Quadral Montan 9 Erfahrungsbericht - Höreindrücke, Vergleiche, Messungen

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w4cht3l
Stammgast
#1 erstellt: 02. Mai 2020, 18:41
Das dritte Mal habe ich etwas von Quadral zu Gast. Nach der Gamma und der Orkan jetzt auch die Montan. Dennoch ist vieles neu: Das erste Mal in geöltem Nussbaum, das erste Mal mit Druckkammer und auch in vielen anderen Details unterscheidet sich die Montan von ihren Geschwistern. Informationen aus meinen Berichten zur Gamma und zur Orkan sind für die folgenden Zeilen kein Muss, für den entsprechenden Kontext aber durchaus förderlich: Quadral Orkan 9 Höreindrücke, Messungen und Vergleich, Test-/Erfahrungsberichte - HIFI-FORUM und Community-Test: quadral AURUM GAMMA von Simon Hämmerle - HIFI.DE

Genau wie die Orkan ist auch die Montan ein Passiv-Lautsprecher - sie unterscheiden sich in dieser Hinsicht grundlegend von der aktiven Gamma. Sie brauchen also einen separaten Verstärker, um betrieben zu werden. Verbunden wird dieser mit Lautsprecherkabeln, was mich auch gleich zum ersten Unterschied bringt: Die Montan hat auf ihrem hübschen Rücken ein Bi-Wiring-Terminal und kein Single-Wiring-Terminal, wie die Orkan. Über die Vorteile streiten sich viele, fest stehen jedoch zwei Dinge: Es bietet dem Besitzer jedenfalls mehr Freiraum für allerlei „Spielereien“ (horizontales Bi-Amping, Einsatz verschiedener Kabel, usw.), ist aber kostspieliger in der Produktion (und meiner Meinung nach einer der besten Ansatzpunkte zur Kostenreduktion für günstigere Modelle, wie die Orkan). Erfreulich sind auch die beiliegenden, sehr hochwertigen Kabelbrücken mit ordentlichem Querschnitt. So lässt es sich auch ohne Bi-Wiring-Kabel mit gutem Gewissen leben.

Eine weitere Besonderheit des Terminals ist ein kleiner Hebelschalter, der es erlaubt, die Hochtonenergie anzupassen. Nebenbei sei bemerkt, dass sich dieser sehr wertig anfühlt und beim Umlegen satt in Stellung rückt. Ich hatte den Schalter bei meinen Hörsessions stets in der mittigen Neutralstellung. Im Hochton hatte ich bei der Montan nichts vermisst und nichts zu kritisieren, daher habe ich auch nicht weiter Vergleich gehört. An und für sich ist ein solcher Hebel und seine Funktion sehr löblich und ermöglicht komplett analoge und verlustfreie Klanganpassungen nach eigenem Geschmack. Einem digitalen Equalizer ist eine solch hochwertigere Lösung in den allermeisten Fällen vorzuziehen.

Wenden wir uns nun der Vorderseite zu: Bis auf den Hochtöner sind Montan und Orkan mit exakt gleich großen Treibern bestückt. Beide haben einen 15,5 cm Mitteltöner und zwei 18 cm Tieftöner. Das Bändchen der Montan ist mit 70 mm jedoch länger als das 50 mm Bändchen der Orkan. Auf viel Membranfläche achten Käufer häufig nur im Bass. Völlig zu Unrecht. Denn auch im Hochton kann (bei ansonsten gleichen Konstruktionen) ein größerer Treiber durchaus Vorteile mit sich bringen. Gerade im oberen Mittelton bzw. unteren Hochton kann ein größeres Bändchen beispielsweise mehr Pegel bei geringerer Auslenkung machen und sorgt so für geringere Verzerrungen. Größer bedeutet aber eben auch mehr Materialaufwand und folglich teurer.

