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Sony VPL VW 1000 - erste Messergebnisse und Sichtungen

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Surroundman
Inventar
#1 erstellt: 24. Jan 2012, 20:53
Heute ist er nun eingetroffen und hier kurz erste Messungen (2D) und Sichtungsergebnisse (2D und 3D):

Bildbreite 3m, Projektionsabstand 5m, kalibriert auf D65, Farbraum REC709:

Hoher Lampenmodus - Irisfunktion Aus (also dauerhaft offen):

gemessene 310 Lux entsprechen 1570 Lumen entsprechen 28,8 Fl

Niedriger Lampenmodus - Irisfunktion Aus:

gemessene 229 Lux entsprechen 1.150 Lumen entsprechen 21,2 Fl

Der Modus "Iris Auto Voll" ergibt das gleiche Spitzenweiß aber ein sichtbar besseren Schwarzwert, wobei gemessen an der Lichtleistung der Schwarzwert bei ausgeschalteter Iris immer noch gut ist, aber Schwarzwertfetischisten nicht voll befriedigen würde. Der Inbild Kontrast ist aber sehr hoch, Sterne oder das Pioneer Logo erscheinen im Gegensatz zum Schwarzen Rest gleißend hell.

Zum Abschluß noch den Modus Iris Auto begrenzt, hier schließt die Iris nochmals deutlich sichtbar und verbessert den Schwarzwert auf ein sehr gutes Niveau (vergleichbar in etwa mit JVC X30), die Lichtleistung im hohen Lampenmodus beträgt immer noch 1.070 Lumen oder 19,7 Fl bei 3m Bildbreite im niedrigen Lampenmodus verbleiben 780 LUmen oder 14,3 Fl.

In Sachen maximale Helligkeit erfüllt das Gerät also seine Erwartungen und er dürfte bei korrekten Farben mit der hellste Heimkinoprojektor sein. Hinzukommt eine irre Schärfe und Detailfülle dank des hervorragenden Upscalings auf 4K.

Messungen in 3D wurden bisher noch nicht gemacht.

Sichtungen in 3D war u.a. der Avatar Ausschnitt aus der Panasonic Demoscheibe. Das 3D Bild erschien sehr hell, das faszinierende war allerdings der Kontrast und die Durchzeichnung, nie habe ich die Rastalocken und den großen Baum in dieser eher dunkelen Szene so differenziert gesehen.

Ghostingverhalten: gleiche BluRay, die Bikinimädchen die vor der Palme und dem Sonnenschirm tanzen. Bisher zeigte hier jeder LCOS Projektor zum Teil heftiges Ghosting, alle JVCs und auch die beiden kleineren Sonys HW 30 und VW 95 sind davon nicht frei. Der VW 1000 ist bei dieser Szene völlig ghostingfrei.
Ebenso die Tanzszenen aus "Pina" die auf dem alten Fabrikgelände gedreht wurden und bisher bei allen LCOS Ghosting verursachten sind völlig ghostingfrei und auf dem gleichen Niveau wie ein Mitsubishi HC7800 beispielsweise.

Alles in allem ein sehr faszinierender Projektor - er kostet halt etwas mehr.
Artoist
Stammgast
#2 erstellt: 24. Jan 2012, 21:36
... Glückwunsch, dann wird der nächste Besuch bei Dir ja noch interessanter. Freut mich, dass Du ihn in Deine Ausstellung aufgenommen hast.

Viel Spaß und vor allem Erfolg damit wünscht...

Artoist
Nudgiator
Inventar
#3 erstellt: 24. Jan 2012, 21:53

Surroundman schrieb:

Der Modus "Iris Auto Voll" ergibt das gleiche Spitzenweiß aber ein sichtbar besseren Schwarzwert


Gegenüber der ausgeschalteten Iris ? Kannst Du das etwas näher erläutern ? Da müßte man ja ein reines Weißbid projizieren, um dasselbe Spitzenweiß zu erhalten.



Der VW 1000 ist bei dieser Szene völlig ghostingfrei.


Das klingt in der Tat sehr interessant. Würde ich mal interessieren, wie Sony das Ghostingproblem gelöst hat ?
Surroundman
Inventar
#4 erstellt: 24. Jan 2012, 22:06
ganz einfach, die Iris ist genausoweit maximal geöffnet wie im ausgeschalteten Zustand.

WIE Sony das hinbekommt kann ich im Moment auch nicht beantworten, aber Sie können es. Ich habe einen Verdacht, möchte da aber erst noch mit jemanden bei Sony sprechen um eine Bestätigung oder auch nicht zu erhalten.
Nudgiator
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2012, 22:22

Surroundman schrieb:
ganz einfach, die Iris ist genausoweit maximal geöffnet wie im ausgeschalteten Zustand.


Ok, dann reden wir aber vom maximal möglichen Spitzenweiß. Sobald dunkle Bildanteile hinzukommen, muß die Blende ja schließen, wodurch das dann darstellbare, gleichzeitige Spitzenweiß zwangsläufig sinkt. Aber das hat Sony ja schon beim VW90 ganz gut hinbekommen.



WIE Sony das hinbekommt kann ich im Moment auch nicht beantworten, aber Sie können es. Ich habe einen Verdacht, möchte da aber erst noch mit jemanden bei Sony sprechen um eine Bestätigung oder auch nicht zu erhalten.


