Beyma Power 15. Stärkere Alternative?

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autlegend
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Okt 2018, 12:34
Hallo allerseits,
ich hatte jahrelang im Auto einen Beyma Power 15 Subwoofer und war damit immer vollends zufrieden. Mittlerweile ist der allerdings defekt und ich möchte mir einen stärkeren holen und bräuchte daher eure Hilfe. Wenn möglich, würde ich gleich die alte Endstufe weiter verwenden.
Als Endstufe ist eine Eton PA2802 verbaut.
Output Power (RMS)
Stereo @ 4Ohm 2 x 298W
Stereo @ 2Ohm 2 x 560W
Bridged @ 4Ohm 1 x 1192W

WICHTIG. Ich höre bevorzugt elektronische Musik zwischen 150-200bpm und da ist mir aufgefallen, dass viele Subwoofer mit der Geschwindigkeit überhaupt nicht klar kommen und ein sauberer trockener Bass plötzlich nur noch zu einem unsauberen Dröhnen wird. Der Beyma Power 15 hatte nie Probleme damit. Daher ist mir wichtig, dass der neue Sub auch mit der Geschwindigkeit gut zurechtkommt. Ich habe leider keine Ahnung worauf ich da achten muss.

Sind die Digital Designs Subwoofer brauchbare Alternativen? Kommen die mit der Geschwindigkeit klar? Und sind Subwoofer mit Doppelschwingspulen sinnvoll? Habe eben im Internet nachgelesen, dass man die per stereo, parallel und in Reihe anschließen kann, aber aus den Vor- und Nachteilen werd ich nicht wirklich schlau.
Oder gibt es eben noch andere sinnvolle Alternativen? Ich bin für alle Ratschläge dankbar!

Danke schon mal im Voraus und schönes Wochenende!
Böötman
Inventar
#2 erstellt: 27. Okt 2018, 14:34
Der Power 15 kam ja schon fast aus der PA Ecke, was für ein Gehäuse wurde bislang genutzt? An sich macht es Sinn sich durchaus wieder in den Regionen umzuschauen.

Edit: Den scheint es noch neu zu geben: Link


[Beitrag von Böötman am 27. Okt 2018, 14:38 bearbeitet]
Simon
Inventar
#3 erstellt: 28. Okt 2018, 19:58
Welches Auto fährst du?
Wie viel Platz bist du bereit, zur Verfügung zu stellen?

Und freundlich grüßt
der Simon
autlegend
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Nov 2018, 18:43
Also das Gehäuse für den Beyma hab ich damals selber laut Plan zusammengebastelt, also als Bassreflexsystem und beim nächsten Subwoofer werd ich auch wieder selbst das Gehäuse laut Plan basteln.

Beim Auto handelt es sich um einen Peugeot 206 SW.

Wie erkennt man eigentlich ob ein Subwoofer mit gewissen "Geschwindigkeiten"(bpm) zurechtkommt? Kann man das irgendwie aus dem Datenblatt herauslesen?
Böötman
Inventar
#5 erstellt: 04. Nov 2018, 19:01
Das Group Delay bietet bei Win Isd einen guten Anhaltspunkt.
autlegend
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Nov 2018, 00:03
Wo genau liegen eigentlich die Unterschiede, wenn man einen starken oder zwei schwächere Subwoofer verbaut? Hab mich bis jetzt immer nur darauf konzentriert einen starken einzubauen. Aber im Internet findet man auch etliche Kisten, bei denen zwei verbaut sind.
Ich hab ein wenig recherchiert und im Internet heißt es, dass der größere Subwoofer mehr in die Tiefen spielt. Dafür 2 kleinere eher mit der Geschwindigkeit klarkommen und einen trockenen sauberen Bass abgeben. Also ich glaube für meinen Musikgeschmack wäre es vermutlich besser zwei kleinere zu nehmen oder was meint ihr dazu?
Simon
Inventar
#7 erstellt: 14. Nov 2018, 07:45
Diese Verallgemeinerungen kannst du getrost vergessen.
Meine Meinung:
Mit dem Gehäuse kann man am meisten beeinflussen. Das kann dann aber sehr groß werden (doppelt ventilierte oder kaskadierte Bandpässe).
Wenn man mit konventionellen geschlossenen und Bassreflex-Gehäusen arbeitet, gilt wohl folgendes:
Im Tiefbass ist das Verschiebevolumen ausschlaggebend. Also Membranfläche mal Hub.
Im Oberbass entscheidet das Verhältnis von Antriebskraft zu bewegter Masse.

Damit es bei schnellen, hohen Bässen auch sauber knallt, müssen Phase und Laufzeit von beiden TMT und Sub am Hörplatz passen.
Ein DSP und eine gute Einstellung sind da unumgänglich.

Passende Woofer gibt es viele.
Meine Empfehlung: Cerwin Vega Stroker 15. Der passt im Bassreflex und du hast auch noch etwas Kofferraum übrig. Im doppelt ventilierten Bandpass ist der Kofferraum voll, der Output ist aber noch größer.

