen: Die Theorie.
Es geht mir einzig allein um das technische Problem, um nichts anderes.
Aufgrund Ihrer Antwort glaube ich eben erkannt zu haben, dass Sie sich relativ gut damit auskennen,
zumindest im Ansatz zu Akustik, Schwingungen im Raum etc. Das haben viele nicht erkannt, zumindest
gab es hier im Thread keine Antworten keinen richtigen Hinweis dazu.
Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen, aber ich hatte, (habe), die Befürchtung dass diese Thematik
" tot gequatscht wird " und am Ende steht man wieder am Anfang, der Kopf raucht und man ist trotzdem
nicht weiter.
Die Akustik ist ein Hund, und hat bei mir mit Nachbarschaftstreit o.ä. nichts zu tun.
ostfried
Inventar
#34 erstellt: 08. Dez 2020, 15:05
Was war jetzt noch mal genau dein Begehr? Hilfe oder es besser zu wissen?
imLaserBann
Inventar
#35 erstellt: 08. Dez 2020, 15:46
Entschuldigung, aber um zu kontrollieren, wo sich mein Hund in meinem Haus aufhält, würde ich zuerst mal auf Türen setzen.
Ansonsten gibt es, soweit ich weiß, für Hunde auch GPS Tracker käuflich zu erwerben.
Dadof3
Moderator
#36 erstellt: 08. Dez 2020, 23:46

imLaserBann (Beitrag #29) schrieb:
Eine Geräuschquelle zu lokalisieren macht man wohl am Einfachsten mit den Ohren.

Auch nicht so einfach. Reine Sinustöne, vor allem hochfrequente, sind für das Ohr extrem schwer lokalisierbar.
Mastholte
Neuling
#37 erstellt: 09. Dez 2020, 00:53
@Dadof3
Da ist was dran.
Und ich habe auch verschiedene Apps an meinen Smartphones ausprobiert. Mit Apple als auch mit
Android Geräten.
Für "normale" Pegelmessungen sind die Apps durchaus brauchbar, wenn man keine allzu hohen Ansprüche
stellt. Für exakte Messungen von hochfrequenten Tönen sind selbst die zu bezahlenden Apps gänzlich
untauglich.
Eine entsprechende Testreihe von Apps an Smartphones, u.a. durch eine Uni in der Schweiz hat das leider
bestätigt. Hab diese Artikel aber erst später, also nach meinem Ausprobieren gelesen.

Mit einer Frequenzanalyse am Notebook kamen dann die einzelnen Frequenzen zutage.
Es sind keine reinen Sinustöne sondern modulierte. Die Frequenzen gehen teilweise über 22 kHz.


[Beitrag von Mastholte am 09. Dez 2020, 01:40 bearbeitet]
ostfried
Inventar
#38 erstellt: 09. Dez 2020, 07:09
Und diese 22khz glaubst du zu hören, Heinz? Dann wärst du ungefähr acht bis zehn Jahre alt. Und das bist du nicht.

Sorry, ich hab bei diesen Themen wie wohl einige hier immer eine gewisse Grundskepsis und auch hier passt so einiges nicht zusammen. Im ersten deiner Beiträge noch Ahnung bei Null und jetzt urplötzlich Frequenzanalysen via Notebook und Erzählungen von modulierten Sinustönen gepaart mit Klugsch***erei, dass hier eh nur alles zerredet wird.

Popcorn raus, das wird noch amüsant hier - mehr aber auch nicht.


[Beitrag von ostfried am 09. Dez 2020, 07:18 bearbeitet]
imLaserBann
Inventar
#39 erstellt: 09. Dez 2020, 13:34

Auch nicht so einfach. Reine Sinustöne, vor allem hochfrequente, sind für das Ohr extrem schwer lokalisierbar.

Ich hatte schon bewusst "Geräusch" geschrieben.

Bei der Verortung von Impulsen ist der Mensch (vermutlich evolutionsbedingt) mit seinen zwei Ohren schon nicht schlecht aufgestellt. Wobei das ja wohl eher auf Basis einer Art Triangulation abläuft, sprich Laufzeitunterschiede zwischen den beiden Ohren herangezogen werden, was bei einem Dauerton unmöglich ist.
Die Aussage sollte auch eher sein, wenn man es nicht mit den Ohren lokalisieren kann, wird es mit dem Messen vermutlich auch schwierig.

Die Suchmaschine hat mich da noch hierauf gestoßen.
Das scheint bereits auf dem freien Feld nicht ganz einfach.

Kleine Anekdote: Ich hab auch schon mal einen Hund gesehen, der mit sich selbst um die Wette gebellt hat. Der Hund war draußen angeleint und hat in einen rechten Winkel aus zwei hohen Gebäudemauern hineingebellt und den zurück reflektierten Schall für das Bellen eines anderen Hundes gehalten.


[Beitrag von imLaserBann am 09. Dez 2020, 13:54 bearbeitet]
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