Was geht eigentlich an den Lasereinheiten kaputt?

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Oskarn
Stammgast
#1 erstellt: 28. Sep 2009, 13:06
Es gibt so viele CD-Player deren Laser wegen "Verschleiß" gewechselt werden. Leider sind darunter auch sehr viele Player, deren Laser nicht ersetzt werden können, weil es diese nicht mehr als Ersatzteil gibt.
Welchen Verschleiß unterliegen denn die größte Anzahl an Lasern?
Michael75
Stammgast
#2 erstellt: 28. Sep 2009, 14:53
Die Laserdiode verbraucht mit der Zeit, das grössere Problem dürfte aber eher Schmutz, Staub & Nikotin sein- so dass man zum Teil mit vorsichtigem Reinigen noch was retten kann.
Problem eben nur, wenn die Optik innen beschlagen/ verschmutzt ist z.B. durch Nikotin, dann kann man's vergessen.. (Laserdiode & Empfänger, Umlenkspiegel, Prismen..)


[Beitrag von Michael75 am 28. Sep 2009, 14:55 bearbeitet]
Granada75
Stammgast
#3 erstellt: 28. Sep 2009, 15:06
den Philips CD 100 sagt man nach, nie Defekte an den Lasereinheiten zu haben. Erstens fragt man sich natürlich, ob das so stimmt und falls ja, wo liegen die Unterschiede zu anderen Lasereinheiten?

Bei meinem Philips VLP 720, einem der ersten Laserdiscspieler von 1982, ist noch ein Helium-Neon-Laser drin, der verbraucht sich in der Tat mit der Zeit bzw. das Gasgemisch entweicht. Aber woran gehen Laserdioden kaputt oder warum halten sie bei bestimmten CD-Playern länger als bei anderen?

LG
Rüdiger
Passat
Moderator
#4 erstellt: 28. Sep 2009, 15:19
Der CD 100 ist ein gutes Beispiel für eine sehr aufwendige, heutzutage unbezahlbare Optik.
Beispielsweise das Material der Linsen: Seit sehr vielen Jahren sind die aus Kunststoff, der CD 100 hat noch eine Linse aus Glas.
Auch der Rest des Laufwerks ist aus dem vollen Material geschnitzt und daher nahezu unkaputtbar.
So ein Laufwerk, wie es der CD 100 eingebaut hat, würde heute mehr kosten als ein mittelpreisiger CD-Player.

Grüsse
Roman
Oskarn
Stammgast
#5 erstellt: 28. Sep 2009, 15:22
Kann man die Optik von innen auch irgendwie reinigen? Hat jemand schon mal versucht die Optik auseinanderzubauen, zu reinigen und wieder zusammen zu bauen?
Michael75
Stammgast
#6 erstellt: 28. Sep 2009, 15:45

Oskarn schrieb:
Kann man die Optik von innen auch irgendwie reinigen? Hat jemand schon mal versucht die Optik auseinanderzubauen, zu reinigen und wieder zusammen zu bauen?


Ähnlich wie ein Tonkopf in einem Kassettendeck ist solch eine Lasereinheit justiert, jedoch mit dem Unterschied, dass man einen Tonkopf mit einer Messcassette im eingebauten Zustand justieren kann/ muss. Bei einer Lasereinheit wird dies in der Produktion durchgeführt und ist nachträglich nicht wirklich möglich und diese Justage zerstörst Du beim zerlegen!
Bei einem Philips- Player habe ich mal die Diode selbst ausgebaut & gereingt (mit Erfolg!), dies klappt jedoch nicht bei allen Geräten, da diese meist verklebt & verlackt sind.
Kurz und knapp würde ich sagen wenn solch ein Pickup innen verschmutzt ist hast Du ein Problem.
Oskarn
Stammgast
#7 erstellt: 28. Sep 2009, 15:54
Mir geht es hauptsächlich um meine Rentner, für die es keine neuen Lasereinheiten gibt: CD-X 1120, CD-X1060, CD-X 930, DX 6850, DX 6750, CDP-X777ES.
Der 6750 muckt ab und zu bei selbstgebrannten und überspringt 1/10 Sekundenweise.
Das ist zwar im Moment für mich noch kein Grund die Dinger auseinanderzubauen. Aber wenn einer von den Jungs im Koma liegt und sie nicht mehr wachzubekommen wären, würde ich mich vielleicht zu einem Eingriff entscheiden. Mehr als defekt geht ja nicht, oder?
Michael75
Stammgast
#8 erstellt: 28. Sep 2009, 16:18

