Amp. JVC AX-40 technische facts gesucht

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kadioram
Inventar
#1 erstellt: 21. Nov 2005, 10:46
kann mir im bezug auf herstellungszeitraum und leistung jemand weiterhelfen? würd mich sehr freuen
Schwergewicht
Inventar
#2 erstellt: 21. Nov 2005, 13:11
Hallo,
der JVC AX-40 war bei JVC 1982/83 im Programm. Die komplette Serie bestand aus den Typen AX-77, AX-55, AX-50, AX-40 und AX-30. Der Bruttopreis betrug DM 648,--. Die Sinusleistung nach DIN beträgt 2 x 60 Watt an 8 Ohm, bzw. 2 x 50 Watt (20 Hz bis 20 kHz).

Ein sehr gut klingender und zuverlässiger Verstärker, den ich selber noch 2 x besitze. Hier wird er noch ziemlich günstig angeboten.

http://cgi.ebay.de/J...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Für 39,99 ein hervorragender Kauf (ist natürlich nicht meine Anzeige).

Gruß
kadioram
Inventar
#3 erstellt: 21. Nov 2005, 20:05
besten dank, und zufällig frag ich auch wegen just diesem,
hat aber für meine bedürfnisse dann doch zu wenig saft
Schwergewicht
Inventar
#4 erstellt: 21. Nov 2005, 21:03
Hallo,
ich muß allerdings zur Ehrenrettung des AX-40 sagen, daß er klar und unverzerrt wesentlich lauter spielt, als manch einer meiner Verstärker die ich schon hatte mit über 2 x 100 Watt sinus. Ich beschalle mit 2 AX-40 und 4 Lautsprechern bei Veranstaltungen einen Saal mit 150 Personen.

Gruß
jvc_graz
Stammgast
#5 erstellt: 22. Nov 2005, 08:42
guten morgen!
den ax-40 kann ich leider nicht empfehlen! schon damals (1982) wurde immer mehr eingespart. das merkt man nicht nur an der frontblende sondern auch am billigen innenleben. ausfälle von halbleiterelementen sind leider an der tagesordnung.
gerade in zeiten von ebay empfehle ich zu älteren jahrgängen zu greifen. z.b a-x9, a-x7 und a-x5 1979/1980. als eine wirklich noch erstklassige serie kann ich jeden die 3030er empfehlen (1978) oder 1982 die ml-10/pl-10 kombination. erst viel später 2001 gab es (in Europa) wieder etwas vergleichbares- die 9000er serie. jedoch vom damaligen preis jenseits jeder realität.
gruss, klaus
Schwergewicht
Inventar
#6 erstellt: 22. Nov 2005, 10:09
Hallo,
ich habe aus dieser Serie noch in meinem Besitz 2 JVC AX-40, 2 JVC AX-30 und 2 JVC AX-50. An keinem der 6 Verstärker war bisher etwas defekt, was ich von anderen Vollverstärkern aus der Zeit nicht sagen kann. Bei Ebay sind im laufenden Jahr ca. 50 Verstärker der Typen AX-30 und AX-40 angeboten worden, nicht ein einziger als defekt !!!!

Richtig, wenn man ihn öffnet, schnalzt man sicherlich nicht mit der Zunge. Aber was Zuverlässigkeit angeht, sind meine Erfahrungen nur die allerbesten. Ich würde dies nicht schreiben, wenn es nicht stimmen würde, denn ich bin alles andere als ein JVC-Fan oder Anhänger, sondern beurteile alle alten Geräte objektiv miteinander, egal welches Fabrikat.

Klanglich ist diese Serie einfach gut. Im direkten Vergleich spielen sie praktisch alles in der entsprechenden Preisklasse aus der Zeit an die Wand. Ich habe diesbezüglich sehr viele Vergleiche gemacht.

In entsprechenden Tests von Fachzeitschriften hat der AX-40 zum Beispiel unter anderem einen Luxman geschlagen (Stereo) und der AX-30 war ebenfalls der Testsieger (Audio), auch zum Beispiel gegen Harman Kardon. Die Testergebnisse aus dieser Zeit sind übrigens gegenüber heute als sehr glaubwürdig anzusehen, was ja auch von vielen Forenmitgliedern bestätigt wird.

