Tip: Mit LEDs Glühbirnchen imitieren

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Tobias_1973
Neuling
#1 erstellt: 05. Sep 2009, 09:22
Hallo zusammen,

ich dachte mir, dass folgende Vorgehensweise vielleicht interessant sein könnten für alle, die nicht mehr erhältliche Glühbirnchen bei Ihrem alten Receiver ersetzen müssen. In meinem Fall ist es ein Kenwood KR-6600.

An Elektronik braucht man in diesem Fall (Versorgungsspannung der Birnchen beim Kenwood ist 8 Volt Wechselstrom):

- weisse 5 mm LEDs
- Brückengleichrichter
- Widerstände 910 Ohm, 620 Ohm, 220 Ohm

Bastelmaterial:
- feines Schmirgelpapier
- Pigmentfarbe dunkles rotbraun (z.B. dunkles Rostbraun)

Vorgehensweise:
Die Leds mit dem Schmirgelpapier milchig schleifen, dann satt von den rostbraunen Pigmenten einarbeiten. Anschließend mit Tuch o.ä. die überflüssigen Pigmente abtragen.

Den Blückengleichrichter mit der Wechselstromseite an die Spannungsausgabe des Glühbirnensockels anschließen. Den Minuspol des LEDs (kürzeres Drahtende) an "-" des Gleichrichters löten.

Für die Betriebsartanzeige (Radio, Phono, Aux etc.) nun einen Widerstand 910 Ohm zwischen "+" des Gleichrichters und das längere Drahtende des LEDs löten.

Für die Radioband-Beleuchtung hierbei 620 Ohm verwenden.

Für die VU-Meter-Beleuchtung 620 Ohm.

Ergebnis ist eine authentische, langlebige Beleuchtung die kaum Spannung braucht und praktisch keine Abwärme erzeugt.

Hinweis zu meiner Sicherheit: natürlich kann ich keine Gewähr oder Verantwortung für diese Anleitung übernehmen. Bei allen Arbeiten am Gerät natürlich das Netzkabel abziehen...

Viele Grüße!
Tobias

P.S. Natürlich kann man auch gleich LEDs vom Typ "super golden white" o.ä. nehmen. Die Kosten aber 2,50 Euro das Stück.


[Beitrag von Tobias_1973 am 05. Sep 2009, 09:43 bearbeitet]
M.Schopf
Stammgast
#2 erstellt: 05. Sep 2009, 13:03
Kleiner tipp von mir: milchige LED nehmen, die kosten nicht mehr, oder sind nur gering teurer, streuen aber das licht besser. Die Tönung: Und dazu habe ich Glühlampen-Tauchlack orange gekauft, 2 Euro, hält ewig lange (damit werden auch meine Energiesparlampen wieder schön von der Lichtfarbe). Den habe ich nur mit winzigen Pünktchen auf die LED gepinselt. Sieht sehr authentisch aus.


[Beitrag von M.Schopf am 05. Sep 2009, 13:06 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#3 erstellt: 05. Sep 2009, 14:24
Bei meinem TRX 3000 wurde die VU-Meterskalenbeleuchtung mit LEDs gemacht. Da liegen 5V Wechselspannung an. Verbaut wurden:

-2 LEDs 5mm warm weiß

-2 Widerstände a 150 Ohm

-2 Dioden 1N4148

Flackern ist nicht sichtbar, ist aber wohl vorhanden da die Diode ja nur einen Teil des Sinus sozusagen abschneidet.




[Beitrag von germi1982 am 05. Sep 2009, 14:27 bearbeitet]
M.Schopf
Stammgast
#4 erstellt: 05. Sep 2009, 14:28
ein deutlicher Gewinn an Helligkeit ist schon zu sehen!
Sankenpi
Gesperrt
#5 erstellt: 05. Sep 2009, 18:04

Tobias_1973 schrieb:
Hallo zusammen,

ich dachte mir, dass folgende Vorgehensweise vielleicht interessant sein könnten für alle, die nicht mehr erhältliche Glühbirnchen bei Ihrem alten Receiver ersetzen müssen. In meinem Fall ist es ein Kenwood KR-6600.