Ok

Kannst Du auch etwas zum Vergleich des VW1000 mit dem X70/90 sagen ? Wo liegen da in Deinen Augen die Unterschiede ?
chappie
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Jan 2012, 22:42
der sony ist einfach deutlich heller und kontrastreicher. die von oliver genannten werte und auch eindrücke können wir definitiv bestätigen. wir kommen auf vergleichbare helligkeitswerte. somit reden wir hier von keinem "ausreisser". das ist definitiv der standard, der uns im herbst auch angekündigt wurde und wo das vorseriengerät noch schwächelte in der maximalen helligkeit. wir haben hier auch "samy" mit dem 1000er gesehen und auch hier keine ghosting effekte bei den uns bekannten "problemszenen".

die bildplastizität ist im direkten vergleich zu einem hw 30, vw 95 in der 2 und 3d wiedergabe noch einmal eine deutlich erkennbar steigerung. das gilt auch im vergleich zu einem 70er. der ist sicherlich im schwarzbild noch etwas schwärzer als der 1000er. aber eben nur noch in entsprechenden schwarzen szenen im vergleich sichtbar.

weiterhin super leise das gerät, auch im hellen lampenmodus und das schönste ;-) die löcher für die deckenbefestigung sind im gleichen abstand wie beim hw 30, vw 90, vw 95 ;-)

gruss
Coup330
Stammgast
#7 erstellt: 24. Jan 2012, 22:56
Messwerte W.Mayer, spätestens bekannt aus der letzen Av Ausgabe:

http://www.avsforum.com/avs-vb/showthread.php?t=1389225
Nudgiator
Inventar
#8 erstellt: 24. Jan 2012, 22:58
Danke für die Info ! Muß ich mir bei Gelegenheit mal anschauen
*Michael_B*
Inventar
#9 erstellt: 25. Jan 2012, 00:06
Hallo

@Surroundman und Chappie:

Mich würde interessieren, wie ihr den Sony im Vergleich zu den 3-Chip-DLPs so einordnen würdet. So ein VW1000 kostet sicherlich eine ganze Stange Geld aber wenn er im Vergleich zu den teilweise noch mal deutlich teureren 3-Chippern mithält oder sogar noch eins drauf legt wäre er für den Preis IMHO eine echte Ansage bei den Luxusbeamern.

MfG
Michael
Nudgiator
Inventar
#10 erstellt: 25. Jan 2012, 00:32

*Michael_B* schrieb:

Mich würde interessieren, wie ihr den Sony im Vergleich zu den 3-Chip-DLPs so einordnen würdet.


Frag mal bei Andy nach, der hat den (Vorserien-)VW1000 bereits gesichtet
Surroundman
Inventar
#11 erstellt: 25. Jan 2012, 14:49
ich habe heute mal sozusagen Sonyintern den HW 30 mit dem VW1000 verglichen und der Unterschied ist doch sehr deutlich gerade hinsichtlich maximaler Helligkeit, Detailreichtum und In-Bild Kontrast, das sind nicht nur kleine Nuancen.

Der HOHE Lampenmodus des HW 30 liegt kalibriert mit rund 1.080 Lumen im Spitzenweiß noch leicht unter dem NIEDRIGEN Lampenmodus des VW 1000, den ich mit 1.150 Lumen gemessen hatte.

Detailreiche Szenen sehen im direkten Vergleich beim HW 30 deutlich unschärfer aus und wirken richtig flach. Das gilt sowohl für 2D als auch 3D, hinzukommt der enorme Kontrast in 3D beim VW 1000 und die Tatsache das er keinerlei Doppelkonturen im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder produziert.
Nicht falsch verstehen, der HW 30 ist ein ganz hervorragendes Gerät, aber das Bessere war schon immer der Feind des Guten und ganz ehrlich, wenn man fast das 6-fache bezahlt erwartet man es auch.

Ein Vergleich zu einem 3 Chip DLP kann ich z.Zt. nicht machen, bzw. die Aussage wäre unseriös, aber diesen Vergleich werden wir wohl noch machen.
ANDY_Cres
Inventar
#12 erstellt: 29. Jan 2012, 19:33
Nabend,

das klingt ja Alles sehr fein !
Bin gespannt auf den Vergleich in meinen Räumlichkeiten.

Das wird dann ein Gastspiel zus. mit Sim Lumis 3D und Christie Mirage HD6 KM (beides 3 Chip DLP und Triple Flash bei 3D)

Danach bin ich reif für eine Entscheidung

Aber erst geht es zur ISE Messe nä. Woche.


ANDY
Nudgiator
Inventar
#13 erstellt: 29. Jan 2012, 20:08

ANDY_Cres schrieb:

Bin gespannt auf den Vergleich in meinen Räumlichkeiten.


Hast Du die Eintrittspreise schon festgelegt ?
fudgee
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 30. Jan 2012, 10:24
Mich wundern die Lobeshymnen auf diesen Beamer doch sehr. Wie kann es denn u.a soviel Detailreichtum geben wo keins ist ? Das zugespielte Material bleibt doch "normales Full HD Material"...der Beamer muss dann derart hochrechnen dass das Endprodukt nicht wirklich gut sein kann...
Der nächste Punkt die Helligkeit......dreh einen LG CD181F voll auf mit all seinen Möglichekeiten und du das fast die selbe Helligkeit....
Kontrast und SW sind meinen Quellen zufolge auch nicht gerade die Burner gemessen am Preis....liegen wohl nativ auf X30 Niveau...also woher bitte diese Lobeshymnen....
By the Way vor zwei Jahren wurden alle Sony Beamer von den Leuten die die Dinger heute so hoch halten völlig verrissen !
George_Lucas
Moderator
#15 erstellt: 30. Jan 2012, 11:07
Hallo fudgee,

schau dir Projektoren in dieser Preisklasse des Sony überhaupt einmal an.
Du wirst die Unterschiede zu Projektoren unter 3000 Euro sofort erkennen.

