Onkyo SC-900

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Köter
Inventar
#1 erstellt: 18. Okt 2006, 12:21
Hallo Forum!

Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer von einem Paar Onkyo SC-900 Lautsprecherboxen aus den frühen 80ern!
Die Lautsprecher besitzen jeweils einen 30er Tieftöner, einen Carbon Mitteltöner sowie einen Radial-Bändchen-Hochtöner. Zudem sind sie durch je zwei Potis im Mittel- sowie Hochtonbereich im Pegel absenkbar. Ihre Belastbarkeit ist mit 100W Nenn- und 150W Musikleistung angegeben.

Ich betreibe die Onkyos an einem Sony TA-F 220 stereo verstärker, dessen Leistung mit zwei mal 80W Sinus angegeben ist.

der Klang ist schon sehr genial; überaus detailliert, zumindest im vergleich zu den Dingen die ich im Home Hifi Bereich sonst so hören konnte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Lautsprecher, und vorallem die Tieftöner noch kräftiger aufspielen könnten. (die Membrane machen kaum bzw. wenig hub)

So, nun zu meiner frage:
Kennt irgendwer diese LS und hat sie schoneinmal gehört?
und wenn ja, wie schätzt ihr die Onkyos ein?
könnten sie an einem anderen verstärker, besonders im Bassbereich noch dynamischer aufspielen, auch bei kleineren Lautstärken?

und noch eine frage am Rande:
Was sind die LS heute wohl wert?
beim großen online auktionshaus entdeckt man des öfteren wohl kleiner modelle in ähnlicher Optik, die SC-900 jedoch habe ich bis jetzt noch nie gefunden...

Vielen Dank schonmal für die hoffentlich zahlreichen antworten!



Gruß, Köter
hifibrötchen
Inventar
#2 erstellt: 18. Okt 2006, 13:59
Was für ein Cd Spieler hats du dran ?
Die Sony AMPS sind ja bekannt das sie nicht so ein Basspunsch haben , vorallem die kleinen AMPS .
Spaß machen zb der Sony 830 ES der hat schon was .
Gruß Brötchen
Köter
Inventar
#3 erstellt: 19. Okt 2006, 06:40
Guten morgen!

Also ich hab nen Sony CD Spieler angeschlossen; ebenso nen Cyberhome DVD Allesfresser *schäm* sowie TV und PC.
Der Klang des CD Players ist gegenüber den anderen Quellen noch besser. er müsste auch so das Baujahr des TA-F220 haben, die genaue Bezeichnung kann ich dir leider im moment nicht sagen... werd aber heut abend mal nachschauen!

wo wir grad beim Thema sind:
ist es normal dass ein CD-P diesen alters sehr schnell springt?
wenn nicht; was kann man dagegen tun?

Erstmal schönen Dank!
Köter
Inventar
#4 erstellt: 20. Okt 2006, 08:22
war der SONY CDP-395...
Stormbringer667
Gesperrt
#5 erstellt: 20. Okt 2006, 08:26

Köter schrieb:
war der SONY CDP-395...


Bei springenden Sonys kann es schon helfen,mal den Laser zu reinigen (Isoporopylalkohol+Wattestäbchen) und das Gestänge,auf dem die Lasereinheit geführt wird,zu reinigen und neu zu fetten (Teflon-Schmiermittel aus dem Modellbau).
Köter
Inventar
#6 erstellt: 20. Okt 2006, 08:37
Naja... als ich ihn bekommen hab spielte er garnicht bzw. er sprang dauerhaft... danach hab ich die Linse gereinigt; ergebnis: er läuft aber er springt bei kleinsten stößen...

Mit dem gestänge hab ich mich allerdings nicht weiter beschäftigt; danke. werd's mir dann am WE mal ansehen.
kann man auch normales schmierfett nehmen, oder beschädigt man damit die Teflon Schienen?

Danke und Gruß, Köter
Stormbringer667
Gesperrt
#7 erstellt: 20. Okt 2006, 08:40

kann man auch normales schmierfett nehmen,


Nimm ein nicht-harzendes Schmiermittel.Normales Nähmaschinenöl sollte es auch tun.
Köter
Inventar
#8 erstellt: 20. Okt 2006, 08:54
sehr schön, besten dank!



