Beyma Power 15. Stärkere Alternative?

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autlegend
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Okt 2018, 14:34
Hallo allerseits,
ich hatte jahrelang im Auto einen Beyma Power 15 Subwoofer und war damit immer vollends zufrieden. Mittlerweile ist der allerdings defekt und ich möchte mir einen stärkeren holen und bräuchte daher eure Hilfe. Wenn möglich, würde ich gleich die alte Endstufe weiter verwenden.
Als Endstufe ist eine Eton PA2802 verbaut.
Output Power (RMS)
Stereo @ 4Ohm 2 x 298W
Stereo @ 2Ohm 2 x 560W
Bridged @ 4Ohm 1 x 1192W

WICHTIG. Ich höre bevorzugt elektronische Musik zwischen 150-200bpm und da ist mir aufgefallen, dass viele Subwoofer mit der Geschwindigkeit überhaupt nicht klar kommen und ein sauberer trockener Bass plötzlich nur noch zu einem unsauberen Dröhnen wird. Der Beyma Power 15 hatte nie Probleme damit. Daher ist mir wichtig, dass der neue Sub auch mit der Geschwindigkeit gut zurechtkommt. Ich habe leider keine Ahnung worauf ich da achten muss.

Sind die Digital Designs Subwoofer brauchbare Alternativen? Kommen die mit der Geschwindigkeit klar? Und sind Subwoofer mit Doppelschwingspulen sinnvoll? Habe eben im Internet nachgelesen, dass man die per stereo, parallel und in Reihe anschließen kann, aber aus den Vor- und Nachteilen werd ich nicht wirklich schlau.
Oder gibt es eben noch andere sinnvolle Alternativen? Ich bin für alle Ratschläge dankbar!

Danke schon mal im Voraus und schönes Wochenende!
Böötman
Inventar
#2 erstellt: 27. Okt 2018, 16:34
Der Power 15 kam ja schon fast aus der PA Ecke, was für ein Gehäuse wurde bislang genutzt? An sich macht es Sinn sich durchaus wieder in den Regionen umzuschauen.

Edit: Den scheint es noch neu zu geben: Link


[Beitrag von Böötman am 27. Okt 2018, 16:38 bearbeitet]
Simon
Inventar
#3 erstellt: 28. Okt 2018, 21:58
Welches Auto fährst du?
Wie viel Platz bist du bereit, zur Verfügung zu stellen?

Und freundlich grüßt
der Simon
autlegend
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Nov 2018, 20:43
Also das Gehäuse für den Beyma hab ich damals selber laut Plan zusammengebastelt, also als Bassreflexsystem und beim nächsten Subwoofer werd ich auch wieder selbst das Gehäuse laut Plan basteln.

Beim Auto handelt es sich um einen Peugeot 206 SW.

Wie erkennt man eigentlich ob ein Subwoofer mit gewissen "Geschwindigkeiten"(bpm) zurechtkommt? Kann man das irgendwie aus dem Datenblatt herauslesen?
Böötman
Inventar
#5 erstellt: 04. Nov 2018, 21:01
Das Group Delay bietet bei Win Isd einen guten Anhaltspunkt.
autlegend
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Nov 2018, 02:03
Wo genau liegen eigentlich die Unterschiede, wenn man einen starken oder zwei schwächere Subwoofer verbaut? Hab mich bis jetzt immer nur darauf konzentriert einen starken einzubauen. Aber im Internet findet man auch etliche Kisten, bei denen zwei verbaut sind.
Ich hab ein wenig recherchiert und im Internet heißt es, dass der größere Subwoofer mehr in die Tiefen spielt. Dafür 2 kleinere eher mit der Geschwindigkeit klarkommen und einen trockenen sauberen Bass abgeben. Also ich glaube für meinen Musikgeschmack wäre es vermutlich besser zwei kleinere zu nehmen oder was meint ihr dazu?
Simon
Inventar
#7 erstellt: 14. Nov 2018, 09:45
Diese Verallgemeinerungen kannst du getrost vergessen.
Meine Meinung:
Mit dem Gehäuse kann man am meisten beeinflussen. Das kann dann aber sehr groß werden (doppelt ventilierte oder kaskadierte Bandpässe).
Wenn man mit konventionellen geschlossenen und Bassreflex-Gehäusen arbeitet, gilt wohl folgendes:
Im Tiefbass ist das Verschiebevolumen ausschlaggebend. Also Membranfläche mal Hub.
Im Oberbass entscheidet das Verhältnis von Antriebskraft zu bewegter Masse.

Damit es bei schnellen, hohen Bässen auch sauber knallt, müssen Phase und Laufzeit von beiden TMT und Sub am Hörplatz passen.
Ein DSP und eine gute Einstellung sind da unumgänglich.

Passende Woofer gibt es viele.
Meine Empfehlung: Cerwin Vega Stroker 15. Der passt im Bassreflex und du hast auch noch etwas Kofferraum übrig. Im doppelt ventilierten Bandpass ist der Kofferraum voll, der Output ist aber noch größer.