Das beginnt schon mit dem hochwertigen Objektiv.
Für 4K müssen deutlich mehr Linien dargestellt werden, um den Vorteil der höheren Bildauflösung überhaupt auf die Leinwand zu transportieren.
Ansonsten wird es kaum einen sichtbaren Unterschied zu 2K geben.

Genau aus diesem Grund nehmen Barco und Sony massive Aufpreise für hochwertige 4K-Objektive im Pro-Bereich.

Die native Detaildarstsellung von 2K-Bildmaterial gelingt in aller Regel diesen hochwertigen Projektoren deutlich besser als den "preiswerten" Konsumermodellen.
Diese Vorteile unterscheidet offensichtlich auch den VW1000 vom LG-CF181 oder einen Sony VPL-HW30.
Die Qualität eines Projektor wird von vielen Faktoren bestimmt und nicht allein vom Faktor Lichtstrom.

Der LG-CF181 stellt nur ein Blau eingefärbte Schwarz dar, das leider nicht vollumfänglich korrigierbar ist, besitzt keine motorische Optik, kein 3D, kein Lens-Memory...

Darüber hinaus ist es keine neue Erkenntnis, dass ein Bild, das auf eine höhere Auflösung "intelligent" skaliert wird, besser aussehen kann als mit nativer Wiedergabe.

Kurz:
Der VW1000 besitzt eine bessere Signalverarbeitung, bessere Farbdarstellung, besser funktionierenden Skaler, bessere Optik, bessere "Lichtführung" im Gerät und vor allem bessere SXRD-Panels(!) als der von dir angeführte LG - und das trägt alles zu einer insgesamt deutlich sichtbar besseren Bilddarstellung mit bei.
Die höherwertige Materialqualität, Verarbeitung, Ausstattung, Bedienung/Komfort kommen sogar noch oben drauf!

Allerdings erwarte ich auch diese bessere Qualität von einem Gerät, das 9-mal soviel kostet...


[Beitrag von George_Lucas am 30. Jan 2012, 12:12 bearbeitet]
Criollo
Stammgast
#16 erstellt: 30. Jan 2012, 12:29

George_Lucas schrieb:

Genau aus diesem Grund nehmen Barco und Sony massive Aufpreise für hochwertige 4K-Objektive im Pro-Bereich.
...

Hier wird aber auf grosse Leinwände projiziiert, und die Stückzahlen sind sehr klein, verglichen mit Consumerteilen.
D.h. die Ansprüche sind technisch bedingt höher und die Entwicklungskosten müssen auf viel weniger Teile umgelegt werden.
Der Preisunterschied muss damit in keiner Weise den Qualitätsunterschied wiederspiegeln.

Ein Nikon 6mm 2.8 Fischauge http://www.nikonweb.com/photos/nikkor6mm/fisheye_03.jpg kostet heute $35'000 gebraucht.

Ein Rokinon 8mm 2.8 Fischauge http://i1266.photobucket.com/albums/jj524/picrumors/rok_2.jpg etwa $300 neu.
George_Lucas
Moderator
#17 erstellt: 30. Jan 2012, 12:39

Criollo schrieb:

Der Preisunterschied muss damit in keiner Weise den Qualitätsunterschied wiederspiegeln.

Tut er aber in diesem Fall!

Sony verlangt für ein hochwertiges "4K-Objektiv" rund 22.000 Dollar.
Im aktuellen 4K-Kino-Projektor (rund 45.000 Euro) ist ein 4K-Objektiv ab Werk eingesetzt. Für den Kinobetrieb ist das völlig ausreichend.
Für die Industriedarstellung aber unzureichend. Kleinste CA in den Randbereichen verfälschen hier Präsentationen. Daher bezahlt die Industrie den entsprechenden Aufpreis!

Bei Barco ist es noch etwas Anderes. Die 4K-Kinoprojektoren werden standardmäßig mit einem "2K-Objektiv" ausgestattet. Für einen "Aufpreis/Austauschpreis" von rund 8000 Euro gibt es das "4K-Objektiv" dazu. Der Unterschied in der Abbildungsqualität ist bei Barco sehr deutlich zu erkennen zwischen den beiden Objektiven!

Darüber hinaus glaube ich nicht, dass die Sony VPL-VW 1000 in denselben großen Stückzahlen produziert wird wie beispielsweise ein HW30.
Wer sich so einen Projektor kauft, wird allerhöchste Ansprüche an die Bildqualität im Heimkino stellen.

Nur um diese Unterschiede wahrzunehmen, muss man sich derartige Projektoren auch selbst mal anschauen.
Wer NIE diese Erfahrung gemacht hat, wird ein "Vorstellungsproblem" damit haben.


