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Philips (Ur-) CD-Player CD 300 - up tp date?

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bukowsky
Inventar
#1 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:37
nenne einen der ersten CD-Player mein eigen, nämlich den knapp 20 Jahre alten Philips CD 303 (für Kenner CD 303/00). Der spielt wirlich alles ab und hat einen angenehmen Klang.
Würde der Eurer Meinung nach mit aktuellen Geräten im Klang mithalten können?
bukowsky
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2004, 18:16
mmhh ... hatte eigentlich ein paar Bemerkungen wie "schöne Geräte, ganz passabler Klang" oder "schmeiß wech und hol Dir was Ordentliches" erwartet ...
Zweck0r
Moderator
#3 erstellt: 20. Mrz 2004, 18:49
Hi,

ich habe neulich meinen Grundig CD7550 (=Philips CD304) mit dem Sony CDP-XE500 (AD-Wandlung über MDS-JE500 wegen zu weniger Eingänge am Verstärker) verglichen und keinen Unterschied gehört. Das war allerdings nur ein oberflächlicher Test mit einem einzigen Song, den ich zufällig auf zwei CDs hatte. Die Pegel hatte ich auch nur grob nach Gehör angeglichen.

Ich tendiere deshalb nach wie vor zu "alle nicht fehlkonstruierten CD-Player klingen gleich", aber die Meinungen hier gehen sehr weit auseinander.

Um eigene Hörtests wirst Du wohl nicht herumkommen. Wenn Du glaubst, Unterschiede zu hören, aber nicht sicher bist, musst Du die Testbedingungen optimieren:

1. direkte Umschaltmöglichkeit an einem Verstärker
2. zwei identische (gebrannte) CDs
3. möglichst viele unterschiedliche Musikrichtungen
4. möglichst gleiche Pegel, am besten mit 1-kHz-Sinus-CD und NF-Voltmeter abgeglichen
5. Blindtest, jemand anders schaltet um

Dann kannst Du Dir eine eigene Meinung bilden.

Grüße,

Zweck
detegg
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2004, 19:36
Hallo,

ZweckOr hat´s schon gesagt. Auch ich höre unter normalen Bedingungen keinen Unterschied zwischen meinem Philips CD204 von 1985 und dem Onkyo 7711 von 1997. Und die Testerei spare ich mir...

Gruß
Detlef
bukowsky
Inventar
#5 erstellt: 27. Mrz 2004, 10:56
@detegg

Achtung Ironie
wahrscheinlich hast Du nicht die richtigen Kabel ...
MICHAEL_G
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 27. Mrz 2004, 12:57

Hallo,

ZweckOr hat´s schon gesagt. Auch ich höre unter normalen Bedingungen keinen Unterschied zwischen meinem Philips CD204 von 1985 und dem Onkyo 7711 von 1997. Und die Testerei spare ich mir...

Gruß
Detlef


Der CD 204 ist hat einen TDA 1540 Wandler, 14 Bit, 4-fach Oversamppling, der 97er Onkyo mit Sicherheit einen weitaus moderneren Wandler. Zwischen diesen beiden Geräten sollte unter kontrollierten Bedingungen ein Unterschied hörbar sein.
Gruß,
Michael
Miles
Inventar
#7 erstellt: 27. Mrz 2004, 14:11
Der erste CD-Player war der Philips CD100 (November 1982, aber offiell erst zum CD-Start März 1983 verkauft, 2000 Mark), der besser ausgestattete CD300 folgte ein Jahr später. Er basiert auf dem Marantz CD73, der zum CD-Start erschien.

Der CD100 (und 303) mit 14 Bit und 4fach Oversampling klang für seine Zeit wesentlich besser als alle Player mit 16 Bit ohne Oversampling.

Ich habe 1986 einen CD100 (meinen ersten Player, kostete damals 800 Mark) bekommen und dann 1991 durch einen viel "moderneren" Sony CDP-M97 (16 Bit, 2fach Oversampling) für 700 Mark ersetzt. Erst als ich Monate später den CD100 wieder hervorgekramt habe und juxweise beide an meiner noch recht bescheidenen Anlage verglichen habe (ich dachte auch alle CD-Player klingen gleich) fiel mir auf wie agressiv und kalt der Sony klang. Ich habe von da an immer auf die Klangqualität meiner CD-Player geachtet.

Der CD100 klingt eher warm und füllig, es fehlt ihm im Vergleich zu aktuellen guten Playern aber an Details und Präzision. Das hören macht aber immer noch Spass, gerade weil er nicht so dünn und spitz klingt wie viele frühe japanische Player.


[Beitrag von Miles am 27. Mrz 2004, 14:14 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#8 erstellt: 27. Mrz 2004, 18:15
@Miles
genauso empfinde ich es auch. Habe einige 100/200/202/300/303 Player in meiner Sammlung und möchte sie nicht missen.
Meiner Meinung nach klingen übrigens die ersten Modelle ohne Sony-Zurüstung auch noch besser und detaillierter. Erkennbar ist dies an der Bezeichung z. B. CD 300/00. Je größer die Zahlen nach dem Slash, je neuer das Gerät und je mehr Teile - leider - anderer Hersteller wurden verbaut.
Pizzaface
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 29. Mrz 2004, 18:41
@detegg
Ich nehme dir nur zu gerne deinen CD 204 ab! Letztens ging einer für knapp 20 Euro bei Ebay weg. Ich biete dir dasselbe :-)
Gruß!!
Monolith
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 01. Apr 2004, 18:42
Hab meinen für 25 EUR ebenfalls bei eBay ersteigert und harre nun dem, was da kommt.

Er scheint für Sachen, die ohnehin schon warm klingen ja wirklich nicht geeignet zu sein - ich bin wirklich gespannt. Ein Gerät das damals so viel kostete muss doch im heutigen Vergleich aber auch noch mithalten können. Ich Frage mich nur , mit welcher Preisklasse...

Und wie groß sind die Unterschiede, die ihr da hört? (mit welchen Boxen)

Fabian
Pizzaface
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 02. Apr 2004, 07:17
Moin!
Ich höre selbst an meiner bescheidenen Anlage(siehe Profil) einen himmelweiten Unterschied. Hab zwar keine Vergleichsmöglichkeit und bin auf dem analogen Sektor mit Tonband, Vinyls oder Tapes überhaupt nicht bewandert, aber so stelle ich mir einen warmen analogen Klang vor, wie ihn der Philips widergibt. Ich beneide all jene, die einen funktionierenden 204 oder 304, oder auch 303 ergattern konnten. Ich habs bisher immer verpeilt :-(
Gruß!!
Monolith
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 02. Apr 2004, 11:42
Als ich heut nach Hause kam stand das Gerät fertig ausgepackt auf meinem Schreibtisch. Mein Vater hatte sich seiner angenommen, weil es an ihn adressiert war.

