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UNIVERSUM SYSTEM 8000

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Mr._Universum
Stammgast
#1 erstellt: 18. Dez 2004, 04:22
Hallo,

ich bin nun seit 1979 Besitzer oben genannter Hifi-Komponenten von Quelle. Die funktionieren noch heute wie am ersten Tag. Darüber hinaus machen sie von aussen, wie auch von innen eigentlich einen sehr soliden Eindruck. Sämtliche Regelknöpfe z. B. sind aus massiven Aluminium gefertigt. Es handelt sich um Tuner, Tape Deck und Verstärker. Jedes dieser Geräte hatte einen Preis von 798,00 DM.
Für damalige Verhältnisse hatten die solche "modernen" Features wie digitale Frequenzanzeige oder digitales Zählwerk, seitliche Handgriffe, beleuchteter Lautstärkeregler,...

Heute stehen diese Geräte bei meiner Mutter im Wohnzimmer und machen dort noch immer eine relativ gute Figur.

Eigentlich interessiert mich schon immer, wer diese Geräte wohl gefertigt hat. Baugleiche oder ähnliche Geräte sind mir noch nie untergekommen.

Würde mich über einige Tipps sehr freuen.

Gruß,

isnah65


[Beitrag von Mr._Universum am 18. Dez 2004, 04:25 bearbeitet]
doc_relax
Inventar
#2 erstellt: 18. Dez 2004, 16:12
Mach doch bitte mal Fotos für uns, hört sich sehr interessant an!
Gruß
doc
Mr._Universum
Stammgast
#3 erstellt: 18. Dez 2004, 17:23
Hi doc_relax,

habe inzwischen auch mal Fotos gemacht:

http://img160.exs.cx/img160/2448/bild0047tf.jpg
http://img160.exs.cx/img160/6231/bild0067ha.jpg

So, nun bin ich mal auf Ideen gespannt.

Gruß,

isnah65


[Beitrag von Mr._Universum am 18. Dez 2004, 17:37 bearbeitet]
Dualist
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Dez 2004, 01:10
Hallo isnah65,

kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube, dass Deine Universum-Komponenten von Grundig stammen. Die haben seinerzeit viele, recht hochwertige Teile für Quelles Hausmarke produziert.
Was auch dafür sprechen würde ist das auf der rechten Seite angeordnete Kassettenfach, wie es auch bei den klassischen Grundig-Decks der FAll war.

Ansonsten eine wirklich schöne Anlage.

Grüße,
Dualist
Mr._Universum
Stammgast
#5 erstellt: 20. Dez 2004, 01:57
Hallo,

und hier noch ein Bild von dem Verstärker der Serie für die, die sich mit den Innenansichten auskennen.

http://img83.exs.cx/img83/1193/bild017verkleinert4nx.jpg

Gruß,

Hansi
DaPickniker
Inventar
#6 erstellt: 20. Dez 2004, 02:26
Hmmm...... Respekt. Die Endstufen deines Universum Amps scheinen ja gut bestückt zu sein. 4 Transistoren pro Kanal und dicke Elkos. Hätte ich gar nicht gedacht
Mr._Universum
Stammgast
#7 erstellt: 20. Dez 2004, 02:57
Hi DaPickniker,

kannst Dir vorstellen, dass ich das damals auch ganz toll fand.

Gruß,

Hansi
DaPickniker
Inventar
#8 erstellt: 20. Dez 2004, 21:18
@ isnah65

wenn man bedenkt, wass heutzutage alles im Quelle Katalog ind Sachen Hifi so angeboten wird . Das einzig vernünftige Gerät , wass ich im letzten Sommerkatalog da gesehen habe, war der Technics 1210er Plattenspieler aber sonst nur Schrott(z.B Minis und Micros oder diese ganzen bescheurten AV/Surround Kompaktanlangen mit allem drum und dran für 99,95 oder was weiss ich ).Klasisches Stereo findet man in solchen Katalogen ja kaum noch.

Dagegen is die oben genannte Anlage fast schon echtes High End meiner Meinung nach
Mr._Universum
Stammgast
#9 erstellt: 21. Dez 2004, 03:45
Hi DaPickniker,

so ist das leider! Das heutige Katalogangebot ist für mich schon lange recht uninteressant geworden. Irgendwie aber sind nicht nur in Katalogen die Geräte langweiliger geworden, sondern auch in allen möglichen anderen Fachmärkten, die sich mit Produkten dieser Gattung beschäftigen. Vieles ist zwar technisch perfekter geworden, hat aber einiges an Flair eingebüßt. Sicherlich ist das ein subjektiver Eindruck. Wird ja auch in anderen Threads hier intensiv diskutiert.

Auch wenn die Universum Geräte einen soliden Eindruck machen, so hatten sie auch schon damals mit Imageproblemen zu kämpfen. Es stand eben nicht ein Name eines bekannten Produzenten drauf, sondern eine Handelsmarke eines Versandhauses.

Oft (aber längst nicht immer) wurden die Geräte von namenhaften Herstellern gefertigt. Grundig hat in der Tat einiges an Quelle geliefert (das sagt ja auch Dualist), im Fall der UNIVERSUM 8000 Serie kann ich mir das allerdings noch nicht so recht vorstellen. Das tollste wäre ja, wenn mal jemand ein Bild von einer baugleichen Anlage hätte.