An Elektronik braucht man in diesem Fall (Versorgungsspannung der Birnchen beim Kenwood ist 8 Volt Wechselstrom):

- weisse 5 mm LEDs
- Brückengleichrichter
- Widerstände 910 Ohm, 620 Ohm, 220 Ohm

Bastelmaterial:
- feines Schmirgelpapier
- Pigmentfarbe dunkles rotbraun (z.B. dunkles Rostbraun)

Vorgehensweise:
Die Leds mit dem Schmirgelpapier milchig schleifen, dann satt von den rostbraunen Pigmenten einarbeiten. Anschließend mit Tuch o.ä. die überflüssigen Pigmente abtragen.

Den Blückengleichrichter mit der Wechselstromseite an die Spannungsausgabe des Glühbirnensockels anschließen. Den Minuspol des LEDs (kürzeres Drahtende) an "-" des Gleichrichters löten.

Für die Betriebsartanzeige (Radio, Phono, Aux etc.) nun einen Widerstand 910 Ohm zwischen "+" des Gleichrichters und das längere Drahtende des LEDs löten.

Für die Radioband-Beleuchtung hierbei 620 Ohm verwenden.

Für die VU-Meter-Beleuchtung 620 Ohm.

Ergebnis ist eine authentische, langlebige Beleuchtung die kaum Spannung braucht und praktisch keine Abwärme erzeugt.

Hinweis zu meiner Sicherheit: natürlich kann ich keine Gewähr oder Verantwortung für diese Anleitung übernehmen. Bei allen Arbeiten am Gerät natürlich das Netzkabel abziehen...

Viele Grüße!
Tobias

P.S. Natürlich kann man auch gleich LEDs vom Typ "super golden white" o.ä. nehmen. Die Kosten aber 2,50 Euro das Stück.



Ein Foto wäre schön - oder zwei... Vom Einbauort. Damit sich das auch die vorstellen können, die so etwas noch nie gemacht haben,
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 05. Sep 2009, 18:40

M.Schopf schrieb:
ein deutlicher Gewinn an Helligkeit ist schon zu sehen!



Ist allerdings türkis, normal ist das so ein richtiges Grün wie die Digitalanzeige. Und da bei dem TRX eh schon 60 LEDs drin sind (die VU-Meteranzeigen sind LED-Ketten), machen die 2 mehr den Bock nicht fett....
M.Schopf
Stammgast
#7 erstellt: 05. Sep 2009, 19:17
Ist denn türkis nicht sogar schöner... Meiner Meinugn nach: JA!
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 06. Sep 2009, 00:21
Finde ich auch, aber manche wollens halt hundertprozentig haben...

Und das mit der Helligkeit, das liegt an den LEDs und wahrscheinlich weil mein TRX, im Gegensatz zu den meisten TRX-Modellen die in der Bucht schwimmen, geputzte Scheiben hat...als ich das VU-Meter-Modul ausgebaut habe um die LEDs einzubauen, habe ich die Chance halt mal genutzt und die Scheibe mal von innen gewischt. Da hatte sich allerhand Staub abgesetzt...auch bei der Digitalanzeige.


[Beitrag von germi1982 am 06. Sep 2009, 00:23 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#9 erstellt: 06. Sep 2009, 13:08

Da hatte sich allerhand Staub abgesetzt...auch bei der Digitalanzeige


Das ist völlig normal und kommt durch die-jahrzehntelange-statische Aufladung+Schmutz&Staub.
Streptomyces
Stammgast
#10 erstellt: 06. Sep 2009, 13:09
Mal meine Gedanken zu LED-Beleuchtungen:

- Weiße LEDs haben das Problem, dass sie anders als eine Glühbirne ein diskontinuierliches Spektrum haben. Daraus kann eine ungenügende Farbwiedergabe resultieren, z.B. zu schwaches Rot, etc.

- Will man im Gegenzug bei einfarbigen Beleuchtungen entsprechend farbige LEDs verwenden, erhält man brilliantere Farben. In vielen Fällen zu brilliant, sodass es nervt. Kommt vorallem bei blauen Beleuchtungen vor.
Liegt einfach daran, dass die LED in einem sehr engen Spektrum, also nahezu auf einer Wellenlänge abstrahlt. Bei Lämpchen mit entprechenden Filterscheiben kommt auch vom restlichen Frequenzspektrum noch etwas durch, was die Farbwiedergabe "weicher" und damit weniger nervig macht.

