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Cinchkabel tatsächlich so unterschiedlich?

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jandus
Stammgast
#602 erstellt: 23. Apr 2026, 09:48

Dialogstörung
Dialogstörung liegt vor, wenn ein Mitglied absichtlich den normalen Verlauf der Dialoge in einem Thread stört. Das kann z.B. durch wiederholtes Unterbrechen der Konversation zwischen anderen Mitgliedern geschehen, durch Belästigungen oder durch die Schaffung von Feindbildern oder Feindseligkeiten.

http://www.hifi-forum.de/news/nutzungsbedingungen/

Inwieweit es auf Teilnehmer hier zutrifft, muss die Moderation entscheiden.

Aber jeder hat doch die Wahl,in seinen Beiträgen Freundlich und höflich zu bleiben.
kölsche_jung
Moderator
#603 erstellt: 23. Apr 2026, 10:04
@Gerd ... ja, manchmal sind die Fronten leider sehr verhärtet

Liegt mE daran, dass den wenigsten ein "Perspektivwechsel" (soll heißen sich in den anderen hineinversetzen) gelingt.
ich kann mich halt noch an mich selbst vor x Jahren erinnern ... ich hab zB den Blödsinn mit dem skineffekt auch nachgeplappert (was mir heute noch hochnotpeinlich ist) und weiß, wie stabil man an seiner Überzeugung festhalten kann ... sei sie noch so falsch.

Daneben habe ich beruflich häufig mit "Wahrnehmung" zu tun, manchmal gibt es sogar Wahrnehmung vs Überwachungsvideo ... das führt gelegentlich zu überraschenden Ergebnissen (ein Zeuge warf mir mal vor, ich hätte das Video gefälscht) ... wobei das "gemeinsame Anschauen" eines Videos wiederum schöne Hinweise auf Suggestion geben kann.

Das sind alles wahnsinnig spannende Themen, wobei man die Ergebnisse mE auch für sich nutzen kann.

Wenn zB ein Accu-Fan den Klang mit nem Accuphase als "besser" wahrnimmt ... naja, dann soll er sich halt einen kaufen
Ob man im Blindtest einen Unterschied hört, ist mE insoweit irrelevant, da man ja normalerweise auf die Geräte schauen kann, bzw zumindest weiß, welche Geräte laufen ... und da gibts halt Leute, die irgendeinen "Spleen" haben.

Ich lehne zB Lautstärkesteller mit wenig Drehwiderstand ab ... das geht bei mir nicht, da muss ein satter Gegendruck sein
... und bevor du fragst ... ja natürlich bediene ich meine Geräte fast ausschließlich mit der Fernbedienung ... ist aber egal ... ein labbriger Drehregler würde mich wahnsinnig machen ... verrückt, ist aber so
ostfried
Inventar
#604 erstellt: 23. Apr 2026, 10:27

jandus (Beitrag #602) schrieb:

Dialogstörung
Dialogstörung liegt vor, wenn ein Mitglied absichtlich den normalen Verlauf der Dialoge in einem Thread stört. Das kann z.B. durch wiederholtes Unterbrechen der Konversation zwischen anderen Mitgliedern geschehen, durch Belästigungen oder durch die Schaffung von Feindbildern oder Feindseligkeiten.

http://www.hifi-forum.de/news/nutzungsbedingungen/

Inwieweit es auf Teilnehmer hier zutrifft, muss die Moderation entscheiden.

Aber jeder hat doch die Wahl,in seinen Beiträgen Freundlich und höflich zu bleiben.




@kölsche_jung

Das mit dem Regler kenn ich.


[Beitrag von ostfried am 23. Apr 2026, 10:30 bearbeitet]
kölsche_jung
Moderator
#605 erstellt: 23. Apr 2026, 10:42

ostfried (Beitrag #604) schrieb:
...
@kölsche_jung

Das mit dem Regler kenn ich.

echt? dir ist klar, dass das bei weitem bescheuerter als Klangkabel ist ...

... mal schauen, ob das noch irgendwer mit was auch immer toppen kann, ich glaubs ja nicht bzw da würde mir echt nix einfallen
n5pdimi
Inventar
#606 erstellt: 23. Apr 2026, 10:48
[quote="kölsche_jung (Beitrag #605)"]
Das mit dem Regler kenn ich. [/quote]
echt? dir ist klar, dass das bei weitem bescheuerter als Klangkabel ist ...

[/quote]

Warum sollte das bescheuert sein? Sowas kann einen zur Weißglut bringen, wenn sich etwas einfach "falsch" anfühlt....
8erberg
Inventar
#607 erstellt: 23. Apr 2026, 11:00
Hallo,

tja, so hat jeder seine "Macken". Bei mir ist es das das Fläschchen Isopropanol mit Pinselchen zur Nadelreinung am Plattenspieler seinen definierten Platz haben muss...