Also als Resümee, ein JVC AX-40 für 39,90 ist ein ganz hervorragender Kauf und keines dieser anderen empfohlenen Geräte von dir ist voll funktionsfahig für 39,90 bei Ebay zu erwerben, oder? Wobei die AX-5 - AX-9 kurioserweise bei Ebay sehr oft als defekt (Endstufe) angeboten werden. Ich werte dies allerdings nicht und mache auch keinen Vergleich der Serien, aber dies ist zumindest der Stand bei Ebay.

Gruß
kadioram
Inventar
#7 erstellt: 22. Nov 2005, 17:30
hm, ist ja sehr informativ, was ihr da so zu berichten habt,
@schwergewicht: was macht man bitte mit sechs verstärkern?
könntest mir nicht so rein zufälligerweise natürlich evtl. einen deiner 50er verkaufen?
ne,gschmarre, ich such hauptsächlich nen gebrauchten und älteren, weil die sowohl meinen leistungsanforderungen als auch meiner kasse entsprechen können (gerade vor weihnachten,uiuiui)
Schwergewicht
Inventar
#8 erstellt: 22. Nov 2005, 18:10
Hallo,
ich habe einen Partykeller und dort insgesamt 10 Lautsprecher. Diese sind an 2 JVC AX-50, und 2 AX-30 über ein vorgeschaltetes Mischpult und Equalizer angeschlossen. Die Lautsprecher sind 2 Braun L 710/1, 2 Braun L 480, 2 Bose 301, 2 Telefunken TLX 3, 2 kleine Elac. Wenn die alle zusammen spielen, klingt es für einen Partykeller absolut traumhaft.

Mit den beiden anderen JVC AX-40 mache ich schon mal Musik im Bekanntenkreis, natürlich kostenlos. An dem einen schließe ich 2 PA Lautsprecher (PA für Arme) Wega Disco 10 von 1980 an (machen ordentlich Druck), an dem Anderen 2 Magnat Monitor 250 (ebenfalls PA für Arme, klingen übrigens schlechter als die Wega/Sony). Mit diesen 4 Lautsprechern kann ich von der Lautstärke und auch noch einem wirklich akzebtablen Klang mit 2 JVC-AX 40 einen Saal bis zu ca. 150 Personen beschallen.

Natürlich habe ich die 6 Verstärker nicht alle neu gekauft, sondern bis auf 2 alle gebraucht und ich habe noch nie Ärger mit einem davon gehabt. Sie haben eine hervorragende Schutzschaltung, die beispielsweise beim Defekt eines Chassis oder Überlastung der Lautsprecher oder Überlastung des Verstärkers das Relais sofort wirksam werden läßt und somit den Verstärker, bzw. die Endstufe entsprechend schützt. Außerdem haben sie eine ziemlich genau anzeigende Floureszenzanzeige der Ausgangsleistung und ich kann dann die abgegebene Leistung sehr gut kontrollieren, wenn ich bei einer Feier mal ein paar Bierchen getrunken habe und man dann automatisch immer lauter macht, ansonsten halte ich von diesen Anzeigen nicht viel, aber in dem Fall sind sie wirklich nützlich.

Wenn man "normale" Hi-Fi Verstärker dafür nimmt, haben sich die JVC dieser Serie als die besten für solchen Zweck erwiesen. Andere Fabrikate, bzw. jüngere JVC waren nach jahrelangem ausprobieren nicht so gut dafür geeignet.

War mal etwas abschweifend vom Thema, aber wenn ich schreibe ich habe 6 davon, dann hört es sich schon komisch an. Wobei mir natürlich auch zugute kam, daß die gebrauchten 4 Verstärker dieser Serie immer schon ganz günstig gehandelt wurden und für 20,-- Euro würde ich auch noch den 7. kaufen, falls doch mal einer Defekt sein sollte. Also die Dinger habe ich wirklich gekauft, wie andere Leute Briefmarken, aber jeder hat so seine 3 oder 4 Macken, das ist eine davon.

Gruß
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Mai 2010, 18:56
Sorry, ich weiß das ich etwas OT bin.
Doch ich mache ebenso ungern nen neuen threat auf.
Drum kurz, wo ist der Unterschied zwischen einem "AX-55" und einem "AX-555"
Wenn wer Plan hat, DANKE!
Grüße aus dem (LS)-DIY-Lager
Dirk


[Beitrag von Dirkmöhre am 13. Mai 2010, 18:57 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2010, 14:06
Hallo,

die beiden Verstärker haben nichts miteinander zu tun, während es sich bei A-X 55 um einen relativ hochwertigen Verstärker aus dem hier vorgestellten Programm (1982) handelt (A-X 30, 40, 50) dessen UVP auch immerhin mal DM 1.200,-- betragen hat und der klanglich richtig überzeugen kann, ist der A-X 555 dagegen eher ein klanglicher "Brot und Butter" Verstärker aus 1988 (UVP DM 600,--).

