B&W 683 S2 an ROTEL RA-1570

+A -A
Autor
Beitrag
Kaisa-RAW
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Okt 2014, 15:54
Hi und tagchen aus Berlin!

Nachdem ich vor Jahren meine alte High-End-Anlage aufgrund eines Brandes verloren hab kann ich mich nun endlich wieder stolzer Besitzer eines High-End-Stereo-Systems nennen. Zwar nur Einstigsklasse, aber immer hin

Erstmal zum Setup:

- Rotel Rotel RA-1570 Vollverstärker mit einem
- Yamaha CDX-497 (hat damals den Brand überlebt, wird bald ersetzt durch nen Rotel RCD-1570)
- Bowers & Wilkins 683 S2 mit Nordost Flatline Kabeln
- Cinch-Kabel sind die Goldkabel Music MkII
- Wohnzimmer mit 25m², Raufaser und hochwertigem Laminatboden

Zunächst hab ich die ganze Anlage 5x 14 Stunden eigespielt (Lautsprecher in kleinem Abstand gegenüber gestellt, den einen verpolt und abwechselnd eine Hip-Hop-, eine Metal- und eine Klassik- CD auf repeat und mittlerer Lautstärke laufen lassen. Einen tag hab ich ne pinknoise laufen lassen.)

Einen Tag später hab ich mich hingesetzt und Metallicas Alben S&M und Through The Never abgespielt und dabei die Lautprecher grob ausgerichtet.
Vom Sound war ich schonmal begeistert. Die Lautsprecher gehen aber (lasst mich teuschen) nicht so tief wie ich das von B&W gewöhnt bin - kommt vielleicht noch.
Nach weiterem Einwinkeln mit auch anderen Musikrichtingen, die weniger pompös, dafür sprachlastiger sind, war (und bin ich immernoch) endgültig von den Socken. Für 3000€ einen so tollen Sound ohne Selbstbau, DIY und irgend welchen besonderen Modifikationen am Zimmer gabs meines Wissens vor 10-20 Jahren noch nicht.

Da der 1570 so viele digitale Anschlussmöglichkeiten hat, hab ich damit auch direkt mal herumgespielt:

Über den USB-Anschluss vorne habe ich 320k-MP3s laufen lassen, die ich von einer CD erstellt hab. Zunächst war ich skeptisch, dieser digitale Firlefanz was Musik angeht ist kann doch nichts sein... Pustekuchen! Hört sich gut an! Nicht nach Vinyl oder SACD, aber gut, für zwischendurch hörbar!
Der USB Anschluss an der HInterseite hats in sich: Computer angeschlossen, Treiber installiert, FLACs und andere Qualitativ hochwertige Formate abgespielt und erstmal genossen. Hätte ich nie gedacht...

Was ist noch wichtig? Verarbeitung: Ohne Mängel am Verstärker, sieht top aus, alles sitzt fest und er wirkt sehr wertig. Die Optik der Lautsprecher ist Geschmackssache, statt Eschenfurnier hätte ich mir lieber was lackiertes oder einfach glattes gewünscht. An der Front stören mich minimal die löcher für das Gitter, da das grundsätzlich ab ist bei mir. Das hätte man auch mit Magneten lösen können. Ansonsten stimmt alles.

Hoffe es ist alles geschrieben, sonst fragt gerne =)

Alles Gute!

Kai
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Majik
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Okt 2014, 11:22
Hi Kaisha,

da mein System teilweise gleiche Elemente hat, möchte dein Rat fragen über mein Problem.
Also die Kette:
Rotel RA-1570
B&W 684 (nicht S2, sondern altes Modell)
Real Cable TDC 300
Yamaha CDX-497

Und das Problem:
Unser Wohnzimmer ist fast quadratisch, 4,2mx4,3m und 2,7m hoch. Ist kaum etwas Bass zu hören, obwohl beim Haendler habe ich das gleiche Setup gehört (RA1570, B&W684, RC TDC300), und dort habe ich die Baesse ein wenig zu dominant (aber noch weit angenehm) gefunden.
Am anfang habe ich auf Raumakustik gedacht, aber nachdem ich ein Probehören draussen, im Hof gemacht habe, sind mir immer mehr die Bowers verdaechtig.
Im Hof habe ich keine eindeutige Besserung im Bassbereich gehört (Mitteltonbereich war aber Kristallklar).
So meine ich, dass B&W 684 ist nicht schwach im Bassbereich, aber sehr empfindlich auf ortliche Gegebenheiten.
Hast Du, oder jemand unter deiner Bekannten aehnliche Phaenomen erlebt?
Frank_Helmling
Inventar
#3 erstellt: 19. Okt 2014, 14:58
Es ist alles in Ordnung!

Das ein LS im Freifeld "baßarm bis baßlos" klingt liegt an der Abstimmung auf "Roomgain" und an deiner Erwartungshaltung.
Das der LS bei dir zuhause baßarm ist, ist mutmaßlich eine falsche Aufstellung - bei einem quadratischen Grundriß (Der Supergau) durchaus schnell fabrizierbar...
Die 683 ist alles aber nicht baßarm, es ist sogar so, daß sie eher zuviel "Baß" hat, so in Richtung "Studentenspaßbox".
In einem quadratischen Raum kann man die leicht so hinstellen, daß sie am RA-1570 "alles zusammenreißt".

Unsymmetrisch von der Wand weg (1m in den Raum und 70cm von den Seitenwänden) und reflexöffnung verstopfen und dann probieren!


