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B&W 805s + Cambridge Audio 740A ->jetzt 851a ;-)

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steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 23. Mai 2008, 15:15
Hallo Kollegen,

hier mein Erfahrungsbericht mit der o.g. Kombination.

Seit gestern ersetzt der Cambridge Audio Azur 740A meinen Yamaha AX500 in meiner Hifi-Kette.

Ich war gespannt auf die Kombination zweier Engländer und habe darüber schon einige Meinungen gehört. Nach einigen Stunden probehören kann ich folgendes sagen:

- leider kein druckvoller Bass mehr. Der Yamaha hat einen deutlich druckvolleren und knackigeren Bass aus meinem B&W 805s (auf Ständer) gebracht. Egal ob mit Bi-Wiring oder gebrückt: es kommt zwar ein präziser, aber kein "beeindruckender" Bass mehr aus der Kombination
- Höhen und Mitten: toll, wie auch in anderen Testberichten immer wieder gesagt. Leider fehlt das Bassfundament, um den Eindruck abzurunden.
- Auflösung, Transparenz und Anordnung: um Klassen besser und wirklich toll.

Insgesamt ist mein Urteil: gewöhnungsbedürftig, wenn man bereits erlebt hat, was die kleine B&W an Bass produzieren kann.

Fazit: Cambridge Audio 740A und B&W 805s sollte man eher nicht kombinieren.

Frage: was passt denn besser zum B&W 805s? Vor dem Cambridge Audio hatte ich den Rotel RA-1070 im Blick, aber dieser ist ja auch ein Engländer. Würde ich damit dieselben Erfahrungen machen? Oder sollte ich doch auf einen Accuphase sparen?
klingtgut
Inventar
#2 erstellt: 23. Mai 2008, 15:49

steiba8668 schrieb:
Frage: was passt denn besser zum B&W 805s? Vor dem Cambridge Audio hatte ich den Rotel RA-1070 im Blick, aber dieser ist ja auch ein Engländer. Würde ich damit dieselben Erfahrungen machen? Oder sollte ich doch auf einen Accuphase sparen?



Hallo,

Cambridge klingt tendenziell eher weich und hat nicht den Punch oder Druck untenrum,hör Dir mal Creek, Naim oder Cyrus an den B & W an da dürfte einiges mehr passieren auch wenn das alles ebenfalls Engländer sind.

Viele Grüße

Volker

PS.: Rotel ist ein Japaner
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 23. Mai 2008, 19:55
[quote="klingtgut"][quote="steiba8668"]

PS.: Rotel ist ein Japaner [/quote]

Ups, ich dachte, da sie zu B&W gehören seien sie automatisch Engländer :-) Dann könnte ich mit Rotel doch sehr gut fahren. Yippie, das teste ich doch mal. Vielleicht nimmt mein Händler den 740A ja in Zahlung.

Gruß, Andreas!
klingtgut
Inventar
#4 erstellt: 23. Mai 2008, 21:25

steiba8668 schrieb:

Ups, ich dachte, da sie zu B&W gehören seien sie automatisch Engländer :-) Dann könnte ich mit Rotel doch sehr gut fahren. Yippie, das teste ich doch mal. Vielleicht nimmt mein Händler den 740A ja in Zahlung.

Gruß, Andreas!


na ja sie haben in Deutschland den gleichen Vertrieb und werden dementsprechend gerne auch in die englische Schublade gesteckt......vergess nicht die von mir genannten Alternativen anzuhören

Viele Grüße

Volker
votec1
Stammgast
#5 erstellt: 23. Mai 2008, 21:36
Wenn ich mal eine Bemerkung zwischendurch machen darf:
Der Naim Nait5i spielt jeden Rotel an die Wand.
Ich bin mir sicher das du danach fragst: wie hieß nochmal der englische Japaner?

Gruß Michael


[Beitrag von votec1 am 23. Mai 2008, 21:54 bearbeitet]
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 23. Mai 2008, 23:48
Hmmm, nun nach einem weiteren Abend entspannten Hörens muß ich zugeben, daß die Leichtigkeit und die Musikalität meiner Kombination mein Hörverhalten doch sehr verändert haben. Heute abend habe ich meine Lieblingsstücke mal durchgehört und bin begeistert.

Die Impulsivität und den Druck eines Schlagzeugs vermisse ich zwar schon noch, aber es hört sich wahnsinnig harmonisch an. Es kommen immer wieder abgrundtiefe Bassriffs, die mich überraschen und die mich manchmal meine Meinung revidieren lassen.

Mal ein paar weitere Tage hören und abwarten. Vielleicht spielen sich ja Verstärker und mein Ohr aufeinander ein ;-)
vampirhamster
Inventar
#7 erstellt: 24. Mai 2008, 00:10
Hi,
ich wuerde auch erst ein paar Wochen Probehoeren und dann urteilen.

Die 805S habe ich ja selber (an Denon) und weiss was der Speaker vermag.
Letztens habe ich mir einen Testsieger einer britischen Hifi-Schmiede als 2. Lautsprecher ersteigert, und war eine Woche lang nur begeistert.
War schon soweit und wollte in der Euphorie die 805S verkaufen, nur nach einer laengeren Hoerzeit hat sich dann herauskristallisiert, dass dies kein guter Gedanke gewesen waere :-), jetzt steht das andere Paar wieder in der Bucht .

