Unterschied von Plattenspielern?

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Martin15
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Feb 2007, 11:09
Hallo,
ich lese hier im Forum immer wieder: Hail Vinyl, wenn man das so sagen kann. Schallplatten sollen besser sein als CDs und Dynamik haben die. So nun habe ich mir halt mal gedacht, OK, will ich mal ausprobieren. So nun möchte ich wissen, ob der PLattenspieler von meinem Vater noch ausreicht: Technics SL-BD3 oder ob man da schon was besseren haben muss um einen unterschied zu hören?

Würde schon ganz gerne mal ausprobieren ob CD wirklich so viel hinterher ist, hinter der alten Technik ^^


Receiver:
Denon AV 1905
Boxen:
Quadral Argentum 07.1

Wenn der ausreicht, schau ich bei Ebay mal nach ner schönen Metal LP zum Gegentesten von CD ^^

Martin
sound_of_peace
Inventar
#2 erstellt: 11. Feb 2007, 11:19
Hallo,

also wenn du nur diesem Plattenspieler zu Verfügun hast, wird dir das Vinylhören wohl keinen Spaß bereiten, hör dir vll. mal ein hochwertigeres Laufwerk irgendwo an, aber soo kannst du meiner Meinung nach nicht viel dafür abgewinnen.

Was für ein Tonabnehmer ist denn drauf?
aileena
Gesperrt
#3 erstellt: 11. Feb 2007, 11:56
Das stimmt, der Technics zieht keinen toten Matjes vom Teller. Da kannst Du Dich höchstens durch die Bedienung vom Flair der Platten einfangen lassen.
Erst mal woanders anhören. HiFi-Studio in der Nähe??
xutl
Inventar
#4 erstellt: 11. Feb 2007, 12:05
ALso ich finde, zum Probieren ausreichend.
Nicht unbedingt der Superklang.

Besorg Dir ne LP, möglichst eine, die Du als CD hast und probier es aus.

Bein Dreher hast Du es mit MECHANIK zu tun
Je nachdem, wie lange das Teil nicht mehr benutzt wurde,kann es fürchterlich klingen (jaulen im Extremfall).
Solltest Du Spaß daran finden, so etwas wieder zum Leben zu erwecken...
Willkommen im Club
MC_Shimmy
Inventar
#5 erstellt: 11. Feb 2007, 12:13
Hat dieser Surround-Receiver von Denon überhaupt einen Phono-Eingang?
Ein vernünftiger Stereo-Verstärker wäre zum Vergleichen sicher besser ( . . . und generell zum Musikhören in Stereo).

Gruß
Martin
xutl
Inventar
#6 erstellt: 11. Feb 2007, 12:19

MC_Shimmy schrieb:
Hat dieser Surround-Receiver von Denon überhaupt einen Phono-Eingang?
Ein vernünftiger Stereo-Verstärker wäre zum Vergleichen sicher besser ( . . . und generell zum Musikhören in Stereo).

Gruß
Martin


1. anscheinend nicht
2. DAS wäre der nächste Schritt
chilman
Inventar
#7 erstellt: 11. Feb 2007, 12:28
naja ich würds einfach mal probieren.
natürlich brauchste dann wahrschienlich noch einen vorverstärker.
du solltest dich aber auch nicht so extrem auf den klangvergleich fixieren, vinyl ist in meinen augen was zum genießen, es geht eine unglaubliche faszination davon aus, die platte aufzulegen, das große cover, die platte dreht sich hypnotisch, man kommt nicht in veruscheung ständig die llieder weiterzuzappen usw. usf.
xutl
Inventar
#8 erstellt: 11. Feb 2007, 13:04

chilman schrieb:
du solltest dich aber auch nicht so extrem auf den klangvergleich fixieren, vinyl ist in meinen augen was zum genießen, es geht eine unglaubliche faszination davon aus, die platte aufzulegen, das große cover, die platte dreht sich hypnotisch, man kommt nicht in veruscheung ständig die llieder weiterzuzappen usw. usf.


G_E_N_A_U
rebel32
Stammgast
#9 erstellt: 11. Feb 2007, 13:19
Hallo,
einen x-Beliebigen Ps gegen einen ebensolchen CD-spieler "gegenzutesten" und danach über die Qualität von Vinyl/Cd- Qualität zu entscheiden, ist kompletter Unsinn. Es fängt bei der Quelle an.Eine Lp kann genauso wie eine Cd schlecht aufgenommen sein. Du müsstest dir also grundsätzlich erst einmal eine gleichwertige Aufnahme auf Lp/Cd besorgen.Danach wäre der nächste Schritt, "gleichwertige" Lp/Cd Spieler auszuwählen, was natürlich ein Widerspruch in sich ist.Wenn ich mich recht entsinne gab es einmal einen solchen Test zwischen einem Lp12 und einem Linn-Cd-Player.Aber das ist eine andere Dimension. Wenn du interesse an Lp´s hast empfehle ich dir die Anschaffung eines vernünftigen Spielers zum Einstieg.