Bisher kann ich zur Klangqualität kaum etwas sagen - habe nur auf billigen kleinen PC-Aktiv-Lautsprechern gegengehört. Richtige dagegen sollten Morgen eintreffen. (Selbstbelohnung fürs überstandene Vor-Abi)

Alles funktioniert - sogar die Schublade gehorcht wie die neuer Player ohne Macken. Das Ganze ist verbaut wie ein Panzerschrank und kann gut auch noch die nächten 20 Jahre überstehen.
Allerdings stört mich, dass es hinten keine Anschlüsse gibt, sondern die Kabel für das analoge Signal direkt aus dem Gehäuse kommen, so dass die nicht ausgetauscht werden können - in etwa so wie bei Stromkabeln einiger Geräte.
Die Kontakte sind schon etwas korrodiert und ich frage mich ob man da nicht etwas machen kann - ne 5 Cent-Lösung.

Letzter Test und Ergebnis dann morgen - zum Gegenhören muss der Familien-DVD-Player herhalten.

Fabian
Django8
Inventar
#13 erstellt: 02. Apr 2004, 11:48
Wenn wir schon beim Thema sind: Ich habe eine Soony CDP-101. Der erste CD-Player von Sony. Kam etwa zur selben Zeit auf den Markt wie der Philips. Die anderen Hersteller haben ja erst später damit angefangen, CD-Player zu produzieren. Frage: Wer war zuerst - Sony oder Philips? Und welcher CD-Player war besser?
Pizzaface
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 02. Apr 2004, 12:01
Der erste war Philips mit dem CD 100/00. Alles was danach kam war später. Ich glaube das war 1982 mit dem CD 100. 1983 kam der dann auch in den USA. Und dann zogen auch die anderen Hersteller nach. Es gab dann auch viele baugleiche Geräte von beispielsweise Grundig, oder Marantz. Aber Philips war, wenn ich mich recht entsinne, der erste überhaupt. Welcher besser war ist eine Geschmacksfrage. Ich bin natürlich der Ansicht, daß Philips besser war. Ist aber rein subjektiv.
Gruß!!
Monolith
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 03. Apr 2004, 11:00
Ok - eben (vor zwei Stunden) sind die Boxen (B&W CDM2) eingetroffen.

Vom ersten Höreindruck war ich etwas enttäuscht - wenig Raum, wenig Fülle und kaum Auflösung nach oben oder unten. Aber an den LS lags nicht. Ich hatte den CD 204 angeschlossen und der verrichtete seine unvollständige Arbeit.

Flugs den DVD-Player vom Fernseher abgebaut und verglichen - klarer Sieger ist der sehr viel neuere und leichtere DVD-Player.
Ich hatte mir eine Stelle im Song ausgesucht, die charakteristisch war - hell klingende Schlagzeugbecken.
Der Philips brachte sich halt einfach hell, wenn auch ein wenig dumpf, rüber, doch durch den DVD-Player konnte man förmlich den Stick auf das Metall klatschen hören - mit etwas nachklingen, ausschwingen - eine eindrückliche Erfahrung.
Dieser alte Philips CD 204 wird bestimmt nicht Teil meiner Anlage sein - und steht zum Verkauf.

Wirklich schade eigentlich, aber zumindest, was die Quelle betrifft sollte man neuere Geräte vorziehen. Bedenkt - ein DVD-Player, ist einem reinen CD-Player, der mal verdammt viel Geld gekostet hat heute überlegen - wegen des Altersunterschieds. (platt gesagt)
Schade, aber so ists - Pizzaface, du brauchst diesen Schränken zumindest nicht wegen ihres Klangs nachtrauern.

Fabian
cr
Inventar
#16 erstellt: 03. Apr 2004, 11:20
Zeitgleich kam auf den Markt:
Der Sony 101, der statt 14/4x-Oversampling des Philips aber 16Bit/Analogfilter hatte. Dieses Gerät war vom Bedienungskomfort und Styling dem Philips haushoch überlegen, einzig die Abtastsicherheit war nicht bei allen Geräten optimal.
Kurz darauf kamen je ein Gerät von Hitachi: sehr bunt, scheußlich, die CD stand senkrecht im Fach wie bei Cassettenrekordern.
... und ein Toshiba: Ein unbrauchbares Gerät, da es nur einen 14 Bit Wandler hatte (ohne Oversampling) und damit 12 dB verschenkte.

Der Philips ist ja schon öfter gegen ein neues Gerät vergleichsgehört worden.
Interessieren würde mich ein Vergleich zwischen Sony CDP 101 und einem neuen Gerät. Möglw. klingt er wegen seines analogen Filters angenehmer als der Philips (auch hat der Sony einen sog. Monohöhenabfall von 3dB bei 20kHz, da er nur einen Wandler hat für beide Kanäle)


[Beitrag von cr am 03. Apr 2004, 11:41 bearbeitet]
Monolith
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 03. Apr 2004, 11:41
Hallo cr,

von diesen technischen Parametern bit/Oversampling-Rate hatte ich vor dem lesen in diesem Forum noch nie gehört. Nur weiß ich nun mit den Begriffen auch nicht mehr anzufangen, kann mich vielleicht jemand von euch aufklären?

So viel scheint sicher - je größer die Zahl (für beide Spezifikationen), desto besser ... oder?

Fabian
cr
Inventar
#18 erstellt: 03. Apr 2004, 11:46
Schau mal mit der Suchfunktion
Suchstichworte:
Oversampling, delta-sigma, mash
(immer NUR GANZES WORT wegkreuzen)


[Beitrag von cr am 03. Apr 2004, 11:49 bearbeitet]
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 03. Apr 2004, 12:15
Hallo,

Da sieht man wie die Zeit vergeht.
Ich hab meinen Uralt CD-Player aus 1983 erst vor ca 2 Jahren ausgemustert, weiß aber schon jetz nicht mehr die genaue Typenbezeichnung, ich glaube es war 202
(Toploader, 14 Bit 4fach oversampling, 15 oder 16 Titel speicherbar)

Die Klangcharakteristik wie ich sie vio Kopfhörer (AKG500) empfand:
Ausgesprochen hell, mit Tendenz zum metallischen, Bässe jedoch trotzdem, vor allem im Fortissimo, etwas "Dick",
ein "schreiender Player", aber niemals mulmig etc.
In Sachen Fehlerunterdrückung war er ein Musterschüler.
-------------------------------------------
2002 Umstieg auf NAD 541 (ohne i)
Dieser Player klingt "analoger" und ausgewogener.
Er ist weniger hell, und bringt den Klang in etwa so, wie ich in von meinen Langspielplatten in Erinnerung hatte:
Manches ist eben gut, manches zu hell, manches zu dunkel aufgenommen. Was Weiter auffällt ist eine ausgezeichnete Mittenwiedergabe mit vielen Details. Desgleichen ist die Tiefe der Klangbühne besser dargestellt als beim Philips,
nicht ganz wie bei Vinyl, aber fast. Bei Stimmen ist er IMO unerreicht.
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Die Fehlerunterdrückung ist, wenn ich sehr höflich bin eher "mäßig"........
--------------------------------------------
Ein ebenfalls neu angeschafftes Gerät ARCAM DIVA 72
klang zwar ebenfalls weniger schrill als der Philips, dafür aber IMO ein wenig zu brav.....