Schwergewicht
Inventar
#11 erstellt: 14. Mai 2010, 15:00
Vielleicht noch mal ergänzend zu den uralten Postings, ich habe mittlerweile 7 aus dieser Serie, keiner davon jemals defekt und ich habe bis heute noch keinen A-X 30 - A-X 50 gesehen, der jemals bei Ebay (außer mit den "normalen" Kontaktschwierigkeiten aller älterer Verstärker) als defekt angeboten wurde, nach wie vor eine sehr preiswerte, zuverlässige und klanglich gute Angelegenheit, die man jetzt schon für nur 20,-- Euro funktionsfähig bei Ebay erwerben kann (A-X 30, A-X 40).

kadioram
Inventar
#12 erstellt: 11. Nov 2011, 20:29
Hallo Dirk,

um diesen speziellen JVC-Thread mal wieder auszugraben und fortzuschreiben, der A-X 55 ist nun meiner, zwar ohne Klappe aber was solls...


Grüße
Schwergewicht
Inventar
#13 erstellt: 12. Nov 2011, 08:06
Hallo,


der A-X 55 ist nun meiner, zwar ohne Klappe aber was solls...


das sind so die "Kleinigkeiten", die man nicht versteht. Da bringt JVC einen immerhin UVP DM 1.200,-- Verstärker auf den Markt und verpasst ihm zwar eine "massive Klappe" aber eben mit "Plastikhaltern", die bei einer schon fast "minimal unsachtsammen Berührung" abbrechen. Dies ist mir seinerzeit ebenfalls passiert.

Übrigens funktionieren meine JVC immer noch, abgesehen von geringen, bei allen Verstärkern "normalen" Kontaktschwierigkeiten, absolut einwandfrei. Und bei Ebay habe ich bis auf den heutigen Tag noch immer keinen defekt angebotenen AX-30 oder AX-40 gesehen, so viel noch einmal zur Haltbarkeit.

Zei kurze Fragen, da der AX-55 ja doch etwas teurer als die nach wie vor sehr preiswert gehandelten 30er und 40er gehandelt wird, was hast Du bezahlt und stellt er dich klanglich zufrieden?



[Beitrag von Schwergewicht am 12. Nov 2011, 08:08 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#14 erstellt: 12. Nov 2011, 10:42
Hi,

noch ist er nicht da, aber es war dieser, auch nicht eben überteuert. Ich werd dir berichten
Schwergewicht
Inventar
#15 erstellt: 12. Nov 2011, 12:00
Bin ich gespannt, trotz der fehlenden Klappe ist es auch noch ein günstiger Preis.



[Beitrag von Schwergewicht am 13. Nov 2011, 07:42 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#16 erstellt: 01. Dez 2011, 14:16
Hallo,

ich stelle nun mal den JVC A-X55 vor, den ich vor Kurzem erhalten habe.
Da es im Netz recht wenige Fotos und Infos gibt, auch zu den inneren Werten, werde ich versuchen, diese "Lücke" etwas zu füllen.

Die Vorstellung beginnt, trotz seiner Unzulänglichkeiten!

Das ist er (leider nicht gut gelungen, mit Blitz scheiße, und ohne genauso ):

01

Massive Metallfront (ca. 3mm), großer LS-Regler, die Quellwahlschalter sind "durchsichtig tief mit Verlauf" (kann das gerade nicht anders beschreiben), also nicht nur einfach "graue Plastikknöpfe".
Leider war der Amp nicht ganz soo toll verpackt und er hat leider hie und da eine kleine Beule abgekriegt (hintere Ecke leicht eingedrückt, Druckstelle auf einem Poti)

Normalerweise hätte er ja eine silberne Aluklappe, die die unteren zahlreichen Bedienknöpfe verdeckt, nur scheint die bei diesem Modell der Schwachpunkt zu sein und es dürfte sehr schwer sein, an einen mit intakter Klappe heranzukommen.