[Beitrag von Frank_Helmling am 19. Okt 2014, 14:59 bearbeitet]
Frank_Helmling
Inventar
#4 erstellt: 19. Okt 2014, 16:39
Ich seh' grad ist die alte 684, für die gilt dasselbe, leider muß ich noch dazusagen, daß die 684 nicht gerade das Aushängeschild (der schlechteste LS von B&W seit langem,,,) der alten 600er Serie ist...aber baßschwach ist die auch nicht...es gilt also das Gelcihe wie oben geschrieben....
Majik
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Okt 2014, 15:42
Hi Frank,

vielen Dank für die schnelle Antworten.
Aufstellung habe ich schon probiert, mein Setup war sogar im Schlafzimmer ausprobiert (klanglich bevor jemand an etwas anderes denkt).
Bei Wandabstand soll man Membranmitte messen, nicht den Box, also Entfernung von Hintenwand bei einem Box mit 30cm Tiefe: bei Wandabstand 1m muss man zwischen Box und Wand 70cm messen, oder?
Frank_Helmling
Inventar
#6 erstellt: 20. Okt 2014, 17:29
Man Misst immer vom akustischen Zentrum also in deinem Fall von der der Membranmitte! Sonderfall wäre ein Dipol, da befindet sich das akustische Zentrum exakt zwischen den beiden Membranen im Innern der Box oder die Aufstellhöhe da wäre das AZ in deinem Fall zwischen den beiden TT's....


[Beitrag von Frank_Helmling am 20. Okt 2014, 17:30 bearbeitet]
Majik
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Okt 2014, 18:50
Danke Frank!

Ich wusste jedoch nicht, dass die 684 so schlecht waere, damals habe ich beim Haendler mit der 683 verglichen, und ich fand 684 deutlich besser. Das Mitteltonbereich war bei der 683 bedeckt, und weniger detailliert. Ausser zu wenig Bass (aber nur meine Boxen zu Hause), finde ich den Hochtonbereich ein wenig stumpf, aber ich mag es so.
Ja, das ist ein wenig komisch, als ich die CM5 gehört habe, mit ihren scharfen Hochen, ist mir auch gefallen.

Mein Kumpel hat Amphion Argon 3L. Er ist volkommen zufrieden damit. Wir planen eine Hörprobe bei mir der Amphions, und wenn es gut klappt, dann werde mein Geld für die Amphions opfern.

Ich empfinde gerne Empfehlungen in Themen Einspeisekabel, Lautsprecherkabel, USB-Kabel und Lautsprecher auch.
Kaisa-RAW
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Okt 2014, 21:11
Nabend Ihr beiden,

Ich denke auch, dass es an der Aufstellung liegt. Habe bei mir ne ganze Zeit gebraucht bis sie richtig positioniert waren. Dass es nicht die Besten sind ist klar, für 1500€ kann man keine Referenzklasse erwarten, reicht aber vollkommen aus um mit ungeschultem Gehör musik zu genießen. Zudem muss ich sagen, dass ich die Preis/Leistung verdammt gut finde. Für 3 Mille hab ich eine solche Soundqualität noch nicht gehört und ich hab ne menge vergleiche angestellt (..in den letzten 15 jahren).

Also wie schon geschrieben wurde, mit dem Bassreflexkanal und Schaumstoff spielen und (vorher) nuatürlich mit der Aufstellung.
An den Lautsprechern liegts nicht, das Bassfundament ist überproportional. Aber grade deshalb ist der 1570 auch nen guter Partner, der hat fette Reserven um das sehr dynamisch wirken zu lassen.

lg
Majik
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 22. Okt 2014, 08:28
Hallo und Danke für die hilfsreichen Antworten!

Mit der Aufstellung habe ich schon vieles probiert, aber die Baesse waren immer sehr bescheiden, sogar bei wandnaher Aufstellung.
Ich habe auch andere LS in unserem Zimmer ausprobiert, unter anderem eine basstarke ELAC FS modell auch, deren Baesse ware auch weit nicht überzeugend. Als ich spaeter meine 684-er wieder angeschlossen habe, habe ich am Stück 6 Stunden Musik gehört, weil die Mitten und Hochen waren um Welten besser als Elacs. Die ELAC waren 1,5 mal teurer als die 684-er.

Amphion ist so im Bilde gekommen, dass mein Kumpel vollkommen zufrieden ist, ja die kosten 3 mal die 684-er, und ich habe oft gelesen, dass Amphions sehr unempfindlich sind auf akustische Problemen.

Naechste woche lade ich eine Zeichnung des Zimmers auf, und bitte euch, um konkrete Vorschlaege über die Aufstellung zu geben.

Heute fliegen wir nach Dubai, so nehme ich Vormittag noch gerne Empfehlungen für Einspeisekabel, LS-Kabel die zu RA 1570 passen.

