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STUDIO - Kaufhausware oder mehr?

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Beitrag
UriahHeep
Inventar
#1 erstellt: 21. Jun 2010, 20:38
Hab das mal hier rüber kopiert weil ich schon wieder ein schönes "Studio"-Gerät bekam.

Hierfür würde ich mal eure Hilfe, gern zahlreich, in Anspruch nehmen.

Traf denn auch heute ein.
Auf dem Typenschild heisst es: STEREO HIFI AMPLIFIER STUDIO 3000A HIFI.
560W Stromaufnahme ist schon mal ein Wort.


2 x 10000 Elkos


Fetter Trafo


DIN


Alles Voll-Alu, spitzenmäßige Haptik, gerasterte Potis, beleuchteter Volumeknob


...und das ganze 2x




Leider ist beiden kein Ton zu entlocken.
Wenigstens clickt bei einem das LS-Relais und die Beleuchtung des Volume geht.
Sicherungen soweit alle i.O .

ME ist das gelabelte Kaufhausware, dieses Studioemblem erinnert mich stark an Kaufhofs Elite.
Wer erkennt vielleicht das Original darin? Vielleicht kann man dann SM besorgen usw. usw .
Wäre doch sehr sehr schade wenn die Geräte zum Schlachten verurteilt wären.


Jetzt bekam ich noch dieses schöne Gerät in die Hände. Ebenfalls STUDIO, nennt sich Audio Center 2002R Hifi


Wieder eine sehr wertige Anmutung,massive Knöpfe, gerasterte Potis, TO3, grosser Trafo. Also alles was man so braucht.






Deutsche Beschriftung




Ich fände es echt schade wenn diese Marke untergeht mangels Infos.
lyticale
Inventar
#2 erstellt: 21. Jun 2010, 23:07
Hinter der Marke Studio werden sich wohl mehrere Hersteller verbergen.
Ich weiß nur, daß Beyerdynamic unter diesem Label auch ihren Kopfhörer DT 220 vertrieben haben.
Allerdings hab ich noch einen weiteren Hörer der Marke Studio, dessen ursprünglichen Hesteller ich ebenfalls nicht zuordnen kann.
oldsansui
Inventar
#3 erstellt: 22. Jun 2010, 15:12
Also ich habe auch keine Checkung, wer hier der Baumeister ist.
Die Optik und die beschriebene (und sichtbare!) Verarbeitung mit Voll-Alu sieht attraktiv aus und passt genau in die Zeit der 70er.
Der Receiver mit der LED-Kette scheint etwas jünger zu sein.
Ich tippe auch mal auf besonders wertige Auftragsfertigung für ein Versandhaus, Kaufhof, Horten, Hertie & Co.

Hast Du eine "STUDIO"-Gruft geöffnet
Gruss Rainer
UriahHeep
Inventar
#4 erstellt: 22. Jun 2010, 15:35
Zufall.
Sankenpi
Gesperrt
#5 erstellt: 24. Jun 2010, 22:34
Na ja, der Receiver ist nicht besonders wertig aufgebaut. Eher dürftiges Innenleben mit schwacher Bestückung.
Ich vermute, der Tuner hat drei Gänge?
Kennzeichnend für die meisten dieser für Kaufhäuser gelabelten Marken ist eine hochwertige, äußere Ausstattung mit gediegener Haptik. Aber der Schein trügt dann bei neun von 10 Geräten.
charlymu
Inventar
#6 erstellt: 24. Jun 2010, 22:39
Mag sein,aber er klingt richtig gut, und ich habe schon deutlich schlechteres von Markenherstellern gesehen.

Jedenfalls prima,dass solche Geräte nicht in der Versenkung verschwinden und sich Jemand auch um solche Geräte bemüht.
Für mich auch mal eine erfrischende Abwechslung zu Pioneer, Sansui. Marantz und Co.



