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Bericht Vergleich JVC DLA N5 vs. Benq W2000

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RealSurfy
Stammgast
#1 erstellt: 22. Mrz 2019, 18:47
Hallo allerseits,

Ich hatte heute mal die Gelegenheit, bei meinem Händler, einen JVC-DLA N5 mit meinem Benq W2000 zu vergleichen (Den ich mitgebracht hatte)
Der Vergleich fand in einem Raum mit einer hellen Decke statt. Der Rest des Raumes war eher in dunkleren Farben gehalten,
manche Wände aber teilweise auch hell.
Insgesamt könnte man den Vorführraum mit einem Wohnzimmer vergleichen.

Bildbreite waren ca. 2,50m. Leinwand eine WS Spalluto mit Homescreen Vision 1.0 Tuch.

Ich hatte mir den JVC vorher schonmal mit UHD Material angeschaut und fand die Schärfe direkt vor der Leinwand und die
fast unsichtbaren Pixel beeindruckend.

Weil ich ernsthaftes Kaufinteresse hatte, wollte ich das Gerät vor einer Entscheidung aber mit meinem aktuellen vergleichen.

Wir haben dann heute mit einem Panasonic Player zugespielt, der UHD Material auf 1080P skaliert hat, um direkt zwischen beiden Geräten vergleichen zu können.
(Der Benq kann ja kein UHD Material verarbeiten).
Dazu das identische Material an den JVC und den Benq geschickt.

Schärfe:
Die native Schärfe des JVC ist, wie gesagt, beeindruckend, wenn man direkt vor der Leinwand steht.
Dann sieht man auch, dass im Unterschied zu dem Full HD Projektor W2000 das native 4K Panel einfach viel kleinere Pixel bietet und so ein analogeren Bildeindruck ermöglicht.
Es sieht fast aus wie ein Dia, so klein sind die Pixel beim JVC.

In normalem Betrachtungsabstand war immer noch ein Unterschied im Gesamteindruck zu sehen, aber ich empfand den
Unterschied hier nicht mehr als dramatisch.

Der Benq machte hier eine sehr gute Figur mit seiner 1 Panel DLP Schärfe.

Farbe:
Beide gut, wieder mit Vorteilen bei JVC vor allem bei gelb und grün. Wieder Unterschiede, aber wieder keine Welten.

Schwarzwert/ Kontrast:
Hier hatte ich mir deutlich mehr vom JVC erwartet. Die Letterboxbalken und überhaupt das Schwarz ist beim W2000 -etwas- heller, aber nicht viel.
Wenn man die Iris beim JVC manuell runterregelt wird es besser, aber eben auch dunkler.

Resumé: Ich muß nochmal drüber schlafen, aber ich denke der JVC-DLA N5 wird es nicht bei mir.
Wenn dann den N7, weil der dann hoffentlich noch einen sichtbar besseren Schwarzwert bietet.
Am Raum lag es letzten Endes auch nicht, weil es, wenn wir alle Lichter ausgeschaltet haben, auf der Leinwand dunkler wurde, als das Schwarz des JVC...

Den JVC-DLA N7 würde ich aber auch nicht für 8000,00 Euro kaufen, weil selbst bei besserem Schwarz die Unterschiede
das ,meines Empfindens nach, nicht rechtfertigen.
Zumal man noch die SXRD Nachteile hat, wie notwendige regelmäßige Korrekturen des Gammas mit AutoCal.

Dagegen einen quasi unzerstörbaren DLP, der einmal eingestellt so bleibt wie er ist, und weder Gammakorrektur benötigt noch
Kontrastverlust kennt (Sony).

Ich habe mir den Projektor insgesamt (2 Termine) 1,5 Stunden angeschaut, habe nichts gemessen, wollte einfach nur für mich eine Kaufentscheidung treffen.
Der Mehrwert gegenüber meinem W2000 (In Geld ausgedrückt) ist für mich maximal (Also bei einem N7)
der aktuelle Kaufpreis eines JVC x7900; nämlich 4000,00 Euro.
Das aber auch nur mit viel gutem Willen.

Ich kann jetzt jedenfalls entspannt auf die nächste Projektorengeneration warten; oder auf einen Preisrutsch beim N7.

Das war mein kurzer, persönlicher Eindruck.

Viele Grüße
Surfy
Matzinger_P3D
Inventar
#2 erstellt: 22. Mrz 2019, 19:00

RealSurfy (Beitrag #1) schrieb:

Schwarzwert/ Kontrast:
Hier hatte ich mir deutlich mehr vom JVC erwartet. Die Letterboxbalken und überhaupt das Schwarz ist beim W2000 -etwas- heller, aber nicht viel.


In einem optimierten Raum siehst du einen deutlichen Unterschied
Galactus
Stammgast
#3 erstellt: 22. Mrz 2019, 19:04
Interessanter Vergleich, danke dafür. Ich finde DLPs auch grundsätzlich in vielen Bereichen gut. Hab vor kurzem einem Bekannten den Optoma UHD51 empfohlen und der ist auch ziemlich zufrieden. Ich finde das Bild von dem auch ansprechend, auch wenn ich ab und an den RBE sehe
RealSurfy
Stammgast
#4 erstellt: 22. Mrz 2019, 19:50
Der Händler war übrigens auch überrascht, dass der Benq seinen Job so gut macht...
**Heinz**
Stammgast
#5 erstellt: 23. Mrz 2019, 07:55

Leinwand eine WS Spalluto mit Homescreen Vision 1.0 Tuch.