Irgendwas ist ja immer.

Peter
Yamahaphilist
Stammgast
#608 erstellt: 23. Apr 2026, 11:17
Wenn wir mit Kabelklang durch sind gehen wir dann zum Nadelklang über und ob verschiedene Reinigungsalkohole 70 oder 99% hörbare Unterschiede machen
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#609 erstellt: 23. Apr 2026, 11:26
Schön, dass hier mal ein paar Marotten preisgegeben werden. Es ist menschlich und normal.
"Anfassqualität" kenne ich auch. Ich hatte eine Toshiba 15er Mini-Anlage: wunderbar, so etwas gibt es heute nur noch in sehr exklusiven Preisregionen.

Ich habe so eine CD mit einem Track, der angeblich das Laufwerk demagnetisiert, soll man ca. alle 2 bis 4 Wochen machen, ohne dass die schreiben, nach wie vielen CDs sich das empfiehlt. Ob' s funktioniert? Keine Ahnung, ich mache es einfach ab und zu, es beruhigt irgendwie.

Nadelreiniger mit Isopropanol: setze ich seltener ein, weil ich Angst habe, es könnte den Kleber der Nadel lösen. Also puste ich den Staub lieber weg oder reinige trocken. Rational? Wahrscheinlich nicht. Genauso rational, wie die Angst in einem Aufzug stecken zu bleiben, auch wenn man niemand kennt, dem das schon mal passiert ist.

Jeder hat wahrscheinlich in seinem Alltag ein paar irrationale Rituale, an denen er aus Gewohnheit festhält.

Gerd


[Beitrag von bielefeldgibtsnicht am 23. Apr 2026, 11:27 bearbeitet]
kölsche_jung
Moderator
#610 erstellt: 23. Apr 2026, 11:47

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #609) schrieb:
... Genauso rational, wie die Angst in einem Aufzug stecken zu bleiben, auch wenn man niemand kennt, dem das schon mal passiert ist. ...

Du kennst jemandem, dem das schon passiert ist ...

vor Terminen fahr ich nie wieder Aufzug


bielefeldgibtsnicht (Beitrag #609) schrieb:
... Jeder hat wahrscheinlich in seinem Alltag ein paar irrationale Rituale, an denen er aus Gewohnheit festhält.

ja wahrscheinlich ... "kritisch" wird es mE erst dann, wenn man sich a) für seine Marotten einen "sachlichen Grund" herbeizudenken versucht und b) dann auch noch gegen naturwissenschaftliche Erkenntnisse wendet

wenn mir zB jemand entgegnen würde, dass ich mein Pensum für im Aufzug steckenbleiben vorerst erfüllt hätte und die Wahrscheinlichkeit dagegen spricht, dass mir das alsbald wieder passiert ... würde ich ihm wohl recht geben ...
kölsche_jung
Moderator
#611 erstellt: 23. Apr 2026, 11:56

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #609) schrieb:
... Ich habe so eine CD mit einem Track, der angeblich das Laufwerk demagnetisiert, ...

ausm Bauch raus würde ich sagen ... völliger Unsinn

da wird mE ein ursprünglich sinnvoller Vorgang (bei Tonbandgeräten/Cassettendecks) auf eine andere Art Gerät übertragen und "irgendwas daherfabuliert"
mir ist auch völlig unklar, wie das Abspielen einer CD irgendwas entmagnetisieren könnte und mir ist ebenso unklar was und wie da an einem CDP erstmal aufmagnetisiert werden könnte ... da würde ich erstmal nach Antworten suchen ...

andererseits hast du die CD ja und - aufgrund der von mir vermuteten völligen Wirkungslosigkeit - dürfte das Abspielen auch nicht schaden
Padang_Bai_
Inventar
#612 erstellt: 23. Apr 2026, 12:30
Das erinnert mich an die Purist Audio System Enhancer CD. Neupreis 500 DM.
Wurde seinerzeit von Uwe Kirbach in Image Hifi enthusiastisch gefeiert.
raindancer
Inventar
#613 erstellt: 23. Apr 2026, 12:33
An die Geläuterten: Warum habt ihr euch teure/hochwertige Kabel gekauft, wenn ihr nix davon habt? Und das z.T. mehrfach? Da komm ich nicht mit.
jandus
Stammgast
#614 erstellt: 23. Apr 2026, 12:44
Das war vor meiner Läuterung und ich glaubte es würde was bringen...aber das hatte ich ja schon geschrieben.

