Audi A4 B8 ESX+Hertz Problembehebung

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seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Okt 2020, 11:50
Vorwort:
Seit einigen Wochen bin ich glücklicher Besitzer eines Audi A4 B8 BJ 6/12. Genau 2012 war die Umstellung auf das Facelift-Modell. Soweit ich das sagen kann, ist meiner zwar von außen das Facelift-Modell, aber im Bezug auf das MMI habe ich noch das mit der Return-Taste (müsste damit 3G sein). Damit fehlt die Bluetoothstreaming-Funktion, welche nur durch Zusatzmodule funktioniert. Da hab ich wohl ein zu frühes Facelift-Modell erwischt. Allerdings müsste es laut Internet mit dem Baujahr eigentlich schon das MMI 3G+ sein. (10. Stelle in der Fahrgestellnummer ist D = MJ 2013 und damit müsste es dasMMI 3G Plus sein.

Gleichzeitig ist der allgemeine Klang nicht wirklich nach meinem Geschmack, da Höhen nicht gut klingen, die Mitten kaum vorhanden und die Bässe nur in Ordnung sind.

1.Budget:

Als Gesamtbudget sind theoretisch 1000€ geplant. Leider habe ich bin meiner Suche in diesem und anderen Foren festgestellt, dass es damit schwierig werden könnte. Daher hoffe ich auf eure Erfahrung bei den Komponenten, damit das kein zu teures Projekt wird.

Sollte es jedoch mit den 1000€ einfach keinen Sinn haben, wäre ich auch zu einer größeren Investition bereit bevor es nur etwas halbes wird.

2. Fahrzeug

Das Projekt basiert auf dem Audi A4 B8 Baujahr 6/2012 mit 2.0l TDI Motor mit 130kW. Höchstwahrscheinlich das Facelift-Modell, aber wohl mit MMI 3G.
Hier ein paar Bilder, damit das eventuell bestätigt werden kann, da das mit dem Bluetoothstreaming vom Vor und Nachfacelift stark unterscheiden!
Hinten werden noch originale PDC's nachgerüstet und das Auto hat Start-Stopp. Nur falls das einen Einfluss auf die Materialauswahl und die Funktionalität haben sollte.

Audi von Vorne Audi von hinten Batterie Bedienfeld Radio

Innenraum Steuergerät Radio Firmware Radio-Navi

3. Voraussetzungen:

Material ist keins vorhanden, sondern wird es nach und nach gekauft!

Volumen vom Kofferraum würde ich so wenig wie möglich opfern wollen, da ich öfters auch mal was großes Lade. Übergangsweise würde ich mich mit einem kleinen 12" Hertz Sub im geschlossenen Gehäuse anfreunden können. Langfristig soll der Bass entweder aus dem System in den Türen kommen oder aus einem Sub beim "Ersatzrad" oder dem Staufach mit Netz im Kofferraum.
Batterie: Varta 105Ah AGM
Soundsystem: vermutlich das Standard Paket (LS vorne im Armaturenbrett, evtl. im Spiegeldreieck, in der Tür, LS hinten 1x HT 1x TMT) den Center konnte ich nicht entdecken. Wenn sich jemand damit auskennt, würde ich mich da auch sehr über einen Tipp freuen, welches System da verbaut ist.
Die Schnittstelle im Handschuhfach ist vorhanden und hierfür auch ein USB bzw. Klinke-Adapter.

Steuergerät:Steuergerät Radio Zoom


Handwerkliches Geschick würde ich mir schon zusprechen. Meistens scheitert es eher am Werkzeug oder hier eventuell an einer Codierung..
Das hier ist auch nicht mein erstes Projekt mit (Car-)Hifi. In den letzten Jahren habe ich ein paar LS-Systeme oder Subwoofer selbst gebaut, als auch das alte Fahrzeug viele Male umgebaut. Jedoch ist das mein erstes Projekt mit einem Auto, bei dem die Headunit nicht getauscht wird und auch nicht viel gebastelt werden soll.


4.Zielsetzung

Wünschen würde ich mir einen besseren und vor allem sauberen Klang durch einen DSP erstmal am Originalsystem, wo die Türen gedämmt/gedämpft werden sollen. Gleichzeitig liebe ich knackigen und tiefen Bass, will jedoch wie schon beschrieben fast keinen Platz im Kofferraum opfern, da ich diesen recht häufig brauche.
"Gewöhnt" bin ich aktuell den Hertz DBX 30.3 (geschlossen) befeuert von einer Pioneer GM-D8604. Das nur mit dem System in den Türen hin zu bekommen wäre das ein Traum!
Zuerst ist mir jedoch eine Bluetooth-Streaming-Funktion wichtig, da ich eigentlich nur noch Spotify nutze. Wichtig ist mir hier, dass ich 100% Kompatibilität habe was Steuerung übers Lenkrad und die Titelanzeige im MMI angeht. Beim MMI 3G Plus müsste man nur etwas Codieren, beim MMI 3G brauch man leider eines der unten verlinkten Module. Zudem will ich nichts verbasteln oder Löten sondern nur Plug and Play.

Hier meine Überlegungen zur Reihenfolge des Projekts:

  1. Abhängig vom MMI-Modell: Bluetooth-Modul (Link) oder Codierung für Bluetooth-Streaming (Link) /Umbau MMI 3G+ (falls sich das Preislich irgendwo noch Lohnt...)
  2. DSP (Endstufe) für OEM-System um die Möglichkeiten vor dem Austausch zu sehen
  3. Türen mit Alubutyl und Schaumstoff bearbeiten und testen
  4. Nur falls nötig: Test mit vorhandenem Hertz 12" Subwoofer ggf. Endstufe, falls DSP ohne Endstufe verbaut
  5. Nur falls nötig: Subwoofer simulieren und bauen (oder kaufen) für Ersatzradmulde oder Seitenfach


Sollte jemand andere Ideen oder Erfahrung bei dem Modell haben, würde ich mich über den Vorschlag sehr freuen!


Ich hoffe nun, dass mein Vorhaben so einigermaßen klar geworden ist. Auch wenn hier nun viel Text steht, wäre es sicherlich möglich, dass ich etwas vergessen habe. Sollte das so sein, werde ich natürlich alles gerne Nachreichen. Ich freue mich riesig über eure Tipps/Ideen/Vorschläge!


[Beitrag von seltenbachhexen am 11. Okt 2020, 12:39 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#2 erstellt: 12. Okt 2020, 11:36
Schönes Auto
Ich bin einer deiner Leidensgenossen, auch ein B8 8K2 aus dem Baujahr mit dem MMI 3G Basic... Leider

Aber ich habe darin auch ein Projekt gestartet, welches du hier im Forum findest

Arbeiten wir mal deine Fragen ab: Eine Umrüstung auf 3G+ wird über Ebay Kleinanzeigen angeboten, da ist man >1000€ dabei. Ich würde somit sagen, das fällt für dich ziemlich sicher raus. Selbst wenn du es selbst machen wollen würdest, du müsstest alle nötigen Teile auftreiben und einige zusätzliche Leitungen ziehen. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, aber konnte mich noch nicht dazu durchringen... Vielleicht kommt das aber nochmal, so wie ich mich kenne.