[Beitrag von George_Lucas am 30. Jan 2012, 12:53 bearbeitet]
Surroundman
Inventar
#18 erstellt: 30. Jan 2012, 18:09
@ fudgee

der Vorschlag von George ist der einzig vernünftige - selbst anschauen ! Nicht auf Hörensagen verlassen. Der Unterschied in detailreichen Szenen ist für Jedermann sofort sichtbar, da bedarf es keiner besonderen Guckerfahrung. Das Bild sieht detailreicher aus, da gerade diagonale Linien, die sonst immer Treppenstufen aufweisen komplett geglättet sind und überhaupt das gesamte Upscaling sehr intelligent gelöst ist.
IIch gebe Dir natürlich recht, das Quellmaterial ist z.Zt. noch das gleiche und man hat nicht wirklich mehr Pixelinformationen, aber die Darstellung des Vorhandenen ist deutlich optimiert.

Vor zwei Jahren fand ich die Modellpalette von Sony auch deutlich weniger attrakiv, da gab es bessere Projektoren für weniger Geld - aber gerade seit August letzten Jahres sind die 3 Sony Projektoren innerhalb ihrer Preisklassen ganz vorne mit dabei.


[Beitrag von Surroundman am 30. Jan 2012, 18:11 bearbeitet]
Faulkner
Stammgast
#19 erstellt: 30. Jan 2012, 18:35
Wäre interessant zu erfahren, wieviele Projektoren vom Sony VPL-VW 1000 bislang in Deutschland verkauft wurden.

Aber die Wahrscheinlichkeit das sich einer der Besitzer hier im Hifi-Forum oder im beisammen-Forum zu seinem Projektor äußert, ist wohl eher gering.


[Beitrag von Faulkner am 30. Jan 2012, 18:35 bearbeitet]
ANDY_Cres
Inventar
#20 erstellt: 30. Jan 2012, 19:01

Faulkner schrieb:
Wäre interessant zu erfahren, wieviele Projektoren vom Sony VPL-VW 1000 bislang in Deutschland verkauft wurden.


Nabend,

na die Geräte sind doch erst bei den Händlern eingetroffen (Demos) und jetzt kann auch erst der Verkauf beginnen.
Insofern sollten wir doch froh sein, das Sony den Liefertermin sehr genau eingehalten hat und das sogar mit besseren Spezifikationen (s. Lichtausbeute), als erwartet.
Andere Hersteller liefern gewisse Geräte gar nicht erst aus.


Faulkner schrieb:

Aber die Wahrscheinlichkeit das sich einer der Besitzer hier im Hifi-Forum oder im beisammen-Forum zu seinem Projektor äußert, ist wohl eher gering.


Warum das denn nicht ?
Nun mal nicht so ungeduldig...

ANDY
Tw10
Inventar
#21 erstellt: 30. Jan 2012, 23:51
Wo soll der denn preislich liegen?
Nudgiator
Inventar
#22 erstellt: 30. Jan 2012, 23:57

Tw10 schrieb:
Wo soll der denn preislich liegen?


Recht günstige 18800€
Tw10
Inventar
#23 erstellt: 31. Jan 2012, 10:16
Nicht mehr mein Budget!
a1mLeSS
Stammgast
#24 erstellt: 28. Feb 2012, 20:26
Das Teil wird sich wohl kaum einer leisten, aber dieses Video sieht sehr beeindruckend aus
Surroundman
Inventar
#25 erstellt: 29. Feb 2012, 11:13

a1mLeSS schrieb:
Das Teil wird sich wohl kaum einer leisten,


das sind deutlich mehr als Du Dir vielleicht vorstellen kannst.
*Harry*
Inventar
#26 erstellt: 29. Feb 2012, 12:59
@Geroge
Wobei mal ernsthaft überlegt werden sollte, ob jegliche weitere Diskussion um einen 4K Sony mit 4K Qualitätsobjektiv bei dem Preis dann nicht eher in die Rubrik gewerbliches Kino gehört ...

Also mir persönlich ist der VW1000 um etliches zu teuer geraten, auch wenn es der 1. native 4K für's HK ist.

Ich bezweifle nicht, dass das Bild im Vergleich zu einem X70/90 noch eine Ecke besser aussieht - aber wie auch schon angsprochen wurde, kommen wir nun in einen Bereich, der immense Optikqualitäten erfordert, um diese hohe Auflösung auch präsentieren zu können; und gute Objektive verschlingen Unsummen. Ob das also für uns HK-Freunde mit Bildbreiten zw. 2 und 3m noch sinnvoll ist?
Ich weiß nicht ...
George_Lucas
Moderator
#27 erstellt: 29. Feb 2012, 15:17

*Harry* schrieb:
@Geroge
Wobei mal ernsthaft überlegt werden sollte, ob jegliche weitere Diskussion um einen 4K Sony mit 4K Qualitätsobjektiv bei dem Preis dann nicht eher in die Rubrik gewerbliches Kino gehört ...

Das sehe ich nicht so.
Es gibt sicherlich zahlreiche Heimkinofreunde, die einen derartigen Preis bereit sind zu zahlen. Nur muss die Qualität auch stimmen. Das ist hier offensichtlich der Fall.

Wenn jemand nur weniger auszugeben bereit ist, dann bleibt ihm das ja unbenommen.
a1mLeSS
Stammgast
#28 erstellt: 29. Feb 2012, 15:32
Es haben sicher schon Leute mehr für ein Motorrad ausgegeben und weniger Nutzen daraus gezogen als man mit diesem Projektor haben könnte

Ich würd ihn ja gerne mal sehen, aber in Hannover gibt es leider keinen Händler.
Surroundman
Inventar
#29 erstellt: 29. Feb 2012, 17:53

*Harry* schrieb:

Ich bezweifle nicht, dass das Bild im Vergleich zu einem X70/90 noch eine Ecke besser aussieht - aber wie auch schon angsprochen wurde, kommen wir nun in einen Bereich, der immense Optikqualitäten erfordert, um diese hohe Auflösung auch präsentieren zu können; und gute Objektive verschlingen Unsummen. Ob das also für uns HK-Freunde mit Bildbreiten zw. 2 und 3m noch sinnvoll ist?
Ich weiß nicht ...