Zu B&W und Rotel -> die Kombination hab ich schon durch, war keinesfalls gluecklich damit.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Mai 2008, 16:32

Testsieger einer britischen Hifi-Schmiede

Klartext bitte
vampirhamster
Inventar
#9 erstellt: 24. Mai 2008, 18:09

Musikfloh schrieb:

Testsieger einer britischen Hifi-Schmiede

Klartext bitte



Erst, wenn die Auktion beendet ist . Will ja, dass der Artikel eifrig bebeoten wird
B&WFAN123
Stammgast
#10 erstellt: 30. Mai 2008, 15:45
und, Auktion vorbei???
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 05. Jun 2008, 15:36
*pusch*
BU5H1D0
Inventar
#12 erstellt: 11. Jul 2008, 20:53
Um mal wieder an diesem Thread anzuknüfen:

Habe mir diese Woche die 805s im direkten Vergleich mit meinen Canton Vento Reference 9 anzuhören. Bei mir zuhause, direkt neben meinen Ventos. Elektronik einmal mein Marantz PM15S1 und im Vergleich dazu die Vor- Endkombi Rotel RB1072 und RC1082.

Erstmal vorweg:
Die Kombi Rotel und B&W scheint im Falle der 805s einfach gewaltig zu funktionieren. Sehr präzise, unglaubliche Räumlichkeit und ein Bass, der meine Ref9 vor Neid erblassen lässt.

Leider gab es zwei Dinge, die mir weniger positiv aufgefallen sind.
1. scheinen die 805S sehr kritisch auf die Elektronik zu reagieren, da sie mit meinem Marantz PM15S1 (an sich wirklich ein super Verstärker) überhaupt wollen, denn es fehlt ihnen damit enorm an Räumlichkeit und auch der Druck könnte besser sein.
2. sind die B&Ws sehr pingelig in Bezug auf die Aufstellung. Zu nah an der Wand und die wirst förmlich erdrückt von den nach hinten abstrahlenden Resonanzen des Hochtöners. Dieses Problem lässt sich aber Gott sei dank relativ einfach lösen.

Alles in allem bin ich wirklich begeistert von den 805S und der Rotel Vor- Endstufen-Kombi.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Jul 2008, 21:09
Und was wirst Du kaufen? Oder erst noch andere Teile probelauschen?

BU5H1D0
Inventar
#14 erstellt: 12. Jul 2008, 17:35
Nun, vorerst bleibe ich bei meinen Ventos... aber die 805S juckt mich schon. Mal sehen was die Finanzverwalterin sagt.
Jeremy
Inventar
#15 erstellt: 13. Jul 2008, 00:26
Hör Dir auch nochmal 'ne ProAc Response D Two an

http://www.proac-lou...oAc_ResponseDTwo.pdf

bevor Du Dich vielleicht zu schnell für die B&W 805S entscheidest - lies mal das Kurzreview hier:

"ProAc Response D Two £ 1750,--

A superbly balanced sonic presentation; fine build quality
It’s easy to feel a little underwhelmed by a product such as the D Two – it just looks so ordinary, and the ingredients are conventional, too. No fancy cabinet materials or shapes here, and no headline-grabbing drive-unit technology.

Look beyond the obvious, though, and you’ll find much care has gone into the engineering. The drivers, for example, are high-quality units designed for performance rather than keeping the marketing people happy, and those ordinary-looking cabinets, as well as coming in a choice of six real-wood veneers, are made of different types and thicknesses of wood. Few manufacturers go to such lengths.

All about balance
So how do the ProAcs sound? In a word: wonderful. These speakers are all about balance. No part of the frequency range intrudes, and dynamics, timing and stereo imaging are spot-on. Whether you listen to Mahler or Mos Def, the D Twos sound right at home, with just the right mix of refinement, drive and finesse to keep most people happy.

Just make sure you use a heavyweight stand like Partington’s Dreadnought Broadsides (£270) and position the speakers out into the room.

You might find similarly priced speakers that impress more on a short demo, but we doubt there’s many that will please as much in the long run."

BG
Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 13. Jul 2008, 00:28 bearbeitet]
aloitoc
Inventar
#16 erstellt: 14. Jul 2008, 12:24
Pro Ac baut sehr sehr gute Lautsprecher, aber auch diese benötigen den passenden Verstärker ;-)

Ich persönlich halte von B&W ja nichts, kann aber daran liegen dass ich sie immer an der falschen Elektronik gehört habe.
Die letzte Ergahrung war an AVM - auch eher entäuschend.
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 01. Apr 2010, 00:28
So, jetzt ist einige Zeit ins Land gegangen und ich bin tatsächlich bei der Kombination CA 740A und der B&W 805S geblieben. Und EXTREM zufrieden. Zwei Umstände haben dazu beigetragen:

1. Neuausrichtung der Boxen, so daß die Boxen so sehr nach innen angewinkelt sind, daß der Kreuzungspunkt ca. 40 cm vor meiner Kopfposition ist
2. Neuanschaffung eines CA DACmagic, der gleich drei Aufgaben erfolgreich erfüllte: Erhöhung des Eingangssignals am Verstärker, elektrische Trennung von MacMini als Zuspieler und Hifi-Kette über Lichtleiter => kein Brummen mehr; ein unglaublich besserer Klang, eine bessere Auflösung, höhere Dynamik und bessere Durchhörbarkeit

Wenn der DACmagic auf Filterstellung "Min" eingestellt ist, dann ist der Bass zu voluminös und wabernd. Ich bevorzuge die Filterstellung "Linear".
Mit denselben Titeln, die zum eingehenden Urteil "schwacher Bass" in meiner Kombination geführt hatten, komme ich beim Retest auf ein wenig versöhnlicheres Ergebnis, was die Basswiedergabe angeht. Ein Dynamiker und Prügler wie es Yamaha oder Marantz mit der B&W 805s sind wird der Cambridge wahrscheinlich nie werden. Aber das Gesamtbild der Musik ist so unglaublich harmonisch und soooo interessant, immer wieder überraschend und angenehm (stundenlanges hören möglich), daß ich (fast) nichts mehr ändern möchte.