Ernsthaft ? eine weiße Leinwand im Wohnzimmer ? Da macht man die Kontrast vorteile des N5 zu nichte. Deutlicher unterschied sollte schon mit einer Kontast Leinwand zu sehen sein. Habe gestern selber mein Deckensegel vergessen und mich über die hellen Letterbox balken gewundert. Das wird bei einer weißen LW noch schlimmer sein.
RealSurfy
Stammgast
#6 erstellt: 23. Mrz 2019, 10:14


Ernsthaft ? eine weiße Leinwand im Wohnzimmer ? Da macht man die Kontrast vorteile des N5 zu nichte. Deutlicher unterschied sollte schon mit einer Kontast Leinwand zu sehen sein. Habe gestern selber mein Deckensegel vergessen und mich über die hellen Letterbox balken gewundert. Das wird bei einer weißen LW noch schlimmer sein.


Deckenmaskierung bastle ich auch in den nächsten Wochen

Das Thema Hochkontrastleinwand habe ich vorerst hinter mir.
Ich mag keine Struktur, Glitzern, Helligkeitsverlust, fehlende Maskierung, Schmierfilme bei seitlichen Schwenks über helle Flächen und die sonstigen Nebenwirkungen der Hochkontrastleinwände.


Viele Grüße


[Beitrag von RealSurfy am 23. Mrz 2019, 10:15 bearbeitet]
BolleY2K
Inventar
#7 erstellt: 23. Mrz 2019, 11:31
Interessanter Vergleich, danke dafür! Für mich auch absolut nachvollziehbar.

Letztendlich muss eben jeder für sich selbst bewerten, was ihm wie wichtig ist. Ich bin z.B. auch bei DLP geblieben aus diesem Grund.

@RealSurfy: Ich habe letzten Herbst ein paar Projektoren durchprobiert, nachdem ich lange den BenQ W1500 hatte. Erst hatte ich einen W7500, ein deutlicher Sprung nach vorne, da ist aber das HDMI-Board immer abgeraucht. Dann einen Acer H7850, der von der Schärfe klasse, vom Bild aber zu flau war.
Nun werkelt hier ein Acer VL7860. Nochmal schärfer als der H7850 und von Kontrast und schwarz für mich "gut". Vor allem schön hell und das wird er auch bleiben. Vielleicht sind für Dich VL7860 oder UHZ65 im Vergleich ja auch einen Blick wert.

VG

P.S.: Ich projeziere auf eine Centerstage UF


[Beitrag von BolleY2K am 23. Mrz 2019, 11:31 bearbeitet]
RealSurfy
Stammgast
#8 erstellt: 23. Mrz 2019, 12:22

Vielleicht sind für Dich VL7860 oder UHZ65 im Vergleich ja auch einen Blick wert.


Ich denke ich werde jetzt einfach mal noch ein bißchen abwarten.
Entweder gibt es den N7, wenn es irgendwann den N8 gibt, zum ähnlichen Preis wie jetzt den X7900, oder es
kommt bis dahin vielleicht doch endlich mal ein DLP mit nativem 4K und gutem Kontrast.
Ich gucke mir die von dir genannten Kandidaten aber trotzdem mal an!

Viele Grüße
Surfy
Mekali
Inventar
#9 erstellt: 23. Mrz 2019, 12:32
Ich habe vor kurzem ne Probefahrt mit einem Polo mit 70 PS und einem A6 mit 320PS gemacht. Landstraße, Tempolimit bei 70 km/h, neue Fahrbahndecke, keine Steigungen oder so etwas. Also die Unterschiede waren echt gering. Selbst der Verkäufer hat sich gewundert...
Thelemonk
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 23. Mrz 2019, 13:14
Mag sein, ändert aber nichts an der gemachten Erfahrung die RealSurfy hier mit uns teilt.

Die wesentliche Message ist doch, dass der teure Beamer nur bedingt die Vorteile in einer nicht optimierten Umgebung ausspielen kann. Ich hatte einen W5000/weiße Leinwand in einem weißen Wohnzimmer. Der x5900 war mit Werkeinstellung unter diesen Umständen auch keine Offenbarung. Mit TBV-Optimierung und sorgfältiger Abstimmung dagegen ist es ein Genuß.

Ist eine solche Optimierung nicht möglich, kann es womöglich klüger sein sich das Geld zu sparen.

Viele Grüße
Thelemonk
RealSurfy
Stammgast
#11 erstellt: 23. Mrz 2019, 13:37
Ja, ich wollte einfach unter realen Bedingungen, ähnlich wie bei mir zuhause, die sichtbaren Unterschiede testen.
Ich werde mich jetzt vorerst in nächster Zeit ein bißchen mit Raumoptimierung beschäftigen; ich denke das bringt spürbare Verbesserungen.


Ich habe vor kurzem ne Probefahrt mit einem Polo mit 70 PS und einem A6 mit 320PS gemacht. Landstraße, Tempolimit bei 70 km/h, neue Fahrbahndecke, keine Steigungen oder so etwas. Also die Unterschiede waren echt gering. Selbst der Verkäufer hat sich gewundert...]


Lustiger Vergleich
Aber ich fürchte entweder ist der W2000 kein Polo, oder der N5 ist kein A6

Ich habe Beamer nicht seit gestern, sondern seit den 90er Jahren.
Film und Kinobegeistert bin ich noch deutlich länger.

Wenn ich 6000,00 oder 8000,00 Euro auf den Tisch lege dann will ich unter meinen Bedingungen, ähnlich wie bei mir zuhause, einen deutlichen (Mehr)-wert dafür.

Gerade habe ich in alten Rechnungen gekramt.
Im Jahr 2002 hatte ich einen Philips cSmart Projektor mit einer nativen Auflösung von 800x600.
Preis war 2.850,00 Euro.
Im gleichen Jahr habe ich dann ein Upgrade gemacht auf einen Sharp XV-Z9000.
UVP: 11.000 Euro.
Angebotspreis als Vorführgerät war glaube ich so 6.500,00 Euro.