Gruß,

Hansi
DaPickniker
Inventar
#10 erstellt: 21. Dez 2004, 19:44
Ich frag mich immer, warum man heutzutage keine bezahlbare " gut klingende " Hifi Kompnenten Herstellen kann, die auch ordentlich verarbeitet sindFrüher ging das doch auch. Kein Wunder, dass viele Geräte z.B aus den 70gern heute noch tadellos funktionieren und klingen.
Aber heutzutage fallen die meisten Kisten nach der Garantiezeit einfach aus.

Muss wohl an der heutzutage schlechten "Wirtschaft" liegen oder wass weiss ich.
Mr._Universum
Stammgast
#11 erstellt: 22. Dez 2004, 01:54
Ich glaube, dass das in den wenigsten Fällen bei der heutigen Marktstruktur funktionieren würde. Vielleicht kommen wir ja von der "Geiz ist geil" - Mentalität wieder etwas weg. Marktbeobachter sind der Meinung, dass in Zukunft wieder mehr Wert auf Qualität gelegt werden wird.
Heute muss ja bereits bei der Konstruktion auf niedrige Kostenstruktur geachtet werden. Da läßt sich sicher an der Verarbeitungsqualität gegenüber früher einiges einsparen.
Ich denke, dass wenn man heute einiges an Geld auf den Tisch legt, man schon noch was ordentliches bekommen kann.
Die meisten Konsumenten interessieren sich aber heute für datenreduzierte Kost zu möglichst niedrigen Preisen. Darauf stellt sich das Angebot an Geräten nun ein.

Gruß,

Hansi
crawford
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 03. Jan 2005, 23:27
Hallo,

bin neu hier habe gerade die Beiträge gelesen,
Bilder habe ich zwar noch nicht aber ich habe
auch ein komplettes System 8000 stehen mit den
dazugehörigen 4Wege Boxen alles noch funktions-
fähig, allerdings ist die Tapedeckmechanic sehr
empfindlich. Werde mal versuchen einige Bilder zu
schießen.

P.S. der Verkäufer meinte damals, das die Firma
Otaki die Anlage hergestellt hat, die Firma ist
mir allerdings unbekannt. !?


[Beitrag von crawford am 03. Jan 2005, 23:47 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#13 erstellt: 04. Jan 2005, 03:14
Hi Crawford,

toll, dass es noch jemanden hier gibt, der diese Anlage auch sein eigen nennt. Die dazugehörigen Boxen habe ich auch. Das dürften die Universum LED 1800 sein. 4-Wege Boxen mit einer LED-Kette, die den momentanen Belastungszustand der Boxen anzeigen und zwei Pegelreglern. Diese Boxen sind nach meinen Recherchen komplett mit Visaton Systemen bestückt. Ich denke, dass die also von einem anderen Hersteller stammen (wohl eher ein deutscher) als die elektronischen Geräte.

Inwieweit ist bei Dir die Tape Deck Mechanik empfindlich?

Otaki ist mir auch kein Begriff.

Gruss,

Hansi
crawford
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 04. Jan 2005, 22:25
Hi,

empfindlich weil sich die Anfahr und Rückspulautomatik
nach längerer Benutzung selbstständig gemacht hat wurde
aber repariert, außerdem ist das Gerät gegen leichte Stöße
empfindlich, als ich es von der Reparatur abholte blieb ich mit einem Seitengriff an der Eingangstür hängen dabei sprang
das Schwungrad oder ähnlich aus der Halterung und ich durfte das Gerät gleich wieder dalassen.
Ich habe inzwischen vom Tapedeck und Verstärker Photos gemacht wie kann ich die hier unterbringen ?
Momentan baue ich etwas um deshalb stehen die Teile der Anlage nicht zusammen.
Mr._Universum
Stammgast
#15 erstellt: 05. Jan 2005, 15:07
Hi crawford,

Bilder bekommst Du nicht auf direktem Wege hier eingestellt. Schau mal hier, dort wird es erklärt:

http://www.hifi-foru...rum_id=15&thread=252

Von den Tape Decks habe ich zwei Stück. Die Laufwerksmechanik hat da eigentlich nie Probleme gemacht. Allerdings spiele ich in den letzten Jahren nur noch wenig Compact Kassetten ab. Daher werden die Tape Decks eher geschont.

Eine Kinderkrankheit hatten bei mir damals beide Tape Decks:
wenn man die Cassettenauswurftaste betätigte, ratterte der Hubmagnet der für die Cassettenfachöffnung mit 50 Hz. Dabei ging die digitale Zählwerkanzeige immer auf null. Dieser Mangel ließ sich durch ersetzen von einigen Dioden abstellen.
crawford
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 21. Jan 2005, 21:57
Hallo,

hab jetzt einige Male versucht Bilder einzustellen, anscheinend bin ich zu blöd dazu, ist für so ein
Forum allerdings viel zu kompliziert sollte mal
jemand ändern.
Mr._Universum
Stammgast
#17 erstellt: 24. Jan 2005, 04:09
Hi crawford,

auf jeden Fall bedanke ich mich für Deine Bemühungen. Auch ich musste damals die Möglichkeiten, hier Bilder einzustellen erforschen. Es geht eben nur über eine andere Internetseite. Dort müssen die Bilddateien, die man hier zeigen möchte, abgelegt sein. Vielleicht ändert sich das ja irgendwann einmal und man kann die Bilddateien hier direkt einstellen. Wäre sicherlich eine Erleichterung.

Hattest Du beim Tape Deck die von mir beschriebenen Effekte beim Betätigen der Auswurftaste eigentlich nie?