OK, ok. Der nächste Step sind dann tatsächlich Losless-Formate ;-)
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 10. Feb 2012, 01:00
Und noch ein Update nach zwei weiteren Jahren.

Die oben getroffenen Aussagen stimmen immer noch, aber Anfang dieser Woche habe ich nach dem Lesen eines Artikels in der Audio die Ausrichtung der Boxen wieder ein wenig geändert.

Vorher eher ausgerichtet vor dem Kopf, sind die Lautsprecher jetzt leicht am Kopf vorbei ausgerichtet.

Einfach GEIL. Vieeel besser, ich bin begeistert. Viel besser zu lokalisieren, eine viel sauberere Trennung der Stimmen und Instrumente voneinander, mehr Tiefe und Dynamik.

Macht noch mehr Spaß. Seit Tagen höre ich jetzt jeden Abend stundenlang durch meine Musik - dank iCloud in sehr hoher Qualität (noch nicht lossless :-)

Also ich kann immer noch die Kombination Cambridge Audio + B&W805s wärmstens empfehlen. Die richtige Aufstellung und Ausrichtung ist unglaublich schwierig, aber sehr belohnend.

Gruß, Andreas!
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 02. Dez 2012, 15:07
Hallo zusammen,

den Titel musste ich jetzt unbedingt ändern, nachdem nun der Cambridge Audio 851a meinen guten alten 740a ersetzt hat. Ansonsten ist in der Kette alles beim Alten geblieben. Ich speise immer noch von meinem MacMini über optischen Kopfhörerausgang das Signal in den Cambridge Audio DAC Magic ein. Dieser liefert das Signal noch (!) über Cinch an den CA 851a. Bald wird ein symmetrisches Kabel testweise die Cinch-Verbindung ersetzen.

Warum habe ich meinen "alten" Verstärker, mit dem ich sehr zufrieden war, in den Ruhestand geschickt und durch das neueste CA-Produkt, und dann durch das Spitzenprodukt ersetzt? Vor allem nachdem ich durch die freiere Positionierung und Einwinklung meiner Lautsprecher zum Hörplatz den Klang für mich über die Zeit signifikant verbessern konnte?

Zwei Gründe waren ausschlaggebend: meine Ohren werden nicht besser und ich wollte Ihnen eine Steigerung bieten, da ich sehr viel Zeit auf entspanntes Musikhören verwende. Der andere Grund ist der, daß meine finanziellen Möglichkeiten oder mein Geiz es mir nicht erlauben dann doch auf meinen Favoriten Accuphase umzusteigen. Und dann ist natürlich die Frage zu beantworten, in welche Richtung man dann gehen möchte.

Cambridge Audio kam grundsätzlich wieder in die Endauswahl, da ich mit dem CA 740a sehr zufrieden war (bis auf einen nicht richtig funktionierenden Lautstärkeregler), und das Bedienkonzept mit hochwertiger Fernbedienung und aussagekräftigem Display mich immer sehr angesprochen hat.

Welche anderen Anbieter werden zur Zeit in der Presse heftig diskutiert? Natürlich Naim, T+A, Marantz, Rotel, NAD, Vincent, Electrocompaniet, Cyrus. T+A wäre mein Favorit unter all diesen vom Design gewesen. Vom Hype her hätte vielleicht Naim gewonnen. Rotel, NAD und Cyrus haben mir optisch nie gefallen. Vielleicht hätte ich sie mal hören müssen, wie viele, die auf diese Marken und ihre Klangqualitäten schwören. Aber das Design war mir persönlich zu extravagant. Marantz ist mit seiner geschwungenen Frontplatte auch nicht mein Favorit, obwohl ich gerne einen Ken Ishiwata-abgestimmten Verstärker gehört hätte. Das Marketing ist toll ;-) Und Vinvent und Elektrocompaniet waren mir persönlich nicht ansprechend genug.

Der CA 851a hat das Rennen gemacht, da auch bei Cambridge Audio das Marketing erfolgreich auf CAs Class XD-Schaltung aufmerksam gemacht hat. Und das Marketing hat dann auch noch in einigen Testzeitschriften einige gut Testergebnisse lanciert ;-)

Und schon stand er ein paar Tage später in meinem Hörraum. Schnell war das Gerät angeschlossen und die ersten Stunden lief das Gerät warm. Und genau das tat es auch! Class XD bedeutet vor allem viel Wärmeabstrahlung, die mich erstmal etwas besorgt hat, da der Verstärker bei mir nicht frei stehen kann und eine Komponente darüber gerade mal drei Zentimeter Platz für Abluft läßt. Aber nach einigen Tagen intensivem Einspielen scheint das für den Verstärker kein Problem zu sein. Ansonsten würden ja die vom Marketing so gelobten CAP5-Sicherheitsschaltungen eingreifen ;-)

Und nun zu meinen Hörerfahrungen. Der CA 740a hat schon auf einem hohen Niveau gespielt. Der CA 851a toppt den Klang so eindeutig. Ein wichtiger Effekt für meine Nachbarn ist vor allem, daß ich ihn viel leiser laufen lassen kann und er befüttert die Lautsprecher trotzdem mit einem voluminösem, klaren und gut gestaffelten Klangbild ohne daß ich wirklich lauter stellen will. Auch werden Lautstärkesprünge zwischen unterschiedlichen Aufnahmen viel deutlicher, als er vorher war. Mit dem CA 740a konnte ich fast durchgehend auf einer Lautstärke "fahren" und hatte nicht das Gefühl, daß ich die Lautstärke häufig nachregeln musste. Der CA 851a differenziert hier viel intensiver. Unterschiedliche Aufnahmen und ihre unterschiedlichen Pegel zwingen mich immer wieder zum Nachregeln der Lautstärke.

