Bildplatte made in GDR?

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PSblnkd
Neuling
#1 erstellt: 13. Mrz 2015, 08:46
Im Förderverein der "Technischen Sammlungen Dresden" (TSD) wird u.a. über einen Bildplattenspieler von
Telefunken berichtet: http://www.foerderverein-tsd.de/index.php?id=48
Ist bekannt, dass es auch in der DDR ein diesbezügliches F/E-Vorhaben gegeben hat? -
Im "Zentrallaboratorium für Rundfunk- und Fernsehempfangstechnik Dresden" (ZRF: Dr. Wermann, Dir. Pietschmann) lief etwa Anfang der 1970er Jahre ein mehr oder weniger geheimes Staatsplanthema (VVS) "Bildplatte" - leider erfolglos, wie man heute weis...
Während die TELEFUNKEN-Bildplatte ein rein mechanisches System war (wie jede andere Schallplatte auch), sollte das ZRF-System auf magnetischer Grundlage basieren - ähnlich dem heutiger HD-Speichersysteme.
Die so genannte "Dünnschichttechnik" sollte dabei beim Magnetkopf eine Rolle spielen. Irgendwo (radio fernsehen elektronik?) gab's wohl auch dazu mal einen Artikel...

Kennt jemand noch weitere Einzelheiten über das Vorhaben, oder kennt jemanden, der damals im ZRF (wurde in den 1980ern in ZWT umbenannt) tätig war und sich vielleicht noch an diesbezügliche Einzelheiten erinnern kann?
"Gurgeln" brachte - wie bei fast allen solchen Suchanfragen - nichts...

Dazu lief schon ein - leider erfolgloser Thread: http://www.robotront...c.php?threadid=11997

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
pelowski
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Mrz 2015, 01:16
Hallo,

ich habe zur fraglichen Zeit im ZRF gearbeitet.
Allerdings nicht in der Abteilung, die den Bildplattenspieler entwickelte.
Natürlich war das auch innerhalb des Betriebs geheim, dennoch nicht so, dass man garnichts erfuhr.
N.m.W. war das ebenfalls ein mechanisch abzutastentes Prinzip. Ob und wenn ja wie, es sich von Telefunken
unterschied, kann ich nicht sagen, allerdings vermute ich stark, dass es kompatibel war.
Man entwickelte doch auch immer mit dem Blick auf Westexport. Schließlich mussten dringend benötigte
Devisen beschafft werden.

Eine Vorführung einer Bildplatte habe ich dort miterlebt; leider kann ich nicht mehr sagen, ob ein TF-Spieler
oder ein Labormuster benutzt wurde. Auf jeden Fall war das Bild ganz anständig.

Grüße - Manfred
PSblnkd
Neuling
#3 erstellt: 17. Mrz 2015, 09:15
@pelowski

Danke für Deine Antwort. Das ist ja wie ein 6er im Lotto noch jemanden aus dem ZRF zu treffen.
Zu meinem damaligen Gesprächspartner - Dieter Sager - seines Zeichen "Bauelementekonsulent" im ZRF habe ich schon lange keinen Kontakt mehr. Damals hatte ich als Industriezweigbearbeiter im VEB Elektronikhandel Berlin (später "Applikationszentrum Elektronik Berlin" den Bereich "Konsumgüter - VVB Rundfunk und Fernsehen (RuF)" zu betreuen.
Deshalb sind mir auch noch die Info-Fragmente zur "Bildplatte" in Erinnerung, allerding hatte ich nie direkten Kontakt zu den Verantwortlichen, weil wohl das ganze Thema sich noch sehr weit in der Grundlagen-Entwicklung befand.
Wie ich jetzt aus anderer Quelle erfuhr, wollte man zunächst das TELEFUNKEN-Gerät nachbauen.
Nachdem aber die Erzeugnis-Strategen in der VVB RuF von "10 min Spieldauer" erfuhren, legte man den ZRF-Entwicklern nahe unbedingt diesen Parameter zu verbessern (> 30min). Außerdem sollte es wiedermal - wie beim Color 20 - eine Weltspitzenleistung werden, d.h. mit "Alleinstellungsmerkmalen".
Deshalb das magnetische Verfahren mit Dünnschichttechnik für den Kopf. Warum die damals nicht weitergekommen sind, bzw. bis zu welchem Stand die Entwicklung vorangetrieben wurde, ist mir leider nicht bekannt.
Da es sich jedoch um ein Staatsplanthema handelte - d.h. unter direkter MEE-Kontrolle stand - müßten eigentlich noch die entsprechenden Entwicklung-Unterlagen, Pflichtenhefte, Protokolle zum Stand der Entwicklung usw. in irgendwelchen Archiven vorhanden sein.