Ich kann deine Frage verstehen, weil ich auch mal ein vermeintliches Goldohr war,ich wollte dazugehören, ging meinen Hifi-Händler mindestens einmal
Wöchentlich auf den Sack,ob er nicht was neues Klangverbesserendes hat. Fast wie ein Junkie-Käufer...

https://m.youtube.com/watch?v=3MQCkny4GJc

Was es nicht alles gibt
Hier ein Kommentar zum Video

Audiophilen wird das Herz brechen an dem Tag, an dem sie lernen, wie die digitale Datenübertragung funktioniert

Noch ein Kommentar zum Video

Ich überprüfte die Website des Unternehmens, das es aus Neugier herstellte, und wurde mit einem Stromkabel in Höhe von 5 k-Dollar empfangen, das in seiner Beschreibung versprach, "jegliche Stromversorgung und Erdgeräusche mit Finemet-Perlen auszulöschen"

Audiophile haben ein Verhältnis von Geld zu Sinn von 1000:1, wie es scheint


[Beitrag von jandus am 23. Apr 2026, 13:11 bearbeitet]
Baumi4271
Ist häufiger hier
#615 erstellt: 23. Apr 2026, 13:17

raindancer (Beitrag #613) schrieb:
An die Geläuterten: Warum habt ihr euch teure/hochwertige Kabel gekauft, wenn ihr nix davon habt? Und das z.T. mehrfach? Da komm ich nicht mit.


Ich kaufe keine teuren Kabel (ab wann ist ein Kabel denn teuer???)aber habe eine Vermutung.
Du kaufst Dir ein neues cooles HIFI Gerät bei dem dir die Stereo oder Audio suggeriert, dass das deine Anlage Klanglich aus den Angeln hebt.
Vorhänge gehen auf und Schleier fallen.
Nun schließt du es an und und und..... nix iss (oder nicht im erwarteten Maße). Jetz erst mal schauen, woran das liegt...ah, logo, die Kabel sind es... Wenn du die jetzt noch tauschst....dann aber...Also neue Kabel gekauft, kein Geld mehr für neues also muss es am Kabel gelegen haben...
Bezieht sich jetzt eher so auf die allgemeine Frage warum man teure Kabel kauft...
Bei mir hat der Tausch des Verstärkers gereicht um meine Erwartung an besser zu erfüllen. Deswegen durften die Billigkabel bleiben


[Beitrag von Baumi4271 am 23. Apr 2026, 13:45 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#616 erstellt: 23. Apr 2026, 14:51

raindancer (Beitrag #613) schrieb:
An die Geläuterten: Warum habt ihr euch teure/hochwertige Kabel gekauft, wenn ihr nix davon habt? Und das z.T. mehrfach? Da komm ich nicht mit.


Wie bist Du denn darüber weggekommen das es weder den Osterhasen noch den Weihnachtsmann gibt? Da komm ich jetzt auch nicht mit.


kölsche_jung (Beitrag #610) schrieb:

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #609) schrieb:
... Genauso rational, wie die Angst in einem Aufzug stecken zu bleiben, auch wenn man niemand kennt, dem das schon mal passiert ist. ...

Du kennst jemandem, dem das schon passiert ist ...

vor Terminen fahr ich nie wieder Aufzug


Meinem damaligen Chef ist das mit seiner jüngsten Tochter ausgerechnet am Wochenende passiert - und damals gab es weder Handy noch sonstwas in der Art (1980 war das).
Nur das die beiden fehlten merkte der Rest der Familie nach ein paar Stunden und gingen auf die Suche...

Danach war der Seniorchef nachdenklicher... so wenigstens mein Eindruck.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 23. Apr 2026, 14:55 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#617 erstellt: 23. Apr 2026, 15:08

Baumi4271 (Beitrag #615) schrieb:
Du kaufst Dir ein neues cooles HIFI Gerät bei dem dir die Stereo oder Audio suggeriert, dass das deine Anlage Klanglich aus den Angeln hebt.

Kannst du haken, in diesen Zeitungen schau ich mir maximal die Bilder an, regelmäßig gelesen hab ich die nie und falls überhaupt max 5 Exemplare gekauft. Bei mir stehen vermutlich nur Testverlierer, aber ich meine sowas gibts dort eh ned mehr, ist alles supertoll.

Ich hab seit 25J meine Linie gefunden und schaue mir Neuvorstellungen meiner Lieferanten an und prüfe ob klanglich, optisch und finanziell attraktiv und leistbar und entscheide dann ob Kauf oder nicht.
raindancer
Inventar
#618 erstellt: 23. Apr 2026, 15:12

8erberg (Beitrag #616) schrieb:
Wie bist Du denn darüber weggekommen das es weder den Osterhasen noch den Weihnachtsmann gibt?