Soll aber heißen, für deine Zwecke ist vermutlich der Adapter von Kufatec die bessere Wahl. Ich habe damit leider noch nicht gearbeitet, aber ich vermute, dass das voll eingebunden funktioniert, so wie ich die Produkte von denen kenne. So weit ich weiß, gibt es auch die Möglichkeit, noch die OEM Multimedia Schnittstelle im Handschuhfach nachzurüsten, wo dann auch USB-Buchsen etc. dran sind. Dann müsste auch Bluetooth Streaming möglich sein, aber da ich das nie nutze, habe ich mich auch damit nie weitergehend auseinandergesetzt.

Kommen wir zu den weiteren klanglichen Upgrades: Der DSP-Verstärker ist meiner Ansicht nach auf jeden Fall empfehlenswert, hier würde ich an deiner Stelle auf einen gebrauchten Musway D8v2 spekulieren. Wenn du nur das Standard-System hast (wovon ich ausgehe), dann hast du 20cm TMT in den Türen und die Hochtöner im Armaturenbrett. Klingt voll Banane, weiß ich aus eigener Erfahrung. Im Spiegeldreieck ist nichts drin, auch wenn es vorbereitet ist. Wenn du dementsprechend ein aktives System realisieren willst, musst du ohnehin neue Leitungen ziehen, ist bei dem Fahrzeug aber recht einfach machbar. Für die meisten ist das dann vollkommen ausreichend, was den Bass angeht, wenn die TT etwas potenter sind, die würden keinen Woofer brauchen. Die Stufe reicht dann für 3-Wege aktiv in jedem Fall aus, Kanäle 1&2 für die HT, 3&4 für die MT. 5&6 brückt man am linken TT, 7&8 am rechten TT. So hat man definitiv genug Potential.

Zur Dämmung kannst du dir gerne den Thread angucken, da bin ich noch nicht ganz fertig, die Türverkleidungen fehlen noch. Aber das liegt noch auf Eis, da ich langfristig eh auf Doorboards umbauen möchte...

Falls ich konkrete Fragen jetzt noch nicht beantwortet habe, dann hab ich die bloß übersehen, also einfach gerne nochmal nachhaken
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Okt 2020, 17:22

Schönes Auto
DITO und auch schöner Name

Vielen Dank für deine Antwort! Genau das mit dem 3G hatte ich leider schon befürchtet, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Da sollte man mal so einige Seiten im Internet darauf aufmerksam machen, da dies laut diversen Quellen theoretisch nicht möglich sein dürfte

Bei deinem Thread kann ich mir ja so einiges Abschauen und da erstmal großen Respekt für die Arbeit. Das ist nicht mal schnell gemacht!
Etwas anders als du es dort gemacht hast, würde ich gerne das ganze System so wie in Serie versteckt behalten.


Arbeiten wir mal deine Fragen ab: Eine Umrüstung auf 3G+ wird über Ebay Kleinanzeigen angeboten, da ist man >1000€ dabei....


Genau das habe ich auch schon recherchiert. Das sehe ich nur für die Bluetooth-Funktion, da ich für mich sonst keine Vorteile sehe, nicht ein.
Das mit den neuen Leitungen ist mir jedoch neu. Wieder was gelernt


Soll aber heißen, für deine Zwecke ist vermutlich der Adapter von Kufatec die bessere Wahl.


Das vermute ich auch. Es gibt zwar noch andere Möglichkeiten über die Schnittstelle im Handschuhfach (AMI?), aber die sind entweder nicht billiger oder haben keine volle Kompatibilität. Das AMI meintest du vermutlich mit OEM Multimedia Schnittstelle oder?


hier würde ich an deiner Stelle auf einen gebrauchten Musway D8v2 spekulieren


In der Bucht wie auch auf Kleinanzeigen konnte ich leider noch nichts finden, aber ich halte die Augen weiterhin offen. Gibt es denn noch Alternativen?


Wenn du nur das Standard-System hast (wovon ich ausgehe), dann hast du 20cm TMT in den Türen und die Hochtöner im Armaturenbrett. Klingt voll Banane, weiß ich aus eigener Erfahrung. Im Spiegeldreieck ist nichts drin, auch wenn es vorbereitet ist. Wenn du dementsprechend ein aktives System realisieren willst, musst du ohnehin neue Leitungen ziehen, ist bei dem Fahrzeug aber recht einfach machbar.


Leider verstehe ich das nicht ganz. Wieso muss ich für ein aktives System neue Leitungen ziehen? Die OEM Leitungen liegen doch schon vom LS bis an den Quadlock im Kofferraum oder stimmt das nicht? Oder meinst du damit die Kabel zwischen Stufe und Batterie?
Macht in meinem Fall ein 3-Wege System Sinn, da ich ja nichts sichtbar haben will? Original ist es ja zwei Wege und du hast den MT im Armaturenbrett. Gibt es noch eine andere mögliche Position oder reicht der Platz für die MT unter den Gittern?
Macht die Position des HT bei 2-Wege einen großen Unterschied (Armaturenbrett vs. Spiegeldreieck)?



was den Bass angeht, wenn die TT etwas potenter sind, die würden keinen Woofer brauchen.
,

Damit meinst du vermutlich einen Austausch der Originalen TMT oder bei 3-Wege halt den TT oder? Gilt das dann nur bei 3-Wege?


Die Stufe reicht dann für 3-Wege aktiv in jedem Fall aus, Kanäle 1&2 für die HT, 3&4 für die MT. 5&6 brückt man am linken TT, 7&8 am rechten TT. So hat man definitiv genug Potential.


Wie sieht es dann mit den hinterem System aus im Fond? Laufen die dann übers Radio einfach mit?


Zur Dämmung kannst du dir gerne den Thread angucken


Den werde ich definitiv mal verfolgen. Ist ja sehr praktisch jemanden hier zu haben, der mit dem gleichen Auto schon weiter ist
Eigentlich war bei mir der Plan ausschließlich die Türen zu Dämmen. An die Teile, die du gemacht hast habe ich gar nicht gedacht. Ist das gemessen am Aufwand, der Zeit und dem Material empfehlenswert?

PS: Ein bisschen OT aber hast du auch das Problem, dass bei deinem Schaltknauf an dem Chromring der Lack abblättert?!


[Beitrag von seltenbachhexen am 13. Okt 2020, 17:32 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#4 erstellt: 13. Okt 2020, 17:56

seltenbachhexen (Beitrag #3) schrieb:
[Das sehe ich nur für die Bluetooth-Funktion, da ich für mich sonst keine Vorteile sehe, nicht ein.


Kann ich verstehen. Ginge für mich auch nur darum, dass es einfach moderner und etwas geiler aussieht


Das AMI meintest du vermutlich mit OEM Multimedia Schnittstelle oder?


Genau.


Gibt es denn noch Alternativen?


Nicht viele, die ich empfehlen könnte. Sonst müsste man auf einen Stand-Alone-DSP umsteigen, was natürlich auch möglich ist. Aber ich finde die D8v2 für ein aktives 3-Wege halt echt praktisch, weil alles in einem Gerät vereint ist
Aber ja, da muss man etwas den Markt im Auge behalten, dann bekommt man aber mal eine für ~350-400€.


Leider verstehe ich das nicht ganz. Wieso muss ich für ein aktives System neue Leitungen ziehen? Die OEM Leitungen liegen doch schon vom LS bis an den Quadlock im Kofferraum oder stimmt das nicht?


So weit ich weiß nicht. Ich habe bei mir nur 8 Leitungen abgehen von der Radioeinheit, und das ist jeweils +/- von VL, VR, HL und HR. Es sei denn, man hat das ASS oder das B&O, da liegen dann alle Leitungen. So zumindest mein Stand...