Und was soll ich euch sagen: Das Ding war jeden Penny im Vergleich zu dem Philips wert.
Das war ein Quantensprung in der Auflösung, dem Schwarz, der Füllrate, der Schärfe.
Mega!
Ich hatte den Projektor, glaube ich, 7 Jahre in Betrieb.
Und diesen Unterschied hat man nicht nur in eigens optimierten Räumen gesehen, sondern auch in jedem Wohnzimmer.

Ich will damit sagen: Am Ende muß jeder selbst entscheiden, für wieviel mehr Leistung er wieviel mehr Geld ausgeben möchte.
Und vor allem unter welchen Bedingungen es sich dann lohnt.

Viele Grüße
Surfy

ps.: Der Z-9000 steht noch bei mir auf dem Speicher, falls ihn jemand kaufen möchte :-)
dodgeviper
Stammgast
#12 erstellt: 23. Mrz 2019, 15:26
Und der Sharp XV-Z 21000 mit Full HD ist sogar noch besser als der 9000.

Kauf den doch einfach.

Hab zufällig einen hier

Nur Spaß


[Beitrag von dodgeviper am 23. Mrz 2019, 15:27 bearbeitet]
RealSurfy
Stammgast
#13 erstellt: 23. Mrz 2019, 15:55

dodgeviper (Beitrag #12) schrieb:


Kauf den doch einfach.

Hab zufällig einen hier

Nur Spaß


Wir könnten tauschen! Ich geb dir den Z-9000! Ist ein Klassiker!
dodgeviper
Stammgast
#14 erstellt: 23. Mrz 2019, 16:03
Hab noch einen Sanyo Z1 hier.

Auch ein Klassiker.

Und bereit für Tausch oder Verkauf

Werde dann mal aufhören OT zu posten, sonst bekomme ich wieder Ärger
audiohobbit
Inventar
#15 erstellt: 23. Mrz 2019, 16:44
Hättet mal besser ein paar Weltraumfilme geschaut...

Dass die Letterboxbalken in einem weißen Zimmer auf weißer Leinwand stark aufgehellt werden sollte doch wohl klar sein. Und da ist es ziemlich pupsegal ob der Projektor nun nen hohen On/Off-Kontrast oder nen hohen Ansi-Kontrast hat.

Den hohen Ansi-Kontrast kann der DLP aber nur im schwarzen Raum richtig ausspielen während der JVC in Szenen mit wenig Licht im Bild seinen besseren On/Off dann auch im weissen Wohnzimmer zeigen kann.
toto8080
Inventar
#16 erstellt: 23. Mrz 2019, 20:00
Das ist es doch was ich gesucht habe, dann kann ich nächstes Jahr viel Geld sparen wenn es ein guter Mittelklasse DLP auch tut
RealSurfy
Stammgast
#17 erstellt: 23. Mrz 2019, 20:41

Hättet mal besser ein paar Weltraumfilme geschaut...

Dass die Letterboxbalken in einem weißen Zimmer auf weißer Leinwand stark aufgehellt werden sollte doch wohl klar sein. Und da ist es ziemlich pupsegal ob der Projektor nun nen hohen On/Off-Kontrast oder nen hohen Ansi-Kontrast hat.

Den hohen Ansi-Kontrast kann der DLP aber nur im schwarzen Raum richtig ausspielen während der JVC in Szenen mit wenig Licht im Bild seinen besseren On/Off dann auch im weissen Wohnzimmer zeigen kann.


Wir haben diverse dunkle Szenen getestet. Nicht nur die Letterboxbalken!
Der Unterschied war da, aber wie gesagt keine Welten!
Edit: Getestet haben wir konkret diverse dunkle Szenen in Casino Royal.


Das ist es doch was ich gesucht habe, dann kann ich nächstes Jahr viel Geld sparen wenn es ein guter Mittelklasse DLP auch tut


Wobei zu testen wäre, wie sich die aktuellen Pixel Shifter im Schwarzwert und Kontrast gegenüber dem N5 schlagen.

Der W2000 hat ja gegenüber denen einen wesentlich besseren Schwarzwert!
Lt Audiovision hatte der W-2000 einen Schwarzwert von 0,57 Lumen, der W-1700 dagegen nur noch 1,2 Lumen, Optoma UHD 51 wieder besser mit 0,6.

Wobei schon klar ist, dass der DLA-N5 in allen Belangen besser ist als der W-2000.
Die Frage ist nur wieviel und wieviel ist davon im Wohnzimmer sichtbar und wieviel bin ich dafür bereit zu zahlen.

Wenn TI endlich mal mit nativen 4K Chips mit einem Kontrast und Schwarzwert wie beim W-2000 um die Ecke käme, würde es ihm Wohnzimmer für die JVCs und Sonys IMHO eng.


[Beitrag von RealSurfy am 23. Mrz 2019, 20:55 bearbeitet]
Matzinger_P3D
Inventar
#18 erstellt: 23. Mrz 2019, 20:58
Als ich 2013 im nicht optimierten Wohnzimmer mit weisser Leinwand vom Sony HW55 auf den JVC X500 umgestiegen bin hatte ich auch kein Aha-Erlebnis, dieses kam erst nach der Optimierung mit Deckenvohang und Wandvorhängen
RealSurfy
Stammgast
#19 erstellt: 23. Mrz 2019, 21:00

Matzinger_P3D (Beitrag #18) schrieb:
Als ich 2013 im nicht optimierten Wohnzimmer mit weisser Leinwand vom Sony HW55 auf den JVC X500 umgestiegen bin hatte ich auch kein Aha-Erlebnis, dieses kam erst nach der Optimierung mit Deckenvohang und Wandvorhängen ;)


Ja, ich glaube das ist ein enormer Faktor.
Meine Deckenmaskierung ist ja schon in Arbeit und Vorhänge werde ich auch im nächsten halben Jahr angehen...
Mankra
Inventar
#20 erstellt: 23. Mrz 2019, 21:30
Wie kann man nur einen JVC nicht als absolutes Nonplusultra anbeten......
Wahrscheinlich war Surfy betrunken und bildet sich seine Vergleichssichtung nur ein....