Das sind fake news.
8erberg
Inventar
#619 erstellt: 23. Apr 2026, 15:12

raindancer (Beitrag #617) schrieb:

Ich hab seit 25J meine Linie gefunden und schaue mir Neuvorstellungen meiner Lieferanten an und prüfe ob klanglich, optisch und finanziell attraktiv und leistbar und entscheide dann ob Kauf oder nicht.


Tja. Dann lebst Du anscheinend wirklich glücklich in Villa Kunterbunt.

Grüß Herrn Nielsson und Kleiner Onkel von mir.

Peter
stoske
Inventar
#620 erstellt: 23. Apr 2026, 15:17

8erberg (Beitrag #616) schrieb:


Wie bist Du denn darüber weggekommen das es weder den Osterhasen noch den Weihnachtsmann gibt? Da komm ich jetzt auch nicht mit.


Beste Antwort. Wunderbar. 10 Punkte und herzlichen Dank.

Der Mensch ist per se lernfähig. Es dauert nur unterschiedlich lang.
ardina
Inventar
#621 erstellt: 23. Apr 2026, 15:18

8erberg (Beitrag #619) schrieb:


Tja. Dann lebst Du anscheinend wirklich glücklich in Villa Kunterbunt.

Grüß Herrn Nielsson und Kleiner Onkel von mir.

Peter


Peter, haust du jetzt schon auf ganz normale und harmlose Aussagen drauf? Das könnte man auch als Trollerei auslegen, oder du hast tatsächlich zu viel Langeweile.

So Beiträge nerven ähnlich, wie der Unsinn von Just Music.

8erberg
Inventar
#622 erstellt: 23. Apr 2026, 15:30
Hallo,

ganz ehrlich: dann lese bitte die Beiträge von "Raindancer" vorher.

Es reicht manchmal wirklich, ich habe ja gehofft er würde einmal in sich und auf Argumente eingehen.

Peter
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#623 erstellt: 23. Apr 2026, 16:14
@8erberg: Ich habe mehere Seiten zurückgescrollt:
Was hat raindancer denn so Schlimmes geschrieben? Ich finde nichts.

Möglicher Irrtum: Kann sein dass ich auch einen Enhancer Track auf einer gebrannten CD habe und es gar nicht "Demagnetisieren" heißt. Habe mich hier wahrscheinlich falsch ausgedrückt.
Aber ich bin nicht besessen von so etwas:
Momentan finde ich diese CD nicht und suche auch nicht danach. Wenn sie irgendwann wieder auftaucht, setze ich sie vielleicht mal wieder ein.
Aber auch hier gibt es nach einem ersten Einsatz keinen zweiten Vergleichsversuch. Wenn was dran ist, frühestens nach 14 Tagen.
Eigentlich interessiert mich das nicht wirklich.

Eine leere Batterie im Audio-Technica Nadelreiniger würde ich allerdings umgehend erneuern.

Auch Goldohren setzen Prioritäten, mich eingeschlossen.

Gerd
Yamahaphilist
Stammgast
#624 erstellt: 23. Apr 2026, 17:51
Zu meinem Verständnis, benutzt du das Wort Goldohr wie eine Art „klingendes Statussymbol“ für "sehr gutes Gehör" oder "hohen Anspruch an Klangqualität"? Meinst du, dass du hierbei Musik besonders intensiv, detailliert oder audiophil genießt oder benutzt du das Wort als eine Art Selbstzuschreibung von hoher Kompetenz in Sachen Musikwiedergabe. Manchmal denke ich, man müsste da etwas differenzierter formulieren.
Nur als Anmerkung
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#625 erstellt: 23. Apr 2026, 18:34
Ich dachte die Begriffspaarung Holzohr - Goldohr wäre in diesem Forum Allgemeingut.

Wie dem auch sei. Hier mein Verständnis der oben genannten Begriffspaarung: Goldohren hören Unterschiede, deren Existenz von den Holzohren so nicht wahrgenommen oder sogar bestritten wird.
Holzohren ziehen zur Bestätigung Ihrer Positionen gerne Messergebnisse heran, Goldohren können in der Regel nicht mit Messergebnissen dienen und werfen ihre Hörerfahrung als Differenzierungswerkzeug in die Waagschale, berufen sich also auf Erfahrungswissen.