Macht in meinem Fall ein 3-Wege System Sinn, da ich ja nichts sichtbar haben will? Original ist es ja zwei Wege und du hast den MT im Armaturenbrett.


Definitiv ja. Du nimmst einen 20cm Bass, einen 2-3" MT auf dem bei mir anfangs angedachten Adapter der HT-Position (kriegt man bei NTG) und einen kleinen HT im Spiegeldreieck. Das geht auch alles unsichtbar mit leichten Kompromissen bei der Wiedergabe, aber sauber eingemessen ist das alles Welten besser, als original.


Macht die Position des HT bei 2-Wege einen großen Unterschied (Armaturenbrett vs. Spiegeldreieck)?


Ja, extrem. Einen HT so indirekt auszurichten, ist auf Grund der Bündelung der Membran in der Wiedergabe nach oben hin absolut nicht zu empfehlen. Zumal du dir dann den reflektionsbedingten Kammfilter mitten ins Woedergabespektrum des Treibers ziehst... Ich würde das wirklich nur mit einem MT machen.


Damit meinst du vermutlich einen Austausch der Originalen TMT oder bei 3-Wege halt den TT oder? Gilt das dann nur bei 3-Wege?


Genau. Nein, auch im 2-Wege geht das, aber da hat man schon eher Einbußen, da man keinen dedizierten Tieftöner verwendet in der Regel, sondern einen Tiefmitteltöner...


Wie sieht es dann mit den hinterem System aus im Fond? Laufen die dann übers Radio einfach mit?


Genau. Die zieht man dann für gute Musik per Fader raus, mur wenn mal Gäste hinten mitfahren, lässt man sie leise mit dudeln


Eigentlich war bei mir der Plan ausschließlich die Türen zu Dämmen. An die Teile, die du gemacht hast habe ich gar nicht gedacht. Ist das gemessen am Aufwand, der Zeit und dem Material empfehlenswert?


Das Dach würde ich immer wieder dämmen, weil es echt Ruhe reingebracht hat. Der Rest ist jetzt nicht unbedingt nötig.


Ein bisschen OT aber hast du auch das Problem, dass bei deinem Schaltknauf an dem Chromring der Lack abblättert?!


Nein, das ist bei mir noch schick... Vielleicht hatte dein Vorbesitzer da einen Ring ständig drauf liegen? Aber das Gefühl kenne ich, in meinem Bora habe ich den Knauf aus dem Grund auch gewechselt
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Okt 2020, 18:40

So weit ich weiß nicht. Ich habe bei mir nur 8 Leitungen abgehen von der Radioeinheit, und das ist jeweils +/- von VL, VR, HL und HR. Es sei denn, man hat das ASS oder das B&O, da liegen dann alle Leitungen. So zumindest mein Stand...


Tatsächlich ärgert mich das schon etwas nicht darauf geachtet zu haben, was da an Sound verbaut ist. Dann muss ichs halt nachträglich etwas grade biegen


So weit ich weiß nicht. Ich habe bei mir nur 8 Leitungen abgehen von der Radioeinheit, und das ist jeweils +/- von VL, VR, HL und HR. Es sei denn, man hat das ASS oder das B&O, da liegen dann alle Leitungen. So zumindest mein Stand...


Und schon ist der Plug&Play Gedanke verflogen


Definitiv ja. Du nimmst einen 20cm Bass, einen 2-3" MT auf dem bei mir anfangs angedachten Adapter der HT-Position (kriegt man bei NTG) und einen kleinen HT im Spiegeldreieck. Das geht auch alles unsichtbar mit leichten Kompromissen bei der Wiedergabe, aber sauber eingemessen ist das alles Welten besser, als original.


Dann wird es wohl darauf hinauslaufen. Allerdings hab ich bei der Kabeldurchführung in die Tür etwas Bedenken. Hast du da noch andere Wege gesehen? Eventuell freie Pins in der originalen Durchführung? Das B&O-System muss da ja auch irgendwo die zusätzlichen Kabel durchgeführt haben.

Zudem muss ich wahrscheinlich nochmal etwas lesen zu den neuen Multimedia-Systemen. Gerade was den Most-Bus-Adapter angeht Da hab ich wohl noch einiges zu lernen bevor ich anfange!
Joze1
Moderator
#6 erstellt: 13. Okt 2020, 19:29

seltenbachhexen (Beitrag #5) schrieb:
Tatsächlich ärgert mich das schon etwas nicht darauf geachtet zu haben, was da an Sound verbaut ist. Dann muss ichs halt nachträglich etwas grade biegen


Mir persönlich haben die anderen beiden Systeme auch nicht zugesagt. Ist natürlich auch eine Frage des Anspruchs, aber das war wirklich auch nicht das Gelbe vom Ei...


Und schon ist der Plug&Play Gedanke verflogen


Es geht auch anders! Du kannst durchaus auch erstmal nur die passiven Systeme mit dem DSP Verstärker ansteuern und ein bisschen per EQ und LZK eingreifen. Das kann schon einiges verbessern, auch wenn das dann natürlich kein aktives System mit allem drum und dran ist...


Hast du da noch andere Wege gesehen? Eventuell freie Pins in der originalen Durchführung? Das B&O-System muss da ja auch irgendwo die zusätzlichen Kabel durchgeführt haben.


Ich hab noch einen kompletten Kabelbaum für eine Tür hier liegen, den ich mir eigenrlich genauer anschauen wollte... Und dann hab ich mich eben doch direkt für die harte Tour entschieden, ohne einen Blick drauf zu werfen
Also doch klar, kann schon sein, dass es da einen anderen Weg gibt, man müsste sich mal die Belegung genauer ansehen.


Zudem muss ich wahrscheinlich nochmal etwas lesen zu den neuen Multimedia-Systemen. Gerade was den Most-Bus-Adapter angeht Da hab ich wohl noch einiges zu lernen bevor ich anfange!


Du brauchst den MOST Adapter nicht unbedingt. In deinem Fall wird es reichen, das System umzucodieren vom Soundprofil her auf "Externer Verstärker" und dann greifst du direkt hinterm Radio-Modul die Ausgänge ab und gehst per High-Level in den Prozessor. Das wird sicher ausreichend gut funktionieren. Ich habe bloß den High-End Weg gewählt, weil das System entsprechend kompromisslos aufgebaut werden sollte
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Okt 2020, 19:03
Aktuell warte ich auf ein passendes Angebot für den Musway.
Sollte jemand anders noch eine Alternative haben, was gleichwertig, aber besser verfügbar ist, freue euch mich auf auf den Vorschlag
Ansonsten wird das Projekt erstmal auf das Bluetooth Modul und ggf. die Dämmung beschränkt.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 06. Dez 2020, 20:46
Leider scheint niemand seinen Musway loswerden zu wollen. Neu kratzt das Teil doch zu stark an meinem Budget. Gibt's eventuell noch was anderes, eventuell auch mit Abstrichen um beim Gesamtbudget zu bleiben?