Mfg: Laszlo
Kaisa-RAW
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Okt 2014, 10:47
Dann warte ich mal auf die Zeichnung, bzw den Grundriss. Die verbauten Materialien sind auch wichtig für die Raumakustik. Also das Material der Wände, des Bodens und der Decke.
Als Kabel verwende ich Nordost-Flatlines, 2x 2,10m. Wobei dieses ganze gerede über Kabel eher Voodoo ist. Einfach Vollkupferkabel nehmen mit 2x2,5qmm (je nach Länge) und gut ist. Ich persönlich höre da keinen großen Unterschied.
Majik
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 28. Okt 2014, 15:11
Also, hier ist unser Wohnzimmer. Die Zeichnung wurde in Paint gemacht, aber ich lade noch dazu ein Paar Fotos hoch, damit die Fachverstaendiger ein besseres Durchblick über die Problemzone bekommen.
Boden und Decke sind Beton, Waende sind massive Ziegelwaende, 3 Waende sind 35cm dick, die Wand auf der linke Seite (Eingang) ist 15cm dick.
Ab April 2014 ist die Decke mit einer einfachen Rigips-Konstruktion erweitert, diese Umbau hat keinen deutlichen Einfluss auf Akustik gebracht.20140728_15514820140728_16432920140728_16433620140728_164352Grundriss
Kaisa-RAW
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Okt 2014, 16:57
Ok, von den Fotos her und den restlichen Infos sollte das eigentlich recht gut klingen!
Schwingen denn alle Tief/Mitteltonmembranen ordnungsgemäß?
Sind Plus und Minus richtig angeschlossen? (Sorry für die doofe Frage, aber daran kanns liegen!)
Ist der Bypass am Verstärker An oder Aus und wie ist die Loudness eingestellt? (Bass Treble am Verstärker vielleicht verstellt?)
Majik
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Okt 2014, 17:41
Hallo Kai,

vielen Dank für die schnelle Infos.
Von Beruf bin ich Elektromechaniker, und in der 80-er Jahren habe ich hauptsachlich Verstaerker, Mischpulte, Lichttechnik usw. für Discoteken gebaut.
Also Anschluss zum Verstaerker ist iO, mit Real Cable TDC 300, Phase ist OK, Lautsprecher mit 1,5V Batterie getestet, wenn Batt. angeschlossen wird (+- passend angelegt), dann kommen beide gelbe Membranen kraeftig nach vorne, verpolt nach hinten.
Verstaerker am meistens im Zustand Bypass aktiv (also Klangregelung aus), in letzten Wochen habe ich Klangregelung eingeschaltet (Bypass aus), so sind die Baesse immer noch sehr-sehr Kraftlos.
Loudness hat der Rotel RA-1570 nicht.

Gruss : Laszlo
Majik
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Okt 2014, 17:43
Und noch etwas Kai:
Wenn jemand einem anderen hilft, gibt es keine dumme Fragen!
Kaisa-RAW
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Okt 2014, 20:03
Hehe ok!

Also dann ists doch sehr seltsam für mich. Kann mir so nicht erklären woran es liegen könnte . Vielleicht ließt hier noch wer mit höherer expertise mit, der eine gute Idee hat.
Majik
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 10. Dez 2014, 10:21
Hallo Kai,

letzte Woche habe ich einen neuen LS-Kabel gekauft, und naemlich:
Van Damme Blue Series Studio Grade
Classic Pro Loudspeaker 2x4,00mm Twin-
Axial, 268-545-060

Das pure Kabel kostet ca. 7 Euro (jaaa sieben!).
Mein Kabel habe ich komplett fertigen lassen, mit Aderschutzschlauch, Schrumpfschlauch und Van Damme vergoldete Bananenstecker.
Insgesamt hat 2x2m komplett montiert ca 70 Euro (jaaa siebzig!) gekostet.

Als ich mein System (Rotel RA-1570, B&W684) eingeschaltet habe war ich komplett schockiert!
Ich habe sofort die Klangregelung ausgeschaltet (früher musste ich wegen schwache Baesse mit Bass +5 Musik hören), und Lautstaerke hochgedreht.
Die Baesse waren da! Noch nicht stark genug für meine Erwartungen, aber vollkommen geniessbar.
Und die gesunde Baesse waren nicht die einzige Aenderungen:
Hochtonbereich reicht jetzt weiter nach oben, das ganze Spektrum ist viel-viel mehr detaillierter geworden. Singer sind viel mehr artikulierter, besser verstehbar.
Ein wahrer WunderÍ!

Die Infos über Van Damme Kabel habe ich in einem ungarischen Blog gelesen, ein viertel habe ich davon geglaubt, aber alles wahr.

Gestern habe ich gelesen, dass die Hifi LS-Kabel von Van Damme sind deutlich besser als die Studio Blue Serie.

Das komplette Spektrum von Van Damme Kabel ist hier zu finden:
http://www.vdctrading.com/shop/

Im High End Bereich sind die Kabel noch nicht bekannt, weil Firma Van Damme (England) fertigt für Studios und Veranstaltungen.
Und Firma Van Damme hat nichts gemeinsames mit dem berühmten Schauspieler Jean-Claude

Meiner Meinung nach diese Kabel müssen alle Hifi Freunde ausprobieren.
Mein Freund will seine Tellurium Q Black (180 Euro) nicht mehr hören.

Laut den ungarischen blog sind die analoge und digitale IC Kabels auch ein Preis-Wert Wunder.

Für einen sauberen Durchblick:
Mein momentaner Kabel: 268-545-060
Eine Empfehlung für Multi-Verkabelung: 268-582-000
Das ist ein Kabel 8x2,5mm2
Empfohlene Hifi-LS Kabel : http://www.vdctradin...eaker/hi-fi-speaker/
VeggieBurger
Stammgast
#17 erstellt: 11. Dez 2014, 22:15
Wusst ichs doch, es gibt Kabelklang! Ich tendiere gerade zum Kimber 4VS – das soll auch sagenhaft sein!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 14. Dez 2014, 19:14

Kaisa-RAW (Beitrag #1) schrieb:

Zunächst hab ich die ganze Anlage 5x 14 Stunden eigespielt (Lautsprecher in kleinem Abstand gegenüber gestellt, den einen verpolt und abwechselnd eine Hip-Hop-, eine Metal- und eine Klassik- CD auf repeat und mittlerer Lautstärke laufen lassen. Einen tag hab ich ne pinknoise laufen lassen.)