Was an der Front direkt ins Auge sticht ist die Druckkammer. Schon lange ein Markenzeichen der Quadral-Lautsprecher. Gamma und Orkan kommen ohne aus. Die Druckkammer fasst neben den zwei Bässen auch die Bassreflexöffnung, diese strahlt also nach vorne ab und nicht nach hinten, wie bei der Orkan (mehr dazu später). Der Grundgedanke einer solchen Druckkammer ist es, den Wirkungsgrad im Bass zu erhöhen, damit bei gleicher Leistung mehr Schalldruck erzeugt wird. Neben dem akustischen Effekt sieht sie meiner Meinung nach einfach klasse aus. Im Inneren ist alles mit einem schicken schwarzen Vlies ausgekleidet, so feinsäuberlich, dass man nicht einmal mehr die Körbe und Verschraubungen der Tieftöner sieht. Davor sind Gummiseile verspannt, die keinen akustischen Mehrwert haben sondern lediglich der Optik und dem Schutz dienen. Diese aufwendige Konstruktion ist bis ins Detail makellos verarbeitet. Optisch ist sie wirklich ein großer Gewinn. Die Montan ist so hoch und breit wie die Gamma und damit sehr viel größer und stämmiger als die Orkan. Doch dank der Druckkammer und den sich nach hinten verjüngenden Seitenwänden wirkt die Montan sogar sehr viel schlanker und eleganter als die kleinere Orkan. Und das schreibe ich nicht nur einfach so, sondern meine es. Die schwarze, wohlgeformte Aussparung mit den nach hinten versetzten Treibern verleiht der Box optisch eine schmale Taille und lockert das Gesamtbild erheblich auf. Die Montan sieht raffinierter und gleichzeitig dezenter aus als ihre Schwestern - und zwar nicht nur ein bisschen. Dieser optische Effekt kommt vor allem bei der mir vorliegenden Variante in Nussbaum voll zum Tragen, da hier der Kontrast zwischen schwarzer Kammer und wundervoll geöltem Holz besonders stimmig ausfällt.

Genug zu den oberflächlichen Merkmalen, die inneren Werte zählen. Denn es sind wohl in erster Linie die Unterschiede im Inneren, die dafür sorgen, dass sich die Montan klanglich so von der Orkan abhebt. Die Frequenzweiche ist maßgeblich für den Charakter eines Lautsprechers verantwortlich. Chefentwickler Sascha Reckert passt hier Trennfrequenz und Flankensteilheit bei jedem Lautsprechermodell individuell an. Der Mitteltöner der Montan läuft weit weniger breitbandig als der der Orkan. Die Bässe der Montan geben erst später ab (320 Hz Montan, 260 Hz Orkan) und das Bändchen übernimmt früher (3100 Hz Montan, 3700Hz Orkan) - wohl auch aufgrund der Länge des Bändchens. Zudem sind die Modelle bewusst anders abgestimmt und sollen andere Hörgeschmäcker bedienen.

Montan und Elac frontal Montan Elac Montan Elac 2 Montan Montan Montan Montan Druckkammer Montan Anschlussterminal

Höreindrücke

Die Stärken der Gamma waren die tolle Auflösung, der saubere und tiefe Bass und vor allem die grandiose Räumlichkeit. Wenn ich etwas vermisst habe, dann wohl ein wenig das Organische, das wohlig Warme. Meine Elac FS 247.2 spielte im Vergleich weicher und voller. Unter’m Strich blieb dennoch kein Zweifel, dass die Gamma in Summe der bessere Lautsprecher ist. Die günstigere Elac klang vergleichsweise verhangen und bedeckt, hatte in Sachen Durchhörbarkeit und Räumlichkeit eindeutig das Nachsehen. Dass die Elac weniger sachlich klingt, konnte man ihr höchstens subjektiv auf der Habenseite anrechnen, als objektives Qualitätsmerkmal kann man diese Eigenschaft aber kaum anführen.

Ist die Montan einfach eine größere Orkan? Nein. Eine solche Aussage könnte der Realität kaum ferner sein. Auch wenn Montan und Orkan sich einige Stärken teilen, klingen sie doch grundlegend verschieden. Betrachtet man ausschließlich den reinen Klangcharakter / die Abstimmung ist die Montan zweifellos näher an meiner Elac, als an der Orkan.

Am selben Tag, an dem die Montan bei mir ankamen, mussten die Orkan gehen. Direkt konnte ich sie also nicht miteinander vergleichen, das war aber aus mehreren Gründen auch gar nicht notwendig. Erstens hatte ich den Klang der Orkan noch sehr gut in Erinnerung. Zweitens weiß ich, wie die Orkan im Vergleich zur Elac klingt und kann so indirekt Rückschlüsse ziehen, wenn ich die Montan gegen die Elac höre. Drittens, auch wenn ich die ersten beiden Voraussetzungen nicht gehabt hätte, sind die Unterschiede zwischen Orkan und Montan so deutlich, dass es ein Leichtes ist, sie zu erhören.

Denn nachdem ich die Montan aufgestellt und angeschlossen hatte und zum ersten Mal zwischen ihnen und den Elac hin und her schaltete, geschah etwas: Ich vermisste nichts. Die Orkan zogen den Schleier von den Elac, alles wurde weiter und klarer, hatte mehr Tempo und Energie. Doch dabei ging ein Hauch Musikalität verloren. Die Orkan klang weniger lieblich, weniger geschmeidig. Die Montan hingegen scheint alle Schwächen der Elac auszumerzen, ohne dabei ihre Stärken zu sehr zu untergraben.