Die Breiten- und Tiefenstaffelung der Musiker und ihrer Instrumente ist exzellent. Bei manchen Aufnahmen habe ich allerdings das Gefühl, daß die Sänger wie hinter einem Vorhang spielen. Also gerade der Stimmenbereich unterrepräsentiert wäre. Aber dann höre ich wiederum Joss Stone so plastisch vor mir stehen und glaube mittlerweile, daß die anderen Aufnahmen eher schlecht gemacht sind.

Die Dynamik ist packend und spannendes Musikmaterial zündet auf dieser Kombination ein Feuerwerk der Emotionen.

Zur Zeit lasse ich meine B&Ws im Bi-Amping Modus mit den beiden Speaker-Ausgängen des CAs betreiben. Nächste Woche werde ich auf reinen Single-Wiring-Betrieb mit einem Kimber 8PR-Kabel umstellen und die B&W Brücken verwenden. Ich bin mal gespannt, was sich dann noch ändern wird. In Verbindung mit symmetrischen Kabeln zwischen DAC und Verstärker verspreche ich mir durchaus noch ein paar interessante Erfahrungen.

Mein Urteil: das Marketing von Cambridge Audio funktioniert. Class XD stellt eine signifikante Verbesserung des schon für mich beeindruckenden Klang des CA 740a dar. Das Bedienkonzept mit dem grossen und informativem, aber durch die nachtschwarze Darstellung sehr elegantem Display spricht mich sehr an. Die dicke gebürstete Alufront ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängergerät. Kleine Chromeinfassungen um die Bedienelemente sehen sehr elegant aus. Stundenlanger Musikgenuss ist garantiert, wenn: ja wenn die Raumakustik, die Aufstellung und Ausrichtung der Lautsprecher stimmt. Dies hat nach meiner Erfahrung mehr Auswirkung auf den Klang als der Austausch einer Komponente.
rudi2407
Inventar
#20 erstellt: 05. Dez 2012, 16:38
Schöner Bericht über den CA 851A. Finde ihn optisch auch sehr, sehr ansprechend. Bin mit meinem CA 840A V2 aber auch recht zufrieden.

Gruß rudi
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 08. Dez 2012, 12:24
So! Es ist vollbracht!



Zum Schluss habe ich noch ein wenig Kabeltuning gemacht. Symmetrische Goldkabel zwischen DAC und Verstärker und Kimber 8PR zwischen Verstärker und Boxen. Klang gut, aber noch nicht gut genug.

Dann begann das große Schieben. Boxen UND Couch. Nachdem die optimale Breite der Aufstellung und Einwinklung der Lautsprecher gefunden waren musste ich die Couch noch 30 cm von der Rückwand wegschieben. Mein Wohnraum ist dadurch kleiner geworden, aber der Hörraum ist nun nach meinen Kriterien perfekt :-)

Nun habe ich perfekt losgelöste, mittig stehende, klar ortbare und präsente , fast greifbare Stimmen. Die Instrumente perfekt links und rechts und in der Tiefe angeordnet. Bis zum Schluß hatte ich das Gefühl, daß gerade die Stimmen wie hinter einem Vorhang und nicht so präsent waren. Aber jetzt: Sahne.

So, und jetzt hören und leben. Ich habe fertig ;-)
exim
Stammgast
#22 erstellt: 12. Dez 2012, 23:14
Vielen Dank für Deine Updates!

Sehr interessant und darüber hinaus beruhigend zu wissen, dass andere genauso viel Spaß daran haben, die eigene Anlage zu optimieren. Wichtig nur, dass man irgendwann (für eine Weile) zufrieden ist und sich wieder ganz auf die Musik und nicht den Klang konzentrieren kann. Wenn die Musik wieder im Vordergrund steht, weil nichts mehr stört, dann beginnt der eigentliche Spaß. Und der ganze Aufwand hat sich bezahlt gemacht.

Bei mir haben neue LS-Kabel, gute Cinch-Kabel und vor allem ein externer DAC die größte Verbesserung gebracht. Sicher nicht auf dem Niveau wie bei Dir, aber für meine Verhältnisse zufriedenstellend. An der LS-Aufstellung muss ich noch feilen, da geht sicher noch mehr.

Weiter viel Vergnügen wünscht

exim
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 25. Apr 2013, 17:11
Cambridge Audio 851A: angekommen im Hifi-Himmel?

Seit über 30 Jahren habe ich Spaß an Musik und der Wiedergabe von Musik über Hifi-Technologie. Ich habe angefangen mit Kassetten (leider hatte ich keinen Walkman) und auch einigen Platten, die ich auf dem Plattenspieler meiner Eltern gehört habe. Aber dann kam schon Anfang der 80er Jahre die CD und mein erster CD-Player von Blaupunkt. Was habe ich einen Freund beneidet, der sich doch tatsächlich einen Philips-CD-Player leisten konnte. Es musste natürlich die gehypte CD der damaligen Zeit her: Dire Straits - Brothers in Arms ;-) Das Zauberakronym hiess damals: DDD!