Und freundlich grüßt
http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e025.gif der Simon
Böötman
Inventar
#8 erstellt: 14. Nov 2018, 15:01
Ein Grundsätzliches besser oder schlechter gibt es nicht. Es gibt nur ein besser oder schlechter für Anwendung X, Y oder Z. Zwei kleine Chassis bringen i.d.R. einen Membranflächenvorteil, ein großes spielt i.d.R. minimal tiefer. Auf die Spielgeschwindigkeit als solches hat das aber keine Auswirkungen. Den Hauptteil an der Musik macht jedoch - nach wie vor - das Gehäuse.
autlegend
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Nov 2018, 18:52
Alles klar, danke!
Völlig unklar ist mir aber noch die Tatsache wie man den Strom, Leistung etc. für die jeweiligen Subwoofer berechnet.
Ich hab mir zwar im Internet allerhand durchgelesen, aber ich werde daraus nicht wirklich schlau.
https://www.shure.de...iswissen-verstaerker
https://de.wikipedia.org/wiki/Musikleistung#Begriff_RMS-Leistung
http://www.tsa-audio.ch/service/faq/index.htm
http://www.carhifine...pel-Schwingspule.pdf
https://www.thomann....her_schaltungen.html

Also angenommen ich würde mich zwischen folgenden zwei Optionen entscheiden .
2Stk Digital Designs DD612
2Stk Beyma Power 15

Wie genau berechne ich dann welchen Verstärker ich benötigen würde? Beim Beyma Power 15 wird zB. die Leistung mit 600W AES angegeben. Das ist laut Internet ein anderes Messverfahren aber könnte man so ungefähr als RMS Wert annehmen. Ich verstehe aber nicht warum die Leistung beim DD612 mit 300-600 angegeben wird. Warum von bis? Außerdem kommt noch die Tatsache dazu, dass die DD612 eine Doppelschwingspule haben. Ich blick mich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr durch.


[Beitrag von autlegend am 15. Nov 2018, 19:04 bearbeitet]
DJ991
Inventar
#10 erstellt: 15. Nov 2018, 19:49
Auf die "Leistungsangabe" bei Subwoofern brauchst nicht allzu viel zu geben, vor allem auf solche Angaben wie max., Burst usw.

Meist ist auch die RMS Belastbarkeit angegeben, dass ist diejenige, die der Woofer auch im Betrieb ab kann und bei der die Wärme noch gescheit abgeführt wird.
Anhand dieses Richtwertes kann man auch die Endstufe auswählen.

Beispiel DD612:
Angegeben ist 300-600 W, Burst 1800 W. Den Burst kannst in die Tonne kloppen, dauerhaft sollte der Woofer schon seine 600 W verkraften. Erfahrungsgemäß schaffen qualitativ hochwertige Lautsprecher (Woofer) wie JL Audio, DD, Audio Systems etc. sowie viele HomeHifi Marken diese Belastbarkeiten auch (im richtigen Gehäuse!!!).

Wenn du dir mal Testberichte zu Endstufen angeschaut hast und dir die Leistung-Verzerrung-Diagramme aufgefallen sind, wirst du sehen, dass bei vielen Verstärker in der Nähe der angegebenen RMS-Leistung der Klirr stark ansteigt. Daher sollte man die Endstufe etwas überdimensionieren, auch um einen Impedanzanstieg im Gehäuse zu kompensieren.
Im oben genannten Fall würde ich mir was mit 700-800 W RMS-Leistungsabgabe (pro Woofer) bei der angegeben Impedanz des Woofers besorgen.

Aber grundsätzlich läuft jeder Woofer auch an 1W


[Beitrag von DJ991 am 15. Nov 2018, 19:51 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#11 erstellt: 15. Nov 2018, 19:49
Leistingsangaben bei Subwoofern sollen in der Regel als Belastbarkeiten verstanden werden, sind aber maximal ein Richtwert. Die tatsächliche Belastbarkeit hängt von zu vielen Faktoren ab, als dass man sie einfach auf einen Wert reduzieren könnte, vor allem Gehäuse und Filterung.
Zumal man noch zwischen mechanischer und elektrischer Belastbarkeit unterscheiden muss.
Dazu kommt, dass man bei der Betrachtung auch noch mit einbeziehen muss, dass es im Gehäuse einen Impedanzanstieg gibt und Musik dynamisch ist, also nur in seltenen Fällen die volle Leistung des verstärkers anliegt.

DD macht es da cleverer und gibt eben einen sinnvollen Bereich an reeller Belastbarkeit an. Denn am Ende entscheidet die anliegende Leistung mit darüber, wie viel Pegel zu erwarten ist.