Die Montan hat eine exzellente Durchhörbarkeit, sie präsentiert dem Hörer jedes noch so kleine Detail der Aufnahme. Dadurch verleiht sie der Musik etwas Funkelndes und Feines. Der Hochton bleibt dabei sehr vornehm und verkneift sich jede Härte. Im Vergleich zur Orkan sind die Höhen noch runder, weicher und natürlicher, ohne merklich an Auflösungsfähigkeit zu verlieren. Sie spielt auch etwas direkter, die Bühne ist etwas näher beim Hörer. Dabei hat sie eine weit höhere Ortungsschärfe; wo genau einzelne Instrumente und Sänger platziert sind, kann man mit der Montan leichter ausmachen. Die Orkan rückt die Bühne in weitere Ferne und spielt etwas diffuser. Dadurch gerät die Bühnenbreite im Vergleich zur Montan auch einen Tick opulenter. Ja, beim ersten Hinhören wirkt die Räumlichkeit der Orkan beeindruckender. Die Montan hinkt aber kaum hinterher und klingt dennoch viel offener und weiter als die Elac. Bei der Bühnenbreite hat die Orkan leicht die Nase vorn, bei Ortbarkeit und Tiefenstaffelung agiert die Montan aber noch souveräner.

Zu den geschmeidigeren Höhen und der besseren Ortbarkeit reiht sich dann noch ein organischeres Klangbild. Entschuldigt dieses Adjektiv, es passt aber. Die Montan büßt nichts vom Tempo der Orkan ein, macht aber mehr Oberbass und wirkt so wärmer. Außerdem kommt der Bass zwar genauso punchig und ansatzlos, geht aber ganz leicht in Richtung halbtrocken. Am Klang der Montan ist einfach mehr Fleisch dran - das beschreibt es ganz gut. Die Kombination aus allem lässt Freude aufkommen. Gerade bei Gesang klingt die Montan runder und natürlicher, das macht sich aber auch bei allen anderen Genres bemerkbar. Man könnte es „kultiviert“ nennen. Die Montan ist weniger analytisch und silbern. In letzter Instanz hört man mit der Orkan in seltenen Situationen vielleicht noch mehr allerkleinste Details, das ist der Montan aber völlig egal. Sie hat den Blick auf’s große Ganze, es soll klingen wie aus einem Guss. Das gelingt ihr nochmal besser als der Orkan. Die Montan hat was beruhigend Unangestrengtes.

In puncto Tiefbass sehe ich die Orkan und Montan etwa gleichauf. Beiden merkt man an, dass dort einfach mehr Reserven vorhanden sind, als bei meinen Elacs. Auch sind beide überraschend raumverträglich. Erstaunlich wenig Dröhnen für so viel Box! Eigentlich sollte die Montan hier aufgrund ihres nach vorne gerichteten Bassreflexrohrs bei meiner doch relativ wandnahen Aufstellung noch pflegeleichter sein. Ihr lauterer Oberbass und ihr allgemein nicht ganz so trockener Tiefton egalisieren das jedoch. In der Disziplin Aufstellungsfreundlichkeit wurde es so ein Unentschieden.

Messungen

Erneut ein kurzer Disclaimer: Pegelmessungen dieser Art sind mit Vorsicht zu genießen und sagen nur sehr wenig über die letztendliche Klangqualität eines Lautsprechers aus. Außerdem messe ich in meinem Hörraum (also meinem Wohnzimmer) und nicht im professionellen reflexionsarmen Raum. Die Messungen sagen also genauso viel über meinen Raum, wie über die Box, die in ihm steht. In vielerlei Hinsicht können sie dennoch interessant sein und lassen zumindest ein Stück weit Rückschlüsse auf die Abstimmung zu.

Wieder habe ich mit REW (V5.20 Beta 35) gemessen und mein UMIK-1 Mikrofon mit entsprechender Kalibrierungsdatei verwendet. Um etwaige Messfehler ein Stück weit zu egalisieren, habe ich auch bei der Montan drei Messungen vorgenommen und diese dann zu einer Durchschnittskurve konsolidiert. Hier zunächst eine Gegenüberstellung der konsolidierten Kurve der Montan und der konsolidierten Kurve der Orkan.