Zeit meines Lebens war es mein Ziel, das Bestmögliche an Hifi-Technologie mit meinen begrenzten finanziellen Möglichkeiten in mein Hifi-Zimmer zu holen. So leistete ich mir zu Schulzeiten neben meinem Blaupunkt-CD-Player dann einen Yamaha AX500-Verstärker und Boxen von T&A. Diese damals junge Firma hatte erste gute Bewertungen für ihre Lautsprecher erhalten und ich wollte auch solche haben. Damals war der Hifi-Laden meines Vertrauens Hifi Brandenburger auf der Steinstrasse in Düsseldorf. Den Laden gibt es nicht mehr, war aber damals mein Mekka, wenn es um Hifi-Technologie ging.

An diesen Boxen habe ich viele eigene Erfahrungen gemacht. Mit Waschbetonsteinen habe ich die Lautsprecher auf Ohrenhöhe angehoben und akustisch vom Fussboden entkoppelt. Die halben Tennisbälle, die ich vorher benutzt hatte, waren da nicht sehr effektiv ;-) Ich habe die innere Bedämpfung durch zusätzliche Dämmmaterialien, wie z.B. Watte ( :-) ) verändert und meine Erfahrungen gemacht. Den Bassreflex-Ausgang habe ich mal geschlossen, mal geöffnet, mal bedämpft. Das billige Anschlussterminal habe ich durch ein höherwertiges ersetzt. Die interne Verkabelung habe ich aufgewertet. All das hat viel Spass gemacht und auch sehr unterschiedliche Ergebnisse geliefert. Mit diesem Setup hatte ich viele Jahre viel Freude an meiner Musik. Irgendwann kamen von Onkyo noch Integra-Komponenten hinzu, nachdem ich mir ein wenig Geld erspart hatte. DX6570 CD-Player (leider öffnet sich die hochwertige Metallschublade nicht mehr und die CDs starten auch nicht mehr), TA2570 Cassettenrecorder (ausgeleiertes Antriebsband) und ein hochwertiger Tuner von Onkyo. Das hat sich erst viele Jahre später geändert, als ich mir meinen Lautsprechertraum erfüllt hatte. Auf einmal stand ein Paar gebrauchter B&W 805S auf Ständern in meinem Hifi-Zimmer. Dann musste auch ein hochwertiger Verstärker her und ich kaufte mir meinen ersten Cambridge Audio Verstärker: 740A. Dieser Thread zeigt meine Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe bis ich schließlich vor kurzer Zeit auf das aktuelle Topmodell, den 851A umgestiegen bin.

Wie ihr lesen konntet, hatte ich im Dezember 2012 einen für mich klanglichen Hifi-Höhepunkt erreicht. Dann bin ich einen Monat in Urlaub gefahren und habe einige interessante Erfahrungen machen müssen, die aufzeigen, wie sehr Hifi-Klang psychologisch und nicht technologisch beeinflusst ist.

Nach meiner Rückkehr fand ich dasselbe Setup völlig unverändert wieder. So wie ich es vor meinem Abflug hinterlassen hatte. Die darauf folgenden Wochen hatte ich keinen Spass am Klang der Wiedergabe und an meiner Musik. Das euphorische Ergebnis, das ich vor meinem Urlaub dokumentiert hatte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Was war passiert? Wie kann das passieren? Muß Technik wirklich warm gespielt werden, damit sie klingt?

Nun ja: ich war tauchen und bin viel geflogen. Ich hatte immer Probleme mit meinen Ohren. Ich habe Tinitus und nach dem Rückflug waren meine Ohren von dem langen Rückflug und wahrscheinlich auch von den Tauchgängen beeinflusst. Außerdem war ich nach diesem schönen Urlaub einfach nicht bereit mich lange und intensiv in die Musik zu vertiefen und wollte stattdessen weiterhin körperlich aktiv sein. Also tritt der Musikgenuss nur dann ein, wenn man sich wirklich und intensiv auf die Musik einstellt und sich Zeit nimmt. Erst danach wird man eine gute Anlage und seine Musik wieder richtig geniessen können.

Ich habe in diesen ganzen Monaten an meiner Anlage nichts verändert, aber trotzdem hatte ich so unterschiedliche Empfindungen und Erfahrungen mit diesem Setup gemacht. Von euphorisch über enttäuschend bis hin zu euphorisch again.

Der Hifi-Himmel stellt sich laut meiner Erfahrung erst ein, wenn man sich auch wirklich voll und ganz darauf einlässt. Das muss man sich an "schlechten Tagen" klar machen und man wird immer wieder die Hoffnung haben, daß die Türen zum Hifi-Himmel weit offen stehen.

Ich glaube, daß ich mir dieses Jahr mal die High End in München anschauen werde. Mal sehen, ob ich dort was zu meinem Hifi-Glück finden werde.
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 10. Nov 2014, 02:33
Wieder ist mehr als ein Jahr ins Land gegangen und in den letzten Tagen hat sich mal wieder einiges geändert. Nicht an der Hardware. Die ist weiter unverändert geblieben. Stattdessen habe ich in der Stereoplay über die Lautstärke-Normalisierung gelesen und konnte den Ansatz gut nachvollziehen. Wenn ich durch meine iTunes-Library schalte und Songs wechsle, dann stellen sich die Lautstärke-Unterschiede zwischen unterschiedlichen Stücken schon sehr stark ein. Besonders Madonna mit ihren auf maximale Lautstärke komprimierten Songs führen immer wieder dazu, daß ich die Lautstärke nach unten korrigieren muss. Und ein leiser Song mit mehr Dynamik braucht danach wieder eine höhere Lautstärke. Auf die Dauer ziemlich nervig.