Oskarn schrieb:
Mir geht es hauptsächlich um meine Rentner, für die es keine neuen Lasereinheiten gibt: CD-X 1120, CD-X1060, CD-X 930, DX 6850, DX 6750, CDP-X777ES.
Der 6750 muckt ab und zu bei selbstgebrannten und überspringt 1/10 Sekundenweise.
Das ist zwar im Moment für mich noch kein Grund die Dinger auseinanderzubauen. Aber wenn einer von den Jungs im Koma liegt und sie nicht mehr wachzubekommen wären, würde ich mich vielleicht zu einem Eingriff entscheiden. Mehr als defekt geht ja nicht, oder?


Mein erster Versuch wäre an dieser Stelle einfach mal die Linse von oben vorsichtig zu reinigen- ich nutze hierzu Wattestäbchen OHNE irgendwelche Flüssigkeiten drauf.

Weiter könnte man dann versuchen die Einheit VORSICHTIG mit Druckluft auszublasen- gibt so ein Zeug aus der Dose, hab ich damit aber noch nie getestet. Staub sollte dies auf alle Fälle mindestens woanders hinbewegen, wo er vielleicht nicht mehr so stört.
Bei älteren Pickups hat man ggf. auch eher die Chance an Umlenkspiegel etc. ranzukommen weil die noch nicht so klein & kompakt aufgebaut sind. Meist ist eine schwarze Plastikkappe oben drauf, die ist oftmals nur draufgeklippst ist.

Aber wenn der Laser hin ist, wirst Du damit nicht weiterkommen. Meist haben die Pickups ein Poti für die Einstellung des Laserstroms. Habe damit schon mal einen PLayer wieder zum laufen bekommen, aber nur ein paar Monate. Da würde ich nur rangehen, wenn Du Dich damit abfinden kannst das Pickup u.U. damit ganz ins Jenseits zu schicken.

Bei selbstgebrannten würde ich auch mal versuchen langsamer zu brennen oder andere Rohlinge zu nehmen, wenn die Probleme machen- damals gab es eben noch keine CD-R's. Auch wenn ich uralte Pioneers kenne, die sogar einige CD-RW's lesen.


[Beitrag von Michael75 am 28. Sep 2009, 16:25 bearbeitet]
NikWin
Stammgast
#9 erstellt: 28. Sep 2009, 16:23
Mein defekter Technics CD Player lies sich reinigen, aber paar Tage danach trat das Problem wie auf. Jetzt nützt auch Spiritus nix mehr
TomBe*
Inventar
#10 erstellt: 28. Sep 2009, 16:37
Hier ein Laden mit großer Auswahl. Habe mir für meinen alten NAD für 17,- (incl.Vers.) eine Ersatzeinheit geholt. Haben wohl das größte und günstigste Angebot
Shop für Lasereinheiten
WinfriedB
Inventar
#11 erstellt: 28. Sep 2009, 18:52
Laserdioden halten selten ewig. Wir bauen div. Geräte mit Diodenlasern (einige mW Leistung), und es sind schon einige gestorben. Leider kann man das (auch bei den roten Lasern, die wir einsetzen) schlecht sehen, da sie immer noch leuchten, aber eben zu schwach. (Ursache sind angeblich defekte Spiegelflächen am Laserkristall, so daß der Lasereffekt nicht mehr stattfindet.)

