gute Tapedeck für Archivierung

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Istvan78
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Apr 2011, 12:28
Hallo,

ich hätte vor 500-600 Tapes mit einem 4 Kanal Tascam US-144- zu digitalisieren. Die Aufnahmen sind mono.

Ich habe jetzt unterschiedliche Decks angeschafft (€ 20-40,-). Das Vierte fehlt noch. Hier - beim letzten Stück - wollte ich doch um Rat bitten, da ich merke, dass es sehr große Unterschiede gibt.

Meine bisherigen Modelle:

Yamaha KX-W482
Grundig Fine Arts CCF-210
und ein noch von Kennwood

Gibt es eventuell ein Modell (einzer oder Doppeldeck), der unter € 40,- zu haben ist und für diesen Zweck besonders zu empfehlen ist?

Danke für die Tipps.

Gr. I.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Apr 2011, 13:26
Ich kann dir nur wärmstens eines der Pioneer Modelle mit "FLEX" System empfehlen.
Das ist ein System das Höhenverluste jedweder Art bis zu 12dB automatisch ausgleicht !
Gerade für fremdbespielte Cassetten ist mir kein besseres System ausser dem des Nak's Dragon untergekommen, was AUTOMATISCH arbeitet.

Flex

Das gibt es bereits in den Mittelklasse 3-Kopfmodellen wie CT-S 420, 520, 530

Bei mir zu Hause ist der letzte grosse Pioneer CT-S740S damit nahezu gleichauf mit einem Revox B215S


[Beitrag von luckyx02 am 15. Apr 2011, 13:28 bearbeitet]
Istvan78
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Apr 2011, 11:16
Danke sehr...

ich hätte hier verschiedene Pioneer-Decks CT-S610, S620, CT-737 angeboten bekommen. Preisniveau liegt bei € 30-60,-

die Geräte stehen seit längerer Zeit. Kofreinigung und Entmagnetisierung müsste also noch durgeführt werden.

Was haltet ihr von diesen Modellen?

bzw. wie kann man diese Reinung am besten machen. Kann mit jemand ein gutes Reinigungsset empfehlen? (natürlich nicht nur für Pioneer sondern für alle Geräte)

Gr. I.


[Beitrag von Istvan78 am 18. Apr 2011, 11:24 bearbeitet]
ooooops1
Inventar
#4 erstellt: 18. Apr 2011, 12:15
Moin,

ziemlich einfach:

Tonkopfreinigung:


Wattestäbchen


Isopropanol oder reinen Alkohol (Apotheke)

Entmagnetisierung:


Entmagnetiserungsdrossel (z.B. Conrad)

FERTIG

Ooooops1
luckyx02
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Apr 2011, 19:24
Die mittleren Pios 420-520 sind dankbare ALPS Laufwerke mit Zahnradantrieb. Der Capstanriemen lässt sich sehr einfach wechseln im Falle eines Falles.

Das 737 und das 610 ist keines mit dem bekannten Midship mounted Z-Antrieb. Sondern das Vorgängermodell. Hat kein Flex system. Ist oft defekt, Finger weg.

Das S620 ist eines der letzten Tapedecks von Pioneer aus den 90ern gewesen mit dem hervorragenden Midship Z-Antrieb , aber leider ohne Flex system...das schränkt das zum Abspielen fremder Bänder erheblich ein.

"Flex" haben von den grossen Midship Z-laufwerken nur das 740,640,540 und 830 gehabt.


[Beitrag von luckyx02 am 18. Apr 2011, 19:37 bearbeitet]
volumeknob
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Jun 2011, 18:39
Entschuldigung, wenn ich diesen alten Thread wieder hochhole, aber ich hätte zwei Anschlußfragen(komplexe) zu Pioneer und "FLEX":

1.) Mir ist das FLEX-System ein bißchen zu undurchsichtig (auch nachdem ich obige Infos gelesen habe). Es hat ja wohl nicht jede Art von Musik (z.B. Hip Hop, Metal, Mainstream-Pop, Jazz, Orchesterwerke, Kammermusik, Vokalmusik) dieselben Hochtonanteile. Wie will das System aus irgendeinem statistischen Durchschnitt den "richtigen" Hochtonanteil wissen? Wie gut funktioniert das wirklich über verschiedene Arten von Musik? Was macht es mit Sprachaufnahmen? Und vor allem: wirkt es vor (wie Yamahas Play Trim) oder hinter (wie ein Equalizer) den Dolby-Schaltkreisen?