Gruß

Hansi
crawford
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 24. Jan 2005, 21:26
Hi,


nein das Kassettenfach hat bei mir eigentlich keine Probleme gemacht, eigentlich hat die Anlage immer gut funtioniert, es mußte lediglich das Skalenband des Tuners erneuert werden,
außerdem habe ich die Verstärkerausgänge ein wenig modifizieren lassen damit Geräte mit Chincheingängen besser funktionieren, ich habe zwar noch die komplette Anlage, sie ist allerdings seit einigen Jahren nur die Zweitanlage.



Gruß

Günther
RSV-R
Gesperrt
#19 erstellt: 10. Sep 2008, 21:12
Ich bin durch Querlesen auf diesen Thread aufmerksam geworden. Bei mir steht seit Jahren das Deck aus dieser Serie auf dem Speicher - hatte ich gar nicht mehr dran gedacht. Jetzt habe ich es wieder hervorgekramt und zum Leben erwecken wollen, geht natürlich nur leidlich. Riemen müßen wohl komplett getauscht werden. Was aber schwerer wiegt: die LED-Anzeige ist tot. Keine Ziffer leuchtet. Die vier Sicherungen innert sind aber alle ok.
Hat jemand da eine hilfreiche Idee?

Hat jemand zufällig Unterlagen zu diesem Deck? Bei mir war es damals nur das Deck welches ich gekauft habe - mit Handles dran.
stallion007
Stammgast
#20 erstellt: 10. Sep 2008, 23:40
Ich glaube nicht, dass die Geräte von Grundig kommen und habe mir deshalb nochmal das Grundig-Hifi-Programm von 1979 angesehen und konnte auch keine grossen Ähnlichkeiten feststellen. Auch die Innenansicht des Verstärkers sieht für mich nicht nach Grundig aus. Aber sonst hat Grundig wirklich viel Quelle gebaut. So gab Mitte der 90er ja auch noch die Cityline/Fine Arts Anlage als Universum-Modell.
Mr._Universum
Stammgast
#21 erstellt: 11. Sep 2008, 11:35
Hallo Alois,

das digitale Zählwerk bzw. die Schaltuhr sind natürlich "die" Hingucker dieses Gerätes. Da wäre es schade, wenn die nicht funktionieren. Ich kann Dir an dieser Stelle leider auch keine allgemeingültige Reparaturanleitung geben. Ich hatte vor Ewigkeiten den Fall, dass die Digitalanzeige viel zu dunkel war. Da half der Austausch einer einzigen Diode. Es war eine der vier Dioden D513 bis D516. Die finden sich an der hinteren Ecke der direkt mit der Digitalanzeige verbundenen Platine.
Ich gehe einmal davon aus, dass an Deinem Gerät die vier Steckverbindungen an der Platine der Digitalanzeige guten Kontakt haben.

Es gibt noch eine weitere Krankheit, unter der diese Modellserie gelegentlich leidet. Zumeist nach längerer Erwärmung rattert beim Betätigen der Cassettenauswurftaste der Hubmagnet ziemlich laut, der den Öffnungsmechanismus auslöst. Gleichzeitig springt der Zählwerkstand auf 0000. Sollte auch das an Deinem Gerät vorkommen, so würde ich an Deiner Stelle sämtliche Gleichrichterdioden austauschen. Es handelt sich hier um 3 Graetzbrücken (zu je 4 Dioden - logo) auf der Grundplatine neben dem Netztrafo:
D111 bis D114
D120 bis D123
D115 bis D118

Ich habe hier die Typen 1N 4001 verwendet. Die funktionieren super - kein Rattern mehr.

Der Austausch der Riemen des 2-Motoren-Laufwerkes sollte auch machbar sein.

Die seitlichen Griffe an diesem Gerät dürften heute fast eine Rarität sein. Aber davon abgesehen, ist das Gerät an sich eine Rarität.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 11. Sep 2008, 11:43 bearbeitet]
RSV-R
Gesperrt
#22 erstellt: 11. Sep 2008, 12:42
Hallo Hansi,
danke für die Tipps - ich werde Sie abarbeiten, wenn ich das Zählwerk zum Leuchten bekommen sollte. Es ist halt absolut tot.
Mr._Universum
Stammgast
#23 erstellt: 11. Sep 2008, 13:37
Hallo Alois,

wegen des Display würde ich mir zunächst sämtliche Kontakte vornehmen. Das sind eben die besagten 4 Steckverbindungen.

Auch die Umschalttaste Uhrzeit/Zähler kann die Displayanzeige deaktivieren. Drückt man die Taste nämlich nur halb, dann ist im Display nichts mehr zu sehen. Ich will damit sagen, dass ein Kontaktproblem innerhalb dieser Taste auch ursächlich sein könnte.
Oft sind es nur die Kleinigkeiten, die für Störungen verantwotlich sind. Ich habe drei Expemplare dieses Modelles, keines davon hat ein totes Display.

Gruß,

Hansi
RSV-R
Gesperrt
#24 erstellt: 11. Sep 2008, 17:19
Die Stecker hatte ich schon ab und habe die Kontakte mit Glasfaser gereinigt. Nüscht. Tasten alle durchprobiert - nüscht.
Werde ich wohl doch mal einige Sachen nachlöten.
skyywalker
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 04. Jun 2009, 14:59
Hat jemand von Euch evtl noch eine Bedienungsanleitung vom System 8000 (speziell vom Plattenspieler SuperHifi 8000)?
Grüße
Christian
Mr._Universum
Stammgast
#26 erstellt: 04. Jun 2009, 23:19
Hallo Skyywalker,

eine Bedienungsanleitung zum F086 (das ist die Typenbezeichnung des Universum System 8000 Plattenspielers) habe ich leider auch nicht.