Grüße aus Wien
Alfred
highfreek
Inventar
#20 erstellt: 03. Apr 2004, 16:45
Hallo Leutle!
Kann definitiv sagen, daas der Philips CD 100 vor dem Sony 101 auf dem Markt war! Philips ist Systemerfinder und hat Sony nur mit ins Boot eingeladen. Der erste Philips Prototyp his Intern F 8421.

Der Philips hatte den wesentlichen Vorteil das er 14 bit mit 4- Fach Oversampling bot, der Sony hatte nur 14 bit!
Außerdem war er in der Abtastsicherheit und Fehlerkorrektur
dem Sony und anderen Japanern um Welten überlegen!
Stereo hat das mittels abkleben der Informationspur getestet, der Philips hat auch bei Informationslücken von über 4 mm noch gespielt!
Trotzdem muß man Sony eine hohe Innovation nachsagen, da es der 1. Player mit Schublade in der heute üblichen Vorm und Fehrnbedienung war!
Alle anderen Japaner setzten die CD anfangs senkrecht ins Gerät und zogen den Laser mittels Seilzug über die CD!

Jaja ich weis: Klugscheißer, habe eine kleine Abhandlung über die erste Generation der Player geschrieben.

gruß highfreek


[Beitrag von highfreek am 03. Apr 2004, 16:49 bearbeitet]
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 03. Apr 2004, 23:39
Da stimmt leider einiges nicht.

Die beiden Player kamen in etwa gleichzeitig auf den Markt.

Philips hatte 14 Bit Oversampling
Sony hatte 16 Bit dafür aber kein Oversampling

Einer der beiden Hersteller benutzen eien digitalen, der andere einen analogen Filter.

Philips klang ein wenig metallisch
Sony klang ein wenig nach Plastik

Da es mehr Musikinstrumente gibt, die aus Metall sind, und auch so klingen, entschied ich mich für den Philips.

Philips lud Sony nur aus einem einzigen Grund ins Boot:
Die hatten etweas völlig gleichwertiges und man eingte sich, weil man befürchtete daß keines der beiden systeme ansonst überleben würde.
Prinzipiell wurde das Philips System verwirklicht, mit einer Ausnahme: Das CD Format von Philips, welche 5 mm kleiner war, wurde auf "Sony-Grösse" gebracht. Ohne Sony wären heute CDs mit 80 Minuten Spieldauer nicht möglich!!
Philips sah ein Maximum von 60 Min vor...
Offiziell wurde die CD als Gemneinschaftsprojekt-Philips-Sony vermarktet.

Ein weiser Entschluss des Managements beider Firmen..

Gruß aus Wien
Alfred
cr
Inventar
#22 erstellt: 04. Apr 2004, 00:58
Muß weiter ergänzen:

Ohne Sony hätten wir eine 14 Bit CD!!!!!! Die Größenzunahme beruht genau auf den von Sony geforderten 2 Bit mehr
(16/14 = 1.14 daraus die Wurzel (damit man von der Fläche auf Dimension 1 kommt) =1,067 = 6,7%, was in etwa der Größenzunahme von 11,5 auf 12 entspricht).

Ferner hat man sich frühzeitig auf eine Arbeitsteilung geeinigt, wo ich den Sony-Anteil nicht geringschätzen würde.

Ferner war der Sony CDP 101 ab Okt. 1982 in Japan erhältlich. Ich glaube nicht, dass Philips viel früher am Markt war (Prototypen zählen nicht). In Abtastsicherheit war er dem Sony überlegen, in Fehlerkorektur nicht, beide hatten CIRC-Solomon. Das Philips-Laufwerk war eine lahme Ente, die Zugriffszeiten erbärmlich, der Sony war flott.

Wie ich bereits oben sagte, hatte nur Toshiba die minderwertige 14 Bit-Auflösung. Dass der Sony 16 Bit hatte, ist allg. bekannt und habe ich sogar selbst mit einem Least-Significant-Bit-Track getestet.
highfreek
Inventar
#23 erstellt: 04. Apr 2004, 09:06
Hallo Leutle!
Lasse mich gerne belehren!
Bin ja nicht allwissend,(Und kein Techniker) nur Seit 82 sehr an den Teilen Interessiert!

Habe mich Früher schon gewundert, das man 14 bit Player
16 bit CD `s gegenüberstellt.
Trotdem muß ich euch in einen Punkt wiedersprechen:
Als ich Anfang 83 durch die Geschäfte bin um mir so ein Teil zu kaufen war nur Philips bei den Fachhändlern präsent! Deshalb habe ich noch gewartet und mir dann Nov. 82 den Marantz gekauft.
Den habe ich bis vor kurzen noch benutzt und dann über Ebay verkauft. (Musik setzte manchmal aus)

Das mit dem abgeklebten Störkeil kam man in Stereo 11/82
nachlesen. Der Philips lies sich selbst durch 4 mm nur zu kurzen Aussetzern bewegen, vergleichsplayer waren da schon lange ausgestiegen.

Gruß an alle
cr
Inventar
#24 erstellt: 04. Apr 2004, 18:58
Ich war von den Abtastfähigkeiten meines Sony 101 eh schwer enttäuscht. Nach 2 Services gings halbwegs. Halbwegs saubere CDs liefen dann fehlerfrei. Auch wegen Pressfehlern mußte ich dann kaum mehr was umtauschen.
bukowsky
Inventar
#25 erstellt: 09. Apr 2004, 18:07
kann mich ehrlich gesagt nur wundern ... ich empfinde den Klang meines CD 300 im Vergleich zu aktuellen Spielern und auch zu damaligen Sony und dergleichen als recht warm und natürlich. Kalt klangen für mich fast alle Fernost-Spieler.