Der Beste Beamer in einem hellen Raum hinkt einem günstigerem Gerät im optimierten Raum hinterher.
z.B: hier Messungen von Anna und Flo:
Contrast_Curves
W2000 im optimierten Raum, bei 5% ADL: 1:1500
X5000 im hellen Raum, bei 5%: 1:600
Je heller das Bild, um so größer die Differenz.

Deshalb macht es Sinn, zuerst in den Raum zu investieren, erst dann ein neues Plastik Kastl.
hotred
Inventar
#21 erstellt: 23. Mrz 2019, 22:03
Also ich finde den Vergeich jetzt nicht so abwegig und durchaus interessant...

Meiner Ansicht nach sind auch nicht unbedingt nativ 4K Dlp - nötig, die Shifter machen das doch sehr gut finde ich - speziell die mit der nativen 2xFhd Ausflösung.

Diese Chips - gepaart mit einem hochwertigem Objektiv - sind doch nun wirklich knackscharf und ausreichend hochauflösend meiner Meinung nach.

Woran es aber immer noch fehlt ist Nativkontrast und ausreichend flexible Optiken...

Ich glaube von einem Dlp mit dem geannten Chip, einem Nativkontrast von wenigstens 2-3K:1 und einer Optik wie die aktuellen Epson TW - gepaart mit brauchbarer Autoblende - hätten die meisten user mehr als wenn irgendwann mal ein nativ 4K Chip kommen sollte und der Rest dafür wieder nicht passt...

Der Benq W5700 geht ja zumindest tw. in diese Richtung - mal sehen was daraus wird.

Es ist doch nur vernünftig wenn man bei Vergleichen mit günstigen Geräten „anfängt“ bzw. eben mit diesen vergleicht um entscheiden zu können ob die extremen Preisaufschläge einen entsprechenden Mehrwert bieten.

Ich hatte heute bei meinem billigen Epson TW7300 wieder eine Szene wo ein Pfarrer zu sehen war - dessen schwarzes Gewand sah so tiefschwarz aus das man es bei diesem Gerät nicht für möglich halten würde...

Man drückt für guten Schwarzwert bei den Lcos Geräten eben doch einen sehr deutlichen Obulus ab - und erkauft sich damit auch sehr teure Lampen und die Driftprobleme.

Leider kann man nirgendwo alles haben, selbst die teuersten Geräte haben ihre Leiden...

Dieses Bild zeigt die Schärfe vom Acer V9800 - der eindrucksvoll zeigt was diese Chips gepaart mit hochwertiger Optik leisten - also ich benötige da nicht unbedingt mehr nativ 4K wenn der Rest passt und der Preis moderat wäre...

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[Beitrag von hotred am 23. Mrz 2019, 22:07 bearbeitet]
RealSurfy
Stammgast
#22 erstellt: 24. Mrz 2019, 02:46
@Mankra

Deshalb macht es Sinn, zuerst in den Raum zu investieren, erst dann ein neues Plastik Kastl.


Sehr interessant!
Das bestätigt ja im Grunde meine Beobachtung.
Man kann vielleicht sagen, dass wenn man nicht mit den Besonderheiten einer Hochkontrastleinwand leben will und auch nicht seinen Raum wenigstens teiloptimieren kann oder will, das Upgrade zu einem Projektor größer als 5000,00 Euro sehr kritisch zu sehen ist in Hinblick auf Kosten/Nutzen.

@Hotred: Ich hoffe halt trotzdem noch auf native 4K DLPs.
Im Kinobereich fertigt TI glaube ich sowas auch.
Das müßte doch eigentlich im Consumer Bereich auch möglich sein.

Wenn es kein natives 4K sein muß, wäre der X7900 sicher auch sehr interessant; mal abgesehen von der Drift Problematik.

Ich bin da irgendwie aber auf dem Standpunkt "Wenn schon, dann auch nativ", auch wenn die Unterschiede zu einem guten Pixel-Shifter es wohl kaum rechtfertigen.


[Beitrag von RealSurfy am 24. Mrz 2019, 02:46 bearbeitet]
hotred
Inventar
#23 erstellt: 24. Mrz 2019, 03:13
Die Frage ist eben immer ob man was davon hat bzw. wovon hat man in der Praxis mehr...

Leider summieren sich bei den üblichen Verdächtigen von Sony + Jvc der hohe Anschaffungspreis+hoher Lampenpreis+Driftproblematik+hoher Wertverlust.

Alles für sich genommen noch halb so wild - insgesamt aber dann irgendwie unschön für das Geld was man auf den Tisch legt dafür.

Und ich glaube auch das der X7900 auch nach erscheinen der N noch eine sehr gute Wahl ist, aber bzgl. Schärfe/ Auflösung legen die Dlp Shifter hier eben noch ne Schippe drauf und die lange Synczeit nervt eben bei den Xen...