@Julian, nach dem Umbau deiner TT's hast du die zu verkaufen inklusive den Adaptern und könntest die für mein Vorhaben empfehlen oder sind die too much?
Joze1
Moderator
#9 erstellt: 06. Dez 2020, 21:08
Hm, dann wäre vielleicht auch eine 6-Kanal eine gute Variante? Dann nimmt man eben als TT etwas mit einer niedrigeren Impedanz, als die üblichen 4 Ohm...
Schreib mir gerne mal eine PN
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Dez 2020, 18:49
Die Tage habe ich mir das Bluetooth-Modul von KUFATEC gegönnt. Die genaue Bezeichnung des Moduls ist [AUX, A2DP Bluetooth Plug and Play Music Receiver for Audi MMI 3G. Das mit dem Plug&Play ist auch nur relativ, aber dazu später mehr. Ich möchte euch hier eine kleine Anleitung zum Einbau geben. So wie ich das gemacht habe hat es funktioniert, das muss aber nicht die perfekte Variante darstellen. Ich habe das Modul bei der Headunit bzw. über dem Handschuhfach montiert. Alternativ ginge es auch im Kofferraum bei der Steuereinheit des MMI's mit der Stromversorgung direkt über die Batterie. Für die letztere Variante sollte man aber eine Sicherung für das Pluskabel verwenden!

Das kommt alles von KUFATEC für knappe 200€ an:
Lieferumfang KUFATEC 43419

Das zum verbaut benötigte Werkzeug ist:

  1. Installationsanleitung
  2. Gewebeband oder Isoband
  3. Hebelwerkzeug (ein flacher Schraubenzieher geht bei vorsichter Benutzung auch)
  4. Quetschverbinder/Stoßverbinder
  5. Crimpwerkzeug
  6. Etwas zum Kabel schneiden
  7. Etwas zum Kabel abisolieren
  8. Doppelseitiges Klebeband
  9. 8er Nuss
  10. Entriegelungswerkzeug für die MMI Headunit

Werkzeug für EInbau

Zuerst Hebel ihr die seitliche Abdeckung, worunter sich die Sicherungen befinden, ab. Das geht im Notfall sogar mit den Fingernägeln oder auch mit einem flachen Schraubenzieher.
seitliche Verkleidung abehebeln

Dann sind insgesamt sechs Schrauben mit 8mm Außensechskant-Kopf zu lösen. Diese befinden sich unter der eben abgehebelten Abdeckung vorne, drei im Handschuhfach vorne oben und zwei unterhalb des Handschuhfachs, quasi im Fußraum.
Schraube 1Schraube 2Schraube 3+4Schraube 5Schraube 6

Nun ist das Handschuhfach quasi lose, jedoch muss links unten noch das Fach ausgehängt werden. Dort hängt es noch in einer Leiste. Hierzu den unteren Teil nach hinten schieben. Einfach mit Gefühl werkeln, da das etwas frickelig ist.

Nun die Headunit mit dem Entriegelungswerkzeug herausnehmen:
Entriegelung Headunit

Dann kann das Modul schon angeschlossen werden. Entweder so bei dem Verbaut unter der Headunit:
Verbau unter Headunit

Oder so beim verbaut über dem Handschuhfach:
Anschluss für HandschuhfachLage Steuergerät über Handschuhfach

Nun nur noch das rote Kabel mit dem Pluskabel des Quadlocks (rot/weiß, Pin 15) und das schwarze Kabel (braun, Pin 12) verbinden. Das entweder mit den Stoßverbindern oder auch via Löten. Und genau das ist dann nicht mehr Plug&Play. Hier muss man dann in den Kabelbaum eingreifen oder sich eine Verlängerung, sollte diese irgendwo Platz finden, verwenden.
Anschluss Quadlock

NUN ABER OBACHT!
In der Anleitung steht, dass die Bluetoothverbindung für die Freisprecheinrichtung das Streaming stören kann. Das tut es bei mir leider recht häufig (ca. alle 3 min). Das finde ich für 200€ doch etwas heftig. Zumal die Info auch erst in der Installationsanleitung steht und die bekommt man erst nach dem Kauf! Daher hab ich mich bereits bei KUFATEC gemeldet. Mal schauen was dabei raus kommt. Sollte es keine Abhilfe geben, dass die Unterbrechungen sehr selten werden, muss es vermutlich wieder gehen. So würde es auf Dauer keinen Spaß machen...


[Beitrag von seltenbachhexen am 13. Dez 2020, 22:23 bearbeitet]
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Jan 2021, 15:10
Update Bluetooth-Modul:
Ende Dezember habe ich das Modul wieder an KUFATEC zurück geschickt, damit Sie dem Problem auf die Spur kommen können.
Leider konnten Sie bis heute nicht genau feststellen woran es genau liegt, da das Problem nur sporadisch Reproduzierbar war.
Daher habe ich eine Erstattung bekommen.
Damit auch nochmal hier vielen Dank an KUFATEC für diesen guten Support und die Kulanz!

Als Alternative habe ich mir diesen Adapter bestellt.
Aktuell habe ich bis auf die fehlende Titelanzeige keine weiteren Nachteile zu dem vorherigen Produkt erkennen können, jedoch war die Testphase für ein abschließendes Fazit noch zu kurz.

Update Sound:
Für das Projekt war ich die letzten Monate etwas am shoppen und habe mich für die folgenden Komponenten entschieden. Hier vielen Dank an Julian für die Beratung!

Dämmung für die Türen und ggf. das Dach:
- Ground Zero GZDA 1200AL-​Gold (1 Pck)
- Pimpsounds X Evo Basis Butyl (2Pck)
- CHP Dämmvlies Selbstkleben (4 Pck)

Amping:
- ESX QE80.6 fürs 3-Wege Frontsystem
- ESX QE1200.1 für den Sub

Absicherung:
- AIV Connect Mini ANL Sicherungsverteiler + Sicherungen

Chassis:
- TT Blam Audio 200RS
- MT HiFonics ZXM3
- HT Musway MQ6.2T

Nun werde ich sobald die Temperaturen wieder steigen mit der Dämmung und den Kabeln starten.


[Beitrag von seltenbachhexen am 30. Jan 2021, 15:11 bearbeitet]
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Jul 2021, 15:39
Nach nun langer Pause melde ich mich kurz vor Abschluss des Projektes zurück und will euch natürlich an meinen Fortschritten teilhaben lassen.

Ein kurzer Nachtrag jedoch noch zu den Chassis und deren Verbauorten. Da ich ein möglichst originales Aussehen will und aus dem Grund auf aufgesetzte HT's im Spiegeldreieck o.Ä. verzichten möchte, habe ich die Verbauorte grob vermessen um die passenden Chassis zu finden ohne die Serienaussparungen vergrößern zu müssen. Hier ein paar Bilder. Eventuell hilft das dem ein oder anderen mal weiter:

Aussparung im Armaturenbrett Fahrerseite Tiefe Spiegeldreieck Fahrerseite Tiefe Spiegeldreieck Fahrerseite 2 Durchmesser Spiegeldreieck Fahrerseite Durchmesser Spiegeldreieck Fahrerseite 2

Kurz zusammengefasst: HT Ø3,8-4,0cm, Tiefe 3,5cm, MT Ø7-7,5cm, Tiefe >10cm (Achtung: Tiefe hier für Fahrerseite, bei mir war Beifahrerseitig der Luftkanal unter der Aussparung für den MT im Armaturenbrett, hier verringert sich die mögliche Tiefe!)

Nun durfte es also mit dem Projekt mal richtig losgehen und das gesamte Material (dachte ich zumindest zu diesem Zeitpunkt ) war gerichtet:

Material auf der Palette

Im ersten Schritt sollte es an die Kabelverlegung und den Sicherungsverteiler gehen. Hierzu habe ich soweit alles aus dem Bereich geräumt und die Halter der Batterie demontiert. Danach konnte ich aus Karton Schablonen anfertigen und daraufhin Holz passend zusägen. Die oberen Bretter habe ich aus optischen Gründen mit Stoff bezogen. Dazu habe ich einen ähnlich farbigen Stretch-Stoff genommen und diesen mit Sprühkleber und einem Schusstacker an die Bretter angebracht. Dann den Sicherungsverteiler von Audison drauf geschraubt und die beiden 50mm² Kabel für Plus an die Batterie und das für Minus an den Massekontakt im Kofferraum angeschlossen. (Die kleineren bereits angeschlossenen Kabel sind von der Anhängerkupplung.) Das Brett selbst hab ich mit Hilfe von längeren Schrauben mit dem Batteriebügel verschraubt.