Mfg,
Chris
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 11. Feb 2007, 13:24
Der Verstärker braucht zum Abhören unbedingt einen Phonoeingang oder eine Phonovorstufe!

Hintergrund:
Die Signale sind auf der Platte sozusagen nicht linear aufgezeichnet. Der Phonoeingang sorgt für die korrekte Umwandlung des Signales. Bei MC-Systemen kann auch noch ein MC-Vorverstärker erforderlich werden!

Am besten vergleichst Du LP und CD in einer bestehenden Kette, die beide Quellen bietet! Dann hast Du die Einflüsse der Lautsprecher und des Raumes ausgeschaltet.

Alternativ gibt es ja auch noch Kopfhörer! Dort ist die Raumabbildung aber eingeschränkt und das Rauschen der LP tritt eher störender auf.

Du siehst: Einfach mal den alten Plattendreher anschliessen und testen ist nicht. Hier muß ein gewisser Mindestaufwand betrieben werden, um den Vergleich sinnvoll durchführenzu können. Ein HiFi-Studio bietet sich da durchaus an, sofern vorführbereite Plattendreher zur Verfügung stehen!
Martin15
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Feb 2007, 19:15
dann werd ich wohl doch bei CDs bleiben ^^
Also überholt die LP die CD nur wenn man genug Kohle ins Equipment steckt?
pet2
Inventar
#12 erstellt: 11. Feb 2007, 19:21
Überholt ein offener Kamin eine Zentralheizung .
Wohl kaum, dennoch sitzen viele Leute lieber vor einem Kamin als vor einem Heizkörper .

Gruß

pet
aileena
Gesperrt
#13 erstellt: 11. Feb 2007, 19:21
Das würde hier den Rahmen sprengen. Da werden erbitterte Kämpfe drüber geführt. Sagen wir mal, die Lp hat einen anderen Charme. Und es gibt LP's, die hört man in Vinyl lieber, als auf CD. Geht mir bsw. bei "Wish you were here" von Pink Floyd so.
tophop
Stammgast
#14 erstellt: 11. Feb 2007, 19:23

Martin15 schrieb:
dann werd ich wohl doch bei CDs bleiben ^^
Also überholt die LP die CD nur wenn man genug Kohle ins Equipment steckt?

MOIN MOIN
das ist natürlich relativ billige cd-player sind nicht besser als billige plattenspieler.
ich würde dir zum einstieg zu einem guten thorens spieler raten welche in ebay zwischen 100-200 euro angeboten werden z.bsp.td 160.mit einem vernünftigem system kannst du schon sehr gut musik hören.es ist halt einfach ein anderer klang welchen ich auch bevorzuge.
ciao frank
Martin15
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 11. Feb 2007, 19:51
100-200€... nee, die investier ich dann doch lieber in einen guten CD-Player um meinen Pansonic S97 DVD-Player abzulösen und bei CD noch mehr rauszuholen ^^
hf500
Moderator
#16 erstellt: 11. Feb 2007, 20:07
Moin,
wenn ich heutzutage Geld fuer einen Plattenspieler ausgeben wuerde, dann nur fuer einen direktgetriebenen.
Damit fiele der Thorens schon flach, obwohl die gute Laufwerke und Arme gebaut haben.

Nur, der Direktgetriebene ertraegt auch jahrelange Standzeiten und braucht nicht regelmaessig einen neuen Riemen,
von dem man nicht weiss, wie lange es den noch geben wird. Es muessen Originalteile sein, Austauschriemen, die nicht optimal passen,
fuehren immer zu schlechterem Gleichlauf.

73
Peter
rebel32
Stammgast
#17 erstellt: 11. Feb 2007, 20:50
@hf500
da muss ich schmunzeln, also mein Thorens wurde 1969 gebaut und läuft immer noch wie ein (Schweizer)Uhrwerk.Und so ein Riemen kostet ja wirklich nicht die Welt,Ersatzriemen sind teilweise sogar besser als Originalriemen. Dafür spielt der PS heutige High-End-Laufwerke in Grund und Boden, zumindest preislich.
pet2
Inventar
#18 erstellt: 11. Feb 2007, 21:04
Ich habe nach 28 Jahren mal den Riemen an einem Thorens ausgewechselt, war nicht wirklich nötig, er läuft jetzt aber schneller hoch.
Der alte, 28 Jahre alte Thorensriemen treibt jetzt einen Dual 1246 an.
Der Riemen des Dual war durch Nichtbenutzung unterschiedlich geweitet.
Falls man also einen riemengetrieben Plattenspieler für einige Zeit einmotten möchte, einfach den Riemen entfernen.
Selbst Treibradgetriebene plattenspieler machen nur bei unsachgemäßer Benutzung über viele jahre Ärger.
Mein ältester davon ist 40 Jahre alt und immer noch mit dem ersten Treibrad .
Sicher sind direktgetriebene Plattenspieler in der Hinsicht pflegeleichter, aber durch die viele notwendige Elektronik
kann es zu dutlich größeren Schwierigkeiten kommen, wenn mal etwas defekt ist.
Ich habe Plattenspieler mit allen 3 Antriebskonzepten, funktionieren tun sie alle .