Vielleicht hilft dir bei der Suche der Hinweis, dass dieses Gerät baugleich mit dem "BSR Quanta 700" ist.

Falls du fündig geworden bist, wäre auch ich an der Quelle interessiert.

Gruß,

Hansi
DaFlori
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 04. Jan 2011, 19:04
Hallo zusammen,

ich muß diesen Thread mal wieder nach oben holen.
Mir hats nen Verstärker aus dieser Serie ins Haus geschneit. Leider leuchtet beim Einschalten sofort die "überlastet" Anzeige.
Hat jemand zufällig einen Schaltplan zu diesem Gerät?

Schöne Grüße
Florian
all-by-my-self
Neuling
#28 erstellt: 18. Apr 2011, 13:09
Hi Florian!

ich habe ebenfalls den Verstärker mit identischem Fehler. Aber ich habe noch mehr. Ich habe auch noch die Bedienungsanleitung und den Schaltplan. Und letzterer ist auch noch detailliert beschriftet! Wo bekommt man denn heute noch nen Schaltplan zum Gerät?!!! Leider bin kein Elektroniker und kann weder den Schaltplan ausreichend lesen noch das Gerät reparieren.

Ich schick Dir aber sehr gern nen Scan vom Plan. Wenn Du den Verstärker reparieren kannst/konntest oder rausfindest/weißt, was defekt ist, so laß es uns alle hier im Forum wissen, was zu tun ist.

Wer sonst noch Unterlagen zum System 8000 braucht: mail me!

Wir haben den Verstärker mal Ende der 80er auf ner größeren Party eingesetzt. Das war schon die Zeit, als die ganzen neueren Geräte mit Cinchbuchsen ausgestattet waren. Da stand ich dann ziemlich blöd mit meinen DIN-Anschlüssen da! Nachdem wir irgendwo Adapter organisiert hatten, schaltete sich der aufgerissene Verstärker dann mitten in der Party wegen Überhitzung ab! Er ist also nicht wirklich vollgasfest. Abgekühlt lief er dann wieder wie gewohnt. Wer ne Disco beschallen will: datt is nich die erste Wahl. Zumindestens nicht ohne Wasserkühlung...

Den Phono kann man übrigends auch mit dem System Pickering V15 D1507DJ betreiben. Original soll ein ADC XLM Mk III mit der Nadel ADC RSX sein. Jedenfalls steht's so in der originalen Bedienungsanleitung.

Grüße aus einem kleinen Kaff bei H wech,

all-by-my-self
Mr._Universum
Stammgast
#29 erstellt: 19. Apr 2011, 15:17
Hallo,

wenn die rote Überlast-LED am V2686 dauerhaft leuchtet, kann eine Vielzahl von Fehlern im Verstärker vorliegen. Es dürfte schwer sein einen Standardfehler zu nennen, nur weil diese LED ständig leuchtet und der Verstärker stumm bleibt. Man muss hier schon dezidiert nach defekten Bauteilen Ausschau halten. Dabei kann es sich um verbrauchte Kondensatoren handeln, ebenso um defekte Halbleiterbauteile. So könnte bspw. das auf der Endstufenplatine befindliche Audio-Treiber IC701 - ein LM391-80 - der Übeltäter sein. An einem meiner V2686 war dieses IC einmal defekt. Aber wie gesagt, bei einem Verstärker ist Herumprobieren nicht sinnvoll. Hier ist dringend systematische Fehlersuche anzuraten.

Bezüglich der Sensibilität des Verstärkers im Einsatz sei erwähnt, dass er im Dauerbetrieb bei größerer Leistungsabgabe an seiner Rückseite sehr warm wird. Eine dauerhafte Abschaltung aufgrund dessen ist mir jeoch nicht in Erinnerung. Wohl aber der mimosenhafte Einsatz der Schutzschaltung bei Pegeln an der oberen Leistungsgrenze. Das war bei Partys insofern lästig, da die Musik dann jeweils für eine oder zwei Sekunden verstummte, nur weil ein besonders lauter Musikimpuls die Überlast-Sicherung ausgelöst hatte.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 19. Apr 2011, 15:44 bearbeitet]
Tastaturio
Stammgast
#30 erstellt: 20. Apr 2011, 10:22
Tach zesammen,

ja, ja das leidige Problem des Abschaltens bei Partybetrieb. das gibt es ja auch bei namhaften Herstellern (Akai). Ich kann mich noch gut an unsere Abifeier erinnern (vor ca. 27 Jahren). Mein Kumpel wollte halt mit seiner Akai-Anlage angeben, aber nach einer Stunde war Ruhe, zu heiß geworden. Daraufhin habe ich meine gute alter Universum 6000 Enstufe geholt, 6 boxen drangehangen und dann 24 Stunden unter Vollast laufen lassen. Ist mal gerade handwarm geworden. Und er läuft heute noch immer so gut wie damals :D.