Aber ich denke beklagen kann man sich bzgl. Schärfe auch bei den Xen keineswegs
toto8080
Inventar
#24 erstellt: 24. Mrz 2019, 10:57
Na dann warten wir mal ab bis der Benq W5700 rauskommt, viel Hoffnung habe ich aber nicht.
Jeder hätte gerne eine eigenen Kinoraum, hat aber nicht jeder und selbst dann können die aktuellen DLP`s
bis max. 0,xx Schwarz, da pssen die ADL-Messungen (wie ANSI) für das "eigene Konzept" natürlich wunderbar
Da ändert auch der optimierte Raum nix dran.
Bleibt bei den 1Chip DLP`s immer noch der RBE, den ich so wie dunkle Bildinhalte gezeigt werden ich immer sehen kann, gut für jemanden der das nicht sieht Die Kisten sind mir einfach nicht flexibel genug was Zoom,Lensshift oder Projektionsabstand betrifft, kann sich ja auch ändern mit dem W5700.
Benq, Optoma und Acer etc. sind "Brot und Butter" Proki`s, willst Du etwas mit 3Chip oder echtem 4K Chip`s, sind wir in Regionen wo ich gleich zu LCOS greifen kann. Zeigt mir einen DLP mit 3Chip am besten in nativer UHD Auflösung mit Lensmemory , ! richtigen Lensshift und Wohnzimmertauglichen Zoombereich, 4K-FI, CMS und GammaEQ also das volle Programm für ? 4000€ , viel Spaß beim suchen
Klar gibt es das, aber nicht für 4k€, dann ist man bei DP, Sim, Runco, Barco, Christie.
TI ist eine "Apotheke" da hat sich jetzt seid Jahren nix geändert, Kino top , Heimkino flop, man will sich doch nicht das Weltweite Kinogeschäft "versauen" , aber schön das wir drüber geredet haben....


[Beitrag von toto8080 am 24. Mrz 2019, 10:57 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#25 erstellt: 24. Mrz 2019, 11:14

RealSurfy (Beitrag #22) schrieb:

Ich bin da irgendwie aber auf dem Standpunkt "Wenn schon, dann auch nativ", auch wenn die Unterschiede zu einem guten Pixel-Shifter es wohl kaum rechtfertigen.

Das war auch meine Meinung. Da nun aber ein Wechsel ansteht und die beiden nativen 4K Modelreihen mir zu teuer für den Gegenwert und den ganzen Problempunkten sind, kann und muss ich mich mit Fake-4k arrangieren.

IMHO wichtiger ist HDR und der erweiterte Farbraum. Leider sind die Kontrastwerte mit 4k eher gefallen, statt sich für HDR verbessert. Bleibt aber noch der größere Farbraum und höhere Leuchtdichte.
Beireits dies ergibt eine Steigerung.
beamer27
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 24. Mrz 2019, 11:46
Da stimme ich Hotred zu die DLP,s haben zu wenig Kontrast die sollten mindestens 5000:1 haben
Habe vor einigen Jahren mein Toshiba MT200 auf mehr Kontrast modifiziert und statt 2000:1 hat er
jetzt 6500:1, das war mein Versuch um zu sehen ob es geht und es geht, natürlich hat er jetzt
nur ca. 100 lumen statt vorher 300 aber die Helligkeit hat mit dem Kontrast nichts zu tun,
die Light engine muß anders konstruiert werden und Lensschift würde auch gehen in beide Richtungen
wie JVC Sony und Co.


4K DLP Beamer zB. Christie D4K35 haben 1,38 Zoll großen Chip ist natürlich 3Chip DLP

Genau Surfy wenn 4K dann nativ deswegen habe ich mir 2017 VW260 geholt er hat hochen Kontrast
zwischen 11000 und 13000 :1 je nach Zoom und die Bildruhe die er hat.

Wenn ich so nachdenke vor 20 Jahren habe ich mir Sony VPL-W400 für 10000 DM geholt
fürchtbarer Kontrast, laut und LCD Pixelraster, sollte ich in die Vergangenheit reisen
würde ich den Beamer nie kaufen.

4K Auflösung mehr braucht kein Mensch sogar 1080 ist völlig ausreichend aber Kontrast
der muß hoch sein ich möchte keine graue Suppe mehr.
oto1
Inventar
#27 erstellt: 25. Mrz 2019, 11:51

toto8080 (Beitrag #24) schrieb:
"Brot und Butter" Proki`s,

ich weis gar nicht was du gegen die DLP hast was konrast und schwarzwert angeht sind wir uns alle einig und wer den RBE stört, hat da verlohren!
doch ich kann das recht gut nachvollziehen, wenn man den direkten vergleich nicht hat und die weltraum szenen schnell überfliegt, kann man sich auch an den schwarzwert der DLP gewöhnen (aber natürlich nicht die, die schon jahrelang, wie du, etwas anderes gewöhnt sind )
also gewohnheit muss immer auch mit berücksichtigt werden und wir können uns an eine menge gewöhnen, ob nun richtig oder falsch
bei den meisten szenen im einen film wird man keinen schwarzwert vermissen, mit einen DLP!
also ich tendiere auch dazu sich genau zu überlegen ob es das geld wert ist, mit den beiden großen namen

damit keine mißverständnisse aufkommen, mein nächster wird wahrscheinlich keiner mehr von JVC oder Sony, eher Chritie oder Barco
*Mori*
Inventar
#28 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:02

oto1 (Beitrag #27) schrieb:

was konrast und schwarzwert angeht sind wir uns alle einig

Nicht ganz
Bei obigen Vergleich des Kontrastvergleiches kann man sehr schön sehen, dass selbst günstige DLP in einem optimierten Raum ein kontrastreicheres Bild ergeben können als ein X-5000 von JVC, sobald eine gewisse Helligkeit im Bild vorhanden ist (spätestens ab 5% ADL). Ich kann die DLP Fans schon verstehen, genau wie die JVC Fans. Nicht umsonst läuft gerade im AVS Forum eine gewisse Kontroverse um den BenQLK970 (Laser, kostet aber auch etwa 10K). Für mich wäre DLP allerdings eher eine ausgesprochene Notlösung, falls ich mal von Sony und JVC wegen Qualitäts- und Stabilitätsproblemen wirklich genug hätte.
**Heinz**
Stammgast
#29 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:18
Das ist Falsch Mori, bei diesem vergleich kann man sehen das der N5 in einen nicht optimierten raum gegenüber einen DLP kaum vorteile hat. Das gilt übrigens ach für einen Sony VW.
RealSurfy
Stammgast
#30 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:20