Gruß

pet
dertelekomiker
Inventar
#19 erstellt: 11. Feb 2007, 22:19

pet2 schrieb:
Überholt ein offener Kamin eine Zentralheizung .
Wohl kaum, dennoch sitzen viele Leute lieber vor einem Kamin als vor einem Heizkörper .

Gruß

pet

Besser kan man es nicht ausdrücken!
tobitobsen
Inventar
#20 erstellt: 11. Feb 2007, 23:48
Hmmmm,

wurde ja schon einiges geschrieben.

Meine Meinung.

Abseits vom verwendenten Plattenspieler und System:

die Wiedergabe von Vinyl ist eine sensible Sache und von viele mechanischen Parametern abhängig.

Meine Erfahrung ist: Bevor das Laufwerk überhaupt eine Rolle spielt, ist das Zusammenspiel von Tonarm und TA-System wesentlich entscheidender. Ein guter Nadelzustand und ein passender am besten auf den jeweiligen TA agepasster Phonoeingang ist dabei vorausgesetzt.

Möchtest Du also CD und Vinyl ernsthaft vergleichen, musst Du viel Know-How und nicht unbedingt Geld investieren.

Ob Riemen oder Direktriebler isr erstmal auch nicht entscheidend. Hauptsache dat Ding dreht sich einigermaßen gleichmäßig und rumpelfrei. Unkomplizierter sind sicher Direkttriebler und im Endeffekt auch nicht schlechter. Im Endeffekt soll sich das Laufwerk nur gleichmäßig drehen und möglichst keine Resonanzen auf den TA übertragen. Das können verschiedene Konzepte gleichermaßen.

Entscheidend ist der TA und wie harmoniert er mit dem Arm und sind alle Parameter richtig und penibel justiert. Wenn alles stimmt, alles in Harmonie arbeitet, lassen sich auch mit kleinem Geld gute Ergebnisse erzielen.

Es ist m. E .eine Frage des persönlichen Einsatzes und der Lust . Wenn alles stimmt ist, die Wiedergabe von einer Schallplatte von einem unvergleichlichem Charme .

Mit CD ist alles einfacher und es klingt auch gut

Deine Frage läßt sich also pauschal nicht beantworten, sondern müsste systematisch angegangen werden. Die entscheidene Frage wäre zunächst: Hast Du Lust, Zeit und Engagement, Dich auf die Fragen und Erlebnisse der analogen Wiedergabe per Vinyl einzulassen? Wenn ja, lohnt sich m.E der Weg, aber auch mit ner CD kann man sehr gut leben.

Gruß Don Tobi

PS: Ich genieße gerade drei meiner vier Dreher. Der vierte wartet noch auf ein passendes System. Aber auch CD erfreut mich je nach Aufnahme immer wieder.

Platte ist für mich einfach Kult und nur zweitrangig eine Frage des Klanges. Passt aber alles (vor allem die Aufnahme) ist Vinyl immer noch vorne.


[Beitrag von tobitobsen am 12. Feb 2007, 00:10 bearbeitet]
pet2
Inventar
#21 erstellt: 12. Feb 2007, 00:01
Hallo,

ich denke auch, daß es hauptsächlich auf das eigene Engagement ankommt und weniger um Geld.
Ich habe bisher noch für keinen gebrauchten plattenspieler mehr als 50 € bezahlt.
Zunächst einfach erstmal etwas Fantasie beim Kauf entwickeln.
Es gibt nicht nur Ebay, sondern auch:
Verwandte, Bekannte, Freunde, Arbeitskollegen, Vereinskameraden etc. etc..
Du glaubst gar nicht wieviele noch einen ungenutzten Plattenspieler herumstehen haben.
Wenn das nichts hilft, die nächste Stufe:
Kleinanzeigen in der Zeitung, Wohnungsauflösungen, Flohmärkte, schwarzes Brett im Supermarkt etc. etc..
Zur gleichen Zeit hier im Analogbereichs des Forums lesen, einfach auch mal lesen und sich nicht alles vorkauen lassen.

Nur mal ein paar Beispiele:
Dual 1228 von der Nachbarin geschenkt bekommen.
Dual 1218 für 3 € ersteigert, weil falsche Kategorie, kein Bild etc.
Dual 626 neuwertig von einem älteren Herren für 25 € aus einer Zeitungsannonce.
Ich könnte hier noch ein Weilchen weitermachen.

Also Engagement ist gefragt, weniger Geld .

Gruß

pet
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