Genau das ist der Punkt, die Anforderungen an die Optik sind immens hoch. Dummerweise ist die Optik aber gleichzeitig fast das wichtigste und kostspieligste Bauteil eines Projektors oder andersrum ausgedrückt die Optik bietet das größte Einsparpotenzial wenn es um preiswerte oder billige Projektoren geht - und gute Optiken sind in den letzten 8 Jahren überproportional im Preis gestiegen.

Natürlich wird es 4K sehr wahrscheinlich in 2 Jahren für unter 10k € geben aber 4K ist nicht gleich 4K wie Full HD nicht gleich Full HD ist und daran hat die Optik einen nicht unwesentlichen Anteil sowohl hinsichtlich Bildqualität als auch Preis.

@ a1mLeSS

was sind schon rund 120km Entfernung in Richtung Hamburg.
a1mLeSS
Stammgast
#30 erstellt: 29. Feb 2012, 18:00

Surroundman schrieb:

@ a1mLeSS
was sind schon rund 120km Entfernung in Richtung Hamburg.


Das sollte drin sein Jetzt brauch ich nurnoch Leinwandsamples.
*Maxe*
Gesperrt
#31 erstellt: 29. Feb 2012, 20:46
Sicherlich ein beeindruckend gutes Gerät, der grosse Sony. In dem Zusammenhang habe ich eine technische Frage:

Ich las in punkto Schwarz, das der grosse Sony hier leicht hinter den aktuellen JVC Geräten zurückliegt. Was wohl auf die deutlich hellere Projektion zurückführbar ist. Warum ist das technisch nicht machbar, viel Licht und ein unendlich tiefes Schwarz zu erzeugen?

Warum geht das bei Röhrengeräten, wie einem alten TV ? Die können auch beides in einer Aufnahme.
Surroundman
Inventar
#32 erstellt: 29. Feb 2012, 22:10
Röhrengeräte können das, weil sie einfach ausgedrückt keine Lampe als Lichtquelle haben, die ständig leuchtet, egal ob helles oder dunkeles projiziert werden soll und bei einer Schwarprojektion ebenfalls einfach ausgedrückt im Prinzip nur das Restlich auf ein Minimum reduziert wird.

Ich hatte es hier schon geschrieben, ein X30 ist im hohen Lampenmodus dunkeler als ein VW1000 im Ecomode. Bei Bildbreiten unter 3m ist da ein JVC tatsächlich im absoluten Schwarz dunkeler, bei Bildbreiten ab 3,5m egalisiert sich das wieder der Sony hat aber da noch Lichtreserven und den JVCs geht "langsam die Puste aus".
schani72
Stammgast
#33 erstellt: 29. Feb 2012, 22:33

und gute Optiken sind in den letzten 8 Jahren überproportional im Preis gestiegen.


Warum sollten sie das?
Criollo
Stammgast
#34 erstellt: 29. Feb 2012, 23:27

schani72 schrieb:

und gute Optiken sind in den letzten 8 Jahren überproportional im Preis gestiegen.


Warum sollten sie das?

Ist mir auch nicht klar. Im Fotobereich macht Cosina-Voigtländer sehr gute Linsen (~€800), Zeiss ist gelegentlich etwas besser (~€1500) und dann nochmal itzibitzi besser beim Pixelpeepen ist Leica (€3000-€8000). Wie sooft: beim allerletzten Quäntchen (also das, was "Quantensprung" wörtlich meint) wird's richtig teuer.
Surroundman
Inventar
#35 erstellt: 29. Feb 2012, 23:44
nehmen wir als Beispiel mal die "berühmten" ISCO Linsen. Konnten die ISCO II vor 8 Jahren noch für rund 1.300 Euro angeboten werden, so liegt der aktuelle Preis bei rund 4.500 €
conferio
Stammgast
#36 erstellt: 01. Mrz 2012, 00:33
Zumindest sollte man bei Röhrenbeamern nicht von Lichtleistung reden. Die ist nämlich arg begrenzt. So gut der Sony auch sein mag, sein Preis ist nicht Heimkionotauglich. Zudem stellt sich die Frage, warum Sony nicht endlich zu LED Technik übergeht, in dieser Preisregion sollte das möglich sein.
Surroundman
Inventar
#37 erstellt: 01. Mrz 2012, 00:55
weil bisher kein Hersteller es geschafft hat aus LEDs befriedigende Lichtleistungen herauszukitzeln und sie sind wahrscheinlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß.
Criollo
Stammgast
#38 erstellt: 01. Mrz 2012, 08:19

Surroundman schrieb:
nehmen wir als Beispiel mal die "berühmten" ISCO Linsen. Konnten die ISCO II vor 8 Jahren noch für rund 1.300 Euro angeboten werden, so liegt der aktuelle Preis bei rund 4.500 €

Tja, die Chinesen arbeiten halt auch nicht mehr gratis.