In einigen der ersten Philips-Spielern steckt ja auch Sony-Technik - die klingen für mein Empfinden auch etwas kälter.

Dass der Philips eine lahme Ente ist, liegt wohl eher an der Art der Lasersteuerung. Die beruht nämlich auf einem Magnetkissen und ist von der Ausführung her einfach genial. Die Zugriffszeiten sind recht bescheiden, aber dafür kann ich das Gerät beim Abspielen um die eigene Achse auf den Kopf drehen, ohne dass es aussetzt.

Habe den Test mit der Fehlerkorrektur mal selbst nachgebaut und dazu CDs mit Papierstreifen von 1 bis 5 mm beklebt. Der Philips hat sie alle geschafft, ein Vergleichs-Sony und ein Vergleichs-Kennwood schafften nichtmal die 1 mm.
Philips hatte ja sogar die "Leistung" der Fehlerkorrektur in mm in den technischen Daten angegeben ...

Wenn mich nicht alles täuscht, hat doch Philips sehr hochwertige Laufwerke gebaut, während Sony weniger aufwändige Modelle verkaufte. Und diese beiden Hersteller waren wohl die einzigen, die überhaupt Laufwerke herstellten und an andere Hersteller vertrieben.
Da Sony günstiger war, verkauften sich die Philips-Laufwerke schlecht und Philips beschloss dann auch, schlichtere Laufwerke zu produzieren ...
cr
Inventar
#26 erstellt: 09. Apr 2004, 22:51
Weitere Laufwerkehersteller:
Sanyo
Teac
Pioneer
Yamaha
......
bukowsky
Inventar
#27 erstellt: 10. Apr 2004, 07:53

Weitere Laufwerkehersteller:
Sanyo
Teac
Pioneer
Yamaha
......


seit 1982/1983
-scope-
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 10. Apr 2004, 07:56
Moin...


Wenn mich nicht alles täuscht, hat doch Philips sehr hochwertige Laufwerke gebaut, während Sony weniger aufwändige Modelle verkaufte.


Es ist immer wieder interessant, wenn irgendwelche Kisten zur "state of the art" aller Zeiten gekürt werden....

...meist von ihren Besitzern.

Das CDM X schwenklaufwerk gab es in etlichen Ausführungen.
Von ganz ganz billig (in deinem Gerät) bis hin zu aufwendigen Modellen in Keramikausführung.

Ich verstehe auch nicht, warum die wegweisenden Laufwerke von Sony generell kaputtgequatscht werden, ohne dafür genauere Fakten zu liefern.

Dass 90% aller Konsumer-Plastiklaufwerke von Sony mit KSS210 oder KSS213 Pickup in der Henkelmann & Aldiklasse keinen Anspruch auf Qualität erheben, braucht man nicht erst ausdiskutieren.

Wenn man von den uralt- Laufwerken einen Sony CDP-701ES (1983)als Vergleich heranzieht, dann bekommen technisch Versierte strahlende Augen.
Dass dieses Gerät einen 20 Jahre alten DAC verbaut hat steht nicht zur Debatte.
Auch die späteren ES Geräte sind in Bezug auf die Ausführung des "Transports" bei Großseriengeräten unerreicht. Synchronmotor für die Disk, Linearmotor für den Schlitten. Qualitativ sehr gut.
Und einen gewissen Vergleich habe ich nach über 20 Jahren Service und hunderten von verschiedenen Playern auch erfahren.

Für wenig Geld gibt es auf dem "legalen Weg" immer wenig Qualität....
Für viel Geld hingegen kann man bei ungeschickter Wahl immer noch geringe Qualität bekommen.

So einfach ist das (für mich)


[Beitrag von -scope- am 10. Apr 2004, 08:02 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#29 erstellt: 10. Apr 2004, 08:28

Moin...


Wenn mich nicht alles täuscht, hat doch Philips sehr hochwertige Laufwerke gebaut, während Sony weniger aufwändige Modelle verkaufte.


Es ist immer wieder interessant, wenn irgendwelche Kisten zur "state of the art" aller Zeiten gekürt werden....

...meist von ihren Besitzern.

Das CDM X schwenklaufwerk gab es in etlichen Ausführungen.
Von ganz ganz billig (in deinem Gerät) bis hin zu aufwendigen Modellen in Keramikausführung.

Ich verstehe auch nicht, warum die wegweisenden Laufwerke von Sony generell kaputtgequatscht werden, ohne dafür genauere Fakten zu liefern.

Dass 90% aller Konsumer-Plastiklaufwerke von Sony mit KSS210 oder KSS213 Pickup in der Henkelmann & Aldiklasse keinen Anspruch auf Qualität erheben, braucht man nicht erst ausdiskutieren.

Wenn man von den uralt- Laufwerken einen Sony CDP-701ES (1983)als Vergleich heranzieht, dann bekommen technisch Versierte strahlende Augen.
Dass dieses Gerät einen 20 Jahre alten DAC verbaut hat steht nicht zur Debatte.
Auch die späteren ES Geräte sind in Bezug auf die Ausführung des "Transports" bei Großseriengeräten unerreicht. Synchronmotor für die Disk, Linearmotor für den Schlitten. Qualitativ sehr gut.
Und einen gewissen Vergleich habe ich nach über 20 Jahren Service und hunderten von verschiedenen Playern auch erfahren.

Für wenig Geld gibt es auf dem "legalen Weg" immer wenig Qualität....
Für viel Geld hingegen kann man bei ungeschickter Wahl immer noch geringe Qualität bekommen.

So einfach ist das (für mich) :prost


lies bitte mal genau ... ich schrieb "... während Sony weniger aufwändige Modelle verkaufte."

Weil ich nicht weiß, was Du alles in meine Worte hineininterpretierst und warum Du Vermutungen anstellst und eine Diskussion teilweise auf eine persönliche Ebene zu ziehen versuchst, mag ich nicht auf alles Geschriebene von Dir eingehen.

Als Billig-Laufwerk (wie Du es nennst) hatten es dann wohl u. a. auch Grundig und Marantz in deren Referenzgeräte übernommen ... und es erfüllt im Vergleich zu so manchem Schrittmotor-Laufwerk auch noch heute seinen täglichen Dienst in meiner Stube, und zwar zuverlässig - wie übrigens auch die anderen 10 Player, die hier noch rumstehen.

Als Kriterien für ein Laufwerk gibt es für mich: Zuverlässigkeit, Trittschallfestigkeit, Fehlertoleranz.
Und in den Punkten schlug der Philips die anderen Player, die ich Mitte der 80iger einmal hatte.