Nachdem ich im Internet ein wenig nach dem Stichwort "Lautstärke-Normalisierung und Mac" gesucht habe, fand ich Hinweise, wie ich diese in iTunes aktivieren kann. Gesagt: getan.

Aber da war noch eine weitere Einstellung im selben Dialog, die mir bis dahin nicht aufgefallen war. "Klangverbesserung" hiess sie und war aktiviert. Und sie war vor allem auf "hoch" eingestellt. Auch hierzu fand ich Hinweise und habe sie erschreckt sofort abgestellt. "Klangverbessernde" Massnahmen dieser Art wollte ich nie durchführen. Was mir allerdings auffiel war, daß der Sound an Breite verlor, was mit der Methode zusammenhängt, die Apple bei dieser Funktion einsetzt.

Den neuen Sound schätze ich sehr. Viele Stimmen waren sehr häufig vorher eher rechts von der Mitte angeordnet. Nach der Abschaltung der "Klangverbesserung" habe ich die Stimme wie festzementiert in der Mitte. Das Klangbild ist weniger breit aber viel differenzierter und durchhörbarer geworden.

Die letzte Einstellungsänderung habe ich heute gefunden. Bei Apple gibt es ein Audio-Midi-Tool, mit dem ich von 44,1kHz auf 96kHz umstellen konnte und damit über Toslink meinen DacMagic anders digital beliefern kann. Ich habe zwar keine Ahnung, ob das einen wirklich hörbaren Einfluss hat. Kann es schaden?

Ich werde die kommenden langen Abende mal nutzen und wieder ein wenig intensiver hinhören.

Auf jeden Fall ist es immer wieder interessant zu sehen, daß man immer wieder auf Fallen stossen kann, die aufgrund Unwissenheit einen Einfluss auf den Klang haben können, den man eigentlich nicht beabsichtigt hat. Und wenn das bei einem "einfachen" Stereo-System ist, wie komplex mag das bei AV-Systemen sein?


[Beitrag von steiba8668 am 10. Nov 2014, 02:35 bearbeitet]
Soulbasta
Inventar
#25 erstellt: 10. Nov 2014, 11:05

steiba8668 (Beitrag #24) schrieb:
Bei Apple gibt es ein Audio-Midi-Tool, mit dem ich von 44,1kHz auf 96kHz umstellen konnte und damit über Toslink meinen DacMagic anders digital beliefern kann. Ich habe zwar keine Ahnung, ob das einen wirklich hörbaren Einfluss hat. Kann es schaden?


schaden nicht aber auch nicht helfen, wenn deine files nicht mit 96kHz kodiert sind, wird es nichts bringen.

wenn du das letzte aus einem mac raus holen möchtest, schaue dir das an.
http://audirvana.com/


[Beitrag von Soulbasta am 10. Nov 2014, 11:09 bearbeitet]
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 01. Feb 2015, 01:14
Nun noch ein Nachtrag zu meinem Erfahrungsbericht:

Mein Equipment

High End Klang?

Ich freue mich auf die High End 2015 in München. Wie die letzten beiden Jahre fahre ich gerne dort hin, um die Creme de la Creme aus dem High End Audio-Markt zu sehen und zu hören. Beide Sinne werden voll befriedigt, aber auch immer wieder fahre ich nach Hause und freue mich über meine fantastisch klingende Anlage.

Diese habe ich seit vielen Jahren auf meine Wohnverhältnisse angepasst, so daß die Raumakustik in Kombination mit meiner Sitzposition und der eingesetzten Komponenten einen bestmöglichen Klang ermöglicht.

Was habe ich daraus gelernt?

Es ist nicht erforderlich sündhaft teure Komponenten zu kaufen, wie sie jedes Jahr auf der High End Messe ausgestellt werden. Die Aussteller schaffen es in den wenigsten Fällen, die Messeräumlichkeiten und ihre Anlagen so zu kombinieren, daß ein wirklich guter Klang dabei herauskommt. Die einzige Präsentation, die mich jedes Jahr begeistert ist die von MLB.

Was macht meine Anlage besonders?

Eine gute Räumlichkeit in Breite und Tiefe; gute Positionierung von Stimmen und Instrumenten; Entlarvung “schlechter” Aufnahmen; Dynamik, aber nicht optimal für knalligen Disco-Pop (ich empfehle Coldplays “A Sky Full of Stars” zu testen; meine Kombination kann die knalligen Popelemente nicht wiedergeben, wie ich sie über eine Autoanlage wahrnehme :-) ); tiefer, angedeuteter Bass, wo er von den Produzenten gedacht war; Spielfreude und Hörfreude über viele Stunden.

Ganz optimal ist der Hörraum nicht. Leider läßt sich meine Anlage nicht viel weiter nach links positionieren und so muss ich häufig mit einer leichten Rechtslastigkeit bei der Positionierung von Stimmen und Instrumenten leben. Die Reflexionen von links brauchen halt ein wenig mehr Zeit ;-) Dieser Effekt fällt allerdings nur ganz selten auf.