Ich kann die DLP Fans schon verstehen, genau wie die JVC Fans


Ich bin eigentlich garkein Fan von irgendwas.
Ich will "nur" einen Projektor mit nativem 4K, super Schwarz, tollem Kontrast, 3D, keinem Gamma-Drift, kein Kontrastverlust.
Das ganze für 5.000 Euro und ich bin dabei
*Mori*
Inventar
#31 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:21
Bitte meinen Text sorgfältiger lesen, Heinz. Ich schrieb ausdrücklich: "in einem optimierten Raum". Das ist nämlich die Voraussetzung, dass der gute ANSI Kontrast der DLP auch zur Geltung kommt.
oto1
Inventar
#32 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:27

*Mori* (Beitrag #28) schrieb:

oto1 (Beitrag #27) schrieb:

was konrast und schwarzwert angeht sind wir uns alle einig

Nicht ganz
Bei obigen Vergleich des Kontrastvergleiches kann man sehr schön sehen, dass selbst günstige DLP in einem optimierten Raum ein kontrastreicheres Bild ergeben können als ein X-5000 von JVC, sobald eine gewisse Helligkeit im Bild vorhanden ist (spätestens ab 5% ADL).

ich meinte ja damit den absoluten schwarzwert, also weltall
die ADL messungen kennen wir ja alle, nur was man damit anfangen kann, da bin ich mir nicht so sicher. es ist ja nicht so das der JVC dann in diesen szenen plötzlich die bildtiefe verliert und der DLP viel besser aussieht! deshalb kann ich die DLP fans auch verstehen, die kisten sind dann doch sehr gleich
doch meine persönliche empfindung ist eher so, das die JVC immer etwas mehr bildtiefe haben, auch als die sony und das könnte rein theoretisch nicht sein! aber wie gesagt das ist nur meine empfindung und die kann völlig falsch sein
*Mori*
Inventar
#33 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:53
@Oto
Ich sah vor ca 1 Jahr einen 1:1 Vergleich eines "Edel-DLP" von Sim2 (Nero4) gegen einen Sony VW5000. Sobald eine gewisse Helligkeit vorhanden war, bot der DLP für mich das kontrastreichere und auch schärfere Bild. Die obigen Messungen sind IMO ein sehr taugliches Modell. Ein RS4500 (Z1) Besitzer im AVS Forum hat den BenqLK970 daheim verglichen und attestiert dem BenQ das schärfere Bild und in gemischten Szenen das kontrastreichere Bild. Es sind da auch Bilder Vergleiche zu sehen. Es wird auch gesagt, dass der Kontrast teilweise so gut ist, dass es bereits unnatürlich wirkt. Kann ich nachvollziehen.

Damit will ich nicht die DLP über Gebühr stark reden. Es geht mir viel eher um eine differenziertere Betrachtung. Als ich meinen VW760 mit dem Nero4 verglich hat der Sony in manchen Bereichen alt ausgehen. Je mehr ich meinen 760 Sony ausreizte, desto mehr traten die diversen Schwächen des DLP in den Vordergrund. Heute muss ich klar sagen, dass ich absolut noch keinen Grund sehe zu wechseln.
oto1
Inventar
#34 erstellt: 25. Mrz 2019, 14:06

*Mori* (Beitrag #33) schrieb:
bot der DLP für mich das kontrastreichere und auch schärfere Bild. Die obigen Messungen sind IMO ein sehr taugliches Modell. Ein RS4500 (Z1) Besitzer im AVS Forum hat den BenqLK970 daheim verglichen und attestiert dem BenQ das schärfere Bild und in gemischten Szenen das kontrastreichere Bild.

alles nachvollziehbar! doch wird auch deutlich, das mit gesteigerter schärfe der kontrast eindruck steigt das kannst du dann so, beim vergleich eines VW760 mit VW870 sehen, sind also nicht nur die ADL werte
Ernie_
Stammgast
#35 erstellt: 25. Mrz 2019, 21:34

RealSurfy (Beitrag #22) schrieb:


@Hotred: Ich hoffe halt trotzdem noch auf native 4K DLPs.
Im Kinobereich fertigt TI glaube ich sowas auch.
Das müßte doch eigentlich im Consumer Bereich auch möglich sein.


Im Consumer-Bereich zwar noch nicht; aber geben tut's so etwas schon
https://eventelevator.de/video/canon-lx-4k3500z-vorgestellt/
Ernie_
Stammgast
#36 erstellt: 25. Mrz 2019, 21:36
Der hier könnte auch 4K nativ sein:
https://www.acer.com/ac/de/DE/content/model/MR.JPW11.001
hotred
Inventar
#37 erstellt: 25. Mrz 2019, 21:51
Ich denke das große Glück von Sony,Jvc und auch Epson ist einfach das es die DLP Hersteller nicht interessiert was user die sich näher mit der Materie beschäftigen haben möchten...

Anders lässt es sich nicht erklären, wieso seit so vielen Jahren keine "ernsthaften" Konkurrenten mit DLP Technik in der Klasse von Epson TW, Sony HW/VW und Jvc X/N auf den Markt kommen bzw. gekommen sind...

Aber auch wenn es die DLP Assembler bisher so gut es ging beständig vermieden haben einen cent "zu viel" zu investieren - so hat sich dennoch einiges getan und die Geräte wurden leiser und nicht zu letzt nun mit den 4K Shift Chips bzgl. Auflösung deutlich aufgewertet.

Wenn man sich nun zb. einen Epson TW9300/9400 oder auch nur TW7300/7400 ansieht und das was man hier fürs Geld bekommt - so muss man nur 1+1 zusammenzählen und könnte zum Schluss kommen das ein Gerät im Gewande eines der genannten Epson mit aktueller DLP 4K Shift Technik wohl bei moderatem Preis ein echter Verkausschlager sein könnte

Wichtig wäre dabei sicher noch eine gut arbeitende Autoblende - idealerweise kombiniert mit ebenso gutem Lampendimming - fertig wäre ein Gerät das für große Bereiche der Anwender beinahe in allen Belangen Zustimmung finden dürfte

Man sieht das doch aktuell sehr gut an den Epson, deren verwendete 3 LCD Technik + Shift ist eigentlich an­ti­quiert und technisch überholt (vermeintlich) - funktioniert aber in der Praxis in der Umsetzung von Epson so gut das man sehr gut damit leben kann

AUCH wenn die Füllrate gering ist...
AUCH wenn das Shift nicht viel mit "echtem" 4K gemein hat...