Und freundlich grüßt
http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e025.gif der Simon
Böötman
Inventar
#8 erstellt: 14. Nov 2018, 13:01
Ein Grundsätzliches besser oder schlechter gibt es nicht. Es gibt nur ein besser oder schlechter für Anwendung X, Y oder Z. Zwei kleine Chassis bringen i.d.R. einen Membranflächenvorteil, ein großes spielt i.d.R. minimal tiefer. Auf die Spielgeschwindigkeit als solches hat das aber keine Auswirkungen. Den Hauptteil an der Musik macht jedoch - nach wie vor - das Gehäuse.
autlegend
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Nov 2018, 16:52
Alles klar, danke!
Völlig unklar ist mir aber noch die Tatsache wie man den Strom, Leistung etc. für die jeweiligen Subwoofer berechnet.
Ich hab mir zwar im Internet allerhand durchgelesen, aber ich werde daraus nicht wirklich schlau.
https://www.shure.de...iswissen-verstaerker
https://de.wikipedia.org/wiki/Musikleistung#Begriff_RMS-Leistung
http://www.tsa-audio.ch/service/faq/index.htm
http://www.carhifine...pel-Schwingspule.pdf
https://www.thomann....her_schaltungen.html

Also angenommen ich würde mich zwischen folgenden zwei Optionen entscheiden .
2Stk Digital Designs DD612
2Stk Beyma Power 15

Wie genau berechne ich dann welchen Verstärker ich benötigen würde? Beim Beyma Power 15 wird zB. die Leistung mit 600W AES angegeben. Das ist laut Internet ein anderes Messverfahren aber könnte man so ungefähr als RMS Wert annehmen. Ich verstehe aber nicht warum die Leistung beim DD612 mit 300-600 angegeben wird. Warum von bis? Außerdem kommt noch die Tatsache dazu, dass die DD612 eine Doppelschwingspule haben. Ich blick mich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr durch.


[Beitrag von autlegend am 15. Nov 2018, 17:04 bearbeitet]
DJ991
Inventar
#10 erstellt: 15. Nov 2018, 17:49
Auf die "Leistungsangabe" bei Subwoofern brauchst nicht allzu viel zu geben, vor allem auf solche Angaben wie max., Burst usw.

Meist ist auch die RMS Belastbarkeit angegeben, dass ist diejenige, die der Woofer auch im Betrieb ab kann und bei der die Wärme noch gescheit abgeführt wird.
Anhand dieses Richtwertes kann man auch die Endstufe auswählen.

Beispiel DD612:
Angegeben ist 300-600 W, Burst 1800 W. Den Burst kannst in die Tonne kloppen, dauerhaft sollte der Woofer schon seine 600 W verkraften. Erfahrungsgemäß schaffen qualitativ hochwertige Lautsprecher (Woofer) wie JL Audio, DD, Audio Systems etc. sowie viele HomeHifi Marken diese Belastbarkeiten auch (im richtigen Gehäuse!!!).

Wenn du dir mal Testberichte zu Endstufen angeschaut hast und dir die Leistung-Verzerrung-Diagramme aufgefallen sind, wirst du sehen, dass bei vielen Verstärker in der Nähe der angegebenen RMS-Leistung der Klirr stark ansteigt. Daher sollte man die Endstufe etwas überdimensionieren, auch um einen Impedanzanstieg im Gehäuse zu kompensieren.
Im oben genannten Fall würde ich mir was mit 700-800 W RMS-Leistungsabgabe (pro Woofer) bei der angegeben Impedanz des Woofers besorgen.

Aber grundsätzlich läuft jeder Woofer auch an 1W


[Beitrag von DJ991 am 15. Nov 2018, 17:51 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#11 erstellt: 15. Nov 2018, 17:49
Leistingsangaben bei Subwoofern sollen in der Regel als Belastbarkeiten verstanden werden, sind aber maximal ein Richtwert. Die tatsächliche Belastbarkeit hängt von zu vielen Faktoren ab, als dass man sie einfach auf einen Wert reduzieren könnte, vor allem Gehäuse und Filterung.
Zumal man noch zwischen mechanischer und elektrischer Belastbarkeit unterscheiden muss.
Dazu kommt, dass man bei der Betrachtung auch noch mit einbeziehen muss, dass es im Gehäuse einen Impedanzanstieg gibt und Musik dynamisch ist, also nur in seltenen Fällen die volle Leistung des verstärkers anliegt.

DD macht es da cleverer und gibt eben einen sinnvollen Bereich an reeller Belastbarkeit an. Denn am Ende entscheidet die anliegende Leistung mit darüber, wie viel Pegel zu erwarten ist.

Um dir noch hilfreiche Tips zu geben: Schaue bei den Beyma ruhig nach einem Verstärker mit ~1.5kw an 2 Ohm (wenn dein Strom ausreicht), bei den DD kann man mal nach ~1.5kW an 1 Ohm Ausschau halten. Mit der Leistung wirst du dann beide Woofer-Modelle voll ausfahren können.
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