Ganz wichtig bei der Optimierung von Lautsprecherpositionen und Hörposition war die Verschiebung des Sofas um ca. 30cm von der Wand weg. Dies führte dazu, daß die Stimmen mehr Präsenz bekommen haben und ausgewogen in der Lautstärke mit anderen Instrumenten gehört wurden. Die Verschiebung der Lautsprecher von der Wand weg war sehr wichtig. Mit der breiten Basis von ca. 2,5m erreichte ich diese wunderbare Breite und Tiefe in der Positionierung der Stimmen und Instrumente. Die Einwinkelung der Lautsprecher ist empfehlenswert, da der Hochtöner zu sehr bündelt und damit die Höhen kräftiger beim Hörer ankommen.

Warum setze ich Cambridge Audio-Komponenten ein? Das Bedienkonzept der Verstärker ist optimal auf meine Bedürfnisse angepasst. Ich habe die unterschiedlichen Eingänge flexibel mit “sprechenden” Namen versehen können. Also “MacMini” anstelle von “Aux1”, wie es bei den meisten Stereo-Verstärkern vorgegeben wird. Die Lautstärke-Verstellung über Fernbedienung ist der Komfort, den man heute erwarten darf. Cambridge Audio wirbt mit seiner verbesserten Lautstärkesteuerung, die ich nachvollziehen kann, da ich den Vorgänger 740A bereits hatte. Ausserdem soll die Class XD-Schaltung mögliche Störungen im Klang gegenüber einem Class AB-Verstärker vermindern. Heiss wird der Verstärker dadurch und ist mit Sicherheit kein effizientes und sparsames Gerät. Auf jeden Fall harmonieren Lautsprecher und Verstärker gut miteinander. Der Verstärker bekommt das analoge Signal über eine XLR-Kabelverbindung vom DAC Magic. Dieser ist für die Digital-Analog-Konvertierung des Signals verantwortlich, was dieser über ein Lichtleiterkabel vom Mac Mini über den digital-optischen Kopfhörerausgang zugespielt bekommt.

Meine ganze Musiksammlung liegt in digitalisierter Form auf dem Mac Mini unter iTunes vor. Der Rechner ist mein Musik- und Video-Server und vollführt diese Aufgabe mit Bravour. Komfortabler kann der Zugriff auf Medien-Inhalte nicht sein. Keine Set Top Box oder Medienstick kann diese Möglichkeiten und diese Performance liefern. Dazu ist der Mac Mini völlig geräuschlos, da ich die Daten von einer eingebauten SSD beziehe.

Ganz ohne Tücken ist die Konfiguration eines Medienservers nicht. iTunes bietet einige Möglichkeiten an, die gegen eine unverfälschte, audiophile Wiedergabe sprechen. Zum Beispiel die Möglichkeit der “Klangverbesserung”. Sofort ausschalten. Equalizer ausstellen. Aber eine Einstellungsmöglichkeit schätze ich doch: den der Lautstärkennormalisierung. Es vermindert die Lautstärke von lauten, komprimierten Aufnahmen.

Mittlerweile habe ich auch Aufnahmen in Studio Master Qualität in meiner Library. Leider ist das Mac OS X-System nicht in der Lage, die Ausgabe der Daten ja nach Qualität umzuschalten.

Eine Möglichkeit besteht in den Midi-Einstellungen von 16Bit/44KHz auf 24Bit/96KHz umzustellen. Dadurch wird der Prozessor des Mac Minis mehr belastet, da er alle Musikstücke in diese Qualität umrechnen muss, aber höherwertige HD Audio Musik kann davon profitieren. Zusätzliche Software kann das. Aber die Anbieter haben abenteuerliche Preisvorstellungen.

Ich hoffe, daß die Musikliebhaber bei Apple da noch was in zukünftigen Versionen ihres Betriebssystems oder iTunes nachbessern und wir dann die Musik mit ihrem ganzen Potential an den DAC senden können.

Wie oben bereits beschrieben, bin ich sehr zufrieden mit dem Klang meiner Anlage und geniesse es stundenlang in meine Musik einzutauchen und mich immer wieder überraschen zu lassen. Seit einem Jahr habe ich mir eine Playlist “Hörtest” erstellt, in der ausnehmend gut klingende Musik gelistet wird. Außerdem habe ich mir ein Spreadsheet erstellt, in dem ich beschreibe, was diese Musik besonders macht (Kategorien wie Breitenstaffelung, Dynamik, Stimmen, Bass, …) und wie ich sie in meinem Hörraum wahrnehme. Mit dieser Playlist und dieser Beschreibung möchte ich in Zukunft andere Anlagen “ausmessen”, um noch besser klingende Hörräume zu finden.


[Beitrag von steiba8668 am 02. Feb 2015, 00:12 bearbeitet]
exim
Stammgast
#27 erstellt: 01. Feb 2015, 17:44

steiba8668 (Beitrag #26) schrieb:


Ich hoffe, daß die Musikliebhaber bei Apple da noch was in zukünftigen Versionen ihres Betriebssystems oder iTunes nachbessern und wir dann die Musik mit ihrem ganzen Potential an den DAC senden können.


Danke für Deinen Bericht!

Hast du schon mal Audirvana+ und/oder Amarra ausprobiert? Das sind ja zwei highfidele Player für den Mac, die sich einfach an iTunes andocken lassen und mit high res Material prima umgehen können. Die Sound-Einstellungen von iTunes werden durch Player-eigene ersetzt.