und war es dunkel im zimmer?
sorry aber so ein quatsch habe ich seit langen nicht gehört.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 14. Dez 2014, 19:15

VeggieBurger (Beitrag #17) schrieb:
Wusst ichs doch, es gibt Kabelklang! Ich tendiere gerade zum Kimber 4VS – das soll auch sagenhaft sein!


es gibt auch einhörner, man muss nur daran glauben.
Majik
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 15. Dez 2014, 08:32

Soulbasta (Beitrag #18) schrieb:

Kaisa-RAW (Beitrag #1) schrieb:

Zunächst hab ich die ganze Anlage 5x 14 Stunden eigespielt (Lautsprecher in kleinem Abstand gegenüber gestellt, den einen verpolt und abwechselnd eine Hip-Hop-, eine Metal- und eine Klassik- CD auf repeat und mittlerer Lautstärke laufen lassen. Einen tag hab ich ne pinknoise laufen lassen.)



und war es dunkel im zimmer?
sorry aber so ein quatsch habe ich seit langen nicht gehört.


Das obengeschriebene Verfahren ist eine Empfehlung von führenden LS Hersteller. Wer gerne LS mit spröden Aufhaengungen hört, darf auf das Verfahren gerne verzichten.
Auch wer das Unterschied zwischen eingelaufene und rohen LS nicht hört darf seine Dummheiten für sich behalten.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 15. Dez 2014, 09:10
welcher hersteller ist das der eine metal, eine hiphop und eine klassik cd empiehlt?
ich möchte nicht dumm bleiben
Majik
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 15. Dez 2014, 10:28

Soulbasta (Beitrag #21) schrieb:
welcher hersteller ist das der eine metal, eine hiphop und eine klassik cd empiehlt?
ich möchte nicht dumm bleiben :.


Empfehlung TMR-Audio:
"Um den Voralterungsprozeß beim Kunden zu unterstützen, verfügen alle TMR Vor- und Vollverstärker über eingebaute Rauschgeneratoren (u.a. Pink Noise), die eine gleichmäßige und breitbandige Voralterung gestatten, ohne daß eine zusätzliche Signalquelle auf Endlosbetrieb geschaltet werden muß."

Und noch etwas von Focal:
http://www.focal.com/en/content/397-running-in-period

"This running in period varies according to the conditions encountered and can last for several weeks. To accelerate this operation, we advise you to run your speakers for twenty hours. Start with pieces of music without excessive basses and with low sound volume. During the twenty hours, regularly increase the volume and change the style of music."
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 15. Dez 2014, 10:55
und hast du dich mit psychoakustik beschäftigt? manche brennen sogar ihre kabeln ein und hören unterschiede.

lautsprecher sind außer nadeln am tonabnehmer die einzigen teile die mechanisch funktionieren und direkt für ton erzeugung verantwortlich sind und man sich es vorstellen könnte, dass da was passiert.
das ganze passiert jedoch im kopf, weil man sich dran gewöhnt, gerade bei einem boxen wechsel ist dieser effekt sehr stark, vom tag zu tag hören sie sich besser an.

wenn das einspielen wirklich funktionieren sollte, dann frage ich mich wie die boxen wohl nach drei jahren spielen, oder klingen sie da ausgeleiert?

wenn ein hersteller so was schreibt, dann ist das nichts als marketing um den kunden das gefühl zu geben, was besonderes zu haben.

es gab schon einige versuche die es widerlegen und zwar mit profis im studio, sie dachten es waren drei wochen eingespielte boxen und haben unterschiede gehört, die wahrheit war, es waren neue, wie die vor drei wochen auch.

aber der glaube versetzt bergen.
bigahuna
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 15. Dez 2014, 11:35
Kurze Frage:

gibt es eigentlich irgendwo Messungen, die eine generelle klangliche Veränderung von LS nach einer bestimmten Einspielzeit bestätigen? Man hört hier ja immer wieder Begriffe wie "der Klang wurde voller, die Bühne breiter, die Höhen weniger Spitz, der Bass tiefer, ..." Das sind ja zumindest teilweise Aussagen, die mit entsprechenden Messgeräten messbar sein sollten. Hat irgendeiner der Hersteller, die eine Einspielzeit empfehlen, hier einen Nachweis in Form von Diagrammen vorliegen oder hat ein Mitglied aus dem Forum mal sowas gemessen?

Ich hab auch noch nie in einer Fachzeitschrift (gut, so viele lese ich nicht) ein Vorher-Nacher Diagramm bezogen auf neue/eingespielte LS.

Viele Grüße
Mike
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 15. Dez 2014, 12:10
solche messungen werden von der fraktion die daran glaubt sofort als nicht relevant abgestempelt. nach dem moto, die luft ist feuchter gewesen
die ganzen thiele parameter eines chassis würden für die berechnung von weichen und gehäusen nichts taugen, weil die noch nicht eingespielt sind bzw. weiß man es nicht wann sie eingespielt sind?

die sicken arbeiten wie eine feder mehr nicht, wenn die sich verändern sollten dann sind sie schlecht.
Majik
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Dez 2014, 12:50

Soulbasta (Beitrag #23) schrieb:
und hast du dich mit psychoakustik beschäftigt? manche brennen sogar ihre kabeln ein und hören unterschiede.

lautsprecher sind außer nadeln am tonabnehmer die einzigen teile die mechanisch funktionieren und direkt für ton erzeugung verantwortlich sind und man sich es vorstellen könnte, dass da was passiert.
das ganze passiert jedoch im kopf, weil man sich dran gewöhnt, gerade bei einem boxen wechsel ist dieser effekt sehr stark, vom tag zu tag hören sie sich besser an.

wenn das einspielen wirklich funktionieren sollte, dann frage ich mich wie die boxen wohl nach drei jahren spielen, oder klingen sie da ausgeleiert?

wenn ein hersteller so was schreibt, dann ist das nichts als marketing um den kunden das gefühl zu geben, was besonderes zu haben.

es gab schon einige versuche die es widerlegen und zwar mit profis im studio, sie dachten es waren drei wochen eingespielte boxen und haben unterschiede gehört, die wahrheit war, es waren neue, wie die vor drei wochen auch.

aber der glaube versetzt bergen.