Ob der Laufwerksteil eines Spielers Keramik-Elemente oder Platin oder Gold oder was weiß ich enthalten muss, um als hochwertig oder High-End durchzugehen, ist mir egal. Daten korrekt einlesen kann sicher auch das billigste Laufwerk - und darauf kommt es mir Nicht-Voodooer an
-scope-
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 10. Apr 2004, 09:25
moin...


auch Grundig und Marantz in deren Referenzgeräte übernommen


Grundig baute nie Referenz CD Player..Auch nicht in der Fine Arts Serie. Das war alles "normales" Zeug.
Maranz verbaute in Referenzgeräten (wenn man die mal so nennen will) mit CDM 9 Schwenkarmlaufwerken nur die teuren Typen , die als Ersatz schon teurer kamen als der Philips CD player komplett kostete.

Ohne Moos...nix los. So ist das nunmal in der Hifi-Welt...leider!


.. und es erfüllt im Vergleich zu so manchem Schrittmotor-Laufwerk auch noch heute seinen täglichen Dienst in meiner Stube


Das mag sein. Eine gewisse mechanische Stabilität ist auch den preiswerten Schwenklaufwerken nicht abzusprechen....Auch wenn es die billigen Typen sind.



Als Kriterien für ein Laufwerk gibt es für mich: Zuverlässigkeit, Trittschallfestigkeit, Fehlertoleranz.
Und in den Punkten schlug der Philips die anderen Player, die ich Mitte der 80iger einmal hatte.


Na...prima...Philips rules the world....Wo gerade bei dieser Firma bis auf wenige Ausnahmen "Plastik" immer an erster Stelle stand.




Keramik-Elemente oder Platin oder Gold oder was weiß ich enthalten muss, um als hochwertig oder High-End durchzugehen, ist mir egal


Selbst deiner Lieblingsfirma war das bei der Entwicklung der hochwertigeren CDM 9 Einheiten NICHT EGAL....Und "die" werden es in diesem Fall doch wissen müssen....oder?



korrekt einlesen kann sicher auch das billigste Laufwerk - und darauf kommt es mir Nicht-Voodooer an


Hmmm....für eine Zeit lang vielleicht, wobei die wirklich billigsten Laufwerke wohl in Lizens nachgebaute Typen mit Sony KSS210/12/13 Pickup sind. Und da ist schon oft nach 1-2 Jahren schluss.

Es ist nicht völlig "egal" wie und woraus ein Laufwerk zusammengesetzt ist.

Sicherlich ist selbst das preiswerteste Schwenklaufwerk einem preiswerten Sony "Plastiklaufwerk" aus einem 200 EUR Player vorzuziehen, aber in die Reihe der "tollsten Dinger"
gehört das CDM-1 aus dem CD300 wohl wahrlich nicht.


[Beitrag von -scope- am 10. Apr 2004, 09:27 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#31 erstellt: 10. Apr 2004, 09:57
@scope
ich weiß nicht, ob Du generell ein Problem mit Philips oder mit mir hast oder ob Du mich unbewusst oder bewusst falsch verstehen möchtest.

Ich versuche einfach nur, diese alten Geräte mit neueren zu vergleichen. Dein Schwarz/Weiß-Denken nervt dabei gewaltig. Besonders, wenn Du versuchst, mir dieses aufzudrücken, was aber einfach nicht da ist oder Dinge unterstellst, die ich weder geschrieben noch gemeint habe.

Es macht wenig Sinn, mit einem Selbstmörder zu diskutieren, der bereits aus dem Fenster gesprungen ist ...


ein letzter Versuch:


Grundig baute nie Referenz CD Player..Auch nicht in der Fine Arts Serie. Das war alles "normales" Zeug.
Maranz verbaute in Referenzgeräten (wenn man die mal so nennen will) mit CDM 9 Schwenkarmlaufwerken nur die teuren Typen , die als Ersatz schon teurer kamen als der Philips CD player komplett kostete.

wer entscheidet denn, ob etwas Referenz oder Normal ist? Marantz hat im CD 73 das Philips-Laufwerk aus dem CD 300 verbaut. Für viele Leute war der Marantz viele Jahre lang DER Spieler.



[q1]Als Kriterien für ein Laufwerk gibt es für mich: Zuverlässigkeit, Trittschallfestigkeit, Fehlertoleranz.
Und in den Punkten schlug der Philips die anderen Player, die ich Mitte der 80iger einmal hatte.[/q1]

Na...prima...Philips rules the world....Wo gerade bei dieser Firma bis auf wenige Ausnahmen "Plastik" immer an erster Stelle stand.

ich hatte versucht, auf den Umstand hinzuweisen, dass Philips Anfang und Mitte der 80er genötigt wurde, billige Laufwerke herzustellen, um überhaupt noch am Markt bestehen zu können, denn diese Dinger wurden im Consumer-Bereich ohne Ende verbaut und nicht zuletzt überschwemmte Sony mit Billig-Laufwerken den Markt und machte Philips das Leben schwer.
Wenn ich den CD 300 auf die Waage stelle muss ich wohl feststellen, das Plastik auch mit sehr hohem Gewicht hergestellt werden kann



Selbst deiner Lieblingsfirma war das bei der Entwicklung der hochwertigeren CDM 9 Einheiten NICHT EGAL....Und "die" werden es in diesem Fall doch wissen müssen....oder?

Du wirst sicher genauso wissen, dass sich nicht unbedingt das Gute am Markt durchsetzt, sondern das am Markt am besten Beworbene (siehe Beta/VHS oder MS Windows), und dass die Produkte bzw. Ausstattungen produziert werden, die nachgefragt werden. Die Diskussion um vergoldete Anschlüsse im Vergleich zu verzinnten ist eine andere, aber richtig, auch hier gehöre ich nicht zur Voodoo-Fraktion
Weitere "Lieblingsfirmen" von mir sind übrigens Isophon, Dual und Saba


Sicherlich ist selbst das preiswerteste Schwenklaufwerk einem preiswerten Sony "Plastiklaufwerk" aus einem 200 EUR Player vorzuziehen, aber in die Reihe der "tollsten Dinger"
gehört das CDM-1 aus dem CD300 wohl wahrlich nicht.

Dieser Thread sollte mir nicht dazu dienen, den CD 300 als DEN Spieler hinzustellen. Ebenso wenig sollte er aber auch dazu dienen, ihn in Bausch und Bogen zu verurteilen.
-scope-
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 10. Apr 2004, 14:29
Hallo,



Du generell ein Problem mit Philips oder mit mir hast


Ein Problem habe ich weder mit Philips, noch mit dir. Lediglich die "seltsame" Fragestellung, ob ein uralter
14 bit Player der CD-Steinzeit noch "up to date" wäre, hat mich auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht.