Um dir noch hilfreiche Tips zu geben: Schaue bei den Beyma ruhig nach einem Verstärker mit ~1.5kw an 2 Ohm (wenn dein Strom ausreicht), bei den DD kann man mal nach ~1.5kW an 1 Ohm Ausschau halten. Mit der Leistung wirst du dann beide Woofer-Modelle voll ausfahren können.
autlegend
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Jan 2019, 19:32
Hallo, war jetzt leider länger nicht mehr hier, weil ich im Winter viel um die Ohren hatte.
Also mein Problem ist, dass ich leider nicht einschätzen kann, welche Alternativen in Frage kommen und ob das dann eher eine Verbesserung oder eine Verschlechterung ist. Ich bin wie gesagt ein Laie und fange mit den technischen Daten recht wenig an.
Daher versuche ich es mal laienhaft so auszudrücken, dass ich gerne einen bzw. zwei neue Subwoofer haben will, die erstens mit der Musikgeschwindigkeit genau so gut klarkommen wie der Beyma Power und die vom Schalldruck insgesamt so ungefähr das 1,5fache haben.
Also blöd ausgedrückt(ja ich weiß dass die Leistung nichts aussagt, aber ich verwende das hier nur um einen Vergleich anstellen zu können) wenn der Beyma Power mit 600W einen Schalldruck erzeugt, dann hätte ich mit dem neuen System gerne einen Vergleichswert so um die 900W. Es geht hier nur um den Vergleich, ich weiß dass Leistung nichts aussagt.
Anfangs war meine Überlegung, dass ich einfach 2 Beyma Power 15 nehme, doch ich glaube, dass das dann doch ein wenig zu extrem ist.
Und bei der Überlegung von 2 Digital Designs, kann ich mit der Leistungsangabe nichts anfangen. Da steht z.B.
Power Band: 150 - 400 Watt. Wenn ich da 2 Stk mit 150W rechne, ist das doch recht wenig. 2Stk mit 400W hingegen wäre sicher absolut brauchbar. Wie gesagt, ich verwende das hier lediglich als Vergleich, da ich nicht weiß ob 2Stk DD510C(Power Band: 150 - 400 Watt) bzw. 2Stk DD512C(Power Band: 150 - 400 Watt) einen schwächeren oder stärkeren Schalldruck erzeugen würden als ein Beyma Power 15 alleine. Das wäre nämlich eine recht kostengünstige Lösung, aber meine Befürchtung ist, dass die Anlage am Ende schwächer ist, als die davor.
Mit 2Stk DD610(Power Band: 300 - 600 Watt) bzw. 2Stk DD612(Power Band: 300 - 600 Watt) hingegen wäre der Schalldruck sicher mindestens gleich stark, jedoch ist das wohl eine viel kostspieligere Lösung...
Also ich hoffe ich konnte mich als Laie so gut ausdrücken, dass jemand versteht, worauf ich hinaus will. Konnte es leider nicht besser formulieren, da mir das nötige KnowHow fehlt...
Böötman
Inventar
#13 erstellt: 12. Jan 2019, 19:45
Wenn Dir alles am Power 15 gepasst hat dann hol dir doch wieder einen oder besser noch zwei davon. Du weißt ja wie gut der bisherige ging. Stell nen zweiten dazu und der Wirkungsgrad steigt theoretisch um 3 dB. Wenn Du beide mit je 600 W belastest, also die bisherige Verstärkerleitstung × 2, dann gibts weitere theoretische 3 dB drauf. Wir hätten in Summe also etwa 6 dB Gewinn. Wieviel das ist, kannst Du durch verstellen des Bassreglers um eben diese 6 dB simulieren. Ist der Einstellbereich nach Bda +/- 12 dB und der zugehörige Regelbereich an der Hu von +/- 10 so entsprechen die 6 dB Pegelunterschied einer Reglerverstellung von 5 Punkten.
Simon
Inventar
#14 erstellt: 13. Jan 2019, 04:48
+6dB entspricht übrigens ~ der 1,5-fachen Lautstärke.
Und habe und nicht brauchen ist besser als nicht haben.

Und freundlich grüßt
der Simon
Böötman
Inventar
#15 erstellt: 13. Jan 2019, 13:00
Jupp, + 10 dB entsprechen einer Warnehmbaren Lautstärkeverdoppelung bei Verzehnfachung der Leistungszufuhr.

Wie Simon schon sagt ist haben deutlich besser als brauchen. Runter drehen geht immer, das Material wird dadurch ebenfalls geschont. Somit landest Du in der üblichen Leistungsspirale. Mehr Leistungsumsatz benötigt meist eine Anpassung der Stromversorgung.
Bastet28
Inventar
#16 erstellt: 13. Jan 2019, 13:30
ich lese hier viel Theorie, aber immer noch keine Antworten vom Themensteller. Wie viel Platz/Volumen und Gewicht (!) darf die Subwooferlösung haben? Die akkurate Spielweise ist klar, aber wie sieht es mit Tiefbass aus? soll da mehr kommen als in dem Beyma Power 15 in Bassreflex? dann wäre auch interessnt wie das alte BR Gehäuse ausgesehen hat und welche Abstimmung dort vorlag. Warum ist der Power15 abgeraucht? Wie sieht es Preislich aus was insgesamt investiert werden kann? Zwei Power 15 sind gut, aber wenn vorher schon einer abgeraucht ist.. dann hat ja was gefehlt und dann sind zwei mit etwas mehr Endpegel doch fast schon langweilig..?

ich denke in die Richtungen AWX184 Bandpass, den Heimkino Lowbass Distortion Woofer, 2-3 Peerless XXLS12 oder 10er, oder einen tief getrennten Earthquake DBXi15D mit Frontumbau auf 8" Tieftöner.. wie sieht die Front aus?
Böötman
Inventar
#17 erstellt: 13. Jan 2019, 13:51
Wenn er mit 1,2 kW auf nen Power 15 mit 600 W Programm Angabe los geht, wird's vermutlich an thermischer Überlast gelegen haben. Hier wurden mehrere Chassis mit dem Beyma verglichen. Bei deinen Vorschlägen - welche alle samt ihre Berechtigung haben - erscheint mir keiner so recht brauchbar. Der AWX zieht zumindest lt Datenblatt mit dem Beyma gleich, ist für das Geld auch ein Top Chassis, nur ob sich das gescheit in's Kfz integrieren lässt .... bliebe dann noch das Problem der Belastbarkeit.