Ich sehe eher einen engen Markt, in dem finanziell potente Leute unbedingt Habenwollen.
In den Leica-Fan-Threads geht's auch nicht anders zu, obwohl man schon sehr sehr gut hinschauen muss, ob ein Bild mit einer € 800 Sony-Nex oder mit einer € 8000 Leica-M9 gemacht wurde. Gelegentlich ist die Sony sogar besser. Aber Leica ist ein Lebensgefühl, keine Kamera.

http://kenrockwell.com/leica/leica-man.htm


To the Leica man, only the best shall suffice. Second best is an oxymoron to the Leica man. It is not in his vocabulary. Second place is worse than losing, because it might be noticed.

To the Leica man, a silver medal would be an unfathomable embarrassment.

The Leica man concerns himself only with excellence, supremacy and being number one.

The Leica man exudes quiet confidence in his every step. The Leica man is always the best at everything he cares to do.

The Leica man doesn't care, or even know, the trifling price of his cameras. This is not relevant. Just like a Porsche, no one buys a Leica because he needs it. He acquires the Leica because he is who he is.


[Beitrag von Criollo am 01. Mrz 2012, 08:46 bearbeitet]
clehner
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 01. Mrz 2012, 10:23

conferio schrieb:
So gut der Sony auch sein mag, sein Preis ist nicht Heimkionotauglich.


Haha, der ist gut.

Zwei Dinge verblüffen mich am VW1000 am meisten: Wie Untertitel plötzlich aussehen ('hoppla, das sah früher immer anders aus') und dass man wirklich "Filmprojection" auf "On" stellen kann ("Sample and Hold ade!") und er immer noch deutlich heller ist als ein X30 im hellsten Modus.

3D ist auch durchaus beeindruckend (zum ersten Mal, gleichsam).

Die Messwerte sind natürlich über allen Zweifel erhaben, die spare ich mir mal.


[Beitrag von clehner am 01. Mrz 2012, 10:27 bearbeitet]
*Harry*
Inventar
#40 erstellt: 01. Mrz 2012, 23:29

Surroundman schrieb:
weil bisher kein Hersteller es geschafft hat aus LEDs befriedigende Lichtleistungen herauszukitzeln und sie sind wahrscheinlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß.

Das kommt noch.
Vor 10 Jahren konnte sich keiner recht vorstellen, dass LED's mal derartig hell werden um als Autoscheinwerfer zu taugen.
ANDY_Cres
Inventar
#41 erstellt: 01. Mrz 2012, 23:55

Criollo schrieb:

Surroundman schrieb:
nehmen wir als Beispiel mal die "berühmten" ISCO Linsen. Konnten die ISCO II vor 8 Jahren noch für rund 1.300 Euro angeboten werden, so liegt der aktuelle Preis bei rund 4.500 €

Tja, die Chinesen arbeiten halt auch nicht mehr gratis.


Nabend,

ganz schlechter Vergleich, das sind Optiken "Made in Germany" und stellt die Elite u.a. in Sachen Anarmorphoten weltweit dar.


Criollo schrieb:

Ich sehe eher einen engen Markt, in dem finanziell potente Leute unbedingt Habenwollen.
In den Leica-Fan-Threads geht's auch nicht anders zu, obwohl man schon sehr sehr gut hinschauen muss, ob ein Bild mit einer € 800 Sony-Nex oder mit einer € 8000 Leica-M9 gemacht wurde. Gelegentlich ist die Sony sogar besser. Aber Leica ist ein Lebensgefühl, keine Kamera.


Auch da hinkt der Vergleich gewaltig, denn das Gerät (1000er) besteht nicht nur aus einer Optik.

Das hat auch nichts mit Lebensgefühl zu tun, sondern stellt eine andere Bildliga da.
Ob es jemanden wert ist, das Gerät zu kaufen steht dann auf einem anderen Blatt.
Geeignetes Umfeld ist für so eine PJ aber auch das Mindeste (IMO).
Das ist im Preis aber nicht enthalten.

ANDY
ANDY_Cres
Inventar
#42 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:01

*Harry* schrieb:

Surroundman schrieb:
weil bisher kein Hersteller es geschafft hat aus LEDs befriedigende Lichtleistungen herauszukitzeln und sie sind wahrscheinlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß.

Das kommt noch.
Vor 10 Jahren konnte sich keiner recht vorstellen, dass LED's mal derartig hell werden um als Autoscheinwerfer zu taugen.


Nabend,

kommen wird noch Einiges...sicherlich !
Nur selbst der neue Mico 150 von Sim mit etwas mehr Power im LED Bereich, kommt auf max 1100 Lumen.
Und das Gerät kostet auch mal eben 19,5 k€, also ist teurer als der Sony dann.

Und die ausgeklügelte Kühlung ist da nicht Ohne....ach ja das Gerät wiegt auch 10 kg mehr, als der Sony !

Also das wird noch ein bischen dauern, bis auch diese Preise purzeln, die Lichtleistung parallel weiter nach oben geht, die Kühlungsprobleme in kl. Gehäusen implantiert werden und auch die ganze Farbbalance noch sauberer funktioniert inkl Graubalance etc.

ANDY
Criollo
Stammgast
#43 erstellt: 02. Mrz 2012, 08:37

ANDY_Cres schrieb:

Criollo schrieb:

Surroundman schrieb:
nehmen wir als Beispiel mal die "berühmten" ISCO Linsen. Konnten die ISCO II vor 8 Jahren noch für rund 1.300 Euro angeboten werden, so liegt der aktuelle Preis bei rund 4.500 €

Tja, die Chinesen arbeiten halt auch nicht mehr gratis.