- Wenn man Standard 5mm- oder 3mm-LEDs verwendet und der Abstrahlwinkel zu klein ist (sich also eine ungleichmäßige Ausleuchtung ergibt) kann man die Köpfe (also die "Linse") der LED gerade abschleifen. Die Abstrahlung ist dann viel breiter. Nur nicht zu weit schleifen, sonst ist die LED hin. Sieht man aber bei klaren LEDs sehr gut bis wo hin man sich vorarbeiten darf.

- Alternativ kann man für Skalenbeleuchtungen auch größere SMD-LEDs nehmen, die haben oft ein eingefärbtes Gehäuse und Abstrahlwinkel von +-120°. Das gibt garantiert eine gleichmäßige Ausleuchtung.
Compu-Doc
Inventar
#11 erstellt: 06. Sep 2009, 13:14
Top-Info !!!
Kekskopf
Stammgast
#12 erstellt: 23. Apr 2012, 18:30
Ja, das mit den LED's schleifen werde ich mal testen.

Gängige Leds haben einen Lichtkegel mit ~15°. Gibt aber mittlerweile auch welche, die einen wesentlich größeren Winkel werfen, z.b. 45°, 60° oder gar 120°. (allerdings mit entsprechend schlechterer Leuchtkraft und höherem Kaufpreis)

Plane für meinen Onkyo Integra A-8300 auch eine LED-Umrüstung, da leider einige Birnchen defekt sind.
Bei diesem Gerät werden die Birnchen jedoch nicht als Beleuchtung sondern zur Signalgebung eingesetzt.
Ein Birnchen für jeden Eingangskanal etc.

Also bräuchte ich für jedes Signalbirnchen eine LED.
Ich gehe mal davon aus, dass da eine Wechselspannung rauskommt (habs noch nicht gemessen). Dann bräuchte ich ja für jede LED einen extra Gleichrichter oder?
Da es ja für jede Signallampe eine extra geschaltete Spannung gibt... oder gibt es einen Trick, dass ich alle LEDs über einen Gleichrichter führen kann?

Es müsste doch auch ohne Gleichrichter eine ausreichende Leuchtkraft machbar sein oder? Diese Superhellen LEDs sind ja wirklich (zu) hell.

Denke ich werde einfache weiße LED's reinbauen, das sieht in der schwarzen Front bestimmt sehr edel aus
frank60
Inventar
#13 erstellt: 08. Sep 2014, 17:30
"Thema mal ausgrab"

Ich habe mir für meinen 2265B diese gegönnt: http://www.ebay.de/i...e=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Am Receiver muß absolut nichts geändert werden, pro Lampe 3 LED, Gleichrichter und Kondensatoren sind ebenfalls verbaut, so daß es auch nicht zum 25Hz Flimmern kommt.
Lichtausbeute ist Top, Farbe paßt ebenfalls, zumindest bei den B's mit silberner Frontplatte kann ich keinen Unterschied zu den originalen Glühlampen feststellen, Helligkeit ist natürlich besser als mit Glühlampen.
Im Gegensatz zu früheren Bastellösungen kann man die Lampen meiner Meinung nach uneingeschränkt empfehlen.

Ich habe auch noch blaue bestellt, für dem Umbau/die Anpassung meines Kassettendecks an den Marantz. Mal schauen, wie die sind.
timilila
Inventar
#14 erstellt: 08. Sep 2014, 20:06
Wir wollen Bilder sehen ... Bitte auch von den "Birnchen" im nicht eingebauten Zustand. Will sehen, ob die auch woanders passen täten. Wieviel Volt sind gefordert : 8 ? Sind die tatsächlich Blau ? In der Beschreibung steht ja was von Blau geschrieben ...


[Beitrag von timilila am 08. Sep 2014, 20:14 bearbeitet]
Boomy
Stammgast
#15 erstellt: 08. Sep 2014, 20:17
Geht sowas auch?