Zwei Beymas hätten in Summe mehr Belastbarkeit, mehr Membranfläche und der TE kennt ihn bereits. Bei den anderen Vorschlägen - auch wenn ich nicht alle kenne - wird's vermutlich am Wirkungsgrad scheitern.

Das ist meine Einschätzung der Lage.
Bastet28
Inventar
#18 erstellt: 13. Jan 2019, 14:26
meine Vorschläge sind deswegen bunt gestreut um polarisierend anzuregen - nach Brainstorming Prinzip. Vieleicht kommt ja ein Gedanke/Aspekt raus, was bisher gefehlt haben könnte. So ist es bei einigen, wenn ein Thema längere Zeit offen bleibt, man überlegt in verschiedene Richtungen was einen Kickt.
Böötman
Inventar
#19 erstellt: 13. Jan 2019, 15:14
Stimmt ... macht durchaus Sinn.
Simon
Inventar
#20 erstellt: 13. Jan 2019, 15:23

Bastet28 (Beitrag #18) schrieb:
... Brainstorming Prinzip.

Fortissimo Bandpass

Und freundlich grüßt
der Simon
autlegend
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Jan 2019, 15:51
@Böötman
Vom Plan zwei Beyma Power 15 einzubauen bin ich deswegen abgekommen, weil die Anlage einfach viel zu stark fürs Auto wäre. Ich könnte die sowieso nie voll aufdrehen, außer ich will dass ich sofort nen Gehörschaden hab
Außerdem wird mir da vmtl. die Endstufe allein schon über 1000€ kosten oder wie müsste man die Anlage dann am besten betreiben? 1 Verstärker für beide? Für jeden einen eigenen Verstärker? Stereo, parallel oder in Reihe? Also wie gesagt da fehlt es mir eindeutig an KnowHow.

@Bastet28
Nein das spielt für mich keine Rolle, wie tief der Subwoofer spielt. Mir geht es da in erster Linie darum, dass der Sub mit hohen BPM Werten klarkommt und die klassischen Kickbassfrequenzen trocken und sauber spielt. Kann mir da kurz einer erklären für welche Zwecke es wichtig ist, dass man für extrem tiefe Frequenzen abstimmt. So wie ich das bis jetzt gelesen habe, ist das eher für andere Musikrichtungen wie HipHop etc. wichtig oder seh ich das falsch?
Die Preisfrage ist ohnehin immer so eine Frage, auf die es keine klare Lösung gibt. Ich möchte halt einfach das Optimum in Sachen Preis/Leistung herausholen.

@Simon
Ja klar ist es besser Leistungsreserven zu haben, aber das ist dann eben auch eine Preisfrage und ob es einem das wert ist. Also der BP15 war für mich jahrelang top und ich würde auch keine viel stärkere Anlage benötigen. Wenn der grade noch einen Tick stärker gewesen wäre, dann wär ich vollkommen zufrieden gewesen. Also wenn der vielleicht noch so 25% mehr Druck gehabt hätte, dann wär das schon perfekt gewesen.

Also den Subwoofer habe ich mehr oder weniger absichtlich abrauchen lassen. Ich hatte den jahrelang in Verwendung und immer ziemlich bis zum Anschlag belastet, so dass ich öfter mal einen komischen Geruch wahrnehmen konnte. Ich hab mir dann eingebildet, dass er auch mit der Zeit nicht mehr die volle Leistung gebracht hat und hab mir dann irgendwann gedacht, jetzt ist er mir eh schon egal, ich dreh einfach mal mehr auf. Wenn er abraucht, dann hab ich wenigstens nen guten Grund was Neues einzubauen und dann wars halt vorbei mit ihm. Aber halb so schlimm, da ich jahrelang große Freude mit ihm hatte und es Zeit wurde auf etwas Neues umzusteigen!

Und zwecks Platz etc. Mein Auto ist ein Peugeot 206SW. Das ist zwar ein Kombi, aber der hat weniger Platz als z.B. ein Audi oder BMW, ist also so eine Art Kombi light, wenn man das so bezeichnen kann.
Ich will die Anlage auf keinen Fall fest verbauen, es sollte möglich sein, die Anlage auch auszubauen, da es eben vorkommen kann, dass ich mal was Größeres transportieren muss.

Ich hoff ich habe keine Fragen vergessen. Ansonsten einfach nochmal darauf hinweisen!
Zwischendurch schon mal ein großes Dankeschön für die tolle Hilfe!
Ich versuche wie gesagt alles zu beantworten, aber es ist eben als Laie nicht so einfach. Daher versuch ich ja auch hier die Hilfe von den Profis zu bekommen. Hat damals bei der alten Anlage auch wunderbar geklappt und durch die Hilfestellung hier im Forum hatte ich jahrelang riesige Freude mit dem BP15.


[Beitrag von autlegend am 16. Jan 2019, 15:53 bearbeitet]
Simon
Inventar
#22 erstellt: 16. Jan 2019, 16:16
Du schreibst, dass du gerne ~25% mehr Output hättest.
Von 2 BP15 nimmst du aber Abstand, weil das "viel zu stark" wäre. Dabei sind es lediglich ~50% mehr, die du ja nicht permanent ausreizen musst.


autlegend (Beitrag #21) schrieb:
Und zwecks Platz etc. Mein Auto ist ein Peugeot 206SW. Das ist zwar ein Kombi, aber der hat weniger Platz als z.B. ein Audi oder BMW, ist also so eine Art Kombi light, wenn man das so bezeichnen kann.
Ich will die Anlage auf keinen Fall fest verbauen, es sollte möglich sein, die Anlage auch auszubauen, da es eben vorkommen kann, dass ich mal was Größeres transportieren muss.