Sägeplatz Sicherungsverteiler in der Ersatzradmulde ohne Kabel Sicherungsverteiler in der Ersatzradmulde Sicherungsverteiler fertig

Mit der Grundplatte für die Amps im Seitenteil habe ich es recht ähnlich gemacht. Hier musst ich jedoch wegen der Zugänglichkeit der Chinch-Anschlüsse das Brett doppelt nehmen, was mich mit den zwei Endstufen und dem recht verwinkelten Platz an die Raumgrenzen gebracht hat. Gleichzeitig musste ich das ganze um etwa 10° gekippt nach hinten bauen und ein Anstehen an der Karosserie beim Rücklicht zu verhindern.
Größer dürften die Amps, obwohl sie schon sehr klein sind, nicht sein. Speziell ist mir hier noch auf gefallen, dass die QE80.6 und die QE1500.1 leider unterschiedliche Lochmaße haben. Dadurch konnte ich die Stufen nur durch zwei Löcher befestigen und habe die anderen Ecken mit EPDM-Band unterfüttert, um ein kippeln zu verhindern. So sitzt es jetzt sicher, wackelt und löst sich nicht. Würde ich das Brett nun nochmal machen, würde ich die vordere linke Wange viel kleiner machen. In meinem Fall hat sie kein Nutzen und sorgt nur dafür, dass die recht dicken Anschlusskabel daran vorbeigeführt werden müssen.

Schablone AMP Adapterbrett AMPs im Seitenteil auf Adapterbrett AMPs auf Adapterbrett

Zur weiteren Kabelverlegung mussten nun erstmal ein paar Verkleidungsteile runter. Um den vorderen Schwellerkanal innen Fahrerseitig ab zu bekommen, muss davor der Motorraumhebel demontiert werden. Hier ist es nötig, dass mit einem Schraubenzieher oder einem sonstigen kleinen Hebelwerkzeug die abgebildete Spange in Richtung Motorraum herausgezogen wird. Ist das geschafft muss der Hebel etwas angehoben werden als ob man die Motorhaube öffnen wollte (Am Ende des Hebels ist eine kleine Nase die in die Abdeckung geht, diese muss frei sein) und kann dann nach innen Richtung Schalt-/Wählhebel abgezogen werden.

Entriegelung Motorhaubenverschluss Spange Motorrhaubenhebel Motorhaubenhebel und Anschluss ausgebaut

Dann muss noch die Schraube herausgedreht werden, welche unter dem Hebel zum Vorschein kommt und das gesamte Teil kann mit beherztem Zug ausgeklipst werden. Die Clips der Schwellerverkleidungen werden hauptsächlich nach oben entriegelt. Die B-Säulenverkleidung haben auf halber Höhe Clips, welche nach innen entriegelt werden. Genauso auch die hintere Verkleidung am Fontgurt.

Schraube unter Motorhaubenhebel Vordere Schwellerverkleidung

Clips an der vorderen Seitenverkleidung:

Clips Seitenverkleidung vorne Clips Seitenverkleidung vorne 2

Die vordere und die hintere Verkleidung muss stets vor der mittleren B-Säulenverkleidung gelöst werden. Um die hintere Verkleidung richtig lösen zu können, muss die Polsterwange neben der Sitzrückenlehne entfernt werden. Dazu die Torx-Schraube zwischen Sitzflächenpolster und Dieserverkleidung lösen und sie nach unten vorne herausziehen. Dann kann die Verkleidung auch an den oberen Stellen nach innen ausgeclipst werden. Dann die unteren Clips dieser Verkleidung nach oben Entriegeln und dann das Teil in Richtung Fahrersitz nach vorne ziehen.

Schraube Seitenwangenpolster Schraube Seitenwangenpolster 2 Ausbau Seitenwangenpolster

Und wenn alles an nötiger Verkleidung ab ist sollte es so in etwa aussehen. Bei mir hat es tatsächlich gereicht ohne Ausbau der Rücksitzbank derer Lehen oder sonstigen Teilen. In diesem Zustand konnte ich mit einer sog. Spirale (Glasfaserdraht mit Kunststoffmantel aus dem Elektrobereich) die Kabel bis unter den Fahrer bzw. Beifahrersitz verlegen. Hier eine kleine Erinnerung: Solltet ihr das USB-Kabel zur Programmierung oder sonstige kabelgebundene Fernbedienungen mit verlegen wollt, wäre das nun der richtige Zeitpunkt. Ich hatte das vergessen und durfte die Arbeit quasi zweimal machen.
Zusätzlich habe ich mir provisorisch ein Subwooferkabel gelegt um meinen alten Hertz DXB 30.3 erstmal zu verwenden. Mal schauen was das kann und was als nächstes kommt. Platztechnisch wäre ein Sub im anderen Seitenteil (siehe Julians Thread) echt gut. Aber vielleicht habt ihr ja noch eine andere Idee die Platz und Performance noch besser vereint?

Ohne Seitenverkleidung Fahrerseite Ohne Seitenverkleidung Beifahrerseite Kabel in Seitenteil Subkabel mit XT-Stecker LS-Kabel unter dem Sitz Kabel unter Fahrersitz inkl. Bass-Fernbedienung

Noch ein kleiner Tipp für unerfahrene wie mich. Die Metallspangenclips bleiben gerne mal in den Langlöchern der Karosserie und nicht am Verkleidungsteil. In solchen Fällen hab ich mir eine Beiszange (ggf. zum Lackschutz mit Isolierband umwickelt) genommen und die Clips dann mit einen starken Ruck dort herausgezogen.

Clipentfernung mit Beiszange

Am darauffolgenden Wochenende haben wir uns an die Dämmung und Dämpfung der vorderen Türen und der Kabelverlegung gemacht. Am Samstag war ich leider gute 10h ohne nennenswerte Pausen am rödeln, weshalb leider nicht all zu viele Bilder entstanden sind. Speziell die fertigen Türen hab ich leider nicht dokumentiert...

Trotzdem gibt es ein paar kleine Ausschnitte:

Um die Lautsprecher in die Türen zu bekommen und sie selbst dämmen zu können müssen die Türpappen ab. Hierzu müssen die oberen Zierblenden ab und die untere Griffverkleidung. Hierunter befinden sich vier Torx-Schrauben und eine ganz unten an der Türe in der Mitte. Dann müssen die Verkleidungen mit einem kräftigen Ruck von angefangen zu euch gezogen werden. Am Anfang habe ich die Fahrerseite vorsichtig weggezogen, was zum Bruch der Cliphalter geführt hat.

Ausgerissene Cliphalter

Nach dem diese unten waren habe ich mit erstmal an das einkleben der HT's gemacht. Hierfür habe ich 2K-Reperaturknete von Pattex verwendet, mit der ich schon super Erfahrungen in meinem alten Auto gemacht habe. Durch die Knete bleibt alles am Platz, auch hohe Hitze ist ihr egal und sollte man es wieder ausbauen wollen/müssen lässt sich das (fast) rückstandlos herausbrechen.