@Soulbasta,

du hast behauptet, dass Boxen einspielen Quatsch ist. Du wolltest wissen, welche Hersteller dafür verschiedene Art von Musiken empfiehlt.

Du hast klare Antworten bekommen, dann kommst du mit psychoakustik und deiner Vorstellungen.

Stell dir vor, es gibt Menschen die ohne weiteres über 2m hoch springen können. Die meisten können es nicht.

Ebenso gibt es Leute die bessere Ohren haben, als die anderen. Das kannst du leider nicht so sehen, wie wenn jemend über 2m springt, aber es gibt zweifellos Unterschiede zwischen den Hörfaehigkeiten einzelner Menschen.
Wenn du das nicht glaubst, denk mal einfach an die Tauben...

Du begrenzst mechanische Bewegungen auf Tonabnehmer und LS.
FALSCH!
Wenn du Musik hörst, die Schallwellen lassen ebenso den Verstaerker als auch deine Hörorganen bewegen. Ich hoffe, das ist logisch für dich.

Ausserdem die Elektronen bewegen sich auch in einem Audio-System ziemlich aktiv.
Also ausser LS und Tonabnehmer bewegen sich noch eineges mehr im Audio System, und sogar im Zimmer auch.

Du schreibt dass eingespielte LS werden waehrend der Benutzung seine Eigenschaften weiter andern.
JAAA!
Es ist so. Sie werden immer schlechter nach Jahren. Diese Verschlechterung ist abhaengig von Qualitaet. Sogar elektronische Bauteile aendern sich waehrend der Zeit. Du hast bestimmt schon über ausgetrockene Elko-s gehört. Es gibt noch andere Effekte auch...

Die Menscheit waere immer noch in der dunklen Mittelalter, wenn alle so denken würden:
- Was ich nicht spüre, existiert nicht!

Denk mal darüber nach...

Messen kann man vieles, aber es gibt unzaehlige Sachen di nicht messbar sind.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 15. Dez 2014, 13:04

schreien brauchst du aber nicht. meine ohren sind noch sehr gut.

und noch was interessantes über goldohren
http://www.spiegel.d...divari-a-806748.html

http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm

anscheinend sie sie alle auch dumm

hier ist ein produkt für dich, damit die elektronen sich beruhigen.
http://www.loftsound...Equalizer::5332.html
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 15. Dez 2014, 14:17

Majik (Beitrag #26) schrieb:

Die Menscheit waere immer noch in der dunklen Mittelalter, wenn alle so denken würden:
- Was ich nicht spüre, existiert nicht!

Denk mal darüber nach...


das habe ich schon immer gemacht, die menschheit wäre viele weiter und friedlicher wenn man alle glaubenskriege die durch religionen (Was ich nicht spüre, existiert nicht!) zu stande gekommen sind nicht erleben müsste.
Majik
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 15. Dez 2014, 15:20

Soulbasta (Beitrag #28) schrieb:

Majik (Beitrag #26) schrieb:

Die Menscheit waere immer noch in der dunklen Mittelalter, wenn alle so denken würden:
- Was ich nicht spüre, existiert nicht!

Denk mal darüber nach...


das habe ich schon immer gemacht, die menschheit wäre viele weiter und friedlicher wenn man alle glaubenskriege die durch religionen (Was ich nicht spüre, existiert nicht!) zu stande gekommen sind nicht erleben müsste.

@Soulbasta,

wenn ich etwas nicht spüre (höre), darüber mache ich mich keine Gedanken.
Also wenn du kein Unterschied zwischen LS-Kabel, und zwischen eingespielte und neue LS hörst, das ist kein Problem. Dann kannst du dich eine menge Geld ersparen.
Aber das zu behaupten, dass die andere auch nichts hören dürfen, ist blöd.
Es ist vollkommen überflüssig, über etwas zu plaudern, was du nicht hörst.

Stell dir vor, es gibt Leute die kaum Farben unterscheiden können. Und sie sagen nicht:
- Es ist Quatsch, es gibt keine gelbe und rote Rosen, ich SEHE, es gibt nur grauen!
Majik
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 15. Dez 2014, 15:21
Hallo Kai!

Wie bist mit B&W683 S2 zufrieden?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 15. Dez 2014, 15:45
deine beispleie mit hochspringen und farben sind so lächerlich
bis jetzt hat jeder im blindest jämmerlich versagt, das zählt aber auch nicht, alle beweise spielen keine roll, was zählt ist – ich höre es aber.



[Beitrag von Soulbasta am 15. Dez 2014, 15:47 bearbeitet]
Majik
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 15. Dez 2014, 16:38

Soulbasta (Beitrag #31) schrieb:
deine beispleie mit hochspringen und farben sind so lächerlich
bis jetzt hat jeder im blindest jämmerlich versagt, das zählt aber auch nicht, alle beweise spielen keine roll, was zählt ist – ich höre es aber.