Die sehr gute Optik reißt hier viel raus, die Konvergenz war an allen Geräten die ich bisher gesehen hab gut-sehr gut, es gibt Shading Korrektur usw. usw.

Genau dort wo es in der Praxis zählt hat Epson hier sehr viel richtig gemacht - deshalb sind die "Lcd-Dinosaurier" auch heute noch so beliebt

In wie weit die LCOS hier angesichts der Driftprobleme am Ende überlegen sind ist dann irgendwo wieder Ansichtssache.

Ich denke die Nativkontrastwerte die LCOS erreicht (bzw. in Vergangenheit erreicht hat) werden hier mit DLP und auch Lcd nie erreicht werden, aber wenn dann am Ende so ein 4K Shift DLP in "Epson TW Ausstattung" zb. um die 2500€ kosten würde (sicher nicht unrealistisch wenn man die Epson Preise ansieht) - so würde das die 3 großen sicherlich mächtig unter Druck setzen... Denn von denjenigen die am Ende den Nativkontrast über alles setzen kann die Beamersparte eines Hersteller nicht überleben...

Zumindest für mich wäre die Auflösung und Schärfe die aktuelle DLP 4K Shifter bieten (speziell mit gutem Objektiv wie V9800) völlig ausreichend.

Ich sehe den Benq W5700 hier als eine Art Zwischenschritt zu so einem hoffentlich mal erscheinenden Gerät - jedenfalls dürfte es dann deutlich schwieriger werden die LCOS Geräte mit zumindest teilweise "Ablaufdatum" für 5000€ aufwärts an den Mann zu bringen.


[Beitrag von hotred am 25. Mrz 2019, 22:01 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#38 erstellt: 25. Mrz 2019, 21:59
Den Acer P8800 gibt's schon länger und ist auch nur ein 0.65" Shifter

Für Epson und Co ist der gehobene HK Markt ein zu kleiner Nischenmarkt. Da wird eher auf eine Preisklasse mit höherer Stückzahl hin gearbeitet.
Hier im Forum spiegelt sich nur ein sehr kleiner Anteil des Gesamtmarktes. Für den Massenmarkt muss nur das Bild gefallen, egal wie es technisch aufbreitet wird. Knallige Farben, hohe Helligkeit, gute Schärfe, fertig.
hotred
Inventar
#39 erstellt: 25. Mrz 2019, 22:08

Mankra (Beitrag #38) schrieb:
Für den Massenmarkt muss nur das Bild gefallen, egal wie es technisch aufbreitet wird. Knallige Farben, hohe Helligkeit, gute Schärfe, fertig.


Nicht nur denke ich, das Gerät sollte sich auch so gut wie möglich aufstellen - montieren lassen. Und zwar dort wo es am wenigsten stört - und nicht dort wo es der (unflexible) Beamer vorgibt.

Das Gerät soll auch leise sein - speziell für diejenigen die von Tv umsteigen etc.

Auch die Lampen sollen günstig sein - nicht jeder ist bereit für eine neue Lampe 400€ und mehr zu bezahlen, speziell diejenigen die von einem Tv umsteigen könnten damit ein Problem haben.

Auch sollte die Bedienung so einfach wie möglich sein, mir ist völlig unbegreiflich wie man im Jahr 2019 Beamer anbieten kann, die nicht mal Hdmi Cec bieten - wo doch diese Funktion gerade bei einem Beamer extrem sinnvoll ist, wenn dieser weder über Mediaplayer noch Lautsprecher verfügt...
Wenn man bedenkt das diese Funktion für den Hersteller quasi völlig kostenlos ist (minimaler Programmieraufwand) so ist dies noch unverständlicher - wo diese Funktion doch von jedem der sie nicht haben möchte einfach abgeschalten werden kann...

Am Ende dann natürlich noch die Driftsache - auch etwas womit nicht jeder leben kann/will.

Es sind also schon Dinge, die in der Praxis für den user tatsächlich Relevanz haben bzw. haben können.
Mankra
Inventar
#40 erstellt: 25. Mrz 2019, 22:55

hotred (Beitrag #39) schrieb:
Nicht nur denke ich, das Gerät sollte sich auch so gut wie möglich aufstellen - montieren lassen. Und zwar dort wo es am wenigsten stört - und nicht dort wo es der (unflexible) Beamer vorgibt.

Ich war mehr beim Bild.
Aber stimmt natürlich, deshalb schießen auch soviele UST Geräte aus dem Boden:
Vorne an die Wand gestellt, die ganzen Kabeln vorne im Rack. Ist für den Massenmarkt optimal.
hotred
Inventar
#41 erstellt: 25. Mrz 2019, 22:57
Ja stimmt, aber aufgrund der restlichen Eigenschaften geht das nicht immer gut und viele sind enttäuscht...

Ein Beamer ist eben kein Tv den man einfach hinstellt und fertig...
warhol
Stammgast
#42 erstellt: 26. Mrz 2019, 10:25
Das eigentlich Interessante an den USTs ist, dass Sie relativ günstige Hochkontrastleinwände ermöglichen, die durch das Stegkonzept weitgehend die Nachteile normaler HK-Leinwände vermeiden ... das ist vor allem als Zweitbeamer fürs Wohnzimmer schon spannend.