Interessant wäre deshalb:
Wer war damals persönlich an der "Bildplatte" im ZRF beteiligt, bzw. könnte man den/die jenigen noch heute dazu befragen?
Möglicherweise ist in den "Technischen Mitteilungen des Zentallaboratoriums für Rundfunk- und Fernsehempfangstechnik" noch was dazu zu finden. Leider hat man diese "uninteressanten" Relikte DDR-typischer Fachliteratur aus den mir bekannten Bibliotheken eleminiert. Da Gleiche gilt übrigens auch für die INT-Mitteilungen und die aus dem KWH. Es ist schon ein Jammer, wie mit unserem erarbeiteten Wissen umgegangen wurde!
Da kann ich ja von Glück reden, dass es mir noch gelungen ist rechtzeitig die AEB-Hauszeitschrift fast vollständig in meinen Besitz zu bringen - siehe http://www.ps-blnkd.de/ME-Applinfo.htm.

Grüsse aus Berlin

PSblnkd (www.ps-blnkd.de)
pelowski
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Mrz 2015, 00:27
Hallo,

Fakten über das Wenige hinaus, was ich schrieb, kann ich dir keine liefern.
Ich habe auch keinen Kontakt zu Leuten, die in der ensprechenden Abteilung gearbeitet haben.

Ich werde aber versuchen, 2,3 ehemalige Kollegen aus anderen Abteilungen, die ich eventuell erreichen kann, zu fragen,
was sie vielleicht zu dem Thema beitragen können. Oder aber, sie wissen von Jemandem, der an der Enwicklung beteiligt war.
Das kann ein Weilchen dauern, aber ich versuche es. Immerhin ist das 40Jahre her!

Warum bist du an diesen Infos interessiert? Einfach nur Hobby, oder arbeitest du an einer Dokumentation o.ä.?

Grüße - Manfred
PSblnkd
Neuling
#5 erstellt: 20. Mrz 2015, 11:22
Hallo Manfred,
als Autor von "Die Geschichte der Mikroelektronik/Halbleiterindustrie der DDR", erschienen 2003 im www.funkverlag.de (die Ergänzungen/Berichtigungen sind auf meiner HP zu finden) und meiner persönlichen Aufarbeitung meines Berufslebens auf http://www.ps-blnkd.de/Seite3.htm, sowie der Mitarbeit im www.industriesalon.de bin ich immer daran interessiert "Licht in's Dunkle" der teilweise immer noch unbekannten "Errungenschaften des Sozialismus" (beschränkt auf meine Branche "Mikroelektronik") zu bringen.

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
PSblnkd
Neuling
#6 erstellt: 09. Nov 2018, 19:05
Es gibt Neuigkeiten zum Thema "Bildplatte made in GDR"
Wie ich schon angedeutet hatte, könnte es eine Weiterentwicklung des Themas gegeben haben.
Wie sich nun aber herausstellte nicht (ausschließlich) vom ZRF Dresden, sondern von dem damals vorgesehenen ProduktionsbetriebVEB Elektrotechnik Eisenach. Wie mir ein ehemaliger Mitarbeiter aus dem VEB Antennenwerk Bad Blankenburg berichtete - er war zur Unterstützung nach Eisenach "deligiert" worden - gab es tatsächlich die Variante auf Basis der Plattenspeichertechnologie aus der EDV. Es soll sogar irgendwo noch ein Prototyp existieren ... Der Informant wollte sich weiter darum kümmern ... Das ist jetzt allerdings schon einige Wochen her.
Dr. Freiburger - Themenleiter "Bildplatte" aus dem ZRF Dresden hatte noch rechtzeitig vor seinem Tode die Geschichte "seiner" Bildplatte aufgeschrieben. Diese liegt mir vor - es ist tatsächlich ein Nachbau der TELEFUNKEN-Entwicklung "TED-System" ...
Ein Bild vom Gerät könnte ich zwar hochladen, aber das deutsche Urheberrecht läßt das womöglich nicht zu. Dazu müßte zunächst die Rechte-Situation geklärt werden ...