Ob eine Laserlinse aus Glas oder Kunststoff ist, ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Einziger Vorteil von Glas ist, daß die Oberfläche weniger verkratzt - dürfte da aber kaum eine Rolle spielen. Laserlinsen aus Kunststoff haben sich weitgehend durchgesetzt, vor allem, weil sie sich leichter in die (günstigere) asphärische Form bringen lassen.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 28. Sep 2009, 19:11
Hallo!

Echte defekte Lasereinheiten bei CDP´s aus den 80gern sind mir bislang nur sehr wenige untergekommen, -in der Regel war neben starker Verschmutzung der Linse ein trockengelaufenes Gestänge (hier hilft z.B. Teflonschniere von Robbe aus dem Modellbaushop) eher die Ursache von Funktionsstörungen-. Auch beschädigte Laserschlitten aus ebendieser Ursache sind mir schon untergekommen, hier ist in der Regel allerdings nichts mehr zu retten, die Kunststoffbuchsen der Pick-Up Führung sind nahezu nicht zu ersetzen.

Die in den 80gern verbauten Diodenlaser haben eine durchschnittliche Laufzeit von ca. 40.000-60.000 Betriebsstunden, -heutige billigere Modelle hingegen nur noch 20.000 bis 40.000 Betriebsstunden-.

MFG Günther
_ES_
Administrator
#13 erstellt: 28. Sep 2009, 19:18

Die in den 80gern verbauten Diodenlaser haben eine durchschnittliche Laufzeit von ca. 40.000-60.000 Betriebsstunden, -heutige billigere Modelle hingegen nur noch 20.000 bis 40.000 Betriebsstunden-.


Mal abgesehen davon, das selbst 20000h eine unendlich lange Zeit wären - Wie kommst Du auf diese Zahlen, insbesondere, daß die damaligen eine längere MTBF gehabt haben sollten ?

(Ich denke da gerade an die damaligen, sündteuren Boliden, die heute nur noch Schrottwert haben- eben weil der Laser durch ist, nach relativ kurzer Zeit)



[Beitrag von _ES_ am 28. Sep 2009, 19:18 bearbeitet]
Passat
Moderator
#14 erstellt: 28. Sep 2009, 19:49
Da stellt sich die FRage, warum die Dioden kaputt gehen?
Evtl. durch vorschnelle Bauteilealterung, weil durch Alterung anderer Bauteile der Steuerstrom oder die Spannung evtl. nicht mehr stimmt?

Grüsse
Roman
hf500
Moderator
#15 erstellt: 28. Sep 2009, 19:55
Moin,
es koennte daran liegen, dass Laserdioden fuer CD-Spieler mittlerweile Schuettgut sind.
Frueher war das High-Tech, mit der "sorgfaeltiger" umgegangen wurde. Ausserdem habe ich den Verdacht, dass es auch ein Kuehlungsproblem ist. Waehrend frueher die Lasereinheit ein mehr oder weniger massiver Block aus Metall (Aluminium) war, ist die Laserdiode zwar immer noch in eine Messinghuelse eingebaut, aber das Ganze steckt in einem Kunststoffblock.
Das sorgt fuer eine hoehere Betriebstemperatur.
Laserdioden sind hochbelastete Bauelemente, es ist ein Halbleiterwuerfel von etwa 0,3mm Kantenlaenge, der mit einem Strom von etwa 60mA belastet wird. Da kann er jede Menge Hilfe gebrauchen ;-)

Bei den obenerwaehnten Philips-Laufwerken konnte die Laserdiode einzeln getauscht werden, das hat Philips spaeter aufgegeben, das Laufwerk wurde im Defektfall komplett getauscht.

73
Peter
_ES_
Administrator
#16 erstellt: 28. Sep 2009, 20:06
Ich zitiere dazu eine Passage aus dem ( sehr empfehlenswerten) CD-Player Service Buch, aus dem Jahre 1993:


Beschreibung der APC-Schaltung schrieb:
Zum Betrieb der Laserdiode muß der Stromfluss des extern vom Netzteil angelegten Gleichstromes einen definierten Schwellwert erreichen, bevor ein Laserstrahl abgegeben werden kann.

