Saba neu lackieren

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Osi
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 06. Jun 2007, 20:50
Hallo,
ich habe mir für das kommende Wochenende vorgenommen die äußeren Kunststoffteile von meinem Saba 9240S zu lackieren. Im Moment sieht das ganze noch so aus:

Was kann ich da machen ?? Und wie sollte ich vorgehen ??
Freue mich schon auf eure Vorschläge
MFG OSi
Piet18
Neuling
#2 erstellt: 06. Jun 2007, 21:27
Hallo.
Das hört sich nach viel arbeit an.
Najut also wenn da schon lack drauf ist dann würd ich es nur anschleifen weil du ansonsten noch vorher besser haftgrund für kunstsoffe aufbringen solltest. dann hält die farbe besser. kannst sonst pech haben das sie wieder abplatzt oder reißt. sieht dann ja nicht gerade toll aus.
Wünsch dir noch viel spaß.
MfG
Osi
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 07. Jun 2007, 11:32
@Piet18: Dank dir schonmal für deine Tipps
@all: Hat jemand von euch vielleicht schon Erfahrungen in solchen Sachen gemacht ??
Sollte ich nass oder trocken schleifen, und mit welcher Körnung ??
MFG OSi
Osi
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 07. Jun 2007, 16:36
Niemand da der mir vielleicht helfen könnte ??
Rillenohr
Inventar
#5 erstellt: 07. Jun 2007, 17:17
Zur Sicherheit an einem anderen ähnlichen Kunststoffteil ausprobieren. Ein Trockenanschliff sollte ok sein.

Ich nehme an, du wirst das Gerät zerlegen und nicht in zusammengebauten Zustand anfangen zu schleifen und zu pinseln?

Normalerweise lackiere ich nur Holzteile, keinen Kunststoff. Ich pinsele zuerst (möglichst dünn) und walze dann mit einer Schaumstoffwalze drüber, dadurch hat man nachher keine Pinselstriche, sondern eine leicht strukturierte Oberfläche. So würde ich in so einem Falle wohl auch vorgehen. Kommt natürlich immer auf den Lack an. Ich verwende aus diversen Gründen ausschließlich wasserlösliche Acrylfarben. Kann man auch für Kunststoff verwenden.
hf500
Moderator
#6 erstellt: 07. Jun 2007, 17:27
Moijn,
vielleicht sind ja Lackierer unter uns ;-)

Gerade das Lackieren von Kunststoff ist nicht einfach.
Aus der hohlen Hand wuerde ich sagen, nimm eine Autospruehdose mit einem passenden Schwarz-Metallic
und lackiere das Ding. Aber Metallic korrekt zu verarbeiten, ist nicht einfach, es wird schnell wolkig,
was durch die unguenstig arbeitenden Dosen unterstuetzt wird. (Tip: Die Dose vor dem Lackieren in 35°C warmes Wasser stellen.
Das erhoeht den Innendruck, das Spruehbild wird besser.)

ABER: Es muss vorher unbedingt abgeklaert werden, ob der Kunststoff sich mit dem Lack vertraegt und nicht etwa durch das Loesungsmittel
im Lack angegriffen wird. Das kann zu Reaktionen mit dem Lack fuehren, die unschoen werden.
Ob vorher geschliffen werden muss, haengt davon ab, ob der vorhandene Lack sich mit dem neuen vertraegt. Wenn nicht, zieht der Neue den Alten hoch,
die Lackierung wird runzlig.
Geschliffen wird mit feiner Koernung, mindestens 400, Feinschliff 800 oder 1000. Kunststoff ist etwas schwierig zu schleifen, es muss unbedingt darauf geachtet werden,
dass der Schliff nicht warm wird, somit der Kunststoff weich und schmiert. Ich meine, der Frontrahmen ist aus Polystyrol oder ABS, aber ich bin mir nicht sicher.
Polystyrol reagiert jedenfalls empfindlich auf viele Loesungsmittel.
Haftgrund fuer Kunststoffe sollte nicht notwenig sein. Der wird vorwiegend fuer die dem Polyaetylaen aehnlichen Kunststoffteile an Autos gebraucht.
Diese Kunststoffe muessen geradezu ueberredet werden, eine Lackierung anzunehmen ;-)

Es wuerde jedenfalls weiterhelfen, wenn man wuesste, wie und womit das ganze Plastikgeraffel im UE-Bereich lackiert wird.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 07. Jun 2007, 17:29 bearbeitet]
Osi
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 07. Jun 2007, 19:46

Rillenohr schrieb:

Ich nehme an, du wirst das Gerät zerlegen und nicht in zusammengebauten Zustand anfangen zu schleifen und zu pinseln?