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
PSblnkd
Neuling
#7 erstellt: 01. Feb 2019, 12:42
Es gibt wieder Neuigkeiten zur "Bildplatte made in GDR":
Stephan Hloucal aus dem http://www.elektromuseum.de ist es gelungen Verbindung mit den ehemaligen Entwicklern vom VEB Elektrotechnik Eisenach aufzunehmen und - tatsächlich scheint es noch ein solches Gerät zu geben. Mal sehen, was in seinem Bericht steht, der demnächst dazu verfasst werden soll ...

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
PSblnkd
Neuling
#8 erstellt: 14. Mai 2020, 12:14
Zunächst ein Hinweis in eigener Sache:
Wieso ist der Thread mit dem Stichwort "Bildplatte" nicht zu finden?
Glücklicherweise hatte ich mir die URL notiert - dann geht's ...

Aus den zahlreichen Zuschriften, konnte ich entnehmen, dass sich nach so langer Zeit doch noch jemand an das Thema erinnern konnte.
Hier nun das Wesentliche komprimiert (der Vorspann mit Namens-Nennungen mußte aus Datenschutzgründen weggelassen werden):

"Wir haben ein Bildplattengerät gebaut, das Videos aufzeichnet und wiedergibt. Die Aufzeichnung erfolgte mit Magnetkopf, ähnlich aufgebaut wie bei einer Festplatte.
Die Bildplatte hatte die Größe einer Langspielplatte (d.h. wie eine Platte aus einem EDV-Plattenspeicher). Die Scheibe war mit Magnetfolie beidseitig bespannt. Dazwischen war noch ein Luftpolster, damit der Schreib-Lesekopf sanft aufliegt. Diese Platten sollten noch in einer Schutzhülle
laufen (ähnlich einer Diskette 5,25").
Die Signal-Verarbeitung sollte komplett im Pal-Videosignal laufen.
Für die Aufzeichnung habe ich (einer der Entwickler in Eisenach) ein Kompressionsverfahren für Ton - und Video entwickelt und patentieren lassen. Dadurch konnte die Aufzeichnung mit optimaler Kopfgeschwindigkeit laufen für eine gute Bildqualität und das bis zu einer Stunde Laufzeit.
Der Ton war im Stereo-Dolby-Sound.
Die erste TV-Sendung, die wir damals aufgezeichnet hatten, war "Dally Dally" mit Hans Rosenthal."

So hat sich meine vage Info aus der damaligen VVB RuF-Beratung in Radeberg bestätigt. Es gab also eine Weiterentwicklung des TED-Gerätes, jedoch auf anderer Basis - nur leider kam die viel zu spät. Obwohl es eine Weltspitzenleistung ähnlich dem "Color 20" gewesen wäre, kamen dann die ersten Videorecorder für die DDR aus Japan (nach der Honnecker-Reise dort hin, mit samt den "Mazdas").

Hier ist die Technik des TED-Gerätes und die Geschichte dahinter fein säuberlich und gut bebildert aufgeschrieben:
https://forum2.magne...erfolie-aus-nortorf/

So viel zum Abschluß des Themas - d.h. nicht ganz. Der Bericht von Stephan Hloucal aus dem Elektromuseum Erfurt läßt noch auf sich warten ...

Nachtrag:
Ist irgend jemanden bekannt, wo noch die Hauszeitschrift des ZRF Dresden "Mitteilungen des Zentrallaboratoriums ..." zu finden wäre, bzw. hat die vielleicht noch jemand privat?


Grüsse aus Berlin

PSblnkd


[Beitrag von PSblnkd am 14. Mai 2020, 18:15 bearbeitet]
paule7
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2020, 17:47
Moin,
vielen Dank für das Teilen deiner interessanten Informationen.

grüße
paule
RunWithOne
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2020, 18:04
Sehr interessant. Das liegt sicher noch einiges in den Archiven vergraben.
Compu-Doc
Inventar
#11 erstellt: 16. Mai 2020, 13:41
klasse thread, den ich mit großem Interesse gelesen habe und auch weiter verfolgen werde;

obwohl ich mit dem Thema Bild/Tonaufzeichnungen mal überhaupt nixxx am Hut habe.
PSblnkd
Neuling
#12 erstellt: 21. Mai 2020, 07:40
Es gibt noch eine Ergänzung:
Bereits 1966 (!) wurde in den USA ein "Magnetic Video Disc Recorder" gebaut:
http://www.labguysworld.com/MVR_100S-2A.htm

Ob die Kollegen im ZRF oder in Eisenach davon gewußt haben?