Gruß, Köter
markusred
Inventar
#9 erstellt: 20. Okt 2006, 09:00
Hallo Köter,

ich habe die SC-900 besessen. Das Innenvolumen des Gehäuses ist noch zu klein für das Chassis. Wenn ich mich recht erinnere, hat Onkyo außerdem als Bedämpfung Glaswollmatten an den Wänden, die jedoch in Folie eingeschweißt sind! Das ist zwar aus gesundheitlichen Gründen begrüßenswert, da keine Glasfasern durch das Reflexrohr austreten können. Akustisch jedoch vollkommener Unsinn, da durch eine luftdichte Verpackung die Matten ohne Funktion bleiben. Eine Modifikation wäre sinnvoll: Originalmatten raus, Noppenschaumstoff oder dicker Filz oder Schaf-/Baumwolle an die Wände tackern.

Meine Meinung zu den SC-900 ist leider keine allzu gute. Für meinen Geschmack haben die einen zu lauten Kickbass und zu wenig Tiefbass. Der Bass ist schlichtweg wegen des zu kleinen Gehäuses falsch abgestimmt und bei ungünstiger Aufstellung mit deutlicher Neigung zum Dröhnen. Da hätte man seitens des Herstellers durchaus mehr herausholen können. Nur dann wäre die Box nicht mehr als Regallautsprecher möglich gewesen.

Ausgeglichene Mitten und unverfärbter Klang sind keine Stärke der SC-900. Trotz der Pegelregler bekommt man keine lineare Wiedergabe hin. Gleiches trifft auf den - interessant anzuschauenden - Hochtöner zu.

Diese Lautsprecher sind wahrlich keine Exemplare, die auf möglichst ausgewogenen Klang gezüchtet sind. Dafür haben sie einen hohen Wirkungsgrad und spielen sehr impulsiv und dynamisch. Bei Rockmusik fetzen die sicher ganz ordentlich. Wenn das damals tatsächlich Onkyos Spitzenboxen gewesen sein sollen, dann prost Mahlzeit.

Köter, ich möchte dir die Boxen nicht schlecht reden. Du solltest vielleicht einen anderen Klassiker im direkten Vergleich hören, um die LS einschätzen zu können. Ich habe die SC gegen Yamaha NS-1000 gegengehört und es war ein recht krasser Unterschied. Diese Möglichkeit könnte ich dir anbieten, wenn Du Interesse hast. Ich wohne in NRW.

Zum heute erzielbaren Preis:
Ich habe eine Auktion gefunden, bei der die SC-900 für 69 Euro verkauft wurde. Ich habe etwa 80 bezahlt und konnte sie glücklicherweise für 120 wieder verkaufen. Mehr wäre mir der Lautsprecher auch nicht wert. Sorry das sagen zu müssen, ist nur meine persönliche Meinung. Hauptsache ist jedoch, dass dir die Boxen gefallen. Und wenn Du sie doch mal verkaufen willst, sollte sich mit etwas Geduld ein Onkyo-Sammler finden lassen, der mehr als 100 Euro zahlen wird
Köter
Inventar
#10 erstellt: 20. Okt 2006, 09:30
Hi Markus!
danke für den Tip mit den Wollmatten... Als ich die LS bekommen hab, hab ich auch mal das TT-Chassi ausgebaut und mich gewundert warum die Wolle in Folie eingeschweißt war; dadurch müsste doch der theoretische effekt einer Volumenvergrößerung dahinschmelzen, sich sogar eher ins gegenteil kehren oder nicht?
Wenn mal Zeit und Geld da ist, werd ich die Box mal mit Noppenschaum auskleiden! der Tip eines Wissenden ist mir immer lieber als meine reine vermutung!

und zu den akustischen Qualitäten:
wahrscheinlich habe ich noch nie einen ausgewogenen Frequenzgang gehört; und ich schätze mich selbst auch nicht als besonders audiophil ein... Ich gehöre eher zu der Spaßfraktion; vielleicht auch wegen meines Alters... und zu meiner bevorzugten Musikrichtung: (nach deinem thread muss ich sagen: glücklicherweise) Rock!