Dirk
Superhirn
Stammgast
#7 erstellt: 24. Jun 2010, 22:44
Ich habe die vage Erinnerung, dass die Marke von Buchclubs vertrieben wurde.
Sankenpi
Gesperrt
#8 erstellt: 24. Jun 2010, 22:46
Ausnahmen bestätigen die Regel.
audiophilanthrop
Inventar
#9 erstellt: 25. Jun 2010, 14:02
Der Verstärker sieht mir nach Hitachi oder sowas aus. Der Receiver dürfte von einem anderen Hersteller stammen (und ja, 3 + 2 Gänge, der Drehko ist hinreichend gut zu erkennen), sind aber beide auf jeden Fall waschechte Japaner.

Der Innenaufbau kommt mir bei beiden Geräten etwas gedrängt vor, kann das sein? Daß der Receiver das deutlich schlichtere Gerät ist, sieht man so schon. (Unter der Trafoabdeckung ist bestimmt mehr Luft als man denkt...)
armin777
Gesperrt
#10 erstellt: 26. Jun 2010, 09:00
Ich kann auch nur Vermutungen anstellen: der kleine Receiver sieht nach Mitsubshi aus, der Verstärker nach Matsushita (Technics, Panasonic). Ich schließe das aus dem Platinenmaterial und den verwendeten Bauteilen.

Äußerlich habe ich schon sehr, sehr ähnliche Geräte unter anderen Markennamen gesehen:

Monarch, Lehnert oder Renkforce (um nur einige zu nennen).

Studio ist nicht als Markenname zu verstehen! Diese Aufschrift verwendete man sehr gerne, um eine höhere Qualität zu suggerieren, das taten auch Beyer, Saba, Grundig, Fisher und viele, viele andere.

Beste Grüße
Armin
hf500
Moderator
#11 erstellt: 26. Jun 2010, 22:35
Moin,
wobei bei Saba und Grundig mit "Studio" kein Qualitaetsmerkmal, sondern eine Geraetegattung bezeichnet wurde, naemlich die Zwei- oder Dreiwegekompaktanlagen.

Etwas Anderes ist da der beruehmte "Studio Standard by Fisher"...
Das ist tatsaechlich Werbe-Blah.

73
Peter
semmeltrepp
Gesperrt
#12 erstellt: 26. Jun 2010, 22:58
Studio ist ein Hifi-Distributor mit Sitz in München, meine ich.Asien-Krempel mit deutscherm Label.
Zweck0r
Moderator
#13 erstellt: 27. Jun 2010, 07:15
Mit dem Studio-Label hatte ich eine Vollplastik-Plattenspielerkompaktanlage und ein Tape. Gemeinsames Kennzeichen: sehr seltsames Laufwerk mit Garagentor und einem Cassettenschlitten, den man waagerecht in das Gerät schieben und dann herunterdrücken musste

Grüße,

Zweck
hf500
Moderator
#14 erstellt: 28. Jun 2010, 20:23
Moin,
kommt mir irgendwie bekannt vor. Sowas habe ich auch mal weggeschmissen.

73
Peter
silverplatte
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 29. Jun 2010, 15:04
Moin,
meine Eltern haben 1979 bei Bertelsmann ("Der Club") eine "Studio"-Stereoanlage bestellt, bestehend aus Tuner, Verstärker, Plattenspieler, Tape, Boxen und Rack. (Also eigentlich habe ich als damals 12-jähriger Hifi-Begeisterter die Bestellkarte abgeschickt, weil die Anlage, lt. Prospekt, sogar von Tagesschausprecher Werner Veigel empfohlen wurde!) War alles sehr wertig: Vollmetallgehäuse, solide Potis und Schalter und komplette DIN-Verkabelung! Na gut, Letzteres war wohl ein Zugeständnis an die Bertelsmannkunden . Das Cassettendeck fing leider nach 3 Jahren an zu leiern und ist nie aus der Reparatur zurückgekehrt . Tuner und Verstärker haben Anfang der 90er ihr Leben ausgehaucht. Wenn ich aus meiner Erinnerung heraus die Optik der Anlage mit Prospekten aus der damaligen Zeit vergleiche, dann würde ich am ehesten auf Hitachi als Hersteller tippen. Zumindest für den Amp. Der Hitachi HA-610 kommt dem schon Nahe, zumindest was die Form der Schalter und Drehregler betrifft. Auch die Art und Weise der Tape-Copy und -Monitor-Schaltung stimmt. Aber vielleicht war das damals auch nur japanischer "Standard".
Ach ja, der Spaß hat damals so um die DM 2000,- gekostet!