HT eingeklebt HT eingeklebt 2

Zu allem Überfluss ist mir nun erstmal aufgefallen, dass meine Spiegeldreieckabdeckungen keine Löcher haben. Ungünstig wenn einem das am Freitagabend auffällt, der Kollege bei VW die Teile nicht auf Lager hat und die Spiegeldreiecke unter der Türpappe liegen. Wie es in solch einer Situation läuft, wurde kurzerhand eine Vorrichtung gebaut mit einem Taster, einem Dremel und einem 1mm Bohrer. 400 Löcher im zwei Mann/Frau-Betrieb (Gott sei Dank unterstützt mich meine Freundin bei solchen verrückten Sachen immer ) später waren aus den Spiegeldreiecken ohne Löcher, welche mit Löchern entstanden. Dann noch die Grate entfernt und die Teile machten echt was her. Ein Unterschied ist m.M.n. nicht zu erkennen. Zahlen will die Teile bestimmt keiner bei der Arbeit, aber es konnte weitergehen

Danach ging es an die Kabelverlegung in die Türen. Eigentlich wollte ich die Kabel durch die Stecker ziehen und hab mir für den Notfall extra noch Ersatz besorgt, falls etwas schief geht (Wenn das jemand gebrauchen kann, PN an mich). Schlussendlich hab ich mich dagegen entschieden, da der Aufwand schon recht hoch ist. Deshalb hab ich die Kabel in einem Gewebeschlauch einzeln durch die Gummidurchführung in den Wellschlauch der Türe geführt. Im inneren der Durchführung habe ich das ganze mit Kerdi-Fix abgedichtet. Das Zeug ist echt erstaunlich!

Kabelverlegung in die Türe Kabelverlegung in die Türe 2 Durchführung Kabel A-Säule Kabeleinführung Tür Kerdi-Fix zum Abdichten

Auch die Mitteltöner sind an diesem Wochenende rein gekommen mit neuen Adapterringen aus Holz und versehen mit Steckern.

Mitteltöner Hifonics Mitteltöner Hifonics mit Abdeckung Mitteltöner Hifonics mit Abdeckung 2

Bei der Dämmung in den Türen wurde nach gründlicher Reinigung und Entfettung (verdammt wenig Wachs da drinnen, hat mich überrascht) aus das Außenblech von innen eine Lage Ground Zero GZDA 1200AL-​Gold und ca. 2-3 Lagen Pimpsounds X Evo aufgebracht. Je stärker das Blech schepperte und je näher am TT desto mehr wurde Masse aufgebracht. Beim Inneren Blech war das ähnlich, wobei hier das GZDA nicht zum Einsatz kam. Dafür allerdings 3-4 Lagen X Evo. Vom X Evo kamen dann noch geringe Mengen auf die Türpappe und darauf dann das Dämmvlies. Das Originale Dämmvlies sollte am Anfang eigentlich auch drauf bleiben, jedoch war die Montage ohne dann etwas einfacher. Hier ein kleiner Tipp: Schneidet beim Dämmen und Dämpfen lieber großzügiger aus um die Türpappe später einfach drauf zu bekommen und nicht zehn mal nacharbeiten zu müssen. Schaut euch dazu auch die Pappe genau von innen an:

Türpappe innen

Obwohl wir mit dem Alubutyl nicht gerade Sparsam waren, war immernoch sehr viel übrig, weshalb wir gleich mal noch den Kofferraum angegangen sind. Hier kann man auch die Kabel der rechten Seite als auch das Subwooferkabel sehen mit dem ich zwischen den Sitzbänken herausgefahren bin.
Hier sind 1-2 Lagen X Evo drauf gekommen und an manchen Stellen noch etwas vom GZDA. Mehr ist an ein paar Stellen wegen der darauf liegenden Verkleidung bei mir nicht möglich gewesen.

Dämmung Kofferraum Dämmung Kofferraum 2 Kabelverlegung Kofferraum

Als nächstes gings zum Anschluss der Amps mit den zuvor verlegten 35mm² Kabeln vom Sicherungsverteiler. Hier am Besten die Kabel mit einem geeignetem Crimpwerkzeug bereits im späteren Bogen crimpen. Die Flexkabel haben die Eigenschaft, dass sie sich intern gegeneinander verschieben können und nach der Crimpung den Bogen erhalten. Bei den Querschnitten und vor allem bei noch Größeren ist das sehr praktisch. In meinem Fall hatte ich leider nur eine vierkant Crimpzange für 35 & 50mm2. Die Anschlüsse waren jedoch bei der Größe nur mit rundem Querschnitt einzuschieben, weshalb die "runde" Crimpung mit der Zange bei dem Querschnitt etwas Zeit in Anspruch nahm. Die LS-Kabel habe ich ebenfalls mit Aderendhülsen versehen und erstmal provisorisch mit Überlänge angeschlossen. Sobald sicher ist, dass alles passt und die Anlage soweit eingestellt/eingemessen ist, wird das noch schön gemacht.

AMP\'s fertig

Nun fehlte nur noch der Signalinput. Da mein Budget kein Most-Adapter zuließ, lief das ganze über den High-Level Eingang der 80.6 und einem Quadlock-Adapter um die Werkskabel nicht zu beschädigen. (Apropos Budget: Die angepeilten 1000€ sind bereits gut überschritten. Bis Fertigstellung und nach dem Einmessen rechne ich mit ca. 1400€ für alles ohne Subwoofer)
Die Quadlockstecker vom MMI vorne und der Einheit hinten unterscheiden sich etwas. Am Anfang hatte ich, da ich das Bild durch den Bluetooth-Adapter-Einbau hatte, einen falschen Adapter gekauft um den High-Level-Eingang der 80.6 zu bedienen. Nach dem der Falsche angekommen war und ich diesen testen wollte, bemerkte ich meinen Fehler und kaufte direkt diesen Adapter von der Firma Watermark. Die Qualität finde ich gut. Dieser hat im Vergleich zu dem ersten Adapter die zwei Pins für die Stromversorgung der Radio-Unit im Seitenteil. Beim ersten, wie auch bei dem hinter der MMI-Headunit ist die Vorrichtung für die LWL's. Dieser unterscheidet sich jedoch im Detail von dem im Kofferraum. Daraufhin habe ich den Adapter gekauft und auch dieser unterscheidet sich noch ganz leicht vom Original, deshalb hab ich ihn wie folgt angepasst. Leider konnte ich keinen zu 100% passenden Adapter finden. Vielleicht findet ja der nächste den optimalen Adapter.

Quadlock-Anpassungen Vergleich Quadlock Headunit-Radiounit Quadlockstecker an Radio-unit Standard Soundsystem

Eigentlich wollte ich mir noch die Änderung des Klangprofils (Linearisierung des Signals) codieren lassen, jedoch sind hier die Infos im Netz sehr dürftig. Gleichzeitig war das in einer VW-Werkstatt bei einem Kollegen, wo das System die Kenntnis voraussetzt und nicht wie im VCDS den Benutzer führt.
Hat jemand die genauen Daten für die Codierung (Stg?->Byte?->Bit?)?
Dagegen haben die Codierungen vom Zeigertest, dem Laptimer und dem Hidden Menu einwandfrei funktioniert

Nun läuft das System erstmal mit Sicherheitseinstellungen was die Trennung betrifft. Alles weiteren Einstellungen muss ich mir ganz langsam erarbeiten, da ich mit einmessen und den Möglichkeiten des Systems nicht vertraut bin. Sollte Julian noch Zeit finden, hatte er mir auch angeboten die Anlage einzumessen.
Freue mich schon sehr auf das Potential nach der Arbeit!