LED's
ruesselschorf
Inventar
#16 erstellt: 08. Sep 2014, 20:36

frank60 (Beitrag #13) schrieb:
"Thema mal ausgrab"

Ich habe mir für meinen 2265B diese gegönnt: http://www.ebay.de/i...e=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Am Receiver muß absolut nichts geändert werden, pro Lampe 3 LED, Gleichrichter und Kondensatoren sind ebenfalls verbaut, so daß es auch nicht zum 25Hz Flimmern kommt.



Hallo frank60, wie sind denn Gleichrichter/Kondensator verbaut? Auf den einzelnen Lämpchen oder extern?

Gruß, Helmut
frank60
Inventar
#17 erstellt: 08. Sep 2014, 20:37
Sind 8V.
Bilder gibts dann nach dem fertigen Einbau, ich habe erst einmal nur kurz eine Lampe zum Testen hinter einem Instrument eingebaut, war überzeugend. Maße entsprechen genau den originalen. Blaue habe ich noch keine getestet, wenn ich eine Batterie mit einem Stück Kabel finde, teste ich die mal kurz damit.

Edit: alle Bauelemente befinden sich direkt auf dem PCB der Lämpchen, teilweise in den Metallkappen versteckt, teilweise auf der Rückseite.


[Beitrag von frank60 am 08. Sep 2014, 20:39 bearbeitet]
timilila
Inventar
#18 erstellt: 08. Sep 2014, 20:42
Klingt perfekt. Hab einen Umbau bei einem anderen Marantz gesehen. Der hatte noch einen ordentlichen Elko angeklemmt. Beim Ausschalten des Gerätes kam man sich vor wie im Kino, wenn das Licht gedimmt wird und ausgeht.


[Beitrag von timilila am 08. Sep 2014, 20:43 bearbeitet]
frank60
Inventar
#19 erstellt: 08. Sep 2014, 21:09
Unter Mißbrauch einer aufgeschraubten Taschenlampe getestet, sind richtig satt blau.

Versand aus USA ging übrigens sehr schnell, 7 Werktage insgesamt. Da habe ich schon von deutlich längeren Laufzeiten gelesen.


[Beitrag von frank60 am 08. Sep 2014, 21:11 bearbeitet]
timilila
Inventar
#20 erstellt: 08. Sep 2014, 21:23
Was nun, blau ? Verstehe dann nicht, warum in der Artikelbeschreibung steht:

Eight Brand New Warm White Festoon Lamp
.
frank60
Inventar
#21 erstellt: 08. Sep 2014, 21:29
Ich habe doch 2 Sets gekauft.
1 warm weiß für den Marantz, weil ich den originalen Look mit den hellen Punkten in der Skalenbeleuchtung nicht versauen will, 1 blau für den Umbau des Fisher CR-5150, bzw. dessen Instrumentenbeleuchtung, damit die besser zum Marantz paßt.
Dazu paßt dann auch der vorhin gekaufte Fisher Timer mit der blauen Anzeige.

@Boomy : für Marantz würde ich die nicht nehmen, da nur mit Bastelei einbaubar. Die Lampen, die ich habe, passen dagegen in die originale Halterung. Zudem können einzelne LEDs die Skalenscheibe nur punktuell und somit ungleichmäßig ausleuchten, trotz Vellum.


[Beitrag von frank60 am 08. Sep 2014, 21:31 bearbeitet]
timilila
Inventar
#22 erstellt: 08. Sep 2014, 21:36
Somit hätten wir jetzt alles geklärt. Bis auf die Frage, was denn alles in den Birnchen verbaut ist. Aber da folgen ja noch Bilder, gell ?
frank60
Inventar
#23 erstellt: 08. Sep 2014, 21:40
Sobald ich mein Stativ in der Wohnung habe, das liegt noch vom Urlaub im Auto.
frank60
Inventar
#24 erstellt: 09. Sep 2014, 17:27
So, hier nun die Bilder.

Vorder- und Rückseite der Lampen.

LampFront

LampBack

Auf der Rückseite sind vermutlich die Vorwiderstände zu sehen, wobei mir 680 Ohm bei 8V und 3 Dioden in Reihe recht hoch vorkommen. Also nicht ausgeschlossen, daß es Kondensatoren sind, eben auch, weil es 2 sind. Bei SMD Bauelementen ist es häufig nicht ganz einfach, sie zu identifizieren.
In den Metallkappen sitzen noch weitere SMD Bauelemente, vermutlich Gleichrichter, da die Lampen, wie schon geschrieben, nicht das berüchtigte 25Hz-/Halbwellen- Flimmern haben, was bei LEDs an Wechselspannung normalerweise auftritt.