Gruß Michael
SuperGreenDayLife
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 09. Mai 2011, 23:02
Moin zusammen,
Ich möchte auch nochmal mein Ehrfahrungsbericht dazugeben:
Also ich habe 2007 die System Endstufe von meinem Vater geschneckt bekommen. Da ich dahmals eine (oder mehrere)
Endstufe/n für unseres Studio brauchten haben wir diese benutzt.
Vom Ausehen sieht sie vie die typischen Universum Geräte aus,
aber von Klang ist sie doch sehr anders....
So wie ich das von Hi-FI und auch manchmal im PA Endstufen bereich kenne gibts immer ein kleines Grundbrummen.
ABER (jetzt kommts) bei der 8000 ist so was fehlanzeige.
Auch wenn man auf voll Lautstärke dreht ist gar nichts zu hören.
Also perfekt zb für´s Studio.
Aber auch für Dauereinsatzt ist sie echt super.
Wie schon Tastaturio gesagt hat wird sie nach 8 Stunden Dauereinsatzt Handwarm.
Sie wird Wöchentlich 2 mal 6 Stunden gebraucht.
Leider ist mir vor paar Tagen der Letzte Kanal durch geraucht.....
(Von Lautsprecherpaar 2 der Linke)
Ich habe mal reingeschaut und habe alle Elkos, Kondensatoren (alle die möglich waren zu kaufen, da es manche Teile schon gar nicht mehr gibt)
erneuert.
Leider geht er immer noch nicht
Weiß jemand warum oder hat jemand mal Tipps ???

Mit Musikalischen Grüßen Luka-Max
PS: danke für die Antworten im vorraus ;-)
--------------------------------------------------





D€e da sidn µeine Rechtchreibfeher! sad snid spitieal €ffe=te miener Tatterttur


[Beitrag von SuperGreenDayLife am 09. Mai 2011, 23:12 bearbeitet]
Mata_Forgana
Neuling
#32 erstellt: 17. Okt 2011, 10:59
Hallihallo,
beim stichwort "universum" hänge ich mich jetzt einfach mal dran... Habe soeben den universum f086 plattenspieler aus dem 8000 system gefunden. Leider schwebt hier nun aufgrund der fehlenden Kenntniss und Gebrauchsanleitung ein riesiges Fragezeichen herum, denn : der Tonabnehmer fehlt! Kann mir da jemand behilflich sein ?
liebe Grüße
Mata
olsound
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 08. Jan 2012, 14:39
Servus Leute. Mit Universum bin ich sozusagen aufgewachsen und abgesehen von dem stellenweise recht komischen Design habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen damit gemacht. Ich beabsichtige auch, mir einen Dreher (F086) aus der 8000er Serie zuzulegen. Aktuell habe ich aber eine andere Frage. Vor kurzem habe ich für den Spottpreis von 12,-- Euros einen Subwoofer gekriegt, der optimal zu meinen anderen Komponenten passt. Leider steht auf dem schön designten Gehäuse nur "Universum" und sonst nichts. Ich hab ihn auch aufgemacht, aber auch auf dem 25 - cm - Chassis steht nur eine Seriennummer. Kein Hersteller, keine Leistungsangabe - nichts. Das Gehäuse ist solides 18 mm MDF, in downfire ausgeführt, die Front mit dem schön gleichmäßig Treppenaufsatz in schwarzem Plastik. Auch wenn es "nur" Plastik ist: das ist sauber gegossen und die links liegende Bassreflexöffnung einwandfrei entgratet. Das Ganze ist wirklich gut verarbeitet und klingt echt super. Der Woofer steigt gefühlsmäßig sogar tiefer als mein anderer Sub, ein Canton. Mehr Druck macht er auch. Alles in allem scheint mir das ein Monacor zu sein, auch die sauber aufgebauten und gut platzierten Frequenzweichen sehen mir sehr nach Monacor aus. Ein sehr solides, wertiges Teil. Kann der von Monacor sein? Ich habe nur vom Verkäufer die vage Info, dass der Sub ungefähr 15 Jahre alt ist und an die 200,-- D-Mark gekostet haben soll. Scheint ein echtes Spitzengerät gewesen zu sein. Tut jedenfalls brav, zuverlässig und unauffällig seinen Dienst und vor dem Canton braucht er sich nicht zu verstecken.
Wäre nett, wenn ihr mir da ein paar Infos geben könntet.
Grüße aus Bayern
Mr._Universum
Stammgast
#34 erstellt: 08. Jan 2012, 17:46
Hallo Mata,
Hallo olsound,

zu dem Subwoofer kann ich leider nicht mit Infos beitragen. Der muss in der Tat aus der jüngeren Universum-Vergangenheit stammen.

Der F086 stammt aus den Jahren 1978 bis 1980. Er gehörte zum sogenannten Universum Hifi System 8000 - der damaligen Spitzenserie.

Im Laufe seiner Bauzeit gab es geringfügige Veränderungen am Tonarm. Beide Ausführungen wurden werksseitig mit dem Tonabnehmersystem ADC XLM MKIII ausgeliefert. Hersteller des Plattenspielers war offenbar die britische Firma BSR. Unter diesem Namen wurde das Gerät als BSR Quanta 700 angeboten.