Für meinen Geschmack haben die einen zu lauten Kickbass und zu wenig Tiefbass. Der Bass ist schlichtweg wegen des zu kleinen Gehäuses falsch abgestimmt und bei ungünstiger Aufstellung mit deutlicher Neigung zum Dröhnen.


Naja... Ich hoffe, dass ich das Tiefbass Problem mit dem Noppenschaum in den Griff bekomme; und von Dröhnen kann in meinem Zimmer keine rede sein, ich würde den Bass mit meinem akustischen verständnis sogar eher als Trocken bezeichnen... aber wie immer ist der Klang ja Geschmackssache!

in diesem Sinne, danke für eure Anregungen!

Gruß, Köter


[Beitrag von Köter am 20. Okt 2006, 09:32 bearbeitet]
markusred
Inventar
#11 erstellt: 20. Okt 2006, 10:26
Hallo Köter,

die eingeschweißte Matte ist wirklich Unsinn und sollte aus der Box entfernt werden, da sie sogar noch Volumen raubt.

Aber mit einer anderen Bedämpfung wird auch nicht mehr Dynamik im Bass erreicht. Der Noppenschaum an den Innenwänden wird nur die störende Reflektion von Mitteltonschall reduzieren, damit kein hohler Klang und durch Resonanzen verunstalteter Grund- und Mittelton stört. Bevor du irgendwelche Matten kaufst, kannst Du testweise Folgendes probieren:

Nimm die Originalmatten raus und lege einen (grobmaschigen) Baumwollpulli oder ein Stück alte (Baum-)Wolldecke in eine der beiden Boxen und vergleiche das Ergebnis mit der anderen (originalen) Box. Beim Testen allerdings beide Boxen direkt nebeneinander stellen, sonst verfälscht die unterschiedliche Aufstellposition den Höreindruck.


Letztenendes zählt genau das, was Du im letzten Post geschrieben hast. Die Lautsprecher sollten zum eigenen Hörgeschmack und zur Musik passen. Es gibt Boxen, die trotz neutralstem Klang und bester Messwerte bei manchen Musikrichtungen (z.B. Rock, Drum&Bass) einfach lustlos und lasch klingen. Es kann deshalb sein, dass Du mit der Onkyo zufällig genau die richtige Box für die von dir gehörte Musik zu Hause stehen hast.

Ich habe auch schon Boxen mit einem eigenen Sound - also eigentlich unerwünschtem Eigenklang - einer sogenannten "Referenzbox" vorgezogen.

Gefällt einem so eine Referenzbox nicht, so braucht man sich daher keine Gedanken zu machen, dass man möglicherweise kein "audiophiles" Gehör hätte.
Köter
Inventar
#12 erstellt: 20. Okt 2006, 12:10
Gute Idee, das mit'm ausprobieren! Wollte sowieso bei einer der beiden Boxen nochmal den treiber herausnehmen, da man dann viel einfacher die Potis zur Frequenzanpassung Überarbeiten kann! (die Kratzen noch...) In diesem Zug werd ich dann mal nen "pulli" ins Gehäuse legen wenns sich keine Wolle oder ähnliches auftreiben lässt...

manman... stellt man eine frage im forum, schon hat man tausend dinge die man noch erledigen muss

So denn, schönen Tag noch!


@markus: bin auch NRWler
papandreas
Neuling
#13 erstellt: 19. Apr 2010, 15:17
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Obwohl mir bewußt ist, daß dieser Thread uralt ist und ich hier ganz frisch bin möchte ich doch ein paar Anmerkungen zu dem Geschriebenen los werden da es ja vielleicht Menschen gibt die es interessiert.

Der erste Lautsprecher meines "audiophilen Lebens" war eine Onkyo SC-600. Diese war der kleine Bruder der SC-900, die ich mittlerweile auch besitze, und verfügte über einen identischen Hoch-/Mitteltonbereich, der allerdings anders angeordnet war. Die Folge dieser anderen Anordnung ist in meinen Augen eine schlechtere räumliche Darstellung. Im Übrigen spielt die 900 auf Grund des größeren Volumens und auch größerem Bassstreibers nochmals impulsiver und lockerer auf als die kleinere 600, ist also insgesamt der bessere Lautsprecher. Nur leisten konnte ich mir die 900er als "armer" Schüler damals leider nicht.