Gerd
jandus
Stammgast
#626 erstellt: 23. Apr 2026, 18:50

Zunächst gibt es tatsächlich Grenzen, was man hören kann und was nicht. Ich musste aber auch lernen, wie fein das menschliche Gehör ist. Die "goldenen Ohren" – so nennen wir die Testpersonen, die ein geschärftes und trainiertes Gehör haben – haben in der Anfangszeit sehr geholfen, zu verstehen, was funktioniert und was nicht. MP3 ist nicht perfekt. Man kann bestimmte Musikstücke komprimieren, und ich höre den Unterschied zum Original. Das Nachfolgeformat AAC ist bei einer Bitrate, die hoch genug ist, so nahe am Perfekten, dass wir alle "goldenen Ohren" damit in die Irre führen können. Aber auch bei MP3 ist fast alles auf die Psychologie zurückzuführen. In vielen Experimenten konnte gezeigt werden, dass das, was wir hören, im Wesentlichen durch Erwartungen bestimmt wird. Viele Leute meinen einfach, wenn etwas komprimiert ist, muss es schlecht sein, und nehmen das auch so wahr.

https://www.derstand...die-umwelt-reagieren

Hier ein Interview mit Karlheinz Brandenburg bzgl goldenen Ohren. Sie sind eben wertvoll,wenn es um Wissenschaft geht.
Skaladesign
Inventar
#627 erstellt: 23. Apr 2026, 18:56

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #625) schrieb:

Hier mein Verständnis der oben genannten Begriffspaarung: Goldohren hören Unterschiede, deren Existenz von den Holzohren so nicht wahrgenommen oder sogar bestritten wird.
Holzohren ziehen zur Bestätigung Ihrer Positionen gerne Messergebnisse heran, Goldohren können in der Regel nicht mit Messergebnissen dienen und werfen ihre Hörerfahrung als Differenzierungswerkzeug in die Waagschale, berufen sich also auf Erfahrungswissen.


Gerd, du bist ein Hopfen- und Malz-verlorener. Ich hab schon lange nichtmehr so ein Unfug gelesen.

Edit: Jaja Ehrfahrungswissen vs. Physik


[Beitrag von Skaladesign am 23. Apr 2026, 18:58 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#628 erstellt: 23. Apr 2026, 19:13

raindancer (Beitrag #613) schrieb:
An die Geläuterten: Warum habt ihr euch teure/hochwertige Kabel gekauft, wenn ihr nix davon habt? Und das z.T. mehrfach? Da komm ich nicht mit.



Habe ich nicht. Ich nutze aktuell nur symmetrische Kabel aus meiner PA Grabbelkiste in jeweils pssender Länge und alle mit Neutrik Stecker.

Die wenigen RCA (vulgo Cinch) Kabel die ich habe sind nur noch diejenigen, die sich durch gute Stecker als stabil bewährt haben.
Nur meine Vintage Technics Anlage und mein Plattenspieler nutzt noch RCA Kabel aber auch hier liegt der Fokus auf guten Steckern. Teuer war kein Kabel, sicherlich alles unter 15€ pro Kabel bzw. kostenlos, weil bei den Geräten dabei.
rat666
Inventar
#629 erstellt: 23. Apr 2026, 19:30
Bei mir ist alles mit Sommer Cable Epilogue verkabelt weil es stellenweise auf 10m Länge direkt neben Stromkabeln liegt.
Durch die gute Schirmung rauscht es deutlich weniger als mit billigen Strippen. Stecker sind d alle XLR von Neutrik.
Klanglich machen sie aber keinen Unterschied.

Zur Goldohrendefinition möchte ich noch anmerken, dass sie offensichtlich e7ne unüberwindbare Abneigung gegenüber Blindtests haben.
jandus
Stammgast
#630 erstellt: 23. Apr 2026, 19:41

Zweifel an der Art der Testdurchführung (obwohl von den Anhängern des Kabelklangs so bestimmt) führten dazu, dass ein weiterer Test gestartet wurde, 2005 in einem HiFi-Studio am Chiemsee. Vorbedingung hierbei, dass die Teilnehmer selbst vorab zu Hause zwei Kabel identifizieren sollten, die sie als klanglich möglichst deutlich unterscheidbar einstufen, diese vorab an der im Studio vorhandenen Anlage unverblindet zur Probe hören und eine Verblindung nur stattfinden sollte, wenn der jeweilige Teilnehmer sicher war, unter den gegebenen Umständen Unterschiede zu hören. Dabei durften Musikbeispiele und Testdauer von jedem frei gewählt werden.
Resultat: Alle Angereisten nahmen an der Verblindung teil, niemand hatte eine signifikante Trefferquote an einer Anlage im deutlich fünfstelligen Preisbereich.

http://www.hifi-foru...ad=5191&postID=88#88

Sie haben sich doch einem blindtest gestellt, aber das Ergebnis...
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#631 erstellt: 23. Apr 2026, 19:46
Die völlige Intoleranz nimmt Skaladesign für sich in Anspruch. Damit kann ich leben, Ernst nehmen kann ich solche Leute nicht.