Die Lampen eingebaut.

LampsMounted1

LampsMounted2

Der schwarze Rahmen um die Instrumente ist nicht original. Er soll Streulicht auf den Instrumenten vermeiden, was recht gut, wenn auch nicht komplett, funktioniert. Den Tip habe ich aus dem Good Old HiFi Forum, Material ist Photokarton aus einem alten Album.

Und nun die Front bei Tageslicht und abgedunkeltem Raum.

FrontBright

FrontDark

Wie man sieht, ist die Beleuchtung heller und das Blau etwas kräftiger, als mit Glühlampen. Aus diesem Grund muß ich auch von der Verwendung der blauen LED Lampen abraten, zumindest bei den 22xxB Receivern, da bei denen das Blau durch entsprechend farbigen Lack auf der Rückseite der Skalenplatte erzeugt wird und auch kein Vellum verwendet wird, die Streuung durch den Lack reicht vollkommen aus. Mit dem blauen LED Lampen würde die Farbe zu grell werden, mit warm-weiß, wie ich es verwende, ist es genau richtig.
Daß die Farbe gut paßt, sieht man an den hellen Punkten.

Alles in Allem kann ich die Lampen in der Farbe warm-weiß uneingeschränkt empfehlen. Im WWW sind auch kalt-weiße Lampen zu finden, die würden vermutlich einen ähnlichen Effekt wie die blauen erzielen.

Damit sind hoffentlich alle Fragen beantwortet.

Nein, eine ist noch offen, hier die Antwort speziell für timilila: ich lag mit meinem Verdacht richtig, seit dem Umbau und damit dem Entfall der Wärmequelle ist der Receiver geruchslos, es war tatsächlich der Heißkleber am Lampenkasten.
timilila
Inventar
#25 erstellt: 09. Sep 2014, 18:07
OK, sieht generell gut aus. Doch der Pingelige in mir meint, daß die Steuung nicht gleichmäßig genug ist. Man sieht punktuell Helligkeitsunterschiede,
besonders an den Instrumenten. Deshalb nur eine 1- ... Vielleicht fällt das bei warm-weiss nicht so auf ?


[Beitrag von timilila am 09. Sep 2014, 18:09 bearbeitet]
frank60
Inventar
#26 erstellt: 09. Sep 2014, 18:14
Sind alle warm-weiß, blaue sind keine verbaut. Die sind für das Fisher Deck.
Auf den Photos ist der Helligkeitsunterschied deutlich ausgeprägter, als im Original mit bloßem Auge. Sehe ich direkt auf das gerät, sind nur die beiden Instrumente etwas ungleichmäßig beleuchtet, aber das war schon mit den Glühlampen so.


[Beitrag von frank60 am 09. Sep 2014, 18:15 bearbeitet]
frank60
Inventar
#27 erstellt: 13. Sep 2014, 16:09
Kurzes Fazit ein paar Tage nach dem Umbau.

Die Helligkeitsunterschiede sind tatsächlich nur auf Photos zu sehen, mit bloßem Auge (oder auch mit Brille) ist die gesamte Skalenplatte vollkommen gleichmäßig ausgeleuchtet. Das Blau ist mit den von mir verwendeten warm-weißen Lampen vollkommen satt, ein für meinen Geschmack sehr schöner Farbton.
Auch bei absoluter Dunkelheit im Raum ist das Gerät sehr angenehm anzuschauen, negative Effekte wie bei den ersten LED Umbauversuchen an Marantz Receivern ( siehe hier) treten nicht auf, die Beleuchtung wirkt weder zu hell, noch zu grell, noch flackert etwas, und auch hier ist die Beleuchtung absolut gleichmäßig (OK, mit einem Meßgerät könnte man vielleicht Unterschiede feststellen).
Einzige Ausnahme, wie schon erwähnt: die beiden Instrumente, aber wie gesagt, auch mit den originalen Glühlampen war das schon so, daß die Mitte der Instrumentenskale deutlich heller als die Seitenbereiche war.