Das ist alles nachvollziehbar. Allerdings benötigen wir ein genaues Volumen, um dir helfen zu können.
Als nimm mal ein Maßband, geh zum Auto und sag uns, wie viel Platz wirklich vorhanden ist und du bereit bist, zu verbauen.

Und freundlich grüßt
der Simon
Böötman
Inventar
#23 erstellt: 16. Jan 2019, 20:20

Simon (Beitrag #22) schrieb:
Du schreibst, dass du gerne ~25% mehr Output hättest.
Von 2 BP15 nimmst du aber Abstand, weil das "viel zu stark" wäre. Dabei sind es lediglich ~50% mehr, die du ja nicht permanent ausreizen musst.


2×BP15 sind theoretisch + 6 dB, also nicht mal 50% lauter. +10 dB sind gefühlt doppelt so laut, also 100% mehr. Mit den beiden BP15 hast du deine 25% zzgl etwas - wenn auch nicht wirklich viel - Sicherheitsreserve umgesetzt. Die beide Parallel an einen Amp und gut ist's.
autlegend
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Jan 2019, 13:40
Ich komme leider erst am Wochenende wieder zu meinem Auto. Dann lad ich ein Bild mit den Maßen hoch!

Ja weil ich dachte dass zwei BP15 einfach doppelt so stark sind. Das mit den 50% bzw. dB. Berechnungen ist mir nicht klar, da ich wie mehrmals erwähnt keine Ahnung davon habe. Wie wird sowas überhaupt berechnet, damit man das selber einschätzen kann? Gibts da irgendwo spezielle Formeln oder Anleitungen?

Und wenn ich zwei BP15 betreiben würde. Welche Verstärkerleistung ist dann dafür notwendig?
Wenn ich die Angabe von Joze1 hernehme

Joze1 (Beitrag #11) schrieb:

Um dir noch hilfreiche Tips zu geben: Schaue bei den Beyma ruhig nach einem Verstärker mit ~1.5kw an 2 Ohm (wenn dein Strom ausreicht), bei den DD kann man mal nach ~1.5kW an 1 Ohm Ausschau halten. Mit der Leistung wirst du dann beide Woofer-Modelle voll ausfahren können.

und ich in irgendwelchen Online-Shops die Verstärker vergleiche, dann wäre ein Verstärker für 2DD wesentlich billiger als für 2BP15 oder täusch ich mich?

Also ich versuche quasi mal durchzukalkulieren wie folgende Lösungen preislich aussehen würden:
1) 2Stk DD512C Power Band: 150 - 400 Watt. Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
Gesamtpreis 398Euro

2) 2Stk DD612 Power Band: 300 - 600 Watt. Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
Gesamtpreis 578Euro

3) 2Stk BP15 AES Power Rating 600 Watts. Impedance 4 ohms
Gesamtpreis 630Euro

4) 1Stk DD712 Power Band: 600 - 1200 Watt. Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
Preis 549Euro

Also bei den oben genannten Optionen würde es mich interessieren welche Kosten da beim Verstärker noch auf mich zukommen würden. Übrigens, muss ich beim Verstärker noch auf etwas anderes achten, als auf die Leistungswerte? Da heißt es ja immer wieder, dass es auch auf die Marken ankommt, ob die Leistungsangabe auch in der Realität umgesetzt werden kann. Gibts da irgendwelche Marken, die man bevorzugt verwenden sollte?

Übrigens ganz wichtige Zusatzinfo. Den BP15 finde ich mittlerweile nur noch bei einem Onlineshop und selbst da kann man den nur noch auf die Merkliste setzen. Daher ist es äußerst fraglich, ob man den überhaupt noch kaufen kann.


[Beitrag von Joze1 am 17. Jan 2019, 13:55 bearbeitet]
zuckerbaecker
Inventar
#25 erstellt: 17. Jan 2019, 16:21

Gibts da irgendwo spezielle Formeln oder Anleitungen
?

Wurde doch schon mehrfachgeschrieben hier.
Doppelte Membran Fläche ist + 3dB
Ebenso ist doppelte Leistung ist auch + 3dB

Das Ohr hört aber logarithmisch und nimmt erst + 10dB als Verdopplung war.
Joze1
Moderator
#26 erstellt: 17. Jan 2019, 16:31
Zu dem Thema kann man sich gut hier mal einlesen. Eine doppelte Lautheit kann übrigens je nach Empfindlichkeit durchaus auch schon ab +6dB empfunden werden
Bastet28
Inventar
#27 erstellt: 21. Jan 2019, 18:14
einerseits wurde der Beyma Power 15 voll ausgefahren, oft und gerne ans Limit. Dennoch hat Druck gefehlt oder es war der Wunsch nach mehr.

Zwei Power 15 kommen nicht in Betracht, weil sofortiger Gehörschaden befürchtet und das Auto als Schwachstelle gesehen wird.

Also bei der Entscheidung was du willst kann dir keiner Helfen. Ich bleibe bei meinen offenen Fragen:

bisheriges Gehäuse und Abstimmung des Power15?

wie sieht die Front / restliche Kette aus?