Viele Grüße
Henk
hf500
Moderator
#16 erstellt: 29. Jun 2010, 21:31
Moin,
so ziemlich das Einzige, das man gegen die "DIN-Verkabelung" sagen kann ist, dass man keine Angeberstrippen verwenden kann.
;-)

Fuer mich waere das kein Nachteil, Geraete mit RCA-Anschluessen sind bei mir die Minderheit, eigentlich sind es nur die CD-Spieler...

Die obengezeigten Geraete haben den typischen Aufbau der damaligen Fernostgeraete (abgesehen davon, dass sie den Drehko des Receivers _fast_ richtig angeordnet haben).
Sie waren vielleicht nicht die Spitze ihrer Art, aber durchaus ordentliche Gebrauchsgeraete. Sie haben einfach funktioniert und damit ihren Zweck erfuellt.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 29. Jun 2010, 21:33 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#17 erstellt: 30. Nov 2010, 15:03
Hi @ all und v.a. Volker,

ich hab mir inzwischen auch einen kaputten Studio 3000A angeschafft (zwecks der Optik), und hab erst mal nur die Frage, ob das mit der Herkunft dieses Gerätes inzwischen geklärt ist, also welcher OEM-Hersteller dahinter steckt.

Mein 3000er erscheint mir schon "etwas verbastelt" (z.B. unsaubere Lötstellen, provisorisch geflickte Leitungen, vom Lötkolben angeschmorte Kabel etc.etc.), lt. Beschreibung fliegen auch alle Sicherungen beim Einschalten raus, daher bau ich vorerst auch gar nicht erst welche ein.

Eigtl. hab ich ihn nämlich zwecks Experiment angeschafft, d.h. ich will nur das Gehäuse verwenden und eine andere Verstärkereinheit einbauen, evtl.

Oder soll ich doch meine Bemühungen darauf verwenden, den Originalzustand wiederherzustellen?

Es scheint mir heuer nämlich ein ziemlich langer Winter zu werden.

@ Volker:
Hast du inzwischen ein paar mehr Infos/Specs zu diesem Amp sammeln können? Könntest du mir ggf. bitte posten, welche Endtransen bei dir verbaut sind (sofern du die Studio-Geräte noch hast).

Grüße
Max


[Beitrag von kadioram am 30. Nov 2010, 15:03 bearbeitet]
ooooops1
Inventar
#18 erstellt: 30. Nov 2010, 16:27
Moin,

da habe ich bei Schwiegervater noch einen Vinyldreher stehen. Studio Standart.
Beim nächsten Besuch mache ich mal Fotos. Ev. hat jemand eine entfernte Vorstellung, wer den ursprünglich mal gebaut hat.

Oooooops1
charlymu
Inventar
#19 erstellt: 30. Nov 2010, 16:50
Das klingt nach Fisher. Fisher Studio Standard.



Dirk


[Beitrag von charlymu am 01. Dez 2010, 00:03 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#20 erstellt: 30. Nov 2010, 17:58
Genau, nur STANDARD standardmässig bitte mit D .
kadioram
Inventar
#21 erstellt: 30. Nov 2010, 19:13
Hi,

Studio Standard wird wohl Fisher sein, von Dual gab es auch eine Modellreihe namens "Studio Concept".


Allerdings geht es hier um die Handelsmarke "Studio", nicht etwa um eine Modellreihe, d.h. um (wahrscheinlich) Fernost-OEM-Geräte, die in D dann unter "Studio" vertrieben wurden, vornehmlich wohl über Waren-/Versandhäuser.


Grüße
UriahHeep
Inventar
#22 erstellt: 30. Nov 2010, 23:22
Hallo Max,

ja die Studios habe ich noch. da muss noch etwas am hängenden VU gerichtet werden.
Wenn ich morgen dran denke schaue ich nach und mach noch ein Foto wenns passt.