Gruß,

Hansi
olsound
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 09. Jan 2012, 00:43
@ Mr. Universum. Erstmal Danke für die Info. Beim Dreher habe ich keine Probleme. Der F086 ist einfach ein schönes Gerät. Den BSR Quanta 700 kenne ich auch. Ist schon interessant, was da an internationalen Verflechtungen so passiert. BSR hat scheinbar auch für Japaner produziert. Die Knöpfe vom F086 sind jedenfalls original Kenwood-Standard (zumindest damals). Die Tonarmbasis und das restliche superschöne Design dagegen erinnern stark an Micro Seiki. Wird wohl ein "Eigengewächs" von BSR sein, aber der Dreher ist wirklich ein Traum.
Was den Woofer angeht: ich weiß ja, dass Quelle einen Haufen gute Sachen unter dem Universum-Label angeboten hat, aber von dem Sub war ich dann doch überrascht. So was von perfekter Verarbeitung und vor allem sauberen Klang... Ich sag ja: mein Canton muss sich warm anziehenjavascript:insert('%20%20','')
Wollte eigentlich nur wissen, welcher OEM-Hersteller das sein könnte und so lange mir niemand was darüber erzählen kann, denke ich mal schwer, dass es Monacor ist. Weißt du, warum ich den so billig kriegte? Abgesehen vom Namen klapperte da drin was. Beim Aufmachen stellete sich das als eine Alu-Buchse heraus. Ich hab schon öfter erlebt, dass die Bassreflexöffnungen eine magische Anziehungskraft auf Kinder ausüben und da hat wohl der 5-jährige Sohn was reingesteckt. Glücklicherweise wurde der Sub dann nicht mehr betrieben, so gab es keine Kurzschlüsse. Ist zwar keine Netzspannung, aber Alu leitet halt doch und die Kondensatoren oder andere Bauteile (das sind Frequenzweichen 4. Ordnung!!!!) könnten schon was abkriegen. Ist aber nichts passiert.
Dann noch mal Danke für deine Aufmerksamkeit. Wenn ich was drüber erfahren sollte, melde ich es im Forum.
LG aus Bayern Peter
olsound
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 09. Jan 2012, 00:56
Das geht an Mata. Den Original Tonabnehmer für den F086 kennst du ja jetzt: ADC XLM MK III. Klingt gar nicht so übel. Wenn du was anderes willst, dann denk bitte daran, dass der Tonarm in die Kategorie "mittelschwer" fällt. Daher solltest du keine hypersensiblen Tonabnehmer mit (zu) hoher Nadelnachgiebigkeit (Compliance) wählen. Also Pfoten weg von SHURE VM 15 Typ 3 oder Ortofon Banana und so was. Ob es das ADC noch gibt, weiß ich jetzt nicht. Als Alternativen kannst du es mit diversen Systemen von ELAC versuchen, die klingen etwas straffer als das ADC. Wenn du einen "Feinzeichner" willst, dann schau mal, ob du ein Audio Technica AT 71 N (das gelbe) kriegst. Das hat sich bei dem Kumpel, der mir jetzt eventuell den F086 verkauft, bestens bewährt. Ansonsten nehmen sich diese Systeme nicht viel. Die klanglichen Unterschiede sind da, aber gering. Ein gutes ELAC kriegst du schon ab € 30,--, das AT 71 hab ich schon für € 35,-- gesehen. Musst halt etwas probieren, fündig wirst du auf jeden Fall.
LG aus Bayern
Peter
Mr._Universum
Stammgast
#37 erstellt: 09. Jan 2012, 03:02
Hallo Peter,

wie ich lese, kennnst du dich mit dem F086 sehr gut aus.

Ich möchte vielleicht noch hinzufügen, dass man in seinem Innern weitere Indizien auf seine britische Herkunft erkennen kann: auf dem Netztrafo steht die Aufschrift "Made in U.K." und auf dem 3300 µF Elko findet sich der Aufdruck "U.K.".

Mikro Seiki Gene hingegen werden eher den Universum Plattenspielern F2002, F2010, F2091, F2092 und F2095 nachgesagt. Es sind hier im Forum teilweise überraschende Übereinstimmungen zu real existierenden Mikro Seiki Plattenspielern nachgewiesen worden. Ob sie wirklich von Mikro Seiki produziert worden sind, steht auf einem anderen Blatt. Diese Modelle weisen zu dem F086 allerdings keine konstruktiven Gemeinsamkeiten auf.

Für mich gehören die hier benannten Plattenspielern zu den damaligen Universum-Rosinen.


Gruß,

Hansi
olsound
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 09. Jan 2012, 15:35
Hi Hansi. Also - auskennen wäre zuviel gesagt. Ich interessiere mich einfach seit 40 Jahren für die Hifi-Technik und da erfährt man einiges. Was Universum angeht: die Mutter eines meiner besten Freunde war Verkäuferin bei Quelle in München. Damals redete keiner von Sony, Pioneer und so. Da hieß es Grundig, Telefunken, Saba und Philips. Schon damals - Ende der 60er Jahre - war es uns eigentlich schnurz, was für ein Name da auf dem Radio oder Cass.rec. stand. Hauptsache, es kam überhaupt Musik raus :-). Und dank der Beschäftigung der guten Frau Kugler bei Quelle hatten wir immer die neuesten Sachen. Wir lernten also schon im zarten Alter von 11 oder 12 Jahren, dass Qualität nicht unbedingt was mit dem Namen zu tun hat. 20 Jahre später waren natürlich die Qualitätsansprüche höher. Aber die guten Erinnerungen an Quelle / Universum sind geblieben.
Noch mal kurz zum F086. Der steht bei einem anderen Kumpel. Da ist vor kurzem der Vater gestorben und jetzt kann ich mir gute Chancen ausrechnen, den Dreher zu kriegen. Ich habe das Teil schon immer chic gefunden. Ob die Technik nun von CEC, BSR oder von sonstwem ist, interessiert mich eher am Rande. Ich kann nur sagen, dass der dem Papa meines Kumpels ein Vierteljahrhundert lang viel Freude gemacht hat. Der hörte übrigens hauptsächlich leichte Klassik. Und da war das AT 91 N genau richtig. Thema Design: wer da für wen produziert hat spielt IMO keine große Rolle. BSR hat z.B. Teile an CEC geliefert und umgekehrt. Das wissen ohnehin die Wenigsten: Sony war der einzige Japaner, der alles selber baute, auch die Plattenspieler. Also ich tippe mal, dass BSR eine Eigenentwicklung - besagten Quanta 700 - sehr zielgerichtet entwickelt hat. Da haben die wohl Stilelemente von Micro S. übernommen. Ist ja keine Schande, so lange das Ergebnis so ein Augenschmeichler ist. Stilsicher ist es auf jeden Fall.
Und für dich: ich finde es absolut schön, dass jemand auch noch ein Herz für diese wunderschönen, alten Sachen hat. Die funktionieren meist immer noch, während der heutige Schrott aus China gerade mal die Garantierzeit übersteht.
Mach weiter so!
LG aus Bayern
tonthomas
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 09. Jan 2012, 16:21