Insbesondere die 900 wurde damals und bis weit in die 80er hinein von kleineren Aufnahmestudios auf Grund des hervorragenden Preis-Leisungsverhälnisses und ihrer vor allem im Mittel- /Hochtonbereich natürlichen, präzisen Wiedergabe eingesetzt.

Die akustisch bedämpfte Konstruktion in Verbindung mit dem sehr steif aufgehängten Basstreiber ermöglichte einen vor allen Dingen schnellen, trockenen, sehr präzisen und zum Rest des Lausprechers passenden Bass, der allerdings nicht wirklich in den "Keller" geht. Ein typisches Problem damaliger Lautsprecher. Zum einen war man noch nicht in der Lage den für echten Tiefbass notwendigen kontrollierten großen Membranhub zu erzeugen und zum anderen war die exakte Berechnung eines Bassreflexkanals oder einer Transmission noch nicht wirklich möglich.
Vor Eingriffen in die Bedämpfung möchte ich vor diesem Hintergrund ausdrücklich warnen und dazu raten dem weltweit grössten Chasisproduzenten Vertrauen entgegen zu bringen. Sollte eine wandnahe Aufstellung nicht ausreichen, dürfte der deutlich bessere Weg die Verwendung eines Subwoofers sein, der je nach Aufstellung so bis max 60hz mitspielen darf um einen bruchlosen Übergang zu gewährleisten. Ein solcher muß nicht einmal teuer sein. Allerdings sollte er wie der Rest des Lautsprechers sehr präzise und schnell aufspielen. So ein bisschen wie ein Gitarrenbass halt.

Zusammenfassend kann man sagen, daß die SC-900 in den frühen 80er Jahren sicher ein in ihrer Preisklasse herrausragender Lautsprecher war der sich in keiner Weise vor den zu Recht hochgelobten Yamahas zu verstecken braucht. Er ist lange nicht so bekannt wie diese aber gerade darum heute sehr viel günstiger zu erwerben. Wenn man denn einen kriegt!!!!!

Ach ja, SC-900 (oder auch 600) die dröhnen sind entweder kaputt, verbastelt oder hängen unter der Decke in der Ecke zweier sich begegnender Billig-Trocken-Bauwände. Oder alles zusammen. Brrrrrr.....was für eine Vorstellung.

Beste Grüße

Andreas
Ewaldinho01
Neuling
#14 erstellt: 25. Aug 2011, 15:09
Seit einigen Jahren verfolge ich nun die Beiträge in diesem Forum, die für mich oft sehr interesant, manchmal jedoch sehr subjektiv sind (was jedoch völlig legal und nachvollziehbar ist).

Seit 1969 besitze ich die unterschiedlichsten Hifi-Geräte; manchmal trenne ich mich von einigen, manchmal kaufe ich einige neue dazu, was bei den Angeboten in Internetportalen nicht mehr allzu schwierig ist.
Früher musste ich - da ich auf dem flachen Land wohne - einige hundert Kilometer zu den einschlägigen Geschäften in die Großstädte fahren.
Nun aber zu den 900ern:
wenn ich meine Oldies aus den 60ern/70ern hören möchte (auch gerne etwas lauter - jawohl, auch mit 65 Jahren darf man das) höre ich die ausschließlich mit den Onkyos,
anfangs mit dem Sony TA -FE5.
Ich war mit der Akustik voll zufrieden, vor allen Dingen im Vergleich mit den Bose 901 IV, die ich auch mit dem Equalizer nicht in den begriff bekam.
Da dieser Verstärker aber einfach zu wenig Anschlussmöglichkeiten hatte (ich höre oft "Arrows" über Sat), habe ich den Sony TA-AV 501 R angeschlossen und war bezüglich der Basswiedergabe doch ziemlich enttäuscht; der Tiefbass, der mich vorher erfreut hatte, war weg.
Da ich aber weder auf die Onkyos noch auf den Sony TA-AV verzichten wollte, habe ich einen Equalizer (PhilipsEQ 670) eingeschleift, was bei diesem Vertärker völlig problemlos möglich ist.
Leider fällt bei mir ab und der Hochtöner an einer Box aus, was vermutlich an oxydierten Kontakten der Hoch- und Mitteltonreglern liegt.
Ich bin mit den Onkyos mehr als zufrieden - spritzig, bassstark, impulsiv. Sie erinnern mich sehr an die Klipsch Heresy, die ich aber aufgrund der geringeren Belastbarkeit vor Jahren wieder abgegeben habe.
Aber alles ist - wie immer - eine Frage des (Musik)geschmacks...
greatvintagesound
Stammgast
#15 erstellt: 25. Aug 2011, 21:04
Glückwunsch zu den tollen Boxen.
Gibt es Bilder ?
Köter
Inventar
#16 erstellt: 10. Jan 2012, 12:30
Hi!