Zumindest die 3000er Reihe ist von der Haptik aussergewöhnlich.
Allein der beleuchtete Volumeregler stiehlt allen die Show.
560 Watt Stromaufnahme meine ich sprechen für sich.

Hab jetzt auch den passenden Tuner dazu, gleiche Haptik.
Ein aussergewöhnliches Duo.

Hier mal der Volume
DSC08016

Und ein erstes schlechtes Foto vom Tuner mit unten liegender Skala
DSC08008
kadioram
Inventar
#23 erstellt: 30. Nov 2010, 23:56
Hi Volker,

prima

Was bei meinem noch funktioniert und was nicht, kann ich leider noch nicht sagen, dazu muss ich morgen erst mal Sicherungen besorgen.
Den Entstörkondensator (0.01µF) am Eingang wechsel ich davor auch gleich aus, der fällt schon vom Anschauen halb auseinander.
Das Poti des Mode-Selectors ist ebenfalls abgebrochen und die Emitterwiderstände auf den Endstufenplatinen sind rabenschwarz...

Mal sehen, was da noch zu machen geht, wichtig ist v.a. dass du mir die (möglichst originalen) Endtransentypen verrätst, sofern die in deinen noch drinne sind, denn bei den meinen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie original waren (oder wie kommen sonst weiße Fingerdapper=Wärmeleitpaste auf den schwarzen Kühlkörper?!).

Im Moment bin ich Multimeter-gebeugt (über dem 3000), hoffentlich entwickelt es sich nicht zu Gram-gebeugt

Grüße +
Max
UriahHeep
Inventar
#24 erstellt: 30. Nov 2010, 23:59
Ja ,ich werde es Dir sagen. Und um ganz sicher zu gehen...ich hab ja zwei davon guck ich auch mal kurz rein.
UriahHeep
Inventar
#25 erstellt: 01. Dez 2010, 21:48
@Max

Heute beide Amps geöffnet. In beiden sind l+r diese TO verbaut.
IMG_0292

Ich hoffe für Dich das deine VU-beleuchtung geht. Um da an die Lämpchen zu kommen müssen die VU ausgelötet werden. Ich hasse das.
Hab dann heute am Tuner angefangen und das ist dasselbe mit den VU.
Hier sieht man wie die l+r festgelötet sind.
IMG_0298

Noch schlimmer die Skala. Da sind 6 von diesen verlötet
IMG_0295

Wollte als Ersatz diese einlöten und die passen von der Höhe nicht
IMG_0296

weil die Öffnungen kleiner sind.
IMG_0297
lens2310
Inventar
#26 erstellt: 01. Dez 2010, 22:10
Also, es gibt in meiner Vergleichstabelle Transistoren die mit BD .. anfangen, aber keine mit nur B .. oder nur D.. .
Ich würde es mit 2N3055 probieren.

Die Beleuchtung würde ich gleich auf LED umstellen. Die gibt es auch mit warmen Licht. Der Aufwand ist ein bißchen größer da die Birnchen oft mit Wechselspannung gesteuert werden die man erst gleichrichten muß.

DSCI0005

DSCI0006
kadioram
Inventar
#27 erstellt: 01. Dez 2010, 22:18
Vielen lieben Dank Volker,


ach du Schande, ich kann für die keine Daten geschweige denn Vergleichstypen finden

EDIT: zu langsam, aber die selbe Meinung


lens2310 schrieb:

Ich würde es mit 2N3055 probieren.



Exakt diese befinden sich defekt in meinem kaputten, und ich hab im www über diese egtl. mehr zum Thema "Steuerschaltung etc." als zu Audiotechnik zum Lesen gefunden.

Es wird immer verworrener


[Beitrag von kadioram am 01. Dez 2010, 22:21 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 01. Dez 2010, 22:25
Hallo!

Sorry, weit gefehlt.
Der Hersteller dieser "Studio" Geräte war definitiv...... Sanyo.