Messung Orkan Montan

Die Montan ist hier orange und die Orkan blau. Der Tiefbass ist hier bei der Orkan deutlich lauter. Das könnte an der Bassreflexöffnung liegen. Die strahlt bei der Orkan nach hinten gegen die Wand und sorgt so für stärkere Reflexionen in diesem Frequenzbereich. In der Praxis fällt das jedenfalls nicht auf; egal ob bei Filmen und bei Musik, die Montan konnte in Thema Bassgewalt immer mit der Orkan mindestens gleichziehen. Ansonsten fällt auf, dass die Orkan zwischen 600 Hz und 1000 Hz und nochmal zwischen 1500 Hz und 2500 Hz lauter ist. Außerdem macht sie über den kompletten Brillanzbereich ab 4 kHz bis 9 kHz immer gut 1 Dezibel mehr an Pegel. Das könnte - unter anderem - ein Grund für den nochmal etwas milderen und sehr angenehmen Mittel-/Hochton der Montan sein. Und damit zum Vergleich Elac und Montan:

Messung Elac Montan

Elac in grün und Montan weiterhin orange. Im Bass und Tiefbass ist die Montan der Elac ähnlicher als der Orkan, was die Theorie mit der Bassreflexöffnung bestärkt (Elac strahlt nach unten, also auch nicht an die rückseitige Wand). Auch hier gilt: Obwohl die Messungen Gegenteiliges suggerieren, die Basswiedergabe der Montan und Orkan schienen mir gleichauf und beide hatten mehr Power als die Elac. In Summe ist die Elac der Montan bei der Pegelmessung ähnlicher als die Orkan; man hörte bereits, dass sie ähnlicher abgestimmt sind. Und doch liegen zwischen Montan und Elac klanglich Welten. Ihr Klangcharakter schlägt in die gleiche Kerbe, aber der Elac fehlen viele Qualitäten der Montan. Sie spielen den gleichen Sport, aber in anderen Ligen.

Zu guter Letzt noch Messungen zum Hebelschalter für den Hochton. Ein Umlegen sorgt dafür, dass die Kurven ab etwa 3 kHz aufwärts auseinander laufen. Der Hochton lässt sich so um zirka 1,5 Dezibel ab- bzw. anheben.

Messung Montan Hochton-Anpassung

Fazit

Schon die Orkan wusste zu gefallen. Es war beeindruckend, wie sie es vollbrachte, einen Schleifer von der Musik zu nehmen. Glasklar spielte sie, mit viel Tempo und Energie. Meine Elac klang nasal und verhangen im Vergleich. Vor lauter Auflösung und beeindruckender Räumlichkeit scheinte sie ab und an aber das Musizieren vergessen zu haben. Wie vieles im Leben ist auch der Lautsprecherbau die Summe aus vielen Abwägungen. Den perfekten Lautsprecher für jeden Raum und jeden Verstärker gibt es einfach nicht. Auch die Montan kann nicht alles liefern, sie riecht aber einfach weniger nach Kompromiss als die Orkan (und sehr viel weniger als die Elac).

Wenn man einen Lautsprecher sucht, der Effekthascherei betreibt oder eine Kante zum „Festhören“ bietet, muss man weitersuchen. Dann vielleicht etwas livehafitges à la Triangle oder etwas klanglich exotischeres wie Klipsch. Die Montan spielt einfach echt, ohne Ecken und Kanten, ohne Schönfärberei. In vielen Publikationen wird gelobt, sie habe echte Monitor-Qualitäten und sei dennoch audiophil. Viel besser kann man es nicht beschreiben. Blitzsauber, beeindruckend souverän, mit gefühlt endlosen Reserven und trotz allem hat sie Seele. Mehr Seele als ihre günstigere Schwester, finde ich. Mit 6500€ für das Paar ist die Montan zwar gut 60% teurer als die Orkan und trotzdem würde ich ihr das bessere Preis/Leistungsverhältnis attestieren. Lieber einen - im positivsten Sinne des Wortes - unaufgeregten, unbestechlichen Lautsprecher und dann gegebenenfalls mit Quellgerät und Verstärker pfeffern und salzen, als anders herum. Egal welche Elektronik man anschließt und welches Material man zuspielt, man kann sich zu jeder Sekunde sicher sein, dass die Montan allem den gebührenden Respekt zollt.

Die Montan klingt in meinem Raum besser als die 12000€ teure Gamma, das sagt eigentlich alles. Eine Übernahme wurde schon angesprochen. Die Pandemie und ihre Folgen verbieten mir aktuell leider die unbeschwerte Anschaffung eines solchen Lautsprechers. Andernfalls würde die Montan wohl einziehen.
Prim2357
Inventar
#2 erstellt: 03. Mai 2020, 09:04
Hallo,

zwei Fragen hätte ich vorab:

warum testest du eigentlich diesen Lautsprecher, obwohl du gar kein Kaufinteresse hegst?
Warum konntest du die Orkan nicht noch einen Tag länger behalten um zu vergleichen?

Bei der letzten Messung im Hochton sehe ich genau das, warum mir die Quadral obenrum zu aufdringlich sind.
Das ist aber bei den größeren Modellen auch so, auch Titan 9, welche ich hier noch per EQ zähmen müsste.
Mein Kumpel hat die Titan 9, das ist laut schon echt fordernd.
Apropos laut, du misst zu leise...eigentlich sollte nichts, ausser Auslöschungen im Bassbereich, unter 75db liegen.