Hallo, am liebsten möchte ich alles abkleben und somit im zusammengebauten Zustand schleifen und pinseln !!
Wäre das möglich, oder ist es zu riskant ??
Für mich wird es nämlich ziemlich schwierig die ganze Front abzunehmen (wenn es überhaupt möglich ist).


hf500 schrieb:
Es muss vorher unbedingt abgeklaert werden, ob der Kunststoff sich mit dem Lack vertraegt und nicht etwa durch das Loesungsmittel
im Lack angegriffen wird.


Wenn ich (sowie "Rillenohr" es mir empfohlen hat) Acryllacke verwende könnte es nicht passieren, oder ??


hf500 schrieb:
Geschliffen wird mit feiner Koernung, mindestens 400, Feinschliff 800 oder 1000. Kunststoff ist etwas schwierig zu schleifen, es muss unbedingt darauf geachtet werden,
dass der Schliff nicht warm wird, somit der Kunststoff weich und schmiert.


Reicht es wenn ich mich für eine Körnung entscheide, oder sollte ich mit 400er anfangen und mich langsam zu den feineren Sachen hocharbeiten ??
Wenn ich nicht ganz so schnell schleife dann schmiert das Kunststoff auch nicht so schnell ?!
MFG OSi
hf500
Moderator
#8 erstellt: 07. Jun 2007, 20:36
Moin,
um Oberflaechenschaeden auszuschleifen, muss man wohl mit 400er arbeiten. Nur fuer den Oberflaechenschliff sollte die feinere Koernung reichen.

Ueber die Eigenschaften von Acryllacken weiss ich im Moment zuwenig.

Du solltest aber auf jeden Fall die Frontplatte herausnehmen, wenn du den Frontrahmen lackierst.

73
Peter
HisVoice
Inventar
#9 erstellt: 07. Jun 2007, 20:56

hf500 schrieb:


Ueber die Eigenschaften von Acryllacken weiss ich im Moment zuwenig.
.

73
Peter


Hallo

Peter Acryllack ist Wasserlöslich (nicht "Ölbasierend")daher unkritisch aber leider nicht in der verarbeitung

@Osi

Das Gerät muß auf jeden Fall zerlegt werden ansonsten sieht das Endprodukt noch schlimmer aus (nach dem Lackieren ) als jetzt !!

Grundlegend um ein gutes Lackresultat zu erzielen ist die Vorarbeit das A und O dh gründlich schleifen 150 Körnung anfangen dann mit 280-360 Körnung "End schliff" ganz wichtig Haftgrund aufbringen (grundieren dann nochmal mit 600er Körnung schleifen und erst jetzt mit Aerosol den End lack aufbringen bei Metallic muss noch einmal mit Klarlack nach gearbeitet werden......... alles im allem aufwendig aber erst so wird ein akzeptables Ergebnis erzielt wenn einer der Bedingungen nicht erfüllt werden ist der Schaden groß ........daher mein Rat entweder den Profi ranlassen oder lieber lassen nicht das die Enttäuschung nachher groß ist

Grüße Martin


[Beitrag von HisVoice am 07. Jun 2007, 21:08 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#10 erstellt: 07. Jun 2007, 21:53
Ich wäre vorsichtig mit Spraydosen. Das sind meistens Autolacke, und diese sind m.W. auf Nirtobasis. Nitro löst Kunststoff auf. Finger weg von allem, das Nitro enthält. Auch viele Effektlacke sind auf Nitrobasis hergestellt.

Ohne Zerlegen, glaube ich auch, geht es nicht. Das wird sonst nichts.

Das wichtigste ist: sich Zeit lassen.
doc_relax
Inventar
#11 erstellt: 08. Jun 2007, 21:09

Rillenohr schrieb:

Ohne Zerlegen, glaube ich auch, geht es nicht. Das wird sonst nichts.