Von der Ausstattung her läßt der 55 dafür nichts vermissen.
Insg. verfügt er über:
- 1x Aux
- 1x Tuner
- 4x(!) Phono (2MM, 2MC)
- 3x Tape in/out, davon allerdings 3x in Cinch-Ausführung, 1 davon auf der Vorderseite (sehr praktisch) und zusätzlich auch noch einen in DIN-Ausführung
Da fehlt imo definitiv nichts mehr.

Die Potiknöpfe dagegen sind "halbhochwertig", allesamt aus "Alublech auf Kunststoff", vom kleinsten bis zum größten.

Leistungstechnisch liegt der 55 bei geschätzten 100/80 Watt @ 4/8 Ohm.

Gehen wir nun mal "hinein":

02

03

Die Endstufentransistoren sitzen von unten am großen Alugerippe, praktischerweise durch einen Servicedeckel im Gehäuseboden gut zu erreichen.
Angetrieben wird der 55 pro Kanal durch je ein Paar 2SA1187 und 2SC2838 von Sanken (selbe Treiber und Anzahl u.a. im Denon PMA 540 zu finden), und wie zu sehen stehen pro Kanal je zwei "hausgemachte" Elkos zu je 5600+6800µF/63V zur Verfügung.
Das Netzteil ist ebenfalls recht großzügig dimensioniert, auch die restlichen Bauteile sind nicht die billigste Wahl.


Aber, aber, das Alter hat an diesem "Youngtimer" seine Spuren hinterlassen.
Zwar läuft er und das auch zuverlässig, aber ich werde ihn diesen Winter einer etwas intensiveren Kur unterziehen müssen, die folgenden Bilder Sprechen imo für sich und jeder kann wohl erkennen, was zu machen ist:


04
05
06

Die kleinen Elkos werde ich auf jeden Fall ersetzen, beim großen "Quartett" bin ich mir allerdings noch nicht so sicher. Ist es "Ausfluss" oder Kleber??? Ich hätte noch zwei "Coladosen" je 10.000µF/100V...

Und warum das LS-Poti (übrigens extrem servicefreundlich eingebaut) Kratzgeräusche verursacht, dürfte jeder erkennen, ich sag nur "ich seh schwarz" , das wird aber der einfachste Part der Überholung.
.
07

Die fehlende Klappe werde ich versuchen durch eine "Eigenkonstruktion" zu ersetzen, das widerum dürfte dann der schwierigste Part werden.

Trotz seiner kleinen Mäkel läuft der 55 ansonsten sehr gut, und auch die bei den JVC (zu Recht gepriesene) extrem geringe Verzerrung ermöglichte es beim Test an meinen Universum LED 1800 (120 Watt Nennbelastbarkeit), den Amp auf absoluter Volllast laufen zu lassen, ohne dass die Klangqualität gelitten hätte.

Später mal soll er allerdings meine Beovox M75 betreiben, imo ein sehr gutes Gespann, auf das ich mich schon sehr freue. Nur müssen die noch ankommen und brauchen neue Sicken, der Winter kann nun getrost kommen


Grüße


[Beitrag von kadioram am 01. Dez 2011, 14:20 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#17 erstellt: 01. Dez 2011, 16:14
Hallo,

der sieht von innen tatsächlich behandlungsbedürftig aus. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich gleiche Gerätschaften sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich "verändern", je nachdem, in welchen Räumlichkeiten und wie sie dort ihre Jahre verbracht haben. Meinem AX 55, den ich 2004 abgegeben habe, fehlte zwar auch die Klappe, aber innen sah er aus wie neu.

Trotzdem kann man über deinen Kauf preislich nicht meckern und der 55er wird es dir durch guten Klang danken.

jvc_graz
Stammgast
#18 erstellt: 01. Dez 2011, 19:28
hier einer im neuzustand, der grosse bruder dazu war der a-x77
die beiden können als direkte nachfolger des A-X5 bzw. A-X7(D) gesehen werden. deutlich schon überall die einsparungen zu sehen.

JVC A-X55
(JVC A-X55)

JVC A-X55
(JVC A-X55- Detail)

diese plastikschaniere waren leider zw. 1980-1984 eine deutlich schwachstelle, auch die wertige komponente P-L10 hat diese. aber es gibt immer lösungen- nachbauten aus aluminium.

gruss, jvc_graz


[Beitrag von jvc_graz am 01. Dez 2011, 19:29 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#19 erstellt: 01. Dez 2011, 19:33

jvc_graz schrieb:

aber es gibt immer lösungen- nachbauten aus aluminium.