Gruß
w4cht3l
Stammgast
#3 erstellt: 03. Mai 2020, 11:05
Hallo,

erstmal vielen Dank für's Lesen


Prim2357 (Beitrag #2) schrieb:
warum testest du eigentlich diesen Lautsprecher, obwohl du gar kein Kaufinteresse hegst?


Kaufinteresse bestünde schon, hätte ich das Budget für so eine Anschaffung aktuell eingeplant Quadral hatte mich einfach freundlich gefragt, ob ich noch weitere Lautsprecher aus ihrem Programm anhören möchte und ich sagte dankend "Ja". Ich habe die Lautsprecher aus reinem Interesse und aus Lust auf's Probehören zu Besuch.


Prim2357 (Beitrag #2) schrieb:
Warum konntest du die Orkan nicht noch einen Tag länger behalten um zu vergleichen?


Es hatte sich angeboten bei Anlieferung der Montan, die Orkan direkt wieder mit abzugeben. Außerdem würde es in meinem Wohnzimmer bei drei Lautsprecherpaaren etwas beengt zugehen Die klanglichen Unterschiede zwischen allen drei Modellen waren glücklicherweise groß genug, um sie auch ohne direkten Vergleich zwischen Orkan und Montan spielend rauszuhören.


Prim2357 (Beitrag #2) schrieb:
Bei der letzten Messung im Hochton sehe ich genau das, warum mir die Quadral obenrum zu aufdringlich sind.
Das ist aber bei den größeren Modellen auch so, auch Titan 9, welche ich hier noch per EQ zähmen müsste.
Mein Kumpel hat die Titan 9, das ist laut schon echt fordernd.


Der eigene Hörgeschmack ist natürlich entscheidend. Daher ist Probehören immer ein Muss. Die Quadrals waren in Summe alle eher "hell" und "analytisch". Für viele ist das eine Qualität (ohne solche Eigenschaften klingt es einfach nicht detailreich und offen genug), für andere ein Makel (zu kühl, nicht langzeittauglich).

Als "obenrum aufdringlich" empfand ich jedoch weder die Orkan noch die Montan. Die Orkan tendierte vielleicht in so eine Richtung, bei der Montan gab es jedoch für meinen Geschmack nichts was scharf oder zu hell klang. Auch die Montan spielte heller als meine Elac und hat mehr Details herausgearbeitet, als unangenehm oder aufdringlich empfand ich sie jedoch nie.


Prim2357 (Beitrag #2) schrieb:
Apropos laut, du misst zu leise...eigentlich sollte nichts, ausser Auslöschungen im Bassbereich, unter 75db liegen.


Da hast du sicherlich recht, danke für den Tipp! Das hatte sich so ergeben, weil ich die Messung der Orkan auch vergleichen wollte. Und die hatte ich bereits so leise gemessen. Bei den nächsten Messungen nehme ich mir vor, lauter zu messen

Wie bereits geschrieben, all zu viel Bedeutung sollte man den Messungen sowieso nicht beimessen - gerade im Bassbereich sind diese wenig repräsentativ. Eine interessante Dreingabe zu solchen Erfahrungsberichten sind sie dennoch.

Liebe Grüße
itchypoopzkid
Stammgast
#4 erstellt: 17. Mai 2020, 10:40
Du hast ja geschrieben, dass du alle Hörtests der Montan mit dem Hochtonschalter in der Mittelstellung gemacht hast, richtig? Weiterhin attestierst du der Orkan eine etwas stärkere Anhebung im Hochton, die dadurch den Eindruck schürt, dass sie detaillierter bzw. in manchen Situationen auch schärfer wäre. Ist es nicht vielleicht so, dass die Orkan, welche ja ohne diesen Schalter auskommen muss, von Haus aus in der "Schalterstellung" + abgestimmt ist und man bei der Montan den gleichen Höreindruck erreicht, indem man den Schalter in die +Stellung bringt?

Was ich auf jeden Fall seltsam finde ist, dass du vom Bassniveau beide als gleich empfunden hast. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass die so oft umworbende Druckkammer von Quadral im Grunde genommen nutzlos ist.
w4cht3l
Stammgast
#5 erstellt: 17. Mai 2020, 20:25

itchypoopzkid (Beitrag #4) schrieb:
Ist es nicht vielleicht so, dass die Orkan, welche ja ohne diesen Schalter auskommen muss, von Haus aus in der "Schalterstellung" + abgestimmt ist und man bei der Montan den gleichen Höreindruck erreicht, indem man den Schalter in die +Stellung bringt?