Zum Ausbau sind die nächsten Schritte noch die Dämmung der hinteren Türen, wobei hier max. 1-2 Schichten drauf kommen und bei sehr viel Langeweile die Dämmung des Dachs.

PS OT: Zwischenzeitlich hatten wir bei uns massive Marderprobleme. Darauf hab ich in meinen 8K mal ein Marderschreck mit Ultraschall und Elektroschock verbaut. Nun scheint ruhe zu sein.
Marderschreck K&K

Das ist nur leider das darauffolgende Problem:
Marderbiss Antenne

Sind zufällig Marderkenner hier und können mir mit Rat per PN beiseite stehen?
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Jul 2021, 05:59
Heute morgen ist mir auch noch etwas aufgefallen. Trotz dass die Endstufe Start-Stopp können sollte, fällt mir das System während des erneut startens kurz aus. Hier spielen dann nur noch die Rear-Lautsprecher direkt am Radio selbst.

Zudem hatte ich beim ersten Test ein Rauschen auf dem Front-System ohne Zündung und mit ausgeschaltetem MMI, was sich durch abgesenkten Pegel im DSP beheben ließ.


[Beitrag von seltenbachhexen am 05. Jul 2021, 06:02 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#14 erstellt: 05. Jul 2021, 07:34
War eben am Auto, das ist die Codierung für das andere Soundprofil:

20210705_092634

Steuergerät 56-Radio -> Byte 4 -> Bit 0

Abgesehen davon, dass das mit dem Abschalten bei Start-Stopp ärgerlich ist und nicht sein sollte: Ich habe das für die Haltbarkeit des Motors dauerhaft aus
Einfach so codiert, dass die Einstellung gespeichert wird und ich das nicht nach jedem Start wieder abschalten muss.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Jul 2021, 08:34
Super, vielen Dank für die Info! Hab's gleich Mal weitergeleitet

Das mit dem Start-Stopp ist schon sehr komisch. Vielleicht liegt es daran. Dass der Sicherungsverteiler am Abgang für den Anlasser angeschlossen ist und in dem Moment für ein ne zu hohen Spannungsabfall sorgt.
Sollte ich keine andere Lösung finden, fliegt das Start-Stopp einfach raus. Weißt du zufällig,ob man das übers Hidden Menu machen kann?
Joze1
Moderator
#16 erstellt: 05. Jul 2021, 09:23
Könnte sein, dass das im Hidden Menu geht... Aber sicher weiß ich das nicht. Hab das auch einfach codiert, eine Beschreibung dazu gibt es zum Beispiel hier.
Car-Hifi
Inventar
#17 erstellt: 05. Jul 2021, 09:33
Du könntest mal die Kapazität der Batterie durchmessen lassen (bei einer gute Kfz-Werkstatt oder einem Bosch-Dienst sollte nach meiner Überzeugung das dafür nötige spezielle Testgerät zur Standardausstattung gehören - nein, die Leerlaufspannung zu messen reicht nicht).

Die andere Maßnahme, falls man Start/Stopp nicht deaktivieren möchte, wäre eine sehr kleine Zusatzbatterie mit spannungsabhängig schaltendem Relais. Sowas habe ich häufig bei Verstärkern eingebaut, die von sich noch nicht mal behaupteten, Start-Stopp-fähig zu sein (z.B. Gladen One Serie).
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 05. Jul 2021, 10:28
Sollte es wirklich ein Problem der Endstufe sein, dann wäre das schon traurig. Bei mir war es zwar kein Entscheidungskriterium in den Fall, aber die Kompatibilität war mir schon wichtig. Mal schauen, wer sie Messung durchführen kann, aber was genau bezweckt diese? Geht es da um den Zustand der Batterie, welcher eventuell auch über den Innenwiderstand oder den Spannungsabfall unter Last geprüft werden könnte?

Eigentlich wollte ich ohne zusätzliche Batterie auskommen und würde da das Abschalten von Start-Stopp bevorzugen.
Car-Hifi
Inventar
#19 erstellt: 05. Jul 2021, 10:54
Ja, diese Messgeräte belasten die Batterie, messen den Spannungsabfall dabei, beobachten wie schnell die Spannung sinkt und wie stark sie danach wieder ansteigt, fordert unter Umständen dazu auf, Verbraucher zuzuschalten und den Motor zu starten, um ganz am Ende den noch zu erwartenden Kaltstartstrom, die restliche Kapazität und eventuelle Probleme mit der Batterie nach validierten Messmethoden darzustellen.

Anekdote:

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Ich arbeitete mal eine zeitlang neben einem Markenhändler einer nicht mehr existenten schwedischen Automarke. Die mussten sich Anfang der 2000er ein solches Messgerät zulegen, um die Bedingen als Vertragshändler und -werkstatt zu erhalten. Der Hintergrund: Batterien gehen auch mal in der Garantiezeit kaputt. Um den Defekt belegen zu können, reichte es nicht, den Wagen über Nacht stehen zu lassen und dann die Spannung zu messen. Der Hersteller und sein Batterielieferant wollten ein Messprotokoll haben. Das gute daran: das Ding ist so idiotensicher in der Bedienung, dass es selbst der "Bremsentauscher" richtig verwenden konnte. Das Gute war auch gegenüber dem Kunden, dass die Kapazität von einem geeichten Messgerät bestätigt wurde. So manches mal, war dann doch nicht die Batterie an Problemen schuld, sondern zum Beispiel der Generator, oder wie bei Rover eine zeitlang die lackierten Massepunkte , was dem Kunden letzten Endes sogar Geld gespart hat, weil eben nicht zuerst die Batterie "auf Verdacht" kostenpflichtig getauscht wurde.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 06. Jul 2021, 08:39
Habe mich eben mit meinem Kollegen aus der Werkstatt unterhalten. Er bestätigte mir, dass es möglich sei Start-Stopp zu deaktivieren/manipulieren, jedoch mach er es nicht. Dies liegt wohl daran, dass das offiziell nicht zulässig ist und sollten sie es machen, wird wohl ein Code der Werkstatt hinterlegt der beweist, dass diese eine Werkstatt das so codiert hat.

Dafür haben sie das Messequipment zur Batteriekontrolle. Sollte das Problem daher nicht kommen bleibt wahrscheinlich nur eine zusätzliche Batterie (keine Ahnung wo die Platz haben soll) oder jedes Mal den Knopf in der Mittelkonsole drücken...


[Beitrag von seltenbachhexen am 06. Jul 2021, 08:40 bearbeitet]
Joze1
Moderator
#21 erstellt: 06. Jul 2021, 08:51
Man codiert es ja nicht aus... Man stellt nur ein, dass der Knopf die Einstellung speichert. Das interessiert nicht mal den TÜVer.
Such dir einen Codierer in deiner Nähe, gibt es bei Kleinanzeigen wie Sand am Meer. Der macht das mit zwei Klicks.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Jul 2021, 19:25
Das ist klar. Allerdings wüsste ich schon gerne warum es nicht funktioniert, obwohl es das tun sollte. Nach der Messung der Batterie weiß ich dann mehr. Vermutlich ist die nach der Zeit (vermutlich noch die erste) einfach mal fertig.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Jul 2021, 20:25
So nun ist das Start-Stopp Geschichte und die Batterie überprüft. Das offizielle VW Prüfgerät sagt, das sie noch in Ordnung wäre.
Batterietest

Gleichzeitig wurde die Batterie nochmal manuell gemessen beim Starten mit Verbrauchern. Selbst beim Start sinkt die Spannung nicht unter 10,6V und auch die Stufen gehen nicht aus. Da die hinteren Boxen noch spielen, gehe ich ehrlich gesagt auch nicht von einem fehlenden Input Signal aus, da die Stufen so angestellt werden (nicht per Remote).