Und, es hat sich bestätigt, durch die entfallene Hitzequelle hat der Receiver seinen Eigengeruch im Betrieb verloren, es war eindeutig der Heißkleber, mit dem irgend ein Experte vor Zeiten mal den Lampenträger befestigt hat, nachdem er alle Plastnasen abgebrochen hatte. Leider ist es ja so, daß Heißkleber immer wieder zu stinken anfängt, wenn er erwärmt wird. Das war bei meinem Receiver das Problem.

Edit: noch einmal 2, hoffentlich bessere, Bilder.

marantz2265b1

marantz2265b4


[Beitrag von frank60 am 13. Sep 2014, 19:36 bearbeitet]
n4zz0r
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 11. Mai 2017, 17:58
Um dieses Thema mal anzuwärmen:
Ich versuche grade meinen Marantz 2235B zu restaurieren. Natürlich wollte ich auch LEDs einsetzen. Schon allein wegen der Wärmeentwicklung. Ich habe dazu sehr günstige LED-Lampen aus China bestellt (aliexpress: https://www.aliexpre....13010608.0.0.SMLHiz )
Die funktionieren im Prinzip, allerdings flackern sie recht stark. Dann habe ich mir überlegt für jede Lampe einen Gleichrichter vorzusehen und diesen dann irgendwie dahinter zu klemmen, was natürlich wieder einen erheblichen Bastelaufwand darstellt. Also hab ich flugs das Service-Manual rausgeholt und mir angeschaut. Alle Birnchen außer dem Stereo-Birnchen werden ja von einer eigenen Trafo-Windung mit 7/8V AC versorgt. Laut Schaltplan werden die 8V irgendwo auf GND-Potential gelegt. Die Lampen werden dann mit dem selector-Schalter ein/ausgeschalten. Leider habe ich meine Problemchen den Schalter im Schaltplan zu lesen. Ich kann also nicht sagen, wo und wie die 8VAC gegroundet werden. Mein Plan war eigentlich direkt vom Trafo in einen Gleichrichter zu gehen, sodaß ich dann schlußendlich ca. 10V DC an den Lampen anliegen hab.
Die Lämpchen unten im Link werden leider nicht mehr verkauft.
Als Alternative habe ich nun diese hier gefunden:
http://www.ebay.de/itm/222497714090

Klingen ganz vernünftig, allerdings habe ich dann die FM/AUX usw. Birnchen noch nicht getauscht. Die sind bei mir auch zum Teil defekt. 30+ Euro nur für ein paar LEDs auszugeben find ich auch hart... Hat jemand Erfahrungen mit den Lampen aus Ebay?
rupi99
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 12. Mai 2017, 11:06
Ich habe mir sowohl LED's in blau aus Deutschland, als auch weiße aus Bulgarien gekauft. Beide funktionieren tadellos, ohne Flackern. Die blauen habe ich für die Zeigerinstrumente. Aus Kanada gibt es noch ein Angebot inklusive Zeiger/Stereo LED


Aus Deutschland

Aus Bulgarien

Aus Kanada
n4zz0r
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 12. Mai 2017, 12:12
Ich hab jetzt mal einen "normalen" W04M Gleichrichter mit nachgeschaltetem 100µF Elko verbaut.
2017-05-12 11.40.02
Die grünen Leitungen kommen direkt vom Trafo, sind also rund 7.7V AC
Rauskommen tun knapp 10.2V DC mit denen die billigen 12V Birnchen vom China-Ali betrieben werden. Sind jetzt subjektiv auch angenehm hell.
2017-05-12 11.39.43
2017-05-11 22.45.25
2017-05-11 22.45.21
2017-05-11 22.45.14
2017-05-11 22.45.12
Hier absichtlich ein bissl verschwommen (naja eigentlich einfach ein schlechtes Handyfoto...) aber man sieht, daß die Analoganzeigen leider noch ein wenig überstrahlen. Dort habe ich aber auch die Diffusor-Folie noch nicht erneuert...
2017-05-11 22.45.03
Jetzt muss ich mir für die Funktionslampen noch einen LED-Ersatz überlegen. bei AM fehlt die Birne eh schon, die anderen würden aber noch funktionieren. Ich muss mal gucken, ob ich warmweiße oder orange LEDs finde...
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