Ansonsten scheine ich das Gegensatzpaar Holz- zu Goldohr einigermaßen akzeptabel beschrieben zu haben.

Blindtest usw: Es ist unmöglich in so einem kurzen Statement alle Versuchs- und Testmethoden, ob tauglich oder untauglich, aufzulisten.
Halte ich für die grundsätzliche Differenzierung auch nicht für erforderlich.

Gerd
jandus
Stammgast
#632 erstellt: 23. Apr 2026, 20:03
Aber das Erfahrungswissen bei meinem oben verlinkten Beitrag nutzte den Teilnehmern auch nichts.
Uwe_Mettmann
Inventar
#633 erstellt: 23. Apr 2026, 20:20

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #625) schrieb:
Ich dachte die Begriffspaarung Holzohr - Goldohr wäre in diesem Forum Allgemeingut.

Ja, das ist der Fall. Offensichtlich hast du sie aber trotz jahrelanger Forenbeteiligung immer noch nicht verinnerlicht, denn deine Definition stimmt mit der im Forum festgelegten Definition nicht überein.

Ich poste daher noch mal die offizielle Definition der Ohrenklassifizierungen, die hier im Forum festgelegt wurde und somit gilt:

  • Goldohren sind Menschen, die feinste tatsächlich vorhandene Unterschiede hören.

  • Holzohren hingegen nehmen solche feinen und vielleicht auch deutlich hörbare Unterschiede nicht wahr.

  • Dann gibt es noch eine dritte Gruppe, die nicht vorhandene Unterschiede hören, die sogenannten Suggiohren (von Suggestion).

Diese Suggiohren halten sich manchmal für Goldohren obwohl sie tatsächlich dann eher den Holzohren zuzuordnen sind.


Wenn also jemand keinen Unterschied wahrnimmt, kann er ein Holzohr sein, weil er einen vorhandenen Unterschied nicht wahrnimmt oder auch ein Goldohr, weil keine Unterschiede vorhanden sind und er sie somit auch nicht hört

Dass es auch die Ohrenklassifizierung Suggiohr tatsächlich gibt, steht außer Frage, denn es wird ja z.B. auch zwischen bitidentischen Musikdateien Unterschiede gehört und daher darf diese Klassifizierung nicht unterschlagen werden und es muss als Fakt festgehalten werden, dass es nicht nur wie in anderen Foren zwei Ohrenklassifizierung, sondern 3.


Gruß

Uwe
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#634 erstellt: 23. Apr 2026, 20:43
Wo und von wem ist denn diese Definition hier im Forum festgelegt?

Suggiohr habe ich hier noch nie gelesen und ich wurde auch noch nie so bezeichnet.

Gerd


[Beitrag von bielefeldgibtsnicht am 23. Apr 2026, 20:45 bearbeitet]
jandus
Stammgast
#635 erstellt: 23. Apr 2026, 20:47
Ich hoffe Uwe ist mir nicht böse,wenn ich vor ihm antworte, die Definition schreibt das Leben.
Zaianagl
Inventar
#636 erstellt: 23. Apr 2026, 20:50
Goldohren haben in der Regel wesentlich weniger Hörerfahrung als Holzohren, da sie meistens der Suggestion unterliegen.
Sie gewinnen also keine Erkenntnisse bezogen auf das Hören selbst, sondern auf die ganzheitliche, jedoch komplett subjektive Wahrnehmung.
Somit idR auch keinerlei "Erfahrungswissen".


[Beitrag von Zaianagl am 23. Apr 2026, 20:52 bearbeitet]
rat666
Inventar
#637 erstellt: 23. Apr 2026, 21:10

Blindtest usw: Es ist unmöglich in so einem kurzen Statement alle Versuchs- und Testmethoden, ob tauglich oder untauglich, aufzulisten.
Halte ich für die grundsätzliche Differenzierung auch nicht für erforderlich.


Es reicht ein einfacher Blindtest ohne komplexen Aufbau. Danach wirst du für eine grundsätzliche Differenzierung keinen mehr brauchen.
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#638 erstellt: 23. Apr 2026, 21:27
Jetzt fühle ich mich verschaukelt: Es gibt also gar keine "offizielle" Definition?
Was sollen dann solche Behauptungen?

Ich hatte schon so eine Ahnung und hätte so eine Antwort von einem Moderator erwartet.