Ich glaube, die Unterschiede in der Abstimmung sind viel tiefgreifender, als dass eine einfache Pegelanpassung im Hochton Montan und Orkan identisch klingen lassen könnte. Wie bereits von mir erwähnt, hat das Team rund um Sascha Reckert bei der Orkan bewusst andere Hörgeschmäcker ansprechen wollen. Ich empfehle hierzu wärmstens den fairaudio-Test zur Orkan - dort wird etwas näher darauf eingegangen.

Selbst mit Hochtonschalter auf + bleibt die Montan in meinen Augen der klanglich (noch) vollständigere Lautsprecher. Wer es tonal etwas frischer und analytischer mag, ist mit der Hochtonanhebung per Hebel sicher gut bedient. Ich finde nicht, dass die Montan das nötig hat, ist aber letzten Endes Geschmacksache



itchypoopzkid (Beitrag #4) schrieb:
IWas ich auf jeden Fall seltsam finde ist, dass du vom Bassniveau beide als gleich empfunden hast. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass die so oft umworbende Druckkammer von Quadral im Grunde genommen nutzlos ist.


Auch hier muss ich wieder fairaudio empfehlen. Im Test zur Montan stellt Entwickler Sascha Reckert klar:

Bei der Montan ist die Druckkammer sehr konservativ ausgelegt, so dass dieser Vorteil eher gering ausgeprägt ist, gleichzeitig aber das Impulsverhalten und die Verzerrungen optimal sind.

Das gilt für alle anderen Modelle genauso. Enorme akustische Effekte hat die Druckkammer also wahrscheinlich nicht, nein. Optisch jedoch schon, wie ich finde.
Die Summe aller Änderungen (Frequenzweiche, Gehäusevolumen, Port-Position, etc) hat aber doch erhebliche Effekte: Auch wenn die Montan nicht merklich tiefer spielt als die ähnlich bestückte Orkan, so hat sie doch den besseren Bass. Er kommt organischer, ist saftiger und klingt nochmal unangestrengter.
Prim2357
Inventar
#6 erstellt: 17. Mai 2020, 20:50
Die Fairaudio "Tests" sind ja mal richtig fundiert....
w4cht3l
Stammgast
#7 erstellt: 17. Mai 2020, 20:53
Es geht mir um die Zitate und Interviews von und mit Herrn Reckert (Chefentwickler bei Quadral). Nicht darum wer was von fairaudio hält
Prim2357
Inventar
#8 erstellt: 17. Mai 2020, 21:11
Der Herr Reckert ist sicher auch der Meinung das seine Vorführung auf den deutschen Hifi Tagen toll war(obwohl sich gefühlt die Hälfte der Leute die Ohren zugehalten hat)

Bei der Veröffentlichung von richtigen Messungen wie früher in diversen Zeitschriften könnte man die Unterschiede besser sehen,
da halten sich die Hifi Hersteller aber leider bedeckt.
CS2020
Neuling
#9 erstellt: 18. Mai 2020, 20:12
Erst mal vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Was mich bei Quadral immer wieder wundert ist der relativ starke Einbruch bei ca.15 kHz, den man ja auch bei diesen Messungen wieder ganz deutlich sehen kann. Jetzt kann man natürlich behaupten, dass man den Bereiche 15-20 kHz so und so nur hören kann wenn man noch jung ist - aber ....

Wie sehen hier die Erfahrungen aus?
itchypoopzkid
Stammgast
#10 erstellt: 18. Mai 2020, 22:32
Der Frequenzgang ist ja bis 65.000 Hz angegeben, ich frage mich auch bei wieviel dB man da irgendwas gemessen hat.
piangerei
Neuling
#11 erstellt: 25. Mai 2020, 19:17
Guten Tag,
ich hatte die Montan 9 letzten Monat in meinem Wohnzimmer. Angetrieben von einem (neuen) Cambridge Audio CA 80. Bei 25% Volumen war ich 100% begeistert, aber es war mir zu laut. Nach ca 30 min Hören hatte ich später Ohrenschmerzen. Unter 25% Volumen war der Klang aber nicht voll. Bass und Mitte waren m.E. zu wenig präsent. Ich frage mich nun, ob die Rodan 9 leiser voll klingen oder, ob ich, wie ein Händler meinte, einfach einen 4 x so teuren Verstärker benötige, oder ob Teppich auf Parkett etc. die Lösung wären.
Meine 30 Jahre alten Amun Phonologue Gold klingen auch leise voll - aber die Auflösung kann nicht mithalten.

Was denkt Ihr?
Prim2357
Inventar
#12 erstellt: 25. Mai 2020, 21:04
Hallo,

nach 30 Minuten Ohrenschmerzen ist nicht gut.