Kurz nach dem Erreichen des Schwellwertes arbeitet der Laser stabil und sendet einen konstanten Lichtstrahl aus.
Mit zunehmenden Strom steigt die Lichtausbeute extrem schnell an, wodurch die Gefahr einer schnellen Zerstörung besteht.

Auf Temperatur- und Stromschwankungen reagiert die InjektionsLaserDiode (ILD), aus diesem Grund muss zur Sicherheit die Lichtemission kontrolliert und durch eine Rückkopplungsschleifer der extern angelegte Gleichstrom entsprechend nachgeregelt werden.

Leider kommt noch hinzu, daß sich mit zunehmender Betriebsdauer die Lichtemission verringert, die durch die Automatik ausgeglichen wird.


Wird die ILD konstant mit überhöhtem Strom gesteuert, so verringert sich die Lebensdauer drastisch.

Die APC-Schaltung sorgt über einen längeren Zeitraum für eine konstante Lichtemission ( ca 4-5000 Betriebsstunden )


Die Problematik ist offensichtlich schon länger bekannt..

Und nichts mit 40000h MTBF..

@Peter:

Das mit der Kühlung ist ein wichtiger Punkt, imho- siehe Tempabhängigkeit..


[Beitrag von _ES_ am 28. Sep 2009, 20:08 bearbeitet]
Granada75
Stammgast
#17 erstellt: 29. Sep 2009, 07:57

hf500 schrieb:

Bei den obenerwaehnten Philips-Laufwerken konnte die Laserdiode einzeln getauscht werden, das hat Philips spaeter aufgegeben, das Laufwerk wurde im Defektfall komplett getauscht.


Konnte oder kann man das im Falle des Falles immer noch? Wäre ja nicht unpraktisch, falls mein CD 100 doch mal einen Defekt am Laser erleiden sollte. Das wollen wir aber mal lieber nicht beschreien.

LG
Rüdiger
WinfriedB
Inventar
#18 erstellt: 29. Sep 2009, 08:10

R-Type schrieb:
Ich zitiere dazu eine Passage aus dem ( sehr empfehlenswerten) CD-Player Service Buch, aus dem Jahre 1993:


Beschreibung der APC-Schaltung schrieb:
Zum Betrieb der Laserdiode muß der Stromfluss des extern vom Netzteil angelegten Gleichstromes einen definierten Schwellwert erreichen, bevor ein Laserstrahl abgegeben werden kann.

Kurz nach dem Erreichen des Schwellwertes arbeitet der Laser stabil und sendet einen konstanten Lichtstrahl aus.
Mit zunehmenden Strom steigt die Lichtausbeute extrem schnell an, wodurch die Gefahr einer schnellen Zerstörung besteht.

Auf Temperatur- und Stromschwankungen reagiert die InjektionsLaserDiode (ILD), aus diesem Grund muss zur Sicherheit die Lichtemission kontrolliert und durch eine Rückkopplungsschleifer der extern angelegte Gleichstrom entsprechend nachgeregelt werden.

Leider kommt noch hinzu, daß sich mit zunehmender Betriebsdauer die Lichtemission verringert, die durch die Automatik ausgeglichen wird.


Wird die ILD konstant mit überhöhtem Strom gesteuert, so verringert sich die Lebensdauer drastisch.

Die APC-Schaltung sorgt über einen längeren Zeitraum für eine konstante Lichtemission ( ca 4-5000 Betriebsstunden )


Die Problematik ist offensichtlich schon länger bekannt..


Die Problematik ist jedem bekannt, der mal mit Laserdioden gearbeitet hat, und alles andere als Geheimwissen.

Eine Laserdiode hat normalerweise 3 Anschlüsse, einer davon ist der Anschluß der integrierten Fotodiode, über welche eine Regelschaltung (im obigen Text Rückkopplungsschleife genannt) angesteuert wird. D.h., es wird der tatsächliche Lichtstrom der L.diode gemessen und der Strom entsprechend reguliert. Normalerweise gibt es ein Poti für eine Grundeinstellung, damit wird aber die Laserleistung geregelt und NICHT der Strom eingestellt, der durch die L.diode fließt.