Nabend,

ganz schlechter Vergleich, das sind Optiken "Made in Germany" und stellt die Elite u.a. in Sachen Anarmorphoten weltweit dar.


Inflation oder Reallohnsteigerungen in D dürften die nahezu Verdreifachung des Preises in 8 Jahren jedenfalls nicht erklären. Scheint eher so, dass man gemerkt hat, welch hübschen Gewinne man hier dem Markt extrahieren kann.

Wo welche Komponenten hergestellt werden und wo dann endmontiert wird geht aus "Made in Germany" nicht hervor. Höchstens Grenzwerte.
Hier was zu "Made in Switzerland":
".... sei es heutzutage noch immer möglich, dass sich eine Uhr «Swiss Made» nennen dürfe, auch wenn weniger als 20 Prozent Schweizer Wertanteil darin enthalten seien, erklärt der Uhrenverband FH."

Der meiste Tiroler Speck oder Parmaschinken kommt auch von aus Schweinen aus Holland oder Dänemark. Das Fleisch wird im Tirol oder in Parma nur endveredelt.
Mankra
Inventar
#44 erstellt: 02. Mrz 2012, 09:28
Problem bei LEDs ist, daß weiße LEDs keinen besseren Wirkungsgrad als Metaldampflampen bieten, aber durch die kleinere Oberfläche eine aufwendigere Kühlung benötigen.

Sicher geht die Entwicklung weiter, aber Wunder sollte man sich keine Erwarten.
clehner
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 02. Mrz 2012, 10:06
Und war bitteschön hat diese Diskussion mit dem VW1000 zu tun?
Criollo
Stammgast
#46 erstellt: 02. Mrz 2012, 12:21

clehner schrieb:
Und war bitteschön hat diese Diskussion mit dem VW1000 zu tun?


Dass das Teure am Sony die Optik sein soll und dass hohe Optikqualität heute viel teurer sein soll als vor ein paar Jahren

Ich sehe das Problem bei den guten (Spezial-) Optiken bei den kleinen Stückzahlen und/oder beim Markennamen, der Extragewinne erlaubt. Im Fotobereich ist das jedenfalls klar so.

Ich glaube, der Sony ist einfach ein sauheller, sauteurer (und sicher sauguter) Beamer für grosse Leinwände. Deswegen kommt er auf keine Stückzahlen (einfach weil sowas nicht viele Leute im Beamermarkt, der eh' eine Nische ist, brauchen), und drum ist die spezielle, sicher sehr gute Optik für den Sony sehr teuer, weil die Entwicklungskosten auf wenige Stücke umgelegt werden müssen, und nicht weil es eine Wunderoptik per se ist.
Projektormann
Inventar
#47 erstellt: 02. Mrz 2012, 12:44
Hallo,
mit dem VW 1000 stellt Sony momentan den Top Beamer. Und es scheint auch nicht so, wie damals der Qualia 004 ein reiner Technologievorreiter zu sein. Dafür ist auch der Preis im Verhältnis zur Leistung eher moderat zu nennen.
Erstaunlich ist, der Zoom Berreich des Objektives. Es ermöglicht bei geringen Projektionsentfernungen recht große Bildbreiten. So käme ich bei einer bei uns maximalen Projektionsentfernung von 3,50m schon auf eine Bildbreite von 2,80m. Da kann ich bei meinem HC-9000 nur von träumen .
Und wo ich gerade mein Mitsubishi bin, die Gehäusemaße des VPL VW1000ES sind auch nicht sehr viel größer. o der Sony den HC-9000 topt ist vor allem die Breite.
So passt dieser Spitzenbeamer tatsächlich in normal große Wohnzimmer. Dabei dürfte die Kaufklientel sicher über große Räumlichkeiten verfügen.
Ich bin auch nicht der Auffassung, dass Bildbreiten wie nur 200cm für eine 4K Auflösung unterdimensioniert sind. Soweit ich mich erinnere hat selbst Sony bei seiner Präsentation in Japan (Bericht von Chappie) diese Bildgröße verwendet. Und Sharp hat sogar einen 8K Flatscreen Prototypen von "nur" 80 Zoll präsentiert (siehe Artikel in der AV).
Natürlich kommt die hohe Auflösung besonders gut bei großen Bildbreiten (oberhalb von 3,00m) richtig zur Geltung.
Ich kann nur hoffen das die 4K Nachfolger von Sony dieses Zoom verhältnis beibehalten.
Gruß,
Richard
George_Lucas
Moderator
#48 erstellt: 02. Mrz 2012, 13:43
Was mich ein wenig in diesem und auch anderen Threads stört, ist die Ignoranz einiger User gegenüber neuer Technik und hohem Qualitätsstandard.
Sobald eine neue Technik oder ein technisch qualitativ hochwertiger Projektor nicht für 1000,- Euro zu beziehen ist, wird daran herumgemäkelt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass hier der Neidfaktor eine große Rolle spielt.
Um die Qualität eines Sony VW1000 überhaupt beurteilen zu können, sollte man sich das Gerät erst einmal anschauen. Daran hapert es leider in ganz vielen Threads.
Es werden Geräte negtiv bewerte, ohne dass einige der Beitragsverfasser sich dieses Gerät überhaupt angesehen haben.
Da wird dann gerne mal irgendein Messwert herausgekramt und in den Ring geworfen, ohne dass die Messwerte im Zusammenhang betrachtet werden, weil es dafür (leider ganz oft) an Fachkenntnissen fehlt.