Richtig. Zerlegen ist nicht schwierig. Wenn du alle Knöpfe ab hast, sinds nur noch ein paar Schrauben für die Frontplatte. Und Boden und Deckel sind ja nun mal gar kein Problem.
Ich selber würd mich da aber gar nicht rantrauen. Das Neufurnieren eines alten Röhrenradios habe ich auch lieber einem Profil überlassen und bin froh drüber
Grüße
doc


[Beitrag von doc_relax am 08. Jun 2007, 21:10 bearbeitet]
Osi
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Jun 2007, 17:13

HisVoice schrieb:

@Osi

Das Gerät muß auf jeden Fall zerlegt werden ansonsten sieht das Endprodukt noch schlimmer aus (nach dem Lackieren ) als jetzt !!


Reicht es wenn ich nur die Frontplatte abnehme und den Rest dann mit Abklebfolie "abklebe" ??
In der Service-Manual steht das ich nur die 3 unteren Schrauben lösen muss und danach die Frontplatte rausschwenken kann...es klappt aber nicht !! Scheinbar hängt sie noch irgendwo fest
(Hf500 hättest du vielleicht einen Trick auf Lager ??)
- Es sollte wenn möglich so aussehen wie es im Orginal auch mal aussah... wenn ich's richtig verstanden habe mit 150er anfangen und mit 600er Krönung aufhören ??
Ich wollte matten schwarzen Acryllack verwenden, spricht da etwas dagegen ??
- Muss ich unbedingt einen Haftgrund aufbringen ??
- Und was ist "Aerosol" ??
MFG OSi
hf500
Moderator
#13 erstellt: 09. Jun 2007, 18:34
Moin,
das Problem mit der Frontplatte hatte ich auch.
(Die Knoepfe hast du doch abgenommen? ;-)

Die Platte ist unten verschraubt und oben in den Frontrahmen eingehaengt.
Damit sie oben nicht klappert, sorgt etwas fester Schaumstoff oben in der Mitte fuer den Sitz.
Es ist etwas fummelig, die Frontplatte abschrauben, nach oben schieben und unten herausschwenken.
Ich bekam sie erst heraus, nachdem ich sie nach dem "Nachobenschieben" links und rechts oben seitlich
mit einem kleinen Schraubenzieher herausgezogen hatte. Keine Druckmarken im Frontrahmen hinterlassen!

(Die Frontplatte des 9260 ist da besser, Dicker, bessere Tasten und oben und unten verschraubt.
Laesst sich ganz einfach herausziehen. Es gibt also doch Fortschritt. War bei Saba allerdings der Letzte :-/ )


Sieh dir an einer unauffaelligen Stelle unbedingt das Schliffbild von 150er Schleifpapier an. Es sollte eigentlich genuegen,
unbeschaedigte Flaechen nur mit 600er anzuschleifen. 150er kann so tiefe Rillen erzeugen, dass man damit Probleme bekommen kann.

Ein Aerosol besteht aus feinen, in der Luft schwebenden Troepfchen. Also Nebel oder einfach Wolken ;-)
Oder das, was eine Spruehdose erzeugen sollte. (Hoffentlich stimmt das, habe die "Allwissende Muellkippe" nicht befragt ;-)
Denk dran, die Dose anzuwaermen, kalt haben sie nur 2,5 bar Innendruck und das ist etwas wenig.

73
Peter
Osi
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 09. Jun 2007, 19:05

hf500 schrieb:
Moin,
(Die Knoepfe hast du doch abgenommen? ;-)


Ach so, muss man das ??


Es ist etwas fummelig, die Frontplatte abschrauben, nach oben schieben und unten herausschwenken.
Ich bekam sie erst heraus, nachdem ich sie nach dem "Nachobenschieben" links und rechts oben seitlich
mit einem kleinen Schraubenzieher herausgezogen hatte.


Ok, danke ich werde es versuchen !! (aber ob ich dieses Wochenende noch dazu komme...)