Fahrzeugdämmung ?...

Budget und Platz/Raum/Gewicht!

ich glaube immer noch nicht das es nur am Chassis lag, zumal der Woofer auf 200? Hz hoch laufen soll? Bei 150-200BPm ist Frontsystem zuständig nicht der Subwoofer ("Sub" = unter der hörbaren/Ortbaren Frequenz, also unter 120/150 hz, je nach akustischer Umgebung und Luftgeräuscben auch tiefer).

ich denke das ganz einfache Grundlagen ignoriert wurden. Frontsystem, Dämmung/Abdichtung/Einbau und Trennfrequenzen.. schlichtweg auslöschungen ect. Physikalisch kann ein Woofer entweder Langsam und Tief schwingen für Tiefgang/Druck oder schnell hämmern. Beides zusammen geht nunmal nicht (richtig) oder es kommt ein Kompromiss raus.

Ich sehe Gedanklich ein Ungedämmtes Fabrzeug mit Serienradio und Serienlautsprechern oder Austauschlautsprechern im Einsteigersegment mit einem großen Woofer der das ganze Blech durchschüttelt.


[Beitrag von Bastet28 am 21. Jan 2019, 18:26 bearbeitet]
autlegend
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 22. Jan 2019, 21:43
Peugeot 206 SW Kofferraum Maße

Also das wären die Maße vom Kofferraum.

@zuckerbaecker und Joze1 Danke für die Infos. Werd mich da mal gründlich einlesen!

@Bastet28
Nein der Druck hat nicht gefehlt. Mir hat die Anlage ja vom ersten Tag an große Freude bereitet(beim ersten Mal einschalten hab ich gedacht, dass mir gleich die Scheiben meines alten Autos um die Ohren fliegen ), aber wenn man die jahrelang hört, dann gewöhnt man sich irgendwann daran und man will einfach mehr. Es hat da weder an Frequenzen, noch am Tiefgang, noch an sonst etwas gemangelt. Ich wollte einfach nur eine Anlage, die eine Spur stärker ist.
Zwei BP15 kommen mittlerweile ohnehin nicht mehr in Frage, da man die scheinbar gar nicht mehr kaufen kann. Also die Option ist leider gestorben.
Das Gehäuse war einfach ein Bassreflexsystem. Hab die damals einfach nach der Originalempfehlung nachgebaut.
Und ich will hier kein perfekt abgestimmtes Highendsystem basteln, sondern einfach was mit ordentlich Druck und es soll vor allem mit der Geschwindigkeit klarkommen. Ich habe vor dem Einbau der Anlage meine Musik mal bei der Anlage eines Freundes getestet(ist schon Jahre her, kann mich leider nicht mehr an die genauen Komponenten erinnern, ich glaub Hifonics und Kicker waren verbaut aber ich bin mir nicht mehr sicher), jedenfalls hatte die Anlage so um die 1500W RMS, aber da kam einfach nur ein Dröhnen raus. Die Kickbässe waren nicht trocken und knackig, sondern komplett verschwommen, weil der Subwoofer anscheinend nicht mit der Geschwindigkeit zurecht kam.
Daher hab ich mir damals hier im Forum die Empfehlung vom BP15 geholt(auch Digital Designs wurde damals als Alternative empfohlen) und der Unterschied von der Anlage meines Freudes und meiner war wie Tag und Nacht.
Hier ist übrigens der alte Thread.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-70-16183.html
Ich hab eben festgestellt, dass der schon 10 Jahre her ist. Also nach 10 Jahren hat man sich anscheinend auch an einen BP15 gewöhnt



Die restlichen Komponenten sind übrigens
Radio: Clarion DXZ 778 RUSB
Frontsystem: Morel Hybrid Ovation II 6
Endstufe für Frontsystem: Helix DarkBlue Four
Endstufe für Sub: Eton PA2802.
Aja und im Kofferraum war auch immer eine Exide Gelbatterie verbaut als Unterstützung


Also im Endeffekt gehts für mich nur noch um die Abklärung, welche der 3 Digital Designs Lösungen wohl am sinnvollsten wäre:
1) 2Stk DD512C Power Band: 150 - 400 Watt. Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
Gesamtpreis 398Euro

2) 2Stk DD612 Power Band: 300 - 600 Watt. Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
Gesamtpreis 578Euro

3) 1Stk DD712 Power Band: 600 - 1200 Watt. Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
Preis 549Euro

Also ich kann eben leider nicht einschätzen, ob die 2DD512C dann einen Tick stärker oder evtl. schwächer als 1Stk Beyma Power 15 spielen. Kann mir bei der Frage jemand weiterhelfen?
Und Frage ist halt wie hoch der Preisunterschied für die jeweiligen Endstufen sind. Wenn da nur ein geringer Unterschied ist, dann würde ich ohnehin gleich zu den anderen 2 Optionen tendieren, denn so bin ich zumindest auf der sichere Seite. Also ich hoff ich konnte als Laie die Probleme halbwegs verständlich formulieren...