Gruß
exim
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 01. Feb 2015, 21:55
Hallo Exim,

ich habe mir auf den Webseiten mir die Produkte angeschaut und ein paar Tests dazu gelesen.

Audirvana + ist mit 59€ ja bezahlbar. Auch Amarra Hifi mit 39€ ist preiswert. Sollte ich mal testweise probieren. Von Audirvana + gibt es ja eine Testversion. Die muss ich mal mit meinen wenigen Songs in Studiomaster Qualität hören.

Danke für den Vorschlag.

Aber trotzdem würde ich mich über eine Apple-Lösung mehr freuen.
Soulbasta
Inventar
#29 erstellt: 01. Feb 2015, 22:02
warum soll apple was machen was keiner hören kann?
der glaube an hires ist in den köfpfen aber nicht in den ohren. die cd deckt größeres spektrum ab als je ein mensch es hören kann.
ein ehrlicher und technisch gut ausgeführter test wird dir die wahrheit ans tageslicht bringen.

http://pelmazosblog....es-audio-reboot.html
exim
Stammgast
#30 erstellt: 01. Feb 2015, 23:15
Augenblick, die Player spielen AUCH high res Material. Sie sind aber in erster Linie für ganz normale mp3s und wav, aiff und FLACs gedacht. Sie kratzen eben das Möglichste aus den Dateien raus. Besonders Audirvana+ bietet viele Einstellmöglichkeiten. Gefühlt bevorzugt die Mehrheit Audirvana, bei mir ist Amarra der Favorit, außer bei Klassik.

Bei Amarra gibt's die beste Qualität übrigens mit AIFF und Preload in den Cache. Teste auch mal, ob du einen Unterschied zwischen FLAC und wav hörst.

Gruß
Exim
steiba8668
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 01. Feb 2015, 23:43
Habe gerade Audirvana + wieder von meinem Rechner runtergeschmissen. Vielleicht als Reaktion auf diese Formulierungen von Exim.



Bei Amarra gibt's die beste Qualität übrigens mit AIFF und Preload in den Cache. Teste auch mal, ob du einen Unterschied zwischen FLAC und wav hörst.


Wenn ich hier wieder lesen muss, daß ein ganz bestimmtes Format mit einer ganz bestimmten Einstellung des Programmes das beste Resultat erbringt, dann fühle ich mich völlig verunsichert.

Ich möchte Musik in hoher Qualität hören und nicht den nächsten Krieg um die besten Techniken/Formate mitmachen. Von Vinyl<>CD, CD<>HighRes-Audio zu FLAC<>WAV. Das will ich nicht unterstützen.

Ich höre Stereo, um mich nicht mit den Unwägbarkeiten der AV-Technik und ihren vielfältigen Einstellmöglichkeiten beschäftigen zu müssen. Ich geniesse den Komfort, Musik in digitaler Form vorliegen zu haben und auf ein weites Spektrum von Musik zugreifen zu können.

Ich möchte in Musik eintauchen und nicht mich jetzt mit unterschiedlichen Applikationen auf einem Rechner beschäftigen müssen. Es ist doch nur Zeitverschwendung die optimalen Einstellungen und Quellformate für eine Applikation herausfinden zu wollen. Meine Musik liegt nur einmal vor und nicht mehrfach in unterschiedlichen Formaten.

Mein Interesse für HighRes Audio lag darin begründet, von verlustbehafteten Material wieder auf verlustfreies Material umsteigen zu wollen. Da dieses HighRes Audio Material wieder in sehr unterschiedlichen Qualitäten vorliegen kann (24/88; 24/96; 24/192: all diese Qualitäten kann man von Linn zu Weihnachten geschenkt bekommen), wollte ich diese natürlich "nativ" an meinen DAC von meinem Mac weitergeben lassen. Dies bietet Apple zur Zeit nicht an. Dies leisten Programme wie Audirvana +. Aber wenn hier wieder nur irgendwelche speziellen Einstellungen zum Audio-Nirvana führen, dann ist dies wohl doch nichts für mich.


[Beitrag von steiba8668 am 01. Feb 2015, 23:44 bearbeitet]
exim
Stammgast
#32 erstellt: 02. Feb 2015, 01:27
Ohje, da hast du in meinen "Formulierungen" etwas gründlich falsch verstanden.

Du musst nichts einstellen. Du KANNST, wenn du möchtest. Es ist nur ein Angebot der Software. Dir steht aber frei, nie das entsprechende Einstellfenster zu öffnen und kannst mit den eh schon exzellenten Standard-Einstellungen Musik genießen und sie wie gewohnt mit iTunes verwalten. Völlig ohne zusätzliche Einstellungen.

Und ob du deine Dateien als FLAC oder sonstwie ablegst, ist den Programmen auch egal. Es gibt aber Leute, die auf maximalen Genuss aus sind und 1 x ausprobieren, ob sie einen Unterschied in ihrer Kette zwischen den Formaten hören oder nicht. Auch das musst du natürlich nicht. Zu Deiner Beruhigung wird von vielen sogar bestritten, dass es hier überhaupt hörbare Unterschiede geben kann.

Aber das Programm wegen meiner "Formulierungen" wieder runterzuschmeißen? Nun gut. Ich an Deiner Stelle hätte mir auf jeden Fall ein paar mir gut bekannte Stücke angehört und mir selbst eine Meinung gebildet. Aber auch das muss man nicht.

Viel Spaß noch,
exim


[Beitrag von exim am 02. Feb 2015, 01:31 bearbeitet]
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