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
Compu-Doc
Inventar
#13 erstellt: 21. Mai 2020, 07:58

Commercial News USA schrieb:
Passat
Moderator
#14 erstellt: 21. Mai 2020, 14:10
Wobei eine Magnetscheibe für den Zweck Unsinn ist.
Bei einer Magnetscheibe handelt es sich ja im Prinzip nur um ein Band, das man kreisförmig auf eine Scheibe befestigt.
Damit ist die Bandlänge natürlich limitiert und man handelt sich diverse Probleme ein.

Daher wurde daraus auch nie etwas und man hat das Magnetband genommen.

Schon 1969 kam ein Videorekorder von Philips und Grundig auf den Markt, der allerdings auf Band mit offenen Spulen aufzeichnete:
Und 1971 kam das VCR-System mit Kassette auf den Markt.

VCR hat übrigens eine bessere Bildqualität als das 1976 erschienene VHS-System.

Später gab es als Bildplatte ja LaserVision und Laserdisc (Weiterentwicklung der LaserVision, aber mit Digitalton).
Beides konnte sich aber in Europa nicht durchsetzen
Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals im Laden vor den Laserdics stand.
Und dabei habe ich immer auf den Preis geschaut.
Die Platten waren immer sehr teuer (unter 60-70,- DM ging da nichts, der gleiche Film auf VHS/Beta/Video2000 kostete nicht einmal halb so viel).
Und man konnte mit den Geräten auch nicht selbst aufnehmen.
Und es gab ja Videotheken, in denen man sich die Kassetten ausleihen konnte. Laserdics habe ich da allerdings nie gesehen.
Das waren wohl die Hauptgründe, warum das System gescheitert ist.

Im Grunde war auch, da es schon Videobandsysteme gab, die Entwicklung des TED-Systems Unsinn.
Als Verantwortlicher bei Telefunken hätte ich damals dafür keinen Pfennig locker gemacht.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 21. Mai 2020, 14:13 bearbeitet]
PSblnkd
Neuling
#15 erstellt: 22. Mai 2020, 08:31
@Passat
Wieso sollte das MVR-Gerät nur am Umfang der Scheibe die Magnetschicht haben? - Das ist so nicht erkennbar - im Gegenteil: Im 1. Bild (vollständige Darstellung) ist eine Brücke über die Scheibe zu sehen, wo sich m.E. der verschiebliche Magnetkopf befindet. Leider sind keine weiteren Detailbilder dabei.

Aber darum geht es eigentlich nicht.
Wieso meinst Du, dass ein Magnetscheibe Unsinn ist?
Dass eine mechanische Abtastung für Video-Signale nicht so geeignet erscheint, leuchtet sicherlich jeden ein.
Der Bildplattenspieler aus Eisenach war aber was ganz anderes. Die Technologie der magnetbeschichteten Platten war schon damals gut bekannt, d.h. in der EDV in Plattenspeichern seit Jahren eingesetzt. Einzelplatten-Laufwerke in 8"-Technik kamen etwas später stellten im Prinzip den technologischen Stand seinerzeit dar.
Wie der Zeitzeuge aus Eisenach berichtete, wurde dank eigenentwickelter Signalkompression eine Spieldauer von ca. 1 Std. mit guter Bildqualität und Ton in Dolby-Stereo erreicht.
Im Prinzip hätte es der Vorläufer des in den 1990er Jahren beginnenden Video-Handlings mit PC werden können - nur eben 20 Jahre zu früh!

LaserDisk und LaserVison könnte man als Vorläufer der CD/DVD ansehen - und die gibt es bis heute noch ... auch in Europa.

Warum sich zunächst Videoband- und Kassettengeräte durchgesetzt haben, lag sicherlich auch an der Marktmacht von professionellen Kassettenherstellern mit Filminhalten, wie z.B. die bekannten US-Filmgesellschaften.