Eine Frage die sich eigentlich erst garnicht stellt.



wer entscheidet denn, ob etwas Referenz oder Normal ist? Marantz hat im CD 73 das Philips-Laufwerk aus dem CD 300 verbaut. Für viele Leute war der Marantz viele Jahre lang DER Spieler.


In der Frühzeit der CD Player waren beinahe alle Player teschnisch "Referenzklasse". Zumindest was die Messwerte betraf.
Die "Referenz-Verarbeitung" hatte weder irgendein Philips Gerät, noch der CD 73, obwohl er heute bestimmt schon ein Sammlerstück ist. Wandlertechnisch spielt so ein Gerät heute keine Rolle mehr auf dem "Referenzmarkt". Das sollte doch einleuchten.


Wenn ich den CD 300 auf die Waage stelle muss ich wohl feststellen, das Plastik auch mit sehr hohem Gewicht hergestellt werden kann


Philips war wie erwähnt in vielen Bereichen der Digitalen Bild & Tontechnik "wegweisend" , aber sie haben es nicht ein einziges mal geschafft ein wirklich gutes Hifi Gerät der gehobenen Klasse auf den Markt zu bringen. Selbst die Flagschiffe wie der CD 650 mit FTS kamen nicht aus der Mittelmässigkeit heraus.Alleine schon diese verspielte klapprige Tastatur zum ausklappen Alte Philips Hi Fi Geräte haben daher heute auch meistens geringen Sammlerwert.

Beim Marantz CD 73 sicht das dagegen schon ein wenig "besser" aus.


Weitere "Lieblingsfirmen" von mir sind übrigens Isophon, Dual und Saba


Das ist ja auch völlig legitim , und wenn man Isophon als beständigen Hersteller hochwertiger LS aus der Liste ausklammert, dann hat man mit Saba ebenfalls einen Hersteller, die eigentlich auf dem "Schrottplatz" der Hifi Geschichte zu Hause ist.
Dual hat ja wenigstens noch ausgereifte Plattenspieler der etwas besseren Sorte gebaut.


Ebenso wenig sollte er aber auch dazu dienen, ihn in Bausch und Bogen zu verurteilen.


Von verurteilung kann keine Rede sein. Man muss aber bedenken, dass es sich um ein uralt gerät handelt, dass verarbeitungstechnisch höchstens im unteren Mittelfeld einzustufen war.

Für ernsthafte Musikhörer heute eigentlich kein passendes Gerät (IMO)


[Beitrag von -scope- am 10. Apr 2004, 14:41 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#33 erstellt: 10. Apr 2004, 15:04

Ein Problem habe ich weder mit Philips, noch mit dir. Lediglich die "seltsame" Fragestellung, ob ein steinalter
14 bit Player der CD-Steinzeit noch "up to date" wäre, hat mich auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht.

Die Frage finde ich gar nicht seltsam. Mit up to date meine ich den Klang und keine möglicherweise relavanten oder irrelavanten technische Daten. Möglich auch, dass im Hörvergleich das von Dir wenig geschätzte Uralt-Material soo schlecht gar nicht abschneidet. Wer weiß, vielleicht sogar besser?



Eine Frage die sich eigentlich erst garnicht stellt.

pauschale Aussage ohne Argumente oder Hintergrund. Einfach eine vorgefasste Meinung und für mich nicht ernstzunehmend.



In der Frühzeit der CD Player waren beinahe alle Player "Referenzklasse". Zumindest was die Messwerte betraf.
Die "Referenz-Verarbeitung" hatte weder irgendein Philips Gerät, noch der CD 73, obwohl er heute bestimmt schon ein Sammlerstück ist. Wandlertechnisch spielt so ein Gerät heute keine Rolle mehr auf dem "Referenzmarkt". Das sollte doch einleuchten.

nee, das Einleuchten wird mir erschwert durch pauschale Aussagen (siehe oben) und Vorurteile.
Sogar der CD 304 (den ich zugegeben schon nicht mehr so mag) diente viele Jahre als Referenz.
Ich vergleiche diese alten Kisten mit normalem Konsumer-Material und da habe ich den Eindruck, dass die alten Geräte besser klingen und besonders mit problematischen Aufnahmen besser klarkommen.
Möglich, dass Du zu viele CD 104 reparieren musstest?
Ich hatte mir auch 1.000-Mark-CD-Spieler von Kenwood und Sony als Ersatz gekauft ... aber außer besserem Komfort hatten sie m. E. einen unnatürlicheren und "kälteren" Klang.


Philips war wie erwähnt in vielen Bereichen der Digitalen Bild & Tontechnik "wegweisend" , aber sie haben es nicht ein einziges mal geschafft ein wirklich gutes Hifi Gerät der gehobenen Klasse auf den Markt zu bringen. Selbst die Flagschiffe wie der CD 650 mit FTS kamen nicht aus der Mittelmässigkeit heraus. Alte Philips Hi Fi Geräte haben daher heute auch meistens "NULL" Sammlerwert.

Beim Marantz CD 73 sicht das dagegen schon ein wenig "besser" aus.

einen CD 650 würde ich auch nicht allen Ernstes als Flagschiff antreten lassen wollen. Da waren die "guten" Zeiten von Philips im Bereich CD-Spieler sicher vorbei.

Die Philips-CD-Spieler haben schon einen Sammlerwert, zumindest bekommt man für funktionierende und gut erhaltene Geräte 150 bis 250 Euro, ebenso übrigens auch für entsprechende Grundig- oder Marantz-Spieler.


Das ist ja auch völlig legitim




, und wenn man Isophon als beständigen Hersteller hochwertiger LS aus der Liste ausklammert, dann hat man mit Saba ebenfalls einen Hersteller, die eigentlich auf dem "Schrottplatz" der Hifi Geschichte zu Hause ist.
Dual hat ja wenigstens noch ausgereifte Plattenspieler der etwas besseren Sorte gebaut.

leider hat sich Isophon aber vom Verkauf von Chassis zurückgezogen ...

für mich ein Glück, dass Saba Deiner Meinung nach auf den Schrottplatz gehört ... denn so gibts die Geräte noch bezahlbar.
Meiner Meinung nach wäre vielen unzufriedenen Hifi-Freunden aus der Consumer-Klasse geholfen, wenn sie die aktuellen Verstärker gegen z. B. Grundig-, Dual-, Telefunken- oder auch Saba-Geräte der 70/80er Jahre tauschten.
Um wieviel einfacher wäre es, auch mit nicht so gut klingenden Lautsprechern, einen halbwegs annehmbaren Klang zu bekommen.
Nur leider werden diese Geräte - wie offenbar auch von Dir - verpönt und abgewertet, und dies meiner Meinung nach völlig zu Unrecht.


