Problem mit Signat RAM3 MarkII

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k2000n
Stammgast
#1 erstellt: 04. Jan 2007, 12:54
Hallo,
ich hab ein Problem mit meiner Signat.
Und zwar hab ich diese jetzt mal an meinen Sub gehängt (an 2Ohm Brücke, sie ist ja offiziell 1ohm stabil), aber da hauts ständig die Sicherungen durch
Also die 2x30A in der Endstufe...
Im Stand gehts meißt noch aber wenn der Motor läuft brennen die total schnell durch.
Das passiert dann auch auf einen Schlag, sobald der Bass einsetzt (wenn lauter gedreht ist, natürlich noch nicht im Clipping) und beide Sicherungen fliegen gleichzeitg.
Was kann das sein?
MfG,
Diddy
hg_thiel
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2007, 12:58
Dachte die ist nur 4 Ohm Stabil in Brücke weil ich hab noch nie Angaben gesehen was sie an 2 Ohm leistet.....
DD-jimakos
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Jan 2007, 14:33
hallo ich hatte auch diesen Signat RAM3 MarkII....der ist 100% bei 2ohm stabil bei brueke....100% sicher...aber auf kein fahl 1ohm...da gibt es seulche probleme...nur auf STEREO mode ist er 1ohm stabil...und nicht bei brueke.


[Beitrag von DD-jimakos am 04. Jan 2007, 14:34 bearbeitet]
k2000n
Stammgast
#4 erstellt: 04. Jan 2007, 15:08
Ja, hab sie ja auch an 2Ohm Brücke betrieben.
Allerdings ist das Problem jetzt auch an 8Ohm Brücke aufgetreten, jetzt kenn ich mich garnicht mehr aus
Irgendjemand ne Ahnung?
MfG,
Diddy
k2000n
Stammgast
#5 erstellt: 04. Jan 2007, 16:51
So, jetzt haut garnichts mehr hin
Sicherungen bleiben zwar drin, aber schaltet nach dem Einschalten sofort auf Protect (versucht immer wieder einzuschalten, geht dann aber gleich wieder aus).
Und das obwohl Chinch und Laustprecherkabel abgezogen sind
Ist die jetzt ganz hin?
MfG,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#6 erstellt: 04. Jan 2007, 18:38

RompaStompa schrieb:
So, jetzt haut garnichts mehr hin
Sicherungen bleiben zwar drin, aber schaltet nach dem Einschalten sofort auf Protect (versucht immer wieder einzuschalten, geht dann aber gleich wieder aus).
Und das obwohl Chinch und Laustprecherkabel abgezogen sind
Ist die jetzt ganz hin?
MfG,
Diddy


Könnte gut möglich sein, dass du was geschrottet hast.
Hast du etwas technisches Geschick?
mfg jörg
k2000n
Stammgast
#7 erstellt: 04. Jan 2007, 18:43
Naja, ein bisschen.
Hab allerdings nur ein Multimeter, sonst absolut nichts an Messgeräten...
MfG,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#8 erstellt: 04. Jan 2007, 18:48
Wenn du etwas geschick bist, kannst du mit einem Multimeter die Transistoren im Netzteil und im Endstufenbereich durch messen. Dazu nur das Messgerät auf die Diodenmessung stellen und los legen. Wenn die Transistoren defekt sind haben die meistens Durchgang soll heißen im Display steht 001,003,010 oder sogar 000.

mfg Jörg

dieser Text stammt aus einem anderen Posting, was momentan auch auf dem Board aktuell ist. Die Gleiche Endstufe.

mfg jörg
k2000n
Stammgast
#9 erstellt: 28. Jan 2007, 19:47
Hab mir jetzt endlich ein ordenltiches Multimeter zugelegt (mein altes hatte keine Diodenmessung) und mal etwas gemessen.
Die Transistoren hab ich alle im eingebauten Zustand ausgemessen, da ich mir das Löten selber nicht unbedingt zutraue.
Und das ganze sieht jetzt so aus:
Ich hab die Platine ausgebaut und da sind die Transistoren in zwei Reihen gegliedert.
In der oberen Reihe sitzen insgesamt 16 Transistoren und die meißten zeigen einen Wert von ca. 600 an (keine Ahnung was ich da überhaupt messe...).
In der unteren Reihe sitzen nochmal 10 Transistoren (von denen die meißten auch aussehen wie die auf der Oberseite), 8 davon zeigen aber entweder "001", "002", "003" oder "010" an.
Heißt das jetzt, dass da wohl alle 8 Transistoren hin sind?
MfG,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#10 erstellt: 28. Jan 2007, 19:52
Kannst du mal ein Bild davon machen und das Posten? Zudem die Transistoren markieren die 001 etc. haben. Ich würde sagen, ja die sind defekt.
Vorausgesetzt du hast Transistoren gemessen und nicht die Gleichrichterdioden. Die zeigen 001 auch an und sind ok. Diese muß du etwas anders ausmessen.