:cut

Ja, genau,

wenn ich etwas höre, dann ist nir scheiss egal, ob du es glaubst oder nicht.
Ich will einfach sagen, wenn es dir nicht interessiert, lass uns (die es hören) in Ruhe.
Klar, oder?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 15. Dez 2014, 17:01
das interessiert mich aber ich konnte bis jetzt leider keine argumente und erklärungen dafür finden und du lieferst sie auch nicht.
(ob einhörner existieren oder nicht, beweise gibt es nicht.)
es gibt viele hifi interessierte den solche sachen eingeredet werden und noch geld aus der tasche gezogen wird.
ich fühle mich verpflichtet darüber zu diskutieren und würde gerne sachliche argumente hören und nicht nur das gleiche – ich kann es hören und du nicht.
beweise gibt es genügend dafür aber es wird kein gegenteil bewiesen und der unsinn weiter verbreitet.
du sprichst selbst von glauben, ich jedoch von existieren.

was und wo ich schreibe ist meine sache, du kannst dich gern bei einem moderator beschweren, wenn es dir nicht passt, mal sehen ob er deine ausdrucksweise und umgang mit anderen usern so gut findet.
ATC
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 15. Dez 2014, 21:45
Nur mal zur Info,

in der Selbstbauszene werden die TSPs von neuen und "eingespielten "Chassis auch schon mal gemessen und es kamen eigentlich gar nicht wunderlich unterschiedliche Werte heraus.

http://www.visaton.de/de/techn_grundlagen/pc_auswirkung.html


[Beitrag von ATC am 15. Dez 2014, 21:48 bearbeitet]
Majik
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 16. Dez 2014, 13:26

Soulbasta (Beitrag #31) schrieb:
deine beispleie mit hochspringen und farben sind so lächerlich
bis jetzt hat jeder im blindest jämmerlich versagt, das zählt aber auch nicht, alle beweise spielen keine roll, was zählt ist – ich höre es aber.

:cut

Deine Argumenten sind immer laecherlicher.
Als erstes wolltest du wissen, welche Hersteller das Einspielen empfiehlt, und sogar mit abwechselnden Art von Musik.

Du hast Antwort bekommen.

Dann kommst du mit Test im Spiegel. Na schön. 21 Musiker haben im Test teilgenommen... bla, bla, bla.
Das ist kein Test.
Ein Test sieht so aus. 21 Musikanten , dann kommen Namen usw, Ort, Platz, Datum. Dann kommt die Beschreibung des Testablaeufes, und worde so und so dokumentiert. Und noch vieles mehr...
Ohne obengeschriebene Tatsachen ist der Artikel im Spiegel nur eine interessante Meinung.

Du findest meine Beispiele laecherlich.
Dann nimm mal ein Beispiel vom Hören.
Ein jedes Kind erkannt die Stimme seiner Mutter schon in frühen Kinderjahren.
Und wie, das kann man heute noch nicht exakt erklaeren. Und kein Messgeraet kann diese einfache Funktion reproduzieren.
Wenn du mir ein Messgeraet bringst, mit dem die obengeschriebene einfache Sache messbar ist, kriegst von mir das Gaeret für die Erkennung uneingespielte LS.
Majik
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 16. Dez 2014, 13:37
@Soulbasta

Noch etwas.
Meine Frau kann kaum Unterschiede erkennen, wie ein Hifi Gaeret klingt. (Das ist aber nur ihre Vorstellung
Wenn ich etwas in meinem System aendere (Kabel, Unterlagen, usw.) frage ich immer meine Frau, was sie jetzt als Unterschied erkennt?

Bisher hat sie immer sehr genau beschrieben, was man in solchen Fallen hören sollte.
So teste ich ob es Einhörner Effekt oder nicht.

Bei der Tests, wo jeder jaemmerlich versagt hat warst du nicht dabei, ich auch nicht.
Ich beschreibe dir Sachen was ich (und viele mehr) erlebe(n), dann kommst damit, dass du es nicht hörst, und als Beweis zeigst du was andere irgendwo irgendwann gesagt oder geschrieben haben.

Ansonsten sorry für meine Grammatik.
Don_Tomaso
Inventar
#37 erstellt: 16. Dez 2014, 13:48

meridianfan01 (Beitrag #34) schrieb:
Nur mal zur Info,

in der Selbstbauszene werden die TSPs von neuen und "eingespielten "Chassis auch schon mal gemessen und es kamen eigentlich gar nicht wunderlich unterschiedliche Werte heraus.

http://www.visaton.de/de/techn_grundlagen/pc_auswirkung.html

Und nur mal zur Info, das Fazit auf der verliinkten Seite:

Visaton schrieb:
Abschließend kann man feststellen, daß eine Veränderung der Thiele-Small-Parameter ein und desselben Lautsprechers bis zu 20% des Vas nur eine vernachlässigbare Auswirkung auf das Übertragungsverhalten einer Lautsprecherbox hat und bei guten Lautsprechern praktisch keine Rolle spielt.


Hervorhebungen von mir.
Da aber das Gehör eine so wundersam sensible Maschine ist, dass es Dinge wahrnehmen kann, die kein Meßinstrument je gesehen hat, zählt das natürlich auch nicht, denn die Ehefrau hats ja gehört!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 16. Dez 2014, 13:59
woher willst du wissen bei welchen test ich dabei war? oder was ich selbst alles getestet habe? hellseher?
meine freundin hört die unterschiede die vorhanden sind ganz genau wie ich, ein freund der tontechniker ist eben so und gerade ihn konnte ich schon mehrmals vom gegenteil überzeugen.

alle meine beispiele sind mehr oder weniger beweise, dass es fast immer eine kopfsache ist und keine sache der technik.
deine beispiele sind der art – wer das nicht hört ist »blöd«

auch der verlinkte link von meridianfan01 hat einen interessanten fazit.