Mein Großvater kaufte sich Ende der 70er mal eine Siemens (Serie555??)Komponenten-Anlage, bestehend aus Receiver (damals glaube ich der erste "deutsche" mit Synthesizer Tuner),Tapedeck und Laufwerk.
Laaange später und nun immer noch im HobbyRaum in Betrieb hatte beim Receiver mal das Display kapituliert, da gabs schon kein "HiFi" mehr von "Siemens", wendete sich mein Großvater deshalb direkt an Sanyo; dies war uns vom Händler und Magazinberichten bekannt als Hersteller.
Am Tel. wurde er gefragt, um welche "Marke" es sich handelt,u.a, wurde uns so auch mitgeteilt, dass sie auch "Studio" Geräte bauen... Mein Opa war außerdem auch Bertelsmann Kunde, deshalb erinnere ich mich u.a. so genau daran; wir fragten uns schon damals immer, wer die Dinger baut.
Diese Dinger wurden explizit von Sanyo für Bertelsmann und andere Handelsketten entwickelt u. gebaut, genau wie die Geräte für Siemens.

MfG.
kadioram
Inventar
#29 erstellt: 01. Dez 2010, 22:34

lumi1 schrieb:
Hallo!

Sorry, weit gefehlt.
Der Hersteller dieser "Studio" Geräte war definitiv...... Sanyo.

Mein Großvater kaufte sich Ende der 70er mal eine Siemens (Serie555??)Komponenten-Anlage, bestehend aus Receiver (damals glaube ich der erste "deutsche" mit Synthesizer Tuner),Tapedeck und Laufwerk.
Laaange später und nun immer noch im HobbyRaum in Betrieb hatte beim Receiver mal das Display kapituliert, da gabs schon kein "HiFi" mehr von "Siemens", wendete sich mein Großvater deshalb direkt an Sanyo; dies war uns vom Händler und Magazinberichten bekannt als Hersteller.
Am Tel. wurde er gefragt, um welche "Marke" es sich handelt,u.a, wurde uns so auch mitgeteilt, dass sie auch "Studio" Geräte bauen... Mein Opa war außerdem auch Bertelsmann Kunde, deshalb erinnere ich mich u.a. so genau daran; wir fragten uns schon damals immer, wer die Dinger baut.
Diese Dinger wurden explizit von Sanyo für Bertelsmann und andere Handelsketten entwickelt u. gebaut, genau wie die Geräte für Siemens.

MfG.



Vielen Dank für dein prima Gedächtnis, lumi1

Volker, deine TOs tragen zumindest das Sanyo-Logo, vll läßt sich so was rausfinden...

Grüße
lens2310
Inventar
#30 erstellt: 02. Dez 2010, 00:16
Die 2N3055 und sein Komplementär MJ2955 (?) waren damals sehr verbreitet in Endstufen unter 100 Watt.
Die sind preisgünstig, da kann man nicht viel verkehrt machen.
armin777
Gesperrt
#31 erstellt: 02. Dez 2010, 10:50
Nee, 2N3055 geht hier nicht. Man sollte als Ersatz MJ15003 und MJ15004 oder MJ15015 und MJ15016 verwenden! Die Originaltransistoren haben immerhin 160V 12A 100W!!

Beste Grüße
Armin


[Beitrag von armin777 am 02. Dez 2010, 17:16 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#32 erstellt: 02. Dez 2010, 13:18

lens2310 schrieb:
Also, es gibt in meiner Vergleichstabelle Transistoren die mit BD .. anfangen, aber keine mit nur B .. oder nur D.. . :D


Das ist so eine Unsitte der Japan-Hersteller, da gehört noch ein '2S' vor, also 2SB- , 2SD- usw.

Grüße,

Zweck
armin777
Gesperrt
#33 erstellt: 02. Dez 2010, 14:24
Ist keine Unsitte, sondern 2 steht für Transistor (1 für Diode) und das S für Silizium. Ist also ganz einfach.

Beste Grüße
Armin
lens2310
Inventar
#34 erstellt: 02. Dez 2010, 14:25
Ja, klar,

da gehen die 3055 natürlich nicht. Hätte nicht gedacht das die so hohe Werte haben.

