Dual CS 5000

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hacky00
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Nov 2007, 18:10
Moiens,
ich befasse mich erst seit kurzem wieder mit dem Thema
Plattenspieler. Mein altes Schätzchen ist ein Dual CS 5000,
bei dem das montierte Ortofon OMB 20 ein wenig muffig klingt.
Gibt es denn für den Bereich Rock und Pop eine lebendige,
knackige Alternative. Für Empfehlungen eurerseits wäre ich
sehr dankbar.
Gruß

Hacky
Blechdackel
Inventar
#2 erstellt: 16. Nov 2007, 20:05
Wirklich muffig. Das wundert mich ein wenig. Vielleicht kann die Ursache auch woanders liegen. Woran ist der Plattenspieler angeschlossen. Nadel abgenutzt?

Spritzigere und "hellere" Alternativen zu OMB 20:

Audio Technica AT 120 E ab 69 €.
Ortofon Vinylmaster White und Viunylmaster Red für 75 bzw. 115 €.
hacky00
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 16. Nov 2007, 20:22
Hallo Blechdackel,

der CS 5000 ist mit einem Clearaudio Quint-Kabel an einen
Vincent SP-331 MK-Amp angeschlossen.
Klingt mit anderen Komponenten super.
Danke.

hacky00
Soulific
Stammgast
#4 erstellt: 16. Nov 2007, 22:03
Hallo Hacky,

was darf das System denn kosten? Das Ortofon ist vielleicht wirklich nicht das richtige. Da gibt es Kandidaten mit mehr Temperament.

Lieben Gruß,
Sebastian
hacky00
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 16. Nov 2007, 22:59
Ei guuude, Soulific,
ich habe so an 100-150 Euronen gedacht.
Irgend ein Vorschlag?
Vielen Dank vorab

Hacky


[Beitrag von hacky00 am 16. Nov 2007, 23:02 bearbeitet]
Soulific
Stammgast
#6 erstellt: 17. Nov 2007, 12:31
Hallo Hacky,

Es gibt drei schöne Systeme, die dir eventuell weiterhelfen können. Das Ortofon Vinyl Master Red spielt sehr lebendig und löst gut auf, das Grado Prestige Red spielt etwas "schöner" als das Ortofon, ist etwas zurückhaltender in den höhen, Stimmen und kleine BEsetzungen gibt es toll wieder und strengt nie an, das Goldring G1006 ist dem Grado nicht unähnlich, löst in den höhen fast so gut auf wie das Ortofon und kommt aufgrund des Nadelschliffs auch gut mit weniger gut erhaltenen Platten klar. Alle drei Systeme lassen sich später duch hochwertigere Nadeln aufrüsten, was die Investition in den Tonabmnehmer zukunftssicher macht.

Lieben Gruß,
Sebastian
hacky00
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 17. Nov 2007, 13:04
Moin, moin, Sebastian,
dass sind doch drei Empfehlungen, mit denen ich was anfangen
kann. Super. Dank dafür und ein schönes Wochenende wünscht

Hacky

P.S.: Falls jemand noch Empfehlungen zu meinem Fall abzugeben
hat wäre ich sehr dankbar.
audiophilanthrop
Inventar
#8 erstellt: 17. Nov 2007, 18:30
Bei den Ortofons scheint man etwas auf Kabel- und Eingangskapazität achten zu müssen. Bei meinem OMP10 jedenfalls stellte ich meßtechnisch (Spektralanalyse) einen ordentlichen Höhenabfall fest (IIRC bereits ab 6 kHz, oder waren es 9?), den es mit dem Technics M24 (Standardsystem SL-BD20, vermutlich AT inside) seinerzeit nicht gegeben hatte. Letztlich habe ich dann den Onkyo-Receiver (mit offenbar eher hohen Eingangskapazität) durch einen günstigen Phono-Pre mit einer Eingangskapazität von nominal 220 pF ersetzt, und siehe da, es geht doch. (Günstige hochwertige Strippen hatte ich bereits, der Unterschied zum Technics-Originalkabel war aber nicht dramatisch.)

So, ich habe mal Google zu den verwendeten Komponenten befragt:
Das Clearaudio Quint ist angegeben mit 340 pF/m - autsch. Selbst schnödes RG58-Koax hat nur 100 pF/m, das als Sat-Koax übliche RG6 gar wenig mehr als 50. Und irgendwo in dem Bereich sollte sich die Kapazität eines guten Phonokabels für MM auch bewegen (optimalerweise ist dann beim Phono-Pre die Eingangskapazität noch wählbar, falls Feintuning erforderlich sein sollte), bei möglichst kleiner Länge. Ich würde mir ein Highend-Phonokabel mit RG-6 und Neutriksteckern (NF2C-B/2, Masse kontaktiert zuerst) selbst zusammenbraten, es gibt aber auch sehr gute Fertigware im höchstens unteren bis mittleren zweistelligen Bereich.
Der Vincent SP-331 MK ist eine Hybrid-Endstufe, wo ist der Phono-Pre?
hacky00
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 17. Nov 2007, 18:46
Halöle, audiophilanthrop,

vielen Dank für den Kabel-Tipp, werde ich in Bälde umsetzen.
Den Audio-Fachverkäufer in meinem Phono-Lädchen werde ich
dazu noch einmal befragen.
Auf jeden Fall werde ich mir mal ein Test-Set mit ver-
schiedenen Kabel mitgeben lassen. Hätte ich vielleicht vorher
schon machen und mich nicht nur auf eine Empfehlung verlassen sollen. Gut, dass man immer noch dazu lernen kann.
Ach so, der Phono-Pre ist bei mir ein Vincent PHO-111.
Danke nochmals,

Hacky
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