Frequenzweiche Selberbaun

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Würfler
Neuling
#1 erstellt: 13. Dez 2004, 13:05
Moign leutz,

ich würd mir gern ne Frequenzweiche für meinen woofer bauen da meine Endstufe keinen Hoch, Tiefpassfilter besitzt und somit mein woofer mitsingt. Was brauch ich alles dazu?

MFG Würfler
Papa_Bär
Inventar
#2 erstellt: 13. Dez 2004, 13:30
Nach Möglichkeit sollteste jemanden haben der sich damit auskennt^^ inkl. Messtechnik und die TSP deines Subs.
Ansonsten nen Weichenrechner z.B. unter www.visaton-bausaetze.de , ne Platine, die passenden Bauteile die dann draufkommen, Anschlussterminal, Gehäuse dafür, das wärs dann eigentlich..sollte aber wirklich jemand bauen der sich damit gut auskennt...Theorie und Praxis unterscheiden sich doch deutlich.

MfG IchMussFord
polosoundz
Inventar
#3 erstellt: 13. Dez 2004, 13:38
Ne passive Weiche für nen Woofer mit den entsprechenden Trennfrequenzen wird sehr groß/teuer, ich würd mir eher eine aktive Subweiche besorgen und die vor den Amp schalten...
Würfler
Neuling
#4 erstellt: 13. Dez 2004, 15:21
Also das mit´n zusammenbaun is kein stress bin ja selber elektriker ich bräucht halt nur ne bauanleitung.

MFG Würfler
Blut-aus-Ohren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Dez 2004, 16:24
Also ne Passive Weiche für nen Sub ist teuer.
Da brauchste schon ne Fette Spule über 5 mH
die zudem noch nen möglichst geringen Wiederstand hat.
Und da wirds teuer. Denn der Wiederstand der Spule versaut
den DF. Also kannst da ordentlich Geld buttern wenn du es
richtig machen willst.
Papa_Bär
Inventar
#6 erstellt: 13. Dez 2004, 16:43
Is des Zeug echt so teuer??
ich bekomm des von ner Firma gebaut die auch für MB Quart, glaub Rainbow usw baut.Kostet mich nix....aber die spulen wern doch nich die Welt kosten...is doch ausser kupfer nix dran....kannste ja selber wickeln^^

MfG IchMussFord
Blut-aus-Ohren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 13. Dez 2004, 17:01
Na ne richtig gute fängt bei 50€ an.
Rede aber über ne reine Luftspule.
Bei Kern oder Glockenspulen haste irgenwann sättigung im
Material. Quasi du kommst über 500 oder 1kW nicht hinaus.
Dafür haste geringeren Wiederstand.

Selber wickeln kann man auch aber dan haste 100
pro lustige Mikrofonie Effekt drine auser du verpinselst
alles schön mit Spulenlack.Voraussetzung du hast ein
Messinstrument zum messen der Induktivität.

Ich meine nur das das resultat hinter ner aktiven Weiche auf jedenfall hinterherhinkt und dafür Geld ausgeben wäre doch schade.
nick99
Stammgast
#8 erstellt: 13. Dez 2004, 18:40
http://www.pioneer.d...&taxonomy_id=362-384

hab die Weiche noch rumliegen ... kannst mir ja mal nen Angebot per PM/Email machen ...

Wobei ich nicht 100% sicher bin ob die Beschreibung da stimmt ... meine hat zwar die gleiche Bezeichnung und sieht genauso aus, aber hat einen Cinch-Input, einen Cinch-Lowpass-Output und einen Cinch-(Fullrange oder Highpass)-Output ... also optimal für deine Anwendung.


[Beitrag von nick99 am 13. Dez 2004, 18:45 bearbeitet]
Papa_Bär
Inventar
#9 erstellt: 13. Dez 2004, 18:56
Also in der Firma liegen die tausendfach rum...mit und ohne kern un was es da sonst noch gibt...^^ sollte da wohl en paar mitnehmen un verkaufen wenn die so teuer sind..^^
mrniceguy
Moderator
#10 erstellt: 13. Dez 2004, 19:57
Zubehör für Frequenzweichen bekommst du z.B. bei www.intertechnik.de (da kannst du dir ja mal den Katalog schicken lassen, sind echt ein paar klasse Sachen drin).
Aber las dir gesagt sein gute Bauteile kosten auch ihr Geld. Eine "Bauanleitung" kannst du HIER bekommen. Einfach links auf "FREQUENZWEICHE" klicken und dann auf "WEICHE (JAVA)".
Dann einfach die nötigen Daten eingeben und es wird dir gesagt was du alles benötigst.

EDIT: @Ford:
sollte da wohl en paar mitnehmen un verkaufen wenn die so teuer sind
Sowas gehört sich aber nicht und ist strafbar!


[Beitrag von mrniceguy am 13. Dez 2004, 19:59 bearbeitet]
maschinchen
Inventar
#11 erstellt: 13. Dez 2004, 21:14
noch ein kleiner HInweis von mir:

Passive Weichen sollten am Besten auf den "Hörraum" optimiert werden. Dies ist recht aufwändig und man braucht ein wenig Erfahrung (und Messequipment), um das stressfrei hinzubekommen (zudem einige BAuteile mehr, als eine Standartweiche zu bieten hat.)
mrniceguy
Moderator
#12 erstellt: 13. Dez 2004, 21:27
Wie passt man Weichen denn an den Hörraum an? Hast du mir nen Link oder eine Erklärung. Bin neugierig.
Papa_Bär
Inventar
#13 erstellt: 13. Dez 2004, 21:34
@MrNiceGuy
isses net wenn die Firma meinem Onkel gehört...der gibt mir die schon so...vielleicht kennt ja jemand hier BLM Elektrobauteile...^^da wern die Dinger produziert..

Ohne Vitamin B hätt ich netma nen Radio im Auto..^^

MfG IchMussFord
mrniceguy
Moderator
#14 erstellt: 13. Dez 2004, 21:41
Ok, das ist was anderes.
Nicht dass hier jemand auf falsche Ideen kommt
maschinchen
Inventar
#15 erstellt: 13. Dez 2004, 23:22

mrniceguy schrieb:
Wie passt man Weichen denn an den Hörraum an? Hast du mir nen Link oder eine Erklärung. Bin neugierig.


Zunächst stellst du die Weiche so zusammen wie es im Lehrbuch steht.

Danach wird gemessen. Phasengang, Frequenzgang... der einzelnen Chassis an der Frequenzweiche, und zusammen.
Dann kann man noch mit Verpolen experimentieren und dann die Weichen anpassen, bis der Freuenz- und ggf. der Phasengang passt.

Einstieg z.B. im "HAndbuch der LAutsprechertechnik" von F. Hausdorf
ansonsten weiterführende Fachliteratur durchsuchen...

Habe selbst erst eine Weiche modifiziert, nach Anleitung (Home-LS). ISt aber schon einige Zeit her...


[Beitrag von maschinchen am 13. Dez 2004, 23:24 bearbeitet]
Papa_Bär
Inventar
#16 erstellt: 14. Dez 2004, 00:23
Is auf jeden Fall en ganzes Stück Arbeit...bekomm grad selbst welche gefertigt,am WE wird dann gemessen un umgebaut,angepasst usw.Ohne Erfahrung und Messgeräte gehts kaum...aber auch mit Lehrbuchrechnungen kann man eigentlich schon fürn "normalen" Menschen recht brauchbare Ergebnisse erzielen...
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