Ein Aerosol besteht aus feinen, in der Luft schwebenden Troepfchen. Also Nebel oder einfach Wolken ;-)
Oder das, was eine Spruehdose erzeugen sollte. (Hoffentlich stimmt das, habe die "Allwissende Muellkippe" nicht befragt ;-)


Ach so, und das muss ich dann vor dem Lackieren (streichen/rollen) verwenden um die Oberfläche zu reinigen ??
Die Seitenteile kann man ja scheinbar nicht entfernen, oder ?? (dann müsste es doch reichen wenn ich den Rest abklebe )
MFG OSi


[Beitrag von Osi am 09. Jun 2007, 19:07 bearbeitet]
hf500
Moderator
#15 erstellt: 09. Jun 2007, 20:44
Moin,
Du wirst den kompletten Receiver bis auf die zu lackierenden Flaechen abkleben muessen.
Sruehnebel traegt ziemlich weit und kommt ueberall hin.

Um den Frontrahmen vorzubereiten, sollte es genuegen, ihn leicht mit 600er anzuschleifen.
Mit Kontakt WL entfetten. Keine Verduennung oder Aceton nehmen, besonders Aceton duerfte den Frontrahmen verfluessigen.
Kontakt WL ist zu den meisten Kunststoffen harmlos. Im Zweifel an spaeter nicht sichtbarer Stelle vorher ausprobieren.

73
Peter
HisVoice
Inventar
#16 erstellt: 09. Jun 2007, 20:55
Hallo
Aerosol = Verarbeitung des Lackes mit Druckluft in welcher Form auch immer (Spraydose,Lackierpistole etc)In Luft gelöste Teilchen /Tropfen

Zum vorbereitenden Reinigen eignet sich sehr gut Silikon Entferner (und ist zu den meisten Kunststoffteilen Neutral)

Verdünnung auf keinen Fall zum einen wie schon geschrieben löst dieser den Kunststoff an /auf desweiteren verträgt er sich nicht mit Acryllacken

Grüße Martin
Geräteuser
Stammgast
#17 erstellt: 10. Jun 2007, 11:46
Vielleicht währe noch Erwähnenswert das die Lackierung möglichst dünn aufgetragen werden sollte.
Sonst reiben und scheuern wieder aufgesetzte Regler und durch die Geräte front führende Drucktasten an der Lackierung.

Ich würd alles wie folgt machen (wenn ich sowas wirklich mal machen sollte ) :

mit 600er kurz anpatten (riefen oder dellen wirst du aus Plastik eh nie rausschleifen können, und wenn das schleiffst du eier rein die mann noch mehr auf einer doch wohl möglichst glatten Frontpartie sieht -

Haftvermittler würd ich völlig beiseite lassen -

Im KFZ Zubehör mir ne schicke Acryl Farbe aussuchen (wie währs mit Rettungswagenorange ) -

Die gewählte Lackierdose zum Anfang aus ca. 30cm mehrmals zügig übers zu bearbeitende Material - spruch der Frontplatte führen (muss dabei überhaupt nicht gleich decken - aufpassen musst du nur das sich der Lack nicht in kleinsten pickeln absetzen tut, dann hast du entweder zu schnell übers Werkstück gezogen oder die Dose zu Weit weg gehalten.Falls das doch auftritt ist es auch nicht schlimm, einfach die nächsten 1-2 lackiergänge etwas näher oder eben etwas langsamer durchführen, der größere Lackauftrag wird den schon verpickelte angetrocknete "Lacknebel" wieder anlösen und die Fläche zieht sich wieder schön Glatt.Wenn du es richtig drauf hast kannst du so eine Spiegelglatte Oberfläche schaffen.Aber tröste dich auch wenn es nicht so dolle werden wird.Zum Lackieren sind wirklich die wenigsten geboren und es benötigt verdammt viel Übung um ein Professionelles Finish hin zu bekommen.Wenn du die ganze Sache also nicht "unter Wasser" setzt sondern schön fein in mehreren durchgängen (können bis zu 10 sein je nachdem wie dick der einzelne Sprühvorgang ist - das zwischenschleifen währen der einzelnen Vorgänge lass ich hier mal weg) Lackierst bis es deckt,(kommt auch drauf an welcher Farbton du nimmst (Schwarz deckt eben nun mal besser wie zb. Gelb)) du währen der spühgängen genug Zeit lässt um das sich das Lösungsmittel verflüchtigst kannst du auch mit KFZ Lack sowas machen.