Ansonsten zur obigen Diskussion: der W5700 hätte ein solcher Beamer werden können. Keine Ahnung, warum da nicht der 65er-DMD eingebaut wurde, die anscheinend gut funktionierende Iris-Lösung wird angesichts des Entwicklungsaufwandes auch nicht billiger gewesen sein. Wobei die Möglichkeit, die Iris komplett zuzumachen, für Schwarzblenden und dergleichen eh sweet ist. Aber halt.
Frank714
Stammgast
#43 erstellt: 26. Mrz 2019, 13:28

warhol (Beitrag #42) schrieb:
Ansonsten zur obigen Diskussion: der W5700 hätte ein solcher Beamer werden können. Keine Ahnung, warum da nicht der 65er-DMD eingebaut wurde.


Warum "hätte"? Entscheidend bleibt doch, was am Ende auf der Bildwand herauskommt und was ich bisher über das kleinere 0.47 Zoll DMD gelesen habe, scheint es nicht wirklich schlechter zu sein als das 0.65 Zoll DMD (bei dem es keine 3D-Unterstützung gibt).

Offen gesagt hielte ich im Frühjahr 2019 einen Shootout zwischen JVC DLA-N5 und BenQ W5700 irgendwie zielführender, natürlich unter Beachtung, dass der W5700 weniger als die Hälfte kosten aber auch weniger Ausstattungskomfort bieten wird.


[Beitrag von Frank714 am 26. Mrz 2019, 13:30 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#44 erstellt: 26. Mrz 2019, 15:19

Frank714 (Beitrag #43) schrieb:
was ich bisher über das kleinere 0.47 Zoll DMD gelesen habe, scheint es nicht wirklich schlechter zu sein als das 0.65 Zoll DMD (bei dem es keine 3D-Unterstützung gibt).

Der 0.65-Zoll-Chip unterstützt meines Wissens 3D aber doch. Siehe den BenQ X12000H mit diesem Chip, der Filme mit 3D und HDR wiedergibt.
Die Hersteller müssen 3D halt nur einbauen wollen.
Mankra
Inventar
#45 erstellt: 26. Mrz 2019, 17:30
Die ganze Optik, Gerät wird wohl mit dem kleinen Chip etwas günstiger sein und dient auch als Abgrenzung zum W11000H.
Redslim
Stammgast
#46 erstellt: 26. Mrz 2019, 17:34

George_Lucas (Beitrag #44) schrieb:

Frank714 (Beitrag #43) schrieb:
was ich bisher über das kleinere 0.47 Zoll DMD gelesen habe, scheint es nicht wirklich schlechter zu sein als das 0.65 Zoll DMD (bei dem es keine 3D-Unterstützung gibt).

Der 0.65-Zoll-Chip unterstützt meines Wissens 3D aber doch. Siehe den BenQ X12000H mit diesem Chip, der Filme mit 3D und HDR wiedergibt.
Die Hersteller müssen 3D halt nur einbauen wollen.
:prost



Gibt es eigentlich mittlerweile eine Beamer der den großen 0.65. Chip hat und 24p sauber darstellt? Also ohne Umwandlung auf 60 HZ oder FI?
Frank714
Stammgast
#47 erstellt: 26. Mrz 2019, 19:05

George_Lucas (Beitrag #44) schrieb:

Der 0.65-Zoll-Chip unterstützt meines Wissens 3D aber doch. Siehe den BenQ X12000H mit diesem Chip, der Filme mit 3D und HDR wiedergibt.
Die Hersteller müssen 3D halt nur einbauen wollen.
:prost


Das wär mir jetzt neu. Nicht dass alle Kommentare im AVS-Forum der Wahrheit entsprechen müssen, aber zum Thema 3D und 0.65" DMD las ich immer wieder, dass Texas Instruments beim DLP Light Engine für dieses DMD die 3D-Unterstützung nicht vorsah, welche dann aber - nach lautstarken Protesten, die ich unterstütze - mit dem FullHD 0.47" DMD möglich wurde.

Wenn der X12000H sowohl 0.65" DMD und 3D-Unterstützung an Bord hat, könnte das evtl. ein Hinweis auf eine Weiterentwicklung bei TI sein.


[Beitrag von Frank714 am 26. Mrz 2019, 19:06 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#48 erstellt: 26. Mrz 2019, 19:35
Bekam nicht sogar der normale X12000 per Update 3D nachgereicht?
Redslim
Stammgast
#49 erstellt: 26. Mrz 2019, 19:49
[quote="Mankra (Beitrag #48)"]Bekam nicht sogar der normale X12000 per Update 3D nachgereicht?[/quote]


Es war zumindestens mal angekündigt.....


[Beitrag von Redslim am 26. Mrz 2019, 19:50 bearbeitet]
hajkoo
Inventar
#50 erstellt: 27. Mrz 2019, 00:38

Frank714 (Beitrag #47) schrieb:
aber zum Thema 3D und 0.65" DMD las ich immer wieder, dass Texas Instruments beim DLP Light Engine für dieses DMD die 3D-Unterstützung nicht vorsah

Das hat mit der Light Engine nichts zu tun. Ob das Gerät 3D unterstützt ist eine reine Software Frage.

so long...
Xaver_Koch
Inventar
#51 erstellt: 27. Mrz 2019, 11:51

Redslim (Beitrag #46) schrieb:

Gibt es eigentlich mittlerweile eine Beamer der den großen 0.65. Chip hat und 24p sauber darstellt? Also ohne Umwandlung auf 60 HZ oder FI?


http://crystal4.sim2.com/node/48
(ca. 11,5 k€)

http://nero4.sim2.com/node/48
(ca. 25 k€)
Gibt es, sind aber preislich recht weit oben angesiedelt. Aus eigener Seh-Erfahrung ist das Schwarz des 0,67er TI-Chips besser als bei Sony, kommt aber nicht an das Schwarz der alten 0,95er TI (Full HD) ran, an JVC erst recht nicht.
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