[Beitrag von autlegend am 22. Jan 2019, 21:53 bearbeitet]
Bastet28
Inventar
#29 erstellt: 23. Jan 2019, 10:55
dann sind da ja richtig feine Sachen verbaut, insbesondere für einen der sich als Anfänger bezeichnet der nicht viel Ahnung von dem Thema hat.
Simon
Inventar
#30 erstellt: 23. Jan 2019, 12:58
Ich kenne die ganzen kleinen Serien von Digital Desings nicht, versuche aber trotzdem mal einen Anhalt bzw. Vergleich zum alten Sub zu geben:

1) 2 Stk DD 512
Etwas mehr Membranfläche als der BP15, etwas größerer Xmax, etwas tiefere Resonanzfrequenz, ... einzig die 2" Spule ist etwas mickrig. Ob die auf Dauer 600W aushält?

2) 2 Stk DD 612
Hohe Resonanzfrequenz und sehr hohe Gesamtgüte.
Würde ich auf keinen Fall kaufen.

3) 1 Stk DD 712
Weniger Membranfläche und geringerer Wirkungsgrad. Also eine deutliche Verschlechterung zum Beyma Power 15.


Meine Empfehlung wäre entweder ein Cerwin Vega Stroker (1. Modell) in gutem Zustand oder neu instand gesetzt.
Die zweite Empfehlung wäre ein Fortissimo Bandpass mit 2 Stk. JL 10W3v3-2. Es ist wirklich kaum zu glauben, wie knallig und hart der obere Bereich des Subwoofers mit diesem Gehäusekonzept wiedergegeben wird.

Und freundlich grüßt
der Simon
autlegend
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 06. Feb 2019, 16:29
@Bastet
Naja bei den anderen Komponenten war es auch für mich als Laie relativ einfach gutes Equipment auszuwählen. Ich hab einfach massenhaft Testberichte und Foreneinträge gelesen und hab mich dadurch für die jeweiligen Produkte entschieden. Beim Subwoofer hingegen hatte ich keinerlei Anhaltspunkte und wusste auch nicht mal was ich da vergleichen soll bzw. war ich mit einem Datenblatt und den unzähligen Werten völlig überfordert.

@Simon
Ich hab zwischendurch ma im Internet nachgelesen was die Resonanzfrequenz ist. Dabei hieß es, dass die Resonanzfrequenz etwas Schlechtes ist, AUSSER wenn man ein Bassreflexsystem verwendet. Wie genau darf ich diese Information verstehen und ist das für mein Anliegen brauchbar oder eher nicht?
Was genau meinst du mit Xmax und Gesamtgüte?
Ich hab mir mal auf folgender Seite die Informationen durchgelesen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das alles richtig verstehe
http://www.lautsprec...ifi/inter_ps_tus.htm
Bedeutet die Gesamtgüte, also Qts, wie stark der Antrieb ist?

Ich hab übrigens mal das Datenblatt zum Beyma Power 15 gefunden, um Vergleiche mit den Werten anstellen zu können. Da ist übrigens auch das Gehäuse für das Bassreflexsystem oben, welches ich damals 1:1 nachgebaut habe.
https://www.backeslj...rpower15broschyr.pdf


1) Beim BP15 ist die Qts übrigens 0,35
2) Beim JL 10W3v3-2 ist die Qts 0,495
3) Habe zum Cerwin Vega Stroker, verschiedene Modelle, im Internet Werte zwischen 0.19 und 0.25 gefunden. http://www.hifilab.de/hifilab/pdf/THSM2001.pdf
4) Bei den DD Subwoofern waren die Qts Werte immer relativ hoch, außer beim DD610, da liegt sie bei 0,43

Die genauen Werte vom DD610 sind
Digital Designs DD610
25cm Subwoofer aus der Redline Serie
Beschreibung:
- Durchmesser: 25 cm / 10"
- Power Band: 300 - 600 Watt
- Burst Power: 1800 Watt
- Impedanz: 2 x 2 / 2 x 4 Ohm
- Resonanzfrequenz (Fs): 36,34 Hz
- mechansiche Güte (Qms): 6,898
- elektrische Güte (Qes): 0,471
- Gesamtgüte (Qts): 0,430
- Äquivaläntvolumen (Vas): 13,8 l
- linearer Hub (Xmax): 11 mm
- Durchmesser Einbauöffnung: 12,18 cm
- Einbautiefe: 13,34 cm
- Bassreflex: 35 - 43 l


Ist der DD610 somit brauchbar? Aja und sorry, dass ich immer wieder auf den DD komme. Da habe ich anscheinend die rosarote Brille auf. Aber die Marke wurde immer wieder empfohlen, auch damals schon beim Thread vor 10 Jahren, daher bin ich dadurch anscheinend schon ziemlich beeinflusst worden.

greetz


PS: Achja ich hab da übrigens eine Seite gefunden, bei der man allerhand Gehäuseberechnungen durchführen kann. Sind solche Berechnungen brauchbar oder eher nicht so?
http://www.lautsprechershop.de/index_hifi_de.htm?tools/main.htm
Ich hab auch irgendwo eine Software gefunden, mit der man Gehäuse berechnen kann aber da hab ich ebenfalls keine Ahnung, ob man sich daran orientieren kann oder nicht.


[Beitrag von autlegend am 06. Feb 2019, 16:34 bearbeitet]
Simon
Inventar
#32 erstellt: 06. Feb 2019, 21:40
Du hast zwei Möglichkeiten, Produkte miteinander zu vergleichen.
  1. Testen im eigenen Auto.
  2. Gegenüberstellung der Datenblätter.