Jetzt wäre es von Vorteil, wenn man genau wüsste, woran das gelegen hat.

Mögliche Ursachen, zu laut gehört.
wieviel entspricht "25%" mit einem SPL Messgerät?

Zu laute Reflexionen in einem bestimmten Frequenzbereich, das müsste man mit einem Mikrofon und REW nachmessen,
ob da was störendes zu sehen ist. Hier könnte man dann gezielt Absorber an den Problemstellen einsetzen.

Verstärker klirrt zu stark, Lautsprecher verzerrt. Schwer/leicht festzustellen.

Grundsätzliche Abhilfe könntest du eventuell erreichen, wenn du einfache akustische Maßnahmen umsetzt,
einen Verstärker mit variabler Loudnessfunktion einsetzt für volleren Klang auch bei leiseren Lautstärken,
und oder ein brauchbares Einmesssystem, wie z.B. Dirac, nutzt, um eventuelle Problemstellen zu entschärfen.

Ansonsten gibt es auch Hersteller welche im Hochtonbereich sanftere Lautsprecher bauen,
ich wollte damit auch nicht lange sehr laut hören....
piangerei
Neuling
#13 erstellt: 25. Mai 2020, 23:40
Hallo,
danke für Deine Meldung. Also der Schmerz kam vom zu laut hören, da ich ja den extrem guten Klang der Montan hören wollte und das entsprechende komplette Klangbild leider erst bei für mich zu lauter Lautstärke eintritt. Verzerrt war da noch nichts. Das Problem war aber auch z.B. bei Kirchen/Orgelmusik. Wahnsinn, ich habe mir eingebildet, die Atmosphäre einer Kirche zu spüren. Aber eben auch nur bei zu lauter Lautstärke. Tja, Loudness oder Dirac. Leider habe ich mir gerade den Verstärker gekauft, den ich mit meinen alten Boxen sensationell finde. Hat die Montan auch extrem gut bespielt, aber eben erst bei mittlerer Zimmerlautstärke (ich höre aber lieber etwas leiser). Mikrofon habe ich leider nicht.

Ich muss wohl testen: zunächst Rodan mit dem CA80 beim Händler und dann ggf. mit Teppich zuhause. Die Rodan hast Du noch nicht gehört?

Danke und gute Nacht bzw. vielleicht bis morgen.
Flumme
Stammgast
#14 erstellt: 02. Jun 2020, 16:40

Quadral hatte mich einfach freundlich gefragt, ob ich noch weitere Lautsprecher aus ihrem Programm anhören möchte und ich sagte dankend "Ja". Ich habe die Lautsprecher aus reinem Interesse und aus Lust auf's Probehören zu Besuch.


Soll das für versteckte Werbung hier im Forum sorgen, oder was hat Quadral davon?
Prim2357
Inventar
#15 erstellt: 02. Jun 2020, 17:15
Versteckt noch nicht einmal.

Ist doch gerade das erste Mal ganz offiziell mit dem "Gewinnspiel" und den Teilnehmern,
welche sich verpflichten einen diesbezüglichen Beitrag zu verfassen.

Das der tE hier jetzt gleich nochmal nachgelegt hat war einerseits sein Interesse am Testen,
und andererseits für Quadral ein Werbebeitrag mehr.

Das ist ja alles auch schon mit anderen Marken so abgelaufen, daher halb so wild
.
Flumme
Stammgast
#16 erstellt: 02. Jun 2020, 23:13
Alles klar. Die Gewinnspiele gucke ich mir nicht an. Ich persönlich halte von der Art Werbung gar nichts.
w4cht3l
Stammgast
#17 erstellt: 21. Jun 2020, 11:36
Erstmal vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben meinen Erfahrungsbericht zu lesen und an den Diskussion teilzunehmen!


CS2020 (Beitrag #9) schrieb:
Was mich bei Quadral immer wieder wundert ist der relativ starke Einbruch bei ca.15 kHz, den man ja auch bei diesen Messungen wieder ganz deutlich sehen kann. Jetzt kann man natürlich behaupten, dass man den Bereiche 15-20 kHz so und so nur hören kann wenn man noch jung ist - aber ....

Wie sehen hier die Erfahrungen aus?