olsound schrieb:
Das wissen ohnehin die Wenigsten: Sony war der einzige Japaner, der alles selber baute, auch die Plattenspieler.

Servus!

Bei den Drehern würd´ ich überhaupt nicht darauf wetten.

Gruß

Thomas
olsound
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 09. Jan 2012, 18:12
Hi Thomas. Ja - haha - genau hinlesen. Die Betonung liegt auf "WAR". Wie das heute aussieht - keine Ahnung. Geht halt immer nur ums Geld.
Im Ernst: das ist doch überall so, nicht nur bei der Elektronik. Autos, Motorräder, Handys und und und: in der "freien" Wirtschaft herrscht eine unglaubliche Konzentrationspresse. Und wenn dann eine Firma kaputt gepresst ist, holt man Jahre später den Namen wieder raus und pappt ihn auf teuren Schrott, der nur noch dem Auge gefällt. Früher galt, dass Qualität zwar ihren Preis hat, aber das war auch Qualität. Na ja, ich denke man kann abwarten, dass die Weltwirtschaft kracht. Dann sehen wir weiter. Aber Leute wie wir, die auf vielleicht veraltete, doch immer noch funktionierende Technik vertrauen, werden auch für die Zukunft gerüstet sein.
Aber genug der trüben Gedanken. Nur so: mich wundert schon lange nichts mehr. Wie sagen die Berliner? Die Berliner sagen: uns kann keiner. Und in Bayern sagen wir: uns können alle! javascript:insert('%20%20','')
In diesem Sinne
LG Peter
tonthomas
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 09. Jan 2012, 23:21
Hallo Peter,

das war hab´ ich sehrwohl mitbekommen. Über heutige Sonydreher (gibts´so was überhaupt) kann ich absolut nichts sagen. Wo kommt denn die Information her, Sony habe im Dreherbereich alles selbst gemacht?

Gruß

Thomas
olsound
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 10. Jan 2012, 00:09
Hi Thomas. Ganz kurz der background: nach einem missglückten ersten Gehversuch in "echtem" Hifi mit einer Saba-Kompaktanlage wollte ich nicht mehr reinfallen und hab mich vor dem Kauf einer anderen Anlage genauer informiert. Hauptsächlich über so Zeitschriften wie "Audio", "Stereoplay" usw. In einem von diesen Käseblättern war dann mal eine Reportage über japanische und andere asiatische Hifi-Hersteller. Da stand dann auch, dass Sony praktisch der einzige japanische Hersteller ist (war), der fast alles selber herstellte und nur wenige Bauteile zukaufte. Zusammengeschraddelt wurde die Produktion dann aber wieder bei Sony. Das war allerdings schon im Jahr 1978, seitdem ist viel Wasser die Isar runtergelaufen... Was ich auch noch weiß, ist, dass ich mal furchtbar dämlich geschaut habe (aber das tue ich auch so meistens ('%20:D%20',''), als ich 2 oder 3 Jahre später eine Grundig - Anlage reparierte und auf den Transistoren stand "Grundig". Dafür fanden wir dann auch in Grundig - Lautsprechern Chassis, auf denen "Sony" stand. usw.
Irgendwann hab ich danna ufgehört zu fragen, wie das alles zusammmenhängt.
LG Peter
olsound
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 10. Jan 2012, 00:12
tschuldigung. War eine Sony-Anlage und auf den Transistoren stand Grundig.
LG Peter
ole_soerensen
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 28. Sep 2016, 12:46
Hallo und guten Tag,

ich würde zu diesem Themenbereich gerne Hilfe vom Forum bekommen.

Ich habe von meinen Eltern als Nachlass ein Universum System 8000 geerbt.
Ich möchte (u.A.) die Frequenzweichen der zugehörigen LED 1800 Lautsprecher revidieren.
Leider habe ich mit der Erkennung diverser Bauteile Schwierigkeiten, da ich kein Elektronik Fachmann bin.
Zum einen ein Kondensator vom Typ "ITT PMT / 2T 22m ( 2,2 uF ? ) 100V"
PMT / 2T 22m / 100V

Zum anderen ein " ITT GB PMT / 2R 2.2 /100 MKT 27"
anhang2
anhang3

Kann ich für diesen Typ Kondensator z.B. einen Jantzen Cross Cap MKP-Kondensator 2,2 uF / 400V als Ersatz verwenden ?