Wenn man letzteres macht, muss man natürlich wissen, was die ganzen Ziffern, Buchstaben und Kurven in den Datenblättern bedeuten.
Wenn du also Lautsprecher "online" vergleichen möchtest, musst du dir ein bisschen Wissen aneignen.
Hier im Forum gibt es mal einen ersten Thread dazu:
Thiele Small Parameter (TSP) Erklärungen und Gehäuseberechnungen

Und freundlich grüßt
der Simon
Waxweazle2001
Stammgast
#33 erstellt: 19. Feb 2019, 13:13
Hallo autlegend,

ich hatte in meinem Fiesta damals eine 50 Liter Kiste mit Noppenschaumstoff fertig gekauft und darin den Atomic Quantum 12 D4 verbaut und die beiden Schwingspulen auf 2 Ohm gebrückt. Dieser hat an einer Eton 2802 gehangen und spielte absolut auf den Punkt. Der läuft schnell und wenn man richtig aufgedreht hat, hat man Probleme gehabt die Straße nicht verschwommen zu sehen. Hierzu gehört dann natürlich auch eine vernünftig dimensionierte Verkabelung und ein Powercap oder heutzutage habe ich mir sagen lassen wird eine Pufferbatterie verwendet.

Der Nachteil ist das es diese Chassis nicht mehr neu gibt, aber ich hab grad mal gesucht und gesehen das grad auch welche gebraucht angeboten werden Klick vielleicht wäre das ja was für dich. ;-)

Grüße
Rene
autlegend
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 21. Feb 2019, 16:53

Simon (Beitrag #32) schrieb:
Du hast zwei Möglichkeiten, Produkte miteinander zu vergleichen.
  1. Testen im eigenen Auto.
  2. Gegenüberstellung der Datenblätter.



Ja, da hast du Recht. Allerdings kann ich die Komponenten leider nicht im Auto testen, da mir die Gefahr zu groß ist, dass ich ein neues System kaufe und dann mit dem Ergebnis unzufrieden bin. Ich überlege die ganze Zeit, wie ich da am besten auf Nummer sicher gehen kann und ich glaube, ich werde einfach mal die Datenblätter vergleichen und mir 2-3 Lösungen raussuchen und dann regelmäßig per willhaben oder eBay beobachten, ob jemand so eine Anlage verkauft und ob man die vor Ort noch testen kann. So wäre ich zumindest auf der sicheren Seite und es gibt danach keine bösen Überraschungen, hoffe ich jedenfalls. Für weitere Tipps und Ratschläge bin ich auf jeden Fall dankbar, denn momentan fällt mir nichts Besseres ein!


@Waxweazle
Warum tust du so, als wäre das Angebot von einem Fremden? Sag doch gleich, dass du deine 2 Atomic Quantum verkaufen willst. Ich versteh nicht ganz, was das Täuschungsmanöver soll...
Simon
Inventar
#35 erstellt: 21. Feb 2019, 17:10

autlegend (Beitrag #34) schrieb:
Allerdings kann ich die Komponenten leider nicht im Auto testen, da mir die Gefahr zu groß ist, dass ich ein neues System kaufe und dann mit dem Ergebnis unzufrieden bin.

Auf zum seriösen Fachhändler vor Ort.
Da kann man zuerst mal ein Konzept erarbeiten und dann ein paar Komponenten im Auto testen.

Wie gesagt, wenn man mit den Daten nichts anfangen kann, bringt es auch nichts, die Datenblätter zu studieren.
Und selbst wenn, weiß man nicht, wie sich der Speaker dann anhört und ob er sicher gefällt.

Und freundlich grüßt
der Simon
Bastet28
Inventar
#36 erstellt: 21. Feb 2019, 21:16
das wird das Beste sein. Mit den Datenblättern ist das oft genauso wie der angegebene Testverbrauch bei Autos, deren Leistung oder der Leistungsangabe von Verstärkern...
Waxweazle2001
Stammgast
#37 erstellt: 22. Feb 2019, 11:31

@Waxweazle
Warum tust du so, als wäre das Angebot von einem Fremden? Sag doch gleich, dass du deine 2 Atomic Quantum verkaufen willst. Ich versteh nicht ganz, was das Täuschungsmanöver soll...


Weil das nicht meine beiden sind denn ich hatte nur einen und der ist seit Anfang letzten Jahres mit meinem Auto verkauft. Wollte dir nur nen direkten Link mitgeben wo du die findest. Wenn ich die direkt angeboten hätte dann hätte ich das auch so geschrieben. ;-)

Grüße
Rene
Bastet28
Inventar
#38 erstellt: 26. Feb 2019, 21:49
wobei die Atomic Quantum auch gute Woofer sein sollten...
Druckmaschine
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 11. Mrz 2019, 10:35
Wie gehts hier weiter?

Bin aktuell auch auf der Suche und meine vorherige enge Wahl ist der B&C 15TBW in 4 Ohm gekommen, der sollte den Beyma POWER 15 eigentlich toppen.

Hatte bisher den RCF L15P200AK ebenfalls als 4 Ohm Variante in einem ca 150L ported @ 40hz, der hatt aber einen schaden seitdem ich ebenfalls wie der TE eine PA2802 fahre.

Alternativ 2x B&C 12TBX 8 Ohm parallel dann auf 4 Ohm.

Ich mag einfach den trockenen schnellen nicht verwaschenen Punch von PA Woofern.
Suche:
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