PS: was soll eigentlich mit den ganzen schriftzügen auf der Frontplatte werden. Denke mal das ne Frontplatte ohne alles richtig Scheisse kommen dürfte.<- Meine Meinung
Hoppi65
Inventar
#18 erstellt: 10. Jun 2007, 12:32

HisVoice schrieb:
mit Acryllacken

Grüße Martin

Da hat sich der Maddin vertan nur mit Acryl nicht mit Kunstharz da er den Kunststoff angreift.
Acryllacke sind auf Wasserbasis und greifen nicht das Kunststoff an
hf500
Moderator
#19 erstellt: 10. Jun 2007, 17:58
@Geräteuser

Es ist nicht so schlimm. Die beschriftete Alufrontplatte ist in den Frontrahmen aus Kunststoff eingesetzt und wird nicht lackiert.
Lackiert wird nur der aussen umlaufende Rand des Frontrahmens.
Der Kunststoff ist grau-braun eingefaerbt und alles sichtbare mit schwarzem Metalliclack ohne Klarlack (soll "seidenmatt" werden) lackiert.
Hochglanz ist also nicht gefragt.

Acrylharzlack muss uebrigens nicht zwangsweise wassergebunden sein.
Zumindest wie Autokarosserien lackiert werden, ist hier beschrieben:
A.G. Thaer/D. Korp: Jetzt helfe ich mir selbst, Bd.45: Die Auto-Karosserie
Motorbuch Verlag, Stuttgart
Neben den Hinweisen zur Praxis gibt es auch einiges an Theorie, ohne die man schnell Schiffbruch erleiden kann.

73
Peter
Geräteuser
Stammgast
#20 erstellt: 10. Jun 2007, 18:21

Es ist nicht so schlimm. Die beschriftete Alufrontplatte ist in den Frontrahmen aus Kunststoff eingesetzt und wird nicht lackiert.
Lackiert wird nur der aussen umlaufende Rand des Frontrahmens.
Der Kunststoff ist grau-braun eingefaerbt und alles sichtbare mit schwarzem Metalliclack ohne Klarlack (soll "seidenmatt" werden) lackiert.
Hochglanz ist also nicht gefragt.


Axsooo .. dachte wirklich so wie der Bildausschnitt zeigte das die komplette Front Lackiert werden sollte. Ein umlaufender Rahmen hebt sich bei den Bild kaum ab.Ist doch dann schnell gemacht die Sache.

Gruß
Rillenohr
Inventar
#21 erstellt: 10. Jun 2007, 19:52

hf500 schrieb:

Acrylharzlack muss uebrigens nicht zwangsweise wassergebunden sein.


Das waren sie früher sowieso nicht, erst als das Umweltbewußtsein auch die Lackindustrie erreichte, gibt es wasserlösliche Lacke.
Eine bequeme Sache, den Pinsel mit Wasser auszuwaschen.

Das einzige "Problem" nach meiner Erfahrung ist, dass diese modernen Acryllacke nicht so gut verlaufen. Daher, wie schon gesagt wurde, lieber dünn auftragen und mehrmals.
Vor jedem weiteren Auftrag sollte man anschleifen.
hf500
Moderator
#22 erstellt: 10. Jun 2007, 20:41
Moin,
ja, wenn man mit dem Pinsel auftraegt.
Im Moment denke ich aber eher, dass an Spruehlackierung mit der Spruehdose gedacht ist.
Mit der Quaste kann das wirklich viel Aufwand geben.

Uebrigens, viele heutige Serien-Autolacke sind auch Wasserlacke. Am besten ist Rot mit einer Lebensdauer von etwa 10 Jahren,
dann sieht das Gefaehrt aus wie ein Schleiflackmoebel ;-)

73
Peter
HisVoice
Inventar
#23 erstellt: 10. Jun 2007, 20:46

hf500 schrieb:

Uebrigens, viele heutige Serien-Autolacke sind auch Wasserlacke. Am besten ist Rot mit einer Lebensdauer von etwa 10 Jahren,
dann sieht das Gefaehrt aus wie ein Schleiflackmoebel ;-)

73
Peter


Und da kommt dann mein Lieblingsspruch der Hersteller zum tragen ..........mangelnde Pflege
Rillenohr
Inventar
#24 erstellt: 11. Jun 2007, 06:06
Ich möchte nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, nach dem Pinseln mit einer Schaumstoffwalze drüberzuwalzen, das wird optimal gut und gleichmäßig. Srühen braucht relativ viel Erfahrung und erzeugt eine Wolke. Sprühlack ist sehr dünnflüssig. Atemschutz angebracht.
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