Danke für Antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Ole
CHICKENMILK
Inventar
#45 erstellt: 15. Mai 2017, 10:36

Mr._Universum (Beitrag #9) schrieb:
....... im Fall der UNIVERSUM 8000 Serie kann ich mir das allerdings noch nicht so recht vorstellen. Das tollste wäre ja, wenn mal jemand ein Bild von einer baugleichen Anlage hätte.


Hier bitte sehr.

der TEC Sound 6003

IMG_20170505_193030
IMG_20170505_193013
IMG_20170505_193045

Mr._Universum
Stammgast
#46 erstellt: 15. Mai 2017, 22:51
Tja, was soll ich sagen, bis auf den zweiten Tonbandeingang technisch identisch!

Manche Fragen muss man eben aussitzen. Immerhin hatte ich diesen Thread im Dezember 2004 eröffnet.

Es fragt sich aber nach wie vor, woher die TEC/Sound-Geräte stammen.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 15. Mai 2017, 22:52 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#47 erstellt: 16. Mai 2017, 12:15
Es spricht eigentlich für MITSUBISHI.
Mitsubishi hat auch die Anlagen für Lenco produziert.

Man erkennt von der Fertigung her gewisse Parallelen, wenn man beispielsweise den (Midi-Amp) Mitsubishi DA-U300 / DA-U200 mit dem TEC 6003 vergleicht.

MITSUBISHI DA-U300

* Gehäusedeckel wir von hinten eingeschoben in die Seitenteile
* gleiche Machart der Front mit abgeschrägten Ober-/ Unterkanten
* etc.

Auch hier wird Mitsubishi erwähnt:
https://www.google.a...M:&spf=1494928571023

Auch hat Mitsubishi einige Verstärker gebaut, dessen Kühlkörper außerhalb angebracht waren. Wie auch beim Sound/TEC 6003 und Universum 8000.

LG,
Flo


[Beitrag von CHICKENMILK am 16. Mai 2017, 13:15 bearbeitet]
Handmaid
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 16. Mai 2017, 20:28
Guten Abend zusammen,

Es gibt noch einen Hinweis auf Mitsubishi als Hersteller. In diesem Thread dieses Forums
hifi-classic-forum
geht es ebenfalls um das System 8000 allerdings explizit um das Tape Deck. Angeblich könne man auf dem Motor des Decks ebenfalls das Mitsubishi Logo erkennen. Irgendwie passt es für mich auch ins Bild des Konzerns.

Viele Grüße,
Handmaid
Mr._Universum
Stammgast
#49 erstellt: 16. Mai 2017, 21:47
Einen guten Abend auch von mir!

Tja, das Mitsubishi-Logo war mir schon Anfang der 80er Jahre beim ersten Blick ins Innere des Tape-Decks ins Auge gefallen. Aber das kann nur ein Indiz sein. Mindestens dieser Motor wird somit von Mitsubishi stammen. Diverse ICs sind hingegen mit Toshiba beschriftet (wie übrigens auch die Endstufentransistoren im passenden Verstärker). Allerdings gibt es eine weitere Häufung von Mitsubishi-Logos auf einigen ICs der Uhrzeit-/Zählwerkplatine.

Es gibt übrigens ein Tape-Deck von TEC, welches mit dem Universum 8000er eng verwandt ist. Es hat das gleiche Laufwerk verbaut - hier zur Abwechselung auf der linken Seite:

TEC Tape Deck System 5000

Auch hier gibt es Motoren mit dem Mitsubishi-Logo. Im Prinzip ein sehr ähnliches Gerät, nur fehlt der digitale Zählwerksteil sowie die Uhrfunktion.

Gruß,

Hansi
Handmaid
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 16. Mai 2017, 22:28
Nochmal guten Abend,
ja das ist wirklich ein naher Verwandter, das sieht man auf den ersten Blick. Das digitale Zählwerk ist auch eher ne Spielerei. Besonders die Timer-Funktion für die Aufnahme ist absolut Benutzerunfreundlich. Mir ist es immer nur per Zufall gelungen die genaue Minute für den Aufnahmestart zu erwischen. Naja, das ist mir auch nicht so wichtig. Aber schick sieht es aus.
Hat das TEC Tape eigentlich eine beleuchtete Hinterbandkontrolle? Beim System 8000 Tape ist nur eine unbeleuchtete Plexiplatte in die Metallplatte eingelassen und komischer Weise gibt es darüber eine Halterung die so aussieht als ob da eigentlich mal ein Lämpchen geplant war, das aber dann weg gelassen wurde. Wäre interessant ob bei dem TEC die Idee zum Ende gekommen ist.

Gleich noch eine Frage zum System 8000 Tuner:
Leider spinnt seit neuestem die Frequenzanzeige an meinem System 8000 Tuner. Sie zählt in hoher Frequenz von 8.1 bis 8.9 immer wieder hoch und reagiert gar nicht mehr auf Änderung der Sendereinstellung. Mir fällt leider nix ein, was ich da machen kann. Vielleicht hat hier jemand ne Idee, woran das liegen kann?

Viele Grüße,

Handmaid
Handmaid
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 16. Mai 2017, 22:50
Ich habe gleich mal selber nachgesehen. U.a. das TEC Tape wurde ja mal bei good old Hifi restauriert und da gibt es die beleuchtete Hinterbandkontrolle auch nicht. Sieht genauso aus wie beim System 8000. Eigentlich schade! Das lässt sich aber leicht einbauen und sieht echt schick aus... :-)
System 8000 Tape
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