2.) Oben war nur die Rede von Pioneer-Einzeldecks. Gibt/gab es ein brauchbares Pioneer-Doppeldeck mit FLEX, das auch beide Cassetten automatisch vollständig nacheinander abspielen kann (Auto-Reverse + Relay)?

Die bekannten Nachteile von Autoreverse- und Doppeldecks hier mal außen vor gelassen. Es geht mir um möglichst rationelles Arbeiten bei noch brauchbarer Klangqualität.

Grüße
Alex
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 13. Jun 2011, 20:05
Na das kann man so nicht stehen lassen. Das Flexsystem funktioniert bis Dolby B mit jeder Art von Musik einwandfrei.
Ein Computer errechnet aus dem Grundtonspektrum bis 1Khz den zugehörigen Obertonanteil. Das funktioniert erstaunlich gut. Falls das System nur geringen Einsatz oder gar nichts für nötig erachtet macht es auch nichts. Das ist in den meisten Fällen so. Falls man das nicht mag kann man es abschalten. Im übrigen ist die beste Qualität ein gut eingestelltes Deck !

Das von dir angesprochene Relay und Autoreverse können alle Pioneer Doppeldecks. Mit "Flex" habe sie jetzt nicht alle auf dem Schirm....


[Beitrag von luckyx02 am 13. Jun 2011, 20:06 bearbeitet]
volumeknob
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Jun 2011, 01:31

luckyx02 schrieb:
Das Flexsystem funktioniert bis Dolby B mit jeder Art von Musik einwandfrei. Ein Computer errechnet aus dem Grundtonspektrum bis 1Khz den zugehörigen Obertonanteil. Das funktioniert erstaunlich gut.

Faszinierend. Aber arbeitet es nun vor oder nach den Dolby-Schaltkreisen?


luckyx02 schrieb:
Das von dir angesprochene Relay und Autoreverse können alle Pioneer Doppeldecks. Mit "Flex" habe sie jetzt nicht alle auf dem Schirm....

Schade. Denn gerade Kataloge mit den späteren Pioneer-Decks sind im Netz leider spärlich gesät.

Ich habe inzwischen mal nachgesehen: Relay und Autoreverse kann tatsächlich auch das kleine CT-W208R. Flex anscheinend nicht.
Bei dieser Gelegenheit ist mir aber auch noch etwas anderes aufgefallen: Leider koppeln viele (alle?) Doppeldecks Relay und Repeat. D.h. nach der Wiedergabe aller vier Seiten geht's wieder von vorne los (und das bei Pioneer bis zu 15 mal). Das ist für meine Zwecke leider doof, denn dann wird's wieder nichts mit dem unbeaufsichtigten Digitalisieren. Der spielt dann ja, bis die Fesplatte voll ist. Ich hätte gerne, daß er nach dem Abspielen aller vier Seiten aufhört. Wo bekomme ich das? Möglichst mit dem Wundermittel FLEX.

Grüße
Alex
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 14. Jun 2011, 03:52
Ich vermute mal das FLEX nach dem Dolbybaustein kommt. Davor würde es keinen Sinn machen. Was der Kollege erlebt hat, betrifft Dolby C auf nicht haargenau eingemessenen decks. Hat mit Flex weniger was zu tun.
Eigentlich sollten alle relay und repeat trennen können, da man über die Autoreverse Steuerung festlegt ob einmal oder endlos abgespielt wird.
Jedenfalls tun das meine Doppeldecks. In irgend einen Tapethread hatte auch mal jemand das Pio Doppeldeck erwähnt das auch flex hat. Musst du hier mal ein wenig suchen. Ist aber sicher eines mit einer höheren Zahl.
Suche:
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