Gerd
stoske
Inventar
#639 erstellt: 23. Apr 2026, 21:31

Uwe_Mettmann (Beitrag #633) schrieb:


Ich poste daher noch mal die offizielle Definition der Ohrenklassifizierungen, die hier im Forum festgelegt wurde und somit gilt:


Was für eine seltsame und krude Definition, die so undifferenziert ist, dass sie sich auch noch eine weitere und noch seltsamere Gruppe einfallen lassen muss.


- Ein Goldohr ist für ein Goldohr jemand, der besonders gut hören kann und viel Erfahrung mit den klanglichen Aspekten von Geräten und Zubehör hat.

- Ein Holzohr ist für ein Goldohr jemand, der nicht besonders gut hören kann und die klanglichen Aspekte von Geräten und Zubehör entweder nicht beurteilen kann oder ablehnt.

- Ein Goldohr ist für ein Holzohr jemand, der hauptsächlich der Psychoakustik unterliegt und dessen Effekte nicht kennt oder ablehnt. Hörfähigkeit oder Erfahrung sind dabei irrelevant.

- Ein Holzohr ist für ein Holzohr einfach nur gleichgestellt und gleichgesinnt.

Ein "Suggiohr" gibt es nicht. Diese Erfindung wird nur benötigt, weil die Definition nicht berücksichtigt, wer hier was beurteilt.

"...und somit gilt"

Das ist schlicht Unfug, weil es keine Instanz gibt, die sowas für andere festlegt und deshalb praktisch von allen Gruppen zu Recht abgelehnt wird.


[Beitrag von stoske am 23. Apr 2026, 21:32 bearbeitet]
rat666
Inventar
#640 erstellt: 23. Apr 2026, 21:36

- Ein Goldohr ist für ein Holzohr jemand, der hauptsächlich der Psychoakustik unterliegt und dessen Effekte nicht kennt oder ablehnt. Hörfähigkeit oder Erfahrung sind dabei irrelevant.


Hätte man nicht besser schreiben können
jandus
Stammgast
#641 erstellt: 23. Apr 2026, 22:50
Ich glaube Charly vom OEF hat die Begriffe "Goldohr " "Holzohr" nach den nicht bestandenen Blindtests, erfunden.

Hier ein Bericht über ihn:
https://www.spiegel....01-0000-000043960848

Schon der Nutzwert der vielgerühmten Nobelkabel gilt als fraglich. »Eine ordentliche Billigstrippe aus dem Baumarkt genügt«, sagt Fraunhofer-Forscher Sporer. Blindversuche ergeben immer wieder, dass sich Kabel im Klang nicht merkbar unterscheiden.


Nachtrag:

Hier die Referenzen von Prof. Dr.-Ing. Thomas Sporer
https://www.idmt.fra...stration/sporer.html


[Beitrag von jandus am 23. Apr 2026, 23:11 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#642 erstellt: 23. Apr 2026, 23:17

rat666 (Beitrag #629) schrieb:
Bei mir ist alles mit Sommer Cable Epilogue verkabelt

Oha, eine Geständnis, da sind schon paar Hunnis geflossen. Da gefragt wurde ab wann Kabel denn teuer sind würd ich meinen ab denen. Aber billig und teuer sind weiche Attribute, preiswert muß es sein und da entscheidet jeder individuell.
Yamahaphilist
Stammgast
#643 erstellt: 24. Apr 2026, 07:02
Wenn Goldohr eine selbsternannte Qualität ist, unabhängig von tatsächlicher Hörfähigkeit, könnte auch eine gehörlose Person ein Goldohr sein.
8erberg
Inventar
#644 erstellt: 24. Apr 2026, 07:16
Hallo

der "Spiegel"-Artikel zeigt den ganzen Quatsch eindeutig.

Was da die Leute "hören" passiert zwischen den Ohren und nirgendwo sonst.

Egal, nicht meine Kohle...

Als Schlusswort den denkwürdigsten Satz der es eindeutig auf den Punkt bringt:

Super-Ingo bei einer "Fachmesse":
"je mehr Sie bei mir kaufen desto besser klingt es."

Sagt alles in ganz wenigen Worten und sollte jeder kapieren der es kapieren will...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 24. Apr 2026, 07:18 bearbeitet]
rat666
Inventar
#645 erstellt: 24. Apr 2026, 07:32

Oha, eine Geständnis, da sind schon paar Hunnis geflossen


Keine Ahnung wo du da ein "Geständnis" siehst bzw. warum ich etwas gestehen sollte oder müsste.