mfg jörg
k2000n
Stammgast
#11 erstellt: 28. Jan 2007, 20:00
Hallo,
die rot markierten zeigen diese Werte an:
http://img481.imageshack.us/img481/7864/signatvr8.jpg

MfG,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#12 erstellt: 28. Jan 2007, 20:16

RompaStompa schrieb:
Hallo,
die rot markierten zeigen diese Werte an:
http://img481.imageshack.us/img481/7864/signatvr8.jpg

MfG,
Diddy



Genau dass sind die Leistungsdioden bzw. deine Gleichrichter
Die zeigen solche Werte an. die muß man anders messen. Schau dir mal im Netz an, wie eine Diode funktioniert. In eine Richtung lässt die ab einer gewissen Spannung durch und wird die Spannung vertauscht, dann sperrt die Diode. Soll heißen kein Stromfluß. Wenn du jetzt eine Diode durchmisst, muß du an einer Seite Plus und an der anderen minus anlegen. Dann schaltet sie einmal durch ca 435 oder etwas mehr und wenn du dann die Polarität (Spannung)vertauscht sperrt sie. Die dafür benötigte Spannung bekommst du, wenn du dein Messgerät auf Diodenmessung stellst. In den schwarzen voll isolierten Gehäusen sind jeweils 2 Dioden drin. Entweder zeigen die Spitzen zueinander oder von einander weg. Deshalb auch nur drei Beinchen
mfg jörg
k2000n
Stammgast
#13 erstellt: 28. Jan 2007, 20:33
Hm, sorry, aber das hab ich jetzt leider nicht ganz verstanden...
Ich hab auf Diodenmessung gestellt, aber irgendwie ist das da egal, wierum die Polarität ist, sie zeigen jeweils nur den geringen Wert an.
Ich hab jetzt aber noch probiert, nicht am ersten und dritten Fuß zu messen, sondern immer an zwei nebeneinanderliegenden.
Und wenn ich so messe, zeigen alle Dioden einen Wert an, bis auf zwei.
Das sind die beiden rechts auf dem Bild (die beiden die unten rechts nebeneinanderliegen).
Die darüber zeigen einen Wert von ca. 140 an und sehen aber bauglich wie die darunter aus...
MfG,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#14 erstellt: 28. Jan 2007, 21:07
Hallo biege mal die schwarzen voll isolierten Bauteile vorsichtig nach oben. Bei wenigsten einen Paar wirst so eine "Art" Pfeil sehen bzw. 2 Spitzen die auf einander zuzeigen bzw. von einander weg.
Das andere könnten auch Festspannungsregler sein, was ich aber nicht mehr so genau weiß. dort steht z.B. drauf 7924 für negativ oder 7824 für positiv. Die Werte können auch anders sein wie z.B. 7815 o. 78xx.

messe mal bei den Dioden das äußere Beinchen gegen das mittlere Beinchen und tausche da mal die schwarze und rote Messpitze.
Also ROT an Bein 1,Schwarz an Bein 2. Dann tauschen ROT an Bein 2, schwarz an Bein 1. Dann das Gleiche mit Bein 2 und Bein3

In deinem Bild sind auch Transistoren in ROT gefasst. Wenn die den wert 001 oder so haben, sind die auf jeden Fall DEFEKT
mfg jörg


[Beitrag von Rübelzahl am 28. Jan 2007, 21:09 bearbeitet]
k2000n
Stammgast
#15 erstellt: 28. Jan 2007, 21:19
Danke schonmal für deine Antworten!
Nochmal kurz zu meinem Verständnis (sorry wenn ich schon nerve), die linken vier markierten sind Dioden (bzw. in den "Kästen" befinden sich je zwei Dioden).
Die beiden Markierten rechts sind Transistoren.
Stimmt das soweit?
Denn wie gesagt, wenn ich jeweils zwei aneinanderliegende Beinchen messe (also nicht Bein 1 und Bein 3), dann zeigen alle einen Wert an, bis auf die Dinger rechts (Transistoren?).
Diese sind dann also definitiv defekt?!