Könntest du mir den Gefallen tun und deine Klappe mal "vermessen"?
classic70s
Inventar
#20 erstellt: 02. Dez 2011, 23:50
Ich höre heute abend meinen ersten JVC einen kleinen JVC A-X2
Das dürfte was die Verarbeitung betrifft der etwas wertigere Vorgänger des AX 40 sein?
Also innen sieht der ganz passabel aus, auf keinen Fall billig. Das Teil läuft nun seit 4 Std. am Stück und ist mittlerweile schon recht warm, beinahe schon heiß.

Der Klang ist nach dem ersten Höreindruck recht ordentlich, eigentlich schon sehr gut. Höre mit abgeschalteter SEA weil diese Kontaktschwierigkeiten hat, die ich hoffentlich mit einem Schuss T6 in den SEA Schalter morgen beseitigen kann.
Für 30,- EUR kann ich nicht meckern, dafür ist das Teil ein gutes Einstiegsgerät und macht Lust auf mehr aus der JVC Welt
Schwergewicht
Inventar
#21 erstellt: 03. Dez 2011, 07:45

classic70s schrieb:
Das dürfte was die Verarbeitung betrifft der etwas wertigere Vorgänger des AX 40 sein?


Das kann man genau so sagen.

Klanglich verstand es JVC allerdings, die AX 30 oder 40 innerhalb ihrer Klasse positiv herausragen zu lassen, was aber in fast dem gleichen Maße auch schon für die AX 1 und 2 zutrifft.

Deswegen empfehle ich z.B. den A-X 30 oder 40 immer unter dem Aspekt als extrem zuverlässigen sehr gut klingenden älteren Verstärker, den man für 20,-- oder 30,-- Euro bekommen kann und nicht als Verstärker für Klassiker Freunde, obwohl sie auch eine (dünne) Metallfront haben. Die inneren Werte lassen einem garantiert auch nicht mit der Zunge schnalzen. Aber der Klang überzeugt preisklassenbezogen konkurrenzlos, wenn man ein Freund einer sehr dynamisch kraftvollen und sehr klangfarbenstarken Wiedergabe ist. Möchte man eher sehr neutral und blutarm/steril hören, sind die JVC keine Empfehlung.

classic70s
Inventar
#22 erstellt: 03. Dez 2011, 17:13
Ich habe den JVC A-X2 heute mal ausführlich getestet u.a. auch mal richtig schön laut.
Zuvor konnte ich die Kontaktprobleme der SEA wunderbar mit einer T6 Behandlung beseitigen, die Kiste läuft nun als sei sie neu.
Das Klangbild ist wirklich hervorragend, nun kann ich Schwergewicht sehr gut verstehen, das er den aus späterer Serie stammenden A-X30 und 40 immer wieder empfiehlt.

Der JVC A-X2 klingt sehr gut an all meinen unterschiedlichen Lautsprechern, so das man eigentlich nix anderes braucht, das ist unter klanglichen Gesichtspunkten bereits HiFi vom Feinsten.

Sehr angetan bin ich von der SEA Equalizer Regelung obwohl ich linear Hörer bin aus folgenden Grund.
Ich habe z.B. alte Schallplatten die es als CD nicht gibt selber digalisiert und höre diese mit meinen anderen Geräten meist linear oder schiebe je nach Bedarf etwas Höhe oder Bass dazu.
Mit der SEA Regelung die nur bestimmte Frequenzteile beeinflusst habe ich wesentlich mehr Einfluss auf den Sound bei alten digitalisierten Platten.

Bei einer alten digitalisierten Jango Edwards Platte die es nie als CD gab, ist mit Hilfe der SEA das Hör-Ergebnis so gut das die CD plötzlich wie eine brandneue remastert Version klingt.
Nach dieser positiven Erfahrung mit dem JVC A-X2 sind plötzlich meine Interessen an guten Equalizern geweckt, um alte Platten digital zu restaurieren oder schlecht produzierte CDs zu verbessern ist das mit Sicherheit eine feine Sache.

Meine Empfehlung als klanglich sehr guten Verstärker bekommt der JVC A-X2 auf jeden Fall, zumal er so spotbillig zu haben ist.
Ein besseres Preis-Leistungverhältnis dürfte schwer zu finden sein, der JVC A-X2 ist von der Qualität her das doppelte bis dreifache Wert als sein aktueller Marktpreis.
Wer so ein Gerät mit voller Funktion gübstig kaufen kann sollte zuschlagen, Zufriedenheit ist garantiert
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