Die paar Hunnis sind mir persönlich komplett egal, dass Holzohren möglichst billig wollen oder nur billig können ist ein Vorurteil der Goldohren.

Wenn du mein Post vollständig gelesen hast ist für auch aufgefallen, dass es klanglich nichts gebracht hat (wie denn auch).

Der Vorteil des Kabels liegt für mich in der sehr guten Schirmung die auf die benötigten 10m Länge zu meinen Aktivboxen deutlich weniger rauschen verursacht (natürlich mit dem Pegelmesser überprüft) als die Cordial Billig Strippe die ich vorher hatte.
Vermutlich hätte es auch ein billigeres Kabel aus dem SC Katalog getan, ich wollte aber diesbezüglich einfach meine Ruhe haben und oben ins Regal gegriffen.

Wenn Musik spielt macht das Kabel allerdings keinen Unterschied zur Billig Strippe, nur wenn eben gerade keine Musik spielt.

Wegen dem guten Gewissen habe ich dann noch die anderen 2 XLR Verbindungen mit je 1,5m getauscht, hat aber nix gebracht.

An meiner Zweitanlage habe ich aber nur Billig Strippen, da ich dort diese großen Längen nicht habe.
Yamahaphilist
Stammgast
#646 erstellt: 24. Apr 2026, 07:42
Das Goldohrentum könnte ein Zusammenspiel aus Wahrnehmungspsychologie, teuren Investitionen und sozialer Identität sein, wobei ich mittlerweile der Ansicht bin, dass die beiden letzteren Anteile die eigentliche Triebfeder für ersteres sind dürften.


[Beitrag von Yamahaphilist am 24. Apr 2026, 07:42 bearbeitet]
stoske
Inventar
#647 erstellt: 24. Apr 2026, 08:14

Yamahaphilist (Beitrag #643) schrieb:
Wenn Goldohr eine selbsternannte Qualität ist, unabhängig von
tatsächlicher Hörfähigkeit, könnte auch eine gehörlose Person ein Goldohr sein.


Auch für Psychoakustik muss man hören können, nur wie gut, spielt keine Rolle.
Wenn man taub ist, funktioniert auch die Psychoakustik nicht.

Was nützt eine Definition, wenn man sie nicht versteht?
jandus
Stammgast
#648 erstellt: 24. Apr 2026, 09:39
Also könnte man konstatieren ,wer sich hochwertige Kabel kauft,kauft sich eine Geschichte/Anekdote des Kabelherstellers,
was mit dem hören an sich nichts zu tun hat.

Anders,technische Daten eines Kabels die hervorgehoben werden,spielen beim hören keine Rolle, weil nicht hörbar.
rat666
Inventar
#649 erstellt: 24. Apr 2026, 10:30
Würde ich nicht so verallgemeinern wenn es auch in mehr als 99% aller Fälle stimmen dürfte.

Die bessere Schirmung hat in meinem Spezialfall tatsächlich eine messbare Verbesserung des Rauschverhaltens gebracht.

Im Bezug auf die üblichen wahrgenommen Klangveränderungen hat es natürlich nix gebracht.
8erberg
Inventar
#650 erstellt: 24. Apr 2026, 10:47
Hallo,

schlechte Schirmung hab ich auch schon "erwischt" war ein 5-pol-DIN-Kabel von Amazon. Da war nur ein Mantel "über alles" was natürlich bei dem geringen Pegel auf den Rec-Leitungen für Brumm sorgte.

Sonst ging selbst ein Billig-10 m RCA/"Cinch" Kabel problemlos.

Die die immer "probiert doch mal aus" erzählen tun das nicht mit Ihh-Bäh-zweifuffzig-Strippen weil dann ihr Weltbild zusammenbrechen würde...

Peter
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#651 erstellt: 24. Apr 2026, 10:55
Zur Abschirmung scheint es verschiedene Herstellungsvarianten zu geben:

Die große Mehrzahl aller Kabel benutzt einen Schirm.
Anders: z. B. Kimber Cable und DNM-Reson.

DNM-Reson hatte ich selbst. Ich hatte nie den Eindruck, dass die Abschirmumg fehlt. Gebrummt oder stärker gerauscht hat da nichts.

Gerd
flexiJazzfan
Inventar
#652 erstellt: 24. Apr 2026, 11:00
Man sollte vielleicht schon bedenken, dass ein 10m Kabel zu einer Aktivbox kein "Lautsprecherkabel" im normalen Sprachgebrauch ist, sondern ein besonders langes NF Kabel. Dass für diesen Fall die Abschirmung wichtig sein kann, ist ein Merkmal, das zu diesem erweiterten Einsatzgebiet gehört.

Gruß
Rainer
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