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
Neepa
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Mai 2020, 09:18
Es gab noch ein System dieser Art was erstaunlich ähnlich ist; und es hat RCA als Unternehmen den Rest gegeben.

Die CED "Capacitance Electronic Disc" ist auch ein Plattenvideosystem mit Nadel. Gibt ein paar gute Videos dazu in Englisch von Technology Connections auf YT.

Ähnlich mit ähnlichen Problemen:

-Komfortproblem: weil große Scheibe die man auch Staubfrei zu halten hat
-Abspiellänge pro Seite: 60 min Video mit Ton pro Seite was im Vergleich mit LP und ULP von VHS/Betamax (4-6 Stunden oder sogar 12 bei mieser Qualität) nicht viel ist
-Aufnehmen: nicht möglich und der riesen Vorteil der Bandsysteme

Und im Falle der CED 10 Jahre zu spät. RCA hat 17 Jahre mit der Entwicklung verbracht. Auch aufgrund von internen Organisationsproblemen und vielem mehr.
Passat
Moderator
#17 erstellt: 22. Mai 2020, 10:00

PSblnkd (Beitrag #15) schrieb:
@Passat
Wieso sollte das MVR-Gerät nur am Umfang der Scheibe die Magnetschicht haben?


War evtl. mißverständlich ausgedrückt.
Ich meinte, Magnetschicht aufgebracht ähnlich einer Lakritzschnecke, die man auf eine Scheibe klebt.
Ähnlich Festplatten in der EDV, nur da haben die Spuren eine exakte Kreisform und sind nicht, wie bei Schallplatte, TED und auch MVR spiralförmig.

In der EDV macht eine magnetbeschichtete Scheibe Sinn, denn da kommt es auf kurze Zugriffszeiten an.
Und ein Spurwechsel geht nun einmal deutlich schneller, als ein Band hin und her zu spulen.
Deshalb werden in der EDV Bänder nur zu Datensicherungszwecken verwendet.

Aber bei einem Ton und Bildwiedergabemedium spielt die Zugriffszeit kaum eine Rolle, denn i.d.R. schaut man ja einen Film von Anfang bis Ende und nicht einzelne Passagen davon.

Grüße
Roman
Mechwerkandi
Inventar
#18 erstellt: 23. Mai 2020, 12:49

Passat (Beitrag #17) schrieb:

... i.d.R. schaut man ja einen Film von Anfang bis Ende …

Warum kucken Frauen Pornos immer bis zum Ende?
Weil sie denken, dann wird geheiratet.

*wegrenn*
Sal
Inventar
#19 erstellt: 23. Mai 2020, 20:33
Klar doch, das Ende bringt eh der Storch, aus diesem Geist kommen solche dummen Witze.
Compu-Doc
Inventar
#20 erstellt: 24. Mai 2020, 10:02
Bitte Threadkaperversuche unterlassen
Haenchen
Neuling
#21 erstellt: 23. Okt 2020, 12:55
Aus den Arbeiten im VEB ZRF Dresden in der Elektronikentwicklergruppe unter Dr. Freiburger:
Patentschrift 135 435 zum trisequentiellen Bildaufzeichnungsverfahren:
WP H 04 N / 203 877 vom 28.02.78
Haenchen, Gunter, DD, VEB Zentrallaboratorium für Rundfunk- und Fernsehempfangstechnik
"Schaltungsanordnung zur Farbkennung bei trisequentiellen Bildaufzeichnungsverfahren"
PSblnkd
Neuling
#22 erstellt: 10. Dez 2020, 21:38
@Haenchen,
leider habe ich erst jetzt Deinen Beitrag zu o.g. Thema bzgl. ZRF gelesen.
Das ist sehr interessant und vielleicht ergeben sich damit doch noch Kontakte zu ehem. ZRF-Mitarbeitern.
Wir, d.h. Stephan Hloucal aus dem Elektromuseum Erfurt und ich sind immer noch dran, die Entwicklung des o.g. Gerätes aufzuklären. Deshalb wäre uns jede Info von immanenter Bedeutung.

Vorzugsweise würde ich die Kontaktaufnahme gern direkt über eMail-Verkehr weiterführen.
Meine eMail-Adresse ist im Impressum meiner HP.

Grüsse aus Berlin

Peter Salomon
www.ps-blnkd.de
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