Rohstoffpreise haben sich nunmal ebenso wie Energiepreise in den letzten Jahren drastisch erhöht. Um das festzustellen, muss doch nur mal jeder auf seine Heizkostenabrechnung oder Stromrechnung schauen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Produktion von Optiken aus!
Im Gegensatz zu Fotoobjektiven, die allenfalls einen anderen Kameraanschluss benötigen, ist die Kontruktion für Projektoren sehr viel individueller.

Die 4K x 2K-Bildauflösung muss auch erstmal vollumfänglich auf die Leinwand gebracht werden. Das können herkömmliche Standardobjektive nicht, weil deren Liniendarstellung zu gering ist.
Leider ist das Thema Objektivqualität dermaßen komplex, dass es sich nicht mit zwei Sätzen erklären lässt.

So kostet beispielsweise das 4K-Kinoobjektiv von Sony satte 22.000 Dollar! - Natürlich liefert Sony auch ein preiswerteres Objektiv, dass für die gewerbliche Filmvorführung im Kino vollkommen ausreichend ist, um auch auf nahen Sitzabständen keine Bildfehler zu erkennen, aber für den Industriebereich ist deren Darstellungsqualität nicht gut genug.
Dasselbe bei Barco. Für 8000,- Euro Aufpreis im Tausch(!) für das 2K-Objektiv, liefert Barco das 4K-Objektiv an die Kinobetreiber!

Hinzu kommt die Signalverarbeitung, die beim VW1000 (soweit ich das zu beurteilen vermag) ganz ausgezeichnet ist. Überschwinger und somit signalverändernde Fehlerkorrekturen während der Signalübertragung fallen deutlich geringer aus als in der Preisklasse um 1000 Euro! Das lässt sich mittels eines Augendiagramms sogar nachweisen!
Auch der höhere Kontrastumfang zum VW95 hat eine technische Ursache. Die Grits der SXRD-Panels für den VW1000 wurden "geglättet", ähnlich wie es JVC mit seinen D-ILAs gemacht hat.

All diese Maßnahmen (und es gibt noch haufenweise mehr davon!) erzeugen eine Bildqualität, die in der Preisklasse unter 5.000 Euro aktuell nicht möglich ist!
Ob jemand nun bereit ist, für diese sichtbar bessere Bildqualität rund 19.000 Euro zu bezahlen, oder doch lieber zur Blitzlichtkiste mit Chromatischen Abberation in mehreren Pixelbreiten greift, ist und bleibt eine Frage von Anspruch und finanzieller Möglichkeiten.
Das soll heißen, dass jeder, der sich für 1.000 Euro einen Projektor kauft, sehr viel Spaß damit haben kann. Doch wer höhere Ansprüche ans Bild zu Hause stellt und bereit ist, die finanziellen Mittel dafür aufzubringen, der findet meiner Meinung nach im Sony VW1000 derzeit das technisch Machbare bis 20.000 Euro!


[Beitrag von George_Lucas am 02. Mrz 2012, 13:50 bearbeitet]
Criollo
Stammgast
#49 erstellt: 02. Mrz 2012, 14:54

George_Lucas schrieb:

Rohstoffpreise haben sich nunmal ebenso wie Energiepreise in den letzten Jahren drastisch erhöht. Um das festzustellen, muss doch nur mal jeder auf seine Heizkostenabrechnung oder Stromrechnung schauen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Produktion von Optiken aus!

Die Preise für manuelle Nikkor-Objektive (z.B.) haben sich ganz normal nach oben entwickelt. Stückzahlen und Entwicklungskosten sind das Problem, nicht die Produktionkosten.

Wenn die ISCO-Linsen massiv teurer wurden, dann weil der Hersteller gemerkt hat, dass er viel mehr verlangen kann oder weil er sich in den abzusetzenden Stückzahlen massiv geirrt hat: d.h. er hat trotz relativ niedrigem Preis keine nenneswerten Mengen verkaufen können.

Und bei allen Gütern der Warenwelt ist es so, dass oben die Zuwächse in der Qualität abnehmen. Die einen (meist Technikexperten) betonen, wie gross die kleinen Unterschiede sind, die andern, wie klein sie eigentlich sind.

An sich müssten (vergleichsweise) die Unterschiede zwischen eine €1500 und einem €3500 Beamer recht gross sein. Aber es ist erstaunlich, wieviele Normalbetrachter immer wieder betonen, wie nahe sogar diese Beamer beieinander liegen.

Oder aus der Foto-Welt: so ein Smartphone schiesst mittlerweile sehr gute Bilder. Es gibt Profis, die damit (auch) arbeiten. Auch weil der Fotoapparat normalerweise das unwichtigste Teil ist, wenn es darum geht, gute Bilder zu machen.
Surroundman
Inventar
#50 erstellt: 02. Mrz 2012, 17:13
hier übrigens mal ein 4K Testbild mit einem Handy von der Leinwand abfotografiert. Erstellt hat das Testbild ein Hamburger Postproductionstudo in dem ich letzte Woche mit dem 4K Server war.

Das Testbild zeigt die horizontale und vertikale Auflösung des VW 1000 in 4.096 x 2.160 und 1.920 x 1.080 hochskaliert.

4K Testbild
geckaman
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 02. Mrz 2012, 19:55
Das sollen jetzt aber hoffentlich im Originalbild keine weissen Linien sein, oder?
Oder kommt das fast schon giftige grün unten links durch die Handycamera?
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