Die Regelschaltungen sind übrigens recht einfach und bestehen aus wenigen Bauteilen. Wichtig ist, daß die Regelung ziemlich schnell arbeitet. Es gibt auch ICs dafür, Problem ist, daß die Polarität der Fotodiode je nach Hersteller unterschiedlich ist und die Regelschaltungen dafür konfigurierbar sein müssen. Ausgleich schwankender Versorgungsspannungen ist damit kein Problem und auch die Temp.empfindlichkeit der L.diode selbst bekommt man damit in den Griff, da ja immer der tatsächlich austretende Lichtstrom gemessen wird - erhöht sich dieser aufgrund von Temp.schwankungen, wird eben der Strom entsprechend zugedreht.

Mit Konstantstrom bekommt man heutige Laserdioden jedenfalls sehr schnell kaputt, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Wenn die Regelschaltung richtig ausgelegt ist, halten Laserdioden mindestens einige tausend Stunden.
hifibrötchen
Inventar
#19 erstellt: 29. Sep 2009, 08:41
Ich setze hier mal diesen Link rein , er könnte interessant sein http://www.hifi-forum.de/viewthread-220-42.html

Dieser Link ist dort auch zu finden http://www.hifi-foru...rum_id=220&thread=13


[Beitrag von hifibrötchen am 29. Sep 2009, 08:43 bearbeitet]
Oskarn
Stammgast
#20 erstellt: 29. Sep 2009, 09:22
Hat jemand schon mal den Umlenkspiegel und das Innere der Optik gereinigt und danach das ganze wieder funktionierend zusammengebaut?_
oldie59
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 29. Sep 2009, 12:54
<hallo
es gibt da noch eine Sache warum manche lasereinheiten nicht mehr richtig funktionieren.
Und zwar ,die benutzung von sogenannten Laser Reinigungs CDs
Diese kleinen "Bürstchen" darauf hinterlassen Schleifspuren auf der Linse,diese werden dadurch matt und der Laser kann die
Infos auf der CD.nicht mehr abtasten.
In vielen Fachzeitschriften wurde damals schon darauf hingewiesen,wie unsinnig diese Dinger sind.Auch pc Laserlaufwerke DVD usw. versaut man sich damit.
Das ist nur reine Geldmacherei von diesen Anbietern.
Also Finger von die Dinger....
Lieber ein WatteStäbchen mit etwas Isopr.nehmen!Sofern man an die Laser dran kommt.
Leider gibt es aber Laufwerke die man nicht mehr offen kriegt.
Aber die Spurstangen von manchen Laserschlitten sollte man nicht vergessen.auch mit reinigen,sind vorgefettet und dieses Fett verhärtet so das der Laserschlitten hackelt und ruckelt,Das verursacht dann meistens diese springen beim abspielen.
Gruß.oldie59
sauer2
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 29. Sep 2009, 14:40
Sony CDP-211 (aus der Zeit, in der Sony noch gut baute).
Ist jetzt auch schon 19 Jahre alt und funktioniert noch tadellos, obwohl jemand da eine Kante eingetreten hat und das Gehäuse seitdem leicht offen steht.
Das finde ich aber schon krass, wie stark dort Unterschiede aufwiegen.
Besonders schlecht werden wohl Geräte zum Aufklappen ausfallen.
Florian_1
Stammgast
#23 erstellt: 29. Sep 2009, 15:38
Mein Technics SL-P320 v.1987 läuft heute noch - und liest selbstgebrannte.
Michael75
Stammgast
#24 erstellt: 29. Sep 2009, 18:16
Mein Sony CDP 970 hat irgendwann schon mal einen neuen Laser bekommen und müsste auch noch laufen, aber steht nur noch im Schrank rum das Teil.. :-(


[Beitrag von Michael75 am 29. Sep 2009, 18:17 bearbeitet]
NikWin
Stammgast
#25 erstellt: 29. Sep 2009, 19:42
@Michael: Mal Offtopic, wo ordnest du den Sony CDP 970er ein?
Also die Klasse meine ich.