Abschließend kann man feststellen, daß eine Veränderung der Thiele-Small-Parameter ein und desselben Lautsprechers bis zu 20% des Vas nur eine vernachlässigbare Auswirkung auf das Übertragungsverhalten einer Lautsprecherbox hat und bei guten Lautsprechern praktisch keine Rolle spielt. Solange also bei dem magnetischen Antrieb und der bewegten Masse die Toleranzen gering sind, gibt es keine Probleme bei abweichenden Resonanzfrequenzen


und wenn deine boxen erst bass hatten nach dem du kabel gewechselt hast ist alles klar was man vom »glauben« halten sollte.
viel sBass noch im hifi himmel.


[Beitrag von Soulbasta am 16. Dez 2014, 14:00 bearbeitet]
Majik
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 16. Dez 2014, 15:04

Soulbasta (Beitrag #38) schrieb:
woher willst du wissen bei welchen test ich dabei war? oder was ich selbst alles getestet habe? hellseher?
)

Man muss kein Hellseher sein. Wenn du beim Test anwesend waerest, haettest nicht das Quatsch vom Spiegelblatt genommen.
Und wenn du Versuche durchführen haettest, dann haettest du irgendwas hören müssen.

Aber du schreibst nie: das und das habe ich bemerkt, gehört oder nicht bemerkt, nicht gehört. Nein, du schreibst Tür, Fenster, Schrank und Spiegel.

Man muss kein Hellseher sein, einfach denken. Empfehle dir auch, wirst du nicht glauben wie oft denken hilft.

Meinerseits habe ich die Diskussion abgeschlossen, skeptische können untereinander das Thema weiter verarbeiten.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 16. Dez 2014, 15:38
einfach denken – arroganter geht es wohl kaum.
Kaisa-RAW
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 13. Mai 2015, 19:30

Majik (Beitrag #30) schrieb:
Hallo Kai!

Wie bist mit B&W683 S2 zufrieden?



Erstmal sorry für die späte Antwort, aber besser spät als nie

Wow, da hab ich ja was losgetreten mit dem einspielen... Meines Wissens nach sind die Sicke der Lautsprecher noch etwas steif am Anfang. Es stand bis jetzt auch in jeder Anleitung, dass man neue Lautsprecher einspielen sollte, vor allem mit tiefen Frequenzen. Das haben bis jetzt auch ca ein Dutzend verschiedene Händler bestätigt. Kann sein, dass es quatsch ist, weil hochwertige Lautsprecher sowieso durch eine besondere Qualitätskontrolle gehen, kann aber auch nicht sein. Und schlechter werden sie dadurch ja nicht, also ist das schonmal jedem selbst überlassen.
Zum Thema Kabelklang kann ich nur sagen, dass ich verschiedene billige und sehr teure Kabel gehört habe und keinen wirklichen Unterschied feststellen konnte. Da es aber Leute gibt die das können oder sich einbilden - warum nicht, jeder wie er will

Wie ich mit den Lautsprechern zufrieden bin: sehr gut!
Die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt und ich bereue es kein Stück. Fast täglich ballern hier Cream, Dire Straits, AC/DC, Maiden, Knebworth Künstler und viele andere durch die Membranen; von Vinyl, CD und High-Res.

Die Kombi RA-1570/683S2 kann ich getrost weiter empfehlen! Ich muss dazu aber sagen, dass die LS recht basslastig abgestimmt sind, die richtige Aufstellung ist wichtig. Hab öfter mal herumprobiert. Sie stehen jetzt (von der Membran aus) 55cm von der Wand entfernt und sind leicht (etwa15 Grad) eingewinkelt zur Hörposition - perfekt hier in der Wohnung.

Zusätzlich hab ich 4 Absorber - zwei dicke hinter den LS, zwei dünne an der gegenüberliegenden Wand. Der Raum war recht hallig, doch die 4 haben schon genügt.

Für Rock, Pop, Hip-Hop und alle möglichen Techno-Richtungen sind die Dinger der Knaller (eben weil sie sehr tief spielen [können]), bei Klassik und Gesang machen die Kevlar-Membranen und Diamanthochtöner ganze Arbeit - noch nie so gehört in Klassen unter 5000€!

Um vergleichen zu können gehe ich hin und wieder zu Fachhändlern (Hifi im Hinterhof und PhonoPhono in Berlin, Hifi Fraune in Münster (geilster Laden den es gibt!), und mal hierhin und mal dahin, und höre mir meine Musik auf Oberklasse und Referenzklasse-Anlagen an. Irgendwann werde ich auch so'n High-End-Klopper bei mir stehen haben, dass steht fest - aber bis dahin bin ich bestens bedient mit meiner aktuellen Anlage!

Achso, zwischenzeitlich ist ein Rega RP1 Performance dazu gekommen, der auch eine menge Spaß breitet in der Preisklasse

Bis dann und schönen Abend noch!