Leider bin ich und alle die ich kenne überfragt. Die einzige Option war auf Verdacht die Batterie tauschen, da die noch von 6/12 ist.

Das mit dem Rauschen bei Zündung aus ist auch eine Sache, wo mir keine so wirklich was sagen kann. Kann es sein, dass die Radio unit hier einfach nicht direkt in den sleep geht und durch einen ggf. höheren Pegel das Rauschen hier nun hörbar ist, wobei das ganz normal ist?
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 01. Aug 2021, 16:09
heute habe ich mich nochmals in Auto gesetzt, um dem Rauschen etwas mehr auf den Grund zu gehen.
Es sind tatsächlich sogar zwei Rauschen vorhanden. Eines was total Pegel und Lautsprecher unabhängig ist und eines was mit dem Pegel ansteigt.
Letzterer stört allerdings kaum, da das bei Musik einfach untergeht.

Bei dem Grundrauschen ist das leider anders. Das ist ständig präsent und auch noch so laut, dass es bei "Zimmerlautstärke" noch hörbar ist. Eine stille um die Musik herum gibt es also nie, was mich persönlich extrem stört. Leider ist das Rauschen total Pegelunabhängig und wird auch durch komplett gemutetes Frontsystem über die ESX-Software, bei Pegelveränderung in der Software und auch bei Zündung/MMI-aus nicht verändert.

Eigenartig ist auch, dass das Rauschen trotz gemutetem Frontsystem sich anhört, als würde es aus Richtung Armaturenbrett kommen. Hat jemand da spezielle Erfahrungen? Eventuell sind das Lüfter/Kühlungsgeräusche vom MMI oder sogar sonstige Elektronik-Geräusche?


[Beitrag von seltenbachhexen am 01. Aug 2021, 17:14 bearbeitet]
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 26. Okt 2021, 17:01
Nun habe ich mir das eine Weile angehört und höre das Rauschen während der Musik nicht mehr oder ich habe ich mich einfach daran gewöhnt. Das andere Rauschen kommt tatsächlich vom Multimedia System. Das scheint normal zu sein, da ich das auch bei anderen Fabrikaten in letzter Zeit vernehmen konnte.

Die letzen Wochen habe ich leider auch ein sporadischen, teilweisen Ausfall der Beleuchtung im Tacho (Drehzahlmesser bei 3&4). Das ist aber wohl ein häufiges Problem bei dem Modell (🙄), daher muss das nicht zusammen hängen. Auch wo ich alles nochmal abgehangen habe und ohne Sound gefahren bin. Ist das passiert, daher gehe ich davon aus dass es nicht zusammen hängt.

Leider ist mir aufgefallen, dass zusätzlich der Sub ab und an Mal aussteigt bzw. subjektiv mehr oder weniger präsent ist. Heute habe ich auch gesehen, dass die Mono Stufe in Protect geht und der Sub dann "Ploppt". Die Anleitung sagt hier Über/Unterlast, Kurzschluss oder Überhitzung.
- Überhitzung glaube ich nicht, da das bereits nach dem aufschließen passiert ohne Musik Signal
- Kurzschluss, evtl. beim Sub selbst (?), aber nicht dauerhaft. Kann man das speziell messen. Beim direkten messen mit Multimeter ist alles i.o.
- Unterlast finde ich nicht so unwahrscheinlich, vielleicht doch Mal eine Cap?!
Joze1
Moderator
#26 erstellt: 26. Okt 2021, 18:26
Ja, an das Grundrauschen gewöhnt man sich mit der Zeit...

Die ausfallenden LED sind ein Klassiker, die habe ich auch. Nervt, kann man aber recht leicht beheben. Tacho raus und dann die kalten Lötstellen der LED nachlöten. Muss aber gestehen, dass ich das auch noch nicht gemacht habe, war mir irgendwie noch nicht wichtig genug

Dass der Sub aussteigt, kann schon diverse Ursachen haben. Entweder ist was am Verstärker selbst oder am Sub. Zuletzt kann es auch der DSP-Amp sein, der da Quatsch macht. Wenn es der Strom sein sollte, dann würde eine Spannungsmessung im Bettrieb das offenlegen. Einfach mal mit einem nicht zu trägen Voltmeter im Betrieb messen und schauen, wie stark die Spannung einbricht. Das würde ich auch als erstes prüfen, um das auszuschließen.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 14. Nov 2021, 15:56
Laut der Aussage von einem Kollege, der sich die Auswirkungen Mal angeschaut hat, liegt es nicht an der Stromversorgung.
Eine Messung ist etwas schwierig, da ich keine geeignetnlen Messgeräte habe.
Unabhängig davon wäre der Einbau einer kleinen Cap nicht von Nachteil oder? Habt ihr da eine Empfehlung?
Ganz ehrlich würde ich gerne Mal einen Hifi Profi drüberschauen lassen, der möglicherweise das Problem auch wirklich kennt. Leider sind die in der Region 79 sehr rah oder machen nichts mehr (TR-Soundgarage).
Gibt's da bekannte Größen aus der Region, die euch bekannt sind?


[Beitrag von seltenbachhexen am 14. Nov 2021, 15:59 bearbeitet]
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 09. Feb 2022, 14:13
Mal ein kleines Update zu der Subwoofer-Problematik:
Nun wollte ich mich nach einiger Zeit Mal wieder mit dem Problem auseinander setzen bzw. dem auf den Grund gehen. Weil ich den Kofferraum länger für Transporte gebraucht habe, war der Sub lange im Keller und die Stufe Signal-technisch angehängt. Da ich das Remotekabel ebenfalls entfernt hatte und zeitweise auch die Sicherung, war die Stufe ausser Betrieb. Nun macht sie trotz korrekt anliegender Spannung keinen Muks mehr. Ist scheinbar Tod. Leider kann ich nicht nachvollziehen durch was und wann, da ich nie nachgeschaut hatte und auch kein akkustisches Feedback mehr hatte.
Ist sowas noch zu Retten? Was könnte das kosten? Hat jemand Erfahrung mit dem ESX Service oder ähnlichem?
Falls sich der ESX Service anbieten würde, sollten vielleicht beide hin. Nicht dass es der DSP ist, der da irgendwie unangenehm rein Spiel. Wobei das mMn kaum zum defekt führen kann.
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 14. Apr 2022, 16:10
Mal das ein oder andere probiert und dann war es mit einem neuen cinch Kabel wieder top. Nun nach zwei Wochen wieder Ausfälle und der Sub steigt immer Mal wieder ein und aus mit einem plötzlichen Plop.
Heute beim Ausfall an den Kofferraum gegangen und der Sub spielt sehr leise, rauscht währenddessen aber wesentlich lauter. Das Rauschen hörte auch beim abziehen der Signalquelle (Chinch von der DSP-Amp).
Kann sich das jemand erklären?
seltenbachhexen
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 08. Okt 2022, 17:41
Heute erneut das Problem mit dem Rauschen gehabt. Trotz ziehen des Eingangssignals per Cinch von DSP Endstufe zum Monoblock ist das Rauschen weiterhin geblieben.
Da scheint doch wohl der Monoblock einen Schuss zu haben oder?
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