Beim 970er musste ich schon einmal putzen, hat aber dann auch gehalten.
hf500
Moderator
#26 erstellt: 29. Sep 2009, 20:13

Granada75 schrieb:

hf500 schrieb:

Bei den obenerwaehnten Philips-Laufwerken konnte die Laserdiode einzeln getauscht werden, das hat Philips spaeter aufgegeben, das Laufwerk wurde im Defektfall komplett getauscht.


Konnte oder kann man das im Falle des Falles immer noch? Wäre ja nicht unpraktisch, falls mein CD 100 doch mal einen Defekt am Laser erleiden sollte. Das wollen wir aber mal lieber nicht beschreien.

LG
Rüdiger



Moin,
schoen waere es, aber es gibt wohl keine Laserdioden mehr.
Meine vier CD100 und der CD220 werden da wohl durchhalten muessen....

73
Peter
Michael75
Stammgast
#27 erstellt: 29. Sep 2009, 20:36

NikWin schrieb:
@Michael: Mal Offtopic, wo ordnest du den Sony CDP 970er ein?
Also die Klasse meine ich.

Beim 970er musste ich schon einmal putzen, hat aber dann auch gehalten.


Hab ihn von meinen Eltern bekommen, die haben sich damals zwei 10er Wechsler von Sony geholt (und noch einen im Auto). Hab mir da noch nie Gedanken gemacht wo er hingehört von der Klasse her. Es scheint, es ist der letzte in der Klasse unter der ESPRIT Serie, hab ich irgendwo mal beim googeln gelesen.
Das Laufwerk finde ich allerdings relativ billig konstruiert, nur die Schublade macht einen schweren Eindruck. Wenn ich das mit einem Technics vergleiche, den ich mal hatte, der hatte so einen schicken Laserschlitten der durch ein Magnetfeld durch die Gegend flitzte (aber gradlinig, nicht dieses "Bananenlaufwerk" von Philips), das hat Spass gemacht da zuzusehen :-) Der ist damals aber leider in den Schrott gegangen.. keine Ahnung mehr, was das für einer war..


[Beitrag von Michael75 am 29. Sep 2009, 20:38 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#28 erstellt: 29. Sep 2009, 23:42

WinfriedB schrieb:
Die Problematik ist jedem bekannt, der mal mit Laserdioden gearbeitet hat, und alles andere als Geheimwissen.


Hat das irgendjemand behauptet ?

Es ging mir um die MTBF.
seychellenmanus
Stammgast
#29 erstellt: 25. Okt 2009, 16:07
Leidiges Thema mit den CDP s ich denke das deren Zeit durch den vermehrten Einsatz von Mediaplayern zu hause und unterwegs gekommen ist.
Stefanvde
Inventar
#30 erstellt: 29. Nov 2009, 03:26
Also,erstens muß für eine einwandfrei Funktion der Fokus direkt auf der CD liegen,dafür hebt und senkt sich die Lasereinheit mittels Magnetspulen bis der Abstand passt.Dann wird der Laser auf exakte Leistung gebracht.Die Elektronik regelt das automatisch nach.Da ein Laser in laufe der Zeit an Leistung verliert regelt die Elektronik immer mehr nach,bis irgendwann das Ende der Regelung erreicht ist.Mit einem kleinen Poti kann man bei vielen Lasereinheiten das nochmal nachstellen,allerdings eher kurzzeitig da durch höhere Spannung der Verschleiß deutlich zunimmt.Verschmutzte Optiklinsen sind auch häufig Grund für erhöhte Nachregelung und damit kürzere Lebensdauer (Raucherhaushalt besonders).
Die "alten" Glaslinsen konnte man gut reinigen,bei denen aus Kunststoff auf keinen Fall Substanzen verwenden die diesen angreifen!!!.Auch das schon beschriebene verharzte Fett der Mechanik des Laserschlittens verursacht häufig Störungen,hier einfach gründlich reinigen und neu einfetten.
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