Wow - hab gar nicht mitbekommen dass sich in diesem "alten" Thread noch was gatan hat - sorry!

Ein Bild von der 900er gibt´s in meiner HF-Galerie:
Onkyo SC-900

Ein kurzes Fazit zu den Lautsprechern:

Ich habe ca. 5 Jahre auf den Onkyos Musik, sowie auch Filmton gehört. Damals als dieser Thread entstand war ich noch sehr Jung und hatte einen leichten "Bass-Fetisch"... Übrigens hab ich die Box Ende 2006 noch mit Sonofil gefüllt - dadurch wurde der Klang etwas voller, mehr aber auch nicht. Heutzutage weiss ich die Dynamik des Lautsprechers zu schätzen. Gerade seit dem Update auf meinen SymAsym Verstärker spielte die Box wesentlich kontrollierter und mit nem schönen Punch. Trotz alledem fehlt es der Onkyo Box in meinen Augen an Tiefgang weshalb ich mich auch für einen neuen Bausatz entschieden habe. Auch die Leisehörqualität ist nun deutlich gestiegen...

Fazit: die Onkyo SC-900 ist ne tolle Box, mit ner wuchtigen Optik. Klanglich würde ich Sie immernoch als trockenen, mitreißend Dynamischen Lautsprecher einstufen. Spielt vielleicht nicht Linear, und vielleicht nicht sehr tief herunter, macht aber bei Rock- Blues- Punk&Roll jede Menge Laune.

Grüße, Köter
papandreas
Neuling
#17 erstellt: 23. Jan 2012, 16:02
Schön noch mal den Ersteller zu lesen.

Auch ich habe meine 900er immer noch (und noch ein Paar abgerockte 600er mit INTAKTEN Hochtönern) und durfte erfreut feststellen, daß sie mit der Elektonik wachsen, so diese denn passt!

Eigentlich war ich ja der Meinung, dass ab einer gewissen Verstärkergüte Steigerungen in dieser "LS-Klasse" kaum machbar sind.

Mein "neuer" Kenwood KA-907 belehrte mich aber eines besseren.

Die kleine Schwäche im Tiefbass habe ich mit einem recht modernen Subwoofer der Firma Teufel (SW3000 glaub ich) kuriert, der die Frequenzen bis 60 Hertz übernimmt, kuriert.

Den meisten Spass machen beim Hören jetzt ohne jede Einschränkung diese alten Onkyos in meiner "Retro-Anlage", JBL TI2K hin und Teufel M200 her, die hier noch in anderen Anlagen stehen und objektiv wohl besser sein sollten .

Beste Grüße

Andreas
Köter
Inventar
#18 erstellt: 24. Jan 2012, 15:56
Aus irgendeinem Grund wurde die "wiederaktivierung" dieses Threads nicht in meinen eigenen Beiträgen angezeigt. Bin nur aus reiner neugierde darüber gestolpert...

Freut mich, dass es noch glühende Anhänger dieser Lautsprecherbauart gibt!

Ich bin mir noch nicht sicher inwiefern ich die Onkyo´s weiter verwenden soll, aber irgendeine Lösung findet sich bestimmt!