Zweck,

hätte ich mir auch denken können.
Zweck0r
Moderator
#35 erstellt: 02. Dez 2010, 14:38

armin777 schrieb:
Ist keine Unsitte, sondern 2 steht für Transistor (1 für Diode) und das S für Silizium.


Die Unsitte ist, es beim Aufdruck wegzulassen. Darauf bin ich damals nämlich auch hereingefallen

Die Unsitte greift allerdings auch bei europäischen Transistoren schon um sich. Oder der, der mir die mit 'C550B' bedruckten Transistoren geliefert hat, hat sich vertan und es sind gar keine BC550

Grüße,

Zweck

kadioram
Inventar
#36 erstellt: 02. Dez 2010, 15:33

armin777 schrieb:
Nee, 2N3055 geht hier nicht. Man sollte als Ersatz MJ15003 und MJ15004 oder MJ15015 und MJ15016 verwenden! Die Originaltransistoren haben immerhin 160V 12V 100W!!

Beste Grüße
Armin
:prost


Uiui

Hallo Armin + @,

ich hätt nicht gedacht, dass das solche Kaliber sind. Was kommt dann hinten raus?

Vll. sollte ich es doch "machen lassen", denn gleichwertige TAs gibt es ja dann wohl nicht mehr, wenn du schon schreibst, welche man anstatt nehmen sollte.


Grüße
Max


EDIT: Würden die Reparaturkosten zur Qualität des Amps in einem vertretbaren Verhältnis stehen?


[Beitrag von kadioram am 02. Dez 2010, 15:43 bearbeitet]
harald64646
Stammgast
#37 erstellt: 02. Dez 2010, 16:30
servus...

na dann hau ich auch mal ein paar infos raus...
ich hab den verstärker, tuner, tapedeck,
boxen und plattenspieler hab ich verkauft.

bin seit jahren voll zufrieden, tapedeck benutze ich von pioneer, das original hat mir nicht so gefallen, steht im warmen keller...
die geräte sind wohl von einem buchclub, bertelsmann o.ä siehe garantiehinweis.

originalbedienungsanleitung für alle geräte, gibts nicht einzeln nur zusammen in einem heft mit schaltplänen.

die geräte sehen klasse aus, geben mer her als mach ein überteuerter verstärker, der hat mächtig dampf, der tuner empfängt mit einer wurfantenne mehr als so macher "spitzentuner"

hier mal ein paar pics...

1024_3938353537333066
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harry
lumi1
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 02. Dez 2010, 18:01
Ja, schlecht müssen die Teile ja nicht gewesen sein...

Im erinnere mich auch wage an einen Testbericht des Siemens-Receivers in der HiFi-Stereophonie, (Zeitschrift damals...?? Oder 'ne andere), da mußte er seine Empfangsqualitäten glaube ich gegen einen Klein&Hummel beweisen...
Und er hielt sich wacker laut deren Aussagen, erst recht in der Hinsicht, dass es der erste "digitale" deutsche war, gegen Dreh-Kond. Tuner.

Habe das Teil übrigens heute noch im "Lager" (nur den Receiver, Rest irgendwann verkloppt), bis auf Knarzer im LS-Wahlschalter u. Balanceregler funzt er noch.
Er hat auch ein bewegtes Leben hinter sich:
Diente oft als Party-Verstärker an den grausamsten, auch Impedanzhungrigsten Brüllsärgen, wurde an Kumpels verliehen, diente sogar schon nur als Spannungswandler (Der Trafo angezapft, ).

Alles in allem kann ich daher nichts sagen, was negativ wäre.
Allein schon das Kampfgewicht von guten, gefühlten 16 Kilo zeugt von elektronisch u. technisch von Stabilität.