Diesen Einbruch sieht man tatsächlich bei allen veröffentlichten Messungen (zB auch bei den Tests des Magazins "Audio" zu Rodan und Vulkan). Wozu dient der Hochton ab 15 kHz? Wie du sagst, hört bei vielen das Hörvermögen schon weit vor den häufig pauschal genannten 20 kHz auf. Es kursieren ja Theorien, dass der Superhochton - auch wenn er nicht gehört werden kann - indirekt trotzdem zur Räumlichkeit des Klangs beiträgt. Das ist die Theorie, wichtig ist jedoch die Praxis Ich vermisse bei den Quadrals weder in Sachen Räumlichkeit noch in Sachen Auflösung irgendwas. Im Gegenteil sind gerade das die zwei absoluten Stärken der Quadrals. Ich finde, wenn es sich gut anhört, sollte man solchen Auffälligkeiten bei Messungen nicht zu viel Bedeutung beimessen.


piangerei (Beitrag #11) schrieb:
Unter 25% Volumen war der Klang aber nicht voll. Bass und Mitte waren m.E. zu wenig präsent. Ich frage mich nun, ob die Rodan 9 leiser voll klingen oder, ob ich, wie ein Händler meinte, einfach einen 4 x so teuren Verstärker benötige, oder ob Teppich auf Parkett etc. die Lösung wären.
Meine 30 Jahre alten Amun Phonologue Gold klingen auch leise voll - aber die Auflösung kann nicht mithalten.

Was denkt Ihr?


Wie gut ein Lautsprecher leise klingt, hängt zum allergrößten Teil von seiner klanglichen Abstimmung ab. Eine Loudness-Funktion eines Verstärkers, ist ja nichts weiter als ein Equalizer, der für einen "Badewannen"-Frequenzgang sorgt (Tiefton und Hochton angehoben, dazwischen eine Senke). Je mehr ein Lautsprecher schon von Haus aus so abgestimmt ist, desto besser klingt er leise - ich weiß, dass die Aussage stark pauschalisierend ist, bitte nicht grob werden

Ich finde dass die Montan, aufgrund ihrer Abstimmung, leise beispielsweise schon viel besser klingt als die Orkan. Rodan und Montan werden jedoch so ähnlich abgestimmt sein, dass ich da an deiner Stelle mit keiner nennenswerten Besserung rechnen würde.

Dein Cambridge ist mit 80W pro Kanal kein Kind von Traurigkeit, aber gehört auch nicht zu den ganz starken Verstärkern. Die Aurums haben einen vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad und gerade im (für die Loudness wichtigen) Bass braucht ein Lautsprecher Leistung satt. Vielleicht leihst du dir mal einen besonders laststabilen Verstärker mit mindesten 120W an 8 Ohm pro Kanal und schaust, ob das was bringt? Unter Umständen besitzt ein Kollege so einen, sonst leiht dir auch jedes gute Fachgeschäft gerne mal einen. Probieren geht über studieren



Flumme (Beitrag #14) schrieb:
Soll das für versteckte Werbung hier im Forum sorgen, oder was hat Quadral davon?



Flumme (Beitrag #16) schrieb:
Alles klar. Die Gewinnspiele gucke ich mir nicht an. Ich persönlich halte von der Art Werbung gar nichts.


Da gibt es ja nichts zu verheimlichen. Selbstverständlich hofft der Lautsprecherhersteller dabei auf Diskussionen über sein Produkt. Es ist immer gut, wenn das Produkt Thema ist und viele Leute darüber reden/schreiben. Was ist daran auch verkehrt?

Ich habe exquisite Lautsprecher daheim und freue mich zu vergleichen, zu messen und zu hören. Außerdem freue ich mich, meine Erfahrungen im Forum zu teilen und freue mich doppelt, wenn der Bericht jemandem gefällt. Ich bin einfach mal so frech und nehme an, dass einige auch interessant finden was ich zu schreiben habe. Sie erfahren Dinge über das Produkt, das sie ja ganz offensichtlich interessiert.

Ich bin nicht gekauft. Es ist nie auch nur ein Cent geflossen, das ganze lief komplett unentgeltlich. Quadral hat mir für meinen Bericht keinerlei Vorgaben gegeben, ich durfte frei schreiben. Es handelt sich um meine ehrliche, ungefilterte Meinung. Ich sehe daran nichts verwerfliches Schade, dass du "nichts davon hältst". Trotzdem danke für's Vorbeischauen.
piangerei
Neuling
#18 erstellt: 24. Aug 2020, 17:32
Hallo,
ich bin jetzt glücklich bei den Orkan 9 gelandet. Mein Eindruck: minimal weniger brillant/präzise/authentisch als die Montan 9 aber leise bereits wärmer und voller, was ich schätze, da ich ja von den alten Phonologue komme. Ich habe nun die Bässe leicht raus und die Höhen etwas rein gedreht und bin klanglich 100% zufrieden.
Wenn man bedenkt, dass die eigene Hör-Geschichte, der Raum und die Sitzposition (und die persönliche Stimmung) so einen grossen Einfluss haben, dann ist es ja fast unmöglich, seine richtige Anlage zu finden. Ich habe das nun für mich geschafft. Ich kann alle meine Komponenten empfehlen - aber vor allem, dass man testet.
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