Kai
bugatti66
Stammgast
#42 erstellt: 13. Mai 2015, 20:59
In einem anderen Faden, wurde ich auf die Idee gebracht, HiFi-Anlagen nach Klangbewertungen der Zeitschriften herauszusuchen.
Zum Spass habe ich mal die B&W684 nachgeschlagen, die haben nur 49% (Klangprozente), und Preis steht da Paar 1000€
Die B&W683 S2 haben aber denn schon 65% bekommen.
Die CM8 haben aber denn 68%, die hab ich mir mal angehört, und da sprang mich der Mitteltöner direkt an. (habe das nicht als fehlende Bässe wahrgenommen)
Und Rotel RA-1570 hat 74%, anscheinend doppelt so gut wie ein NAD C316BEE mit nur 36%


[Beitrag von bugatti66 am 13. Mai 2015, 21:00 bearbeitet]
Majik
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 14. Mai 2015, 13:03
Hallo Kai,

vor allem, ich freue mich sehr darüber, dass Du so zufrieden mit Rotel und B&W bist.
Anderseits wundere mich ein bischen, weil meine Anlage ganz anders klingt. (Yamaha CDX 497, Rotel RA 1570, B&W684). Andere Quellen habe ich auch ausprobiert, das Problem liegt nicht da.
Bei mir sind die Baesse viel zu schwach, die ganze Musik ist langweilig, grau.

Ein Kollege aus einem Hifi-Forum in Ungarn hat mich besucht, um bei der Problemlösung zu helfen.
Er hat einen 30 Jahren alten Luxman Verstaerker mitgenommen. Der Luxman hat viel mehr Dynamik, Schwung und Leben gespielt.

Da ich erst ab September grössere Summe in meiner Anlage investieren kann, habe ich einen alten Naim Vor-End Kombo gekauft. Naim NAC62/NAP140. So kann ich überhaupt Musik hören, nicht nur über die schlechte Tonqualitaet aergern.
Die Geraete sind 28 Jahre alt, klingen aber unvergleichbar dynamischer, lebendiger, mit besseren, staerkeren Tiefen und Höhen als der Rotel.
Seitdem höre ich nicht mehr meinen Rotel, aber ich denke manchmal nach, ob es vielleicht irgendwas defekt sei in der Anlage?

Nur ein Beispiel, wie schlecht Rotel bei mir musiziert:
Dave Brubeck - Take five:
Naim - lebendige, schnelle Töne, tolle Darstellung.
Rotel - Ein mann steht auf der Bühne, spielt Saxophon. Er hat einen langen, dicken Wintermantel an. Er spielt, aber der Saxophon klingt unter dem Mantel... Man hört nur eine stumpfe Parodie vom Originalen.

So, habe ich mich entschlossen. Rotel geht, B&W geht. Ob mein jetziger Kombo endgültig ist oder nicht, ist noch eine offene Frage. Momentan besuche ich oft Forum Mitglieder, sie sind sehr offen, und helfen gerne.
In unseren Stadt (Győr in Ungarn) gibt es kaum Hifi-Handler, und die Auswahl der Geraete ist auch sehr-sehr bescheiden. So muss ich nach Budapest fahren, wenn ich etwas anhören will. Das Gute in unserer Stadt ist, dass Wien gleich so weit (nah) liegt wie inser Haupstadt, und dort ist das Angebot viel besser.

Also jetzt orientiere ich mich in Richtung Naim, bei Lautsprecher sind mir bisher ProAc und Focal gefallen.
Mein Naim Kombo ist alt genug für ein Recap. Recap ist ein Service-Leistung bei Naim. In je 10-15 Jahren werden alle polarisierte Kondensatoren, und noch einige bestimmte Bauteile erneuert, und dia Anlage wird neu justiert.
Vorige Woche habe ich ein Angebot aus der UK bekommen: meine zwei Gaerete werden für tolle 2000 Dollar erfrischt....
Ich bestelle jetzt Elkos und ander nötige Bauteile und entweder mache das Service selber oder gehe zu einer geübter Elektriker.

Mfg. Laszlo
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Rotel RA 06, RCD 06 an B&W 683
kerim_hh am 15.06.2007  –  Letzte Antwort am 11.07.2007  –  14 Beiträge
Erste Erfahrung B&W 686 S2
mojoh am 18.08.2014  –  Letzte Antwort am 01.09.2014  –  9 Beiträge
Rotel RA 05 / RCD 06
oli-f am 17.03.2007  –  Letzte Antwort am 22.10.2011  –  23 Beiträge
Yamaha + B&W, Rotel/NAD + Heco
bacchus1971 am 19.10.2007  –  Letzte Antwort am 05.11.2007  –  8 Beiträge
Vergleichstest: Rotel RA-01 vs. Cambridge 540A
stadtbusjack am 14.04.2004  –  Letzte Antwort am 01.03.2007  –  69 Beiträge
Höreindruck Nad C352 vs. Rotel ra-06
black70' am 29.07.2007  –  Letzte Antwort am 15.09.2007  –  18 Beiträge
marantz sa8400 an rotel 1062 und b&w 603 s3
MrCoffee am 15.04.2005  –  Letzte Antwort am 18.04.2005  –  6 Beiträge
[Listening Session] Yamaha / NAD / Rotel an B&W 703
Totenlicht am 03.07.2006  –  Letzte Antwort am 21.07.2006  –  7 Beiträge
Im HIFI ganz anderer Klang? Marantz PM 7001 + B&W 683
odstsxorg am 03.02.2008  –  Letzte Antwort am 04.02.2008  –  4 Beiträge
SA 1530 an Rotel / MBL
kyromoto am 21.12.2008  –  Letzte Antwort am 22.12.2008  –  2 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder899.992 ( Heute: 56 )
  • Neuestes Mitgliedbeofly
  • Gesamtzahl an Themen1.500.368
  • Gesamtzahl an Beiträgen20.530.991

Hersteller in diesem Thread Widget schließen