Grüße, Köter
Andy-AC
Neuling
#19 erstellt: 09. Mrz 2012, 12:34
Hallo,
Ich bin der Andreas aus Aachen. Ich hab mich jetzt extra hier mal angemeldet um auch meinen Senf zu den SC900 hier zu verewigen.

Auch ich habe immer noch meine SC900 und gib Sie auch nicht mehr her!

Vor über 30 Jahren hab ich sie von meinem ersten Lehrgeld gekauft. Ich hab sie damals beim Händler auch im direkten Vergleich zur Yamaha NS1000 gehört. Mir gefiel der harte und trockene Bass einfach extrem gut weshalb ich mich für die Onkyo entschieden hatte. Für Klassische Musik hätte ich sicherlich eher zur Yamaha tendiert. Mangels Geld betrieb ich die Onkyo zunächst mit einem Einstiegsverstärker von Yamaha. Nach wenigen Wochen hatte ich den ersten Hochtöner geschrottet als ich den Verstärker im Grenzbereich betrieben hatte. Der Händler hat sich für mich bei Onkyo eingesetzt und ich hab einen neuen Hochtöner auf Kulanz bekommen. Zunächst war ich dann etwas vorsichtiger was extreme Lautstärken betraf. Schließlich erstand ich einen gebrauchten nur ein Jahr alten Yamaha 960 MK II. Die Kombination war das beste was ich je hatte. Bei entsprechendem Programm, z.B. harten E-Bassgittaren oder Schlagzeugsoli bekam ich selbst bei x-ten mal noch Gänsehaut. Der Unterschied vor allem im Tiefbass war doch erheblich. Leider verabschiedete sich der Yamaha Verstärker nach über 20 Jahren auf einer Fete weil der Plattenaufleger ein paar Schallplatten auf den Verstärker legte. Der Kenwood Verstärker den ich dann kurzfristig günstig kaufte kommt bei weitem nicht an den Yamah 960 II dran - obwohl 20 Jahre jünger.
Ich überlege ob ich noch mal nach einem Yamaha 960 oder vergleichbaren Verstärker ausschau halten soll. Andererseits frage ich mich wie lange die Onkyo wohl noch halten werden. Bis jetzt spielen sie jedenfalls wie am ersten Tag.
Im Laufe der 30Jahre standen die Boxen in sehr unterschiedlichen Räumen. Bei jeder Neuaufstellung wurde mir der für mich einzige Nachteil der Onkyos bewusst. Die Bändchen Hochtöner sind relativ stark gerichtet was bewirkt, dass man nur einen sehr kleinen Bereich hat wo die räumliche akustik optimal ist.

- Andreas
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 12. Mrz 2012, 08:52
Moin,

deine 900er halten noch lange . Evtl. solltest du mal die Elkos in der Weiche austauschen.
Warum nimmst du keinen großen Onkyo Integra Verstärker? Die bekommst du sehr günstig, z.B. den A-8670 oder A-8690.

Gruß
Haakon
Eric_SC_900
Neuling
#21 erstellt: 01. Sep 2019, 07:56
Hallo Leute, bin neu hier angemeldet. Ich besitze seit 3 Jahren ein schönes Paar SC 900. Habe sie bei EBay für 150€ bekommen sind in einem Tadellosen Zustand. Nun meine Erfahrung mit dem Lautsprecher: ich habe auch schon viele Lautsprecher besessen von neu bis alt, von JBL bis Arcus oder Yamaha und Sony SS-G5. Hängen geblieben bin ich bei der SC 900 wie so oft ist es Ansichtssache welcher Lautsprecher gut klingt keine Frage. Für mich spielen die Onkyos auf jeden Fall in einer Liga mit bei denen nur wenige Lautsprecher mithalten können. Auch die Qualität finde ich zum Vergleich zu anderen Lautsprechern in der Preisklasse (damals) äußerst hochwertig. Ich werde die Teile auf jeden Fall so schnell nicht mehr hergeben und so lange sie spielen bleiben Sie Bestandteil meines Musikzimmers. So Long Eric...
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