Von verurteilung kann keine Rede sein. Man muss aber bedenken, dass es sich um ein uralt gerät handelt, dass selbst zur damaligen Zeit nur in der Konsumerklasse/Mittelklasse einzustufen war.

Für ernsthafte Musikhörer heute eigentlich keine "Empfehlung"

Deiner Einstufung kann ich nicht folgen. Ich habe noch diverse Audio-Hefte hier rumfliegen, in denen die ersten Philips-Spieler über einige Jahre als Referenz dienten.
Wobei mir dies überhaupt nicht wichtig ist.

Wichtig ist mir in erster Linie guter Klang, annehmbarer Preis und keine technischen Daten, die ich entweder nicht nachvollziehen kann oder die möglicherweise nicht den größten wenn nicht sogar gar keinen Einfluss auf den Klang haben.

Deiner weiteren Einstufung "ernsthafter Musikhörer" mag ich nicht widersprechen, weil ich zunächst nicht weiß, wo ernsthaft anfängt und wie die Kriterien dafür sind. Mir muss Musik in erster Linie Spaß machen - möglich, dass ich dann kein ernsthafter Musikhörer bin


[Beitrag von bukowsky am 10. Apr 2004, 15:07 bearbeitet]
cr
Inventar
#34 erstellt: 10. Apr 2004, 15:11
Der 960er war mM ein sehr gut gebauter CDP. Hat mich für Philips mit ihren sonst üblichen Plastikbombern damals überrascht. Aber danach gings eh gleich wieder bergab. Als Philips kann man wohl keine wertigen Geräte bauen. Wer so was sucht, schaut sicher nicht bei Philips, daher schwer verkäuflich. Ist leider so. Philips hat einfach ein Billig-Image.
bukowsky
Inventar
#35 erstellt: 10. Apr 2004, 15:15

Der 960er war mM ein sehr gut gebauter CDP. Hat mich für Philips mit ihren sonst üblichen Plastikbombern damals überrascht. Aber danach gings eh gleich wieder bergab. Als Philips kann man wohl keine wertigen Geräte bauen. Wer so was sucht, schaut sicher nicht bei Philips, daher schwer verkäuflich. Ist leider so. Philips hat einfach ein Billig-Image.

da stimme ich mit Dir überein ... mir ging es allerdings um den Weg zum Billig-Image - denn als Billigheimer hat Philips im CD-Spielerbau nicht angefangen ...
Das war m. E. nur ein Reagieren auf den Markt (sinkender Absatz, weil günstigere Spieler gefragt waren). Warum soll ich mir ein 2.000-Marks-Gerät hinstellen, wenn ich beispielsweise von Kenwood eines für 600 DM haben kann? Dass es nicht so gut klang wie der Philips, hat ja eh kaum jemand bemerkt
cr
Inventar
#36 erstellt: 10. Apr 2004, 15:31
Außer bei den CDPs hatte aber Philips bereits seit den 70ern ein Billig-Image. Geräte, die man sich schnell im Versandhandel kaufte, Musiktruhen. In den 70ern wäre man echt unten durch gewesen, wenn sich ein Philips-Gerät gekauft hätte. Pioneer, Sansui, Teac, die machten dagegen was her (Sony war erst im Kommen).
bukowsky
Inventar
#37 erstellt: 10. Apr 2004, 15:34
das dürfte dann aber nicht für den Bildplattenspieler und diverse Fernseher gelten. Andere Geräte hatte ich - zugegebenermaßen - auch nicht von Philips ...
-scope-
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 10. Apr 2004, 18:47
Nabend...

das dürfte dann aber nicht für den Bildplattenspieler


LD Player sind eine meiner Leidenschaften, und ich habe sogar drei stck von Philips. Einer davon noch mit Laserröhre.

Qualitative Überflieger hat Philips da ebenfalls nicht gebaut.

Aber...Ich kenne tatsächlich ein Gerät von Philips, dass konkurrenzlos verarbeitet ist.
Als Sammler alter "Dinge" habe ich davon auch noch ein paar hier stehen. Es ist der externe SCSI CD-Recorder CDD-522. DAS! ist (war) ein Laufwerk! Kostete aber zur Markteinführung 1993 etwa 10000 DM, die allerdings nicht unbedingt im Gerät, sondern anteilmässig in den Entwicklungskosten der noch jungen Technoligie steckten.
Granuba
Inventar
#39 erstellt: 20. Apr 2004, 16:35
Hi!

Sorry, daß ich diesen Artikel wiedeer ausgrabe, aber anscheinend kennt ihr euch mit älteren CDP`s recht gut aus: Kennt einer von euch den Dual CD 120? Ist so ein Senkrechtlader, dürfte eventuell ein Hitachi DA-800 sein! Wenn ja, hat jemand Info`s zu dem Teil?

Murray
bukowsky
Inventar
#40 erstellt: 20. Apr 2004, 17:18

Hi!

Sorry, daß ich diesen Artikel wiedeer ausgrabe, aber anscheinend kennt ihr euch mit älteren CDP`s recht gut aus: Kennt einer von euch den Dual CD 120? Ist so ein Senkrechtlader, dürfte eventuell ein Hitachi DA-800 sein! Wenn ja, hat jemand Info`s zu dem Teil?

Murray


solch einen im tadellosen Zustand habe ich vor etwa 4 Wochen bei eBay verkauft ...
unglaublich stabil und langlebig. Der hat 10 Jahre täglich 12 Stunden in einem Sonnenstudio gespielt ...
bukowsky
Inventar
#41 erstellt: 20. Apr 2004, 17:22

Nabend...

das dürfte dann aber nicht für den Bildplattenspieler


LD Player sind eine meiner Leidenschaften, und ich habe sogar drei stck von Philips. Einer davon noch mit Laserröhre.