Hab ich das soweit richtig verstanden?

Und wenn ja, woher bekomm ich solche Transistoren?
MfG,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#16 erstellt: 28. Jan 2007, 21:28

Nochmal kurz zu meinem Verständnis (sorry wenn ich schon nerve), die linken vier markierten sind Dioden (bzw. in den "Kästen" befinden sich je zwei Dioden).
Die beiden Markierten rechts sind Transistoren


Richtig, die hinten silbern sind auf dem "Rücken" sind deine Endstufentransistoren (ein teil davon)


Denn wie gesagt, wenn ich jeweils zwei aneinanderliegende Beinchen messe (also nicht Bein 1 und Bein 3), dann zeigen alle einen Wert an, bis auf die Dinger rechts (Transistoren?).
Diese sind dann also definitiv defekt?!


von der Ferne aus betrachtet ja ;)wobei bei den Transistoren zu bedenken gilt, dass du da lle Beinchen untereinander messen solltest. Sobald bei einem Transistor 001 oder so auftaucht ist der defekt


Und wenn ja, woher bekomm ich solche Transistoren?


na bei den verschiedenen Elektroshops, wie z.B. Reichelt etc. Google mal einfach Schreib dir mal die Bezeichnung von den defekten Transistoren auf und poste die mal

DU NERVST NICHT!!! Dafür ist dasFORUM da
mfg Jörg


[Beitrag von Rübelzahl am 28. Jan 2007, 21:30 bearbeitet]
k2000n
Stammgast
#17 erstellt: 28. Jan 2007, 21:37
Also die haben beide die gleiche Bezeichnung:
0027
TIP36C

Danke,
Diddy
Rübelzahl
Inventar
#18 erstellt: 28. Jan 2007, 21:55

RompaStompa schrieb:
Also die haben beide die gleiche Bezeichnung:
0027
TIP36C

Danke,
Diddy


OK TIP 36C findest du bei www.reichelt.de entspricht einem BD250C

Normalerweise sollte man dann auch die Gegenspieler wechslen. Denn es ist nicht auszuschließen, dass diese auch was abbekommen haben. Das müßten dann TIP 35C/ BD 249C sein.

mfg jörg


[Beitrag von Rübelzahl am 28. Jan 2007, 21:56 bearbeitet]
k2000n
Stammgast
#19 erstellt: 28. Jan 2007, 22:02
Habs auch grad bei Reichelt gesehen - direkt unter Tip 26c (und bei Conrad, aber da kosten die das doppelte).
Für das Geld werd ich dann schon gleich alle tauschen (stimmt, sind die TIP35c, zumindest wenn mit Gegenspieler die drüberliegenden gemeint sind).
Wäre ja optimal wenn man für 5€ die Endstufe reparieren kann...
MfG,
Diddy

Edit:
Jetzt hab ich noch kurz ne Frage, bei der du mir sicher auch helfen kannst:
Kann es was bringen, bei alten Endstufen einfach mal die Elkos zu tauschen? Bin mir nicht sicher, ob meine Zeus VII noch ihre volle Leistung bringt und hab gehört, dass die mit der Zeit austrocknen können und dadurch weniger Leistung verursachen.
Oder können da genausogut andere Teile "gealtert" sein und der Tausch der Elkos dadurch rausgeschmissenes Geld sein?
Rübelzahl
Inventar
#20 erstellt: 29. Jan 2007, 05:27
Meistens sind es kleine Beträge um die endstufe wieder zum Leben zu erwecken. Freue mich, wenn ich dir helfen konnte.

Was die Kondensatoren betrifft, JANEIN. Sie trocknen mit der Zeit aus, aber dass kann man nur fest stellen wenn man die auslötet und mit einem speziellen Messgerät durch misst.
mfg jörg
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