MfG.
norman0
Inventar
#39 erstellt: 02. Dez 2010, 18:22

harald64646 schrieb:
1024_3834353934636432

Du hast ja das LEGO Telefon! Cooles Teil.
kadioram
Inventar
#40 erstellt: 02. Dez 2010, 19:18
Hi,

ich bin grad mal wieder total begeistert vom Forum

Vielen lieben Dank für die Infos, Harry

Falls du Muse dazu verspüren solltest kannst du mir gern einen Scan/Foto des Schaltplans der Endstufe zukommen lassen

Grüße
Max
harald64646
Stammgast
#41 erstellt: 02. Dez 2010, 19:54
@ kardioram
ich kann dir 2 alternativen anbieten, entweder ich kopier dir das zeugs alles mal, oder du gibst mir deine mailaddy und ich fotografiere den schaltplan vom verstärker, scannen kann ich mangels scanner nicht.

@ norman0
das legotelefon hab ich jahrelang benutzt, funktioniert auch jetzt noch immer, macht bei besuch oft mehr wind als sonstwas...och guck e mol do...geht des aach...

jetzt müssten die cracks nur noch auflösen welches tape da unten zu sehen ist...


[Beitrag von harald64646 am 02. Dez 2010, 19:56 bearbeitet]
UriahHeep
Inventar
#42 erstellt: 17. Dez 2010, 00:13
Heute ist dann das erste Paar fertig geworden.
Mehr denn je bin ich davon überzeugt, wenn da ein Markenname draufstehen würde...bei überragender Haptik und Leistung

IMG_0394

IMG_0366

IMG_0396

IMG_0399
lens2310
Inventar
#43 erstellt: 17. Dez 2010, 00:29
Sieht wirklich sehr wertig aus, schön.
charlymu
Inventar
#44 erstellt: 17. Dez 2010, 00:41
Super Kombi, Volker!

Und das Schöne, die klingt genauso gut wie sie aussieht!

Tolle Arbeit!

Dirk
armin777
Gesperrt
#45 erstellt: 17. Dez 2010, 11:50
Ich würd was dafür verwetten, dass diese Kombi aus dem Hause Pioneer stammt!

Beste Grüße
Armin


Edit: weiter oben steht es ja bereits! Die Teile kommen von Sanyo - wenn man das weiß und sich alle Fotos hier im thread genau anschaut, dann stimmt das wohl. Und bei der Tochterfirma Fisher (Sanyo-Fisher) hießen die Geräte ja ohnehin alle Studio-Standard.


[Beitrag von armin777 am 18. Dez 2010, 11:07 bearbeitet]
harald64646
Stammgast
#46 erstellt: 17. Dez 2010, 18:24
pioneer? glaub ich jetzt mal nicht, aber wer tatsächlich die dinger gebaut hat stht noch immer aus oder ist das schon geklärt?

sorry zum kopieren der anleitungen bin ich wetterbedingt noch nicht gekommen, habs aber nicht vergessen...
kadioram
Inventar
#47 erstellt: 17. Dez 2010, 22:12
Hi,

ich dachte die Herkunft wäre einigermaßen geklärt, s. #28


@Harald:
kein Problem


[Beitrag von kadioram am 17. Dez 2010, 22:12 bearbeitet]
UriahHeep
Inventar
#48 erstellt: 17. Dez 2010, 22:16
Schön das Du uns doch nicht vergessen hast, Harald.

Hier nochmal eine Aufnahme des Innenraums mit dem fetten Netzteil.
001

006
lens2310
Inventar
#49 erstellt: 17. Dez 2010, 22:24
Der sieht auch von innen sehr gut aus. Gratuliere. Kein Blender !
kadioram
Inventar
#50 erstellt: 17. Dez 2010, 22:26
Hi Volker,

echt saubere Arbeit .

Wie hast du ihn denn wieder zum Laufen gebracht? Waren bei dir die Endstufen noch heil?

Grüße
Max
harald64646
Stammgast
#51 erstellt: 17. Dez 2010, 22:46
ein manko scheint bei den geräten ja wohl die vu meter zu sein, beim tape hängt einer und ich habs nicht hinbekommen das er wieder geht, gibts da einen trick??

poste morgen vielleicht mal bilder.

stehen die geräte auch ab und an bei ebay drin? habt ihr schonmal nachgesehen?

gruß
harry
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