Qualitative Überflieger hat Philips da ebenfalls nicht gebaut.
~~


welche hast Du denn? Ich hatte zwei von den ersten Modellen aus 79 ... aber beide spielten irgendwann leider nicht mehr ab - das Bild lief durch - und niemand wollte sie mir reparieren ...

ich fand die Teile extrem robust und sehr interessant (Ablenkung des Lasers über piezokeramisch angetriebene Spiegel) aufgebaut.
-scope-
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 20. Apr 2004, 18:14
Hallo,

Momentan sind im Keller noch :

VLP 720 Toplader mit Laserröhre (defekt)
VP 410 defekt
VP 380 Multinorm Industrieplayer mit RS 232
CDV 485 ...und noch 6 oder 7 von Pioneer & Sony

In Betrieb sind nur 2 Stck. Als Hauptgerät der Sony 850
mit Wendeautomatik und nachgerüstetem RF Ausgang für AC3 Ton
Granuba
Inventar
#43 erstellt: 20. Apr 2004, 18:25


Hi!

Sorry, daß ich diesen Artikel wiedeer ausgrabe, aber anscheinend kennt ihr euch mit älteren CDP`s recht gut aus: Kennt einer von euch den Dual CD 120? Ist so ein Senkrechtlader, dürfte eventuell ein Hitachi DA-800 sein! Wenn ja, hat jemand Info`s zu dem Teil?

Murray


solch einen im tadellosen Zustand habe ich vor etwa 4 Wochen bei eBay verkauft ...
unglaublich stabil und langlebig. Der hat 10 Jahre täglich 12 Stunden in einem Sonnenstudio gespielt ...


Eine Bedienungsanleitung oder sonstiges hast du bestimmt nicht mehr, oder?

Murray
bukowsky
Inventar
#44 erstellt: 20. Apr 2004, 19:18
@Murray
Hallo, sorry, habe ich nicht mehr.


@scope
VLP 720 Toplader mit Laserröhre (defekt)
genau diese warens ... schnüff
fandest Du sie nicht so gut?
-scope-
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 21. Apr 2004, 19:49

fandest Du sie nicht so gut?


Wie soll ich etwas wirklich "gut" finden, wenn es 97 % der auf dem Markt erhältlichen LD´s nicht MIT TON abspielen kann. ? Sammlerwert...vielleicht. Praxis "null" Punkte.

Genau das selbe bei den Sony Lasermax Geräten. Die sind allenfalls für den Einbau in einen Dragon´s Lair oder Space Ace Automaten zu gebrauchen
bukowsky
Inventar
#46 erstellt: 21. Apr 2004, 19:58


Wie soll ich etwas wirklich "gut" finden, wenn es 97 % der auf dem Markt erhältlichen LD´s nicht MIT TON abspielen kann. ? Sammlerwert...vielleicht. Praxis "null" Punkte.

Genau das selbe bei den Sony Lasermax Geräten. Die sind allenfalls für den Einbau in einen Dragon´s Lair oder Space Ace Automaten zu gebrauchen :)


naja ... bis 82 konnte man doch eine Menge darauf abspielen.

Sammlerwert is nich ... im Gegensatz zu den alten Laserdiscs, die wohl für teilweis 50 Euro gehandelt werden, wenn sie denn in Ordnung sind, was man nicht von vielen sagen kann ...

Ich war nur sehr beeindruckt, wie diese Geräte aufgebaut sind und wie sie funktionieren.
palucca
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 23. Apr 2004, 10:19
hi,

die Philips CD104/204/304/304MK2/960 (960 ist ein Marantz) sind einfach mechanisch unverwüstlich. Ich repariere auch heute noch diese Geräte. Abnehmer sind Mobil-DJ, die häufig in ihren DJ-Playern nach 1-11/2 Jahren die Laser auswechseln lassen mußten. Der Klang ist mit heutigen Geräten nicht vergleichbar: bassarm, gröber, technisch steril und weniger Auflösung speziell im Hochtonbereich (Vergleich mit einem Marantz CD17MK2.
bukowsky
Inventar
#48 erstellt: 24. Apr 2004, 09:30

hi,

die Philips CD104/204/304/304MK2/960 (960 ist ein Marantz) sind einfach mechanisch unverwüstlich. Ich repariere auch heute noch diese Geräte. Abnehmer sind Mobil-DJ, die häufig in ihren DJ-Playern nach 1-11/2 Jahren die Laser auswechseln lassen mußten. Der Klang ist mit heutigen Geräten nicht vergleichbar: bassarm, gröber, technisch steril und weniger Auflösung speziell im Hochtonbereich (Vergleich mit einem Marantz CD17MK2.


Hallo!
Mich würde interessieren, ob man die genannten Unterschiede im Klang zum Marantz CD17MK2 technisch erklären bzw. herleiten könnte. Es geht mir dabei um eine mögliche Nachvollziehbarkeit für mich als Nicht-Techniker (und Nicht-High-Ender ), also ob bzw. was sich in der Konstruktion bei CD-Spielern getan hat und wie es sich auf den Klang auswirkt.
palucca
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 24. Apr 2004, 11:05
hallo,
bei diesen Playern durchlief das Signal zahlreiche IC`s bis es beim DA-Wandler ankam. Schon das Laser -(HF-Signal)wird
durch ein IC aufbereitet, dann auf das SAA7010 > SAA7020 > SAA7000 > SAA7030und dann endlich in die DA-Wandler TDA1540 + einfache Augsgangsstufen. Die DA-Wandler haben eine Auflösung von 14Bit. Die fehlenden 2Bit wurden errechnet. Diese zahlreichen Stufen verbessern nicht gerade den Klang. Heute wird mit 18- oder 24Bit gewandelt, sodaß die einzelnen Spannungsstufen viel feiner (analoger) dargestellt werden können. Zusätzlich:

. bessere Spannungsversorgung
. bessere Ausgangsstufen
. mechanische Konstrucktion

das gilt sicherlich nicht für den 100,-Euro Player. Für mich gilt: oberhalb von 1000,- - 1300,-Euro werden die Klangunterschiede so gering, daß für geringe Steigerung des Klanges gleich das doppelte,dreifache oder noch mehr ausgegeben werden muß. Voraussetzung ist, daß die Anlage dies auch wiedergeben kann. Ich hab einen Accuphase, Naim, ML mit dem CD17MK2 an meiner Anlage vergleichen können. Unterschiede waren hörbar, aber ich bin nicht bereit, diese Summen zu investieren.
Erico
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 24. Apr 2004, 18:01
@ palucca
Es gibt übrigens auch 1-Bit DA-Wandler mit z.B.256-fach Oversampling, mehr Bit heisst nicht unbedingt besser, und die Mechanik bei heutigen Playern ist zum Schreien, mal vom Teac High End Laufwerk abgesehen. Gruss Erico
palucca
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 24. Apr 2004, 18:52
hallo Erico,

auch Sony, Philips bauen auch heute noch Laufwerke in bester Qualität (Druckguss). Die werden wegen des Preises dann auch nur in "High-End" Player verbaut.
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